Juli 13, 2026

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Juli 13, 2026

Tarifkonflikt im österreichischen Gastgewerbe: Gewerkschaft Vida äußert Skepsis nach Gespräch im Staatssekretariat

Die Verhandlungen über den Kollektivvertrag für die rund 250.000 Beschäftigten im österreichischen Tourismus und Gastgewerbe verharren in einer Phase der Stagnation. Nach dem einseitigen Abbruch der Tarifgespräche durch die Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) kam es zu einem ersten Vermittlungsgespräch zwischen der Gewerkschaft Vida und der Tourismusstaatssekretärin Elisabeth Zehetner. Die Arbeitnehmervertretung forderte im Rahmen der Verhandlungen eine vollständige Abgeltung der rollierenden Inflation sowie strukturelle Verbesserungen der Arbeitsbedingungen, während das Angebot der Arbeitgeberseite laut Gewerkschaftsangaben zu Reallohnverlusten geführt hätte. Die KV-Verhandlungsleiterin der Vida, Eva Eberhart, bewertete das Treffen im Staatssekretariat zwar als sachlich, äußerte jedoch erhebliche Skepsis hinsichtlich einer schnellen Rückkehr an den Verhandlungstisch. Im Zentrum des Gesprächs standen strukturelle Probleme der Branche, insbesondere die volkswirtschaftlich messbare hohe Personalfluktuation. Die Gewerkschaft übergab der Staatssekretärin einen detaillierten Fragenkatalog, der kritische Aspekte der aktuellen Branchenentwicklung beleuchtet. Die Arbeitnehmervertreter thematisierten dabei unter anderem den hohen Anteil ausländischer Arbeitskräfte, der im österreichischen Tourismussektor mittlerweile bei rund 60 Prozent liegt. Die Vida fordert von der Politik konkrete Kontrollmechanismen, um das Personal vor potenziellem Lohndruck und einer Verschlechterung der Arbeitsstandards zu schützen. Zudem wirft die Gewerkschaft die Frage auf, weshalb trotz gemeldeter Rekordumsätze der Betriebe im Vorfeld zur Lohnzurückhaltung aufgerufen wurde. Ein weiterer Kritikpunkt der Arbeitnehmerseite betrifft die staatliche Arbeitsmarkt- und Förderpolitik im Tourismussektor. Die Gewerkschaft hinterfragt den forcierten Zuzug von Arbeitskräften aus Drittstaaten über das System der Rot-Weiß-Rot-Karte und fordert Transparenz darüber, ob dadurch inländische Arbeitssuchende verdrängt werden. Ebenso wird eine Offenlegung von Betrieben verlangt, die während der Pandemie staatliche Unterstützung erhielten, jedoch regelmäßig das Modell der saisonalen

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Österreichische Hotelvereinigung veröffentlicht Ergebnisse einer Lehrlingsbefragung

Die Österreichische Hotelvereinigung (ÖHV) hat die Resultate einer bundesweiten Befragung unter Auszubildenden in der Hotelbranche vorgelegt. Die von der Beratungsgesellschaft EUCUSA durchgeführte Erhebung bescheinigt den Hotellerie-Lehrlingen eine durchschnittliche Zufriedenheit von 2,3 auf einer sechsstufigen Skala, wobei der Wert 1 für eine hohe und der Wert 6 für eine geringe Zufriedenheit steht. Laut den Studienautoren liegt dieser Wert über dem allgemeinen Durchschnitt der österreichischen Arbeitnehmer über alle Wirtschaftszweige hinweg, welcher mit 2,7 beziffert wird. An der Erhebung beteiligten sich knapp acht Prozent der in österreichischen Hotelbetrieben Beschäftigten im Lehrstatus. Das Branchenmanagement wertet die Daten als Beleg dafür, dass die Arbeitsbedingungen in der Qualitätshotellerie besser sind als in der öffentlichen Debatte oft dargestellt. Die Detailergebnisse der Untersuchung zeigen differenzierte Ergebnisse je nach Betriebsstruktur und Fachbereich. Junge Arbeitskräfte in kleinen und mittleren Unternehmen äußerten sich vor allem aufgrund flacher Hierarchien und der schnellen Erreichbarkeit von Führungspersonen positiv. Aufgeschlüsselt nach den spezifischen Ausbildungsberufen schnitten die Hotelkaufleute in der Bewertung geringfügig besser ab als das Personal im Hotel- und Restaurantfach. Gelobt wurden von den Befragten vor allem das kollegiale Umfeld, die Vielseitigkeit der Aufgaben sowie die Einhaltung klarer Rahmenbedingungen im Ausbildungsalltag. Einzelne teilnehmende Betriebe, darunter größere Hotelgruppen sowie regionale Gasthöfe, erzielten Spitzenwerte von unter 2,0 im Gesamtergebnis. Trotz der im Durchschnitt positiven Rückmeldungen legt die Erhebung auch deutliche Defizite und Verbesserungspotenziale offen. Der Generalsekretär der ÖHV, Markus Gratzer, verwies darauf, dass insbesondere die Arbeitszeitgestaltung sowie die Vereinbarkeit von Beruf und Freizeit von den Jugendlichen kritisiert wurden. Auch beim allgemeinen Arbeitsklima, der innerbetrieblichen Offenheit und dem

