August 7, 2026

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August 7, 2026

Fortführung der Kooperation: Emirates und der FC Arsenal verlängern Sponsoringvertrag bis 2033

Der englische Fußball-Erstligist FC Arsenal und die Fluggesellschaft Emirates haben ihre kommerzielle Vereinbarung bis zum Jahr 2033 verlängert. Damit setzt die Airline ihr Engagement beim Londoner Traditionsverein fort, das neben dem Trikotsponsoring und der Aufschrift auf der Trainingsbekleidung auch die Namensrechte am Stadion umfasst. Die seit dem Jahr 2006 bestehende Zusammenarbeit gehört zu den langjährigsten Sponsoring-Vereinbarungen in der englischen Premier League. Zur Feier des zwanzigjährigen Bestehens der Kooperation sind in den kommenden Wochen Marketingaktionen sowie Fan-Veranstaltungen geplant, die durch Werbematerialien mit ehemaligen Spielern wie Per Mertesacker begleitet werden. Das Sponsoring von Fußballvereinen bildet seit Jahrzehnten ein zentrales Element im weltweiten Marketing von Golf-Airlines. Emirates nutzt Engagements bei europäischen Spitzenclubs wie Real Madrid, AC Mailand, Benfica Lissabon oder Olympique Lyon, um die Bekanntheit der eigenen Marke auf internationalen Zielmärkten zu sichern. Das finanzielle Volumen der Verlängerung mit Arsenal wird in Branchenkreisen auf mehrere Hundert Millionen Pfund geschätzt. Es sichert dem Verein erhebliche Einnahmen im Wettbewerb der europäischen Elitevereine, während die Fluggesellschaft ihre Sichtbarkeit im weltweiten Fernsehpublikum der Premier League behält. Die Verlängerung erfolgt vor dem Hintergrund eines anhaltenden Wettbewerbs zwischen den großen Staatsgesellschaften des Nahen Ostens im Sportbereich. Neben Emirates investieren auch andere Fluggesellschaften wie Qatar Airways oder Etihad Airways umfangreiche Mittel in globale Sport-Patronate, um Passagierströme an ihre jeweiligen Drehkreuze in Dubai, Doha und Abu Dhabi zu binden. Sport-Sponsoring dient diesen Unternehmen als etablierter Kanal, um Markenpräsenz in Schlüsselmärkten wie Europa, Asien und Nordamerika aufzubauen. Kritische Stimmen aus der Sportökonomie verweisen jedoch darauf, dass extrem langfristige Sponsoringverträge Risiken für beide

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Ausbau der Wartungskapazitäten: Lufthansa Technik beginnt Bau einer neuen Anlage auf den Philippinen

Das Gemeinschaftsunternehmen Lufthansa Technik Philippines, ein Joint Venture von Lufthansa Technik und der lokalen MacroAsia Corporation, hat mit den Bauarbeiten für eine neue Instandhaltungsanlage am Clark International Airport begonnen. Auf einem 157.000 Quadratmeter großen Gelände entsteht ein Zentrum für die Wartung, Reparatur und Überholung von Großraumflugzeugen. Das Projekt mit einem Investitionsvolumen im dreistelligen Millionen-Dollar-Bereich soll nach Angaben des Unternehmens rund 1.200 Arbeitsplätze schaffen. Die Inbetriebnahme des Standorts, der die bestehenden Kapazitäten am rund 100 Kilometer entfernten Flughafen Manila ergänzen wird, ist für das Jahr 2028 vorgesehen. Die neue Infrastruktur in Clark beinhaltet unter anderem eine Lackierhalle sowie spezialisierte Werkstätten für zerstörungsfreie Werkstoffprüfung. Bislang konzentriert sich Lufthansa Technik Philippines in Manila auf die Wartung der Muster Airbus A330, A340, A380 sowie der Boeing 777. Mit der Fertigstellung der Hangars in Clark plant das Unternehmen, die Betreuung auf modernere Flugzeugtypen wie den Airbus A350 und die Boeing 787 auszuweiten. Der Vorstandsvorsitzende von Lufthansa Technik, Sören Stark, verwies im Rahmen des Baubeginns auf die steigende Nachfrage nach Überholungskapazitäten für Großraumflugzeuge im asiatisch-pazifischen Raum. Der Ausbau erfolgt vor dem Hintergrund weltweiter Engpässe bei Werftkapazitäten für Flugzeughalter. Lieferverzögerungen bei Neumaschinen zwingen viele Fluggesellschaften dazu, ältere Flugzeugmuster länger zu betreiben, was den Aufwand für regelmäßige Schwerwartungen (D-Checks) erhöht. Asien hat sich in den vergangenen Jahren zu einem zentralen Standort für derartige personalintensive Arbeiten entwickelt. Neben den Philippinen bauen auch Konkurrenten wie SIA Engineering in Singapur oder HAECO in Hongkong ihre Wartungskapazitäten aus, um den Marktbedarf in der Region zu decken. Luftfahrtanalysten betonen jedoch, dass die Vergrößerung

