Februar 20, 2026

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Februar 20, 2026

Luxusmodernisierung auf hoher See: Silversea Cruises wertet die Silver Spirit umfassend auf

Die internationale Luxusreederei Silversea Cruises setzt ihre groß angelegte Flottenmodernisierung fort und unterzieht die Silver Spirit einer weitreichenden Renovierung. Nach der erfolgreichen Umgestaltung des Schwesterschiffs Silver Muse im vergangenen Jahr konzentriert sich das Unternehmen nun darauf, den Komfort und das kulinarische Angebot an Bord des 2009 in Dienst gestellten Schiffes auf das Niveau der neuesten Schiffsgeneration zu heben. Ein zentraler Aspekt der Modernisierung ist die Integration der luxuriösen Medallion-Suiten, die ursprünglich für die Nova-Klasse entwickelt wurden und nun auch auf der Silver Spirit Einzug halten. Neben den infrastrukturellen Anpassungen im Suiten-Bereich stehen vor allem das preisgekrönte kulinarische Programm Sea And Land Taste (SALT) sowie die dazugehörige Kochschule Salt Lab im Fokus der Neuerungen. Ziel dieser Maßnahmen ist es, die Marktposition der Silver Spirit im Ultra-Luxus-Segment zu festigen und den Gästen ab Mai 2026 ein zeitgemäßes Reiseerlebnis zu bieten, das höchsten Ansprüchen an Raumangebot und Gastronomie gerecht wird. Die strategische Aufwertung erfolgt pünktlich zum Start der europäischen Sommersaison, in der das Schiff auf anspruchsvollen Routen in Nord- und Westeuropa sowie im Mittelmeerraum eingesetzt wird. Die Umgestaltung der Silver Spirit markiert einen signifikanten Schritt in der Vereinheitlichung des Kabinenstandards innerhalb der Flotte. Die neuen Medallion-Suiten orientieren sich architektonisch an den Standards der Nova-Klasse und bieten den Passagieren einen großzügigen Wohnraum von insgesamt 50 Quadratmetern. Die Raumaufteilung wurde dahingehend optimiert, dass ein separater Schlafbereich mit einem hochwertigen Kingsize-Bett für zusätzliche Privatsphäre sorgt. Das Badezimmer wurde ebenfalls komplett überarbeitet und verfügt künftig über eine begehbare Dusche, eine separate Badewanne sowie Doppelwaschbecken, was den Komfort

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Konflikt um Flughafengebühren in Spanien: ACI Europe weist IATA-Forderungen zurück

Der europäische Flughafenverband ACI Europe hat sich in einem offiziellen Statement entschieden gegen die Forderungen des internationalen Luftfahrtverbandes IATA gestellt, die Flughafengebühren des spanischen Betreibers Aena drastisch zu senken. Die IATA hatte gefordert, die Gebühren im Zeitraum von 2027 bis 2031 um 22 Prozent zu reduzieren. Gleichzeitig verlangt der Verband der Fluggesellschaften, dass Aena an ihrem massiven Investitionsprogramm in Höhe von 13 Milliarden Euro festhält. ACI Europe bezeichnete diese Forderungen als wirtschaftlich realitätsfern und wies darauf hin, dass die Entgelte für die Nutzung der spanischen Flughäfen in den letzten zehn Jahren real bereits um 36 Prozent gesunken seien. Im Zentrum der Auseinandersetzung steht der geplante Ausbau der spanischen Luftverkehrsinfrastruktur. Aena plant eine jährliche Preisanpassung von durchschnittlich 3,8 Prozent, was etwa 43 Cent pro Passagier entspricht. Laut ACI Europe ist dieser Anstieg notwendig, um den Inflationsdruck und die gestiegenen Kapitalkosten für die Modernisierung des Flughafennetzes zu decken. Der Verband warnt zudem davor, dass eine Gebührensenkung bei gleichbleibenden Investitionsverpflichtungen die finanzielle Stabilität des Betreibers gefährden würde. Während die IATA auf ein jährliches Passagierwachstum von 3,6 Prozent hofft, kalkuliert Aena vorsichtiger mit 1,3 Prozent, da Kapazitätsengpässe und Lieferkettenprobleme bei Flugzeugherstellern das tatsächliche Wachstum drosseln könnten. Ein weiterer Streitpunkt ist die Preisgestaltung der Fluggesellschaften gegenüber den Endkunden. ACI Europe legte Daten vor, wonach die Flugpreise in Spanien seit 2019 um 40 Prozent gestiegen sind, obwohl die Flughafengebühren im selben Zeitraum sanken. Dies belege, dass Einsparungen bei den Flughafentaxen nicht an die Passagiere weitergegeben, sondern zur Steigerung der Gewinnmargen der Fluggesellschaften genutzt würden. Olivier Jankovec,