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Iberia kündigt tägliche Linienflüge nach Salerno an

Die spanische Linienfluggesellschaft Iberia wird ab November 2026 eine neue Flugverbindung zwischen ihrem Drehkreuz Madrid-Barajas und dem italienischen Flughafen Salerno-Costa d’Amalfi einrichten. Geplant ist ein täglicher Flugbetrieb, der mit Maschinen des Typs Airbus A320 durchgeführt werden soll. Für den Startmonat kalkuliert das Unternehmen mit einer Kapazität von rund 10.800 angebotenen Sitzplätzen auf dieser Relation. Mit der Aufnahme von Salerno erhöht sich die Zahl der von Iberia bedienten Flugziele in Italien auf insgesamt zwölf Destinationen. Die italienischen Routen verzeichnen im laufenden Jahr 2026 ein Gesamtvolumen von über 2,85 Millionen Sitzplätzen, was einer Steigerung von 1,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Das neue Angebot soll im Rahmen des langfristigen Flugplans 2030 der Fluggesellschaft die Konnektivität über den Knotenpunkt Madrid stärken. Der Global Sales Director von Iberia, Víctor Moneo, verwies darauf, dass die Verbindung darauf ausgelegt ist, Passagiere aus der italienischen Region Kampanien an das Langstreckennetz der Fluggesellschaft in Nord- und Lateinamerika anzubinden. Bislang bedient Iberia auf dem italienischen Markt ganzjährig die Flughäfen Bologna, Florenz, Mailand, Neapel, Rom, Turin und Venedig, während Standorte wie Cagliari, Catania, Olbia und Palermo lediglich saisonal im Sommerflugplan berücksichtigt werden. Rom bleibt mit bis zu sieben täglichen Frequenzen die am stärksten frequentierte Destination der Airline in Italien. Luftfahrtanalysten betrachten die Aufnahme des Flughafens Salerno jedoch mit einer gewissen Skepsis. Der Flughafen Salerno-Costa d’Amalfi wurde erst kürzlich für den kommerziellen Linienverkehr ausgebaut, um den überlasteten Flughafen Neapel zu entlasten. Ob der Standort unmittelbar eine ausreichende und konstante Nachfrage für tägliche Flüge generieren kann, bleibt abzuwarten. Die Rentabilität der

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 AJet nimmt Linienverkehr zwischen Köln/Bonn und Sivas auf

