September 4, 2026

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September 4, 2026

Neuausrichtung der Produkt- und Kabinenstruktur bei Jetblue

Die US-amerikanische Fluggesellschaft Jetblue bereitet eine grundlegende Überarbeitung ihres Kabinenkonzepts für den inneramerikanischen Markt vor. Mit der Einführung des Passagierprodukts Blue First bietet das Unternehmen erstmals in seiner Geschichte eine klassische First Class auf Routen an, auf denen bislang keine Liegesitze der etablierten Mint-Klasse verfügbar sind. Bisher beruhte die Geschäftsstrategie von Jetblue im Wesentlichen auf einer weitgehend einheitlichen Economy-Kabine mit erhöhtem Sitzabstand. Das neue Angebot soll Ende 2026 in den regulären Flugbetrieb integriert werden, wobei der Ticketverkauf im Herbst 2026 startet. Mit diesem Schritt reagiert die Fluggesellschaft auf die veränderte Nachfragestruktur im nordamerikanischen Luftverkehrsmarkt, in dem Premium-Angebote und Zusatzleistungen zunehmend an Bedeutung für die Gesamterträge der Fluggesellschaften gewinnen. Konfiguration und technische Ausstattung der neuen Bestuhlung Die Ausstattung der neuen BlueFirst-Kabine unterscheidet sich deutlich von der bisherigen Standardbestuhlung des Anbieters. Die Sitze werden in einer Zwei-Auszwei-Anordnung verbaut, was gegenüber den sonst üblichen Drei-Aus-Drei-Reihen der Economy-Klasse eine breitere Sitzfläche und mehr persönlichen Freiraum garantiert. Der Sitzabstand steigt um bis zu 17,7 Zentimeter im Vergleich zur Standardkabine, während der Neigungswinkel der Rückenlehnen um knapp 12,7 Zentimeter erweitert wird. Bei der Polsterung kommt ein Spezialschaumstoff des Matratzenherstellers Tuft & Needle zum Einsatz. Auch im Bereich der individuellen Unterhaltungselektronik und Konnektivität führt Jetblue technische Neuerungen ein. Jeder Sitz wird mit einem 13,3 Zoll großen Bildschirm ausgestattet, der über Bluetooth-Schnittstellen für kabellose Kopfhörer verfügt. Zudem stehen den Passagieren Ladeanschlüsse der Standards USB-A und USB-C sowie herkömmliche Steckdosen mit 110 Volt Spannung zur Verfügung. Der von der Fluggesellschaft gewohnte kostenlose Highspeed-Internetzugang unter der Marke Fly-Fi bleibt auch

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Sky Up Airlines erweitert Streckennetz ab Chișinău um Zielort Düsseldorf

Die ukrainisch-stämmige Fluggesellschaft Sky Up Airlines plant eine Aufstockung ihres Flugangebots ab der moldauischen Hauptstadt Chișinău für die Sommersaison 2027. Insgesamt beabsichtigt das Unternehmen, zwölf Strecken von der osteuropäischen Basis aus zu bedienen. Im Rahmen dieser Netzwerkanpassung nimmt die Airline unter anderem eine neue Verbindung zum Flughafen Düsseldorf in ihr Programm auf. Die Aufnahme des Flugbetriebs auf der Route zwischen Chișinău und Nordrhein-Westfalen ist für den 25. März 2027 angekündigt und soll mit zwei wöchentlichen Frequenzen durchgeführt werden. Für den Betrieb der Route ist zum Auftakt der Einsatz einer Boeing 737-700 vorgesehen. Ab dem 27. Mai 2027 plant die Fluggesellschaft, das Angebot durch die Beistellung einer größeren Boeing 737-800 mit höherer Passagierkapazität anzupassen. Neben dem Ziel Düsseldorf hatte das Unternehmen bereits zuvor Streckenaufnahmen ab Chișinău nach Wien und Nürnberg im Flugplan angekündigt. Damit baut die Airline ihre Präsenz im deutschsprachigen Raum schrittweise weiter auf. Die Aufstockung der Routen in Moldau hängt eng mit der veränderten Marktlage in Osteuropa zusammen. Seit der Schließung des ukrainischen Luftraums hat Sky Up Airlines einen Großteil ihrer betrieblichen Aktivitäten ins benachbarte Ausland verlagert und nutzt den Flughafen Chișinău als Ausweichbasis für den osteuropäischen Passagierverkehr. Neben dem Wet-Lease-Geschäft für andere europäische Carrier setzt das Unternehmen damit verstärkt auf eigene Linienverbindungen zur Anbindung der osteuropäischen Diaspora in Mitteleuropa. Branchenbeobachter verweisen darauf, dass der Markt ab Chișinău durch den Markteintritt mehrerer Fluggesellschaften stark umkämpft ist. Fluggesellschaften wie Wizz Air und FlyOne bieten ebenfalls Kapazitäten in der Region an, was zu einem vergrößerten Angebot im Niedrigpreissegment führt. Der dauerhafte

