August 19, 2026

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August 19, 2026

Lufthansa: Einführung von Reisesets und Anpassungen des Verpflegungsangebots in der Economy Class

Die Deutsche Lufthansa führt auf ihren Langstreckenflügen schrittweise Anpassungen im Serviceangebot der Economy Class ein. Im Rahmen des intern als Project Fox bezeichneten Erneuerungsprogramms erhalten Passagiere auf Langstrecken- und Nachtflügen künftig ein kostenfreies Reiseset, bestehend aus einer Schlafmaske und Ohrstöpseln in einer Stofftasche. Diese Maßnahme stellt eine Veränderung zur bisherigen Praxis dar, bei der in der untersten Beförderungskategorie keine derartigen Zubehörartikel ausgegeben wurden. Neben der Einführung der Reisesets erweitert die Fluggesellschaft das Spektrum der angebotenen Mahlzeiten und Getränke im Bordservice. Mit den Maßnahmen reagiert der Konzern auf den Wettbewerbsdruck internationaler Konkurrenten, die entsprechende Zusatzleistungen in der Hauptkabine bereits seit längerer Zeit anbieten. Produktanpassungen im Rahmen des Erneuerungsprogramms Project Fox Das sogenannte Project Fox umfasst eine Reihe technischer und konzeptioneller Überarbeitungen des Bordservices in allen Beförderungsklassen der Lufthansa. In der Economy Class liegt der Schwerpunkt der Neuerungen neben den Reisesets auf einer Überarbeitung des Verpflegungskonzepts. Auf Flügen mit einer Flugdauer von mehr als zehn Stunden haben Passagiere künftig die Wahl zwischen drei warmen Hauptgerichten. Flankiert wird dies durch den Druck physischer Menükarten, ein erweitertes Angebot an Snacks und Zwischenmahlzeiten sowie Anpassungen beim Getränkeangebot. Der Umfang des neuen Reisesets ist im Vergleich zu den Angeboten in den höheren Buchungsklassen wie der Business Class oder First Class bewusst einfach gehalten. Während in den Premiumkabinen gewöhnlich auch Zahnpflegesets, Socken und Kosmetikartikel enthalten sind, beschränkt sich die Ausstattung in der Economy Class auf Grundutensilien zur Lärm- und Lichtreduktion. Die Einführung erfolgt auf allen Interkontinentalverbindungen und Nachtflügen ab den zentralen Drehkreuzen Frankfurt am Main und München.

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Vorzeitiger Betriebsstart im Ersatzverkehr: City Airport Train setzt auf Busverbindungen

Der City Airport Train (CAT) zieht den Start seines Bus-Ersatzverkehrs um zwei Wochen vor und nimmt am 24. August 2026 als „CAT by bus“ den Betrieb auf. Auslöser für das vorgezogene Angebot ist die vorzeitige Sperre der Wiener S-Bahn-Stammstrecke, die durch einen Kabelbrand im Bereich Wien Praterstern notwendig wurde. In Kooperation mit dem Busunternehmen Blaguss verbindet die Fahrzeugflotte den Bahnhof Wien Mitte mit dem Flughafen Wien-Schwechat. Die Reisebusse verkehren tagsüber bis zu fünfmal pro Stunde und Richtung mit einer Fahrzeit von jeweils 21 Minuten. Der Busbetrieb dient als Überbrückungsmaßnahme während der Sanierungsarbeiten im Wiener Schienennetz. Die eingesetzten Fahrzeuge vom Typ Setra S 517 HD stellen pro Fahrt 57 Sitzplätze bereit und bieten Ausstattungsmerkmale wie WLAN, USB-Anschlüsse sowie Sicherheits-Kamerasysteme. Während der Hauptverkehrszeit zwischen 7:00 Uhr und 19:00 Uhr verkehren die Busse in einem 12-Minuten-Takt, in den Randzeiten im 15-Minuten-Takt. Der Gepäck-Check-in am Bahnhof Wien Mitte ist während dieser Phase ausgesetzt, die Bordkartenausgabe bleibt jedoch im Foyer möglich. Parallel zur Umstellung auf die Straße gab das Unternehmen Details zur künftigen Schieneninfrastruktur bekannt. Ab Herbst 2027 soll der Flugbetrieb auf der Schiene wieder aufgenommen werden. Hierfür werden neue Doppelstockzüge des Typs KISS des Herstellers Stadler angeschafft. Die Beschaffung des neuen Rollmaterials soll den Passagierkomfort verbessern und die Zuverlässigkeit der Zugverbindung auf der Strecke zum Flughafen erhöhen. Verkehrsexperten verweisen darauf, dass die Verlagerung des Flughafentransfers auf die Straße durch den städtischen Straßenverkehr beeinträchtigt werden kann. Anders als auf der eigenständigen Trasse auf der Schiene sind Reisebusse anfällig für Verzögerungen durch Staus und Baustellen im

