September 2, 2026

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September 2, 2026

Ausbildungskapazitäten für den Flugzeugtyp A220: Flight Training Alliance eröffnet Standort in Singapur

Die Flight Training Alliance (FTA), ein Gemeinschaftsunternehmen von Lufthansa Aviation Training und dem kanadischen Simulatorenhersteller CAE, erweitert ihr Schulungsnetzwerk für das Flugzeugmodell Airbus A220 auf den asiatisch-pazifischen Raum. Im Rahmen einer Vereinbarung mit dem Flugzeugbauer Airbus soll im Jahr 2027 ein neuer Vollflugsimulator vom Typ CAE 7000XR im Airbus Asia Training Centre in Singapur in Betrieb genommen werden. Das Konsortium agiert als offizieller Schulungsanbieter für das Kurz- und Mittelstreckenflugzeug und betreibt bislang Trainingszentren an den europäischen Standorten Frankfurt am Main, Zürich und Rom. Die Kooperationsstruktur sieht vor, dass die Flight Training Alliance den Flugsimulator bereitstellt, während das Trainingszentrum von Airbus in Singapur die operative Durchführung und Verwaltung der Schulungskurse übernimmt. Ziel der Maßnahme ist es, die Aus- und Weiterbildung von Cockpit- und Kabinenpersonal direkt in der Zielregion abzuwickeln, um Fluggesellschaften im asiatisch-pazifischen Raum die Anreise zu europäischen Schulungseinrichtungen zu ersparen. Nach Angaben von FTA-Geschäftsführerin Susanne Kuehl steigt der Bedarf an qualifizierten Piloten in der Region durch die zunehmende Zahl an ausgelieferten Flugzeugen kontinuierlich an. Die Bereitstellung lokaler Simulatorkapazitäten gewinnt für Fluggesellschaften zunehmend an Bedeutung, da die globale A220-Flotte in den vergangenen Jahren stetig gewachsen ist. Insbesondere Fluggesellschaften in Asien setzen das Flugzeugmuster verstärkt auf regionalen Dünn- und Verbindungsstrecken ein, um die Auslastung flexibel zu gestalten. Das Mutterunternehmen Lufthansa Aviation Training betreibt weltweit an zehn Standorten knapp 200 Schulungsgeräte für mehr als 250 internationale Airline-Kunden und bündelt in dem Joint Venture mit CAE die herstellerspezifische A220-Ausbildung. Branchenbeobachter verweisen darauf, dass die Platzierung des Simulators in Singapur vor allem eine Reaktion auf

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Burger King Österreich führt pflanzliche Alternative für Crispy Chicken ein

Die Systemgastronomiekette Burger King Österreich erweitert zum 1. September 2026 ihr Angebot an fleischlosen Produktvarianten um den sogenannten Plant-based Crispy Chicken. Die pflanzliche Alternative zum traditionellen Hühnerfleisch-Burger basiert auf Eiweißstrukturen von Soja und Weizen. Um Verwechslungen im Zubereitungsprozess sowie bei der Ausgabe an die Kundschaft zu vermeiden, weist das pflanzliche Patty eine Panade mit eingearbeiteten Kürbiskernstücken auf. Das Unternehmen reagiert damit auf die veränderten Konsumgewohnheiten im Fast-Food-Segment und baut das Angebot an Produktalternativen auf der Speisekarte weiter aus. Für die Rohwarenversorgung und Produktentwicklung arbeitet der Lizenznehmer in Österreich weiterhin mit dem Zulieferer The Vegetarian Butcher zusammen. Der Tochterkonzern des Unilever-Konzerns fungiert bereits seit mehreren Jahren als primärer Partner für die fleischlosen Menükomponenten der Gastronomiekette in Europa. Nach Unternehmensangaben des Geschäftsführers Georg Eder zielt die Einführung darauf ab, bestehende Markenprodukte in fleischloser Form anzubieten, um neue Käuferschichten im Bereich der flexitarischen Ernährung anzusprechen und das Sortiment schrittweise anzupassen. Die Entscheidung fügt sich in die branchenweite Ausrichtung großer Systemgastronomiekonzerne ein, die Produktpalette im Bereich pflanzlicher Proteine kontinuierlich zu vergrößern. Wettbewerber im Fast-Food-Sektor setzen ebenfalls verstärkt auf fleischfreie Menüoptionen, um der stagnierenden Nachfrage bei konventionellen Fleischprodukten entgegenzuwirken. Die Integration pflanzlicher Alternativen in bestehende Küchenabläufe erfordert jedoch strikte Trennvorgaben bei der Fritteusennutzung und Lagerhaltung, um eine Vermischung mit tierischen Fettkomponenten im laufenden Filialbetrieb auszuschließen. Kritische Branchenbeobachter verweisen auf die betriebswirtschaftlichen und kalkulatorischen Herausforderungen dieser Sortimentserweiterungen. Die Beschaffungskosten für verarbeitete Pflanzenproteine liegen im Großhandel oft oberhalb der Einkaufspreise für konventionelles Geflügelfleisch, was die Margen der einzelnen Filialen belasten kann. Zudem bleibt abzuwarten, ob die Nachfrage