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Großauftrag für ATR und die Entwicklung des regionalen Luftverkehrsmarktes in Indien

Die indische Regionalfluggesellschaft Fly91 hat am 3. September 2026 den Festkauf von 40 Turboprop-Flugzeugen des Typs ATR 72-600 bekannt gegeben. Der Auftrag hat nach Listenpreisen ein Volumen von rund einer Milliarde US-Dollar und stellt die größte Einzelbestellung des Herstellers ATR seit knapp zehn Jahren dar. Gleichzeitig handelt es sich um das umfangreichste Geschäft, das ein Indikatorensegment regionaler Fluggesellschaften jemals mit dem europäischen Konsortium abgeschlossen hat. Die Auslieferung der Maschinen ist für den Zeitraum zwischen 2027 und 2032 vorgesehen. Für die in Goa ansässige Fluggesellschaft bedeutet das Abkommen eine schrittweise Aufstockung der eigenen Flotte von aktuell sechs auf insgesamt 60 Flugzeuge innerhalb der kommenden fünf Jahre. Mit diesem Schritt zieht das Auftragsvolumen von ATR für das laufende Jahr 2026 auf 54 Maschinen an, womit das Gesamtergebnis des Vorjahres 2025 bereits mehrere Monate vor Jahresende übertroffen wird. Marktpotenziale und operative Ausrichtung der Fluggesellschaft Fly91 Die Unternehmensführung von Fly91, die offiziell unter dem Namen Just Udo Aviation Private Limited registriert ist, setzt mit der Investition auf ein Marktsegment, das in den indischen Bundesstaaten bislang als unterentwickelt gilt. Nach Marktdaten des Herstellers ATR werden in Indien jährlich rund 4,6 Milliarden interurbane Reisen absolviert. Lediglich etwa drei Prozent dieser Fahrten und Flüge entfallen derzeit auf den Luftverkehr. Das Geschäftsmodell von Fly91 basiert auf der Anbindung von Städten der zweiten und dritten Kategorie, die von den großen Netzwerk-Carriers bislang nur eingeschränkt angeflogen werden. Derzeit führt die Fluggesellschaft wöchentlich mehr als 280 Flüge durch und verbindet 13 Zielorte. Das Streckennetz erstreckt sich über Bundesstaaten wie Maharashtra, Karnataka,

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Flugnetz im Nahen Osten: Lufthansa Group nimmt einzelne Verbindungen wieder auf und verlängert Aussetzungen

