April 23, 2026

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April 23, 2026

Rekordumsatz bei der Rewe-Touristiksparte und konjunkturelle Bremsspuren durch Nahostkonflikt

Die Tourismussparte der Rewe Group, die unter der Dachmarke Dertour Group operiert, hat im Geschäftsjahr 2025 einen signifikanten Umsatzsprung verzeichnet. Mit einem Anstieg des fakturierten Umsatzes um 18 Prozent auf insgesamt 10,8 Milliarden Euro festigte das Unternehmen seine Position als einer der führenden europäischen Reisekonzerne. Über 16 europäische Quellmärkte hinweg stieg die Zahl der Reisenden um sieben Prozent, wobei der Kernmarkt Deutschland ein Gästeplus von 4,5 Prozent beisteuerte. Laut Konzernangaben konnte dieses Wachstum trotz erheblicher Investitionen in die Digitalisierung und der vollständigen Integration des britischen sowie Schweizer Geschäfts profitabel gestaltet werden. CEO Christoph Debus betonte in diesem Zusammenhang die erfolgreiche Konsolidierung der Bereiche Reisevermittlung und Veranstaltergeschäft. Für das laufende Geschäftsjahr 2026 zeigt sich jedoch ein zunehmend volatiles Marktumfeld, das die ursprünglichen Wachstumserwartungen dämpft. Während das erste Quartal operativ über den Planungen lag, führen die geopolitischen Verwerfungen im Nahen Osten nun zu strukturellen Belastungen. Der Konzern sieht sich mit unvorhergesehenen Kosten für Rückholaktionen und kurzfristige Reiseabsagen konfrontiert. Zudem beeinträchtigen Sperrungen von Lufträumen und Sicherheitsbedenken die Nachfrage für Teile der östlichen Fernstreckenregionen sowie klassische Winter- und Frühjahrsziele im arabischen Raum. Experten gehen davon aus, dass die daraus resultierenden operativen Mehrkosten die Gewinnmargen im laufenden Jahr unter Druck setzen werden. Infolge dieser Entwicklungen ist eine massive Verschiebung der Passagierströme zu beobachten. Die Dertour Group registriert eine verstärkte Nachfrage nach Destinationen in westlichen Regionen sowie im westlichen Mittelmeerraum, während Buchungen für Ziele in Ägypten oder Jordanien spürbar zurückgehen. Diese Umsteuerung der Kapazitäten erfordert von den Reiseveranstaltern eine hohe logistische Flexibilität, insbesondere bei der kurzfristigen

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Deutsche Flughäfen verzeichnen Passagierplus trotz geopolitischer Belastungen

Die deutschen Flughäfen weisen für den März 2026 eine positive Verkehrsentwicklung auf, wenngleich externe Krisenfaktoren die vollständige Erholung bremsen. Mit insgesamt 15,61 Millionen an- und abfliegenden Passagieren stieg das Aufkommen im Vergleich zum Vormonat um rund 2,9 Millionen Reisende. Wesentlicher Treiber dieser Dynamik war das Ostergeschäft, das insbesondere im Segment der Privatreisen für eine hohe Auslastung sorgte. Dennoch erreicht die Branche mit einer Erholungsrate von 81,7 Prozent noch immer nicht das Niveau des Vorkrisenjahres 2019. Während der Europaverkehr mit 10,45 Millionen Passagieren bereits über 90 Prozent des ursprünglichen Volumens abdeckt, zeigen sich im Interkontinentalgeschäft erste deutliche Auswirkungen des jüngsten Konflikts im Nahen Osten. Besonders im Segment der Langstreckenflüge machen sich die Verwerfungen durch den Iran-Krieg bemerkbar. Die Nachfrage bei interkontinentalen Verbindungen sank im Vergleich zum Vorjahresmonat um 6,8 Prozent auf 3,14 Millionen Passagiere. Die Blockade wichtiger Lufträume und die Einschränkungen an den großen Drehkreuzen am Persischen Golf führten bereits im März zu einem spürbaren Rückgang der Flugbewegungen in dieser Region. Experten des Flughafenverbands rechnen damit, dass sich diese strukturellen Störungen im April noch deutlicher in der Statistik niederschlagen werden, da die Umgehung der Krisengebiete zu längeren Flugzeiten und einer Reduktion der Kapazitäten führt. Der innerdeutsche Luftverkehr zeigt mit zwei Millionen Passagieren im März zwar ein Wachstum von 5,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr, verharrt jedoch im langfristigen Vergleich auf einem niedrigen Niveau. Nur knapp 46 Prozent des Passagieraufkommens von 2019 werden in diesem Marktsegment derzeit erreicht. Die Luftfracht hingegen stabilisierte sich im ersten Quartal 2026 auf einem gesunden Niveau. Mit insgesamt