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ANA, Lufthansa und ITA Airways legen Kampagne für kostenlose Inlandsanschlussflüge neu auf

Die japanische Fluggesellschaft All Nippon Airways (ANA) setzt im Herbst 2026 gemeinsam mit ihren Joint-Venture-Partnern der Lufthansa Group und der italienischen ITA Airways eine Rabattaktion für den Japan-Verkehr neu auf. In Zusammenarbeit mit der Japan National Tourism Organization (JNTO) können europäische Passagiere bei der Buchung von Langstreckenflügen im Buchungszeitraum vom 1. bis 30. September 2026 bis zu zwei Zubringerflüge innerhalb des japanischen Streckennetzes von ANA ohne Tarifaufpreis integrieren. Das Angebot gilt für den Reisezeitraum vom 1. Dezember 2026 bis zum 28. Februar 2027 und umfasst mehr als 40 Ziele innerhalb Japans. Die Marketinginitiative baut auf einer ähnlich gelagerten Aktion aus dem Vorjahr auf und zielt darauf ab, die touristische Nachfrage geografisch breiter über das Land zu verteilen. Marktdaten der JNTO belegen, dass das Interesse europäischer Reisender an Regionen abseits der etablierten Metropolen Tokio, Osaka und Kyoto wächst. Durch den kostenfreien Einschluss von Strecken in Regionen wie Tohoku, Kyushu oder Okinawa wollen die beteiligten Fluggesellschaften die Auslastung auf den sekundären Inlandsstrecken in der Wintersaison steigern und gleichzeitig die Überlastung der primären Ballungszentren verringern. Die Einbindung der italienischen Fluggesellschaft ITA Airways in das Vertriebskonzept verdeutlicht die voranschreitende Integration der Fluggesellschaft in die bestehende Allianzstruktur der Lufthansa Group. Durch die Freigabe der Europäischen Kommission zur Übernahme von Anteilen an ITA Airways durch den deutschen Luftfahrtkonzern greifen die Partner vermehrt auf gemeinsame Vertriebskanäle und Abstimmungen bei Tarifstrukturen zurück. Für die Betreiber stellt die Bündelung von Langstrecken- und Inlandsflugscheinen ein Instrument zur Erhöhung der Sitzplatzbelegung auf schwächer ausgelasteten Flügen im Winter dar. Branchenbeobachter merken jedoch

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Expansion in Nordostbrasilien: Fraport übernimmt Betrieb des Regionalflughafens Jericoacoara

