August 17, 2026

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August 17, 2026

Flottenanpassung bei Corendon Airlines: Rückgabe einer Boeing 737 Max 8 an den Leasinggeber

Die türkische Ferienfluggesellschaft Corendon Airlines hat ihre erste Boeing 737 Max 8 mit türkischem Kennzeichen aus dem aktiven Dienst genommen und an das Leasingunternehmen BOC Aviation zurückgeführt. Die Maschine mit der Kennung TC-MKS gehörte seit dem Jahr 2018 zur Flotte des Anbieters. Nach Ablauf der vereinbarten achtjährigen Leasingdauer erfolgte die Überführung des Flugzeugs vom Flughafen Antalya zum französischen Standort Tarbes-Lourdes-Pyrénées. Dort wurde das Flugzeug unter der neuen irischen Registrierung EI-HUC eingetragen, wo es bis zur Weitervermittlung an einen neuen Betreiber verbleibt. Nach Angaben einer Unternehmenssprecherin erfolgte die Rückgabe im Rahmen der regulären Vertragsfristen und war im Flugplan eingeplant. Den Wegfall der Passagierkapazität fängt die Fluggesellschaft für die verbleibende Sommersaison durch bereits eingeplante betriebliche Reserven ab. Corendon betreibt neben dem türkischen Stammbetrieb weitere Ableger in Europa, darunter Corendon Airlines Europe mit Sitz in Malta, und setzt bei der Bedienung touristischer Strecken weiterhin auf eine gemischte Flotte aus Maschinen der Typreihe Boeing 737-800 sowie verbliebenen Boeing 737 Max. Flottenveränderungen bei Ferienfluggesellschaften spiegeln die aktuellen Herausforderungen bei der Bereitstellung von Fluggeräten wider. Während der weltweite Markt für Schmalrumpfflugzeuge durch Lieferverzögerungen bei Neuwagen und Engpässe bei Triebwerkswartungen geprägt ist, entscheiden sich Carrier vermehrt für das Auslaufenlassen von Leasingverträgen, um Flottenstrukturen zu vereinheitlichen oder betriebliche Fixkosten anzupassen. Der Standort Tarbes dient in diesem Kontext als zentraler Knotenpunkt für die Zwischenlagerung, Wartung und Wiederaufbereitung von Leasingrückläufern im europäischen Raum. Branchenbeobachter verweisen darauf, dass die fristgerechte Rückgabe ohne unmittelbare Neubestellung die Kapazitätsplanung von Corendon in einem intensiven Marktumfeld fordert. Insbesondere auf den Kernrouten zwischen Deutschland, den Niederlanden

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Auswirkungen der neuen EU-Zollabgabe: Rückgang beim Online-Handel belässt Frachtvolumen am Flughafen Lüttich im Wandel

Die Einführung einer pauschalen EU-Zollabgabe von drei Euro auf Kleinsendungen im Online-Handel zum 1. Juli 2026 hat zu spürbaren Anpassungen bei den Importströmen am Flughafen Lüttich geführt. Im ersten Monat nach Inkrafttreten der Regulierungsmaßnahme ging das Volumen der E-Commerce-Pakete in der Zollzone Liège Bierset im Vergleich zum Juli 2025 um 24 Prozent zurück. Gegenüber dem Vormonat Juni 2026 fiel das Aufkommen sogar um 41 Prozent. Noch deutlicher war die Entwicklung bei den Zolldeklarationen für Warensendungen mit einem Wert von unter 150 Euro: Hier verzeichnete die Zollbehörde einen Einbruch um 67 Prozent im Vergleich zum Juni 2026 sowie um 52 Prozent im Vorjahresvergleich. Trotz des Einbruchs im Segment der preiswerten Direktimporte zeigt der belgische Frachtflughafen Ausweichbewegungen im Markt. Nach Angaben aus Zollkreisen stieg das Frachtaufkommen von Paketen mit einem Warenwert von über 150 Euro im selben Zeitraum um zehn Prozent an. Dies verdeutlicht, dass Logistikunternehmen ihre Frachtstrukturen kurzfristig auf höherwertige Güter umstellen. Parallel dazu stieg das insgesamt umgeschlagene Tonnagevolumen am Flughafen Lüttich im Juli 2026 um vier Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat, obwohl die Zahl der reinen Frachtflugbewegungen im gleichen Zeitraum um vier Prozent sank. Dieser Effekt weist auf eine veränderte Auslastung der eingesetzten Transportflugzeuge hin. Die Zunahme der Frachttonnage stützt sich vor allem auf traditionelle Luftfrachtsegmente wie pharmazeutische Produkte, Ausrüstungsgüter für Rechenzentren sowie den Transport von Schnittblumen. Als reines Frachtdrehkreuz profitiert der Standort Lüttich von spezialisierten Abfertigungskapazitäten und Infrastrukturen für temperaturgeführte Transporte. Um die Auswirkungen der geänderten EU-Rahmenbedingungen auf den grenzüberschreitenden Online-Handel zu erörtern, veranstalten der Flughafen Lüttich und die Wallonische