Die Lufthansa Group passt ihr Flugangebot im Nahen und Mittleren Osten aufgrund der veränderten Lage im regionalen Luftraum erneut an. Die Kernmarke Lufthansa nimmt am 10. September 2026 die Verbindung von Frankfurt am Main in die saudi-arabische Hauptstadt Riad mit drei wöchentlichen Frequenzen wieder auf. Zudem ist vorgesehen, die Flüge nach Amman im Jordanland ab dem 25. Oktober wieder auf eine tägliche Bedienung umzustellen. Auch die Konzerntochter Austrian Airlines plant die Rückkehr nach Jordanien und nimmt ihre Flüge von Wien nach Amman bereits am 2. Oktober mit drei wöchentlichen Umläufen wieder auf. Gleichzeitig bleiben zahlreiche andere Zielorte im Streckennetz der Unternehmensgruppe länger ausgesetzt als ursprünglich vorgesehen. Die Verbindungen nach Dubai ruhen bei Lufthansa, Eurowings und Swiss bis mindestens zum 24. Oktober. Dieser Zeitraum gilt ebenso für die Aussetzung der Flüge nach Abu Dhabi, Beirut, Dammam und Maskat bei verschiedenen Fluggesellschaften des Konzerns. Noch etwas länger aus dem Flugplan gestrichen bleiben die Strecken nach Erbil im Irak sowie in die iranische Hauptstadt Teheran, wo die Aussetzung bis zum 31. Oktober verlängert wurde. Parallel zu diesen Einschränkungen baut die Gruppe ihr Angebot nach Tel Aviv wieder auf und strebt ab Oktober insgesamt 67 wöchentliche Flüge nach Israel an. Die schrittweise Wiederaufnahme einzelner Routen bei gleichzeitig anhaltenden Aussetzungen anderer Zielorte verdeutlicht die betrieblichen Herausforderungen für die europäische Luftfahrtgruppe in geopolitisch instabilen Regionen. Der Konzern stützt seine Entscheidungen auf kontinuierliche Sicherheitsanalysen des hauseigenen Krisenstabs sowie auf Vorgaben der europäischen Luftfahrtbehörde EASA und nationaler Ministerien. Die routinemäßigen Anpassungen führen für Passagiere zu Umbuchungen und erfordern

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Neuordnung und Ausbau des internationalen Streckennetzes bei Air Canada für das Jahr 2027

Die kanadische Fluggesellschaft Air Canada hat am 3. September 2026 eine umfassende Anpassung ihres internationalen Flugprogramms für die Sommersaison 2027 angekündigt. Das Ausbauprogramm umfasst die Ersteinführung mehrerer Langstreckenverbindungen von den primären Drehkreuzen Toronto-Pearson, Montréal-Pierre Elliott Trudeau sowie Vancouver zu Zielen in Europa und Asien. Ergänzend dazu werden bestehende saisonale Strecken nach Lateinamerika in ganzjährige Direktverbindungen umgewandelt und Frequenzen auf Kernrouten erhöht. Der Netzwerkausbau stützt sich technologisch auf den bevorstehenden Einsatz des neuen Schmalrumpfflugzeugs vom Typ Airbus A321XLR sowie auf die gezielte Verteilung bestehender Großraumflugzeuge. Die Maßnahme verdeutlicht das Bestreben des Unternehmens, in einem hart umkämpften nordamerikanischen Markt zusätzliche Marktanteile im interkontinentalen Passagierverkehr zu sichern. Ausbau der Flugverbindungen ab dem Hauptdrehkreuz Toronto Das Drehkreuz Toronto-Pearson bildet den Schwerpunkt der angekündigten Netzwerkanpassungen. Ab Mai 2027 nimmt die Fluggesellschaft eine direkte Verbindung nach Oslo auf, die viermal wöchentlich bedient wird. Im Juni 2027 folgen zwei weitere europäische Destinationen: Drei wöchentliche Flüge werden zum Flughafen Shannon an der irischen Westküste angeboten, während die südfranzösische Hafenstadt Nizza zweimal pro Woche angeflogen wird. Durch diese Neuaufnahmen bedient Air Canada zusätzliche Nischenmärkte im europäischen Punkt-zu-Punkt-Verkehr. Neben neuen Zielen erhöht die Airline die Kapazitäten auf etablierten Strecken. Die Verbindung zum Flughafen London-Heathrow erfährt eine Frequenzerhöhung, während die Route nach Shanghai ab dem Frühjahr 2027 täglich bedient wird. Auch im Mittelamerika-Geschäft zieht das Unternehmen Konsequenzen aus der Nachfrageentwicklung: Die im Dezember 2026 als saisonaler Dienst startende Verbindung nach Guatemala-Stadt wird ab 2027 als ganzjähriges Angebot im Flugplan verankert. Neue Transatlantikrouten und Netzwerkerweiterung ab Montréal Vom zweitgrößten Drehkreuz der Fluggesellschaft