Die Fraport Brasil SA Aeroporto de Fortaleza, eine Tochtergesellschaft der Frankfurter Flughafenbetreibergesellschaft Fraport AG, hat offiziell den operativen Betrieb des Regionalflughafens Jericoacoara übernommen. Die Einbindung des Standorts im Bundesstaat Ceará erfolgt im Rahmen des staatlichen brasilianischen Förderprogramms AmpliAR, das die rechtliche Angliederung kleinerer Regionalflughäfen an bestehende Großkonzessionen ermöglicht. Durch die Verknüpfung läuft die Betriebskonzession für Jericoacoara synchron mit der bestehenden Konzession des rund 300 Kilometer entfernten Drehkreuzes Fortaleza bis zum Jahr 2047. Die Vereinbarung umfasst das Passagierterminal, die Landeseite mit Parkplätzen und Gewerbeflächen sowie das Flugfeld. Mit der Übernahme verpflichtet sich die Betreibergesellschaft zu verbindlichen Investitionen in die Modernisierung der Flughafeninfrastruktur innerhalb der kommenden drei Jahre. Der Standort Jericoacoara dient als primärer Zugangspunkt für die gleichnamige Tourismusregion an der Atlantikküste, die insbesondere für ihren Nationalpark und Wassersportangebote bekannt ist. Im Jahr 2025 verzeichnete der Regionalflughafen rund 260.000 Passagiere, was einem Zuwachs von 23 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Das Flugaufkommen auf der einzigen Start- und Landebahn wird überwiegend von den drei großen brasilianischen Fluggesellschaften LATAM, GOL und Azul abgewickelt. Für den Fraport-Konzern stellt Jericoacoara nach Fortaleza und Porto Alegre den dritten Flughafenstandort in Brasilien dar. Das Engagement im internationalen Airport-Management bildet eine wichtige Säule der Konzernstrategie, um Ertragsquellen außerhalb des Heimatdrehkreuzes Frankfurt am Main zu erschließen. Die Anbindung von Regionalflughäfen an ein größeres Terminalnetz soll operative Synergien im Einkauf, der Verwaltung und der Flugplanabstimmung schaffen, um das Wachstumspotenzial im brasilianischen Inlandsflugverkehr besser zu nutzen. Kritische Branchenbeobachter verweisen jedoch auf das betriebswirtschaftliche Risiko von Regionalflughäfen in Südamerika. Die wirtschaftliche Entwicklung von

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Personelle Umstrukturierung in der Führungsebene: ZIM Aircraft Seating besetzt Vertrieb und Design neu

Der Flugzeugsitzhersteller ZIM Aircraft Seating Group mit Hauptsitz in Immenstaad am Bodensee hat zum 1. September 2026 zwei zentrale Leitungs-Positionen neu besetzt. Thomas Friedberger übernimmt die Funktion des Vice President Sales, während Hermann Hoffmann zum neuen Head of Design ernannt wurde. Mit den Personalentscheidungen reagiert der Zulieferer von Flugzeugkabinen-Komponenten auf gestiegene Produktionskapazitäten und das gestiegene Auftragsvolumen bei Passagiersitzen. Das Unternehmen, das mehr als 400 Mitarbeiter an drei Standorten in Deutschland und den USA beschäftigt und zur Beteiligungsgesellschaft Aurelius gehört, beliefert Flugzeughersteller wie Airbus und Boeing sowie internationale Fluggesellschaften. Der neue Vertriebsleiter Thomas Friedberger bringt langjährige Führungserfahrung aus der Luft- und Raumfahrtbranche mit. In seinen früheren Stationen war er unter anderem bei Airbus Commercial Aircraft, Airbus Defence & Space sowie bei Dornier Luftfahrt in leitenden Funktionen tätig. Seine künftige Aufgabe liegt in der Führung der globalen Vertriebsteams und der Ausweitung der Marktpräsenz in den Regionen Amerika, EMEA sowie Asien-Pazifik. Hermann Hoffmann wiederum verantwortet als Head of Design die Produktentwicklung sowie die Anpassung der Sitzplattformen an die technischen Vorgaben der Auftraggeber. Hoffmann verfügt über Erfahrung in der Konstruktion von Kabinenelementen und der Prozessoptimierung im Sitzbau. Die Neubesetzung der Führungspositionen erfolgt vor dem Hintergrund eines anhaltenden Anpassungsdrucks in der gesamten Zulieferindustrie der Zivilluftfahrt. Der Markt für Flugzeugsitze ist durch strikte Zulassungsbestimmungen, hohe Sicherheitsanforderungen und enge Lieferfristen der Flugzeugbauer geprägt. ZIM Aircraft Seating war in der Vergangenheit mit finanziellen Restrukturierungen konfrontiert, darunter ein Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung im Jahr 2020, das durch den Einstieg des Finanzinvestors Aurelius abgeschlossen wurde. Der Ausbau der Führungsstruktur soll die

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Kapazitätserweiterung im Zentralbereich: Flughafen München nimmt neues Parkhaus P8 in Betrieb

