
Maßnahmen zur Verringerung des Ertragsrückstands bei American Airlines durch Ausbau des Premium-Segments
Die US-amerikanische Fluggesellschaft American Airlines verfolgt unter der Leitung ihres Vorstandsvorsitzenden Robert Isom ein umfassendes Investitionsprogramm, um den finanzielle Rückstand gegenüber den beiden Hauptkonkurrenten Delta Air Lines und United Airlines im US-amerikanischen Markt zu verringern. Trotz eines dichten Streckennetzes und täglich etwa 6.500 absolvierten Flügen blieb das Unternehmen in den vergangenen Jahren bei der finanziellen Ertragskraft hinter der Konkurrenz zurück. So erwirtschaftete United Airlines im vergangenen Geschäftsjahr einen um rund drei Milliarden US-Dollar höheren Gewinn als American Airlines, während Delta Air Lines einen noch größeren Vorsprung verzeichnete. Um diese Lücke zu schließen, setzt das in Fort Worth ansässige Unternehmen auf eine Neuausrichtung des Angebots. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Modernisierung von Flugzeugkabinen, dem Ausbau von Flughafen-Lounges, einer höheren pünktlichen Abwicklung des Flugbetriebs sowie der geplanten Beschaffung neuer Langstreckenflugzeuge. Ziel der Maßnahmen ist es, den Anteil kaufkräftiger Kunden zu erhöhen und die Einnahmen pro Fluggast nachhaltig zu steigern. Fokus auf hochpreisige Beförderungsklassen und Kabinenumbau Im Zentrum der Neuausrichtung steht eine Neugestaltung der Produktpalette, die darauf abzielt, die Gewinnspannen im Passagierverkehr zu erhöhen. Anstatt die Reine Passagierzahl durch günstige Ticketpreise zu steigern, konzentriert sich die Fluggesellschaft verstärkt auf das Segment der Geschäfts- und Premiumreisenden. Zu den Kernelementen zählt die schrittweise Umrüstung der bestehenden Langstreckenflotte. Maschinen der Baureihen Boeing 777 und Boeing 787 werden mit modernisierten Suiten in den vorderen Kabinenbereichen ausgestattet, um den Komfort auf interkontinentalen Verbindungen zu steigern. Ergänzend dazu prüft das Management die Ausfertigung einer Großbestellung für neue Großraumflugzeuge bei den Herstellern Airbus oder Boeing. Diese Maschinen sollen ab