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Flugplananpassung im Baltikum: Air Baltic streicht 18 Strecken für die Sommersaison 2027

Die lettische Fluggesellschaft Air Baltic nimmt Anpassungen an ihren Planungsdaten für den Sommerflugplan 2027 vor und streicht insgesamt 18 Passagierverbindungen aus ihrem Streckennetz. Eine Auswertung von Flugplandaten durch das Branchenportal Aero Routes zeigt deutliche Kapazitätsreduzierungen an allen drei baltischen Hauptstandorten sowie an skandinavischen Außenstationen. Am Drehkreuz Riga entfallen die Verbindungen nach Dubai, Dublin, Malta, Olbia sowie Valencia. Auch an den estnischen und litauischen Basen schrumpft das Flugangebot spürbar. Ab Tallinn werden acht Strecken gestrichen, darunter Routen nach Kopenhagen, Oslo, Palma de Mallorca, Rhodos und Split. In Vilnius streicht das Unternehmen fünf Destinationen aus der Flugplanung, konkret die Verbindungen nach Berlin, Heraklion, Nizza, Prag und Teneriffa-Süd. Zudem wurde die skandinavische Direktverbindung zwischen Tampere in Finnland und Málaga aus dem Sommerprogramm entfernt. Die Anpassungen im Streckennetz erfolgen vor dem Hintergrund anhaltender operativer und finanzieller Herausforderungen der Fluggesellschaft. Air Baltic kämpft seit längerer Zeit mit Triebwerksproblemen bei Teilen ihrer reinen Airbus-A220-300-Flotte, was zu Engpässen bei der Flugzeugverfügbarkeit führt. Zudem führt die Ausdünnung von Linienverbindungen zu Debatten in den baltischen Staaten, da die Fluggesellschaft stark auf staatliche Beihilfen und Eigenkapitalzuführungen der lettischen Regierung angewiesen ist, um ihren Flugbetrieb und die Anbindung der Region zu sichern. Luftfahrtexperten verweisen darauf, dass die Streichung unrentabler oder operational risikoreicher Strecken der Konsolidierung der Marge dienen soll, insbesondere im Hinblick auf den von der Airline angestrebten Börsengang. Gleichzeitig schwächt der Rückzug von Direktverbindungen aus Städten wie Vilnius oder Tallinn die regionale Anbindung gegenüber Konkurrenten wie Ryanair oder Wizz Air. Ob die gestrichenen Routen zu einem späteren Zeitpunkt erneut aufgenommen

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Southwest Airlines kündigt erste Lounges an

Die US-amerikanische Fluggesellschaft Southwest Airlines leitet eine grundlegende Umgestaltung ihres bisherigen Geschäftsmodells ein und plant die Eröffnung eigener Flughafenlounge-Bereiche ab Ende 2027. Erste Standorte für das neue Infrastrukturangebot sind die Flughäfen Austin, Baltimore, Honolulu und Nashville. Die Maßnahme schließt an vorangegangene Anpassungen des Betriebsmodells an, darunter die Abkehr von der freien Sitzplatzwahl, die Einführung von Sitzplätzen mit erweiterter Beinfreiheit sowie der Aufbau internationaler Partnerschaften, wie etwa mit LOT Polish Airlines. Mit diesen Veränderungen reagiert das Luftfahrtunternehmen auf den intensiveren Wettbewerb im Segment höherpreisiger Reisesegmente und versucht, kaufkräftigere Passagiere stärker an sich zu binden. Die Realisierung der Warteräume erfolgt in Kooperation mit dem Finanzdienstleister Chase und soll eng mit der Ausgabe einer neuen Kreditkarte verknüpft werden. Wandel des traditionsreichen Low-Cost-Modells Seit der Gründung des Unternehmens stützte sich Southwest Airlines auf ein stark vereinfachtes, kostenoptimiertes Punkt-zu-Punkt-Modell. Zu den Kernmerkmalen gehörten eine einheitliche Flotte, die freie Platzwahl beim Boarding sowie der Verzicht auf aufpreispflichtige Zusatzleistungen wie Freigepäckgrenzen oder exklusive Aufenthaltsbereiche. In den vergangenen Jahren zeigte dieses Modell in einem veränderten Marktumfeld jedoch zunehmende Grenzen bezüglich der Erzielung hoher Erträge pro Sitzplatzkilometer. Der Beschluss, eigene Aufenthaltsräume an wichtigen Knotenpunkten einzurichten, stellt daher den Abschied von einer Kernphilosophie dar, die das Markenbild der Fluggesellschaft über fünf Jahrzehnte lang prägte. Das Management richtet den Blick verstärkt auf Geschäftsreisende und Kundengruppen mit höherer Zahlungsbereitschaft. Neben der Erhöhung der Ticketpreise über differenzierte Sitzplatzkategorien bilden Zusatzangebote am Boden einen weiteren Baustein, um die Erlösbasis der Fluggesellschaft zu verbreitern und die Abhängigkeit von reinen Beförderungsentgelten zu verringern. Standorte und Infrastruktur

