September 11, 2026

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September 11, 2026

Genehmigung eines fünften Zielortes für Emirates in Deutschland

Die Bundesregierung hat der Fluggesellschaft Emirates aus den Vereinigten Arabischen Emiraten die rechtliche Möglichkeit eingeräumt, künftig einen fünften Zielflughafen in Deutschland anzusteuern. Diese Entscheidung folgte auf einen offiziellen Staatsbesuch des emiratischen Präsidenten Scheich Mohammed bin Sajid in Deutschland. Die vereinbarte Regelung sieht vor, dass die Fluglinie bis zu sieben wöchentliche Verbindungen zu dem neuen Zielort anbieten kann, wobei die Rechte für so genannte Fünfte-Freiheit-Flüge zu Drittstaaten ausgeschlossen bleiben. Obwohl die Bundesregierung den Flughafen Berlin-Brandenburg in ihrer Stellungnahme nicht namentlich nannte, strebt Emirates seit Jahren eine Verbindung nach Berlin an. Während Vertretungen der Politik in Berlin und Brandenburg den Schritt als Stärkung der regionalen Verkehrsanbindung begrüßen, schärft die etablierte Konkurrenz ihre Kritik an einer möglichen Wettbewerbsverzerrung auf den Langstrecken. Verkehrsrechtliche Rahmenbedingungen und Beschränkungen Die Erweiterung der Flugrechte erfolgt im Rahmen einer Überarbeitung der bilateralen Luftverkehrsabkommen zwischen Deutschland und den Vereinigten Arabischen Emiraten. Bislang verfügte Emirates über Genehmigungen für die vier deutschen Großflughäfen Frankfurt am Main, München, Düsseldorf und Hamburg. Versuche der Fluggesellschaft, einen fünften Standort im deutschen Streckennetz zu etablieren, scheiterten in der Vergangenheit wiederholt am Widerstand wechselnder Bundesregierungen und heimischer Fluggesellschaften. Das Bundesministerium für Digitales und Verkehr verwies darauf, dass die vereinbarte Obergrenze von sieben Flügen pro Woche eine Marktüberlastung verhindern soll. Durch das Verbot von Weiterflügen vom neuen Landepunkt in Drittstaaten bleibt der Betrieb rein auf den Punkt-zu-Punkt-Verkehr zwischen Deutschland und den Emiraten beschränkt. Emirates-Chef Tim Clark hatte im Vorfeld der Internationalen Luft- und Raumfahrtausstellung im Juni 2026 das ausgeprägte Interesse des Unternehmens bekräftigt, den Flughafen Berlin-Brandenburg baldmöglichst in

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Air Dolomiti bedient Route zwischen München und Zagreb

Die italienische Fluggesellschaft Air Dolomiti nimmt zum Beginn des Winterflugplans am 25. Oktober 2026 tägliche Linienflüge zwischen dem Flughafen München und der kroatischen Hauptstadt Zagreb auf. Das Tochterunternehmen der Deutschen Lufthansa schrittet damit tiefer in die Bedienung mitteleuropäischer Zubringerstrecken ein. Ab dem 1. Januar 2027 wird Air Dolomiti die Route vollständig von der Muttergesellschaft Lufthansa übernehmen, die den Kurs bisher im eigenen Flugbetrieb durchgeführt hat. Die Umstellung ist Teil einer konzerninternen Umstrukturierung der Kapazitäten an den Drehkreuzen Frankfurt und München. Durch die Verlagerung von Strecken auf Tochtergesellschaften mit niedrigerer Kostenstruktur versucht der Lufthansa-Konzern, die Betriebskosten auf Kurz- und Mittelstrecken zu senken. Air Dolomiti setzt auf der Verbindung nach Zagreb Flugzeuge vom Typ Embraer E190 und E195 ein, deren Sitzplatzkapazität für das Passagieraufkommen auf dieser Regionalstrecke ausgelegt ist und eine kontinuierliche Auslastung im Zubringerverkehr sicherstellen soll. Mit der vollständigen Übernahme der Verbindung bleibt das Flugangebot für Passagiere aus der Region Zagreb über das Drehkreuz München an das weltweite Streckennetz der Star Alliance angebunden. Neben Air Dolomiti bedient auch die kroatische Staatsairline Croatia Airlines den Korridor zwischen München und der kroatischen Hauptstadt im Rahmen bestehender Codeshare-Vereinbarungen. Die Verteilung der Flugzeiten zielt darauf ab, sowohl Geschäftsreisenden als auch Umsteigepassagieren Anschlussmöglichkeiten an den Drehkreuzen zu bieten.

