August 3, 2026

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August 3, 2026

Lufthansa Group gibt mehrere Personalwechsel in Tochtergesellschaften bekannt

Der Luftfahrtkonzern Lufthansa ordnet das Management verschiedener Tochtergesellschaften zum Herbst 2026 neu. Im Zuge dieses Stuhlwechsels übernimmt Edi Wolfensberger zum 1. Oktober 2026 den Chefposten bei der Schweizer Ferienfluggesellschaft Edelweiss. Der bisherige Chief Operating Officer (COO) von Eurowings tritt damit die Nachfolge von Bernd Bauer an, der das Unternehmen und den Konzern nach mehr als zwölf Jahren an der Spitze verlässt. Bauer hatte in der Vergangenheit zeitweise auch die Leitung von Discover Airlines inne und schied im Rahmen des Erreichens der betriebsinternen Altersgrenzen aus dem aktiven Dienst aus. Die frei werdende Position des Betriebsleiter-Vorstands bei Eurowings besetzt der Konzern ebenfalls intern: Matthias Spohr, seit 2021 Geschäftsführer der Lufthansa Aviation Training, übernimmt ab Oktober die COO-Verantwortung beim Kölner Ableger. Spohr bringt langjährige Erfahrung aus früheren Führungspositionen bei Germanwings sowie als Flugbetriebsleiter bei Eurowings mit. Wer künftig die Lufthansa Aviation Training leiten wird, ist zum derzeitigen Zeitpunkt noch nicht abschließend geregelt und soll in Kürze entschieden werden. Auch bei der im Zubringerverkehr aktiven Tochtergesellschaft Lufthansa City Airlines kommt es zu einer Neubesetzung an der Spitze. Michael Kircher, aktuell bei Austrian Airlines als Trainingschef und Kapitän im Einsatz, wird zum 1. November 2026 neuer Hauptgeschäftsführer und Accountable Manager der Gesellschaft sowie Co-Geschäftsführer der Lufthansa Aviation GmbH. Er folgt auf Peter Albers, der sich nach dem geglückten Betriebsstart des neuen Flugbetriebs vereinbarungsgemäß wieder ganz auf seine Arbeit als Kapitän bei Lufthansa Airlines konzentriert. Die Personalentscheidungen spiegeln die Bestrebungen des Mutterkonzerns wider, die betriebliche Steuerung der verschiedenen Flugbetriebe durch erfahrene Piloten und Führungskräfte aus den

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Sanktionen der USA gegen ein internationales Netzwerk zur Unterstützung der iranischen Fluggesellschaft Mahan Air

Das US-Finanzministerium hat am 31. Juli 2026 neue Sanktionen gegen ein internationales Netzwerk verhängt, das nach Erkenntnissen der Behörden in Washington die iranische Fluggesellschaft Mahan Air unterstützt. Die Strafmaßnahmen richten sich gegen insgesamt sechs Unternehmen und Einzelpersonen in China, Indien, Russland und dem Iran. Nach US-amerikanischen Angaben nutzt das iranische Regime die Fluggesellschaft für den Transport von Personal der Iranischen Revolutionsgarden sowie für die Beförderung von Waffen und unbemannten Flugkörpern. Unter den sankionierten Einheiten befinden sich Vertretungen und Vertriebsagenten der Fluggesellschaft sowie eine den Revolutionsgarden nahestehende Tarnfirma, die an Zielerfassungssystemen beteiligt gewesen sein soll. Die Maßnahme erfolgt vor dem Hintergrund gewachsener militärischer Spannungen im Nahen Osten, die sich zuletzt auch auf die Schifffahrtswege im östlichen Mittelmeer ausgeweitet haben. Struktur und Akteure des sankionierten Logistiknetzwerks Die aktuellen Beschlüsse der US-Finanzbehörde Office of Foreign Assets Control zielen auf die Unterbrechung von Dienstleistungen und Finanzströmen ab, die den Weiterbetrieb von Mahan Air trotz bestehender internationaler Restriktionen ermöglichen. Bei den sankionierten Stellen handelt es sich um Unternehmen und Personen, die in China, Indien, Russland und dem Iran ansässig sind und als General Sales Agents oder Logistikdienstleister für die Fluggesellschaft fungieren. Diese Firmen wickeln unter anderem den Ticketvertrieb, die Frachtbuchung und die örtliche Abwicklung an ausländischen Flughäfen ab. Mahan Air steht bereits seit mehreren Jahren auf den Sanktionslisten der USA sowie der Europäischen Union. Dennoch gelang es der Fluggesellschaft bisher über ein Geflecht von Zwischenhändlern und Auslandsvertretungen, betriebliche Abläufe im internationalen Luftverkehr aufrechtzuerhalten. Neben den zivilen Vertriebsstrukturen erfasste das US-Finanzministerium eine Scheinfirma aus dem Umfeld