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Tarifkonflikt bei Belgischer Airline: Gewerkschaft droht mit Streik wegen Tel-Aviv-Flügen

Bei der belgischen Fluggesellschaft Brussels Airlines droht ein Arbeitskampf auf den Strecken in den Nahen Osten. Die Gewerkschaft ACV Puls hat einen Streikaufruf eingereicht, um gegen die Entscheidung der Unternehmensleitung zu protestieren, Flüge nach Tel Aviv wieder über den regulären Dienstplan zu besetzen. Die Fluggesellschaft hatte die Verbindungen nach Israel im Sommer 2026 zunächst wieder aufgenommen und den Betrieb auf dieser Route vorübergehend ausschließlich mit freiwillig gemeldeten Besatzungsmitgliedern durchgeführt. Nun stellt der Betreiber auf das standardmäßige Personaleinsatzverfahren um, da er die Lage vor Ort als ausreichend stabil bewertet. Die Gewerkschaft ACV Puls weist diese Einschätzung zurück und beruft sich auf anhaltende Sicherheitsrisiken in der Region sowie die Hinweise der belgischen Behörden, die von nicht notwendigen Reisen nach Israel abraten. Nach Ansicht der Arbeitnehmervertretung muss den Beschäftigten unter den aktuellen Bedingungen weiterhin das Recht eingeräumt werden, Einsätze auf den Strecken nach Tel Aviv ohne arbeitsrechtliche Konsequenzen abzulehnen. Der eingereichte Streikaufruf ist seit dem 1. September 2026 wirksam, wobei sich eventuelle Arbeitsniederlegungen nach Angaben der Gewerkschaft ausschließlich auf die Flüge von und nach Tel Aviv beschränken würden. Die Führung von Brussels Airlines betont, dass die Sicherheit von Passagieren und Personal oberste Priorität habe. Der Vorfall wird in enger Abstimmung mit dem Mutterkonzern Lufthansa sowie internationalen Sicherheitsbehörden kontinuierlich analysiert. Das Unternehmen verweist darauf, dass die Einsatzverfahren bei einer Veränderung der Gefährdungslage jederzeit angepasst werden können. Konkrete Termine für Streikmaßnahmen wurden von den Gewerkschaftsvertretern bisher nicht festgesetzt, um Raum für weitere Verhandlungen zu lassen. Luftfahrtexperten verweisen darauf, dass die Wiederaufnahme von Flügen in Krisenregionen

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Vueling: Verzögerung bei der Flottenumstellung auf B737-Max