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Modernisierungsprogramm für das Passagierschiff Queen Mary 2 im Frühjahr 2027

Die britische Traditionsreederei Cunard Line hat ein umfassendes Werft- und Modernisierungsprogramm für ihr Flaggschiff Queen Mary 2 angekündigt. Das im Jahr 2004 in Dienst gestellte Passagierschiff, das als derzeit einziger klassischer Ocean Liner auf der Transatlantikroute eingesetzt wird, geht vom 31. März bis zum 9. Mai 2027 in das Trockendock der Werft Damen Shiprepair im französischen Brest. Ziel des mehrwöchigen Aufenthalts ist eine Überarbeitung der Passagierbereiche, die Anpassung der Unterkünfte an aktuelle Nachfragemuster sowie die Erweiterung bestehender Gastronomie- und Wellnesskapazitäten. Während der Werftzeit sollen unter anderem 31 neue Kabinen und Suiten eingebaut und bestehende Premium-Bereiche grundlegend umgestaltet werden. Der Umbau bildet den nächsten Schritt in der Flottenpflege des Mutterkonzerns Carnival Corporation, der bereits für das laufende Jahr Anpassungen an der jüngst in Dienst gestellten Queen Anne vorgesehen hat. Umbauarbeiten im Trockendock und Kapazitätserweiterungen an Bord Die geplanten Baumaßnahmen im Trockendock der Damen-Werft in Brest umfassen sowohl technische Instandhaltungsarbeiten als auch umfassende Veränderungen der Passagierinfrastruktur. Um der gestiegenen Nachfrage nach höherwertigen Unterkünften gerecht zu werden, lässt die Reederei insgesamt 31 zusätzliche Einheiten in das Schiff integrieren. Hierzu zählen 16 neue Suiten der Kategorie Princess Grill sowie 15 weitere Kabinen der Britannia-Klasse. Das Design der neuen Räumlichkeiten orientiert sich an der traditionellen Art-déco-Ausstattung des Schiffs, setzt jedoch auf modernisierte Materialien und angepasste Grundrisse. Neben dem Neueinbau von Unterkünften steht die Modernisierung der bestehenden Premium-Bereiche im Mittelpunkt des Werftaufenthalts. Alle vorhandenen Grill-Suiten werden einer grundlegenden Renovierung unterzogen, bei der insbesondere die Baddesign-Konzepte erneuert werden. In direktem Zusammenhang mit den erhöhten Bettenkapazitäten im oberen

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Smartwings plant Charterflüge von Salzburg nach Faro

Die tschechische Fluggesellschaft Smartwings beabsichtigt, im Frühjahr 2027 temporäre Charterverbindungen zwischen dem Flughafen Salzburg und dem portugiesischen Ziel Faro aufzunehmen. Nach Auswertung von Flugplandaten durch Aeroroutes.com plant das Luftfahrtunternehmen den Einsatz von Mittelstreckenflugzeugen des Typs Boeing 737-800. Vorgesehen sind zwei wöchentliche Umläufe an den Verkehrstagen Montag und Dienstag. Das Flugprogramm ab Salzburg soll im Zeitraum vom 5. April bis zum 1. Juni 2027 durchgeführt werden, während die Rückflüge von der Algarve-Küste vom 12. April bis zum 8. Juni 2027 terminiert sind. Die geplante Route richtet sich primär an Reiseveranstalter, die Sitzplatzkontingente für Urlaubsreisende aus dem Einzugsgebiet Westösterreichs und des angrenzenden Bayerns buchen. Für den Flughafen Salzburg bedeutet die Einbindung von Smartwings eine Ergänzung des traditionellen Mittelmeer- und Atlantikprogramms in der nachfragestarken Vorsaison. Der Einsatz von Maschinen der Boeing-737-Serie mit rund 189 Sitzplätzen ermöglicht die Abwicklung größerer Passagiergruppen im Vollcharter- und Bausteingeschäft. Smartwings fungiert als einer der größten Charteranbieter in Mitteleuropa und bedient regelmäßig Zielgebiete im Süden Europas für verschiedene Reisekonzerne. Das Geschäftsmodell basiert auf der flexiblen Bereitstellung von Fluggerät für saisonale Nachfragespitzen an regionalen Abflugorten. Die Aufstellung von Frühlingsketten nach Portugal nutzt die Zeitfenster vor Beginn der sommerlichen Hauptreisezeit, um die Flottenauslastung an Nebenstandorten zu erhöhen.