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Austrian Airlines nutzt Air Dolomiti für europäisches Streckennetz im Sommer 2026

Austrian Airlines setzt im kommenden Sommerflugplan 2026 verstärkt auf externe Unterstützung zur Bewältigung des saisonalen Passagieraufkommens. Die österreichische Lufthansa-Tochter hat hierfür ein Wet-Lease-Abkommen mit der italienischen Konzerngeschwister Air Dolomiti geschlossen. Im Rahmen dieser Vereinbarung werden zwei Embraer E195 der Italiener inklusive Besatzung in Wien stationiert. Diese Maßnahme dient primär der Kapazitätssteuerung auf Kurzstrecken sowie der Kompensation von Engpässen bei der eigenen Flottenverfügbarkeit, die durch Wartungsintervalle oder Verzögerungen bei Neuauslieferungen entstehen können. Das Einsatzgebiet der geleasten Regionaljets umfasst sowohl klassische Hub-Zubringer als auch osteuropäische Metropolen. Laut aktuellen Flugplandaten übernimmt Air Dolomiti im Zeitraum vom 4. Juli bis 12. September 2026 eine wöchentliche Verbindung zwischen Wien und Belgrad. Auch die Strecke nach Budapest wird zwischen dem 30. Juni und 13. September dreimal wöchentlich von den italienischen Flugzeugen bedient. Durch den Einsatz der Embraer-Maschinen, die über eine Kapazität von etwa 120 Sitzplätzen verfügen, kann Austrian Airlines die Frequenzen auf diesen Routen stabilisieren, ohne eigene größere Kapazitäten binden zu müssen. Besonders intensiv ist die Kooperation auf den Strecken nach Italien geplant. Die Städte Bologna und Florenz sollen jeweils bis zu zweimal täglich mit den Flugzeugen von Air Dolomiti angeflogen werden. Für die Verbindung nach Venedig sieht der Flugplan sogar eine Taktung von bis zu vier täglichen Flügen vor. Diese Routen profitieren von der operativen Expertise der Air Dolomiti im italienischen Markt und ermöglichen es Austrian Airlines, wertvolle Slots am Drehkreuz Wien effizient zu nutzen. Die Flottenharmonisierung spielt hierbei eine wesentliche Rolle, da Austrian selbst bereits eine größere Anzahl an Embraer E195 betreibt, was die

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Arktis: Warum All Nippon Airways einen 14-Stunden-Flug zurück nach Tokio wählte