Die türkische Billigfluggesellschaft AJet hat ihr Streckennetz ab dem Flughafen Köln/Bonn ausgebaut und eine Direktverbindung in die zentralanatolische Stadt Sivas eingerichtet. Die Tochtergesellschaft von Turkish Airlines bedient die Route einmal pro Woche, jeweils am Mittwoch, mit einer Flugzeit von rund vier Stunden. Laut der Flughafen Köln/Bonn GmbH handelt es sich hierbei um die derzeit einzige Nonstop-Verbindung zwischen einem deutschen Verkehrsflughafen und der über 630.000 Einwohner zählenden türkischen Großstadt. Für den Flughafen in Sivas stellt die Route zudem die einzige regelmäßige internationale Flugverbindung dar, da der dortige Verkehr sonst primär auf das nationale Drehkreuz in Istanbul ausgerichtet ist. Branchenanalysten ordnen das neue Angebot vor allem im Segment des sogenannten ethnischen Verkehrs ein. Die Verbindung zielt primär auf Reisende ab, die familiäre Kontakte in der Region Zentralanatolien pflegen. Thilo Schmid, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Köln/Bonn GmbH, betonte die Bedeutung solcher Nischenverbindungen für das regionale Einzugsgebiet in Nordrhein-Westfalen, das eine hohe Anzahl an Menschen mit türkischen Wurzeln aufweist. AJet, die im Jahr 2024 aus der vormaligen Regionalmarke Anadolujet hervorging und seither als eigenständige Low-Cost-Airline mit einer Flotte von rund 100 Flugzeugen operiert, versucht mit solchen Punkt-zu-Punkt-Verbindungen, Marktanteile abseits der klassischen touristischen Badeorte an der Riviera zu sichern. Kritische Luftfahrtexperten verweisen jedoch auf die operativen Risiken von Flugverbindungen mit einer extrem geringen Frequenz von nur einem Umlauf pro Woche. Für Passagiere bedeutet dies bei Flugausfällen oder gravierenden Verspätungen erhebliche Wartezeiten, da keine kurzfristigen Ausweichflüge auf derselben Strecke zur Verfügung stehen. Zudem steht AJet seit dem eigenständigen Markenstart unter erheblichem Druck, die Pünktlichkeitswerte und

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Thai Airways stockt Verbindung zwischen München und Bangkok auf

Die thailändische Staatskapitalgesellschaft Thai Airways International baut im kommenden Winterfahrplan ihre Präsenz am Flughafen München aus. Ab dem 16. Dezember 2026 erweitert die Fluggesellschaft das bestehende Angebot auf der Flugstrecke nach Bangkok um drei zusätzliche wöchentliche Rotationen. Die neuen Flüge sind für die Verkehrstage Montag, Mittwoch und Freitag angesetzt und sollen mit Großraumflugzeugen des Typs Boeing 787-9 bedient werden. Durch diese Maßnahme wächst das Gesamtangebot auf dieser Relation von sieben auf insgesamt zehn wöchentliche Nonstop-Verbindungen an. Die bereits etablierten täglichen Linienflüge werden laut Flugplan unverändert mit Maschinen des Typs Airbus A350-900 fortgeführt. Luftfahrtanalysten betrachten die Kapazitätsaufstockung als direkte Reaktion auf die anhaltend hohe Nachfrage im touristischen und geschäftlichen Reiseverkehr zwischen Mitteleuropa und Südostasien. Der Flughafen München fungiert hierbei als wichtiges süddeutsches Einzugsgebiet, während das Drehkreuz in Bangkok als zentraler Verteiler für den Weiterflug nach Australien, Neuseeland und in den asiatisch-pazifischen Raum dient. Der Vorsitzende der Geschäftsführung der Flughafen München GmbH, Jost Lammers, betonte in diesem Zusammenhang die Relevanz stabiler internationaler Langstreckenverbindungen für die bayerische Exportwirtschaft und den regionalen Tourismusmarkt, da die zusätzlichen Frequenzen den Passagieren flexiblere Reisezeiten ermöglichen. Kritische Branchenbeobachter geben jedoch zu bedenken, dass der parallele Einsatz unterschiedlicher Flugzeugmuster wie dem Airbus A350-900 und der Boeing 787-9 auf derselben Flugstrecke die operative Komplexität erhöht. Für die Bodenabfertigung, das Wartungspersonal und die Bereitstellung von Ersatzteilen am jeweiligen Außenbahnhof bedeutet der Mischbetrieb einen logistischen Mehraufwand. Zudem weist die finanzielle Situation von Thai Airways, die sich in den vergangenen Jahren in einem langwierigen staatlich überwachten Restrukturierungsprozess befand, weiterhin Risiken auf. Die Erhöhung

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Flydubai baut Verbindungen nach Syrien aus