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FACC AG steigert Halbjahresgewinn und baut Standort in Oberösterreich aus

Der oberösterreichische Luftfahrtzulieferer FACC AG hat im ersten Halbjahr 2026 eine Steigerung von Umsatz und operativem Ergebnis verzeichnet. Getrieben von einer weltweit hohen Nachfrage nach Verkehrsflugzeugen stieg der Konzernumsatz in den ersten sechs Monaten um 8,6 Prozent auf 526,3 Millionen Euro. Das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) verbesserte sich im selben Zeitraum um 38,0 Prozent auf 25,3 Millionen Euro, was einer Erhöhung der EBIT-Marge von 3,8 auf 4,8 Prozent entspricht. Neben der höheren Auslastung trug ein seit 2024 laufendes Spar- und Effizienzprogramm zur Verbesserung der Ertragslage bei. Vor dem Hintergrund gefüllter Auftragsbücher der großen Flugzeugbauer kündigte das Unternehmen eine Investition von 120 Millionen Euro in ein neues Werk am Standort St. Martin an und bestätigte das Ziel, im Gesamtjahr 2026 erstmals die Marke von einer Milliarde Euro beim Jahresumsatz zu überschreiten. Operativer Ergebnisanstieg durch Effizienzprogramm und steigende Abrufzahlen Die Finanzkennzahlen der FACC AG für das erste Halbjahr 2026 spiegeln den anhaltenden Hochlauf der weltweiten Flugzeugproduktion wider. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, in dem der Umsatz bei 484,7 Millionen Euro und das EBIT bei 18,4 Millionen Euro lagen, zeigt die operative Entwicklung eine steigende Profitabilität. Das Management führt diese Verbesserung im Wesentlichen auf das interne Restrukturierungs- und Rationalisierungsprogramm mit der Bezeichnung CORE zurück, welches auf die Senkung der Herstellkosten und die Optimierung der Fertigungsabläufe abzielt. Parallel zur Verbesserung der Ertragskennzahlen verzeichnete das Unternehmen eine konsolidierte Bilanzstruktur. Die Nettoverschuldung des Konzerns verringerte sich im Vergleich zum ersten Halbjahr des Vorjahres von 218,7 Millionen Euro auf 182,7 Millionen Euro. Der operative Cashflow

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Festnahmen nach Drogenschmuggel über den Flughafen Schiphol

