Juli 1, 2026

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Juli 1, 2026

Verbraucherschutz am Flughafen: Arbeiterkammer Niederösterreich reaktiviert Beratungsdienst für Urlauber

Die Kammer für Arbeiter und Angestellte für Niederösterreich (AK NÖ) reaktiviert im Zuge des einsetzenden Sommerferienreiseverkehrs ihr mobiles Beratungsangebot am Flughafen Wien-Schwechat. Im Zeitraum vom 3. Juli bis zum 16. August 2026 positioniert die Organisation an insgesamt sieben aufeinanderfolgenden Wochenenden Konsumentenberater direkt im Terminal 1 des internationalen Luftfahrt-Drehkreuzes. Die Präsenzzeiten sind auf die verkehrsintensiven Phasen des Charter- und Linienverkehrs ausgelegt, sodass Mitarbeiter freitags in den Nachmittagsstunden sowie samstags und sonntags am frühen Morgen als Anlaufstelle dienen. Das Beratungsangebot zielt darauf ab, Fluggästen bei Leistungsstörungen unmittelbare rechtliche Orientierungshilfen anzubieten. Hintergrund dieser Maßnahme ist die unverändert hohe Fallzahl von Konflikten im Rahmen von Pauschalreisen und Individualflügen. Bei Flugausfällen, kurzfristigen Überbuchungen durch Fluggesellschaften oder Mängeln an den Unterkünften im Zielland entstehen betroffenen Verbrauchern erhebliche finanzielle Risiken. Die gesetzlichen Grundlagen im europäischen Luftverkehr, insbesondere die EU-Fluggastrechteverordnung 261/2004, gewähren Passagieren bei Verspätungen und Annullierungen zwar pauschale Ausgleichszahlungen, doch erweist sich die eigenständige Durchsetzung gegenüber den Rechtsabteilungen internationaler Fluggesellschaften für Laien oft als langwierig. Die Vor-Ort-Beratung soll Reisende über Beweissicherungsmaßnahmen und unverzügliche Rügepflichten gegenüber Reiseveranstaltern aufklären. Kritische Beobachter aus der Luftfahrtbranche geben zu bedenken, dass die medienwirksam inszenierte Beratung im Abflugterminal die operativen Konflikte am Flughafen nur bedingt lösen kann. Wenn ein Flug ausfällt, liegt die primäre Zuständigkeit für die Umbuchung und die Bereitstellung von Betreuungsleistungen rechtlich ausschließlich bei der ausführenden Fluggesellschaft, deren Service-Schalter bei Großstörungen jedoch regelmäßig überlastet sind. Eine rechtliche Beratung am Abflugort lindert zwar das Informationsdefizit der Passagiere, kann den eigentlichen Beförderungsanspruch in einer akuten Krisensituation aber nicht erzwingen. Zudem konkurrieren die kostenlosen

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Konflikt um geplanten Börsengang von Sono International: Kleinaktionäre fordern regulatorischen Schutz

Die Minderheitsaktionäre von T’way Holdings haben sich mit einer offiziellen Petition an die südkoreanischen Finanzregulierungsbehörden gewandt. Sie fordern umfassende Schutzmaßnahmen, bevor die Mehrheitseigentümerin Sono International ihren geplanten Börsengang an der Korea Exchange vollzieht. Die Gruppe der Anteilseigner sieht durch die geplante Notierung des Mutterkonzerns erhebliche Risiken für die Corporate Governance und den langfristigen Wert ihrer eigenen Aktien. Da sowohl die Zwischenholding T’way Holdings als auch die operative Tochtergesellschaft T’way Air bereits eigenständig an der südkoreanischen Börse gelistet sind, würde durch die Zulassung von Sono International eine dreistufige, verschachtelte Börsenstruktur entstehen. Die Eingabe wurde zeitgleich bei der Börsenbetreibergesellschaft, der Finanzdienstleistungskommission sowie dem Finanzaufsichtsdienst eingereicht, um eine eingehende Prüfung des Zulassungsverfahrens zu erzwingen und verbindliche Transparenzpflichten für den Hauptaktionär durchzusetzen. Die Strukturkrise und die Bedenken der Kleinaktionäre In ihrer Beschwerdeschrift argumentieren die betroffenen Anleger, dass ein Börsengang von Sono International die bestehenden Ineffizienzen im Konzern verschärfen und zu einer Doppelnotierung führen würde, die den Interessen der Minderheitsaktionäre zuwiderläuft. Ein derartiges Konstrukt, bei dem eine Holding, eine Zwischenholding und die operative Tochtergesellschaft parallel an demselben Finanzplatz gehandelt werden, steht auf dem südkoreanischen Kapitalmarkt seit geraumer Zeit in der Kritik. Häufig führt diese Praxis zu einer spürbaren Abschwächung der Aktienkurse der nachgelagerten Gesellschaften, da Investoren dazu neigen, direkt in die Muttergesellschaft oder das primäre operative Vehikel zu investieren, wodurch die Zwischenebenen an Liquidität und Marktwert verlieren. Die Antragsteller verlangen von den staatlichen Aufsichtsbehörden, dass Sono International im Zuge des laufenden Prüfungsverfahrens gezwungen wird, detaillierte Zukunftspläne offenzulegen. Hierzu gehören explizite Angaben darüber, wie die künftige