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Ryanair verlängert Annahmeschluss für Gepäck und forciert Automatisierung

Die irische Fluggesellschaft Ryanair hat eine weitreichende Änderung ihrer Abwicklungsfristen an den Flughäfen angekündigt. Ab dem 10. November 2026 wird der Check-in sowie die Gepäckaufgabe an allen Standorten im Streckennetz bereits 60 Minuten vor der planmäßigen Abflugzeit geschlossen. Bisher lag diese Frist bei 40 Minuten. Die Airline begründet diesen Schritt mit dem Ziel, die Pünktlichkeit zu erhöhen und sicherzustellen, dass Passagiere ausreichend Zeit für die oft zeitintensiven Sicherheits- und Passkontrollen haben. Besonders in Stoßzeiten soll so verhindert werden, dass Fluggäste aufgrund langer Warteschlangen in den Terminals ihre Verbindung verpassen. Parallel zur Vorverlegung des Annahmeschlusses setzt der Konzern auf eine massive Digitalisierungsoffensive am Boden. Bis Oktober sollen mehr als 95 Prozent der von Ryanair genutzten Flughäfen mit neuen Self-Service-Gepäckaufgabeautomaten ausgestattet sein. Diese Kiosksysteme sind vollständig in die App der Fluggesellschaft integriert und ermöglichen es den Reisenden, Gepäckanhänger selbstständig auszudrucken und die Koffer ohne Personalaufwand aufzugeben. Durch diese Automatisierung verspricht sich das Unternehmen eine deutliche Beschleunigung der Prozesse vor dem Abflug und eine Reduzierung der Stauzeiten vor den Schaltern. Betroffen von der Neuregelung sind laut Unternehmensangaben etwa 20 Prozent der Fluggäste, die den kostenpflichtigen Service der Gepäckaufgabe nutzen. Die überwiegende Mehrheit von 80 Prozent, die lediglich mit Handgepäck reist und bereits vorab online eincheckt, kann sich weiterhin wie gewohnt direkt zur Sicherheitskontrolle begeben. Branchenexperten werten diesen Schritt auch als Reaktion auf die zunehmenden Personalengpässe bei externen Bodendienstleistern an vielen europäischen Flughäfen. Indem der Zeitpuffer vergrößert wird, entlastet die Airline ihre eigene operative Planung und minimiert das Risiko von Verzögerungen im Rotationsplan der

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Kontroverse um die österreichische Flugabgabe zwischen Ryanair und Greenpeace

