August 19, 2026

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August 19, 2026

Untersuchung nach Annäherung im Luftraum: Löschflugzeug und Passagierjet vor Flughafen Málaga in kritischer Distanz

Die spanische Flugunfalluntersuchungsbehörde CIAIAC hat Ermittlungen zu einem Vorfall im Anflugbereich des Flughafens Málaga aufgenommen. Am 6. Juli 2026 kam es im Luftraum vor der südspanischen Küste zu einer gefährlichen Annäherung zwischen einem Airbus A320neo der Fluggesellschaft SAS Connect und einem Löschflugzeug. Der aus Stockholm kommende Passagierjet mit der Flugnummer SE-RUF befand sich bereits im Endanflug auf die Landebahn, als das flugzeugeigene Kollisionswarnsystem TCAS einen Alarm auslöste und die Besatzung zu einem sofortigen Durchstartmanöver veranlasste. Nach bisherigen Erkenntnissen der Ermittler kreuzte das Löschflugzeug, das aufgrund von großflächigen Waldbränden in der Region Andalusien im Einsatz war, die Anflugroute des Verkehrsflugzeugs. Die beiden Luftfahrzeuge befanden sich dabei auf nahezu identischer Flughöhe, wobei der seitliche Abstand zwischen den Maschinen auf lediglich etwa 0,8 nautische Meilen sank. Durch das Auslösen der Ausweichempfehlung des TCAS-Systems und die unmittelbare Reaktion der Piloten konnte eine Kollision verhindert werden. Nach dem eingeleiteten Durchstarten kehrte der Airbus in die Anflugsequenz zurück und landete im zweiten Versuch ohne weitere Vorkommnisse. Der Vorfall verdeutlicht die Komplexität der Luftraumstruktur in Zeiten von Katastropheneinsätzen. Bei aktiven Waldbränden sind Löschflugzeuge und Hubschrauber häufig auf spontanen, nicht standardisierten Flugrouten unterwegs, um Löschwasser aufzunehmen oder abzuwerfen. Dies erfordert von der zivilen Flugsicherung eine präzise Koordination und klare Staffelung zwischen dem regulären Linienverkehr und den Einsatzkräften. Die Frequenzen und Korridore rund um Verkehrsflughäfen wie Málaga gehören im Sommer ohnehin zu den am stärksten belasteten Lufträumen Europas. Die Sicherheitsbehörde CIAIAC prüft im Rahmen der laufenden Untersuchung nun die Funkaufzeichnungen sowie die Radardaten der Flugsicherung. Ziel der Ermittlungen ist

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München: Lufthansa-A380 beschädigt Landebahnbefeuerung

Am Flughafen München ist es innerhalb weniger Tage erneut zu einer Beschädigung der Befeuerungsanlage an der südlichen Start- und Landebahn 26L gekommen. Bei der Landung des Lufthansa-Fluges LH459 aus San Francisco am 17. August 2026 setzte ein Airbus A380-800 mit dem Luftfahrzeugkennzeichen D-AIML vor der markierten Schwelle auf dem Beton auf. Dabei wurden Teile der Pistenbeleuchtung beschädigt. Sämtliche 351 Passagiere an Bord blieben unverletzt und konnten das Flugzeug nach dem Ausrollen regulär verlassen. Die betroffene Bahn musste für Reparaturarbeiten kurzzeitig gesperrt werden, konnte jedoch nach knapp einer Stunde wieder für den Betrieb freigegeben werden. Die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) hat eine offizielle Untersuchung des Vorfalls eingeleitet, um die genauen Ursachen für das verfrühte Aufsetzen zu klären. Laut Angaben der Deutschen Flugsicherung war im Vorfeld kein ungewöhnliches Anflugverhalten dokumentiert worden. Der betroffene Superjumbo erlitt bei dem Bodenkontakt Schäden an den Reifen und blieb am Drehkreuz München am Boden, wo Wartungstechniker die Lufttüchtigkeit des Fluggeräts überprüfen. Die Fluggesellschaft erklärte, die laufenden Ermittlungen der Behörden vollständig zu unterstützen. Der Vorfall reiht sich ein in eine Serie von Betriebsstörungen auf derselben Piste. Erst zwei Tage zuvor, am 15. August 2026, hatte eine Boeing 787-9 von Vietnam Airlines im Startlauf das Ende der Landebahn 26L überrollt und ebenfalls Teile der Befeuerungsanlage zerstört. Auch zu diesem Ereignis führt die BFU eigenständige Untersuchungen durch. Das zeitnahe Auftreten zweier voneinander unabhängiger Zwischenfälle an derselben Infrastruktur richtet den Fokus der Fachwelt auf die Anflug- und Startverfahren sowie die betrieblichen Abläufe am zweitgrößten deutschen Drehkreuz. Luftfahrt- und Sicherheitsexperten betonen, dass