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Tschechische Urlauber weichen vermehrt nach Nordeuropa aus

Die sommerlichen Reisepräferenzen in Mitteleuropa verlagern sich zunehmend in kühlere Klimazonen. Nach aktuellen Verkaufsdaten des tschechischen Reiseunternehmens Student Agency verzeichnen Flugverbindungen nach Nordeuropa eine spürbare Nachfragewelle für die Hauptferiensaison. Die Buchungszahlen für Flüge in das dänische Kopenhagen stiegen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 75 Prozent, während die Nachfrage nach Flügen nach Oslo um 64 Prozent und nach Island um 53 Prozent anzog. Obwohl die südeuropäischen Mittelmeerregionen das größte absolute Buchungsvolumen behalten, zeigt sich eine deutliche Ausweichbewegung von Teilen der Bevölkerung vor den sommerlichen Temperaturspitzen im Süden. Dieser Trend wird in der Tourismusbranche unter dem Fachbegriff „Coolcation“ zusammengefasst, bei dem Urlauber gezielt Regionen mit mildem Sommerklima für Freizeit- und Aktivaktivitäten ansteuern. Während klassische südeuropäische Destinationen wie das kroatische Split immer noch Zuwächse von 25 Prozent verzeichnen und Städte wie Barcelona, Málaga oder Rom eine stabile Grundnachfrage aufweisen, verlieren traditionelle Fernreiseziele an Zuspruch. So verzeichneten die Ticketverkäufe für Langstreckenflüge nach New York im Sommer einen deutlichen Rückgang, da Reisende vermehrt Destinationen wählen, die innerhalb weniger Flugstunden erreichbar sind und gemäßigtere Wetterbedingungen bieten. Das veränderte Buchungsverhalten stellt Reiseveranstalter vor logistische Herausforderungen. Ein Großteil der tschechischen Urlauber bucht europäische Flüge sehr kurzfristig, vorzugsweise im Juni, also etwa und ein bis zwei Monate vor dem eigentlichen Abflug. Diese Konzentration auf das späte Frühjahr führt dazu, dass günstige Tarifklassen auf den neu gefragten Nordeuropa-Routen rasch vergriffen sind und die Transportkosten kurz vor Ferienbeginn stark ansteigen. Während Familien mit Kindern für längere Aufenthalte weiterhin den klassischen Strandurlaub am Meer präferieren, treiben vor allem Paare und kleinere Personengruppen

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Swiss prognostiziert verkehrsreiche Reisemonate und setzt niedrige Pünktlichkeitsziele