Die Debatte um die fiskalische Belastung des Luftverkehrs in Österreich hat sich nach einer aktuellen Forderung der Billigfluggesellschaft Ryanair massiv verschärft. Der Luftverkehrskonzern drängt auf die vollständige Abschaffung der österreichischen Flugabgabe, um die Betriebskosten zu senken und die preisliche Wettbewerbsfähigkeit am Standort Wien zu sichern. Ryanair begründet diesen Vorstoß mit dem hohen Kostendruck innerhalb der Branche, der durch volatile Treibstoffpreise und internationale Standortkonkurrenz zusätzlich befeuert wird. In der Vergangenheit hatte die Airline wiederholt gedroht, Kapazitäten von Standorten mit hohen staatlichen Abgaben abzuziehen und in märkte mit geringerer steuerlicher Belastung zu verlagern. Die Umweltschutzorganisation Greenpeace reagierte mit scharfer Kritik auf diese Pläne und bezeichnete die Forderung als realitätsfern. Nach Ansicht der Organisation deckt die aktuelle Abgabe von zwölf Euro pro Passagier bei weitem nicht die gesellschaftlichen und infrastrukturellen Kosten ab, die durch den Flugverkehr entstehen. Statt einer Senkung fordert Greenpeace eine deutliche Erhöhung der Ticketabgabe sowie die Einführung einer zusätzlichen Besteuerung für Luxussegmente wie die Business-Class. Die Organisation plädiert zudem dafür, die Einnahmen aus dem Flugverkehr verstärkt in den Ausbau des Schienennetzes zu investieren, um preiswerte Alternativen zum Kurzstreckenflug zu schaffen. Hintergrund der Auseinandersetzung ist die angespannte Budgetsituation in Österreich sowie die drohende Verknappung fossiler Brennstoffe. Während die Luftfahrtbranche auf Entlastungen pocht, um das Passagieraufkommen stabil zu halten, fordern Kritiker eine steuerliche Gleichbehandlung mit der Bahn, die im Gegensatz zum Flugverkehr einer Stromsteuer und höheren Trassengebühren unterliegt. Das Verkehrsministerium sieht sich damit einem wachsenden Druck aus zwei Richtungen ausgesetzt: Einerseits gilt es, die Attraktivität des Drehkreuzes Wien für internationale Carrier zu

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Europäischer Gerichtshof bestätigt Nichtigkeit der Lufthansa Staatshilfen

Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat in einem richtungsweisenden Urteil die ursprüngliche Genehmigung der milliardenschweren Corona-Staatshilfen für die Deutsche Lufthansa AG durch die Europäische Kommission für nichtig erklärt. Damit bestätigten die Luxemburger Richter die vorangegangene Entscheidung der ersten Instanz aus dem Jahr 2023 und wiesen die Berufung der Fluggesellschaft zurück. Im Zentrum des juristischen Streits stand das im Frühjahr 2020 geschnürte Rettungspaket der Bundesrepublik Deutschland in Höhe von sechs Milliarden Euro, welches dem Konzern in der schwersten Krise der Luftfahrtgeschichte das Überleben sichern sollte. Während die Lufthansa die Hilfen bereits vollständig zurückgezahlt hat, wirft das Urteil grundlegende Fragen zur Kontrollfunktion der Brüsseler Wettbewerbshüter und zur Gleichbehandlung innerhalb des europäischen Binnenmarktes auf. Die Richter sahen insbesondere bei der Festsetzung des Aktienpreises für den Einstieg des Staates erhebliche Versäumnisse seitens der EU-Kommission, die nun vor der Aufgabe steht, das gesamte Verfahren rechtlich neu zu bewerten. Die Hintergründe des milliardenschweren Rettungsschirms Im Zuge der weltweiten Reisebeschränkungen während der Pandemie geriet die Lufthansa Group, wie nahezu alle global agierenden Airlines, in eine existenzbedrohende Liquiditätskrise. Um den drohenden Zusammenbruch abzuwenden, handelten die Bundesregierung und der Konzern ein umfassendes Stabilisierungspaket aus. Dieses sah unter anderem eine direkte Beteiligung des Bundes über den Wirtschaftsstabilisierungsfonds (WSF) vor. Der Bund erwarb im Rahmen einer Kapitalerhöhung ein Aktienpaket von 20 Prozent zum Nennwert von 2,56 Euro pro Aktie. Hinzu kamen stille Beteiligungen, die unter bestimmten Bedingungen in Aktien umgewandelt werden konnten. Die Europäische Kommission genehmigte diese Maßnahmen unter dem sogenannten Befristeten Rahmen für staatliche Beihilfen, der eigens zur Bewältigung der wirtschaftlichen

