August 7, 2026

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August 7, 2026

Ganzjähriger Basisbetrieb: Volotea erweitert Sitzplatzangebot ab Olbia für den Winterflugplan

Die spanische Fluggesellschaft Volotea erweitert ihr Angebot am Flughafen Olbia auf Sardinien für die Wintersaison 2026/2027 spürbar. Wie das Unternehmen mitteilte, steigt die Zahl der angebotenen Sitzplätze im Vergleich zum Vorwinter um 75 Prozent. Mit diesem Schritt bleibt die stationierte Basis in Olbia erstmals über das gesamte Jahr hinweg durchgehend geöffnet. Neu in den Winterflugplan aufgenommen wird eine Direktverbindung nach Madrid, während die Strecke nach Bologna wieder ins Programm zurückkehrt. Zudem bleiben Strecken nach Barcelona, Paris-Orly sowie zu den italienischen Festlandszielen Venedig, Verona und Turin ganzjährig im Flugplan verankert. Für die Weihnachtsfeiertage sind darüber hinaus temporäre Flüge nach Neapel vorgesehen, womit das Gesamtnetz ab Olbia auf 27 Verbindungen in Italien, Frankreich und Spanien ansteigt. Die Ausweitung des Flugangebots fügt sich in die verkehrspolitischen Bemühungen der autonomen Region Sardinien ein, die Anbindung der Insel außerhalb der traditionellen Sommersaison zu verbessern. Bislang verzeichnen die sardischen Verkehrsflughäfen in den Sommermonaten hohe Passagierzahlen durch den Ferientourismus, während das Flugangebot im Winter stark reduziert wird. Neben Volotea bieten auch andere Fluggesellschaften wie AeroItalia oder Ryanair Strecken im Rahmen von öffentlichen Dienstleistungsverpflichtungen (Public Service Obligations) oder auf kommerzieller Basis an, um die Grundversorgung und die Erreichbarkeit des sardischen Festlandes zu sichern. Mit der Beibehaltung des Ganzjahresbetriebs in Olbia versucht Volotea, ihre Marktposition gegenüber der Konkurrenz zu festigen und das Fluggerät auch in den gewöhnlich nachfrageschwächeren Monaten auszulasten. Die Erhöhung der Kapazitäten zielt darauf ab, sowohl den lokalen Reisebedarf der Inselbevölkerung als auch den Städtetourismus abzudecken. Dazu setzt die Fluggesellschaft auf ihrer Basis in Olbia Flugzeuge der

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Boeing 737 Max: US-Luftfahrtbehörde bereitet Anweisung zur Rumpfinspektion vor

Die US-amerikanische Flugsicherheitsbehörde Federal Aviation Administration bereitet eine behördliche Anweisung zur Überprüfung hunderter Passagierflugzeuge der Baureihe Boeing 737 Max vor. Grund für diese aufsichtsrechtliche Maßnahme sind Erkenntnisse über mögliche Rissbildungen an einem tragenden Verstärkungselement der Flugzeugstruktur. Nach Beurteilung der Behörde könnten diese Materialschäden bei ungehindertem Fortbestehen über längere Zeiträume hinweg die strukturelle Integrität der betroffenen Rumpfabschnitte beeinträchtigen. Die geplante Lufttüchtigkeitsanweisung betrifft im Zuständigkeitsbereich der Vereinigten Staaten insgesamt 471 Flugzeuge der Modellreihen Max 8, Max 9 sowie der für höhere Passagierkapazitäten ausgelegten Variante Max 8-200. Die Rissbildungen wurden bei vorausgegangenen Kontrollen im Bereich der vorderen rechten Frachtraumtür festgestellt. Die Maßnahme reiht sich ein in eine Abfolge behördlicher Überprüfungen, nachdem die Behörde erst im Vormonat Juli 2026 Inspektionen hinsichtlich der Befestigung von Sitzreihen im Passagierraum angewiesen hatte. Technische Hintergründe der Materialprüfungen am Flugzeugrumpf Die Schwachstelle betrifft einen spezifischen Abschnitt der Rumpfstruktur im Umfeld der vorderen rechten Ladetür. Bei regelmäßigen Wartungsarbeiten und Inspektionen wurden an einzelnen Maschinen Risse an einem Verstärkungsteil entdeckt, das für die Übertragung von Strukturkräften in diesem Bereich ausgelegt ist. Die Rumpfhaut sowie die darunterliegenden Versteifungselemente unterliegen im regulären Flugbetrieb kontinuierlichen mechanischen Belastungen. Diese entstehen durch die Wechselwirkungen von Druckunterschieden zwischen der Passagierkabine und der Umgebungsatmosphäre beim Auf- und Abstieg sowie durch Schwingungen während des Fluges. Wenn an solchen hochbelasteten Punkten kleine Risse entstehen, können sich diese durch Materialermüdung weiter ausbreiten. Nach Einschätzung der Behörde ist ein rechtzeitiges Erkennen solcher Schäden erforderlich, um das Risiko weitergehender Gefügeschwächungen der Rumpfstruktur zu unterbinden. Die bevorstehende Anweisung verpflichtet Betreibergesellschaften dazu, gezielte zerstörungsfreie Werkstoffprüfungen