Im Zuge einer umfangreichen Ermittlung gegen die organisierte Rauschgiftkriminalität haben die niederländischen Behörden am Flughafen Amsterdam-Schiphol vier Mitarbeiter eines Frachtabfertigungsunternehmens festgenommen. Den Verdächtigen im Alter zwischen 34 und 48 Jahren wird vorgeworfen, interne Logistikstrukturen und betriebliche Zugänge des internationalen Luftfrachtdrehkreuzes systematisch für die Einfuhr illegaler Substanzen missbraucht zu haben. Im Rahmen von Durchsuchungen an mehreren Wohnorten und Lagerhallen beschlagnahmten die Ermittler Bargeld sowie Kommunikationsmittel. Die Festnahmen sind Teil einer grenzüberschreitenden Ermittlungsarbeit, bei der die niederländische Kriminalpolizei eng mit den belgischen Strafverfolgungsbehörden zusammenarbeitet. Parallel zu den Zugriffen am Flughafen hob die belgische Polizei ein Drogenlabor aus. Die Behörden prüfen derzeit die genauen Verbindungen zwischen dem Labor in Belgien und den Logistikketten über Schiphol, um die genauen Frachtrouten und Hintermänner des Netzwerks vollständig zu rekonstruieren. Weder die Namen der Verdächtigen noch die Identität des betroffenen Abfertigungsbetriebs wurden von den Ermittlungsbehörden bislang bekannt gegeben. Der Fall unterstreicht erneut die Verwundbarkeit großer europäischer Logistikknotenpunkte durch Innentäter. Nach Einschätzung von Sicherheitsexperten nutzen kriminelle Syndikate gezielt Angestellte in sensiblen Flughafenbereichen, um Kontrollen des Zolls zu umgehen. Die Unterwanderung von Frachtdienstleistern an Drehkreuzen wie Schiphol, Rotterdam oder Antwerpen stellt die Strafverfolgungsbehörden vor Herausforderungen, da eine lückenlose Überprüfung aller Logistikmitarbeiter im laufenden Betrieb mit erheblichem administrativem und finanziellem Aufwand verbunden ist. Die aktuellen Festnahmen zeigen zwar Teilerfolge im Kampf gegen die Einfuhr illegaler Betäubungsmittel über den Luft- und Seeweg, offenbaren jedoch zeitgleich das Ausmaß der bestehenden Sicherheitslücken in der Abwicklung internationaler Frachtketten. Die Ermittler kündigten an, die Sicherheitsüberprüfungen und die Überwachung interner Abläufe an Frachtterminals in Kooperation mit

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Flughafen Wien und Heereslogistikschule vereinbaren Partnerschaft im Bereich der Logistik und Ausbildung

Die Flughafen Wien AG und die Heereslogistikschule des Österreichischen Bundesheeres haben eine engere Zusammenarbeit in mehreren logistischen und technischen Disziplinen beschlossen. Wie die Beteiligten im Rahmen der offiziellen Verleihung der Auszeichnung „Partner des Bundesheeres“ am Flughafen Wien bekanntgaben, erstreckt sich die Kooperation auf die Felder Luftfracht, Fahrzeugtechnik, Instandhaltung, Krisenlogistik sowie die gemeinsame Aus- und Weiterbildung von Fachkräften. Angesichts einer veränderten Sicherheitslage in Europa soll das Abkommen die zivil-militärische Schnittstelle an Österreichs wichtigstem Luftfahrtkreuz stärken. Das Vorhaben reiht sich ein in Bestrebungen, zivile Transportkapazitäten und militärische Versorgungsanforderungen im Rahmen der nationalen Krisenvorsorge enger aufeinander abzustimmen. Fünf operative Schwerpunkte der zivil-militärischen Zusammenarbeit Die Vereinbarung zwischen dem Flughafenbetreiber und der Bildungseinrichtung des Streitkräftebasiskommandos baut auf fünf definierten Themenfeldern auf. Ein primärer Fokus liegt auf der Luftfrachtlogistik und der Abwicklung spezieller Transporte. Die Heereslogistikschule und die Flughafen Wien AG planen gemeinsame Schulungsmaßnahmen, Workshops und den gegenseitigen Austausch von Fachpersonal. Dazu gehören Hospitationen und Praktika für Auszubildende und Führungskräfte beider Organisationen. Ein weiterer Schwerpunkt bildet die Kooperation im Bereich der Fahrzeugtechnik und Instandhaltung. Aufgrund der am Flughafen vorhandenen Werkstätten und Fuhrparks für Spezialfahrzeuge versprechen sich beide Seiten Synergien bei der Wartung und der technischen Qualifizierung. Darüber hinaus umfasst die Vereinbarung den Bereich der Qualitäts- und Prozesslogistik. Hierbei geht es um den Transfer von Know-how in der digitalen Lagersteuerung, der Qualitätsprüfung sowie der Handhabung von Gefahrgut nach internationalen Zivilluftfahrt- und Militärstandards. Krisenlogistik und Notfallmanagement im Fokus Einen zentralen Pfeiler der Partnerschaft stellt die Ausarbeitung gemeinsamer Konzepte für die Krisenlogistik und das Notfallmanagement dar. Geplante Übungsszenarien sollen