In der Welt der modernen Langstreckenluftfahrt gelten Zuverlässigkeit und Vorhersehbarkeit als höchste Güter. Ein Flug von Tokio nach Frankfurt am Main ist für gewöhnlich ein Routineereignis, das nach etwa 14 Stunden Flugzeit auf einem anderen Kontinent endet. Doch am 17. Februar 2026 erlebten die Passagiere des Fluges NH223 der All Nippon Airways (ANA) eine fliegerische Anomalie, die als einer der längsten Flüge nach nirgendwo in die jüngere Luftfahrtgeschichte eingehen wird. Nach einer Reisezeit, die für eine komplette Überquerung des Nordpols gereicht hätte, landete die Boeing 787-9 Dreamliner wieder genau dort, wo sie gestartet war: am Flughafen Tokio-Haneda. Die Entscheidung der Besatzung, über den unbewohnten Weiten der Arktis umzukehren, wirft ein Schlaglicht auf die komplexen Abwägungen zwischen technischer Sicherheit, logistischer Kapazität und den strengen Regularien für Flugbesatzungen. Der Vorfall demonstriert, dass in der globalen Luftfahrt das Erreichen des Ziels manchmal zweitrangig gegenüber der operativen Integrität des Gesamtsystems ist. Technische Ursachen und geografische Herausforderungen Der Flug NH223 startete am späten Vormittag in Tokio mit dem Ziel Frankfurt, dem zentralen Drehkreuz des Star-Alliance-Partners Lufthansa. Aufgrund der seit 2022 bestehenden Sperrung des russischen Luftraums für viele internationale Fluggesellschaften führt die aktuelle Route für japanische Carrier nicht mehr auf direktem Weg nach Westen. Stattdessen wählen Airlines wie ANA eine östliche Route über den Nordpazifik, Alaska und die Arktis, um schließlich über Grönland nach Europa einzufliegen. Diese Umgehung ist zeitaufwendig und führt über einige der entlegensten Regionen der Erde. Etwa sechs Stunden nach dem Start, als sich die Maschine nördlich der Küste Alaskas über der Beaufortsee

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Neue Standortkampagne zur Schärfung des Profils der Region Hannover

Die Hannover Marketing und Tourismus GmbH (HMTG) hat mit „Unboxing Hannover“ eine neue Leitkampagne vorgestellt, die das nationale und internationale Image der niedersächsischen Landeshauptstadt und ihrer Region grundlegend transformieren soll. Hintergrund der Initiative ist eine Analyse des Brandmeyer Stadtmarken-Monitors 2025, wonach lediglich 37 Prozent der Deutschen eine konkrete Vorstellung von Hannover haben. Diese statistische Unschärfe wertet die HMTG als strategisches Potenzial, um die Wahrnehmung der Region aktiv zu gestalten und bisherige Klischees durch eine moderne Erzählweise zu ersetzen. Ab Mitte März 2026 wird die Kampagne schrittweise im öffentlichen Raum sowie auf digitalen Kanälen ausgespielt. Inhaltlich setzt „Unboxing Hannover“ auf einen Perspektivwechsel, bei dem bekannte Wahrzeichen und verborgene Qualitäten in überraschenden Kontexten präsentiert werden. Die Kommunikation erfolgt dabei bewusst pointiert und humorvoll, um die Innovationskraft und Lebensqualität des Standorts hervorzuheben. Anders als bei früheren Marketingansätzen verzichtet die Strategie darauf, die Stadt künstlich neu zu erfinden. Stattdessen sollen bestehende Realitäten aus den Bereichen Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur selbstbewusster in den Fokus gerückt werden. Ziel ist es, Hannover langfristig als eine der attraktivsten Regionen Deutschlands zu positionieren und das lokale Wir-Gefühl zu stärken. Die Entwicklung der Kampagne basiert auf einer europaweiten Ausschreibung, aus der im Oktober 2025 eine Bietergemeinschaft der Agenturen Pahnke, Brandmeyer Markenberatung und Stadtmanufaktur als Sieger hervorging. In den Prozess flossen zahlreiche Impulse lokaler Akteure aus Workshops ein, um eine authentische Standortpositionierung „von innen heraus“ zu gewährleisten. Durch erweiterte finanzielle Mittel stehen der HMTG nun erstmals signifikant größere Budgets für die strategische Kommunikation zur Verfügung. Diese Spielräume sollen genutzt werden, um

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Delta Air Lines nach Beschädigung eines Spezialrollstuhls in der Kritik

