August 7, 2026

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August 7, 2026

Erholung der Ertragslage: Cathay Group meldet Gewinnsteigerung im ersten Halbjahr 2026

Die in Hongkong ansässige Cathay Group hat für das erste Halbjahr 2026 einen Nettogewinn von 6,2 Milliarden Hongkong-Dollar (rund 790 Millionen US-Dollar) ausgewiesen. Damit stieg das Ergebnis im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von 3,7 Milliarden Hongkong-Dollar spürbar an. Angesichts der Ergebnisentwicklung kündigte die Unternehmensführung eine Zwischendividende von 26 Hongkong-Cent pro Stammaktie an, was einer Gesamtausschüttung von rund 1,6 Milliarden Hongkong-Dollar entspricht. Bestandteil des ausgewiesenen Halbjahresgewinns ist jedoch ein einmaliger Buchgewinn in Höhe von einer Milliarde Hongkong-Dollar, der im Wesentlichen aus der Verwässerung des Cathay-Anteils an der Air China resultiert. Die Nachfrage im Passagier- und Frachtgeschäft zeigte sich in den ersten sechs Monaten stabil, wodurch das Unternehmen mehr Flüge als im Vergleichszeitraum des Vorjahres durchführen konnte. Die Tochtergesellschaften der Gruppe steuerten einen Nettogewinn von 4,9 Milliarden Hongkong-Dollar bei, während assoziierte Unternehmen einen Gewinnbeitrag von 410 Millionen Hongkong-Dollar leisteten. Allerdings räumte Cathay-Chairman Guy Bradley ein, dass das zweite Quartal durch deutlich gestiegene Kosten belastet wurde. Infolge geopolitischer Konflikte im Nahen Osten verdoppelten sich die Aufwendungen für Flugtreibstoff zwischen dem ersten und dem zweiten Quartal nahezu, was die betrieblichen Margen dämpfte. Parallel zu den Finanzergebnissen bestätigte der Konzern sein mehrjähriges Investitionsprogramm mit einem Gesamtvolumen von rund 150 Milliarden Hongkong-Dollar. Dieses sieht die Anschaffung von bis zu 150 neuen Flugzeugen über die kommenden zehn Jahre vor, darunter zusätzliche Frachter des Typs Airbus A350F sowie umgerüstete A330-Maschinen für die Frachttochter Air Hong Kong. Zudem werden Kabinenmodernisierungen in der Boeing-777-Flotte durchgeführt und neue Flughafen-Lounges an Standorten wie Hongkong und New York (JFK) eingerichtet, um die Kapazitäten am

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Zunahme von Phishing-Angriffen über Reiseplattformen: Cyberkriminalität belastet Unterkunftsbetreiber und Reisende

Im Bereich der Online-Reisebuchungen häufen sich Berichte über betrügerische Aktivitäten über etablierte Buchungsplattformen. Ein aktueller Fall betrifft eine Buchung über das Portal Booking.com für einen Aufenthalt in der italienischen Hauptstadt Rom. Nach der Ankunft vor Ort stellten die gebuchten Kunden fest, dass sich an der angegebenen Adresse kein Hotel oder Apartment, sondern lediglich ein Seminarraum befand, in dem bereits andere betroffene Reisende warteten. Nach Angaben des Betreiberunternehmens Booking.com geht der Zwischenfall auf einen gezielten Phishing-Angriff auf das Nutzerkonto eines real existierenden Unterkunftsbetreibers zurück. Kriminelle verschafften sich dabei unberechtigten Zugriff auf das System des Partners, änderten die Kontaktdaten sowie Adressangaben und kontaktierten Gäste direkt über die interne Nachrichtenfunktion der Plattform, um Zahlungen außerhalb der regulären Systeme zu veranlassen. Der Fall verdeutlicht die Schnittstellenproblematik zwischen digitalen Vermittlungsportalen, dezentralen Partnerbetrieben und IT-Sicherheitssystemen in der globalen Touristikbranche. Abläufe und Ausmaß des Phishing-Vorfalls in Rom Der konkrete Vorfall wurde öffentlich bekannt, nachdem die Betroffene Julia Baylan, die auf der Plattform Instagram unter dem Namen beauty.by.juli auftritt, über die Geschehnisse berichtete. Nach der Regulären Buchung einer Unterkunft in Rom erhielten sie und ihr Ehemann über die offizielle Nachrichtenfunktion der Booking.com-App eine Aufforderung, Zahlungsdaten über einen externen Internetlink zu bestätigen oder erneut einzugeben. Da dieser Link aufgrund technischer Fehler nicht funktionierte, gaben die Betroffenen keine Kreditkartendaten ein, veranlassten jedoch vorsorglich eine Sperrung ihrer Zahlungskarten. Vor Ort in Rom zeigte sich das Ausmaß der Manipulation. Anstelle der in der Buchungsbestätigung ausgewiesenen Zimmer trafen die Reisenden an der Zieladresse auf einen Zweckraum. Dort befanden sich zeitgleich weitere Personen, die

