Juli 24, 2026

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Juli 24, 2026

Weiterer Ausbau der Infrastruktur und Milliardeninvestition am Flughafen München

Die Deutsche Lufthansa AG und die Flughafen München GmbH haben die konkreten Planungen für ein umfassendes Ausbauprojekt am zweitgrößten deutschen Drehkreuz aufgenommen. Im Mittelpunkt der Vorhaben steht eine bauliche Ergänzung des bestehenden Terminal 2 sowie dessen Satellitengebäudes durch ein Bauwerk, das unter der Bezeichnung T-Stiel geführt wird. Ziel des gemeinsamen Unterfangens ist die Erhöhung der jährlichen Passagierkapazität um bis zu zehn Millionen Fluggäste bei einer angestrebten Fertigstellung im Jahr 2035. Die geschätzten Investitionskosten belaufen sich auf rund zwei Milliarden Euro. Neben dem Gebäudeausbau ist die Stationierung von mindestens zehn weiteren Langstreckenflugzeugen der Lufthansa am Standort München vorgesehen. Die Verantwortlichen betonen, dass das Vorhaben im Rahmen des bestehenden Start- und Landesystems ohne die Errichtung einer dritten Startbahn umgesetzt werden soll. Hintergründe der Partnerschaft und historische Entwicklung der Infrastruktur Die Basis für die geplante Baumaßnahme bildet die seit dem Jahr 2003 bestehende Kooperation zwischen dem Flughafenbetreiber und der Fluggesellschaft. In Form eines Gemeinschaftsunternehmens halten die Flughafen München GmbH 60 Prozent und die Lufthansa 40 Prozent der Anteile am Betrieb des Terminal 2. Diese Form der direkten Beteiligung einer Fluggesellschaft an einem Flughafenterminal gilt in der europäischen Luftfahrtbranche als seltenes Modell. Im Jahr 2016 wurde die Anlage bereits durch ein Satellitengebäude ergänzt, das die Abfertigungskapazitäten erheblich erweiterte. Erste Überlegungen für eine weitergehende Vergrößerung der Gebäudeinfrastruktur existierten bereits vor dem Jahr 2020. Die weltweiten Verwerfungen im Luftverkehr infolge der Corona-Pandemie führten jedoch zu einer vorübergehenden Aussetzung aller diesbezüglichen Planungen. Mit der im Frühjahr 2026 beschlossenen Verlängerung der Partnerschaftsverträge bis zum Jahr 2056 wurden die

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Krankheit während des Zeitausgleichs unterbricht Guthabenabbau nicht

In Österreich herrscht bei vielen Arbeitnehmern Unklarheit über die rechtlichen Unterschiede zwischen Erholungsurlaub und Zeitausgleich. Der Österreichische Gewerkschaftsbund (ÖGB) weist darauf hin, dass eine Erkrankung während eines vereinbarten Zeitausgleichs nicht zum Erhalt der Zeitguthaben führt. Anders als beim konsumierten Urlaub, bei dem ein Krankenstand von mehr als drei Kalendertagen gemäß Urlaubsgesetz die Urlaubstage gutschreibt, verfallen die Stunden beim Zeitausgleich trotz nachgewiesener Arbeitsunfähigkeit. Grundlage für diese Praxis ist die gefestigte Rechtsprechung des Obersten Gerichtshofs (OGH). Die Richter begründen dies damit, dass während des Zeitausgleichs die Arbeitspflicht durch die Vereinbarung über den Zeitatmungsabbau bereits ausgesetzt ist. Da die Leistungspflicht entfällt, verhindert die Erkrankung rechtlich gesehen keine Arbeitsleistung mehr. Das Zeitkonto wird somit trotz bestehender Krankheit abgebaut, da der Freistellungszweck in der Rechtslogik im Vorfeld festgelegt wurde. Arbeitsrechtler verweisen darauf, dass diese Regelung insbesondere bei Beschäftigten mit hohen Überstundenbeständen zu Konflikten führt. Während der Erholungsurlaub gesetzlich geschützt ist, um die physische und psychische Wiederherstellung der Arbeitskraft zu sichern, gilt der Zeitausgleich rechtlich primär als Abgeltung bereits erbrachter Mehrarbeit. Einige Kollektivverträge oder betriebliche Vereinbarungen enthalten jedoch abweichende Sonderregelungen, die eine Gutschrift unter bestimmten Bedingungen vorsehen. Kritiker aus den Arbeitnehmervertretungen fordern seit Längerm eine gesetzliche Angleichung der Bestimmungen zum Zeitausgleich an das Urlaubsrecht. Arbeitgeberverbände verweisen hingegen auf die organisatorische Planungssicherheit in den Betrieben sowie die Notwendigkeit, bestehende Zeitkonten ohne nachträgliche Korrekturen abwickeln zu können. Beschäftigten wird geraten, sich bei Unklarheiten vor Antritt längerer Zeitausgleichsphasen über die jeweiligen betrieblichen Bestimmungen zu informieren.

