August 19, 2026

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August 19, 2026

Elliott reduziert Aktienanteil an Southwest Airlines erneut

Der aktivistische Investor Elliott Investment Management hat seine Position bei der US-amerikanischen Fluggesellschaft Southwest Airlines im zweiten Quartal weiter verkleinert. Aus einer aktuellen Meldung an die US-Börsenaufsicht SEC geht hervor, dass der Hedgefonds seinen Aktienbestand um 19,9 Prozent reduziert hat. Nach diesem Verkauf hält das Investmentunternehmen noch rund 24,3 Millionen Papiere der Fluggesellschaft. Bereits im ersten Quartal hatte Elliott seine Beteiligung um 40,6 Prozent zurückgefahren. Der fortgesetzte Teilrückzug folgt auf personelle Veränderungen im Aufsichtsgremium der in Dallas ansässigen Airline. Im Februar schieden mit David Cush, dem ehemaligen Chef von Virgin America, und Gregg Saretsky, dem früheren Leiter von Westjet, zwei von Elliott unterstützte Direktoren aus dem Vorstand von Southwest Airlines aus. Die Entsendung von Vertretern in den Vorstand war das Ergebnis einer Vereinbarung vom Oktober 2024, nachdem der Investor im Juni 2024 eine öffentliche Kampagne gegen die damalige Führung der Airline gestartet und eine Neuausrichtung des Verwaltungsrats gefordert hatte. Im Rahmen der damaligen Einigung nahm Southwest Airlines insgesamt fünf von Elliott vorgeschlagene Kandidaten in das Gremium auf. Der schrittweise Abbau der Beteiligung im Jahr 2026 deutet jedoch darauf hin, dass der Investor trotz der durchgesetzten Personalanpassungen Gewinne realisiert oder Kapazitäten Umschichtet. Southwest befindet sich derzeit in einer Phase der betrieblichen Anpassung, in der unter anderem traditionelle Geschäftsmodelle wie die freie Platzwahl durch zugewiesene Sitzplätze und Aufpreismodelle abgelöst werden, um die Ertragslage der Fluggesellschaft zu stabilisieren. Marktbeobachter werten die Verkäufe von Elliott als Indiz dafür, dass der aktivistische Druck auf den Vorstand vorerst nachlässt. Dennoch steht das Management von Southwest Airlines

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Ungeplanter Zwischenstopp und gesetzliche Dienstzeitgrenzen verlängern Transatlantikflug von Delta Air Lines

Ein Flug der US-amerikanischen Fluggesellschaft Delta Air Lines von Frankreich an die Westküste der Vereinigten Staaten hat sich am 13. August 2026 zu einer außergewöhnlich langen Reise entwickelt. Der Flug mit der Nummer DL81 sollte die rund 8.000 Kilometer lange Strecke vom Flughafen Paris-Charles-de-Gaulle zum Zielort Seattle-Tacoma gewöhnlich in etwas mehr als zehn Stunden bewältigen. Aufgrund eines technischen Defekts an den Sanitäreinrichtungen sowie der im Anschluss überschrittenen Höchstarbeitszeiten der Besatzung benötigte die Maschine jedoch mehr als zwanzig Stunden und zwei ungeplante Zwischenlandungen in London und New York, um das Ziel zu erreichen. Der Vorfall verdeutlicht die betrieblichen Herausforderungen im internationalen Langstreckenverkehr, wenn technische Defekte mit luftfahrtrechtlichen Vorgaben zusammentreffen. Technische Beeinträchtigung in der Kabine und Umleitung nach London Die Maschine vom Typ Airbus A330-900 mit dem Luftfahrzeugkennzeichen N410DZ hob am Nachmittag des 13. August 2026 in Paris ab. Kurze Zeit nach dem Erreichen der Reiseflughöhe stellten die Flugbegleiter einen Defekt an einer der Bordtoiletten fest. Austretende Flüssigkeit breitete sich in Teilen des Kabinenbodens aus, woraufhin die Flugbesatzung entschied, den Flug über dem Vereinigten Königreich abzubrechen und den Flughafen London-Heathrow anzusteuern. Da Delta Air Lines an diesem europäischen Großflughafen über eigenes technisches Bodenpersonal verfügt, sollte der Schaden vor Ort behoben werden. Für die Landung in London war eine Sondergenehmigung erforderlich, da das Flugzeug für einen Transatlantikflug voll aufgetankt war und somit das maximal zulässige Landegewicht überschritt. Da der Flugzeugtyp A330neo nicht über ein System zum Schnellablassen von Treibstoff verfügt, erklärten die Piloten vorsorglich einen Luftnotfall, um eine bevorzugte Landeerlaubnis zu erhalten. Die