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SkyUp Airlines fliegt von Nürnberg nach Chișinău

Die Fluggesellschaft SkyUp Airlines nimmt ab dem 28. Mai 2027 eine neue Direktverbindung vom Flughafen Nürnberg in die moldauische Hauptstadt Chișinău auf. Die Strecke wird zweimal wöchentlich, jeweils montags und freitags, mit Flugzeugen des Typs Boeing 787-800 bedient. SkyUp, die 2017 in der Ukraine gegründet wurde und ihren Betrieb nach dem Ausbruch des Krieges zunehmend auf europäische Drehkreuze und Wet-Lease-Geschäfte verlagert hat, tritt damit in direkten Wettbewerb auf dieser Route. Durch den Einstieg erhöht sich das wöchentliche Flugangebot ab Nürnberg nach Moldau zusammen mit den bestehenden drei Wizz-Air-Verbindungen auf insgesamt fünf Abflüge. Die Aufstockung der Frequenzen spricht vor allem die ukrainische Diaspora in Süddeutschland an. Aufgrund des gesperrten ukrainischen Luftraums dient der Flughafen Chișinău als einer der zentralen Transitpunkte für Landreisen in die südlichen Regionen der Ukraine. Neben dem Besuchsverkehr von Angehörigen bietet die Verbindung auch Kapazitäten für den wirtschaftlichen und familiären Austausch mit Moldau selbst. Für den Flughafen Nürnberg bedeutet der Schritt eine Verdichtung des osteuropäischen Streckennetzes, das in den vergangenen Jahren eine steigende Nachfrage im Segment der Punkt-zu-Punkt-Verbindungen verzeichnete. Luftfahrtanalysten weisen darauf hin, dass die Parallelnutzung derselben Route durch eine Billigfluggesellschaft wie Wizz Air und einen etablierten Charter- und Linienanbieter wie SkyUp den Preiddruck auf dem Streckenabschnitt erhöhen dürfte. Der wirtschaftliche Erfolg hängt maßgeblich davon ab, wie konstant die Auslastung außerhalb der verkehrsintensiven Sommermonate bleibt. Zudem bleibt die politische und infrastrukturelle Lage im Umfeld des Flughafens Chișinău ein Unsicherheitsfaktor, der die betriebliche Stabilität auf dieser Route beeinflussen kann. Mit dem Ausbau der Flüge nach Moldau setzt der Flughafen

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Tui setzt auf Kombinationsreisen in Südadria und Südosteuropa

