September 2, 2026

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September 2, 2026

Untersuchung zu Fast-Track-Angeboten und Wartezeiten an europäischen Sicherheitskontrollen

Eine Analyse des Travel-Tech-Unternehmens AirHelp zeigt erhebliche Unterschiede bei den Wartezeiten an den Sicherheitskontrollen europäischer Flughäfen und dem Nutzen von Fast-Lane-Zugängen. An den 30 größten Flughäfen Europas bieten bereits knapp zwei Drittel entsprechende Bevorzugungsspuren an, die allen Reisenden unabhängig von der gebuchten Flugklasse offenstehen. Während das Einsparpotenzial an einigen Drehkreuzen wie Barcelona oder den Londoner Flughäfen über eine Stunde beträgt, fällt der Zeitgewinn an deutschen Standorten moderater aus. In Deutschland verfügen neun der 20 größten Flughäfen über einen Fast-Track-Service, durch den Passagiere im Durchschnitt rund 25 Minuten einsparen können. Auffällig ist, dass die Gebührenstrukturen stark variieren, während gleichzeitig infrastrukturelle und personelle Gegebenheiten die regulären Abfertigungszeiten an den einzelnen Standorten maßgeblich beeinflussen. Gebührenstrukturen und Verbreitung von Schnellspuren in Europa und Deutschland Die Verfügbarkeit von Fast-Lane-Zugängen hat an europäischen Flughäfen in den vergangenen Jahren zugenommen, folgt jedoch keinem einheitlichen Standard. Von den 30 untersuchten europäischen Großflughäfen stellen 19 einen Schnellzugang bereit. Allerdings verlangen 16 dieser Betreiber eine zusätzliche Gebühr für die Nutzung. Ausnahmen bilden unter den europäischen Drehkreuzen lediglich die Flughäfen Amsterdam, Frankfurt am Main und Düsseldorf, an denen der Service in bestimmten Bereichen oder unter spezifischen Bedingungen kostenfrei angeboten wird. In Deutschland stellt sich die Situation zweigeteilt dar. Unter den 20 größten deutschen Verkehrsflughäfen bieten neun Standorte eine Fast Lane für alle Passagiergruppen an. Im Gegensatz zum europäischen Gesamttrend verzichten sechs dieser neun deutschen Flughäfen auf eine direkte Bepreisung der Schnellspur. An Standorten wie dem Flughafen München oder dem Flughafen Berlin Brandenburg existieren hingegen keine regulären, gebührenpflichtigen Fast-Lanes für die Allgemeinheit,

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Flottenumschichtung bei Virgin Atlantic und Kapazitätserweiterung bei LOT Polish Airlines

Die britische Fluggesellschaft Virgin Atlantic und die polnische Staatsairline LOT Polish Airlines haben vereinbart, die Flottenstruktur im Langstreckensegment schrittweise anzupassen. Im Rahmen dieser Vereinbarung wird Virgin Atlantic zwei Flugzeuge des Typs Boeing 787-9 an die polnische Fluggesellschaft abgeben. Der Vollzug der Flugzeugübertragung ist für das Jahr 2027 vorgesehen. Für Virgin Atlantic stellt dieser Schritt einen Teil der geplanten Verkleinerung der eigenen Boeing-787-Flotte von ursprünglich 17 auf künftig 14 Maschinen dar. Im Gegenzug verstärkt LOT Polish Airlines die Kapazitäten auf der Langstrecke, um der steigenden Nachfrage am Drehkreuz in Warschau zu begegnen. Veränderter Flottenfokus bei Virgin Atlantic Die Übergabe der beiden Großraumflugzeuge fügt sich in die langfristige Ausrichtung der Flotte von Virgin Atlantic ein. Bereits im Jahr 2024 hatte das britische Unternehmen angekündigt, die Anzahl der betriebenen Boeing 787-9 bis zum ersten Quartal 2028 auf 14 Einheiten zu reduzieren. Für sieben der verbleibenden Maschinen wurden langfristige Leasingverträge verlängert. Der Schwerpunkt des Fluggeräteparks verschiebt sich damit zunehmend in Richtung des Herstellers Airbus. Virgin Atlantic setzt künftig verstärkt auf Maschinen der Baureihen A330neo und A350-1000. Die Flottenplanung sieht den Betrieb von insgesamt 19 Airbus A330-900neo, 12 Airbus A350-1000 sowie 14 Boeing 787-9 vor. Aktuell umfasst die Flotte des Unternehmens 41 aktive Flugzeuge mit einem Durchschnittsalter von 8,4 Jahren. Kabinenkonfiguration und Fokus auf ertragsstarke Strecken Die Entscheidung zugunsten des Airbus A330neo hängt mit der Ausrichtung von Virgin Atlantic auf ertragsstarke Strecken im Nordatlantikverkehr zusammen. Der Flugzeugtyp wird gezielt auf stark frequentierten Verbindungen wie der Strecke nach New York eingesetzt. Die Bestuhlung in diesem Modell