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Langstreckenflug von Vietnam Airlines bricht Reise nach Hanoi ab und kehrt nach München zurück

Ein Langstreckenflug der Vietnam Airlines ist am 15. August 2026 kurz nach dem Start am Flughafen München wegen eines technischen Problems umgekehrt. Die Maschine vom Typ Boeing 787-9 befand sich auf dem Weg in die vietnamesische Hauptstadt Hanoi, als die Besatzung den Weiterflug abbrach und eine Rückkehr zum Ausgangsflughafen einleitete. Die Landung in München erfolgte ohne Zwischenfälle, Fluggäste und Besatzung blieben unverletzt. Nach dem Verlassen des Flugzeugs wurden die Passagiere im Terminal betreut, während die Fluggesellschaft in Abstimmung mit den örtlichen Behörden und der Technik mit der Inspektion des Flugzeugs begann. Der Vorfall wirft ein Schlaglicht auf die Sicherheitsstandards und die operativen Herausforderungen bei interkontinentalen Flugverbindungen zwischen Europa und Südostasien. Flugverlauf und Abwicklung der Sicherheitslandung Der Flug VN 34 startete am Flughafen München mit Ziel Hanoi. Während des Steigflugs trat ein technischer Defekt auf, der die Flugbesatzung dazu veranlasste, die festgelegten Sicherheitsprotokolle anzuwenden. Um jegliches Risiko auf der bevorstehenden Langstreckenroute über mehrere Kontinente zu vermeiden, entschied der Flugkapitän, den Flug abzubrechen und nach München zurückzukehren. Die Boeing 787-9 setzte sicher auf der Start- und Landebahn des Münchner Flughafens auf. Nach dem Ausrollen wurde das Flugzeug zu einer Parkposition geleitet, wo die Passagiere das Luftfahrzeug über die regulären Ausstiege verließen. Das Bodenpersonal übernahm die Betreuung der Reisenden im Terminal. Vietnam Airlines teilte mit, dass Maßnahmen ergriffen wurden, um Unterkünfte bereitzustellen, Verpflegung zu organisieren und Umbuchungen für die Weiterreise der Fluggäste vorzunehmen. Die genaue Ursache der technischen Störung wird derzeit von Technikerteams der Airline und den zuständigen Sicherheitsbehörden untersucht. Das Streckennetz von

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Wechsel in der Unternehmensführung: Marabu Airlines besetzt Finanzressort neu