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Leav Aviation startet Flüge von Köln/Bonn nach Syrien

Die deutsche Charterfluggesellschaft Leav Aviation nimmt Linienverbindungen zwischen dem Flughafen Köln/Bonn und Destinationen in Syrien auf. Seit Kurzem bedient die Fluggesellschaft die Route in die nordsyrische Stadt Aleppo mit zwei wöchentlichen Frequenzen, jeweils montags und samstags. Darüber hinaus plant das Unternehmen für den 1. September 2026 die Einführung einer weiteren Direktverbindung von Köln/Bonn nach Deir ez-Zor im Osten des Landes, die einmal pro Woche an einem Dienstag bedient werden soll. Für die Abwicklung beider Strecken kommt ein Fluggerät des Typs Airbus A320 zum Einsatz. Die Aufnahme dieser Routen erfolgt vor dem Hintergrund einer bestehenden Nachfrage durch die in Deutschland lebende syrische Diaspora. Flugverbindungen zwischen westeuropäischen Flughäfen und Syrien waren infolge des langjährigen Konflikts und internationaler Sanktionen über Jahre hinweg weitgehend ausgesetzt oder verfechtet. Die Fluggäste wichen in der Vergangenheit meist auf Umsteigeverbindungen über Drittstaaten in der Golfregion oder der Türkei aus. Direktflüge bieten diesem Personenkreis eine deutlich verkürzte Reisezeit für Verwandtenbesuche und Familienzusammenführungen. Luftfahrtexperten und Sicherheitsanalysten bewerten die Bedienung von Zielen im syrischen Luftraum jedoch als anspruchsvoll. Trotz einer partiellen Konsolidierung der Sicherheitslage in einzelnen Landesteilen bleiben operative Risiken für den zivilen Flugverkehr bestehen. Die Planung und Durchführung von Flügen in die Region erfordert von den Fluggesellschaften kontinuierliche Risikoanalysen sowie spezielle Genehmigungen der nationalen und internationalen Luftfahrtbehörden. Zudem gestalten sich die organisatorische Abwicklung an den Zielflughäfen sowie die flugbetriebliche Logistik vor Ort komplex. Der Einsatz der mittelgroßen Passagiermaschinen des Typs Airbus A320 verdeutlicht, dass Leav Aviation auf Punkt-zu-Punkt-Verbindungen für spezialisierte Nischenmärkte setzt. Ob die geplanten Frequenzen nach Aleppo und Deir

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Emirates beantragt Streckenrechte für Flüge von Mailand nach Südamerika und fordert die Lufthansa-Gruppe heraus

Die Golf-Fluggesellschaft Emirates plant einen Ausbau ihres Streckennetzes ab Norditalien in Richtung Lateinamerika. Wie aus Berichten italienischer Medien hervorgeht, hat die Fluggesellschaft Streckenrechte für eine Direktverbindung vom Flughafen Mailand-Malpensa nach Lima in Peru beantragt. Das Vorhaben basiert auf der Nutzung von Sonderregeln des internationalen Luftrechts und trifft direkt auf die Pläne der Deutschen Lufthansa, die nach der geplanten Übernahme der italienischen Fluggesellschaft ITA Airways ihr eigenes Angebot auf den Verbindungen über den Atlantik ausbauen möchte. Der Vorstoß von Emirates unterstreicht die veränderten Passagierströme und den zunehmenden Wettbewerb ausländischer Fluggesellschaften um lukrative Langstreckenmärkte in Europa. Nutzung der Fünften Freiheit für transatlantische Verbindungen Grundlage für die Expansionspläne von Emirates ab italienischen Flughäfen ist das Prinzip der sogenannten Fünften Freiheit des internationalen Luftrechts. Diese Regelung gestattet es einer Fluggesellschaft, Fluggäste und Fracht zwischen zwei fremden Staaten zu befördern, sofern der jeweilige Flug im Heimatland des Anbieters beginnt oder endet. Da Direktflüge von Dubai nach Südamerika aufgrund der großen Distanzen und der damit verbundenen Einschränkungen bei der Zuladung betrieblich an Grenzen stoßen, nutzt Emirates europäische Drehkreuze als Zwischenstopp für die Überquerung des Atlantiks. In Mailand-Malpensa wendet Emirates dieses Betriebsmodell bereits seit mehreren Jahren auf der Verbindung von Dubai über Mailand nach New York an. Die beantragte Linie nach Lima würde demselben Muster folgen und es der Fluggesellschaft erlauben, Passagiere ausschließlich für die Teilstrecke zwischen Norditalien und Peru an Bord zu nehmen. Nach Informationen aus der Luftfahrtbranche reisen jährlich rund 150.000 Passagiere aus dem Einzugsgebiet von Mailand nach Lima. Neben der Route nach Peru prüft