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Rückreiseverkehr und Baustellen: Dichter Ferienverkehr auf den österreichischen Transitrouten erwartet

Mit dem Ende der Sommerferien in den deutschen Bundesländern Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland stellt sich der österreichische Autobahnbetreiber Asfinag auf ein erhöhtes Verkehrsaufkommen auf den Haupttransitachsen ein. Neben dem Rückreiseverkehr in Richtung Deutschland hält auch die Reisewelle in Richtung Süden unvermindert an. Dies führt zu einer Überlagerung beider Verkehrsströme. Besondere Stauschwerpunkte bilden die Nord-Süd-Verbindungen wie die A 9 Pyhrn, A 10 Tauern, A 12 Inntal und A 13 Brenner Autobahn, wobei auch an Grenzübergängen wie dem Karawankentunnel an der A 11 und bei Spielfeld mit zeitweisen Verzögerungen zu rechnen ist. Ein zentraler Brennpunkt liegt im Land Salzburg auf der A 10 Tauern Autobahn im Bereich der Tunnelbaustellen zwischen Werfen und Golling. Um Überlastungen im Tunnel Helbersberg zu vermeiden, behält sich der Betreiber den Einsatz von Blockabfertigungen vor. Ergänzend greifen auf dem Abschnitt zwischen Salzburg und der Mautstelle St. Michael temporäre Geschwindigkeitsbegrenzungen auf 100 Kilometer pro Stunde sowie Überholverbote für Lkw über 7,5 Tonnen und Fahrzeuge mit schweren Anhängern. Zur Dämpfung des Ausweichverkehrs durch nachgelagerte Ortschaften bleiben zudem zahlreiche Autobahnanschlussstellen bis Mitte September für den reinen Transitverkehr gesperrt. Aufgrund von Bauarbeiten und verengten Fahrstreifen bestehen weitere Verzögerungsrisiken an Nadelöhren wie der Luegbrücke auf der A 13 sowie im Bereich der Packabschnitte auf der A 2 Süd Autobahn. Der Pfandertunnel auf der A 14 im Rheintal sowie Abschnitte der S 16 Arlberg Schnellstraße gelten bei hohen Frequenzspitzen ebenfalls als stauanfällig. Um die Verkehrslage transparent zu gestalten, setzt die Asfinag auf digitale Informationssysteme, die Verkehrsdaten in Echtzeit verarbeiten und Verkehrsbeschränkungen an den Zulaufstrecken

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Gerichtsentscheidung in Polen: Ryanair-Passagier nach Vorfall an Bord zu Geldstrafe verurteilt