Die spanische Fluggesellschaft Vueling, die als Niedrigpreis-Tochtergesellschaft der International Airlines Group (IAG) agiert, muss den ersten kommerziellen Einsatz von Flugzeugen des Typs Boeing 737 Max verschieben. Der ursprüngliche Betriebsstart war für Dezember 2026 vorgesehen, wurde nun jedoch in die erste Hälfte des Jahres 2027 verlegt. Grund für die zeitliche Verzögerung sind anhaltende Engpässe und Verzögerungen beim behördlichen Zertifizierungsprozess der Kabinensitze des Herstellers Recaro. Die Fluggesellschaft hat bestätigt, dass sie in engem Austausch mit dem Sitzhersteller steht, um die offenen Zertifizierungsfragen zu klären. Für das Unternehmen bedeutet der Aufschub eine Anpassung seiner Strecken- und Kapazitätsplanungen für die Wintersaison. Zertifizierungsprobleme bei Recaro als Auslöser für Lieferverzögerungen Der Verzug bei der Auslieferung der neuen Flugzeuge ist primär auf Verzögerungen im Zulassungsverfahren der Fluggastsitze zurückzuführen. Die Maschinen sollen mit Sitzmodellen des deutschen Zulieferers Recaro ausgestattet werden. Bevor neue Sitztypen im regulären Passagierbetrieb eingesetzt werden dürfen, müssen sie umfangreiche Festigkeits- und Sicherheitsprüfungen durch die zuständigen Luftfahrtbehörden bestehen. Die Abstimmung dieser Prozesse nimmt mehr Zeit in Anspruch als von der Fluggesellschaft und dem Lieferanten veranschlagt. Anpassungen der Kabinenausstattung und Verzögerungen bei Zulassungen haben sich in den vergangenen Monaten zu einer branchenweiten Herausforderung entwickelt. Mehrere europäische Fluggesellschaften sahen sich veranlasst, die Auslieferung neuer Flugzeuge zu verschieben oder Maschinen mit unvollständigen Kabinenkonfigurationen zu übernehmen. Vueling hat entschieden, den kommerziellen Liniendienst mit den betroffenen Flugzeugen erst nach vollständiger und behördlich abgeschlossener Zertifizierung der gesamten Passagierkabine aufzunehmen. Hintergründe der Flottenumstellung von Airbus auf Boeing Der geplante Einsatz der Boeing 737 Max markiert einen Wendepunkt in der Flottenstruktur von Vueling. Seit

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Condor und Qantas schließen Partnerschaft

Die deutsche Fluggesellschaft Condor und die australische Airline Qantas haben eine weltweite Kooperation im Passagierverkehr gestartet. Das Herzstück der Vereinbarung bildet ein Interline-Abkommen, welches Kunden beider Unternehmen das Buchen durchgehender Flugverbindungen auf einem einzigen Ticket ermöglicht. Zudem wird das aufgegebene Reisegepäck am Umsteigeort direkt bis zum Zielort durchgecheckt. Neben der betrieblichen Vernetzung umfasst die Übereinkunft eine Einbindung in das Treueprogramm von Qantas. Teilnehmer dieses Vielfliegerprogramms erhalten die Möglichkeit, ihre Meilen für Prämienflüge in allen Drei-Klassen-Konfigurationen von Condor einzulösen. Die Streckennetze der beiden Fluggesellschaften verknüpfen sich an zentralen internationalen Verkehrsknotenpunkten. Dazu zählen Bangkok, Johannesburg, Los Angeles, San Francisco, New York, Vancouver, Paris und Rom. Über diese Drehkreuze erhalten Fluggäste aus Australien und Neuseeland Anschluss an das Netz von Condor, das mehr als 90 Zieldestinationen in Europa, im Mittelmeerraum sowie in Nord-, Mittelamerika und der Karibik umfasst. Im Gegenzug verbessert sich für Reisende aus Europa die Erreichbarkeit von Zielen im pazifischen Raum. Für die im hessischen Neu-Isenburg ansässige Condor reiht sich die Kooperation in eine Reihe internationaler Abkommen ein. Seit Anfang des Jahres 2026 schloss der deutsche Ferienflieger bereits bilaterale Interline-Vereinbarungen mit Fluggesellschaften wie Etihad Airways, EVA Air, Saudia, Air Astana, Japan Airlines, Hainan Airlines, Cathay Pacific und Uzbekistan Airways. Anfang September 2026 trat zudem eine Partnerschaft mit der thailändischen Liniengesellschaft Thai Airways in Kraft. Branchenexperten bewerten die Kooperation als einen logischen Schritt zur Erhöhung der Sitzplatzauslastung auf Langstreckenflügen. Nach der Loslösung vom ehemaligen Mutterkonzern Thomas Cook und der Modernisierung der Langstreckenflotte mit Flugzeugen vom Typ Airbus A330neo ist Condor auf externe

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