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Flughafenbetreiber Swedavia verzeichnet Zuwachs im internationalen Reiseverkehr

Der schwedische Flughafenbetreiber Swedavia verzeichnete an seinen zehn Standorten im Juli 2026 insgesamt knapp über 3,3 Millionen Passagiere. Dies entspricht einem Zuwachs von nahezu zwei Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Die Entwicklung des Gesamtaufkommens verlief jedoch zweigeteilt: Während das Auslandsreiseangebot ein Plus von vier Prozent verzeichnete, sank das Passagieraufkommen im inländischen Flugverkehr um 13 Prozent. Die Betreibergesellschaft führt den Rückgang im Inland auf Kapazitätskürzungen seitens der Fluggesellschaften sowie eine schwächere Inlandsnachfrage zurück. Der Hauptstadtwandler Stockholm Arlanda verarbeitete im Juli knapp 2,5 Millionen Fluggäste, was einer leichten Zunahme von gut einem Prozent gegenüber dem Juli 2025 entspricht. Der Auslandsverkehr stieg dort um mehr als drei Prozent auf über 2,2 Millionen Passagiere und übertraf damit das bisherige Höchstniveau aus dem Juli 2018 geringfügig um etwa 10.000 Fluggäste. Im Gegensatz dazu verzeichnete das Inlandssegment in Arlanda einen Rückgang von fast 16 Prozent auf rund 214.000 Passagiere. Auch am zweitgrößten Flughafen des Landes, Göteborg Landvetter, stieg das internationale Aufkommen um mehr als drei Prozent auf 601.000 Passagiere, während die Inlandszahlen um 21 Prozent auf rund 23.000 Fluggäste fielen. An den regionalen Standorten zeichnete sich ein differenziertes Bild ab. Der Flughafen Åre Östersund verzeichnete durch Inlandszuwächse ein deutliches Passagierplus, und auch Malmö wuchs dank neuer Auslandsverbindungen um 17 Prozent. Hingegen verharrt der stadtnahe Flughafen Stockholm Bromma weiterhin auf einem sehr niedrigen Niveau. Im Juli wurden dort knapp über 7.300 Passagiere abgefertigt, was lediglich rund fünf Prozent des Aufkommens im Vergleich zum Vor-Corona-Jahr 2019 entspricht. Branchenbeobachter verweisen darauf, dass die anhaltende Schwäche des schwedischen Inlandsflugverkehrs auch

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Gefährliche Annäherung im Anflug auf Tokio-Haneda: Kollisionswarnsystem verhindert Zusammenstoß zweier Flugzeuge