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Volaris steigert Passagieraufkommen und Sitzplatzauslastung

Die mexikanische Low-Cost-Fluggesellschaft Volaris hat für den Monat Juli 2026 ein Passagieraufkommen von insgesamt 3,3 Millionen Personen ausgewiesen. Im Zuge der Sommerreisesaison erhöhte die Fluggesellschaft das angebotene Sitzmeilenkontingent (ASM) im Vergleich zum Vorjahresmonat um 14,4 Prozent. Die tatsächlich erbrachten Passagierkilometer (RPM) stiegen im selben Zeitraum um 18,5 Prozent, womit der Nachfragezuwachs die Kapazitätsausweitung übertraf. Als Folge verbesserte sich der Sitzladefaktor um 3,0 Prozentpunkte auf durchschnittlich 87,9 Prozent. Die Steigerungsraten fielen auf den internationalen Flugrouten höher aus als im mexikanischen Inlandsnetz. Während die internationalen Passagierkilometer ein Plus von 22,4 Prozent verzeichneten, wuchs der Binnenverkehr um 16,0 Prozent. Enrique Beltranena, Präsident und Vorstandsvorsitzender von Volaris, begründete die Kapazitätserhöhung mit der zeitweisen Spitzennachfrage in den Sommermonaten. Nach der Sommerperiode beabsichtigt die Fluggesellschaft, das Wachstumstempo im Herbst anzupassen, um das Angebot an das veränderte Nachfrageniveau im Vorfeld des Jahresendes anzugleichen. Die positive Verkehrsentwicklung von Volaris fügt sich in die Erholung des lateinamerikanischen Luftverkehrsmarktes ein, in dem Billigfluggesellschaften Marktanteile halten. Neben Volaris verzeichnen auch regionale Mitbewerber wie Viva Aerobus oder Aeroméxico Auslastungssteigerungen auf Strecken zwischen Mexiko und den USA. Die Marktstellung auf grenzüberschreitenden Strecken wird zudem durch bilaterale Verkehrsrechte und das Wiedererlangen von Flugsicherheitsratings durch die mexikanischen Luftfahrtbehörden gestützt. Branchenanalysten weisen jedoch darauf hin, dass das starke Kapazitätswachstum im Billigflugsegment mittelfristig zu Preiskonzessionen führen kann, um die hohe Auslastung abseits der Hauptreisezeiten zu halten. Zudem belasten schwankende Treibstoffkosten und veränderte Währungskurse zwischen dem Mexikanischen Peso und dem US-Dollar die Ertragslage. Das Vorhaben, das Angebot im Herbst zu drosseln, verdeutlicht das Erfordernis, einer Überkapazität auf dem

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Airbus verzeichnet im Juli 2026 einen Auftragszuwachs