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Lufthansa City Airlines bereitet Einflottung des Airbus A220 vor

Die neu gegründete Tochtergesellschaft der Lufthansa-Gruppe, Lufthansa City Airlines, hat den Beginn der Endmontage ihres ersten Airbus A220-300 bekannt gegeben. Das Flugzeug mit der Werknummer 55501 und der künftigen Kennzeichnung D-ACAA befindet sich derzeit auf dem Fertigungsgelände von Airbus Canada in Mirabel bei Montreal. Dort werden gegenwärtig die einzelnen Rumpfsektionen zusammengefügt. Die Auslieferung der Maschine an das deutsche Unternehmen ist für November 2026 vorgesehen. Nach der Übergabe soll der Jet im Zubringerverkehr an den Drehkreuzen Frankfurt und München eingesetzt werden. Der Airbus A220-300 bildet den Grundpfeiler für den langfristigen Ausbau von Lufthansa City Airlines, die im Sommer 2024 ihren Flugbetrieb aufgenommen hat. Der Mutterkonzern hatte Ende 2023 insgesamt 40 Maschinen dieses Typs fest bestellt und sich Kaufoptionen für weitere 20 Exemplare gesichert. Die Flugzeuge werden mit der sogenannten Europe Cabin ausgestattet, die einheitliche Kabinenstandards innerhalb der Lufthansa-Gruppe gewährleisten soll. Bis zur schrittweisen Auslieferung der fabrikneuen Maschinen griff die Airline auf geleaste Airbus A319 sowie A320neo aus dem Flottenbestand der Konzernmutter zurück. Der Aufbau der neuen Fluggesellschaft erfolgt vor dem Hintergrund anhaltender tarifpolitischer Auseinandersetzungen innerhalb des Konzerns. Lufthansa etablierte City Airlines, um die Personalkosten im Regional- und Zubringerverkehr im Vergleich zur Kernmarke und der auslaufenden CityLine zu senken. Gewerkschaften kritisierten den Schritt wiederholt als Instrument zur Umgehung bestehender Tarifverträge und zur Absenkung von Gehaltsstrukturen. Zudem steht das Unternehmen vor der Aufgabe, die neuen Kapazitäten in einem von Personalengpässen und Lieferkettenproblemen geprägten Marktumfeld pünktlich in den Flugbetrieb zu integrieren. Branchenbeobachter verweisen darauf, dass die pünktliche Bereitstellung des Fluggeräts durch Airbus kritisch für

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Google erwirbt umfangreiches Unternehmensdatenpaket von Spirit Airlines zum Training von KI