Am Flughafen Tokio-Haneda ist es am 4. August 2026 zu einer gefährlichen Annäherung zwischen zwei Flugzeugen im Nahbereich der Start- und Landebahnen gekommen. Eine Verkehrsmaschine vom Typ Boeing 767-300ER der japanischen Fluggesellschaft All Nippon Airways, die als Flug ANA 968 aus Shanghai eintraf, befand sich im Endanflug auf die Landebahn 34R, als ein Messflugzeug des Typs Cessna Citation der japanischen Luftfahrtbehörde nach dem Start von der Bahn 05 in den Anflugkorridor der Passagiermaschine drehte. Die Auslösung des automatischen Bordwarnsystems Traffic Collision Avoidance System veranlasste die Besatzung der Boeing 767 zu einem unverzüglichen Durchstartmanöver. Nach Auswertung der Aufzeichnungen unterschritt der vertikale Abstand zwischen den beiden Luftfahrzeugen zeitweise den Wert von etwa 75 Fuß, was rund 23 Metern entspricht. Der Vorfall ruft vorherige Sicherheitsdiskussionen am Flughafen Tokio-Haneda in Erinnerung, nachdem dort im Jahr 2024 ein Zusammenstoß zwischen zwei Maschinen Menschenleben forderte und Anpassungen bei den Vorgaben für den Flugfunk nach sich zog. Geschehen im Luftraum über dem Flughafen Tokio-Haneda Der Flug ANA 968 befand sich am 4. August 2026 im regulären Sinkflug auf den internationalen Flughafen Tokio-Haneda, um die Landung auf der Landebahn 34R einzuleiten. Parallel dazu startete ein Strahltrainer des Typs Cessna Citation, der von der japanischen Zivilluftfahrtbehörde für technische Kontroll- und Vermessungsflüge eingesetzt wurde, von der Startbahn 05. Kurz nach dem Abheben vollzog das Behördenflugzeug eine Abweichung vom vorgesehenen Abflugverfahren und drehte in einer 180-Grad-Kurve direkt in die Anflugschneise der landenden Passagiermaschine. Durch die Änderung des Flugwegs schnitten sich die Kurslinien beider Luftfahrzeuge in geringer Höhe über dem Flughafengelände. Das

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Ausbau des Flugnetzes: Air France startet Verbindung zwischen Guadeloupe und Panama-Stadt

Air France baut das regionale Streckennetz in der Karibik aus und bietet ab dem 11. Dezember 2026 eine neue Direktverbindung zwischen Pointe-à-Pitre auf Guadeloupe und Panama-Stadt an. Der saisonale Dienst wird zweimal wöchentlich bedient und soll bis zum 5. März 2027 aufrechtverhalten werden. Auf der Strecke setzt die Fluggesellschaft ein Flugzeug des Typs Airbus A320 mit 170 Sitzplätzen in der Business und Economy Class ein. Die Flugzeiten sind auf Anschlüsse aus Fort-de-France in Martinique und Cayenne in Französisch-Guayana über das Drehkreuz Pointe-à-Pitre abgestimmt. Mit der neuen Flugroute wird der Anschluss an das Drehkreuz der COPA Airlines in Panama-Stadt hergestellt, wodurch Weiterflüge zu zahlreichen Zielen in Mittel- und Südamerika ermöglicht werden. Zudem ergänzt das Angebot die bestehenden Verbindungen der Air France in der Region, zu denen Routen nach Belém, Fortaleza und Miami sowie Langstreckenflüge nach Paris-Charles-de-Gaulle gehören. Der Flughafenbetreiber von Guadeloupe Pôle Caraïbes bewertet die Verbindung als Möglichkeit, das regionale Passagieraufkommen zu steigern und Anschlussmöglichkeiten in Richtung Lateinamerika zu erweitern. Die Einbindung von Regionalflugzeugen des Typs Airbus A320 in das karibische Streckennetz zeigt das Bestreben von Air France, die Auslastung der im Überseegebiet stationierten Maschinen zu erhöhen. Die Nachfrage auf Routen zwischen den französischen Überseedepartements und Mittelamerika hängt jedoch stark von saisonalen Schwankungen sowie der wirtschaftlichen Entwicklung der Zielgebiete ab. Dass es sich zunächst um einen befristeten Winterflugplan handelt, verdeutlicht die vorsichtige Markterprobung seitens der Fluggesellschaft. Luftfahrtbeobachter verweisen darauf, dass die Erschließung neuer Routen in der Karibik operativen Herausforderungen unterliegt. Die Konkurrenz durch regionale Anbieter sowie schwankende Kerosin- und Betriebskosten in

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Boeing 777-9: Fluggesellschaften prüfen Ablehnung früher Fertigungslose