Der europäische Luftfahrt- und Raumfahrtkonzern Airbus verzeichnete im Juli 2026 einen spürbaren Anstieg bei den Auftragseingängen und hält zugleich den Kurs auf seine gesteckten Jahresziele bei den Flugzeugauslieferungen. Angetrieben durch die internationale Luftfahrtmesse in Farnborough sowie Abschlüsse mit Fluggesellschaften und Leasingunternehmen erweiterte der Hersteller seinen Auftragsbestand im Juli 2026 um 204 Flugzeuge. Damit überschritt der Bruttoauftragseingang seit Jahresbeginn die Marke von 1.000 Maschinen. Auf der Auslieferungsseite übergab das Unternehmen im selben Monat 67 Flugzeuge an Kunden, womit der kumulierte Wert für das laufende Jahr auf 418 Einheiten anstieg. Konzernchef Guillaume Faury bekräftigte auf Basis dieser Zahlen das operative Jahresziel, zwischen 850 und 890 Maschinen an Kunden zu übergeben. Trotz Herausforderungen in den globalen Lieferketten strebt das Management eine Steigerung des bereinigten operativen Ergebnisses an und definierte mittelfristige Zielvorgaben für die finanziellen Ergebnisse bis zum Ende des Jahrzehnts. Auftragsentwicklung und Großaufträge im Zuge der Luftfahrtmesse Farnborough Die internationale Luftfahrtmesse in Farnborough bildete den wesentlichen Rahmen für das Erreichen der jüngsten Absatzzahlen. Im Verlauf des Monats Juli 2026 verbuchte Airbus insgesamt 204 Neubestellungen. Dadurch stieg der Bruttoauftragseingang für das gesamte bisherige Jahr 2026 auf 1.090 Zivilflugzeuge. Unter Berücksichtigung von 66 Stornierungen im gleichen Zeitraum beläuft sich der Nettoauftragseingang auf 1.024 Einheiten. Ein bedeutender Teil der Neuaufträge entfiel auf das Leasingunternehmen SMBC Aviation Capital, das seine Bestellungen im Bereich der Schmalrumpfflugzeuge aufstockte. Die Vereinbarung umfasst 35 Flugzeuge vom Typ A320neo sowie 65 Maschinen der größeren Variante A321neo. Im Segment der Großraumflugzeuge erzielte Airbus Aufträge für das Modell A330-900. Die chinesische Fluggesellschaft China Eastern

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Riyadh Air nimmt Flugverbindung zwischen Riad und Mumbai auf

Die saudi-arabische Fluggesellschaft Riyadh Air hat eine tägliche Direktverbindung zwischen der Hauptstadtdrehscheibe Riad und der indischen Finanzmetropole Mumbai eingerichtet. Der Erstflug fand am 4. August statt und verbindet den King Khalid International Airport mit dem Chhatrapati Shivaji Maharaj International Airport. Mumbai bildet damit das achte Ziel im Streckennetz der Fluggesellschaft seit der Aufnahme ihres regulären Flugbetriebs am 10. Juni 2026. Auf der Route kommt ein Flugzeug des Typs Boeing 787-9 Dreamliner mit vier unterschiedlichen Beförderungsklassen zum Einsatz. Die Aufnahme des Kurses erfolgt vor dem Hintergrund einer hohen Nachfrage im Flugverkehr zwischen Saudi-Arabien und Indien. Daten des Luftfahrtdatenanbieters OAG weisen Saudi-Arabien für den Juli 2026 als zweitgrößten internationalen Markt für den indischen Luftverkehr aus, mit einem monatlichen Kontingent von rund 308.000 angebotenen Sitzplätzen. Mumbai zählt im Nahen Osten zu den bedeutendsten Destinationen im Passagier- und Frachtbereich; der Flughafen verarbeitete im Jahr 2025 insgesamt 55,5 Millionen Passagiere, davon 16,3 Millionen im internationalen Segment. Mit der neuen Linie versucht die von saudi-arabischen Staatsfonds finanzierte Airline, Marktanteile im lukrativen Transfer- und Pendlerverkehr zwischen Südasien und dem Nahen Osten zu gewinnen. Die Flugzeiten sind auf Anschlüsse über das Drehkreuz Riad nach Europa und in die Golfregion abgestimmt. Um Kunden zu binden, setzt das Unternehmen unter anderem auf das Kundenbindungsprogramm Sfeer sowie ein integriertes Unterhaltungssystem. Die Flüge treten in direkte Konkurrenz zu etablierten Anbietern aus den Vereinigten Arabischen Emiraten, Katar und Indien, die diesen Flugkorridor seit Jahren dominieren. Branchenbeobachter verweisen darauf, dass der rasche Netzausbau von Riyadh Air operativ anspruchsvoll bleibt. Die Profitabilität auf stark umkämpften