Die estnische Ferienfluggesellschaft Marabu Airlines hat Rūta Dabašinskaitė-Vitkė mit Wirkung zum 1. August 2026 zur neuen Chief Financial Officer (CFO) und Mitglied des Management Boards berufen. Sie übernimmt die Verantwortung für das Finanzressort und die wirtschaftliche Steuerung des Unternehmens von Mattias Tammeaid, der das Unternehmen aus privaten Gründen auf eigenen Wunsch verlassen hat. Dabašinskaitė-Vitkė bringt über 20 Jahre Führungserfahrung im Finanzbereich mit und war zuletzt als Finanzvorständin bei der isländischen Billigfluggesellschaft Play sowie zuvor bei der Frachtfluggesellschaft Bluebird Nordic tätig. Die Fluggesellschaft Marabu Airlines, die im Jahr 2022 von der Investmentgesellschaft Attestor gegründet wurde und als Schwestergesellschaft der deutschen Condor agiert, befindet sich seit ihrer Betriebsaufnahme in einer Konsolidierungsphase. In der Vergangenheit hatte der Anbieter mit Anlaufschwierigkeiten, Flugverspätungen und einer starken Abhängigkeit von Wet-Lease-Partnern zu kämpfen. Der Wechsel im Finanzressort erfolgt vor dem Hintergrund, die internen Unternehmensstrukturen und die operative Wirtschaftlichkeit nach der ersten Expansionsphase im europäischen Ferienflugverkehr zu stabilisieren. Luftfahrtanalysten werten den Führungswechsel als Schritt zur fachlichen Absicherung der Finanzprozesse innerhalb der Carrier-Gruppe. Die Aufstellung im hart umkämpften Charter- und Point-to-Point-Markt erfordert ein striktes Kostenmanagement, da Marabu an deutschen Flughäfen wie Hamburg, München oder Leipzig in direktem Wettbewerb mit etablierten Low-Cost-Anbietern steht. Die Führungserfahrung der neuen Finanzvorständin im Umfeld von Niedrigkosten-Airlines wie Play soll dazu beitragen, die Marge des Unternehmens abzusichern und die operativen Abläufe betriebswirtschaftlich effizient zu steuern. Die künftige Ausrichtung von Marabu Airlines wird maßgeblich davon abhängen, wie erfolgreich das Management die Flottenauslastung steuert und die Abhängigkeit von externen Flugzeugchartern reduziert. Während der bisherige CFO Tammeaid die

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Sundair verbindet Berlin wieder mit Damaskus

Die deutsche Fluggesellschaft Sundair hat am 15. August 2026 eine direkte Flugverbindung zwischen dem Flughafen Berlin Brandenburg und der syrischen Hauptstadt Damaskus aufgenommen. Damit besteht erstmals seit dem Jahr 2011 wieder eine ununterbrochene Flugstrecke zwischen der deutschen Hauptstadtregion und Syrien. Die Route wird künftig zweimal wöchentlich bedient und beruht auf einem bilateralen Luftverkehrsabkommen, das Mitte Juli 2026 zwischen den Regierungen der Bundesrepublik Deutschland und der Arabischen Republik Syrien unterzeichnet wurde. Die Aufnahmen dieser Flugverbindung zielt primär darauf ab, der großen syrischen Gemeinschaft in Deutschland eine direkte Reisemöglichkeit zu Verwandten und Geschäftspartnern im Herkunftsland zu bieten. Das Projekt wird von Vertretern der Flughafengesellschaft, der Airline sowie diplomatischen Stellen als Schritt zur Intensivierung der infrastrukturellen und humanitären Verbindungen gewertet, während Beobachter auch die komplexen Rahmenbedingungen des Nahen Ostens im Blick behalten. Das neue Flugangebot und die operative Abwicklung Die neue Flugverbindung wird von Sundair jeweils am Dienstag und am Samstag angeboten. Der Abflug am Flughafen Berlin Brandenburg erfolgt planmäßig um 11:00 Uhr, wobei die Ankunft am Damaskus International Airport nach einer Flugzeit von rund vier Stunden für 16:05 Uhr Ortszeit vorgesehen ist. Der Rückflug startet um 17:05 Uhr in Damaskus und erreicht den BER um 20:30 Uhr. Die Flugdauer in Richtung Deutschland ist aufgrund meteorologischer Gegebenheiten mit vier Stunden und zwanzig Minuten geringfügig länger veranschlagt. Zwischen Deutschland und Syrien besteht eine Zeitverschiebung von plus einer Stunde. Für die Durchführung dieser Strecken setzt Sundair Flugzeuge vom Typ Airbus A320 ein, die über eine Kapazität von 180 Passagiersitzen verfügen. Die in Stralsund ansässige Fluggesellschaft

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Flughafen Brüssel verzeichnet Passagierplus bei zeitgleichem Rückgang im Frachtgeschäft im Juli 2026