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Europäische Maßnahmen zur Sicherung der Kerosinversorgung stoßen auf Zustimmung

Der Flughafenverband ADV hat das jüngst vorgestellte Maßnahmenpaket der Europäischen Kommission zur Stabilisierung der Kerosinversorgung sowie zur Erhöhung der Markttransparenz begrüßt. EU-Verkehrskommissar Apostolos Tzitzikostas präsentierte in Brüssel den sogenannten „Accelerate EU Plan“, der als direkte Reaktion auf die volatilen Energiepreise und die geopolitischen Spannungen im Nahen Osten konzipiert wurde. Das Programm sieht vor, die Lieferketten breiter aufzustellen und ein koordiniertes europäisches Monitoring-System für Flugtreibstoffbestände zu etablieren. Ziel ist es, die Resilienz des Luftverkehrssektors durch eine engere Abstimmung zwischen den Mitgliedstaaten kurzfristig zu stärken und unvorhersehbare Versorgungsengpässe zu vermeiden. Obwohl die aktuelle Versorgungslage an den deutschen Flughafenstandorten als stabil gilt und die Tanklager derzeit die geforderten Füllstände aufweisen, warnt der ADV vor den wirtschaftlichen Folgen der massiven Preissteigerungen. Da Treibstoffkosten durchschnittlich mehr als 30 Prozent der gesamten Betriebskosten einer Fluggesellschaft ausmachen, gerät die Rentabilität vieler Flugverbindungen unter Druck. Ralph Beisel, Hauptgeschäftsführer des Verbandes, betonte, dass insbesondere weniger profitable Strecken von Streichungen bedroht seien, falls keine politischen Gegenmaßnahmen ergriffen werden. Dennoch gab der Verband Entwarnung für den bevorstehenden Reiseverkehr: Die Durchführung der geplanten Sommerurlaubsflüge gilt zum jetzigen Zeitpunkt als gesichert. Zusätzlich zu den europäischen Strukturmaßnahmen fordert der Flughafenverband von der Bundesregierung dringende nationale Entlastungen für den Luftverkehrsstandort Deutschland. Im Fokus steht dabei die Forderung nach einer temporären Aussetzung der Luftverkehrsteuer, um den massiven Kostendruck von den Unternehmen abzuwenden und die preisliche Wettbewerbsfähigkeit im internationalen Vergleich zu wahren. Branchenanalysen zeigen, dass Deutschland im europäischen Vergleich bereits jetzt mit überdurchschnittlich hohen staatlich induzierten Standortkosten kämpft, was die Erholung des Marktes nach den Krisenjahren verlangsamt.

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Wirtschaftsknotenpunkt Flughafen Wien im Zeichen japanisch-österreichischer Kooperation

Am Montag, den 18. Mai 2026, findet im Vienna Airport Conference & Innovation Center bereits zum dritten Mal das „Cherry Blossom Business Event“ statt. Die Veranstaltung hat sich als feste Größe in der AirportCity etabliert und dient als strategische Netzwerkplattform für den Austausch zwischen der japanischen und österreichischen Wirtschaft. Im Zentrum des Treffens stehen hochkarätige Keynotes und Diskussionsrunden, an denen unter anderem der Bundesminister für Wirtschaft, Energie und Tourismus, Dr. Wolfgang Hattmannsdorfer, sowie der japanische Botschafter H.E. Kiminori Iwama teilnehmen. Auch Flughafen-Vorstand Dr. Günther Ofner und Vertreter der japanischen Außenhandelsorganisation JETRO werden erwartet, um über bilaterale Handelsbeziehungen und technologische Innovationen zu referieren. Die wirtschaftliche Bedeutung Japans als einer der wichtigsten Handelspartner Österreichs im asiatischen Raum bildet den Rahmen für die fachlichen Panels. Japan investiert traditionell stark in den österreichischen Maschinenbau, die Elektronikindustrie sowie in den Automobilsektor. Das Event bietet Unternehmen die Möglichkeit, Synergien zu identifizieren und Kooperationen im Bereich der Start-up-Förderung zu vertiefen. Experten gehen davon aus, dass insbesondere der Standort Flughafen Wien durch seine Funktion als internationales Drehkreuz eine Schlüsselfunktion für japanische Konzerne einnimmt, die ihre Aktivitäten in Zentral- und Osteuropa ausbauen möchten. Flankiert wird das wirtschaftliche Programm von einem umfangreichen kulturellen Rahmenangebot, das die traditionelle japanische Lebensart in den Fokus rückt. Neben der klassischen Sadō-Teezeremonie werden Workshops in Kalligrafie, Origami und Manga-Zeichnen angeboten. Ziel dieser kulturellen Einbettung ist es, das gegenseitige Verständnis zu fördern und eine vertrauensvolle Basis für geschäftliche Beziehungen zu schaffen. Die Veranstaltung nutzt dabei die moderne Infrastruktur des Office Park 4, um Fachvorträge mit interaktiven