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Easyjet in Frankreich: Gewerkschaften reichen Streikandrohung für den Spätsommer 2026 ein

Beim Low-Cost-Anbieter Easyjet bahnt sich im französischen Markt ein Arbeitskampf an. Die Vertretungen des Kabinenpersonals in Frankreich haben für den Zeitraum vom 7. August bis zum 2. September eine formelle Streiknotiz eingereicht. Als Auslöser nennen die Arbeitnehmervertreter eine anhaltende Verschlechterung der Arbeitsbedingungen sowie organisatorische Mängel in der Dienstplangestaltung, die seit fast einem Jahr zu betrieblichen Spannungen führen. Innerhalb des angekündigten vierwöchigen Fensters sind Arbeitsniederlegungen jederzeit möglich, sofern die gesetzlich vorgeschriebene Vorankündigungsfrist von 48 Stunden eingehalten wird. Die Gewerkschaften zeigten sich jedoch verhandlungsbereit und erklärten, den Streikaufruf zurückzuziehen, falls die Führung des Luftfahrtunternehmens auf die aufgeworfenen Forderungen eingeht. Die Fluggesellschaft äußerte sich enttäuscht über die Maßnahme und verwies auf geplante Verwendungs- und Tarifgespräche im September. Der Vorfall fällt mitten in die Hauptreisezeit des Sommerflugplans und könnte bei einem tatsächlichen Streik erhebliche Auswirkungen auf den Passagierverkehr in Frankreich und Europa haben. Kritik an der Dienstplanung und Zunahme von Belastungen im Flugbetrieb Im Zentrum der Auseinandersetzung stehen Vorwürfe der Gewerkschaften bezüglich der Arbeitsorganisation bei Easyjet France. Die Arbeitnehmervertreter bemängeln eine chronische Instabilität der Flug- und Dienstpläne, die den Arbeitsalltag des Kabinenpersonals erheblich beeinträchtige. Kurzfristige Dienstplanänderungen, die Zuweisung von Dienstmustern ohne ausreichende Vorlaufzeit sowie besonders zeitintensive Flugrotationen führen nach Darstellung der Belegschaft zu hohen physischen und mentalen Belastungen. Die Gewerkschaftsvertreter betonen, dass diese Probleme nicht erst in den Sommermonaten aufgetreten seien, sondern sich seit knapp einem Jahr kontinuierlich verstärkt hätten. Es fehle an wirksamen Schutzmaßnahmen und verbindlichen Regelungen, um die Arbeitszeiten verlässlich zu strukturieren und Ruhephasen konsequent einzuhalten. Eine früher im Jahr vorbereitete Streiknotiz

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Flugsicherheitsvorfall in Washington: FAA untersucht Annäherung zwischen Marine One und Linienflugzeugen

Die US-amerikanische Bundesluftfahrtbehörde FAA hat eine Untersuchung zu einem Zwischenfall im Luftraum über der US-Hauptstadt eingeleitet, an dem der Hubschrauber des US-Präsidenten, Marine One, beteiligt war. Der Vorfall ereignete sich am 5. August nahe dem Ronald Reagan Washington National Airport (DCA), nachdem der Präsidentenhubschrauber vom Weißen Haus in Richtung des Militärflugplatzes Joint Base Andrews gestartet war. Nach ersten Angaben der Behörde bestand keine unmittelbare Kollisionsgefahr, da die Flugpfade der beteiligten Maschinen nicht direkt aufeinander zuliefen. Dennoch steht der Verdacht im Raum, dass die vorgeschriebenen Mindestabstände im stark frequentierten Luftraum unterschritten wurden. In das Geschehen war unter anderem ein von Envoy Air für American Airlines durchgeführter Regionalflug auf dem Weg nach Pensacola eingebunden. Das Flugzeug des Typs Embraer E170 startete kurz nach dem Abheben von Marine One, wobei die gesetzlich festgelegte Mindestdistanz zwischen beiden Luftfahrzeugen mutmaßlich nicht eingehalten werden konnte. Ein zweites Passagierflugzeug der Republic Airways im Anflug aus Raleigh-Durham musste vorsorglich ein Durchstartmanöver einleiten, bevor es wenig später sicher landen konnte. Die Bestimmungen verlangen in diesem Luftraumbereich einen horizontalen Abstand von mindestens 2,4 Kilometern sowie einen vertikalen Sicherheitsabstand von rund 150 Metern. Der Vorfall sorgt insbesondere deshalb für Aufmerksamkeit, weil am Flughafen Reagan National nach einer schweren Kollision im Januar 2025 strengere Flugregeln eingeführt worden waren. Damals stießen ein Regionaljet und ein Militärhubschrauber zusammen, was zu 67 Todesopfern führte und umfassende Sicherheitsempfehlungen der Unfalluntersuchungsbehörde NTSB nach sich zog. Seitdem gilt die Vorgabe, den kommerziellen Start- und Landebetrieb vorübergehend komplett einzustellen, sobald Marine One im Nahbereich des Flughafens operiert, um simultane