Der Flughafen Brüssel verzeichnete im Juli 2026 ein Fluggastaufkommen von knapp 2,6 Millionen Passagieren, was einem Zuwachs von 2,8 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat entspricht. Dies stellt das höchste monatliche Passagierergebnis an dem belgischen Drehkreuz seit dem Jahr 2019 dar. Das Passagierwachstum wurde maßgeblich durch den Beginn der Sommerferien sowie Großveranstaltungen wie das Tomorrowland-Festival und das Formel-1-Rennen in Spa-Francorchamps getrieben. Am verkehrsreichsten Tag des Monats, dem 20. Juli, wurden über 92.000 Reisende abgefertigt. Der Anteil der Umsteigepassagiere lag im Juli bei 11 Prozent, was für die Hauptreisezeit typisch ist, da der Anteil an Freizeitreisenden dominiert. Zu den am stärksten nachgefragten Reisezielen gehörten Spanien, Italien, Griechenland, die Türkei und Marokko. Gleichzeitig verzeichnete das Frachtgeschäft am Flughafen Brüssel im Juli 2026 einen Rückgang. Das Gesamtvolumen sank um 3,2 Prozent auf rund 66.600 Tonnen. Hauptverantwortlich für diese Entwicklung war ein Einbruch beim getruckten Ersatzverkehr um 15,2 Prozent sowie ein Rückgang bei den Expressdiensten um 12,4 Prozent. Demgegenüber steht ein Anstieg bei den Vollfrachtchartern um 6,6 Prozent und bei der Beiladefracht in Passagierflugzeugen um 11,4 Prozent. Die wichtigsten Transportrouten im Import- und Exportbereich verblieben die Verbindungen nach Asien, Lateinamerika und Nordamerika. Die Gesamtzahl der kommerziellen Flugbewegungen stieg moderat um 1,1 Prozent. Während die Passagierflüge um 2,5 Prozent zulegten, schrumpfte die Anzahl der reinen Frachtflüge um 6,9 Prozent. Die durchschnittliche Auslastung pro Passagierflug lag bei 152 Personen und bewegte sich damit auf dem Niveau des Vorjahresmonats. Die Aufstockung des Flugangebots durch die Stationierung eines vierten Flugzeugs der Low-Cost-Airline Transavia glich dabei Ausfälle auf anderen Strecken aus.

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Envoy Air erklärt Notstand nach mehreren abgebrochenen Landeversuchen wegen Unwettern

Ein Passagierflugzeug des Typs Embraer E175 der Fluggesellschaft Envoy Air, das im Auftrag von American Eagle unterwegs war, musste auf dem Flug von Dallas nach Lexington nach drei abgebrochenen Landeanflügen an zwei verschiedenen Flughäfen einen Treibstoffnotstand erklären. Grund für die Komplikationen waren schwere Gewitter über dem US-Bundesstaat Kentucky, die eine sichere Landung an den ursprünglichen Zielorten verunmöglichten. Nach den Fehlversuchen in Lexington und Louisville verfügte die Maschine nach Pilotenangaben nur noch über eine Treibstoffreserve für etwa 30 Flugminuten. Der Flugkapitän setzte daraufhin einen Notruf ab und steuerte den rund 160 Kilometer entfernten Evansville Regional Airport im Bundesstaat Indiana an. Dort landete das Flugzeug mit 76 Passagieren an Bord ohne weitere Zwischenfälle. Die US-Luftfahrtbehörde Federal Aviation Administration leitete eine Untersuchung des Vorfalls ein. Routenverlauf und wetterbedingte Abweichungen Der Flug mit der Nummer AA3927 startete am Dienstagnachmittag um 14:09 Uhr Ortszeit am Dallas/Fort Worth International Airport mit Kurs auf den Blue Grass Airport in Lexington. Während des rund zweistündigen Fluges verschlechterte sich die Wetterlage entlang der Flugroute erheblich. Beim Anflug auf die Landebahn 22 in Lexington sahen sich die Piloten aufgrund von Turbulenzen und schlechter Sicht gezwungen, den Landeanflug in einer Höhe von etwa 2.200 Fuß abzubrechen. Anstatt in eine Warteschleife einzutreten, entschied sich die Besatzung für den Weiterflug zum festgelegten Ausweichflughafen Louisville Muhammad Ali International Airport, der etwa 110 Kilometer entfernt liegt. Doch auch im Luftraum über Louisville hatten sich schwere Unwetterzellen gebildet. Beim ersten Anflug auf die Landebahn 35R musste die Maschine in einer Höhe von unter 600 Fuß erneut