Die Fluggesellschaft Swiss stellt sich für die Hauptreisezeit in den Sommermonaten Juli und August auf eine intensive Auslastung ihres Flugnetzes ein. Das Unternehmen erwartet ein durchschnittliches Aufkommen von täglich rund 60.000 Passagieren bei etwa 450 Flügen pro Tag. Angesichts dieser logistischen Belastung hat das Management operative Zielvorgaben für den Sommer 2026 formuliert. Angestrebt wird eine Flugplanstabilität von über 98 Prozent, während die offizielle Zielmarke für die Pünktlichkeit bei lediglich 65 Prozent angesetzt ist. Diese verhältnismäßig niedrige Quote verdeutlicht die anhaltenden Kapazitätsengpässe im europäischen Luftraum und die Anfälligkeit des Systems in den Phasen hoher Auslastung. Zur Sicherung des Flugbetriebs ist die Fluglinie auf eine präzise Koordination mit externen Dienstleistern und Systempartnern angewiesen. Hierzu zählen die Flughafengesellschaft Zürich, der Bodenabfertiger Swissport sowie die nationale Flugsicherung Skyguide und der Wetterdienst MeteoSchweiz. Branchenkenner weisen darauf hin, dass insbesondere die europäische Flugsicherung seit geraumer Zeit mit Personalmangel und strukturellen Überlastungen kämpft, was regelmäßig zu Verspätungskaskaden führt. Um Verzögerungen beim Boarding zu minimieren, verschärft Swiss zudem die Kontrollen des Handgepäcks und setzt strengere Richtlinien für die Mitnahme von Lithium-Ionen-Akkus um. Seit Anfang des Jahres dürfen Passagiere maximal zwei Powerbanks bis 100 Wattstunden mitführen, die zwingend in der Kabine am Sitzplatz verwahrt werden müssen. Luftfahrtexperten bewerten die vorsichtige Pünktlichkeitserwartung der Airline als realistisches Eingeständnis der bestehenden Infrastrukturmängel. Während eine hohe Flugplanstabilität – also das reine Stattfinden des Fluges ohne Streichung – für die Wirtschaftlichkeit der Fluggesellschaft essenziell ist, bedeuten Verspätungen von bis zu 35 Prozent der Flüge erhebliche Komforteinbußen für die Reisenden. Insbesondere bei Drehkreuzverbindungen über den

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Ferienverkehr am Flughafen Hamburg: Kapazitätsauslastung und neue Kontrollsysteme

Mit dem Beginn der Sommerferien in Hamburg und Schleswig-Holstein verzeichnet der Flughafen Hamburg ein signifikant steigendes Passagieraufkommen. Die Betreibergesellschaft rechnet an den ersten Ferientagen mit täglich bis zu 55.000 an- und abreisenden Fluggästen sowie rund 370 Flugbewegungen pro Tag. Für den gesamten Ferienzeitraum wird mit einer Gesamtpassagierzahl von etwa zwei Millionen gerechnet, was dem Niveau des Vorjahres entspricht. Das Flugangebot umfasst rund 120 Direktziele, wobei Destinationen im Mittelmeerraum die höchste Frequenz aufweisen. Führend im Flugplan sind Verbindungen nach Mallorca mit bis zu 71 wöchentlichen Abflügen sowie Antalya mit rund 45 wöchentlichen Rotationen. Neben den klassischen Destinationen wurden auch neue Strecken, wie etwa Verbindungen der Fluggesellschaft AJet nach Bodrum oder Flüge von Wizz Air nach Montenegro, in das Programm aufgenommen. Zur Bewältigung der logistischen Herausforderungen in den Terminalbereichen verweist das Flughafenmanagement auf automatisierte Verfahren wie Vorabend-Check-in, Gepäckaufgabeautomaten und das Reservierungssystem „Slot & Fly“ für die Sicherheitskontrollen. Zudem verlagert der Flughafen die Betriebszeiten nach vorne: Die Terminals öffnen in der Hauptsaison bereits um 3:15 Uhr, während die Luftsicherheitskontrollen ab 3:30 Uhr besetzt sind. Eine wesentliche operative Veränderung betrifft die Grenzkontrollen für Flüge in Non-Schengen-Staaten wie Großbritannien oder die Türkei. Hier kommt neben dem automatisierten „EasyPASS“-System für EU-Bürger auch das neue europäische Ein- und Ausreisesystem (Entry/Exit System, kurz EES) zum Einsatz, welches eine systematische digitale Erfassung von Drittstaatsangehörigen erfordert und bei der Bundespolizei zu einem erhöhten zeitlichen Kontrollaufwand führen kann. Branchenexperten betrachten die anhaltend hohe Auslastung an deutschen Verkehrsflughäfen mit Skepsis hinsichtlich der operationellen Stabilität. In den vergangenen Jahren führten sommerliche Verkehrsspitzen im

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Internationaler Bußgeldvergleich: Erhebliche Unterschiede bei Verkehrsstrafen im Urlaubsverkehr