Der Reisekonzern Tui vermarktet das Hotel Tui Blue Kalamota Island auf der südchroatischen Insel Koločep verstärkt als Ausgangspunkt für grenzüberschreitende Ausflüge in die Nachbarstaaten Montenegro sowie Bosnien und Herzegowina. Das Reiseangebot richtet sich ausschließlich an erwachsene Gäste und kombiniert den Aufenthalt auf der autofreien Adriainsel nahe Dubrovnik mit Tagesreisen zu regionalen Sehenswürdigkeiten wie der Bucht von Kotor oder der Stadt Mostar. Der Vertrieb erfolgt unter anderem über das konzerneigene Ausflugsnetzwerk Tui Musement, das verschiedene Tagestouren im Großraum Dubrovnik anbietet. Die geografische Lage im äußersten Süden Kroatiens ermöglicht das Erreichen ausländischer Zielorte innerhalb von Tagesdistanzen. Allerdings verweisen Reiseanalysten und Branchenbeobachter auf logistische Herausforderungen bei grenzüberschreitenden Bus- und Schiffsausflügen in der Region. Da Montenegro sowie Bosnien und Herzegowina keine Mitglieder des Schengen-Raums sind, führen Grenzkontrollen an den Übergängen in den Sommermonaten regelmäßig zu erheblichen Wartezeiten. Die Einbindung der Bootsüberfahrt von Koločep zum Festland erhöht den zeitlichen Gesamtaufwand für Tagesreisen zusätzlich. Der regionale Tourismussektor an der südlichen Adriaküste ist stark von saisonalen Schwankungen und Kapazitätsgrenzen geprägt. Die nahegelegene UNESCO-Welterbestadt Dubrovnik kämpft seit Jahren mit hohem Besucheraufkommen, was zu Regulierungen bei Kreuzfahrtschiffen und Gruppenreisen führte. Durch das Ausweichen von Ausflugsgruppen auf Destinationen im Hinterland wird versucht, das touristische Angebot breiter aufzufächern. Die Preisstruktur für Unterkünfte und Landausflüge spiegelt dabei das allgemeine Preiswachstum im kroatischen Gastgewerbe seit der Einführung des Euro wider. Die Vermarktung von Mehr-Länder-Konzepten stellt einen Versuch dar, die Verweildauer von Urlaubern in der Region zu erhöhen und die Auslastung von Hotelkapazitäten zu sichern. Ob diese Form des kombinierten Insel- und Ausflugstourismus den

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Kapazitätsausbau im Pazifikverkehr: Korean Air startet saisonale Verbindung nach Melbourne

Die südkoreanische Fluggesellschaft Korean Air führt im kommenden Nordwinter eine neue Direktverbindung zwischen ihrem Drehkreuz Seoul-Incheon und der australischen Metropole Melbourne ein. Der saisonale Flugdienst wird vom 18. Dezember 2026 bis zum 14. März 2027 dreimal wöchentlich an den Verkehrstagen Mittwoch, Freitag und Sonntag angeboten. Zum Einsatz kommt dabei Langstreckenfluggerät vom Typ Boeing 787-9. Der Hinflug startet morgens in Seoul und erreicht Melbourne am Abend, während der Rückflug als Nachtverbindung konzipiert ist. Mit dem temporären Angebot reagiert die Fluggesellschaft auf die saisonal erhöhte Nachfrage im Reiseverkehr zwischen Ostasien und Australien während der Wintermonate der Nordhalbkugel. Die Verbindung ergänzt das ganzjährige Netz von Korean Air auf den Routen nach Sydney und Brisbane. Melbourne als bevölkerungsstarke Metropole zieht neben Urlaubs- und Geschäftsreisenden auch einen erheblichen Anteil an Bildungs- und Besuchsverkehr an, der von der direkten Anbindung profitiert. Die Wiederaufnahme und Intensivierung von Australien-Routen erfolgt im Kontext der angestrebten Übernahme von Asiana Airlines durch Korean Air. Die behördlichen Genehmigungen für diesen Zusammenschluss waren an Auflagen geknüpft, die unter anderem die Freigabe von Slot-Kontingenten auf wettbewerbsintensiven Pazifikstrecken vorsahen. Auf der Verbindung zwischen Seoul und Melbourne steht Korean Air im Wettbewerb mit anderen pazifischen Carriern sowie Qantas und Asiana, die ebenfalls saisonale oder indirekte Kapazitäten auf dem Markt bereitstellen. Ob sich das saisonale Angebot zu einer ganzjährigen Linienverbindung entwickelt, hängt von der dauerhaften Ertragslage ab. Marktbeobachter verweisen darauf, dass Direktflüge auf Langstrecken mit hohen Treibstoff- und Personalkosten verbunden sind und eine konstant hohe Auslastung in allen Buchungsklassen erfordern. Insbesondere die Preissensibilität des Touristenverkehrs stellt für