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Tarifpolitik und Flugplan im Nischensegment: Beond schaltet Winterflugplan 2026/27 frei

Die auf Luxusreisen spezialisierte Fluggesellschaft Beond hat ihren Flugplan für die Wintersaison 2026/27 zur Buchung freigegeben. Um Kunden in einem volatilen Umfeld für internationale Fernreisen zu gewinnen, hat das in den Malediven ansässige Unternehmen Sonderkonditionen angekündigt. Für alle Flugscheine, die bis zum 31. Oktober 2026 ausgestellt werden, entfallen die Gebühren für Terminänderungen. Passagiere können ihre Reisedaten ohne Aufpreis beliebig oft anpassen. Ergänzend bleibt eine seit November 2025 standardmäßig integrierte Reiseversicherung bestehen, die Störungen im Flugablauf, medizinische Notfälle sowie Gepäckverluste abdeckt. Das operative Konzept der Fluggesellschaft basiert auf Direkt- und Zwischenstoppverbindungen zwischen europäischen Flughäfen wie München, Zürich oder Mailand und der maledivischen Hauptstadt Malé. Auf Strecken mit technisch bedingtem Zwischenstopp, etwa zum Auftanken in Riad oder Dubai, verbleiben die Fluggäste an Bord der Maschine. Durch das Verbleiben im selben Flugzeug entfallen Terminalwechsel, erneute Sicherheitskontrollen sowie das Risiko von Anschlussverlusten. Die Flotte der Airline besteht aus umgebauten Schmalrumpfflugzeugen des Typs Airbus A319 und A320, die mit einer durchgehenden Business-Class-Bestuhlung in einer flachen Liegekonfiguration ausgestattet sind. Branchenbeobachter und Luftfahrtanalysten betrachten das Geschäftsmodell der reinen Premium-Airlines im Nischensegment traditionell mit Skepsis. Historische Beispiele verfehlt operierender Anbieter im All-Business-Segment verdeutlichen die Schwierigkeit, die hohen Betriebskosten von Schmalrumpfflugzeugen auf Langstrecken dauerhaft über eine exklusive Bestuhlung einzuspielen. Während etablierte Netzwerkanbieter wie Emirates, Qatar Airways oder Lufthansa über flexible Zubringernetze und gemischte Kabinenklassen eine stabile Grundauslastung sichern, ist Beond stark von saisonalen Schwankungen im hochpreisigen Touristikverkehr abhängig. Die Kulanzregeln bei Umbuchungen sowie die automatische Absicherung durch Reiseversicherungen dienen der Kundenbindung auf einem hart umkämpften Markt. Dennoch verweisen Finanzexperten

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American Airlines: Umstrukturierung der Führungsebene im Kampf um höhere Rentabilität im US-Luftverkehrsmarkt