Die in Dubai ansässige Fluggesellschaft Flydubai nimmt nach einer Unterbrechung von fast 14 Jahren den Linienflugverkehr in die nordsyrische Metropole Aleppo wieder auf. Ab dem 20. Juli 2026 soll der internationale Flughafen Aleppo täglich von dem emiratischen Luftfahrtunternehmen angeflogen werden. Nach der bereits im Sommer 2025 erfolgten Reaktivierung der Flugroute in die syrische Hauptstadt Damaskus, die mittlerweile dreimal am Tag bedient wird, handelt es sich um das zweite syrische Ziel im Streckennetz der Fluggesellschaft. Die neuen Flüge werden im Rahmen eines Codeshare-Abkommens mit der Partnerfluggesellschaft Emirates durchgeführt, was Passagieren den Transfer über das Drehkreuz Dubai erleichtert. In der Luftfahrtbranche wird die Ausweitung des Flugprogramms nach Syrien als Reaktion auf eine veränderte geopolitische und wirtschaftliche Dynamik in der Nahost-Region gewertet. Die Vereinigten Arabischen Emirate haben ihre diplomatischen und wirtschaftlichen Beziehungen zur Regierung in Damaskus in den vergangenen Jahren schrittweise normalisiert. Für Flydubai steht bei diesem Angebot das Segment der ethnischen Verkehre im Vordergrund, insbesondere syrische Staatsbürger, die in der Golfregion leben und arbeiten, sowie der regionale Frachtverkehr. Neben den syrischen Zielen hat das Unternehmen jüngst auch Verbindungen nach Bengasi in Libyen aufgenommen und plant für September 2026 den Erstflug nach Pokhara in Nepal. Wirtschafts- und Sicherheitsexperten betrachten den Ausbau des Flugbetriebs in syrische Ballungsräume jedoch mit Vorbehalten. Syrien leidet weiterhin unter den Spätfolgen des langjährigen Bürgerkriegs, schweren Infrastrukturmängeln und weitreichenden internationalen Wirtschaftssanktionen. Zwar bewerten die emiratischen Behörden die Sicherheitslage an den Großflughäfen Damaskus und Aleppo als stabil genug für den regulären Linienbetrieb, doch verbleiben operative Risiken im syrischen Luftraum. Zudem schränken

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Marktdynamik und Auslastungsentwicklung in der deutschen Kreuzfahrtindustrie

Die deutsche Kreuzfahrtbranche verzeichnet in der laufenden Sommersaison eine Verschiebung der Buchungsmuster hin zu kurzfristigen Reservierungen bei gleichzeitig stabiler Preisstruktur. Im Rahmen einer Branchenpräsentation am Mittwoch, 8. Juli 2026, legte die Führung des Branchenvertreters Aida Cruises aktuelle Kennzahlen zur betrieblichen Auslastung und zur vertrieblichen Entwicklung vor. Trotz makroökonomischer Unsicherheiten bewegt sich die Auslastung der Flotte in den Sommermonaten nahe der Kapazitätsgrenze, getragen durch eine hohe Nachfrage nach Routen im Mittelmeerraum und in Nordeuropa. Während das vierte Quartal durch ein starkes Vorbuchungsniveau für Fernreisen gekennzeichnet ist, offenbaren bestimmte Saisonabschnitte im Spätsommer weiterhin vertrieblichen Handlungsbedarf. Das Unternehmen nutzt die Vorstellung seines Provisionsmodells für das Geschäftsjahr 2026/2027, um die engen Verflechtungen mit dem stationären Reisevertrieb zu festigen und auf veränderte geopolitische Rahmenbedingungen zu reagieren. Kurzfristgeschäft und regionale Unterschiede im Sommer und Winter Das laufende operative Geschäft ist stark von dem sogenannten Last-Minute-Segment geprägt. Nach Angaben von Alexander Ewig, Vice President Sales & Marketing, stabilisiert sich dieses Geschäft im Sommer 2026 auf einem Renditeniveau, das über den Erwartungen der Vorjahre liegt. Die Konzentration der Konsumenten liegt hierbei auf Destinationen innerhalb Europas, die ohne lange Anreisewege erreichbar sind. Insbesondere Seereisen im westlichen und östlichen Mittelmeer sowie Entdeckungstouren entlang der skandinavischen Küsten verzeichnen hohe Buchungsraten. Für die nachfolgende Wintersaison zeichnet sich ein verändertes Konsumverhalten ab, das durch eine Zunahme von langfristigen Vorausbuchungen charakterisiert ist. Das Buchungsvolumen für das erste Quartal, beginnend im Dezember 2026, sowie das zweite Quartal des kommenden Jahres liegt signifikant über den Vergleichswerten des Vorjahres. Im Fokus der Verbraucher stehen in diesem Segment