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Lärmdaten und Flugrouten: Flughafen Innsbruck startet Online-Portal zur Transparenzsteigerung

Der Flughafen Innsbruck hat mit der Implementierung der Online-Plattform WebTrak ein System zur öffentlichen Darstellung von Flugbewegungen und Messdaten in Betrieb genommen. Das System verknüpft Radardaten der österreichischen Flugsicherung mit den Messergebnissen von drei fest installierten Lärmmessstationen des Landes Tirol. Die Standorte befinden sich am Innsbrucker Fürstenweg, im Stadtteil Allerheiligen sowie in der Nachbargemeinde Völs. Interessierte können die Flugspuren, Flughöhen, Flugzeugtypen und Schallwerte mit einer zeitlichen Verzögerung von rund einer Stunde auf einer interaktiven Karte abrufen. Die Bereitstellung des Portals dient der Bereitstellung einer objektiven Datengrundlage für Anwohner und Betroffene im Inntal. Durch die topografische Kessellage des Flughafens Innsbruck und die damit verbundenen An- und Abflugverfahren über besiedeltem Gebiet steht der Fluglärm regelmäßig im Fokus lokaler Diskussionen. Flughafengeschäftsführer Marco Pernetta und der Tiroler Umweltlandesrat René Zumtobel begründen den Schritt mit dem Wunsch nach mehr Transparenz im Nachbarschaftsdialog, um die subjektive und objektive Wahrnehmung der Lärmbelastung besser abzugleichen. Der Flughafen Innsbruck verzeichnete im Jahr 2025 insgesamt 882.876 Passagiere und gilt als zweitgrößter Bundesländerflughafen Österreichs. Die Auslastung ist stark von der Wintersaison und dem alpinen Touristenverkehr geprägt, was zu saisonalen Spitzen bei den Flugbewegungen führt. Eigentümer der Flughafenbetriebsgesellschaft sind die Innsbrucker Kommunalbetriebe mit 51 Prozent sowie das Land Tirol und die Stadt Innsbruck mit jeweils 24,5 Prozent. Die öffentliche Hand steht dabei im Spannungsfeld zwischen den wirtschaftlichen Interessen des Standorts und den Lärmschutzinteressen der Anrainer. Lärmschutzinitiativen und Bürgergruppen bewerten den digitalen Informationsdienst als einen Schritt zur verbesserten Dokumentation von Fluglärm. Kritiker merken jedoch an, dass reine Transparenzmaßnahmen allein keine Reduzierung der tatsächlichen

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Bundesanstalt für Flugunfalluntersuchung analysiert Flugschreiber einer Boeing 787-9 der Vietnam Airlines

Die Bundesanstalt für Flugunfalluntersuchung (BFU) hat die Ermittlungen zu einer schweren Störung des Flugbetriebs am Flughafen München aufgenommen. Am 15. August 2026 kam es beim Start einer Boeing 787-9 der Fluggesellschaft Vietnam Airlines zu einer Bodenberührung des Flugzeughecks, einem sogenannten Tailstrike. Das Langstreckenflugzeug hob erst im allerletzten Bereich der Startbahn ab. Nach zwei Stunden in der Luft und dem Ablassen von Treibstoff kehrte die Maschine mit rund 270 Insassen sicher nach München zurück. Während Passagiere und Besatzung unverletzt blieben, erlitt das Flugzeug Beschädigungen am Rumpf und am Fahrwerk. Die BFU untersucht nun in Zusammenarbeit mit internationalen Partnerbehörden die Ursachen für die verzögerte Rotation und die geringe Beschleunigung. Verlauf des Startvorgangs und Feststellungen der Flugunfalluntersuchung Nach den bisher vorliegenden Erkenntnissen der in Braunschweig ansässigen Untersuchungsbehörde setzte sich die Boeing 787-9 der Vietnam Airlines am Samstagnachmittag um 13.57 Uhr auf der Startbahn 26L des Münchner Flughafens in Bewegung. Ziel des Fluges war die vietnamesische Hauptstadt Hanoi. Während des Anrollens erreichte das Flugzeug die berechnete Abhebegeschwindigkeit erst sehr spät im Verlauf der Startstrecke. Beim Einleiten des Steigflugs, der sogenannten Rotationsphase, hob das Bugrad ab, woraufhin das Heck der Maschine den Asphalt der Piste berührte. Die Ermittler der BFU stellten bei der Erstbegehung des Geländes eindeutige Schleif- und Reifenspuren am äußersten Ende der Startbahn fest, die dem betroffenen Passagierjet zugeordnet werden konnten. Das Flugzeug überflog die Bahnneigung und die Platzgrenze nur mit geringer Höhe, bevor es in den Steigflug überging. Rückkehr nach München und Notlandung mit Fahrwerkschaden Nach dem Vorfall stieg die Flugbesatzung auf