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Prognoseanpassungen und steigende Treibstoffkosten belasten die US-Luftfahrtbranche im zweiten Halbjahr 2026

Die US-amerikanischen Fluggesellschaften American Airlines und Southwest Airlines haben ihre Gewinnprognosen für das laufende Geschäftsjahr 2026 nach unten korrigiert. Der Hauptgrund für diese betriebswirtschaftlichen Anpassungen liegt in erneut stark gestiegenen Kerosinpreisen, die aus veränderten Marktbedingungen und erneuten Störungen der Schifffahrtsrouten sowie geopolitischen Konflikten im Nahen Osten resultieren. Während Vorsteuergewinne und Gewinnspannen bei mehreren Fluggesellschaften schrumpfen, zeigt sich in der gesamten Branche eine deutliche Spaltung: Unternehmen mit einem hohen Anteil an internationalen Verbindungen und Premium-Angeboten gelingt es eher, die steigenden Kosten über höhere Ticketpreise an die Fluggäste weiterzugeben, während Inlandscarrier und Billigfluggesellschaften unter erheblichem Marge-Druck stehen. Entwicklungen bei American Airlines und Auswirkung auf die Quartalszahlen American Airlines hat ihre Ganzjahreserwartung für 2026 revidiert. Die Fluggesellschaft geht nun von einem korrigierten Ergebnis je Aktie aus, das zwischen einem Verlust von 0,65 US-Dollar und einem Gewinn von 0,65 US-Dollar liegt. In früheren Schätzungen war der Vorstand noch von einer Spanne zwischen minus 0,40 US-Dollar und plus 1,10 US-Dollar ausgegangen. Für das dritte Quartal 2026 rechnet die Airline trotz eines prognostizierten Umsatzwachstums von 16 bis 19 Prozent mit einem bereinigten Verlust zwischen 0,10 und 0,70 US-Dollar je Aktie. Diese Schätzungen basieren auf einem angenommenen durchschnittlichen Kerosinpreis von rund 3,75 US-Dollar pro Gallone. Es handelt sich um die zweite Korrektur innerhalb weniger Monate, nachdem das Management bereits im April 2026 vor zusätzlichen Belastungen von mehr als 4 Milliarden US-Dollar durch die Treibstoffpreisentwicklung gewarnt hatte. Zwar verzeichnete American Airlines im zweiten Quartal 2026 einen Rekordumsatz von 16,7 Milliarden US-Dollar, doch fiel der Nettogewinn im Vergleich zum

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Drei British-Airways-Piloten erkranken nach Zwischenstopp in Indien