Das polnische Bezirksgericht Poznań–Grunwald und Jeżyce hat einen Passagier wegen fehlerhaften Verhaltens an Bord eines Ryanair-Fluges verurteilt. Der Vorfall ereignete sich am 8. Juni 2025 auf dem Flug FR954 von Palma de Mallorca nach Posen. Das Gericht verhängte gegen den Mann eine Geldstrafe in Höhe von 3.000 Złoty (rund 700 Euro). Zusätzlich wurde der Verurteilte verpflichtet, dem betroffenen Mitglied der Kabinenbesatzung eine direkte Entschädigung von 2.500 Złoty zu zahlen. Die Fluggesellschaft begrüßte den Gerichtsentscheid und verwies auf ihre Regelungen im Umgang mit Störungen des Flugbetriebs durch Passagiere. Der Fall reiht sich in eine steigende Anzahl rechtlicher Auseinandersetzungen ein, die Fehlverhalten von Fluggästen, sogenannte Unruly Passengers, betreffen. Nach Angaben der Internationalen Luftverkehrs-Vereinigung IATA nehmen Vorfälle von verbaler und physischer Gewalt sowie die Missachtung von Sicherheitsanweisungen im internationalen Luftverkehr seit Jahren zu. Fluggesellschaften reagieren darauf zunehmend mit strafrechtlichen Anzeigen, der Verhängung interner Beförderungsverbote und der zivilrechtlichen Einforderung von Schadensersatz, etwa im Falle von ungeplanten Ausweichlandungen. Für Fluggesellschaften wie Ryanair bedeuten Störungen des Bordbetriebs erhebliche operative Risiken und zusätzliche Kosten. Neben Verzögerungen im Flugplan können Zwischenfälle die Sicherheit der Insassen gefährden und Besatzungsmitglieder belasten. Gesetzliche Initiativen auf europäischer und internationaler Ebene zielen darauf ab, die rechtlichen Rahmenbedingungen für die Strafverfolgung im Ankunftsland zu schärfen, da die Zuständigkeit bei Vorfällen in internationalen Lufträumen in der Vergangenheit häufig Unklarheiten aufwies. Kritische Branchenbeobachter merken an, dass gerichtliche Strafen zwar ein Signal setzen, die konsequente Durchsetzung von Maßnahmen am Boden jedoch entscheidend bleibt. Dazu zählen strengere Kontrollen des Alkoholkonsums in den Gate-Bereichen der Flughäfen sowie Schulungen des

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Schauinsland-Reisen ordnet die Führungsspitze neu

Der Duisburger Reiseveranstalter Schauinsland-Reisen vollzieht eine grundlegende Umstrukturierung seiner Führungsebene. Wie das Familienunternehmen mitteilte, ist Sascha Leutner zum 1. Juli 2026 in die Geschäftsführung eingetreten. Er soll nach einer Einarbeitungsphase zum 1. Januar 2027 die Funktion des Chief Executive Officer (CEO) von Gerald Kassner übernehmen. Gerald Kassner, der den Betrieb über viele Jahre leitete, zieht sich zum Jahresende 2026 aus dem operativen Tagesgeschäft zurück und wechselt gemeinsam mit Steffen Kassner in den Beirat des Unternehmens. Steffen Kassner legt sein Amt als Geschäftsführer bereits zum 1. September 2026 nieder, um Tätigkeiten außerhalb des Reiseveranstalters aufzunehmen. Die künftige Geschäftsführung setzt sich ab 2027 aus Sascha Leutner (CEO), Markus Förster als Chief Commercial Officer (CCO) und Detlef Schroer als Chief Sales Officer (CSO) zusammen. Im Zuge des Übergangs übernimmt Leutner Schritt für Schritt die operative Verantwortung für zentrale Querschnittsbereiche wie die Informationstechnologie, das Personalwesen sowie das Asset Management. Durch den geplanten Führungswechsel soll die Trennung zwischen der strategischen Aufsicht durch die Eigentümerfamilie und der operativen Steuerung durch ein angestelltes Management vollzogen werden. Die Personalentscheidung fällt in eine Phase veränderten Wettbewerbs auf dem deutschen Touristikmarkt. Schauinsland-Reisen behauptet sich als einer der größten unabhängigen Reiseveranstalter Deutschlands, steht jedoch im harten Konkurrenzkampf mit Konzernen wie TUI, der DERTour Group sowie digitalen Buchungsplattformen. Zudem stellen die kontinuierliche Digitalisierung der Vertriebskanäle und Schwankungen in der Nachfrage nach Pauschalreisen die gesamte Branche vor betriebswirtschaftliche Herausforderungen. Branchenbeobachter werten den Rückzug der Familie Kassner aus dem operativen Geschäft als markanten Einschnitt für den Duisburger Traditionsveranstalter. Der Übergang von einer inhabergeführten Struktur