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Tui korrigiert Prognosen für das Geschäftsjahr 2026

Der weltweit führende Reisekonzern Tui sieht sich aufgrund der massiven Auswirkungen des Iran-Krieges gezwungen, seine wirtschaftlichen Ziele für das laufende Jahr deutlich nach unten zu korrigieren. Nach einer Phase der Erholung im internationalen Tourismus sorgt die militärische Eskalation im Nahen Osten nun für eine erhebliche Marktunsicherheit, die sich unmittelbar in der Bilanz des Unternehmens niederschlägt. Tui senkte seine Prognose für das operative Ergebnis (Ebit) und setzte die Umsatzprognose bis auf Weiteres vollständig aus. Während ursprünglich ein deutliches Wachstum angestrebt wurde, rechnet der Konzern nun mit einem operativen Ergebnis zwischen 1,1 und 1,4 Milliarden Euro. Allein im März verursachten Rückholaktionen und operative Beeinträchtigungen Kosten in Höhe von rund 40 Millionen Euro. Trotz einer soliden Absicherung bei den Treibstoffkosten führen veränderte Buchungsmuster und eine geografische Verschiebung der Nachfrage zu einer komplexen Ausgangslage für die kommende Sommersaison. Wirtschaftliche Kennzahlen und Prognoseanpassungen Die ursprünglichen Pläne des Tui-Managements sahen für das Geschäftsjahr 2026 ein Wachstum des bereinigten operativen Ergebnisses von sieben bis zehn Prozent vor, ausgehend vom Vorjahreswert von 1,413 Milliarden Euro. Diese Zielsetzung ist angesichts der aktuellen weltpolitischen Lage nicht mehr haltbar. Die neue Spanne von 1,1 bis 1,4 Milliarden Euro verdeutlicht den Druck, unter dem der Konzern steht. Noch drastischer ist die Entscheidung, die Umsatzprognose vorübergehend auszusetzen. Im vergangenen Geschäftsjahr konnte Tui noch einen Umsatz von 24,2 Milliarden Euro verbuchen. Eine neue Orientierungshilfe für Investoren und Analysten will das Unternehmen erst dann geben, wenn sich die Rahmenbedingungen stabilisiert haben und eine verlässliche Kalkulation wieder möglich ist. Diese Vorsicht am Kapitalmarkt ist eine direkte

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Korean Air bezieht neues Terminal 3 am Frankfurter Flughafen