British Airways hat eine Untersuchung eingeleitet, nachdem drei Piloten eines Langstreckenfluges von Hyderabad nach London Heathrow mutmaßlich an einer Lebensmittelvergiftung erkrankten. Die Besatzungsmitglieder hatten vor dem Abflug von Flug BA276 gemeinsam das Frühstück in ihrem Crew-Hotel in Indien eingenommen. Während des rund zehneinhalbstündigen Fluges an Bord einer Boeing 777-200 verschlechterte sich der Gesundheitszustand eines Piloten so stark, dass er als dienstunfähig galt und mit Sauerstoff versorgt werden musste. Die beiden anderen Piloten führten den Flug fort, klagten jedoch nach der Landung in England ebenfalls über deutliche Symptome. Die Fluggesellschaft betonte, dass der Flug gemäß den Sicherheitsvorschriften und Standardverfahren durchgeführt wurde und normal in London landete. Die Sicherheit der Passagiere sei zu keinem Zeitpunkt gefährdet gewesen. Fluggesellschaften schreiben für die Cockpitbesatzung strikte Verhaltensregeln bezüglich der Nahrungsaufnahme vor, um die zeitgleiche Erkrankung beider Hauptpiloten zu verhindern. Meist ist vorgeschrieben, dass Pilot und Kopilot vor sowie während des Fluges unterschiedliche Mahlzeiten zu sich nehmen müssen, um Risiken durch verdorbene Lebensmittel zu minimieren. Die betroffenen Piloten haben Sicherheitsberichte eingereicht und medizinische Proben zur Analyse bereitgestellt, um die genaue Ursache der Erkrankung zu ermitteln. British Airways prüft nun die Unterbringung und Verpflegungsstandards im Partnerhotel in Hyderabad. Die Überprüfung von Unterkünften und Catering-Partnern gehört bei internationalen Fluggesellschaften zum Risikomanagement, da Ausfälle von Flugpersonal erhebliche betriebliche Verzögerungen nach sich ziehen und Sicherheitsrisiken bergen können. Luftfahrtexperten weisen darauf hin, dass die Beeinträchtigung von Besatzungsmitgliedern während des Fluges trotz strenger Vorschriften ein wiederkehrendes Risiko im Langstreckenverkehr darstellt. Die Aufklärung des Vorfalls in Hyderabad soll klären, ob Mängel bei der

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Nonstop-Testflug von Frankreich nach Australien: Wichter Meilenstein im Project Sunrise

Ein Flugzeug des Typs Airbus A350-1000ULR hat erstmals eine Direktverbindung von Frankreich nach Australien im Rahmen eines Testprogramms absolviert. Die Maschine mit der Kennung F-WULR landete nach einer Flugzeit von über 19 Stunden auf dem Flughafen Melbourne, nachdem sie vom Werksgelände des Herstellers Airbus im französischen Toulouse gestartet war. Bei dem Flug handelt es sich um eine Erprobung im Auftrag der australischen Fluggesellschaft Qantas, die ab Herbst 2027 kommerzielle Direktflüge von der australischen Ostküste nach Europa und Nordamerika plant. Das Flugzeug überwand eine Distanz von rund 17.000 Kilometern ohne Zwischenstopp zur Auftankung. Die gesammelten Daten sollen Aufschluss über das Verhalten der Bordsysteme sowie über die Leistungsfähigkeit der modifizierten Tankinfrastruktur unter realen Einsatzbedingungen geben. Technische Besonderheiten und Erprobungsprogramm des Flugzeugtyps Der absolvierte Flug stellt einen zentralen Baustein in der Zulassungs- und Erprobungsphase der Sonderausführung A350-1000ULR dar. Der Jet hob am 23. Juli 2026 um 07:33 Uhr Ortszeit in Toulouse ab und erreichte Melbourne am darauffolgenden Vormittag um 10:46 Uhr Ortszeit am 24. Juli 2026. An Bord befand sich eine gemischte Besatzung, bestehend aus Testpiloten des Herstellers Airbus sowie zwei Piloten der Fluggesellschaft Qantas. Nach einem mehrtägigen Aufenthalt auf dem Flughafen Melbourne ist der Rückflug nach Frankreich vorgesehen, um die Erprobung am Hauptsitz des Flugzeugbauers fortzusetzen. Die Variante ULR (Ultra Long Range) basiert auf dem Grundmodell des Airbus A350-1000, unterscheidet sich von diesem jedoch durch wesentliche technische Anpassungen. Um die erforderliche Reichweite für Flüge von bis zu 20 Stunden Flugdauer zu erzielen, wurde im hinteren Rumpfbereich ein zusätzlicher Treibstofftank mit einem Fassungsvermögen

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Hohe Kerosinkosten drücken Easyjet-Gewinn