Der Transport von medizinischen Hilfsmitteln im zivilen Luftverkehr steht erneut im Fokus einer öffentlichen Debatte über Sicherheitsstandards und Haftungsverpflichtungen. Anlass ist ein schwerwiegender Vorfall an Bord einer Maschine der US-Fluggesellschaft Delta Air Lines, bei dem der hochspezialisierte Rollstuhl von Latavia Sturdivant, der amtierenden Ms. Wheelchair America 2026, massiv beschädigt wurde. Die 33-jährige Betroffene, die aufgrund von Zerebralparese und Skoliose auf eine maßgeschneiderte Sitzschale und präzise Steuerungssysteme angewiesen ist, berichtete nach ihrer Landung in North Dakota von gravierenden Defekten an den Motoren und Bremsen ihres Geräts. Da der Rollstuhl für Sturdivant nicht bloß ein Transportmittel, sondern eine essenzielle Prothese zur Aufrechterhaltung ihrer körperlichen Integrität darstellt, führt der Ausfall zu massiven gesundheitlichen Komplikationen und einem vollständigen Erliegen ihrer beruflichen sowie ehrenamtlichen Tätigkeit. Delta Air Lines hat mittlerweile eine offizielle Entschuldigung formuliert und die Übernahme der anfallenden Reparaturkosten zugesagt. Der Vorfall unterstreicht jedoch die systemischen Risiken, denen Passagiere mit Mobilitätseinschränkungen beim Check-in von technischem Gerät in den Frachtraum ausgesetzt sind. Technische Komplexität von Mobilitätshilfen im Frachtbetrieb Die Handhabung von elektrischen Rollstühlen stellt Bodenpersonal und Fluggesellschaften vor erhebliche logistische Herausforderungen. Da viele moderne Rollstühle aufgrund ihrer Abmessungen und der verbauten Batterietechnik nicht in der Passagierkabine untergebracht werden können, müssen sie im Frachtraum verstaut werden. Latavia Sturdivant kritisierte in diesem Zusammenhang, dass diese hochempfindlichen medizinischen Geräte oft wie herkömmliches Reisegepäck behandelt würden. Durch die physikalischen Kräfte während des Fluges sowie beim Be- und Entladevorgang kommt es immer wieder zu Erschütterungen, die bei komplexen mechanischen Bauteilen wie Bremsverstärkern oder elektronischen Steuereinheiten zu Totalausfällen führen können. Im

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Lufthansa modernisiert Kabinen ihrer Airbus A320-Flotte

Die Deutsche Lufthansa hat im Februar 2026 den ersten vollständig umgerüsteten Airbus A320 mit der Registrierung „D-AIZY“ wieder in den Liniendienst gestellt. Damit markiert die Fluggesellschaft einen wichtigen Meilenstein in ihrem Modernisierungsprogramm für die Kurz- und Mittelstrecke. Insgesamt 38 Bestandsmaschinen der A320-Familie werden bis zum Jahr 2029 einem umfassenden „Retrofit“ unterzogen. Ziel dieser Maßnahme ist es, das Kabinendesign und den Komfortstandard an die neuen Langstrecken-Produkte der Airline anzupassen und die Wettbewerbsfähigkeit im europäischen Flugverkehr durch eine verbesserte Innenausstattung zu sichern. Im Zentrum der Umrüstung steht der Einbau neuer, ergonomisch geformter Sitze des italienischen Herstellers Geven. Diese verfügen über horizontal verstellbare Kopfstützen, während Passagiere in der Business Class zusätzlich von einer weiter nach hinten verstellbaren Rückenlehne profitieren. Ein wesentlicher technischer Fortschritt ist die Ausstattung jedes Sitzplatzes mit USB-A- und USB-C-Anschlüssen sowie speziellen Halterungen für Tablets und Smartphones. Damit reagiert Lufthansa auf das veränderte Nutzerverhalten der Fluggäste, die vermehrt eigene Endgeräte für das Unterhaltungsangebot während des Fluges nutzen. Ein logistischer Schwerpunkt der Kabinenerneuerung liegt auf der Vergrößerung der Gepäckfächer um rund 40 Prozent. Durch ein neues Design können Handgepäckstücke nun vertikal statt horizontal verstaut werden, was die Kapazität deutlich erhöht. Die Airline verspricht sich davon einen effizienteren Boarding-Prozess, da Suchzeiten für freien Stauraum reduziert werden. Der Umbau eines einzelnen Flugzeugs nimmt etwa 30 Tage in Anspruch, wobei rund 1.000 neue Bauteile von etwa 100 verschiedenen Zulieferern verbaut werden. Das Projekt wird von der Wartungstochter Lufthansa Technik koordiniert, die für die zertifizierte Integration der neuen Komponenten verantwortlich zeichnet. Branchenexperten werten diese Investition als