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Wizz Air signalisiert Interesse an Tarom-Inlandsstrecken

Der Vorstandsvorsitzende der ungarischen Billigfluggesellschaft Wizz Air, József Váradi, hat öffentlich Interesse an einer Übernahme des Inlandsstreckennetzes der staatlichen rumänischen Fluggesellschaft Tarom gezeigt. In einem Interview mit dem rumänischen Nachrichtenportal „Hot News“ stellte Váradi die wirtschaftliche Sinnhaftigkeit einer staatlichen Sanierung des Verlust trächtigen Staatscarriers infrage. Aus betriebswirtschaftlicher Sicht sei eine Einstellung des Flugbetriebs von Tarom die logische Konsequenz, da die Airline seit Jahren auf staatliche Beihilfen angewiesen sei. Váradi räumte jedoch ein, dass dafür derzeit der politische Wille in Bukarest fehle. Die Äußerungen markieren einen strategischen Kursschwenk bei Wizz Air. Noch im Jahr 2025 hatte die Unternehmensführung ein Engagement auf rumänischen Inlandsrouten ausgeschlossen und dies mit der zu hohen Sitzplatzkapazität ihrer Flugzeuge vom Typ Airbus A321 begründet. Nun zieht die Airline den Einsatz des kleineren Airbus A320 für innerrumänische Verbindungen in Betracht. Ähnliche Inlandsnetze betreibt Wizz Air bereits in Italien sowie ab Ende 2026 in Spanien. Zusammen mit der Tochtergesellschaft Wizz Air Malta betreibt die Airline derzeit zehn Basen in Rumänien und strebt einen weiteren Ausbau ihrer Marktposition an. Die Führung von Tarom wies den Vorstoß von Wizz Air umgehend als unstrukturiert und unseriös zurück. Der rumänische Staatscarrier verwies auf zahlreiche kurzfristige Streckenstreichungen, die Wizz Air in den vergangenen Jahren auf dem rumänischen Markt vorgenommen habe. Tarom betonte, dass eine dominante Stellung der ungarischen Low-Cost-Airline im Falle einer Auflösung des Staatsunternehmens keine verlässliche Anbindung für die Bevölkerung garantiere. Die Fluggesellschaft befindet sich aktuell in einem von der Europäischen Kommission genehmigten Umstrukturierungsprozess und rechnet nach Umsetzung des Sanierungsplans mit der Rückkehr

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Zahlendaten und künstlerisches Programm zum zehnjährigen Bestehen der Elbphilharmonie Hamburg