Die britische Fluggesellschaft Easyjet hat ihre vorläufigen Finanzergebnisse für das dritte Quartal des Geschäftsjahres 2026 vorgelegt. Der Zeitraum bis zum 30. Juni 2026 war von gegensätzlichen Einflüssen geprägt. Während eine anhaltende Nachfrage im Segment der kurzfristigen Buchungen verzeichnet wurde, führten geopolitische Spannungen im Nahen Osten und drastisch gestiegene Treibstoffkosten zu einem deutlichen Rückgang des Vorsteuergewinns. Das Ergebnis vor Steuern sank im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von 286 Millionen Pfund auf 85 Millionen Pfund. Trotz dieses Rückgangs hält das Management an seinen mittelfristigen Finanzzielen fest und nimmt personelle sowie organisatorische Umstrukturierungen im Vorstand vor, um die operative Leistungsfähigkeit weiter zu festigen. Belastungen durch Treibstoffpreise und geopolitische Einflüsse Die wirtschaftliche Entwicklung von Easyjet im dritten Quartal wurde wesentlich durch das externe Marktumfeld beeinflusst. Der Ausbruch des Nahostkonflikts im März 2026 und die darauffolgenden Bedenken bezüglich der weltweiten Treibstoffversorgung führten zu einer vorübergehenden Kaufzurückhaltung bei Verbrauchern. Gleichzeitig stiegen die Kerosinkosten spürbar an. Die Treibstoffkosten pro angebotenem Sitzplatzkilometer stiegen um 13 Prozent, was zu einer absoluten Ausgabensteigerung von 105 Millionen Pfund im Vergleich zum Vorjahr führte. Im April 2026 erreichten die Treibstoffpreise für den nicht abgesicherten Teil des Verbrauchs einen Höchststand von rund 1.800 US-Dollar pro Tonne. Die Fluggastkapazität, gemessen in angebotenen Sitzplatzkilometern, stieg im Jahresvergleich um 3 Prozent, während die reine Sitzplatzkapazität um 1 Prozent zulegte. Insgesamt beförderte die Fluggesellschaft im Berichtsquartal 25,8 Millionen Passagiere. Die Sitzplatzauslastung lag bei 88,9 Prozent und verfehlte den Vorjahreswert damit um einen Prozentpunkt. Der Gesamterlös pro angebotenem Sitzplatzkilometer verringerte sich um 3 Prozent, was jedoch eine Verbesserung gegenüber

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Passagierzuwachs in der Sommersaison: Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden erwartet steigende Auslastung

Der Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden steht zu Beginn der Sommerferien in Baden-Württemberg vor einem hohen Passagieraufkommen. Für den Zeitraum von Ende Juli bis Anfang August rechnet die Betreibergesellschaft Baden-Airpark mit rund 43.000 Fluggästen bei 242 geplanten Flugbewegungen. Das beliebteste Ziel im Flugplan bleibt die Baleareninsel Mallorca mit 25 Starts in den ersten fünf Ferientagen. Für die gesamten Sommerferien bis Mitte September kalkuliert der Regionalflughafen mit mehr als 380.000 Passagieren auf insgesamt 2.154 Flügen. Dies entspricht einem Zuwachs von rund 80.000 Fluggästen gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Nachdem der Flughafen im Jahr 2025 mit über 2,2 Millionen Passagieren ein hohes Ergebnis verzeichnete, strebt die Geschäftsführung für das Gesamtjahr 2026 ein weiteres Ausbaupotenzial an. Treiber der Entwicklung sind vor allem die im Regionalverkehr aktiven Low-Cost-Fluggesellschaften. Für die darauffolgende Winterperiode planen Carrier wie Wizz Air, Ryanair und GP Aviation zusätzliche Verbindungen, darunter Strecken nach Podgorica, Pristina, Lamezia Terme, Rabat und Tirana. Die Zunahme der Streckenangebote verdeutlicht die funktionierende Nachfrage im Segment der Urlaubs- und Familienreisen im südwestdeutschen Raum. Das stetige Wachstum des Regionalflughafens stellt die Infrastruktur und die Betriebsabläufe vor logistische Aufgaben. Um längere Wartezeiten an den Sicherheitskontrollen und beim Check-in zu vermeiden, rät die Flughafengesellschaft den Passagieren, mindestens zwei bis drei Stunden vor Abflug im Terminal einzutreffen. Die verkehrsintensiven Tage verlangen dem Bodenpersonal sowie den Partnerunternehmen eine hohe Taktrate ab. Trotz der positiven Passagierentwicklung hängen der künftige wirtschaftliche Erfolg und die Stabilität des Standorts maßgeblich von den Kapazitäten auf den Zufahrtswegen und der verlässlichen Abwicklung im Abflugbereich ab. Kritische Branchenbeobachter verweisen zudem auf die starke Abhängigkeit