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Lüttich: Flughafen bringt Akteure der Fracht- und E-Commerce-Logistik zusammen

Vom 8. bis 10. September 2026 findet auf dem Gelände des Flughafens Lüttich in Belgien die Logistikmesse EU CBEC 2026 statt. Das dreitägige Treffen richtet sich an Akteure aus den Bereichen Luftfracht, grenzüberschreitender Online-Handel und internationale Lieferketten. Nach Veranstalterangaben werden rund 1.000 Branchenvertreter erwartet, darunter Repräsentanten von etwa 60 Frachtfluggesellschaften, mehr als 100 Speditionen sowie führenden E-Commerce-Plattformen. Im Zentrum der Konferenz stehen Fachvorträge und Podiumsdiskussionen von über 50 Referenten. Die Themenpalette der Veranstaltung reicht von rechtlichen Anpassungen im europäischen Zollrecht über die Neuordnung globaler Handelsrouten bis hin zur digitalen Transformation von Logistikabläufen durch Künstliche Intelligenz und Datenmanagement. Der Tagungsort Lüttich hat sich in den vergangenen Jahren zu einem der zentralen Umschlagplätze für Luftfracht im europäischen Binnenland entwickelt, insbesondere durch die Ansiedlung großer Handels- und Logistikzentren für Warenströme aus Asien. Die Konferenz findet vor dem Hintergrund eines dynamischen, aber auch von regulatorischen Herausforderungen geprägten Marktumfeldes statt. Der europäische Luftfrachtsektor sieht sich mit veränderten Freimengenregelungen bei Importen aus Nicht-EU-Staaten, Schwankungen bei den Transportkapazitäten sowie logistischen Engpässen an den Abfertigungsknotenpunkten konfrontiert. Durch die Zusammenführung von Verladern, Flughafenbetreibern und Technologieanbietern soll die Transparenz in den internationalen Lieferketten erhöht werden. Kritische Stimmen aus der Branche weisen darauf hin, dass der physische Güterumschlag an spezialisierten Frachtflughäfen wie Lüttich zunehmend an kapazitative und infrastrukturelle Grenzen stößt. Während Branchenveranstaltungen den Wissensaustausch fördern, verlangen operative Engpässe bei der Zollabwicklung sowie Verzögerungen in den Vor- und Nachlaufverkehren auf der Straße praktische Lösungen im alltäglichen Abfertigungsbetrieb, die über Diskussionsforen hinausgehen.

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Show, Unterhaltung und Kulinarik im Wiener Mirage: Sixx Paxx

Das Event-Theater Mirage im Wiener Prater bietet mit der Gastspiel-Show Sixx Paxx eine Kombination aus Akrobatik, Tanz, Gesang und Gastronomie. Das Konzept richtet sich an ein Publikum, das neben einer mehrstündigen Bühnenshow ein aufeinander abgestimmtes Mehrgang-Menü schätzt. Die Produktion stellt durchgeplante Choreografien und musikalische Darbietungen in den Mittelpunkt, während das Küchenteam des Hauses für die kulinarische Begleitung sorgt. Eine nähere Betrachtung der Veranstaltung offenbart ein durchdachtes Zusammenspiel aus Unterhaltung und Gastronomie, zeigt jedoch auch die Herausforderungen auf, die mit der Abstimmung von Bühnengeschehen und Serviceabläufen in einem großen Veranstaltungssaal einhergehen. Das Ambiente und die räumlichen Rahmenbedingungen im Mirage Das Spiegelzelt Mirage, im Wiener Prater gelegen, bietet für Dinner-Show-Formate eine spezielle historische und zugleich funktionale Kulisse. Die Architektur des Zelts mit ihren hölzernen Elementen, spiegelnden Flächen und der zentralen Ausrichtung auf die Hauptbühne erzeugt eine intime Raumatmosphäre. Die Tische sind halbkreisförmig um die Spielfläche angeordnet, was den meisten Gästen eine freie Sicht auf das Geschehen ermöglicht, wenngleich in den hinteren Rängen oder an seitlichen Plätzen je nach Bühnenaufbau kleine Sichteinschränkungen entstehen können. Die Akustik im Raum ist stark auf die Musik- und Gesangseinlagen der Show abgestimmt. Die Lautstärke wird während der Performance-Phasen hoch gehalten, was der Dynamik der Tanzeinlagen entspricht, eine Unterhaltung an den Tischen während der Showblöcke jedoch weitgehend in den Hintergrund drängt. Lichtregie und Stimmungen wechseln synchron mit den einzelnen Abschnitten der Vorführung und setzen die Darsteller gezielt in Szene. Das künstlerische Programm und die Ausgestaltung der Show Die Formation Sixx Paxx präsentiert ein Programm, das sich aus Elementen