Das Hamburger Konzerthaus Elbphilharmonie nähert sich dem zehnten Jahrestag seiner Eröffnung am 11. Januar 2027 und hat zu Beginn der Spielzeit 2026/27 Bilanz über seine bisherige Betriebsentwicklung vorgelegt. Seit der Inbetriebsetzung des Gebäudes im Januar 2017 verzeichnete die Einrichtung insgesamt 7,4 Millionen Besucher bei rund 6.400 Konzerten und Veranstaltungen. Die öffentliche Aussichtsplattform, die sogenannte Plaza in 37 Metern Höhe, wurde im selben Zeitraum von 29,5 Millionen Menschen aufgesucht. Das Haus weist für seinen Großen Saal weiterhin eine durchschnittliche Sitzplatzauslastung von 96 Prozent auf. Nach Angaben der Betreiber hat sich die Gesamtzahl der jährlichen Besuche klassischer Konzerte in der Freien und Hansestadt Hamburg seit dem Start des Konzerthauses verdreifacht. Der Zehnjahreszeitraum war geprägt von einer Konsolidierung des musikalischen Betriebs sowie von einer breiten inhaltlichen Fächerung, die von der klassischen Tradition bis hin zu zeitgenössischen Werken reicht. Entwicklung der Besucherzahlen und Auslastung im ersten Jahrzehnt Die vorgelegten Zahlen zeigen eine kontinuierliche Nachfrage nach den Angeboten des Konzerthauses. Mit einer Auslastungsquote von 96 Prozent im Großen Saal zählt die Einrichtung zu den stark frequentierten Kulturstätten im europäischen Raum. Die Kombination aus einem regulären Konzertbetrieb und der frei zugänglichen Aussichtsplattform hat dazu geführt, dass das Bauwerk sowohl von der lokalen Bevölkerung als auch von internationalen Gästen aufgesucht wird. Die Verdopplung bis Verdreifachung des allgemeinen Konzertbesuchs in der Stadt verdeutlicht, dass das neue Haus nicht lediglich Publikum von bestehenden Spielstätten wie der Laeiszhalle abgezogen hat, sondern neue Hörerkreise erschließen konnte. Trotz der positiven Bilanz war der Weg bis zur Eröffnung von langjährigen Debatten geprägt. Die

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Verbraucherbefragung zum Konsumverhalten: Kaffeereport analysiert Präferenzen in Österreich

Eine repräsentative Erhebung des Marktforschungsinstituts Marketagent in Zusammenarbeit mit dem Röstunternehmen Kanzi Kaffee beleuchtet die aktuellen Gewohnheiten beim Kaffeekonsum in Österreich. Im Rahmen der Studie wurden 1.000 Personen im Alter zwischen 14 und 75 Jahren befragt. Die Ergebnisse zeigen eine hohe Verankerung des Getränks im Alltag der Bevölkerung: Rund 70 Prozent der Befragten trinken täglich Kaffee, knapp die Hälfte greift mehrmals am Tag zur Tasse. Lediglich elf Prozent der Umfrageteilnehmer geben an, gänzlich auf Kaffee zu verzichten. Als primäre Motivation für den Konsum nennen 62 Prozent der Befragten den geschmacklichen Genuss. Die funktionale Wirkung als Energiespender oder Wachmacher folgt mit 39 Prozent erst hinter der gewohnheitsmäßigen Nutzung im Tagesablauf. Bei den Zubereitungsformen dominiert der Cappuccino, den die Hälfte der Befragten zumindest gelegentlich konsumiert, gefolgt von Espresso sowie schwarzem Kaffee. Bei der Beigabe von Milchprodukten greifen 54 Prozent auf klassische Kuhmilch zurück, während pflanzliche Alternativen bei 8 Prozent der Gesamtheit und bei 16 Prozent in der Altersgruppe der Generation Z zum Einsatz kommen. Ein Drittel der Konsumenten bevorzugt den Kaffee ohne Zusätze. Bei den Kaufkriterien stehen für die Befragten das Preis-Leistungs-Verhältnis sowie die geschmackliche Qualität im Vordergrund, während Markenbezeichnungen und spezifische Zertifizierungen eine nachgelagerte Rolle spielen. Hinsichtlich der technischen Ausstattung im Privathaushalt präferieren 47 Prozent der Befragten einen Vollautomaten für ganze Bohnen. Kapsel-, Pad- oder Siebträgermaschinen verzeichnen deutlich geringere Zustimmungswerte. Zudem befürwortet die Mehrheit milde und ausgewogene Röstprofile gegenüber extremen Spezialitätenröstungen. Branchenbeobachter werten die Befragungsergebnisse als Beleg für einen stabilen Absatzmarkt, verweisen jedoch auf den steigenden Wirtschaftsdruck im Kaffeesektor. Steigende Rohstoffpreise

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Kontroverse um neue Turbinenöle im Luftverkehr und die Erfassung von Kabinenluftkontaminationen