Die südkoreanische Fluggesellschaft Korean Air verlegt ihren Betrieb am Flughafen Frankfurt mit Wirkung zum 24. April 2026 in das neu eröffnete Terminal 3. Als eine der ersten internationalen Fluggesellschaften nutzt der Carrier damit die hochmoderne Infrastruktur des südlichen Ausbaubereichs. Die Check-in-Schalter befinden sich künftig im dritten Stockwerk des Bereichs J. Das Terminal 3 ist für eine Kapazität von bis zu 19 Millionen Passagieren pro Jahr ausgelegt und umfasst die Gate-Bereiche G, H und J. Die Anbindung an die bestehenden Terminals 1 und 3 wird durch das SkyLine-Bahnsystem sichergestellt, das für die Überbrückung der Distanz etwa acht Minuten benötigt. Mit dem Umzug geht die Eröffnung einer neuen SkyTeam Lounge einher, die sich auf 550 Quadratmetern im Non-Schengen-Bereich des vierten Stocks befindet. Die Räumlichkeiten bieten Platz für 126 Gäste und richten sich an Passagiere der First und Prestige Class sowie an Statuskunden der Bonusprogramme. Zur Ausstattung gehören unter anderem Duschmöglichkeiten, ein Entspannungsbereich sowie schallisolierte Telefonkabinen für geschäftliche Tätigkeiten. Ein technologisches Merkmal der Lounge ist die digitale Speisekarte, über die warme Mahlzeiten mittels QR-Code direkt aus einem Live-Kochbereich bestellt werden können. Ein VIP-Raum ergänzt das Angebot für einen exklusiven Nutzerkreis. Der Standortwechsel von Korean Air markiert den Beginn einer größeren Umverteilung der Fluggesellschaften am Standort Frankfurt. Es wird erwartet, dass sukzessive weitere Mitglieder der SkyTeam-Allianz sowie der Ferienflieger Condor ihre Abfertigung in das Terminal 3 verlegen werden. Condor plant die vollständige Verlagerung bis zum Sommer 2027, was insbesondere die Umsteigeprozesse zu innerdeutschen Zielen optimieren soll. Das Terminal 3 gilt als wichtigstes Infrastrukturprojekt des

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Wien: Das Wienliebe Festival 2026 lädt zum kulturellen Stelldichein auf den Rathausplatz

Wien steht im Mai 2026 ganz im Zeichen der Gastfreundschaft und der Lebensfreude. Unmittelbar nach dem glanzvollen Finale des Eurovision Song Contests, der die Stadt eine Woche lang in das Schaufenster Europas rückte, verwandelt sich der Wiener Rathausplatz erneut in ein Zentrum der Begegnung. Vom 23. bis zum 25. Mai findet das Wienliebe Festival in seiner dritten Auflage statt. Was im Jahr 2024 als Initiative zur Stärkung des lokalen Gemeinschaftsgefühls begann, hat sich längst zu einem Fixpunkt im städtischen Veranstaltungskalender entwickelt. Mit einem erweiterten Konzept, das neben Kultur, Kulinarik und Handwerk nun erstmals auch den Sport als vierte Säule integriert, richtet sich das dreitägige Event bei freiem Eintritt an die gesamte Stadtbevölkerung. Veranstaltet von der Stadt Wien in enger Kooperation mit der Wirtschaftskammer Wien, zielt das Festival darauf ab, die Vielfalt der Bundeshauptstadt in all ihren Facetten erlebbar zu machen und den Wirtschafts- sowie Lebensstandort gebührend zu würdigen. Ein Fest der Gemeinschaft im Herzen der Stadt Der Zuspruch der vergangenen Jahre verdeutlicht das Bedürfnis nach Veranstaltungen, die eine Brücke zwischen Tradition und Moderne schlagen. Im Vorjahr lockte das Festival rund 74.500 Besucher an, eine Zahl, die für 2026 erneut angestrebt wird. Bürgermeister Michael Ludwig betont die Bedeutung des Festivals als Ausdruck der städtischen Identität. Es sei ein Fest von Wien für Wien, das zeigen solle, wie lebendig und gemeinschaftlich die Stadt ist. Gerade nach einer Woche internationaler Aufmerksamkeit durch den Eurovision Song Contest biete das Festival die Gelegenheit, die Wiener Gastfreundschaft nun im lokalen Rahmen fortzuführen und gemeinsam das zu

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