Am Flughafen München ist das neu errichtete Parkhaus P8 für den Publikumsverkehr freigegeben worden. Das mehrgeschossige Gebäude stellt rund 3.700 Stellplätze bereit und befindet sich im Zentralbereich des Flughafengeländes zwischen den beiden Passagierterminals. Der Neubau ersetzt ein Vorgängerbauwerk aus dem Eröffnungsjahr 1992, das nach dreißigjähriger Nutzungsdauer abgerissen wurde. Die Bauseite hatte im Mai 2024 begonnen, nachdem das Baufeld im Vorjahr vorbereitet worden war. Als Generalunternehmer fungierte die Bauunternehmung Max Bögl, die das Projekt planmäßig bis zum Spätsommer umsetzte. Die Anlage verfügt über technische Systeme zur Verkehrssteuerung und Zufahrtskontrolle. Dazu gehört eine automatisierte Kennzeichenerkennung, die vorausgebuchten Fahrzeugen eine kontaktlose Ein- und Ausfahrt ohne Ticketentnahme ermöglicht. Zur Grundausstattung gehören zudem 50 Ladepunkte für Elektrofahrzeuge sowie ein beleuchtungstechnisches Steuerungssystem zur Verringerung des Eigenstrombedarfs. Für Online-Buchungen bis zum Jahresende gewährt der Flughafenbetreiber rabattierte Tarife auf der gebäudeeigenen Parkfläche sowie auf angrenzenden Arealen. Aus betriebswirtschaftlicher Sicht stellt das Parkraummanagement für die Flughafen München GmbH (FMG) eine der ertragreichsten Einnahmequellen im Nicht-Flug-Bereich dar. Das vergrößerte Stellplatzangebot soll Engpässen in den Spitzenreisezeiten entgegenwirken und die Erlöse pro Passagier sichern. Die Integration digitaler Buchungs- und Bezahlsysteme dient dabei der Effizienzsteigerung bei den internen Abwicklungs- und Verwaltungsprozessen. Kritische Branchenbeobachter merken jedoch an, dass die Ausweitung der Parkkapazitäten in direkter Konkurrenz zu den Zielen des öffentlichen Personennahverkehrs steht. Trotz der Schienenanbindung durch die S-Bahn verharren viele Fluggäste und Pendler bei der individuellen Anreise mit dem Kraftfahrzeug. Die hohe Dichte an parknahen Stellplätzen am Terminal stärkt zwar das Einnahmepotenzial der Flughafenbetreibergesellschaft, erhöht jedoch gleichzeitig das Verkehrsaufkommen auf den Zufahrtsstraßen rund um

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Ausbau der Wartungskooperation: Lufthansa Technik übernimmt bis 2030 A380-Instandhaltung für Emirates

Die Fluggesellschaft Emirates und die Wartungssparte des Lufthansa-Konzerns, Lufthansa Technik, haben ihre bestehende Vereinbarung über die Überholung von Großraumflugzeugen verlängert. Der neu geschlossene Mehrjahresvertrag regelt die Durchführung umfangreicher Instandhaltungsarbeiten, sogenannter Heavy Checks, an den Passagiermaschinen vom Typ Airbus A380 bis zum Jahr 2030. Die Arbeiten werden primär durch die Tochtergesellschaft Lufthansa Technik Philippines durchgeführt, die auf den Asien-Pazifik-Raum spezialisiert ist und als zentrales Kompetenzzentrum für Großraumflugzeuge innerhalb des Konzerns agiert. Der Vertrag sieht die kontinuierliche Nutzung von zwei parallelen Wartungslinien am Hauptstandort in der philippinischen Hauptstadt Manila vor. Darüber hinaus wird die Fluggesellschaft aus Dubai als Erstkunde am neuen Standort von Lufthansa Technik Philippines auf dem Clark International Airport fungieren, sobald die dortigen Kapazitäten in Betrieb genommen werden. Finanzielle Details zum Vertragsvolumen wurden nicht veröffentlicht, jedoch gehört die Vereinbarung gemessen am Gesamtwert zu den volumengrößten Aufträgen in der Geschichte der philippinischen Wartungstochter. Seit Beginn der Kooperation im Jahr 2023 wurden bereits mehr als 30 Überholungen an der A380-Flotte von Emirates abgeschlossen. Der Abschluss verdeutlicht die anhaltende Relevanz des Doppelstockflugzeugs im Langstreckennetz von Emirates, das die weltweit größte Flotte dieses Typs betreibt. Da die Produktion der A380 von Airbus eingestellt wurde, rückt die langfristige Instandhaltung der bestehenden Maschinen in den Fokus der Betriebswirtschaft. Die Übertragung der aufwendigen Triebwerks- und Strukturkontrollen an externe Dienstleister wie Lufthansa Technik ermöglicht es der Airline, eigene Kapazitäten zu entlasten und festgelegte Ausfallzeiten der Flugzeuge straff zu steuern. Aus Branchensicht birgt die Konzentration der Wartungsarbeiten an Standorten wie Manila und Clark jedoch auch operative Risiken. Längere Überführungsflüge