Seit vielen Jahrzehnten stellen Vorfälle von Kabinenluftkontaminationen, sogenannte Fume Events, eine stetige Belastung für den Betrieb von Verkehrsflugzeugen dar. Das Eindringen von verdampften Schmierstoffen oder Hydraulikflüssigkeiten in das Belüftungssystem von Luftfahrzeugen führt bei Besatzungsmitgliedern und Passagieren immer wieder zu Beschwerden wie Kopfschmerzen, Schwindel, Atemwegsreizungen und neurologischen Symptomen. Mit der Erprobung eines neuen Flugmotorenöls namens Eastman Turbo Oil 2330 durch mehrere zivile Fluggesellschaften wird versucht, ungeplante Wartungsarbeiten und flugbetriebliche Unterbrechungen zu reduzieren. Der Schmierstoff wurde gezielt entwickelt, um das Geruchsprofil im Falle von Leckagen zu minimieren. Diese Entwicklung stößt jedoch bei internationalen Gewerkschaften und Arbeitsmedizinern auf deutliche Kritik. Vertreter der Besatzungen befürchten, dass ein reduziertes Geruchsprofil die eigentliche Gefahr einer gesundheitlichen Belastung nicht beseitigt, sondern lediglich das Frühwarnsystem der menschlichen Wahrnehmung ausschaltet. Technische Ursachen von Triebwerksölleckagen und die Zapfluftversorgung Die Ursache für Kabinenluftkontaminationen liegt in der Konstruktion der Belüftungssysteme der meisten modernen Verkehrsflugzeuge. Mit Ausnahme moderner Baureihen wie der Boeing 787, die Frischluft über elektrische Kompressoren ansaugen, wird die Kabinenluft bei den meisten Flugzeugtypen als sogenannte Zapfluft aus den Verdichterstufen der Haupttriebwerke oder des Hilfstriebwerks (Auxiliary Power Unit, APU) abgezweigt. Das Hilfstriebwerk sorgt am Boden für die Stromversorgung und die Druckluft zum Starten der Haupttriebwerke. An den Lagerstellen der schnellrotierenden Turbinenwellen kommen Brikett- und Labyrinthdichtungen zum Einsatz. Durch Verschleiß, Druckschwankungen oder thermische Wechselwirkungen kann es zu geringfügigen Leckagen von synthetischen Schmierstoffen kommen. Wenn diese Öle mit den heißen Oberflächen im Verdichterbereich in Berührung kommen, verdampfen sie und gelangen zusammen mit der komprimierten Zapfluft ungefiltert in das Klimasystem und somit direkt in

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Hitzewellen belasten die Wiener Tourismuswirtschaft: Steigende Betriebskosten und veränderte Reisezeiten

Die anhaltend hohen Sommertemperaturen stellen die Gastronomie, Hotellerie und Freizeitwirtschaft in Wien vor erhebliche betriebliche und finanzielle Herausforderungen. Nach einem hitzeintensiven Sommer melden Branchenvertreter der Wirtschaftskammer Wien spürbare Umsatzrückgänge und veränderte Konsumgewohnheiten. Höhere Außentemperaturen führen dazu, dass sich der Gästeverkehr in den Außenbereichen der Gastronomie zunehmend in die späteren Abendstunden verlagert. Um den Betrieb aufrechtzuerhalten, investieren Gaststätten und Hotels vermehrt in leistungsfähige Kühl- und Klimaanlagen, was die laufenden Betriebskosten für Energie drastisch erhöht. In der Wiener Hotellerie offenbaren die zurückliegenden Hitzeperioden deutliche Kapazitätsgrenzen bestehender Klimatechnik. Viele Bestandsanlagen in Unterkünften sind für langanhaltende Temperaturextreme nicht ausreichend dimensioniert, weshalb die Branche vor umfangreichen Modernisierungsmaßnahmen steht. Die Neuanschaffung und Aufrüstung von Kühlsystemen verursacht für mittlere bis große Hotelbetriebe Kosten im sechs- bis siebenstelligen Bereich. Zudem müssen Hotelzimmer bereits vor der Belegung durchgehend gekühlt werden, um den Standards internationaler Reisender zu entsprechen, was die Ausgabenseite der Betriebe unabhängig von der aktuellen Belegungsquote belastet. Parallel dazu beobachten Reiseexperten eine Verschiebung der internationalen Touristenströme. Der klassische Städtetourismus leidet in den Sommermonaten unter Temperaturen oberhalb der 30-Grad-Marke, weshalb Reisende zunehmend auf kühlere Destinationen in Nordeuropa ausweichen oder ihre Aufenthalte in die Frühlings- und Herbstmonate verlegen. Diese Saisonverschiebung stößt in Wien jedoch an kapazitäre Grenzen, da die Hotelkapazitäten im Frühjahr und Herbst bereits durch das Kongress- und Tagungsgeschäft weitgehend ausgelastet sind. Angesichts dieser Entwicklung fordert die Sparte Tourismus und Freizeitwirtschaft der Wirtschaftskammer Wien gezielte Entlastungen für die betroffenen Betriebe. Empfohlen werden Investitionsförderungen sowie vereinfachte Genehmigungsverfahren für den Einbau von Klimageräten und Eigenerzeugungsanlagen zur Stromdeckung. Um die Attraktivität der