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Flugverzögerung auf Kreta: Bartgeier auf Flugzeugfläche blockiert Start am Flughafen Heraklion

Ein ungewöhnlicher Zwischenfall hat am Flughafen Heraklion auf der griechischen Insel Kreta für die Verzögerung eines internationalen Passagierflugs gesorgt. Vor dem geplanten Start bemerkte der Kommandant der Maschine einen Bartgeier, der sich auf einer der Tragflächen niedergelassen hatte und das Flugzeug nicht mehr selbstständig verließ. Nach der Benachrichtigung des Kontrollturms verständigten die zuständigen Flughafenbehörden die örtliche Feuerwehr, um den Greifvogel ohne Verletzungen von der Fläche zu entfernen. Für die Bergung des Vogels brachten die Einsatzkräfte eine Spezialleiter zum Einsatz, während der Pilot das Flugzeug repositionierte, um den Einsatzkräften den Zugang zu erleichtern. Unter Einsatz von Schutzbekleidung und einer Jacke gelang es den Feuerwehrleuten schließlich, das Tier sicher einzufangen. Der Geier zeigte sich während der Bergung ruhig und wurde nach der Aktion zur Dienststelle der Flughafenfeuerwehr gebracht, um anschließend von Tiermediziner und Wildtierexperten begutachtet zu werden. Der Vorfall hebt die Herausforderungen hervor, die durch die Nähe von Flugplätzen zu geschützten Lebensräumen entstehen. Der Bartgeier gehört in Europa zu den bedrohten Raubvogelarten, wobei die Insel Kreta eine der letzten bedeutenden Populationen im östlichen Mittelmeerraum beherbergt. Wildtierorganisationen weisen darauf hin, dass die Tiere auf der Suche nach Thermik oder Futter gelegentlich in den Luftraum von Flugplätzen geraten, was Risiken für den Flugbetrieb und das Überleben der Tiere birgt. Nach der erfolgreichen Bergung des Tiers und der Überprüfung der Tragfläche auf eventuelle Beschädigungen konnte die Maschine ihre Startvorbereitungen fortsetzen und den Flug fortführen. Luftfahrtexperten betonen, dass das besonnene Handeln der Besatzung und der Rettungskräfte Schäden am Fluggerät sowie eine Gefährdung des Greifvogels verhinderte.

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Flughafen-Wien-Gruppe im ersten Halbjahr 2026: Auslandszuwachs, aber Rückgang in Wien

Die Flughafen-Wien-Gruppe (FWAG) hat im ersten Halbjahr 2026 trotz eines rückläufigen Passagieraufkommens an ihrem Heimatdrehkreuz Wien-Schwechat ein verbessertes Geschäftsergebnis erzielt. Das Periodenergebnis vor Minderheiten stieg in den ersten sechs Monaten um 7,0 Prozent auf 123,2 Millionen Euro, während der Konzernumsatz mit 529,3 Millionen Euro ein knappes Plus von 0,9 Prozent verzeichnete. Maßgeblich für diese Entwicklung waren ein striktes Kostenmanagement, positive Einflüsse durch Sondereffekte sowie das deutliche Passagierwachstum an den ausländischen Beteiligungsflughäfen in Malta und Kosice. Am Standort Wien führte der Abbau von Flugangeboten im Niedrigpreissegment zu einem Rückgang des Passagieraufkommens um 3,2 Prozent. Angesichts der stabilen Tendenz bei den Auslandsbeteiligungen hob das Management seine Finanz- und Passagierprognose für das Gesamtjahr leicht an. Ambivalente Verkehrsentwicklung im Konzernnetzwerk Das Passagieraufkommen in der gesamten Flughafen-Wien-Gruppe erhöhte sich von Jänner bis Juni 2026 um 1,9 Prozent auf knapp 20,0 Millionen Reisende. Die einzelnen Standorte entwickelten sich dabei jedoch unterschiedlich. Während am Flughafen Wien-Schwechat die Fluggastzahlen um 3,2 Prozent auf rund 14,3 Millionen zurückgingen, verzeichnete der voll konsolidierte Flughafen Malta ein Plus von 15,6 Prozent auf etwa 5,2 Millionen Passagiere. Die slowakische Beteiligung am Flughafen Kosice verzeichnete einen Zuwachs von 43,5 Prozent auf 460.245 Fluggäste. In Wien führte vor allem der Kapazitätsrückbau mehrerer Billigfluggesellschaften sowie die anhaltende Lage im Nahen Osten zu Verlusten im Passagiersegment. Die Zahl der Flugbewegungen in Wien sank im ersten Halbjahr um 4,6 Prozent auf 107.709 Starts und Landungen. Der durchschnittliche Sitzladefaktor stieg dagegen um 1,7 Prozentpunkte auf 79,3 Prozent. Das Frachtaufkommen am Standort Wien entwickelte sich mit einem Plus von