Eine Untersuchung des Portals billiger-mietwagen.de zur Höhe von Verkehrsbußgeldern in fünfzehn beliebten Reiseländern zeigt eine weite Spanne bei den Strafmaßen für Verkehrsverstöße im Ausland. Während die Sätze für Geschwindigkeitsüberschreitungen, Parkvergehen und das Fahren unter Alkoholeinfluss in Deutschland vergleichsweise moderat ausfallen, drohen Autofahrern in anderen europäischen Ländern und Übersee erhebliche finanzielle Forderungen. Die Erhebung verdeutlicht, dass unbedachte Regelverstöße auf Reisen das Urlaubsbudget stark belasten können. Bei der Überschreitung von Tempolimits verzeichnen südeuropäische Staaten ausgeprägte Strafmaße. In Italien kann eine Geschwindigkeitsüberschreitung von mehr als 60 Kilometern pro Stunde mit Zahlungen von bis zu 3.287 Euro geahndet werden. Ergänzende Verkehrsdaten zeigen, dass in Italien zudem zwischen 22 Uhr und 7 Uhr ein Nachtzuschlag von einem Drittel der Strafsumme erhoben wird. Frankreich fordert bei Überschreitungen von mehr als 50 Kilometern pro Stunde bis zu 1.500 Euro. In Deutschland liegt der Satz für reguläre Personenkraftwagen bei einem analogen Verstoß innerhalb geschlossener Ortschaften bei bis zu 800 Euro. Auch außerhalb Europas, etwa in Australien mit Sätzen bis zu 620 Euro oder in Neuseeland, werden Tempovergehen restriktiv verfolgt. Noch deutlicher zeigen sich die Differenzen bei Delikten im Zusammenhang mit Alkohol und Drogen am Steuer. Frankreich sanktioniert diese Vergehen mit Sätzen von jeweils bis zu 4.500 Euro, die sich bei einer Kombination beider Substanzen auf bis zu 9.000 Euro summieren können. Juristische Analysen zur grenzüberschreitenden Strafverfolgung weisen darauf hin, dass Bußgelder aus dem EU-Ausland durch das EU-Rahmenbeschlussverfahren zur Geldsanktionenvollstreckung bereits ab einer Bagatellgrenze von 70 Euro in Deutschland beigetrieben werden können. Zudem besteht zwischen Deutschland und der Schweiz

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Saisonaler Reiseverkehr und Baustellen: Flughafen Wien vor logistischen Herausforderungen im Sommer 2026

Der Flughafen Wien-Schwechat steht vor einer intensiv frequentierten Phase des laufenden Geschäftsjahres. Für das erste Ferienwochenende im Juli 2026 prognostiziert die Flughafengesellschaft ein Aufkommen von rund 320.000 Fluggästen, während für die gesamte Hauptreisezeit bis Ende September mit einem Volumen von 9,4 Millionen Passagieren gerechnet wird. Um diese Passagierströme zu bewältigen, setzt das Flughafenmanagement verstärkt auf automatisierte Abfertigungsprozesse. Hierzu zählen digitale Zonen für die selbstständige Gepäckaufgabe sowie automatisierte Grenzkontrollsysteme für Reisen außerhalb des Schengen-Raums. Zudem geht pünktlich zum Ferienstart eine flächendeckende Umstellung auf neue Computertomographie-Scanner an den Sicherheitskontrollen in Betrieb, die das Auspacken von Flüssigkeiten und Elektronik erübrigen soll. Die logistische Bewältigung dieser Hauptreisezeit wird jedoch durch parallele Infrastrukturmaßnahmen und erhebliche Verkehrsbehinderungen im Umfeld erschwert. Aktuelle Modernisierungsarbeiten an der Auffahrtsrampe zu den Abflugterminals führen zu Einschränkungen bei den Kurzparkzonen vor den Terminals 1, 1A und 3. Zudem sorgen anhaltende Bautätigkeiten auf der Ostautobahn A4 im Bereich der Flughafenzufahrt für Verzögerungen im Individualverkehr. Luftfahrtexperten verweisen darauf, dass solche baulichen Engpässe an Spitzentagen das Risiko von verpassten Flügen erhöhen, weshalb Passagiere trotz digitaler Zeitersparnisse im Terminal zu einer früheren Anreise gedrängt werden. Auch die Zuverlässigkeit der neu eingeführten Kontrolltechnologien muss sich unter realen Volllastszenarien erst noch beweisen. Parallel zum Ausbau des Dienstleistungsangebots im Terminalbereich, das unter anderem kommerzielle Gastronomieflächen und Public-Viewing-Zonen zur Fußball-Weltmeisterschaft umfasst, verzeichnet der Sommerflugplan 2026 eine Zunahme internationaler Linienverbindungen. Neue Fluggesellschaften wie China Eastern Airlines binden den Standort an asiatische Destinationen wie Xi’an an, während Regionalanbieter wie Air Corsica sowie Fluglinien aus dem Nahen Osten, darunter Royal Jordanian und SalamAir,