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Passagierzuwachs an den bulgarischen Küstenflughäfen Burgas und Varna im Jahr 2026

Die Flughafenbetreibergesellschaft Fraport Twin Star Airport Management AD hat im Laufe des Jahres 2026 die Marke von drei Millionen abgefertigten Passagieren an den bulgarischen Schwarzmeerflughäfen Burgas und Warna überschritten. Diese Marke wurde trotz erschwerter Rahmenbedingungen zu Jahresbeginn erreicht, darunter betriebliche Schließungen und finanzielle Belastungen im globalen Luftverkehrssektor. Der Zuwachs beruht auf der Aufnahme neuer Flugverbindungen, der Erschließung zusätzlicher Märkte sowie einer erhöhten Flugfrequenz auf bestehenden Strecken. Die Entwicklung deutet darauf hin, dass die Gesamtzahl der beförderten Passagiere an beiden Standorten im Gesamtjahr 2026 das Niveau des Vorjahres übertreffen wird. Gleichzeitig verharren die Passagierzahlen nach wie vor unter dem Niveau des Jahres 2019, das vor dem Ausbruch der weltweiten COVID-19-Pandemie erreicht wurde. Auswirkung der Infrastrukturmaßnahmen am Flughafen Burgas Ein wesentlicher Faktor für den zeitlichen Ablauf des Passagieraufkommens im Jahr 2026 war die vorübergehende Schließung des Flughafens Burgas. Der Flugbetrieb an diesem Standort wurde erst am 1. Mai 2026 wieder aufgenommen, nachdem umfangreiche Sanierungsarbeiten an der Start- und Landebahn abgeschlossen worden waren. Die Investitionskosten für diese Infrastrukturmaßnahme beliefen sich auf über 60 Millionen Euro. Es handelte sich dabei um ein eigenständig finanziertes privates Projekt in der zivilen Luftfahrtinfrastruktur Bulgariens. Durch die mehrmonatige Schließung zu Jahresbeginn verteilte sich der Flugverkehr in den ersten Monaten des Jahres primär auf den Flughafen Warna. Nach der Wiedereröffnung von Burgas im Mai setzte eine verstärkte Konsolidierung des Flugbetriebs an beiden Standorten ein, was maßgeblich zum Erreichen der Dreimillionenmarke bis in den Spätsommer beitrug. Entwicklung des Streckennetzes und neue Zielmärkte in Warna Am Flughafen Warna ergab sich im

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Positionsverlust über Turkmenistan: Lufthansa-Maschine muss nach Baku ausweichen