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Boeing 737 Max 9 von Alaska Airlines landet nach Druckabfall im Ölsystem ungeplant in Chicago

Auf einem Inlandflug der US-amerikanischen Fluggesellschaft Alaska Airlines ist es am 16. August 2026 zu einer ungeplanten Ausweichlandung gekommen. Eine Boeing 737 Max 9 befand sich auf dem Flug AS274 von Cleveland im Bundesstaat Ohio nach Seattle im Bundesstaat Washington, als die Cockpitbesatzung in einer Reiseflughöhe von 34.000 Fuß (ca. 10.360 Meter) einen Abfall des Öldrucks in einem der Triebwerke feststellte. Die Pilotinnen und Piloten leiteten daraufhin die vorsorgliche Abschaltung des betroffenen Triebwerks ein und steuerten den nächstgelegenen Großflughafen an. Die Maschine landete rund 35 Minuten nach dem Zwischenfall sicher auf dem Chicago O’Hare International Airport. Personen kamen bei dem Ereignis nicht zu Schaden. Sicherheitsrelevante Reaktion auf veränderte Triebwerksparameter Der Zwischenfall ereignete sich rund 40 Meilen südöstlich von Chicago. Die Messinstrumente im Cockpit der N978AK signalisierten einen Absinken des Öldrucks am rechten Triebwerk des Typs CFM International LEAP-1B. Das Schmiermittel ist in Turbofan-Triebwerken für die Kühlung und die Vermeidung von Reibung an den rotierenden Lagern und beweglichen Bauteilen essenziell. Ein anhaltender Druckverlust kann innerhalb kurzer Zeit zu mechanischen Schäden oder einem Festfressen des Triebwerks führen. Gemäß den Standardbetriebsverfahren der Fluggesellschaft und den Vorgaben des Herstellers entschied die Besatzung, das Triebwerk kontrolliert abzustellen. Zweistrahlige Verkehrsflugzeuge sind so konstruiert und zertifiziert, dass sie auch mit nur einem funktionierenden Triebwerk über einen längeren Zeitraum sicher fliegen und steigen können. Das Systemverhalten erforderte jedoch eine unmittelbare Verkürzung der Flugstrecke, da der eigentliche Zielort Seattle zu diesem Zeitpunkt noch mehr als 1.700 Meilen entfernt lag. Ausweichlandung am Drehkreuz Chicago O’Hare Der internationale Flughafen Chicago O’Hare

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Flottenerneuerung beim Flughafentransfer: City Airport Train bestellt neue Züge bei Stadler