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Vertrieb im Online-Handel: Austrian Airlines startet Merchandising-Plattform

Die österreichische Fluggesellschaft Austrian Airlines hat eine neue digitale Vertriebsplattform für Marken-Merchandising in Betrieb genommen. Unter einer eigenen Webadresse bietet die Tochtergesellschaft des Lufthansa-Konzerns ab sofort verschiedene Konsumgüter, Reiseutensilien und Sammlerobjekte im firmeneigenen Design an. Das Sortiment der Verkaufsplattform umfasst zum Verkaufsstart Textilien wie Kappen und Socken, Reise-Zubehör wie Kofferbänder und Ortungs-Tags sowie maßstabsgetreue Flugzeugmodelle, darunter Nachbildungen der neu eingeführten Langstreckenmaschinen vom Typ Boeing 787 Dreamliner. Um den Verkaufsstart zu forcieren, setzt das Marketingmanagement des Unternehmens auf zeitlich begrenzte Preisnachlässe, gekoppelt an Mindestbestellwerte, sowie auf Gutscheine für den Bordverkauf. Der Aufbau von eigenen Fan-Shops ist in der zivilen Luftfahrtbranche eine gängige Praxis zur Stärkung der Markenbindung und zur Generierung zusätzlicher Nebeneinnahmen abseits des Ticketverkaufs. Große Fluggesellschaften wie die Konzernmutter Lufthansa oder Wettbewerber wie Emirates betreiben seit Jahren erfolgreiche Merchandising-Sparten. Für Austrian Airlines stellt die Auslagerung des Souvenir- und Zubehörgeschäfts in einen spezialisierten Online-Kanal einen Versuch dar, die Markenpräsenz im Alltag der Konsumenten zu erhöhen und gleichzeitig die Logistik des Produktvertriebs zu digitalisieren. Die operative Leitung des Bereichs fällt in das Ressort für Markenführung und Kommunikation der Fluglinie. Wirtschaftsanalysten betrachten den Schritt jedoch als ein Nischengeschäft mit überschaubarem Umsatzpotenzial, das primär der Markenpflege dient. Die Gewinnspannen bei kleinteiligen Lifestyle-Produkten und Reise-Essentials sind im stark umkämpften Online-Handel aufgrund von Verpackungs-, Versand- und Retourenkosten verhältnismäßig gering. Zudem erfordert die kontinuierliche Pflege eines solchen Sortiments dauerhafte Aufwendungen für Lagerhaltung und Systemadministration. Kritische Marktbeobachter geben zu bedenken, dass der Erfolg solcher Plattformen stark von einer treuen Sammlergemeinschaft abhängt, während der durchschnittliche Passagier im Regelfall kaum

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Auszeichnung für die Flughafen-Infrastruktur: Wiener Passagierlounge erhält Branchenpreis

