August 3, 2026

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August 3, 2026

Edelweiss: Edi Wolfensberger übernimmt Geschäftsleitung von Bernd Bauer

Bei der Schweizer Ferienfluggesellschaft Edelweiss steht ein Wechsel an der Unternehmensspitze bevor. Edi Wolfensberger übernimmt zum 1. Oktober 2026 den Posten des Hauptgeschäftsführers von Bernd Bauer, der das Unternehmen nach zwölfjähriger Tätigkeit verlässt. Der Vorstandsentscheid der Muttergesellschaft Lufthansa Group sieht mit dem 45-jährigen Schweizer eine konzerninterne Nachfolgebesetzung vor. Wolfensberger war zuletzt seit April 2022 als Chief Operating Officer in der Geschäftsleitung von Eurowings tätig und verantwortete davor operative Leitungsfunktionen bei Brussels Airlines sowie der Lufthansa Aviation Training Switzerland. Seine berufliche Laufbahn in der Luftfahrtbranche hatte er 2008 bei Swiss International Air Lines im Finanz- und kaufmännischen Bereich begonnen. Der scheidende Geschäftsführer Bernd Bauer prägte die Entwicklung von Edelweiss seit seinem Amtsantritt im Jahr 2014 maßgeblich. In diesem Zeitraum wuchs der Personalstand der Airline von unter 500 auf nahezu 1.700 Beschäftigte an, während das Streckennetz auf mehr als 100 Destinationen ausgeweitet wurde. Neben der Erneuerung der Flotte durch die Integration von Flugzeugen des Typs Airbus A340 und der Vorbereitung auf den Einsatz moderner Airbus A350 steuerte Bauer das Unternehmen durch die Phase der Pandemie. Zwischenzeitlich zeichnete er von 2022 bis 2025 in Personalunion auch für die Führung der deutschen Konzernschwester Discover Airlines verantwortlich. Das Ausscheiden des 60-Jährigen erfolgt im Rahmen der üblichen Altersgrenzen für leitende Führungskräfte innerhalb des Lufthansa-Konzerns. Der Wechsel in der Führungsebene fällt in eine Phase organisatorischer und betrieblicher Anpassungen im Konzernverbund. Die Einbindung von Edelweiss in das internationale Netzwerk der Muttergesellschaft erfordert eine enge Abstimmung der Kapazitäten und Flugpläne mit dem Drehkreuz Zürich. Mit der Besetzung durch einen

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Treibstoffkosten: IAG korrigiert Kapazitätsplanung und verzeichnet Gewinnrückgang

Der anhaltende militärische Konflikt unter Beteiligung des Iran hat erhebliche Auswirkungen auf die globale Luftfahrtbranche und schlägt sich zunehmend in den Bilanzen europäischer Luftfahrtkonzerne nieder. Die International Airlines Group, Muttergesellschaft von Fluggesellschaften wie British Airways, Iberia, Vueling, Aer Lingus und Level, muss ihre Finanz- und Kapazitätsplanung für das laufende Geschäftsjahr anpassen. Grund hierfür ist der deutliche Anstieg der Kerosinpreise an den Rohstoffmärkten. Die Gesamtrechnung für Treibstoff schätzt der Konzern nun auf 8,6 Milliarden Euro für das Gesamtjahr, was einer Erhöhung um 300 Millionen Euro gegenüber den Prognosen von Ende Juni entspricht. Infolgedessen gibt die Unternehmensführung das ursprüngliche Ziel auf, die angebotene Sitzplatzkapazität im Jahr 2026 um drei Prozent auszuweiten, und geht nun von einer Stagnation des Kapazitätsniveaus aus. An der Börse in London reagierten die Anleger verhalten, wodurch der Aktienkurs des Konzerns spürbar nachgab. Entwicklung der Kennzahlen im zweiten Quartal 2026 Die betriebswirtschaftlichen Ergebnisse von IAG für das zweite Quartal 2026 verdeutlichen die gestiegene Kostenbelastung im Flugbetrieb. Der um Sondereffekte bereinigte Betriebsgewinn verringerte sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 16 Prozent auf 1,41 Milliarden Euro. Der Konzernumsatz verharrte mit 8,89 Milliarden Euro nahezu unverändert auf dem Niveau des entsprechenden Vorjahresquartals. Unter dem Strich verzeichnete IAG beim Periodenergebnis einen Rückgang um gut ein Drittel auf 732 Millionen Euro. Das Management versucht, den finanziellen Druck durch operative Gegenmaßnahmen abzufedern. Der Konzern geht derzeit davon aus, etwa 60 Prozent der treibstoffbedingten Mehrkosten durch eine Anpassung der Ticketpreise sowie durch gezielte Effizienzprogramme im Betrieb auszugleichen. Dennoch begrenzt das Marktumfeld den Spielraum für Preissteigerungen, da

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Matthias Spohr wird neuer Chief Operating Officer bei Eurowings

Beim Kölner Flugbetrieb Eurowings steht ein Wechsel in der operativen Führung bevor. Matthias Spohr, derzeit Geschäftsführer der Lufthansa Aviation Training GmbH, wird zum 1. Oktober 2026 als Chief Operating Officer (COO) in die Geschäftsführung des Unternehmens berufen. Er übernimmt in dieser Position die Verantwortung für ein breites Aufgabenfeld, das unter anderem den Flugbetrieb, das Boden- und Kundenmanagement, Sicherheits- und Compliance-Fragen sowie das technische Flottenmanagement der Eurowings Technik umfasst. Spohr komplettiert damit das dreiköpfige Führungsgremium um den Vorstandsvorsitzenden Max Kownatzki. Er folgt auf Edi Wolfensberger, der zur Schweizer Lufthansa-Tochter Edelweiss wechselt und dort den Posten des Hauptgeschäftsführers übernimmt. Der 56-jährige Diplom-Ökonom und Pilot verfügt über eine langjährige Karriere im Lufthansa-Konzern. Seine Ausbildung begann 1990 an der Lufthansa-Flugschule in Bremen, gefolgt von Einsatzstationen auf verschiedenen Airbus-Mustern bei Lufthansa und Condor Berlin. Vor seiner Führungstätigkeit bei der Ausbildungstochter Lufthansa Aviation Training, wo er die European Flight Academy und die Ausbildungsstrukturen umgestaltete, war Spohr bereits für das Unternehmen tätig. Von 2015 bis 2021 fungierte er als Flugbetriebsleiter bei Eurowings Deutschland und war zuvor als Flottenchef bei der ehemaligen Tochtergesellschaft Germanwings im Einsatz. Mit der Verpflichtung eines erfahrenen Betriebsleiters reagiert die Muttergesellschaft Lufthansa auf die operativen Herausforderungen im europäischen Punkt-zu-Punkt-Verkehr. Die Billigflugsparte Eurowings steht vor der Aufgabe, trotz angespannter Infrastruktur an europäischen Flughäfen und hoher Auslastung im Luftraum eine stabile Pünktlichkeit sowie eine verlässliche Flugdurchführung zu gewährleisten. Zudem gilt die Konsolidierung der Flotte und der Betriebsabläufe nach den Turbulenzen der vergangenen Jahre als wesentlicher Wirtschaftsfaktor für die Rendite des Konzerns. Branchenbeobachter weisen darauf hin, dass

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