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Qatar Airways Cargo führt digitales Abfertigungssystem für Frachtflüge ein

Die Luftfrachtabteilung von Qatar Airways hat ein umfassendes Programm zur Digitalisierung ihrer Vorfeldabläufe gestartet. Im Zentrum dieser Initiative steht das neue Werkzeug „Ramp Offload and Load Supervision“ (ROLS), welches die bisherigen manuellen, papierbasierten Ladeanweisungen durch einen vollständig digitalen Arbeitsablauf ersetzt. Das System ermöglicht eine Datenübertragung in Echtzeit zwischen dem Bodenpersonal und der Ladekontrolle. Durch den Einsatz mobiler Endgeräte und QR-Code-basierter Scantechnologie sollen Fehlerquellen minimiert und die Effizienz bei der Be- und Entladung der Frachtflugzeuge an den weltweiten Standorten der Fluggesellschaft gesteigert werden. Das Programm ist Teil einer umfassenderen Digitalisierungsstrategie, mit der Qatar Airways Cargo die gesamte Logistikkette papierlos gestalten möchte. Neben der präzisen Überprüfung von Ladeeinheiten (ULDs) bietet ROLS integrierte Sicherheitsfunktionen, wie etwa ein System zur Vermeidung von Heckkippern (Tail-Tip-Prevention) während des Beladevorgangs. Durch die sofortige Statusaktualisierung in den zentralen IT-Systemen kann das Unternehmen Verzögerungen im Betriebsablauf schneller identifizieren und beheben. Die Geschäftsführung betont, dass diese technologische Umstellung die Zuverlässigkeit und Transparenz für internationale Kunden deutlich erhöhen wird. Zusätzlich zur Optimierung der Rampenvorgänge investiert der Logistikriese in automatisierte Lagerlösungen und die Verbesserung von E-Booking-Systemen. Mit einer Flotte von derzeit 29 Boeing 777-Frachtern und der Nutzung der Frachtkapazitäten von über 245 Passagierflugzeugen bedient das Unternehmen ein globales Netzwerk von mehr als 170 Zielen. Das neue digitale Abfertigungssystem legt zudem den Grundstein für künftige Innovationen, wie die vollständige automatisierte Erfassung von Flugzeugpositionen mittels Handgeräten. Diese Modernisierung am Drehkreuz in Doha sowie an den internationalen Außenstationen soll die operative Präzision im globalen Güterverkehr langfristig sichern. Experten sehen in diesem Schritt eine notwendige Anpassung

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ATR forciert Produktionshochlauf nach solidem Geschäftsjahr 2025