Die von der Flughafen Wien AG betriebene „Vienna Lounge“ ist zum dritten Mal in Folge mit dem sogenannten „Priority Pass Excellence Award“ in der Kategorie für die europäische Region ausgezeichnet worden. Die Vergabe des Preises basiert auf den Auswertungen der Betreibergesellschaft Collinson International, die ein weltweites Netzwerk von rund 1.900 Flughafenlounges verwaltet und hierfür Kundenbewertungen von Passagieren heranzieht. Nach Angaben des Wiener Flughafenmanagements besuchten im vergangenen Kalenderjahr 2025 zusammengerechnet mehr als eine Million Fluggäste die zentralen Wartebereiche des Standorts, zu denen neben der prämierten Einrichtung auch die „SKY Lounge“ gehört. Die im Terminalbereich angesiedelte Räumlichkeit erstreckt sich über eine Grundfläche von rund 2.500 Quadratmetern und verfügt über Arbeitsbereiche, Sanitäreinrichtungen sowie Konferenzzonen mit Blick auf das Vorfeld des Flughafens. Das gastronomische Angebot wird seit dem Jahr 2021 im Rahmen eines Dienstleistungsvertrags von der österreichischen DoN-Gruppe bewirtschaftet. Zur visuellen Gestaltung kooperiert die Flughafengesellschaft zudem mit dem Wiener Leopold Museum, das Reproduktionen von Werken der Wiener Moderne für die Ausstellungsflächen zur Verfügung stellt. Diese Maßnahmen dienen dazu, Transit- und Premiumreisenden während der Wartezeiten bis zum Aufruf ihres Fluges ein regional geprägtes Umfeld zu bieten. Luftfahrtanalysten betrachten Investitionen in die Bodeninfrastruktur als wesentlichen Faktor im Wettbewerb europäischer Drehkreuze um margenstarke Passagiersegmente. Da sich die Flugangebote und Tarife der Fluggesellschaften auf den Hauptrouten zunehmend angleichen, versuchen Flughafenbetreiber, über exklusive Aufenthaltsbereiche zusätzliche Einnahmen durch Lounge-Zutritte und Kooperationen mit Kreditkartenanbietern oder Vielfliegerprogrammen zu generieren. Kritische Marktbeobachter geben jedoch zu bedenken, dass die Aufrechterhaltung solcher Großflächen angesichts steigender Reinigungs-, Energie- und Personalkosten das operative Ergebnis der Non-Aviation-Sparte belasten

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Saisonaler Freizeittourismus: Niederösterreich startet mit Ausbauprogramm in die Sommerferien

Zum Beginn der Sommerferien hat die Tourismuswirtschaft in Niederösterreich die Hauptsaison für den regionalen Ausflugs- und Kurzreiseverkehr eröffnet. Im Zentrum der laufenden Kampagne der Landesmarketingorganisationen steht die Niederösterreich-Card für die Laufzeit 2026/2027. Das kostenpflichtige Abonnement-System gewährt Inhabern freien Eintritt zu rund 365 registrierten Partnereinrichtungen innerhalb des Bundeslandes sowie in angrenzenden Regionen. Das Spektrum der angeschlossenen Betriebe umfasst historische Bauwerke, Museen, Freibäder sowie verschiedene Freizeit- und Erlebniswelten. Die Landespolitik und die Geschäftsführung der Niederösterreich Werbung betonen die wirtschaftliche Bedeutung dieses Segments zur Stärkung der regionalen Dienstleistungs- und Beherbergungsbetriebe während der Hauptreisezeit. Ein inhaltlicher Schwerpunkt der aktuellen Saison liegt auf der Verknüpfung der Ausflugsziele mit dem regionalen Personennahverkehr und dem Fahrradtourismus. Nach Angaben der Betreibergesellschaft wurden gezielt Angebote integriert, die eine Anreise mit der Bahn, Linienbussen oder über das Radwegenetz vorsehen. In Kooperation mit dem Verkehrsverbund Ost-Region (VOR) und Verleihsystemen wie Nextbike wurden für bestimmte Regionen, darunter die Wachau, das Weinviertel und den Wienerwald, kombinierte Tickets und kostenfreie Fahrradmitnahmen auf touristischen Bahnstrecken wie dem Reblausexpress oder der Waldviertelbahn eingerichtet. Damit versucht das Management, den Ausflugsverkehr auf bestehende Verkehrsinfrastrukturen zu lenken und Kapazitätsengpässe auf den Straßen und Parkflächen der Destinationen zu minimieren. Wirtschaftsanalysten betrachten das Modell der regionalen All-Inclusive-Karten als wirksames Instrument zur Kundenbindung, weisen jedoch auch auf strukturelle Herausforderungen hin. Für die teilnehmenden Betriebe, zu denen in diesem Jahr auch Großausstellungen wie die Niederösterreichische Landesausstellung in Mauer bei Amstetten gehören, bedeutet die Card-Nutzung zwar eine stabile Besucherfrequenz, allerdings bei reduzierten Erlösen pro Kopf, da die Abgeltungssätze durch die Kartengesellschaft unter den regulären

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