August 18, 2026

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August 18, 2026

Sun Country Airlines kürzt Flugplan wegen Personalmangels nach Übernahme

Die US-amerikanische Fluggesellschaft Sun Country Airlines reduziert ihren Flugbetrieb am Minneapolis-St. Paul International Airport im Herbst 2026 erheblich. Ursache für die Streichung von etwa einem Drittel des ursprünglich geplanten Flugangebots im September 2026 ist ein ausgeprägter Mangel an Cockpitpersonal, der im Zuge der Übernahme der Fluggesellschaft durch Allegiant Air aufgetreten ist. Zahlreiche Piloten haben das Unternehmen nach der Transaktion verlassen und sind überwiegend zum Konkurrenten Delta Air Lines gewechselt. Die Reduzierung des Sitzplatzangebots durch den zweitgrößten Anbieter am Standort führt zu Bedenken hinsichtlich einer Verringerung des Marktwettbewerbs. Branchenbeobachter befürchten, dass das verringerte Flugangebot zu höheren Ticketpreisen für Reisende aus der Region führen könnte, da Delta Air Lines den Flughafen mit einem Marktanteil von rund 70 Prozent beim Passagieraufkommen dominiert. Personalabgänge nach Unternehmensübernahme Die Wurzeln der aktuellen Flugplankürzungen liegen in personellen Engpässen, die sich nach dem Zusammenschluss von Sun Country Airlines und Allegiant Air intensivierten. Greg Anderson, Chief Executive Officer von Allegiant Air, räumte ein, dass die Fluktuationsrate unter den Piloten von Sun Country nach der Übernahme deutlich höher ausfiel als prognostiziert. Eine beträchtliche Anzahl von Flugkapitänen und Ersten Offizieren entschied sich für den Wechsel zu Großfluggesellschaften wie Delta Air Lines, die mit höheren Vergütungsstrukturen und umfangreicheren Netzwerken um Arbeitskräfte werben. Der daraus resultierende Personalmangel zwang das Management dazu, Flüge vorsorglich aus dem Verkaufssystem zu nehmen und das Angebot an die verbliebenen Personalkapazitäten anzupassen. Das Flugprogramm für September 2026 wurde um nahezu 40 Prozent im Vergleich zur ursprünglichen Planung gekürzt. Die Unternehmensführung betont, dass es sich hierbei um eine betrieblich notwendige

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DDSG Blue Danube gewährt Preisnachlässe auf Wiener Schiffsrouten

Das Binnenschifffahrtsunternehmen DDSG Blue Danube hat eine Rabattaktion für seine Sightseeing-Touren auf dem Donaukanal und der Donau in Wien ins Leben gerufen. Unter dem Namen „Schiffwoch“ bietet der Betrieb jeweils mittwochs einen Preisnachlass von 33 Prozent auf Online-Buchungen für die Strecken „City Cruise“ und „Donau Panorama Tour“ an. Die Aktion läuft ab sofort und ist bis Ende Oktober 2026 befristet. Das Gemeinschaftsunternehmen, das jeweils zu 50 Prozent im Eigentum der kommunalen Wien Holding und des Verkehrsbüros steht, betreibt in Wien und Niederösterreich eine Flotte von neun Schiffen und befördert im Jahresdurchschnitt über 300.000 Passagiere auf Ausflugs- und Linienstrecken. Die Rabattierung erfolgt in Form eines Drei-für-Zwei-Angebots bei der Eingabe eines Aktionscodes über die hauseigene Buchungsplattform. Betroffen sind die 75-minütige Rundfahrt am Donaukanal mit Abfahrt am Schwedenplatz sowie die zweistündige Tour entlang der Donauinsel mit Start am Handelskai. Die Führung der DDSG Blue Danube begründet den Schritt mit dem Ziel, die Auslastung der Schiffe an schwächer frequentierten Werktagen zu erhöhen und Einheimische sowie Tagesgäste verstärkt für die Nutzung der Binnenschiffe im Stadtgebiet zu gewinnen. Branchenanalysten sehen in gezielten Preisnachlässen ein gängiges Mittel der Freizeitwirtschaft, um schwankende Kapazitätsauslastungen außerhalb der Wochenenden auszugleichen. Der Binnenschifffahrtssektor im Ausflugsverkehr steht in Großstädten in unmittelbarem Wettbewerb mit landgebundenen Sightseeing-Angeboten und öffentlichen Nahverkehrsmitteln. Die temporäre Absenkung der Ticketpreise soll die Nachfrage auf den Rundfahrten stabilisieren, führt jedoch bei unveränderten Betriebskosten für Treibstoff, Personal und Gastronomie zu geringeren Margen pro Passagier. Die Ertragslage von Ausflugsschifffahrtsunternehmen hängt maßgeblich von einer gleichmäßigen Flottenauslastung über die gesamte Saison ab. Schwankende Wetterbedingungen und