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Wiederaufnahme nach 17 Jahren: SAS nimmt Direktverbindung zwischen Kopenhagen und Mumbai auf

Die skandinavische Fluggesellschaft SAS Scandinavian Airlines nimmt ab dem 1. Oktober 2026 erstmals seit 17 Jahren wieder Direktflüge nach Indien auf. Der Carrier wird die Strecke von Kopenhagen in die indische Finanzmetropole Mumbai ganzjährig fünfmal pro Woche bedienen. Zum Einsatz kommt ein Airbus A330 mit einer Kapazität von 266 Sitzplätzen. Die Abflüge ab Kopenhagen erfolgen jeweils dienstags, donnerstags, freitags, samstags und sonntags. Der Rückflug ab Mumbai startet jeweils am darauffolgenden Morgen. Mit der neuen Strecke zielt SAS darauf ab, den Direktreiseverkehr zwischen Skandinavien und Indien für Geschäftsreisende, Touristen sowie für den Besuch von Angehörigen zu bedienen. Zudem soll die Verbindung den Drehkreuzflughafen Kopenhagen stärken, indem Umsteigeverbindungen für Passagiere aus Indien zu Zielen in Nordeuropa und Nordamerika – etwa New York, Boston und Toronto – angeboten werden. Die Aufnahme des Flugbetriebs fällt zeitlich mit dem 80-jährigen Bestehen der Fluggesellschaft zusammen, die ihr Langstreckennetz ab der dänischen Hauptstadt schrittweise ausbaut. Die Wiederaufnahme der Indien-Verbindung erfolgt vor dem Hintergrund der tiefgreifenden Restrukturierung des Unternehmens. Im Zuge des Ausstiegs aus dem Gläubigerschutz nach Kapitel 11 des US-Insolvenzrechts und dem Vollzug des Eigentümerwechsels – bei dem ein Konsortium um Air France-KLM, Castlelake und Lind Invest die Mehrheit übernahm – vollzog SAS im September 2024 den Wechsel von der Star Alliance zum Luftfahrtbündnis SkyTeam. Der Ausbau der Langstrecke ab Kopenhagen ist zentraler Bestandteil des neuen Netzwerkkonzepts, das auf eine engere Abstimmung mit den Drehkreuzen der neuen Allianzpartner in Paris und Amsterdam setzt. Branchenbeobachter verweisen darauf, dass der indische Markt als hochkompetitiv gilt und von etablierten Golf-Airlines

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Genehmigung für Trassenrechte: Virgin Trains plant Konkurrenzangebot zu Eurostar ab 2030