Ein Langstreckenflug der Deutschen Lufthansa von Frankfurt am Main nach Delhi musste am 25. August 2026 ungeplant am Heydar Aliyev International Airport in Baku unterbrochen werden. Die eingesetzte Boeing 787-9 mit dem Luftfahrzeugkennzeichen D-ABPH befand sich auf dem Flug LH760 über dem Luftraum von Turkmenistan, als die elektronischen Navigationssysteme an Bord keine zuverlässigen Positionsdaten mehr lieferten. Die Cockpitbesatzung entschied sich daraufhin aus Sicherheitsgründen für einen Kurswechsel und steuerte die azerbaidschanische Hauptstadt an. Der unplanmäßige Zwischenstopp führte für die Passagiere sowie die Besatzungsmitglieder zu einer mehr als eintägigen Unterbrechung der Reise. Die Boeing 787-9 verblieb bis in die frühen Morgenstunden des 27. August am Boden in Baku, bevor das Flugzeug den Weiterflug nach Indien fortsetzen konnte. Lufthansa teilte mit, dass für die Insassen zu keinem Zeitpunkt eine Sicherheitsgefährdung bestanden habe und die Maßnahme den vorgeschriebenen Sicherheitsprotokollen bei Navigationsstörungen entsprach. Luftfahrtexperten verweisen darauf, dass Störungen von globalen Navigationssatellitensystemen (GNSS) wie GPS im Luftraum über Teilen Zentralasiens und des Nahen Ostens in den vergangenen Monaten zugenommen haben. Sogenanntes GPS-Spoofing oder -Jamming führt dazu, dass Bordcomputer falsche oder gar keine Positionsdaten verarbeiten können. Wenn die Redundanzsysteme und die Trägheitsnavigation keine ausreichend präzise Abweichung mehr ausgleichen können, schreiben die Betriebshandbücher der Fluggesellschaften eine Ausweichlandung auf dem nächstgelegenen geeigneten Flughafen vor. Der Vorfall verdeutlicht die betrieblichen Herausforderungen für internationale Fluggesellschaften beim Transit durch politisch und technisch instabile Lufträume. Neben den logistischen Aufgaben bei der Unterbringung von Passagieren und Crew an Ausweichstandorten entstehen durch derartige Vorfälle erhebliche Folgeverspätungen im umlaufenden Flugplan der Großraumflugzeuge. Lufthansa und die zuständigen

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Geschäftsergebnis der TAP Air Portugal im ersten Halbjahr 2026 zwischen Nachfragewachstum und Kostendruck

Die portugiesische Fluggesellschaft TAP Air Portugal hat für das erste Halbjahr 2026 Höchstwerte beim Betriebsumsatz und den Passagierzahlen gemeldet, musste jedoch zeitgleich einen deutlichen Verlust hinnehmen. Die Betriebserlöse stiegen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 4,3 Prozent auf 2,039 Milliarden Euro, was auf ein vergrößertes Sitzplatzangebot, höhere Erträge pro Passagier und ein stabiles Buchungsaufkommen im gesamten Streckennetz zurückzuführen ist. Gleichzeitig schlug sich der deutliche Anstieg der Treibstoffkosten in der Bilanz nieder: Kerosinausgaben legten im ersten Halbjahr um 18,7 Prozent zu und stiegen im zweiten Quartal um 52,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Infolgedessen verzeichnete das Luftfahrtunternehmen für die ersten sechs Monate des Jahres ein Nettoergebnis von minus 99,2 Millionen Euro. Trotz der finanziellen Eintrübung durch die Treibstoffmärkte schloss die Gesellschaft ihren Restrukturierungsplan ab und verabschiedete eine neue Unternehmensausrichtung für den Zeitraum von 2026 bis 2035. Operative Kennzahlen und Entwicklung des Passagieraufkommens Im Zeitraum von Januar bis Juni 2026 beförderte TAP Air Portugal insgesamt 8,2 Millionen Passagiere. Dies entspricht einem Zuwachs von 4,2 Prozent gegenüber dem ersten Halbjahr 2025. Die Anzahl der absolvierten Flüge erhöhte sich geringfügig um 0,3 Prozent auf 57.500 Absolvierungen. Die Nachfrage, gemessen in Ertragspassagierkilometern, stieg um 5,9 Prozent und übertraf damit die Ausweitung des Sitzplatzangebots, das gemessen in verfügbaren Sitzkilometern um 1,7 Prozent zulegte. Aus dieser Entwicklung resultierte eine Erhöhung der durchschnittlichen Sitzplatzauslastung um 3,4 Prozentpunkte auf 85,4 Prozent. Die Erlöse aus dem Ticketverkauf erhöhten sich um 4,4 Prozent auf 1,829 Milliarden Euro. Der Veranstalter führte diesen Anstieg auf eine kontinuierlich hohe Nachfrage in den Kernmärkten zurück, wozu vor

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