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Syrian fliegt wieder nach Moskau

Die syrische Staatsfluggesellschaft Syrian Airlines hat am 16. August 2026 erstmals seit mehr als anderthalb Jahren wieder einen regulären Passagierflug zwischen der syrischen Hauptstadt Damaskus und der russischen Hauptstadt Moskau durchgeführt. Das Flugzeug landete um 06:44 Uhr Ortszeit auf dem internationalen Flughafen Scheremetjewo in Moskau und trat im weiteren Tagesverlauf den Rückflug an. Die Flugverbindung war im Dezember 2024 vor dem Hintergrund der damaligen politischen Lage in Syrien eingestellt worden und soll künftig jeweils sonntags im wöchentlichen Rhythmus bedient werden. Die Wiederaufnahme der Route fügt sich in eine Reihe jüngster Streckeneröffnungen ein, mit denen die syrische Zivilluftfahrtbehörde das internationale Streckennetz schrittweise wieder aufbauen möchte. Trotz dieser operativen Fortschritte sieht sich die Fluggesellschaft weiterhin mit erheblichen Engpässen bei der Flotte konfrontiert, da langjährige internationale Sanktionen die Wartung und Beschaffung von Ersatzteilen erschweren. Die schrittweise Rückkehr in den internationalen Luftverkehr Die Wiederaufnahme der Verbindung nach Moskau stellt einen Teil der Bemühungen dar, die Anbindung Syriens an das globale Luftverkehrsnetz nach Jahren der Isolation zu verbessern. Omar Al Hosari, Präsident der syrischen Zivilluftfahrtbehörde, erklärte anlässlich der Wiederaufnahme des Flugbetriebs nach Russland, dass die Maßnahme das Ziel verfolge, die Präsenz der nationalen Fluggesellschaft auf regionaler und internationaler Ebene zu stärken. Neben der Route nach Moskau plant die Zivilluftfahrtbehörde die Einrichtung weiterer Direktverbindungen, um den Bürgerinnen und Bürgern des Landes erweiterte Reisemöglichkeiten zu bieten. In den Wochen vor dem Flug nach Moskau verzeichnete die syrische Zivilluftfahrt bereits mehrere Aufnahmen von Linienverbindungen nach Europa und im Nahen Osten. Am 15. August 2026 traf erstmals seit fast

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SkyUp Airlines nimmt Wien-Route ab Chișinău auf

Die Fluggesellschaft SkyUp Airlines erweitert ab dem Sommerflugplan 2027 ihr Streckennetz und nimmt mit Direktflügen von Chișinău nach Wien erstmals den Betrieb am Flughafen Wien auf. Die Verbindung soll zweimal wöchentlich, jeweils donnerstags und sonntags, mit Flugzeugen der Bauart Boeing 737 bedient werden. Die Flugzeiten sind für den Vormittag angesetzt, mit Abflug in der moldauischen Hauptstadt um 09:55 Uhr und Rückflug ab Wien um 11:40 Uhr. Die Route bedient sowohl den Freizeit- und Geschäftsreiseverkehr als auch den Transitverkehr in die angrenzende Region. Aufgrund des seit 2022 geschlossenen ukrainischen Luftraums hat der Flughafen Chișinău eine wichtige Funktion als internationales Ausweichdrehkreuz für Reisende aus und in die Ukraine übernommen. Die ukrainische Fluggesellschaft SkyUp musste im Zuge des Konflikts ihr Geschäftsmodell anpassen und betreibt Flüge im europäischen Luftraum nun unter anderem über das maltesische Tochterunternehmen SkyUp MT sowie Partnerstrukturen vor Ort. Die neue Verbindung nach Wien bedient damit ein Segment, das durch die geopolitische Lage und die veränderten Reiseströme in Osteuropa entstanden ist. Der Markteintritt von SkyUp in Wien erfolgt jedoch in einem wettbewerbsintensiven Umfeld. Die Route zwischen Wien und Chișinău wird bereits von etablierten Carriern wie Austrian Airlines und Wizz Air bedient. Branchenanalysten sehen in dem zusätzlichen Angebot einen potenziellen Preisdruck auf der Verbindung, da das Sitzplatzangebot im Verhältnis zur regionalen Passagiernachfrage deutlich steigt. Die Wirtschaftlichkeit der Route wird stark davon abhängen, wie nachhaltig sich das Passagieraufkommen abseits des Transitverkehrs entwickelt. Darüber hinaus birgt die Abhängigkeit von der regionalen Sicherheitslage in Osteuropa operative Risiken für Fluggesellschaften an der Ostgrenze der Europäischen Union.