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Bundesverkehrsministerium plant Finanzabgaben für Fluggesellschaften bei Betankungsabweichungen

Das Bundesverkehrsministerium hat einen Gesetzentwurf zur Umgestaltung der regulatorischen Vorgaben im Luftverkehr vorgelegt, der finanzielle Sanktionen für Fluggesellschaften bei Abweichungen von vorgegebenen Betankungspraktiken vorsieht. Nach den Plänen der Bundesregierung soll eine Abgabe von 1.332 Euro pro Tonne Kerosin erhoben werden, wenn Luftfahrtunternehmen die Vorgabe missachten, mindestens 90 Prozent des für einen Flug benötigten Treibstoffs am jeweiligen Abflugort einzutanken. Dieser Satz gilt in gleicher Höhe für Airlines, welche die gesetzlich vorgeschriebenen Beimischungsquoten für alternative Flugkraftstoffe verfehlen. Mit diesem Gesetzentwurf, der Ende Juli 2025 den beteiligten Ressorts übermittelt wurde, setzt die Bundesregierung die Vorgaben der europäischen Verordnung ReFuelEU Aviation in nationales Recht um. Die Überwachung der Regelungen soll dem Luftfahrt-Bundesamt übertragen werden, das für diese Aufgaben zusätzliche Personalkapazitäten erhalten soll. Hintergrund der Betankungspraxis und ökonomische Anreize Die Zielrichtung des Gesetzentwurfs betrifft unter anderem das in der Luftfahrtbranche verbreitete Phänomen des sogenannten Tankering. Darunter wird die betriebliche Praxis verstanden, Flugzeuge am Herkunftsflughafen mit mehr Treibstoff zu betanken, als für die reine Flugstrecke bis zum Zielort erforderlich wäre. Fluggesellschaften nutzen diese Methode, um Preisunterschiede bei Kerosin an verschiedenen Zielorten auszunutzen oder um Aufpreise und lokale Abgaben an einzelnen Flughäfen zu umgehen. Durch das Mitführen von zusätzlichem Treibstoff erhöht sich jedoch das Gesamtgewicht des Luftfahrzeugs während des Fluges spürbar. Ein höheres Abfluggewicht führt zu einem veränderten Strömungswiderstand und erfordert eine höhere Triebwerksleistung, was wiederum den Treibstoffverbrauch pro geliefertem Sitzplatzkilometer ansteigen lässt. Der Entwurf des Bundesverkehrsministeriums sieht vor, diese ökonomischen Kalkulationen durch das Erheben der Abgabe finanziell zu korrigieren. Wenn der finanzielle Vorteil des günstigeren Kerosineinkaufs

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Erholung der Ertragslage: Cathay Group meldet Gewinnsteigerung im ersten Halbjahr 2026