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Sun Express startet digitales Endkundenportal für kombinierte Urlaubs- und Familienreisen

Der deutsch-türkische Ferienflieger Sun Express hat eine eigene Buchungsplattform für Pauschalreisen unter dem Namen Sun Express Holidays für den Markt in Deutschland, Österreich und der Schweiz in den Betrieb genommen. Über das digitale Portal werden Flüge der Gesellschaft sowie Partnerangebote mit Unterkünften und Zusatzleistungen zu Komplettpaketen gebündelt. Ein wesentlicher Bestandteil des Modells ist die Möglichkeit, Aufenthalte bei Verwandten und Bekannten mit klassischen Hotelübernachtungen zeitlich zu kombinieren. Während das Unternehmen mit dieser Struktur neue Vertriebswege im direkten Verbrauchergeschäft sucht, stößt das Konzept im stationären Reisevertrieb auf Kritik. Da die Angebote ausschließlich über die eigene Internetseite buchbar sind, bleiben traditionelle Reisebüros von der Vermittlung ausgeschlossen. Für die rechtliche Absicherung und Paketierung zeichnet der Reiseveranstalter Bentour Reisen verantwortlich, während die technische Abwicklung über eine Tochtergesellschaft der Schmetterling-Gruppe erfolgt. Zielsetzung und Funktionsweise von Sun Express Holidays Mit dem Start des Portals führt der Fluganbieter eine Struktur ein, die sich gezielt an Reisende im Marktsegment zwischen Mitteleuropa, der Türkei und Ägypten richtet. Neben klassischen Pauschalarrangements für Seebäder an der türkischen Riviera und der Ägäis wie Antalya, Bodrum, Dalaman und Izmir umfasst das Portfolio auch ägyptische Zielgebiete wie Hurghada und Marsa Alam. Die Flüge nach Ägypten werden dabei in Kooperation mit der Partnerfluggesellschaft Air Cairo durchgeführt. Ein zentraler Aspekt der Plattform liegt in der zeitlichen Flexibilität der Bausteine. Bei herkömmlichen Pauschalreisen deckt die Hotelbuchung in der Regel den gesamten Zeitraum zwischen Hin- und Rückflug ab. Das neue Angebot gestattet es Passagieren hingegen, nur für einen Teil der Reisezeit eine Hotelunterkunft zu buchen. Die verbleibenden Tage können

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Edelweiss: Edi Wolfensberger übernimmt Geschäftsleitung von Bernd Bauer

Bei der Schweizer Ferienfluggesellschaft Edelweiss steht ein Wechsel an der Unternehmensspitze bevor. Edi Wolfensberger übernimmt zum 1. Oktober 2026 den Posten des Hauptgeschäftsführers von Bernd Bauer, der das Unternehmen nach zwölfjähriger Tätigkeit verlässt. Der Vorstandsentscheid der Muttergesellschaft Lufthansa Group sieht mit dem 45-jährigen Schweizer eine konzerninterne Nachfolgebesetzung vor. Wolfensberger war zuletzt seit April 2022 als Chief Operating Officer in der Geschäftsleitung von Eurowings tätig und verantwortete davor operative Leitungsfunktionen bei Brussels Airlines sowie der Lufthansa Aviation Training Switzerland. Seine berufliche Laufbahn in der Luftfahrtbranche hatte er 2008 bei Swiss International Air Lines im Finanz- und kaufmännischen Bereich begonnen. Der scheidende Geschäftsführer Bernd Bauer prägte die Entwicklung von Edelweiss seit seinem Amtsantritt im Jahr 2014 maßgeblich. In diesem Zeitraum wuchs der Personalstand der Airline von unter 500 auf nahezu 1.700 Beschäftigte an, während das Streckennetz auf mehr als 100 Destinationen ausgeweitet wurde. Neben der Erneuerung der Flotte durch die Integration von Flugzeugen des Typs Airbus A340 und der Vorbereitung auf den Einsatz moderner Airbus A350 steuerte Bauer das Unternehmen durch die Phase der Pandemie. Zwischenzeitlich zeichnete er von 2022 bis 2025 in Personalunion auch für die Führung der deutschen Konzernschwester Discover Airlines verantwortlich. Das Ausscheiden des 60-Jährigen erfolgt im Rahmen der üblichen Altersgrenzen für leitende Führungskräfte innerhalb des Lufthansa-Konzerns. Der Wechsel in der Führungsebene fällt in eine Phase organisatorischer und betrieblicher Anpassungen im Konzernverbund. Die Einbindung von Edelweiss in das internationale Netzwerk der Muttergesellschaft erfordert eine enge Abstimmung der Kapazitäten und Flugpläne mit dem Drehkreuz Zürich. Mit der Besetzung durch einen

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Treibstoffkosten: IAG korrigiert Kapazitätsplanung und verzeichnet Gewinnrückgang