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Katastrophenhilfe in Osttirol: Bundesheer unterstützt Löscharbeiten bei Waldbrand im Virgental

Das Österreichische Bundesheer hat im Rahmen eines behördlichen Assistenzeinsatzes die Bekämpfung eines ausgedehnten Waldbrandes im osttirolerischen Virgental übernommen. Zur Unterstützung der lokalen, zivilen Einsatzkräfte der Feuerwehr und der Bergwacht entsandte die Militärführung einen Transporthubschrauber des Typs Sikorsky S-70 Black Hawk sowie einen spezialisierten Großtankkraftwagen in das betroffene Gebiet. Die Anforderung erfolgte durch die zuständigen Bezirksverwaltungsbehörden, nachdem das unwegsame, steile Gelände den bodengebundenen Zugang für die herkömmlichen Löschmannschaften massiv erschwert hatte und eine Brandbekämpfung aus der Luft notwendig wurde. Die Brandbekämpfung im alpinen Raum stellt hohe Anforderungen an die Flugtechnik und die Logistik der Luftstreitkräfte. Der eingesetzte mittelschwere Hubschrauber S-70 Black Hawk wird aufgrund seiner Triebwerksleistung primär für Gebirgseinsätze herangezogen, da die Maschine auch in dünnerer Höhenluft ausreichende Tragkraftreserven aufweist, um Außenlasten zu transportieren. Für die Löscharbeiten wird der Helikopter mit einem flexiblen Wasserbehälter, einem sogenannten Bambi Bucket, bestückt, der ein Fassungsvermögen von mehreren tausend Litern aufweist. Ergänzend sichert der bodengebundene Tankkraftwagen des Heeres die kontinuierliche Kerosinversorgung des Luftfahrzeugs direkt nahe der temporären Landezone, um die Umlaufzeiten für die Wasserabwürfe zu minimieren. Militärexperten und Katastrophenschützer weisen in diesem Kontext auf die strukturellen Herausforderungen bei der Bewältigung solcher Großereignisse hin. Obwohl das Bundesheer über leistungsfähiges Gerät verfügt, ist die Verfügbarkeit von einsatzbereiten Hubschraubern für den Katastrophenschutz durch laufende Wartungsintervalle, Pilotenknappheit und parallele Auslandseinsätze reglementiert. Kritiker merken an, dass derartige Assistenzeinsätze die personellen und materiellen Ressourcen der Luftstreitkräfte erheblich binden. Dies verdeutlicht die Abhängigkeit der zivilen Behörden von militärischer Infrastruktur, da die Bundesländer selbst kaum über adäquate eigene Luftfahrzeuge zur Bekämpfung von Großbränden

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Sicherheitszwischenfall am Flughafen Montreal während des Abrollvorgangs einer Passagiermaschine