Der US-amerikanische Luftfahrtkonzern American Airlines unterzieht seine Führungsebene einer personellen Umstrukturierung. Vor dem Hintergrund anhaltenden Drucks von Investorinnen und Investoren sowie des Verwaltungsrats versucht Chief Executive Officer Robert Isom, die bestehende Leistungslücke zu den beiden Hauptwettbewerbern Delta Air Lines und United Airlines zu schließen. Die Maßnahme umfasst die Berufung von vier neuen Führungskräften in das zentrale Leitungsteam, während gleichzeitig drei bisherige Führungskräfte das Gremium verlassen oder andere Aufgaben übernehmen. Das Management begründet den Schritt mit dem Ziel, die betriebliche Ausführung, die Abstimmung zwischen den Unternehmensbereichen sowie die persönliche Verantwortlichkeit der Führungskräfte zu stärken. Obwohl das Unternehmen im zweiten Quartal 2026 mit Einnahmen von 16,7 Milliarden US-Dollar einen Umsatzrekord verzeichnete, schwächen hohe Treibstoffkosten und ein vergleichsweise geringer Reingewinn die Position am Markt. Die personellen Veränderungen stellen den Versuch dar, das ausgeprägte Umsatzwachstum in wettbewerbsfähige Gewinnmargen zu überführen. Personelle Neuausrichtung und operative Verantwortlichkeiten Die auffälligste Veränderung im Führungsteam betrifft die Verpflichtung von John Bendoraitis, der bisher als Chief Operating Officer bei der US-amerikanischen Fluggesellschaft Spirit Airlines tätig war. Bendoraitis übernimmt bei American Airlines die Leitung der technischen Operationen. Mit dieser Personalentscheidung sichert sich das Unternehmen die Erfahrung einer Führungskraft, die bereits bei einer anderen Fluggesellschaft für große operative Bereiche verantwortlich war. Seine Hauptaufgabe besteht darin, die technische Zuverlässigkeit der Flotte und die Effizienz bei der Wartung der Flugzeuge zu steigern. Parallel dazu werden die Zuständigkeiten bestehender Führungskräfte erweitert. Chief Commercial Officer Nat Pieper und Chief Customer Officer Heather Garboden übernehmen vergrößerte Aufgabenbereiche innerhalb der Organisation. Zudem rücken Caroline Clayton für den Bereich

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Flottenausbau bei Lufthansa City Airlines: Schlichtungsvereinbarung mit Vereinigung Cockpit greift nicht

Die jüngst geschlossene Schlichtungsvereinbarung zwischen dem Lufthansa-Konzern und der Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit bremst den Ausbau der Flotte bei der Tochtergesellschaft Lufthansa City Airlines nicht. Wie die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi in einer Information an die Beschäftigten mitteilte, bleibt der Zugang neuer Maschinen für die jüngst gegründete Fluggesellschaft von den tariflichen Einschränkungen unberührt. Das Unternehmen kann somit sowohl fabrikneue Flugzeuge als auch Maschinen, die aus dem Hauptbetrieb der Lufthansa transferiert werden, in die eigene Flotte aufnehmen. Weitere Zugänge von Flugzeugen sind bereits für die kommenden Wochen eingeplant. Die im Rahmen des Schlichtungsverfahrens ausgehandelte mengenmäßige Begrenzung bezieht sich ausschließlich auf eine festgelegte Anzahl von Flugzeugen innerhalb des Kernkonzerns. Neben der Lufthansa Passage sind von dem Verfahren und seinen potenziellen Ergebnissen die Frachtsparte Lufthansa Cargo, die Eurowings GmbH sowie die schrittweise aufgelöste Lufthansa CityLine betroffen. Lufthansa City Airlines hingegen operiert unter einem eigenen Flugbetriebsbetriebszeugnis (AOC) und mit gesonderten Tarifverträgen, was den Betrieb von den Einschränkungen der Muttergesellschaft entkoppelt. Der Aufbau von Lufthansa City Airlines ist innerhalb der Konzernstruktur und bei Arbeitnehmervertretern umstritten. Die Führung des Lufthansa-Konzerns nutzt die neue Tochtergesellschaft, um Zubringerdienste an den Drehkreuzen Frankfurt am Main und München zu niedrigeren Personalkosten als im Kernunternehmen abzuwickeln. Gewerkschaften und Betriebsräte kritisieren dieses Vorgehen regelmäßig als Umgehung des Konzerntarifvertrags der etablierten Cockpit-Besatzungen. Da das Schlichtungsergebnis diese Ausgliederung nicht stoppt, bleibt die strukturelle Verschiebung von Fluggeräten und Arbeitsplätzen innerhalb des Konzerns ein zentraler Streitpunkt. Branchenanalysten weisen darauf hin, dass die Entkopplung von Lufthansa City Airlines von den Tarifeinschränkungen der Muttergesellschaft dem Management zwar operative Flexibilität verschafft, jedoch

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