Der anhaltende militärische Konflikt unter Beteiligung des Iran hat erhebliche Auswirkungen auf die globale Luftfahrtbranche und schlägt sich zunehmend in den Bilanzen europäischer Luftfahrtkonzerne nieder. Die International Airlines Group, Muttergesellschaft von Fluggesellschaften wie British Airways, Iberia, Vueling, Aer Lingus und Level, muss ihre Finanz- und Kapazitätsplanung für das laufende Geschäftsjahr anpassen. Grund hierfür ist der deutliche Anstieg der Kerosinpreise an den Rohstoffmärkten. Die Gesamtrechnung für Treibstoff schätzt der Konzern nun auf 8,6 Milliarden Euro für das Gesamtjahr, was einer Erhöhung um 300 Millionen Euro gegenüber den Prognosen von Ende Juni entspricht. Infolgedessen gibt die Unternehmensführung das ursprüngliche Ziel auf, die angebotene Sitzplatzkapazität im Jahr 2026 um drei Prozent auszuweiten, und geht nun von einer Stagnation des Kapazitätsniveaus aus. An der Börse in London reagierten die Anleger verhalten, wodurch der Aktienkurs des Konzerns spürbar nachgab. Entwicklung der Kennzahlen im zweiten Quartal 2026 Die betriebswirtschaftlichen Ergebnisse von IAG für das zweite Quartal 2026 verdeutlichen die gestiegene Kostenbelastung im Flugbetrieb. Der um Sondereffekte bereinigte Betriebsgewinn verringerte sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 16 Prozent auf 1,41 Milliarden Euro. Der Konzernumsatz verharrte mit 8,89 Milliarden Euro nahezu unverändert auf dem Niveau des entsprechenden Vorjahresquartals. Unter dem Strich verzeichnete IAG beim Periodenergebnis einen Rückgang um gut ein Drittel auf 732 Millionen Euro. Das Management versucht, den finanziellen Druck durch operative Gegenmaßnahmen abzufedern. Der Konzern geht derzeit davon aus, etwa 60 Prozent der treibstoffbedingten Mehrkosten durch eine Anpassung der Ticketpreise sowie durch gezielte Effizienzprogramme im Betrieb auszugleichen. Dennoch begrenzt das Marktumfeld den Spielraum für Preissteigerungen, da

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Matthias Spohr wird neuer Chief Operating Officer bei Eurowings

Beim Kölner Flugbetrieb Eurowings steht ein Wechsel in der operativen Führung bevor. Matthias Spohr, derzeit Geschäftsführer der Lufthansa Aviation Training GmbH, wird zum 1. Oktober 2026 als Chief Operating Officer (COO) in die Geschäftsführung des Unternehmens berufen. Er übernimmt in dieser Position die Verantwortung für ein breites Aufgabenfeld, das unter anderem den Flugbetrieb, das Boden- und Kundenmanagement, Sicherheits- und Compliance-Fragen sowie das technische Flottenmanagement der Eurowings Technik umfasst. Spohr komplettiert damit das dreiköpfige Führungsgremium um den Vorstandsvorsitzenden Max Kownatzki. Er folgt auf Edi Wolfensberger, der zur Schweizer Lufthansa-Tochter Edelweiss wechselt und dort den Posten des Hauptgeschäftsführers übernimmt. Der 56-jährige Diplom-Ökonom und Pilot verfügt über eine langjährige Karriere im Lufthansa-Konzern. Seine Ausbildung begann 1990 an der Lufthansa-Flugschule in Bremen, gefolgt von Einsatzstationen auf verschiedenen Airbus-Mustern bei Lufthansa und Condor Berlin. Vor seiner Führungstätigkeit bei der Ausbildungstochter Lufthansa Aviation Training, wo er die European Flight Academy und die Ausbildungsstrukturen umgestaltete, war Spohr bereits für das Unternehmen tätig. Von 2015 bis 2021 fungierte er als Flugbetriebsleiter bei Eurowings Deutschland und war zuvor als Flottenchef bei der ehemaligen Tochtergesellschaft Germanwings im Einsatz. Mit der Verpflichtung eines erfahrenen Betriebsleiters reagiert die Muttergesellschaft Lufthansa auf die operativen Herausforderungen im europäischen Punkt-zu-Punkt-Verkehr. Die Billigflugsparte Eurowings steht vor der Aufgabe, trotz angespannter Infrastruktur an europäischen Flughäfen und hoher Auslastung im Luftraum eine stabile Pünktlichkeit sowie eine verlässliche Flugdurchführung zu gewährleisten. Zudem gilt die Konsolidierung der Flotte und der Betriebsabläufe nach den Turbulenzen der vergangenen Jahre als wesentlicher Wirtschaftsfaktor für die Rendite des Konzerns. Branchenbeobachter weisen darauf hin, dass

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