Ein Passagierflugzeug der Fluggesellschaft Air Canada ist am 9. Juli 2026 nach der Landung auf dem internationalen Flughafen Montreal-Trudeau von der asphaltierten Rollbahn abgekommen. Die Verkehrsmaschine des Typs Boeing 737 Max 8 befand sich auf dem regulären Linienflug AC774 aus Los Angeles und rutschte beim Einbiegen auf einen Verbindungsweg in den angrenzenden Grünstreifen. Nach offiziellen Angaben des Flughafenbetreibers und der Fluggesellschaft blieben alle Passagiere sowie die Besatzungsmitglieder bei dem Vorfall unverletzt. Das Flugzeug sackte mit dem gesamten Fahrwerk im weichen Untergrund ein, was eine aufwendige Bergungsaktion und temporäre Einschränkungen des Flugbetriebs auf dem betroffenen Pistensystem nach sich zog. Die kanadische Transportsicherheitsbehörde hat eine Untersuchung eingeleitet, um die genauen Ursachen für den Kontrollverlust beim Manövrieren am Boden zu ermitteln. Verlauf des Fluges und das Manöver auf dem Rollfeld Der Linienflug AC774 hatte am Vormittag in der kalifornischen Metropole Los Angeles abgehoben und verlief während der Reiseflugphase ohne nennenswerte Vorkommnisse. Bei der Ankunft im Osten Kanadas wiesen die Piloten die Maschine für den Anflug auf die Landebahn 06L ein. Das Aufsetzen des zweimotorigen Schmalrumpfflugzeugs erfolgte innerhalb der regulären Parameter auf der asphaltierten Oberfläche der Piste. Der Zwischenfall ereignete sich erst beim anschließenden Entlastungsvorgang, als die Besatzung die Landebahn verlassen sollte, um das Flugzeug in Richtung des Terminalgebäudes zu steuern. Für das Verlassen der Bahn war der zugewiesene Taxiway B3 vorgesehen. Beim Einbiegen in diesen Verbindungsweg verlor das Flugzeug den notwendigen Halt auf der markierten Rollbahnfläche. Die Boeing 737 Max 8 steuerte über den äußeren Rand des Asphalts hinaus. Bild- und Videomaterial von

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Personalzuwachs bei den Luftstreitkräften: Erfolgreicher Abschluss der fliegerischen Grundausbildung in Zeltweg

Am Fliegerhorst Hinterstoisser in Zeltweg haben 17 angehende Militärpiloten des Österreichischen Bundesheeres ihre fliegerische Grundausbildung erfolgreich beendet. Die Gruppe, bestehend aus 16 Männern und einer Frau, absolvierte den Ausbildungsabschnitt in zwei getrennten Fluggruppen und erhielt im Rahmen eines Festaktes das offizielle Fliegerabzeichen. Mit dem Erwerb des militärischen Grundscheins sind die Absolventen nun berechtigt, Luftfahrzeuge unter Sichtflugbedingungen eigenverantwortlich zu führen. Die Luftstreitkräfte verzeichnen damit einen deutlichen Anstieg der Nachwuchszahlen, nachdem die Lehrgänge in den vergangenen Jahren im Schnitt lediglich vier bis sechs Teilnehmer umfassten. Behördenvertreter führen diesen Zuwachs auf intensivierte Maßnahmen zur Personalrekrutierung sowie auf die laufende Modernisierung der militärischen Luftfahrzeugflotte zurück. Die Ausbildung am Fliegerhorst umfasste ein Pensum von mindestens 70 Flugstunden, die von den Flugschülern vorwiegend auf dem einmotorigen Schulflugzeug des Typs Diamond DA40 NG absolviert wurden. Vor der Zulassung zum praktischen Flugbetrieb mussten die Anwerber ein mehrstufiges Selektionsverfahren durchlaufen, das neben psychologischen und medizinischen Untersuchungen auch eine fliegerische Eignungsfeststellung beinhaltete. Die darauffolgende theoretische und praktische Schulung gilt als hochgradig selektiv und stellt hohe Anforderungen an die kognitiven und koordinativen Fähigkeiten der Teilnehmer. Der Abschluss dieses ersten Segments bildet das Fundament für die weitere Spezialisierung innerhalb der verschiedenen Staffeln des Bundesheeres. Für den Großteil der Absolventen, konkret für elf Personen, setzt sich der Werdegang nun mit der Instrumentenflugausbildung fort. Im Dezember erfolgt die finale Zuteilung zu den jeweiligen Einsatzpiloten-Lehrgängen, die sich auf die Bereiche Hubschrauber, Transportflugzeuge oder Jet-Luftfahrzeuge aufteilen. Sechs weitere Piloten haben die weiterführende Typenschulung auf ihren künftigen Einsatzmustern bereits angetreten. Diese fortgeschrittene Phase der Ausbildung nimmt je

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