Der Betreiber des City Airport Train (CAT) erneuert sein Rollmaterial für die Verbindung zwischen der Wiener Innenstadt und dem Flughafen Wien-Schwechat. Nach Abschluss der Sanierungsarbeiten an der S-Bahn-Stammstrecke soll ab Herbst 2027 eine neue Flotte aus drei fünfteiligen Doppelstockzügen des Typs KISS vom Schweizer Hersteller Stadler zum Einsatz kommen. Die für eine Höchstgeschwindigkeit von 200 km/h ausgelegten Garnituren verfügen über eine Länge von etwa 133 Metern und bieten rund 300 Sitzplätze. Damit wird das Sitzplatzangebot im Vergleich zu den bisher genutzten Zügen erhöht. Die Ausstattung der Fahrzeuge wurde speziell auf die Anforderungen von Flugreisenden abgestimmt. Neben Niederflureinstiegen mit zehn Türen pro Zugseite gehören erweiterte Gepäckablagen, breitere Gänge und Sitze sowie Steckdosen und USB-Anschlüsse an jedem Platz zur Ausstattung. Ergänzt wird die Inneneinrichtung durch zwei Sanitäreinrichtungen, wovon eine barrierefrei gestaltet ist, sowie ausgewiesene Abstellflächen für Rollstühle und Kinderwägen. Für die Gestaltung der Innenräume zeichnete das Designunternehmen moodley verantwortlich, während Stadler Austria die fertigungstechnische Umsetzung übernimmt. Der Kauf der dreiteiligen Kleinserie stellt für den Betreiber eine beträchtliche Kapitalinvestition dar. Zwar erhöht die Beschaffung die Transportkapazität pro Fahrt, die Wirtschaftlichkeit des Systems bleibt jedoch stark an die Fahrgastentwicklung im internationalen Flugverkehr sowie an die Konkurrenzsituation mit dem öffentlichen Nahverkehr gekoppelt. Die ÖBB bieten auf derselben Strecke mit regulären S-Bahnen und Railjet-Zügen preiswertere Alternativen an, was den Ertragsdruck auf das höherpreisige Premium-Segment des CAT aufrechterhält. Die künftige Auslastung der neuen Züge wird davon abhängen, ob der zeitliche Preis- und Komfortvorteil des Direktzugs von den Passagieren im Vergleich zum Regelschienenverkehr weiterhin akzeptiert wird. Für den

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Vereinigung Cockpit fordert flächendeckende Detektionsstandards und klare staatliche Zuständigkeiten

Ein Vorfall am Flughafen Leipzig/Halle hat die Debatte über die Sicherheit des zivilen Luftverkehrs in Deutschland neu entfacht. Nach dem Fund einer mit Sprengstoff bestückten Drohne auf dem Flughafengelände weist die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) auf strukturelle Mängel bei der Erkennung und Bewertung unbemannter Flugsysteme hin. Der Verband sieht die primäre Schwachstelle nicht in fehlenden Abwehrtechnologien, sondern in der mangelhaften Früherkennung und uneinheitlichen Erfassung von Drohnensichtungen im Umfeld von Verkehrsflughäfen. Zudem fordert die Vereinigung Cockpit klar definierte Kompetenzen zwischen Flughäfen, Flugsicherung, Polizeibehörden und dem Bund sowie den Verbleib von Abwehrrechten in staatlicher Hand. Erfassungsdefizite und steigende Zahl von Verdachtsmeldungen Aus den Daten der Deutschen Flugsicherung (DFS) geht hervor, dass im ersten Halbjahr 2026 bundesweit 145 Behinderungen des zivilen Flugverkehrs durch unbemannte Luftfahrzeuge registriert wurden. Experten der Vereinigung Cockpit betonen jedoch, dass diese Zahlen differenziert bewertet werden müssen. Der Anstieg von Meldungen sei teilweise auf eine punktuell verbesserte Erfassungstechnik an einigen Standorten sowie auf erhöhte Aufmerksamkeit der Sicherheitsbehörden zurückzuführen. Seit dem Vorfall in Leipzig wurden die Kontroll- und Meldeverfahren an mehreren Großflughäfen intensiviert, was zu einer Häufung von Verdachtsmeldungen führte, von denen sich jedoch nicht alle im Nachhinein bestätigen ließen. Zwischen dem 4. August 2026 und Mitte August 2026 kam es an den Verkehrsflughäfen München, Hamburg, Hannover und Köln/Bonn zu zeitweisen Einschränkungen des Flugbetriebs, da Drohnensichtungen gemeldet wurden. In etlichen Fällen konnte das Vorhandensein eines Fluggeräts im Nachgang nicht zweifelsfrei nachgewiesen werden. Für die Pilotenvertretung verdeutlicht dies, dass der Luftverkehr derzeit häufig auf ungesicherter Datengrundlage mit Betriebseinstellungen reagieren muss, da einheitliche

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