Der US-amerikanische Technologiekonzern Google hat sich im Rahmen des Insolvenzverfahrens der eingestellten Fluggesellschaft Spirit Airlines ein umfangreiches Paket interner Daten gesichert. Für eine Summe von zehn Millionen US-Dollar ersteigerte das Unternehmen in einer gerichtlich begleiteten Auktion unter anderem hunderte Millionen E-Mails sowie interne Chatverläufe der Belegschaft. Das Datenmaterial soll dazu dienen, Systeme künstlicher Intelligenz anhand realer betrieblicher Abläufe weiterzuentwickeln. Der Verkauf zeigt eine zunehmende Praxis in der Technologiebranche, bei der die Kommunikationsdaten und Softwarestrukturen gescheiterter Unternehmen als Rohstoff für die Optimierung digitaler Modelle gewertet und verwertet werden. Parallel dazu wirft der Vorgang Fragen bezüglich des Datenschutzes und der Anonymisierung von Mitarbeiter- und Kundendaten auf. Umfang des ersteigerten Datenpakets und kommerzieller Hintergrund Aus den öffentlich zugänglichen Dokumenten des zuständigen US-Insolvenzgerichts geht hervor, dass das von Google erworbene Paket aus diversen Datensätzen der zusammengebrochenen Fluggesellschaft besteht. Der Kernbestand umfasst rund 100 Millionen E-Mails sowie etwa 500 Millionen Gesprächsverläufe und Nachrichten, die über die Kommunikationsplattform Microsoft Teams ausgetauscht wurden. Neben dieser internen Korrespondenz beinhaltet der Erwerb geschäftsspezifische Softwareanwendungen sowie detaillierte Datensätze zur Preisgestaltung und Ertragssteuerung der Fluggesellschaft. An der Versteigerung beteiligten sich mehrere Interessenten aus dem Technologiesektor. Als unterlegener Bieter ging das auf KI-gestützte Rekrutierung und Prozessanalyse spezialisierte Unternehmen Mercor hervor, dessen letztes Gebot bei 7,5 Millionen US-Dollar lag. Das Angebot von Google erhielt schließlich den Zuschlag durch die Konkursverwaltung. Der Verwertungserlös soll dazu beitragen, die ausstehenden Forderungen der Gläubiger im laufenden Abwicklungsverfahren der Fluggesellschaft zumindest teilweise zu bedienen. Zweck der Datennutzung und technische Anwendungsbereiche In einer Stellungnahme gegenüber dem Finanzdienst Bloomberg bestätigte

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Flottenanpassung in der Westschweiz: Swiss erhöht Passagierkapazitäten ab Genf

Die Fluggesellschaft Swiss International Air Lines nimmt eine Anpassung ihrer Flottenstationierung am Flughafen Genf vor. Ab dem Sommerflugplan 2027 ersetzt die Tochtergesellschaft der Lufthansa-Gruppe zwei Flugzeuge des Typs Airbus A220-300 durch zwei größere Maschinen vom Typ Airbus A320neo. Durch diesen Tausch erhöht sich die Sitzplatzkapazität pro Flug von bisher 145 auf künftig 180 Passagiere. Die beiden Flugzeuge sollen vorrangig auf der Route zwischen Genf und dem Flughafen London Heathrow eingesetzt werden, um der gestiegenen Passagiernachfrage auf dieser Kernverbindung zu entsprechen. Die Entscheidung folgt auf eine längere Phase der Umstrukturierung und Kapazitätsüberprüfung am Standort Genf. In den vergangenen Jahren stand das Genfer Streckennetz der Airline unter starkem Konkurrenzdruck durch Billigfluggesellschaften wie Easyjet, die am dortigen Flughafen einen bedeutenden Marktanteil halten. Der Einsatz größerer Fluggeräte erlaubt es der Fluggesellschaft, das Sitzplatzangebot pro Start- und Landerecht (Slot) zu erhöhen, ohne zusätzliche Flugbewegungen im bereits stark ausgelasteten Luftraum koordinieren zu müssen. Der Betrieb des angepassten Flugplans beginnt mit dem Sommerflugplan am 28. März 2027 und läuft bis zum 30. Oktober 2027. Branchenanalysten werten den Schritt als Versuch, die Rentabilität des Standorts Westschweiz zu konsolidieren. Während der Airbus A220 aufgrund seiner Größe flexibel auf regionalen Strecken eingesetzt werden kann, bietet der A320neo auf stark frequentierten Strecken geringere Sitzkilometerkosten. Allerdings erfordert der Einsatz größerer Flugzeuge auch eine konstant hohe Auslastung, um die höheren Betriebskosten des Fluggeräts zu decken. Die Übertragung von A320neo-Maschinen nach Genf ist zudem eng mit der globalen Flottenverteilung des Mutterkonzerns Lufthansa und den Lieferzeiten des Herstellers Airbus verknüpft. Für Passagiere bedeutet die Kapazitätsaufstockung

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