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Verkehrszahlen im Sommerreiseverkehr: Flughafen Berlin Brandenburg meldet Passagierplus im Juli 2026

Am Flughafen Berlin Brandenburg  wurden im Juli 2026 insgesamt 2,46 Millionen Passagiere gezählt. Dies entspricht einem Anstieg um rund 95.000 Fluggäste beziehungsweise vier Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Der verkehrsreichste Tag im Juli war Freitag, der 31. Juli, an dem 88.381 Passagiere die Terminals des Hauptstadtflughafens nutzten. Trotz der gestiegenen Fluggastzahlen lag die Zahl der Flugbewegungen leicht unter dem Niveau des Vorjahres: Im vergangenen Monat starteten und landeten rund 17.000 Maschinen am BER, was einen Rückgang von 0,6 Prozent bedeutet. Im Frachtbereich verzeichnete der Standort hingegen ein rückläufiges Volumen. Das Umschlagaufkommen im Bereich Luftfracht belief sich im Juli auf 4.532 Tonnen, was einem Rückgang von 6,4 Prozent im Vergleich zum Juli 2025 entspricht. Der Zuwachs bei den Fluggastzahlen trotz leicht gesunkener Flugbewegungen deutet auf eine höhere durchschnittliche Sitzplatzauslastung der Flugzeuge sowie den Einsatz größerer Maschinen durch die am Platz operierenden Fluggesellschaften hin. Die Verkehrsentwicklung am Hauptstadtflughafen zeigt im Vergleich zum Vor-Corona-Niveau weiterhin einen deutlichen Nachholbedarf. Während viele europäische Drehkreuze und süddeutsche Standorte ihre Passagierzahlen aus dem Jahr 2019 bereits wieder erreichen oder überschreiten, verharrt das Gesamtaufkommen am BER unter den damaligen Werten der Vorgängerflughäfen Tegel und Schönefeld. Dies wird in der Luftfahrtbranche primär auf das Fehlen einer großen Heimatfluggesellschaft mit starkem Drehkreuzverkehr sowie auf gestiegene Standortkosten und Abgaben im deutschen Flugverkehr zurückgeführt. Luftfahrtanalysten betonen, dass der Fokus am Flughafen BER weiterhin stark auf dem Punkt-zu-Punkt-Verkehr sowie auf touristischen Strecken liegt, die ausgeprägten saisonalen Schwankungen unterworfen sind. Während der Sommerreiseverkehr für eine hohe Auslastung der Terminalkapazitäten sorgt, dämpft das verhaltene Erholungsverhalten

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Apollo: Finanzinvestor plant Bewertung von 5,7 Milliarden Pfund unter Einhaltung europäischer Eigentumsregeln