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Vorfall bei der Gepäckabfertigung: Katze verschwindet am Flughafen Brüssel nach Flug aus Rumänien

Am Flughafen Brüssel ist ein zehn Jahre alter Kater der Rasse Chartreux nach einem Flug aus Rumänien spurlos verschwunden. Das Tier mit dem Namen Mishu war am 17. Juli an Bord eines Airbus A320 der Fluggesellschaft Dan Air von Bacău nach Brüssel transportiert worden. Nach der Landung erhielt die Halterin am Zielflughafen lediglich eine beschädigte Transportbox ohne das Tier. Die Familie vermutet, dass der Kater während der Entladung des Frachtraums durch die Beschädigung des Käfigs entweichen konnte. Der Flughafen Brüssel hat nach eigener Aussage das Videomaterial der Überwachungskameras ausgewertet, konnte das genaue Geschehen auf dem Vorfeld jedoch nicht zweifelsfrei rekonstruieren. Die Betreibergesellschaft verwies für weitere Ermittlungen an den zuständigen Bodendienstleister Aviapartner, der für die Abfertigung des Gepäcks und der Fracht zuständig war. Aviapartner bestätigte die Einleitung einer internen Untersuchung zur Aufklärung des Vorfalls, während die Halterin und Verwandte über soziale Medien sowie örtliche Aufrufe nach dem vermissten Tier suchen. Der Vorfall wirft erneut Fragen bezüglich der Sicherheits- und Sorgfaltspflichten bei der Beförderung von Haustieren im Luftverkehr auf. Der Transport von Tieren im Frachtraum gilt bei Branchenbeobachtern als sensibler Prozess, der durch das Zusammenspiel von Fluggesellschaften, Flughafenbetreibern und externen Abfertigungsunternehmen geprägt ist. Beschädigungen an Transportbehältern weisen auf potenzielle Schwachstellen bei der Handhabung hin, die für die betroffenen Passagiere mit erheblichen emotionalen Belastungen verbunden sind. Kritiker bemängeln in ähnlichen Fällen regelmäßig die unübersichtlichen Zuständigkeiten zwischen Fluggesellschaften und Bodendiensten, was die Aufklärung von Zwischenfällen erschwert. Die Ermittlungen zum genauen Hergang am Flughafen Brüssel dauern an, während Tierschutzorganisationen eine strengere Überwachung der Ladevorgänge bei

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Kooperation im Geschäftsreiseverkehr: Peak Plus AG und „A small world“ kooperieren bei Flugangeboten