Die in Hongkong ansässige Cathay Group hat für das erste Halbjahr 2026 einen Nettogewinn von 6,2 Milliarden Hongkong-Dollar (rund 790 Millionen US-Dollar) ausgewiesen. Damit stieg das Ergebnis im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von 3,7 Milliarden Hongkong-Dollar spürbar an. Angesichts der Ergebnisentwicklung kündigte die Unternehmensführung eine Zwischendividende von 26 Hongkong-Cent pro Stammaktie an, was einer Gesamtausschüttung von rund 1,6 Milliarden Hongkong-Dollar entspricht. Bestandteil des ausgewiesenen Halbjahresgewinns ist jedoch ein einmaliger Buchgewinn in Höhe von einer Milliarde Hongkong-Dollar, der im Wesentlichen aus der Verwässerung des Cathay-Anteils an der Air China resultiert. Die Nachfrage im Passagier- und Frachtgeschäft zeigte sich in den ersten sechs Monaten stabil, wodurch das Unternehmen mehr Flüge als im Vergleichszeitraum des Vorjahres durchführen konnte. Die Tochtergesellschaften der Gruppe steuerten einen Nettogewinn von 4,9 Milliarden Hongkong-Dollar bei, während assoziierte Unternehmen einen Gewinnbeitrag von 410 Millionen Hongkong-Dollar leisteten. Allerdings räumte Cathay-Chairman Guy Bradley ein, dass das zweite Quartal durch deutlich gestiegene Kosten belastet wurde. Infolge geopolitischer Konflikte im Nahen Osten verdoppelten sich die Aufwendungen für Flugtreibstoff zwischen dem ersten und dem zweiten Quartal nahezu, was die betrieblichen Margen dämpfte. Parallel zu den Finanzergebnissen bestätigte der Konzern sein mehrjähriges Investitionsprogramm mit einem Gesamtvolumen von rund 150 Milliarden Hongkong-Dollar. Dieses sieht die Anschaffung von bis zu 150 neuen Flugzeugen über die kommenden zehn Jahre vor, darunter zusätzliche Frachter des Typs Airbus A350F sowie umgerüstete A330-Maschinen für die Frachttochter Air Hong Kong. Zudem werden Kabinenmodernisierungen in der Boeing-777-Flotte durchgeführt und neue Flughafen-Lounges an Standorten wie Hongkong und New York (JFK) eingerichtet, um die Kapazitäten am

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Zunahme von Phishing-Angriffen über Reiseplattformen: Cyberkriminalität belastet Unterkunftsbetreiber und Reisende

Im Bereich der Online-Reisebuchungen häufen sich Berichte über betrügerische Aktivitäten über etablierte Buchungsplattformen. Ein aktueller Fall betrifft eine Buchung über das Portal Booking.com für einen Aufenthalt in der italienischen Hauptstadt Rom. Nach der Ankunft vor Ort stellten die gebuchten Kunden fest, dass sich an der angegebenen Adresse kein Hotel oder Apartment, sondern lediglich ein Seminarraum befand, in dem bereits andere betroffene Reisende warteten. Nach Angaben des Betreiberunternehmens Booking.com geht der Zwischenfall auf einen gezielten Phishing-Angriff auf das Nutzerkonto eines real existierenden Unterkunftsbetreibers zurück. Kriminelle verschafften sich dabei unberechtigten Zugriff auf das System des Partners, änderten die Kontaktdaten sowie Adressangaben und kontaktierten Gäste direkt über die interne Nachrichtenfunktion der Plattform, um Zahlungen außerhalb der regulären Systeme zu veranlassen. Der Fall verdeutlicht die Schnittstellenproblematik zwischen digitalen Vermittlungsportalen, dezentralen Partnerbetrieben und IT-Sicherheitssystemen in der globalen Touristikbranche. Abläufe und Ausmaß des Phishing-Vorfalls in Rom Der konkrete Vorfall wurde öffentlich bekannt, nachdem die Betroffene Julia Baylan, die auf der Plattform Instagram unter dem Namen beauty.by.juli auftritt, über die Geschehnisse berichtete. Nach der Regulären Buchung einer Unterkunft in Rom erhielten sie und ihr Ehemann über die offizielle Nachrichtenfunktion der Booking.com-App eine Aufforderung, Zahlungsdaten über einen externen Internetlink zu bestätigen oder erneut einzugeben. Da dieser Link aufgrund technischer Fehler nicht funktionierte, gaben die Betroffenen keine Kreditkartendaten ein, veranlassten jedoch vorsorglich eine Sperrung ihrer Zahlungskarten. Vor Ort in Rom zeigte sich das Ausmaß der Manipulation. Anstelle der in der Buchungsbestätigung ausgewiesenen Zimmer trafen die Reisenden an der Zieladresse auf einen Zweckraum. Dort befanden sich zeitgleich weitere Personen, die

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