Der US-amerikanische Finanzinvestor Apollo Global Management hat ein von der Unternehmensführung unterstütztes Barangebot zur vollständigen Übernahme der britischen Fluggesellschaft EasyJet vorgelegt. Das Angebot bewertet die Airline mit rund 5,7 Milliarden Pfund Sterling, was etwa 7,6 Milliarden US-Dollar entspricht. Die Ankündigung erfolgte am 6. August 2026, einen Tag vor Ablauf der regulären Übernahmefrist und kurz nachdem der Konkurrent Castlelake mitgeteilt hatte, kein eigenes Angebot abzugeben. Um den Fortbestand der Streckenrechte und Betriebsgenehmigungen im Luftraum der Europäischen Union zu sichern, beinhaltet die Transaktion eine abgestimmte Eigentümerstruktur, die den Anforderungen der EU an die Kontrolle und Mehrheitseigentümerschaft von Luftfahrtunternehmen entspricht. Die Führung von EasyJet empfiehlt ihren Aktionären die Annahme des Barangebots, das eine spürbare Prämie auf den bisherigen Börsenkurs aufweist. Die finale Umsetzung der Übernahme steht unter dem Vorbehalt regulatorischer Genehmigungen und wird für das erste Quartal 2027 angestrebt. Finanzielle Konditionen des Übernahmeangebots und Aktienbewertung Das Übernahmeangebot wird über die auf der Kanalinsel Jersey registrierte Zweckgesellschaft Eagle Bidco Ltd abgewickelt, die indirekt von Fonds unter der Verwaltung von Apollo Capital Management kontrolliert wird. Den Aktionären von EasyJet wird ein Barpreis von 7,15 Pfund pro Aktie angeboten. Dieser Betrag entspricht der Indikation, die Apollo bereits am 10. Juli 2026 im Wettbewerb mit dem Mitbieter Castlelake genannt hatte. Die Transaktion soll über ein gerichtlich genehmigtes Arranger-Verfahren nach dem britischen Gesellschaftsrecht umgesetzt werden. Der gebotene Preis beinhaltet einen Aufschlag von 81 Prozent gegenüber dem unbeeinflussten Schlusskurs der Aktie von 3,94 Pfund vor dem Bekanntwerden der ersten Übernahmegerüchte. Er liegt zudem 80 Prozent über dem volumengewichteten Durchschnittskurs

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Ermittlungen zu Sprengstofffund am Flughafen Leipzig/Halle: Drohne verweilte Stunden im Sicherheitsbereich

Nach dem Fund einer mit Sprengstoff bestückten Drohne auf dem Gelände des Flughafens Leipzig/Halle haben die Ermittlungsbehörden neue Details zum zeitlichen Ablauf und den technischen Hintergründen des Vorfalls bekanntgegeben. Auswertungen von Überwachungsvideos ergaben, dass sich das unbemannte Flugobjekt bereits ab etwa 19:30 Uhr über dem Areal aufhielt, bevor es Stunden später im Nahbereich eines betankten Frachtflugzeugs entdeckt wurde. Der Zwischenfall wirft Fragen bezüglich der Wirksamkeit bestehender Sicherheitskonzepte und der Drohnenabwehr an Fracht- und Passagierflughäfen auf. An dem Fluggerät wurden eine Dosis Plastiksprengstoff der Marke Semtex sowie Elektronikbauteile zur Fernsteuerung gesichert. Die Ermittlungen der Strafverfolgungsbehörden dauern an, um die Urheber und das Ziel der Aktion aufzuklären. Rekonstruktion des zeitlichen Ablaufs auf dem Vorfeld Die Auswertung der Aufzeichnungen von Sicherheitskameras durch das Landeskriminalamt und die Flugsicherheitsbehörden zeigte, dass das Fluggerät bereits gegen 19:30 Uhr am Abend im Luftraum über dem Flughafengelände erfasst wurde. Trotz der fortlaufenden Überwachung des Areals blieb die Drohne für mehr als vier Stunden im Vorfeld- und Stellflächenbereich unbemerkt. Erst in der Nacht gegen 23:42 Uhr bemerkte ein Mitarbeiter des Bodendienstes das Fluggerät an der Stellfläche 213. Zum Zeitpunkt der Entdeckung schwebte die Drohne in unmittelbarer Nähe zu einem Großraumfrachtflugzeug vom Typ Antonow An-124, das von der ukrainischen Frachtfluggesellschaft Antonow Airlines betrieben wird. Der Angestellte reagierte umgehend und setzte das Flugobjekt durch körperlichen Einsatz flugunfähig. Nach bisherigem Ermittlungsstand befanden sich Fragmente des Fluggeräts auch auf einer der Tragflächen des Frachtflugzeugs. Dies lässt darauf schließen, dass es vor der Entdeckung zu einer Berührung oder Kollision zwischen der Drohne und der

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