Die britische Eisenbahnregulierung Behörde Office of Rail and Road (ORR) hat eine Rahmenvereinbarung genehmigt, die dem Bahnunternehmen Virgin Trains den Betrieb von internationalen Passagierzügen durch den Ärmelkanaltunnel erlaubt. Die Vorabgenehmigung betrifft ein Abkommen über den Streckenzugang zwischen Virgin Trains und London St Pancras Highspeed, dem Betreiber der Hochgeschwindigkeitsstrecke HS1. Der Vertrag sieht vor, dass das Unternehmen ab Oktober 2030 bis Ende 2040 täglich bis zu 20 Hin- und Rückfahrten zwischen London und kontinentaleuropäischen Zielen wie Paris, Brüssel oder Amsterdam anbieten kann. Beide Parteien haben nun bis zum 4. September 2026 Zeit, die Vereinbarung formell zu unterzeichnen. Die Zusage der Aufsichtsbehörde schließt an eine vorherige Entscheidung aus dem Oktober 2025 an, mit der Virgin Trains der Zugang zum Wartungsdepot Temple Mills International in London gewährt wurde. Diese Werkstatteinrichtung gilt als Voraussetzung für die Instandhaltung einer Flotte von internationalen Hochgeschwindigkeitszügen. Mit dem geplanten Markteintritt fordert das Unternehmen den bisherigen Monopolisten Eurostar auf den hoch frequentierten Strecken unter dem Ärmelkanal heraus. Die Behörde erhofft sich durch den Markteintritt neuer Anbieter ein größeres Angebot für Passagiere und eine Belebung des internationalen Schienenverkehrs. Trotz der behördlichen Genehmigung für die Nutzung der britischen Infrastruktur ist der Start der Zugverbindungen im Jahr 2030 noch an erhebliche operative Bedingungen geknüpft. Virgin Trains muss geeignetes und zugelassenes Hochgeschwindigkeits-Fluggerät beschaffen, da Züge für den Ärmelkanaltunnel spezifischen Sicherheitsanforderungen entsprechen müssen. Zudem stehen die Verhandlungen über Streckennutzungsrechte und Bahnhofskapazitäten auf den Eisenbahnnetzen in Frankreich, Belgien und den Niederlanden noch aus. Ebenso müssen Sicherheitsgenehmigungen der britischen und europäischen Luft- und Eisenbahnaufsichtsbehörden eingeholt werden.

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Elliott reduziert Aktienanteil an Southwest Airlines erneut

Der aktivistische Investor Elliott Investment Management hat seine Position bei der US-amerikanischen Fluggesellschaft Southwest Airlines im zweiten Quartal weiter verkleinert. Aus einer aktuellen Meldung an die US-Börsenaufsicht SEC geht hervor, dass der Hedgefonds seinen Aktienbestand um 19,9 Prozent reduziert hat. Nach diesem Verkauf hält das Investmentunternehmen noch rund 24,3 Millionen Papiere der Fluggesellschaft. Bereits im ersten Quartal hatte Elliott seine Beteiligung um 40,6 Prozent zurückgefahren. Der fortgesetzte Teilrückzug folgt auf personelle Veränderungen im Aufsichtsgremium der in Dallas ansässigen Airline. Im Februar schieden mit David Cush, dem ehemaligen Chef von Virgin America, und Gregg Saretsky, dem früheren Leiter von Westjet, zwei von Elliott unterstützte Direktoren aus dem Vorstand von Southwest Airlines aus. Die Entsendung von Vertretern in den Vorstand war das Ergebnis einer Vereinbarung vom Oktober 2024, nachdem der Investor im Juni 2024 eine öffentliche Kampagne gegen die damalige Führung der Airline gestartet und eine Neuausrichtung des Verwaltungsrats gefordert hatte. Im Rahmen der damaligen Einigung nahm Southwest Airlines insgesamt fünf von Elliott vorgeschlagene Kandidaten in das Gremium auf. Der schrittweise Abbau der Beteiligung im Jahr 2026 deutet jedoch darauf hin, dass der Investor trotz der durchgesetzten Personalanpassungen Gewinne realisiert oder Kapazitäten Umschichtet. Southwest befindet sich derzeit in einer Phase der betrieblichen Anpassung, in der unter anderem traditionelle Geschäftsmodelle wie die freie Platzwahl durch zugewiesene Sitzplätze und Aufpreismodelle abgelöst werden, um die Ertragslage der Fluggesellschaft zu stabilisieren. Marktbeobachter werten die Verkäufe von Elliott als Indiz dafür, dass der aktivistische Druck auf den Vorstand vorerst nachlässt. Dennoch steht das Management von Southwest Airlines

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