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Houston: Überprüfungen nach Bombendrohung führen zu Verzögerungen auf dem Rollfeld

Am Abend des 15. August 2026 hat eine gemeldete Bombendrohung gegen ein Passagierflugzeug der Fluggesellschaft Southwest Airlines am William P. Hobby Airport in Houston im US-Bundesstaat Texas zu erheblichen Beeinträchtigungen des Flugbetriebs geführt. Die örtlichen Polizeibehörden rückten mit Spezialkräften und Spürhundestaffeln aus, um ein betroffenes Flugzeug sowie die nähere Umgebung systematisch zu durchsuchen. Obwohl der Flughafenbetrieb nicht vollständig eingestellt wurde, mussten zahlreiche Maschinen über mehrere Stunden hinweg auf dem Rollfeld verharren. Passagiere wurden vorsorglich in den Flugzeugen zurückgehalten, während Ermittler der Houstoner Polizei und Personal der Transportsicherheitsbehörde Transportation Security Administration die Abfertigungsgebäude und das Gepäck kontrollierten. Der Vorfall verdeutlicht die strikten Sicherheitsprotokolle im zivilen US-Luftverkehr, die bereits bei unbestätigten Hinweisen umfassende operative Maßnahmen nach sich ziehen. Ablauf der Polizeimaßnahmen und Lage auf dem Rollfeld Der Vorfall nahm seinen Anfang gegen 11:30 Uhr Ortszeit, als bei der Leitstelle der Polizei von Houston ein Notruf wegen einer sogenannten allgemeinen Gefahrenlage einging. Die Behörden stuften die Meldung rasch als potenzielle Sicherheitsbedrohung für einen Flug der Southwest Airlines ein. Daraufhin wurden Einheiten der Flughafenpolizei sowie mobile K9-Spürhundteams an das Terminal und auf die Vorfelder des Flughafens verlegt. Um die Ermittlungsarbeiten nicht zu gefährden und Unbefugten den Zutritt zu den betroffenen Bereichen zu verwehren, veranlasste die Flugverkehrskontrolle eine vorübergehende Sperrung mehrerer Rollwege. Einige Flugzeuge, die sich bereits in der Abflugsequenz befanden, mussten ihre Positionen halten. Eine Maschine von Southwest Airlines mit dem Ziel Nashville verblieb mehr als zwei Stunden lang auf dem Rollfeld, ehe die Passagiere schrittweise in Fünfergruppen aussteigen durften. Am Boden durchsuchten Spezialkräfte

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Nebensaison im Flugverkehr: Salzburg stellt Herbstangebot und Drehkreuzverbindungen vor

Der Salzburger Flughafen hat sein Flugprogramm für die Herbstperiode vorgestellt und setzt dabei auf eine Mischung aus touristischen Mittelmeerzielen, Städteverbindungen und Drehkreuzanbindungen. Bis Anfang November bedienen verschiedene Fluggesellschaften Destinationen in Griechenland wie Kreta und Rhodos sowie spanische Festland- und Inselziele, darunter Barcelona, Mallorca und die Kanarischen Inseln. Im Nordafrikasegment ergänzt die Wiederaufnahme von Flügen nach Marsa Alam und Marrakesch ab Ende Oktober das ganzjährige Angebot nach Hurghada. Ergänzt wird das Streckennetz durch die Aufnahme einer Direktverbindung nach Rom sowie Frequenzen nach Berlin, Hamburg, Amsterdam, London, Istanbul und Dubai. Das Angebot richtet sich traditionell an das Einzugsgebiet des Salzburger Landes und des angrenzenden Bayerns. Neben den Direktverbindungen verweist der Flughafen auf die Anbindung an internationale Großdrehkreuze wie Frankfurt, Istanbul und Dubai, über die Fernreiseziele in Asien und Amerika mit Umstieg erreichbar sind. Diese Netzwerkanbindung ist für den Regionalflughafen von Bedeutung, um das Passagieraufkommen außerhalb der verkehrsintensiven Wintersaison zu stabilisieren, in der der Standort stark vom Einreiseverkehr europäischer Skitouristen geprägt ist. Branchenanalysten sehen in der Aufrechterhaltung eines vielseitigen Herbstflugplans eine Notwendigkeit für Regionalflughäfen, um betriebliche Auslastungsschwankungen abzufedern. Allerdings steht der Salzburger Flughafen auf vielen Kurz- und Mittelstrecken in einem harten Wettbewerb mit den nahegelegenen Großflughäfen München und Wien, die oft dichtere Taktungen und breitere Preisstrukturen bieten. Auch die Abhängigkeit von einzelnen Ferienfluggesellschaften und Reiseveranstaltern stellt ein Risiko für die kontinuierliche Auslastung der Flugverbindungen dar. Die wirtschaftliche Tragfähigkeit des Herbstangebots hängt maßgeblich von der Auslastung im touristischen Ausreiseverkehr ab. Zwar bieten Städtetrips und Nachsaisonreisen im Mittelmeerraum Wachstumschancen, die Nachfrage reagiert im Herbst jedoch

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