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Fachkräftesicherung im Luftverkehr: Flughafen Wien startet neues Ausbildungsjahr mit 29 Lehrlingen

Die börsennotierte Flughafen Wien AG hat am 1. September 2026 das neue Ausbildungsjahr begonnen. Insgesamt 29 Jugendliche starteten ihre berufliche Laufbahn am Standort Schwechat, womit die Gesamtzahl der beim Flughafenbetreiber beschäftigten Lehrlinge auf 99 steigt. Das Ausbildungsspektrum umfasst vorwiegend technische und handwerkliche Berufsbilder wie Elektro- und Gebäudetechnik, Kraftfahrzeug- und Nutzfahrzeugtechnik, Metalltechnik sowie Sanitär-, Lüftungs- und Heizungstechnik. Ergänzend werden Lehrstellen im Informationstechnologie-Sektor und in der Reinigungstechnik angeboten. Das Ausbildungskonzept des Flughafens basiert auf der Kombination aus betriebseigener Lehrwerkstätte und direktem Praxiseinsatz in den Terminals, Werkstätten und auf dem Vorfeld. Ergänzend zum regulären Berufsschulunterricht sieht das Unternehmen einen festen wöchentlichen Schulungstag zur fachlichen Vertiefung vor. Neben der handwerklichen Weiterbildung bietet der Flughafenbetreiber optionale Zusatzangebote wie Fremdsprachenkurse, Unterstützung beim Erwerb der Berufsreifeprüfung (Lehre mit Matura) sowie Austauschprogramme mit internationalen Partnerflughäfen an. Vorstand Günther Ofner betont dabei die Notwendigkeit, qualifizierten Nachwuchs im eigenen Haus heranzuziehen, um den betrieblichen Bedarf am Wirtschaftsstandort langfristig abzudecken. Aus Sicht von Arbeitsmarktexperten reflektiert der Ausbau der Lehrlingsausbildung die anhaltend hohe Nachfrage nach qualifiziertem Fachpersonal in der Luftfahrt- und Infrastrukturbranche. Nach den pandemiebedingten Einbrüchen und dem darauffolgenden Personalmangel im europäischen Flugverkehr versuchen Flughafenbetreiber, Schlüsselpositionen in der technischen Instandhaltung und Logistik durch selbst ausgebildetes Personal dauerhaft zu besetzen. Die Bereitstellung einer internen Ausbildungsstruktur gilt als wichtiges Element, um der Abwanderung von Arbeitskräften in andere Industriezweige entgegenzuwirken. Kritische Beobachter der Ausbildungsquote verweisen jedoch darauf, dass der Aufwand für die Betreuung und Weiterqualifizierung der Auszubildenden angesichts des kontinuierlichen Schichtbetriebs und der strengen Sicherheitsauflagen auf dem Flughafengelände beträchtlich ist. Der tatsächliche Nutzen für das

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Ferienende und Großveranstaltungen: ARBÖ und ÖAMTC warnen vor Stauwellen im österreichischen Straßennetz