Der weltweit führende Hersteller von Regionalflugzeugen, ATR, blickt auf ein finanziell stabiles Geschäftsjahr 2025 zurück und bereitet sich mit weitreichenden Investitionen auf eine deutliche Kapazitätsausweitung vor. Wie das Unternehmen auf einer Pressekonferenz am 18. Februar 2026 in Toulouse bekannt gab, erwirtschaftete der Turboprop-Spezialist im vergangenen Jahr einen Umsatz von 1,2 Milliarden Euro. Trotz massiver Herausforderungen in den globalen Lieferketten, die die Auslieferungszahlen leicht auf 32 Maschinen sinken ließen, verzeichnete ATR eine robuste Auftragslage mit 50 Netto-Bestellungen. Um der steigenden Nachfrage in Märkten wie Nordamerika und Indien gerecht zu werden, reaktiviert das Unternehmen im Mai 2026 eine zweite Endmontagelinie an seinem Standort in Blagnac. Vorstandschefin Nathalie Tarnaud Laude betonte die Zuverlässigkeit des Geschäftsmodells und kündigte an, die jährliche Produktion schrittweise auf 60 Flugzeuge hochzufahren. Mit einer gezielten Optimierung der Fertigungszeiten und einer strategischen Neupositionierung im US-amerikanischen Regionalmarkt will ATR seine Marktführerschaft im Segment der Kurzstreckenmobilität weiter zementieren. Logistische Hürden und industrielle Expansion Die Bilanz des Jahres 2025 ist geprägt von einer Divergenz zwischen Marktnachfrage und industrieller Ausstoßkapazität. Während die Auftragsbücher mit 60 Brutto-Bestellungen gut gefüllt waren, konnte ATR lediglich 32 Flugzeuge an Kunden übergeben – drei weniger als im Vorjahr. Nathalie Tarnaud Laude machte hierfür vor allem Engpässe bei Systemlieferanten verantwortlich. Insbesondere Verzögerungen bei der Bereitstellung von Triebwerken und Fahrwerken verhinderten eine höhere Auslieferungsrate. Dennoch wertet die Unternehmensführung das Ergebnis als Erfolg, da das Vertrauen der Kunden ungebrochen sei. Große Einzelaufträge von Uni Air aus Taiwan über 19 Maschinen und der algerischen Staatsairline Air Algérie über 16 Flugzeuge unterstreichen das globale

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Wintereinbruch führt zu massiven Flugausfällen am Flughafen Wien

Heftige Schneefälle haben am Freitagmorgen, dem 20. Februar 2026, den Betrieb am Flughafen Wien-Schwechat weitgehend zum Stillstand gebracht. Aufgrund der intensiven Niederschläge und der notwendigen Räumungsarbeiten auf den Start- und Landebahnen sowie der erforderlichen Flugzeugenteisung musste der Flugverkehr zeitweise komplett eingestellt werden. Die Flughafenverwaltung gab bekannt, dass Starts voraussichtlich ab 9:00 Uhr und Landungen erst ab 10:00 Uhr wieder möglich sein würden. Von den 117 Flugbewegungen, die bis zum frühen Vormittag geplant waren, wurden bereits in der ersten Phase des Stillstands 19 Flüge ersatzlos gestrichen. Zusätzliche Informationen aus dem Umfeld der Fluggesellschaften verdeutlichen die Tragweite der Unterbrechung. Besonders betroffen ist die Heimatfluggesellschaft Austrian Airlines, die zahlreiche Kurz- und Mittelstreckenverbindungen innerhalb Europas streichen oder massiv verspäten musste. Da die Enteisungskapazitäten bei derart extremen Wetterlagen an ihre Grenzen stoßen, bildeten sich bereits am Morgen lange Warteschlangen vor den Abfertigungsschaltern. Passagiere wurden aufgefordert, den Flugstatus online zu prüfen, bevor sie die Reise zum Flughafen antreten. Auch die Zufahrtswege zum Airport sowie die Schnellbahnverbindungen kämpften mit den Schneemengen, was die Anreise für das Personal und die Reisenden zusätzlich erschwerte. Trotz der geplanten schrittweisen Wiederaufnahme des Betriebs warnen Experten vor weitreichenden Folgewirkungen für den restlichen Flugtag. Da Maschinen und Besatzungen nicht rechtzeitig an ihren Zielorten eintreffen konnten, kommt es zu einem sogenannten Domino-Effekt im Rotationsplan. Der Flughafen Wien setzt in solchen Situationen zwar einen spezialisierten Winterdienst mit Hochleistungs-Kehrblasgeräten ein, doch die anhaltenden Schneefälle machen wiederholte Sperrungen einzelner Pistenabschnitte zur Reinigung unumgänglich. Auch der Frachtverkehr und die Abfertigung des Gepäcks verzögern sich durch die widrigen Bedingungen

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