Der US-amerikanische Flugzeugbauer Boeing steht bei der Markfeinführung seines neuen Großraumflugzeugs vom Typ 777-9 vor weiteren betrieblichen Herausforderungen. Mehrere Erstkunden, darunter die arabische Fluggesellschaft Emirates sowie die Deutsche Lufthansa, äußern erhebliche Vorbehalte hinsichtlich der Übernahme von Maschinen aus den ersten Produktionsjahren. Betroffen sind rund 30 Einheiten der Baureihe 777-9, die bereits zwischen 2019 und 2021 gefertigt wurden und nach Ansicht der Abnehmer technisch nicht mehr dem aktuellen Serienstandard entsprechen. Während Emirates die Abnahme von zehn Maschinen aus diesem Fertigungslos bereits offiziell verweigert hat, verhandelt auch die Lufthansa über den Ausschluss sowie über Nachbesserungen und finanzielle Kompensationen für potenziell zu übernehmende Flugzeuge. Die Auslieferung der ersten Serienmaschinen an die deutsche Fluggesellschaft ist nach mehrjährigen Verzögerungen nunmehr für das Jahr 2027 vorgesehen. Ursachen der Qualitätsbedenken bei den frühen Fertigungslosen Die Entstehung der zur Disposition stehenden Flugzeuge fällt in eine Phase, in der das Zertifizierungsprogramm des Musters 777X durch Anpassungen der Zulassungsverfahren sowie durch Verzögerungen bei den Flugtests ins Stocken geriet. Zwischen 2019 und 2021 stellte der Hersteller im Werk Everett bereits Vor serien- und Frühausführungen für Kunden wie Emirates und Lufthansa her. Durch die langjährigen Verzögerungen im Zulassungsprozess haben sich jedoch konstruktive Details, Systemarchitekturen und Softwarestände weiterentwickelt. Fluggesellschaften verweisen darauf, dass eine spätere Umrüstung dieser früh gebauten Großraumflugzeuge auf den endgültigen Serienstand mit erheblichem technischem und finanziellem Aufwand verbunden wäre. Insbesondere die Angleichung von Verkabelungen, Steuerungssoftware und Kabinenschnittstellen an die aktuellen Vorgaben der Flugsicherheitsbehörden erfordert tiefgreifende Eingriffe in die Struktur. Für die Fluggesellschaften bedeutet der Betrieb von Maschinen, die vom Standard der

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Finanzielle Entwicklung bei Fraport: Internationales Geschäft kompensiert Stagnation am Standort Frankfurt

Der Flughafenbetreiber Fraport hat seine Zahlen für das erste Halbjahr 2026 vorgelegt. In den ersten sechs Monaten stieg der Konzernumsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 4,0 Prozent auf knapp 2,07 Milliarden Euro. Das operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) legte um 3,8 Prozent auf 582,3 Millionen Euro zu. Dagegen sank der Nettogewinn deutlich um 47,7 Prozent auf 51,6 Millionen Euro. Die Ursachen für diesen Ertragsrückgang liegen vor allem in gestiegenen Zinsaufwendungen und veränderten Abschreibungsregeln nach der Fertigstellung großer Terminalprojekte am Hauptstandort Frankfurt sowie am Flughafen Lima in Peru. Die verkehrliche Entwicklung zeigte im ersten Halbjahr eine klare Zweiteilung zwischen dem Heimatdrehkreuz und den internationalen Beteiligungen. Am Flughafen Frankfurt verzeichnete das Unternehmen einen Rückgang der Passagierzahlen um 0,8 Prozent. Dies lag insbesondere an Streikmaßnahmen beim Hauptkunden Lufthansa, durch die rund 700.000 Passagiere betroffen waren, sowie an Kapazitätskürzungen infolge geopolitischer Konflikte im Nahen Osten. Im Gegenzug verzeichneten die von Fraport betriebenen Standorte im Ausland spürbare Zuwächse, darunter Porto Alegre mit einem Plus von 19,2 Prozent, Ljubljana mit 14,7 Prozent sowie die Regionalflughäfen in Griechenland und Bulgarien. Die Steigerung des Konzernumsatzes resultierte in Frankfurt im Wesentlichen aus Anpassungen der Entgelte für Bodendienstleistungen, Infrastruktur und Flugbetrieb. Im Auslandsgeschäft trugen neben höheren Passagierzahlen auch tarifliche Anpassungen in Lima und Griechenland zum Zuwachs bei. Trotz der Halbierung des Nettogewinns bestätigte der Vorstand seine Prognose für das Gesamtjahr 2026. Das EBITDA soll bis zu 1,5 Milliarden Euro erreichen, während das Passagieraufkommen in Frankfurt mit voraussichtlich 63,2 Millionen Fluggästen etwa auf dem Niveau des Vorjahres verharren

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