Das bevorstehende erste September-Wochenende bringt auf den österreichischen Hauptverkehrsrouten eine massive Verdichtung des Fahrzeugaufkommens mit sich. Wie die Verkehrsclubs ARBÖ und ÖAMTC übereinstimmend melden, trifft das Ende der Schulferien in Wien, Niederösterreich und dem Burgenland mit der Rückreisewelle aus den südlichen Urlaubsländern zusammen. Zudem nutzen zahlreiche Späturlaubende ohne schulpflichtige Kinder sowie ausländische Feriengäste aus Bundesländern wie Nordrhein-Westfalen die ersten Tage im September für ihre Heimreise. Ab den Vormittagsstunden des Samstags ist auf den zentralen Nord-Süd- und Ost-West-Magistralen mit erheblichen Verzögerungen zu rechnen. Neben dem Transitverkehr sorgen mehrere Großveranstaltungen für lokale Belastungsprobleme im nachgeordneten Straßennetz. So zieht die Internationale Gartenbaumesse in Tulln an den Messtagen bis zu 100.000 Besucher an, was auf der Stockerauer Schnellstraße (S5) sowie der Tullner Straße (B19) zu Engpässen führt. In Tirol bedingt der Kitzbüheler Radmarathon am Sonntag umfangreiche Straßensperrungen, unter anderem auf der Pass-Thurn-Straße (B161) und der Gerlos Straße (B165). Parallel sorgen die Internationale Holzmesse in Klagenfurt und das Musikfestival Intensity Open Air in Innsbruck im Umfeld der jeweiligen Veranstaltungsorte für kapazitäre Grenzen bei den Zubringerstraßen. Besondere Nadelöhre bilden die autobahnnahen Baustellen- und Nadelöhrbereiche. Auf der Brennerautobahn (A13) gilt die sanierungsbedürftige Luegbrücke als kritischer Punkt, während auf der Tauernautobahn (A10) im Raum Salzburg und Bischofshofen erneut behördliche Sperrgitter an den Anschlussstellen eingesetzt werden, um ein Ausweichen des Transitverkehrs auf das untergeordnete Landesstraßennetz zu unterbinden. Auf der Pyhrnautobahn (A9) fokussieren sich die Blockaden auf die Einröhrenbereiche und Mautstellen der Bosruck- und Gleinalmtunnel. Am Sonntagmittag verlagert sich der Schwerpunkt schließlich auf die Zufahrten zum Großraum Wien über die

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Militärische Nutzung der Infrastruktur des Flughafens Klagenfurt und die Partnerschaft mit dem Österreichischen Bundesheer

Der Flughafen Klagenfurt übernimmt neben seiner Funktion für den zivilen Luftverkehr eine regelmäßige Rolle als logistischer und operativer Stützpunkt für das Österreichische Bundesheer. Im Rahmen von militärischen Ausbildungs- und Übungsvorhaben stellt der Kärntner Landesflughafen seine Start- und Landebahnen sowie Abstellflächen für unterschiedliche Luftfahrzeuge zur Verfügung. Ein aktuelles Beispiel für diese Kooperation bildet die Übungsserie SERE (Survive, Evade, Resist, Extract), die vom 24. August bis zum 4. September 2026 in Kärnten stattfindet. Rund 130 Angehörige des Jagdkommandos trainieren dabei spezielle Einsatzverfahren, wozu auch die Aus- und Fortbildung von Fallschirmspringern unter Nutzung der zivilen Infrastruktur gehört. Neben Übungen wie dieser nutzen die Luftstreitkräfte den Standort regelmäßig für temporäre Verlegungen von Abfangjägern des Typs Eurofighter sowie als Basis für Hubschraubereinsätze. Ablauf und Hintergründe der Übungsserie SERE in Kärnten Die Abkürzung SERE steht für die militärischen Kernfähigkeiten Überleben, Ausweichen, Widerstehen und Extraktion. Diese Ausbildungsinhalte sind darauf ausgerichtet, Personen in isolierten oder extremen Lagen auf das Verhalten hinter feindlichen Linien oder in unwegsamen Gebieten vorzubereiten. Das Jagdkommando als Spezialverband des Bundesheeres führt diese Einheiten durch, um die Handlungsfähigkeit in komplexen Szenarien aufrechtzuerhalten. Während der zwei Wochen dauernden Ausbildungsmassnahme dient der Flughafen Klagenfurt als Ausgangspunkt für fliegerische Operationen. Zum Einsatz kommt unter anderem ein Transportflugzeug vom Typ C-130 Hercules. Von Klagenfurt aus starten die Maschinen, um Fallschirmabsprünge im Kärntner Luftraum und über ausgewählten Absetzzonen durchzuführen. Die Nähe des Flughafens zu den alpinen Trainingsräumen ermöglicht kurze Anflugzeiten und eine effiziente Abwicklung der Flugstunden. Das Spektrum der Kooperation zwischen Zivilflughafen und Streitkräften Die Nutzung des Standorts Klagenfurt durch

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