Das Schweizer Technologieunternehmen Peak Plus AG hat eine Partnerschaft mit dem Reise- und Lifestyle-Club „A small world“ vereinbart. Gegenstand der Kooperation ist die Vermarktung der Plattform PeakJet, die über ein digitales Buchungssystem halbprivate Jet-Reisen anbietet. Durch das Abkommen erhalten Mitglieder des Netzwerks Sonderkonditionen sowie vereinfachten Zugang zu Flügen ab dem General Aviation Center des Flughafens Zürich. Das Geschäftsmodell von PeakJet basiert auf dem Verkauf einzelner Sitzplätze in Privatflugzeugen, wodurch Kunden keinen vollständigen Chartervertrag für eine gesamte Maschine abschließen müssen. Der Flugbetrieb von PeakJet konzentriert sich derzeit auf europäische Verbindungen ab Zürich zu Zielen wie Nizza, Palma de Mallorca und Málaga. Für den weiteren Jahresverlauf sind zusätzliche Strecken nach Paris, München und Mailand vorgesehen. Der Nutzen für die Passagiere liegt vor allem in der Nutzung separater Terminals der allgemeinen Luftfahrt, was kürzere Check-in-Zeiten und die Vermeidung des regulären Passagieraufkommens in kommerziellen Terminalgebäuden ermöglicht. Über die Partnerschaft werden Rabatte auf die Regulärtarife gewährt, um die Auslastung der Flüge zu erhöhen. Die Bündelung von Kapazitäten im Segment der halbprivaten Luftfahrt ist eine Reaktion auf die veränderten Anforderungen im Markt für individuelle Flugreisen. Anbieter in diesem Segment versuchen, die Lücke zwischen der Ersten Klasse kommerzieller Linienfluggesellschaften und dem kostenintensiven Individualcharter zu schließen. Für den Club Betreiber „A small world“ bedeutet die Integration des Dienstes eine Erweiterung seines Reiseportfolios, während die Peak Plus AG den Kundenstamm der Plattform gezielt vergrößern möchte. Das Konzept des Einzelplatzverkaufs in der Geschäftsluftfahrt steht jedoch vor strukturellen und wirtschaftlichen Aufgaben. Die Rentabilität fahrplanmäßiger Verbindungen im Nischensegment hängt stark von einer

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Zehnjahresvertrag für Flugzeugfahrwerke: Lufthansa Technik und Safran kooperieren bei MRO-Dienstleistungen

Lufthansa Technik und der französische Luftfahrtzulieferer Safran Landing Systems haben im Rahmen der Farnborough International Airshow eine langfristige Vereinbarung über Support- und Servicedienstleistungen geschlossen. Der Vertrag hat eine Laufzeit von zehn Jahren und deckt Wartungs-, Reparatur- und Überholungsarbeiten (MRO) an Fahrwerken und Hydraulikkomponenten für mehrere Airbus-Baureihen ab. Dazu gehören die Kurz- und Mittelstreckenflugzeuge der A320-Familie sowie die Langstreckenmuster A330, A340 und A350. Im Rahmen der Vereinbarung liefert Safran zertifizierte Ersatzteile, technische Dokumentationen sowie Instandsetzungslösungen direkt an den Hamburger MRO-Konzern. Durch das Abkommen erhält Lufthansa Technik direkten Zugriff auf herstellerseitiges Datenmaterial und technische Unterstützung des Originalgeräteherstellers. Ein betrieblicher Schwerpunkt der Zusammenarbeit liegt auf dem Standort Lufthansa Technik Landing Gear Services UK in London, wo die Abwicklung von MRO-Leistungen für das Modell Airbus A350 intensiviert werden soll. Gleichzeitig sichert die Vereinbarung die kontinuierliche Material- und Bauteilversorgung für ältere Flugzeugmuster wie die A320-Familie sowie die Langstreckenmodelle A330 und A340 in den zentralen Werkstätten in Hamburg. Die Kooperation bündelt die Kapazitäten eines führenden Wartungsdienstleisters mit den technischen Vorgaben des Systemherstellers, um Engpässen bei der Ersatzteilbeschaffung entgegenzuwirken. Die kontinuierliche Verfügbarkeit von Fahrwerks- und Hydraulikkomponenten gilt in der zivilen Luftfahrt als kritischer Faktor für die Flottenauslastung von Fluggesellschaften. Durch direkte Lieferwege und den Zugriff auf aktualisierte Handbücher sollen die Standzeiten von Flugzeugen während regulärer Überholungen planbarer gestaltet werden. Obwohl die vereinbarte Zusammenarbeit die Materialversorgung stabilisieren soll, bleibt der Sektor für Wartungsdienstleistungen anfällig für globale Engpässe in den Rohstoff- und Zulieferketten. Zudem erfordert die Betreuung unterschiedlicher Flugzeuggenerationen – von älteren A340-Modellen bis hin zur modernen A350-Flotte –

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