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Zwischenfälle durch Geruchs- und Rauchentwicklung bei zwei Flügen von Delta Air Lines innerhalb von 48 Stunden

Innerhalb eines Zeitraums von rund 48 Stunden kam es bei zwei Passagierflügen der US-amerikanischen Fluggesellschaft Delta Air Lines zu Zwischenfällen durch unerwartete Geruchs- und Rauchentwicklung in den Flugzeugkabinen. Beide Vorfälle betrafen Flugzeuge des Typs Airbus A220, die auf unterschiedlichen Inlandsstrecken in den Vereinigten Staaten unterwegs waren. Die Besatzungen erklärten in beiden Fällen Luftnotlagen, um bevorzugte Landerechte von der Flugverkehrskontrolle zu erhalten. Ein Flug musste außerplanmäßig zu einem Ausweichflughafen umgeleitet werden, während der zweite Flug seinen Zielflughafen unter Notfallbedingungen ansteuerte. Sämtliche Insassen konnten die Maschinen nach den sicheren Landungen regulär über die Fahrgastbrücken verlassen. Verlauf der beiden Flugumleitungen und Notfallerklärungen Der erste Zwischenfall ereignete sich am 7. September 2026 auf dem Delta-Flug 1035 von Jacksonville im Bundesstaat Florida zum Flughafen John F. Kennedy International in New York. Während des Fluges bemerkte die Besatzung der Airbus A220 eine unnormale Geruchsentwicklung in der Passagierkabine. Die Piloten entschieden sich gegen die Fortsetzung des Fluges nach New York und leiteten eine Sicherheitslandung auf dem Ausweichflughafen Raleigh-Durham International im Bundesstaat North Carolina ein. Die Erklärung des Notfalls diente nach Angaben der Fluggesellschaft dazu, eine priorisierte Abwicklung im Luftraum und bei der Landekoordination zu erreichen. Alle 113 Personen an Bord verließen das Flugzeug am Flugsteig ohne Verletzungen und wurden anschließend mit einer Ersatzmaschine an ihr Ziel transportiert. Am darauffolgenden Tag, dem 8. September 2026, verzeichnete die Fluggesellschaft ein vergleichbares Ereignis auf dem Delta-Flug 1390 vom New Yorker Flughafen LaGuardia nach Chicago O’Hare. Auch bei dieser Verbindung, die ebenfalls von einer Airbus A220 durchgeführt wurde, bemerkte die Besatzung

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Neue Regionalanbindung nach Berlin: Vini startet Erstflug ab Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden

Die On-Demand-Fluggesellschaft Vini hat den Erstflug von ihrer Basis am Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden in Richtung Hauptstadtregion absolviert. An Bord der Chartermaschine befanden sich Vertreter aus Politik, regionaler Wirtschaft und der Luftfahrtbranche. Der Sonderflug bildete die Vorbereitung für die Aufnahme eines regulären Linienbetriebs, der ab dem 9. Oktober 2026 mit drei wöchentlichen Umläufen zwischen der Region Baden und dem Großraum Berlin angeboten werden soll. Das Betriebskonzept beruht auf einer flexiblen, nachfrageorientierten Flugplanung für Geschäftsreisende. Die operative Durchführung des Premierenflugs übernahm die Regionalfluggesellschaft Private Wings mit einem zweimotorigen Turboprop-Flugzeug vom Typ Dornier 328. Je nach Auslastung, Routenführung und benötigter Kapazität soll der Operating Partner auch bei künftigen Verbindungen im Streckennetz von Vini zum Einsatz kommen. Der Erstflug wurde zum Flughafen Berlin Brandenburg (BER) umgeleitet, da weitreichende Luftraum-Beschränkungen im Zuge des Staatsbesuchs des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj die ursprüngliche Anfluggenehmigung beeinflussten. Die regulären Flüge ab Oktober sollen planmäßig auf dem Flugplatz Berlin-Schönhagen abgewickelt werden. Mit der Einbindung von Berlin-Schönhagen wählt der Anbieter ein Modell abseits der großen Verkehrsfuhghäfen, um bodengebundene Zeiten bei der Passagierabfertigung zu verkürzen. Kleinere Regionalflugplätze bieten kürzerer Wege für Passagiere und geringere Landegebühren, verlangen von den Fluggästen jedoch eine eigenständige Weiterreise im Nahverkehr in das Berliner Stadtzentrum. Das Angebot schließt eine Lücke im regionalen Punkt-zu-Punkt-Verkehr, nachdem klassische Linienfluggesellschaften innerdeutsche Verbindungen auf Kurzstrecken in den vergangenen Jahren spürbar reduziert haben. Branchenanalysten sehen in bedarfsorientierten Nischenmodellen mit Turboprop-Gerät eine Möglichkeit für Regionalflughäfen, entfallene Linienkapazitäten zu kompensieren. Die Wirtschaftlichkeit des Konzepts hängt jedoch stark davon ab, ob auf der Route eine ausreichend hohe und

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Bremen und der Bund investieren in die militärische Nutzung von Flughafen und Überseehafen

Das Land Bremen und der Bund haben sich nach monatelangen Verhandlungen auf ein umfangreiches Infrastrukturprogramm geeinigt, um den Flughafen Bremen sowie die Hafenanlagen in Bremerhaven verstärkt für militärische Logistikzwecke nutzbar zu machen. Das Gesamtvolumen der geplanten Investitionen beläuft sich auf rund 1,55 Milliarden Euro. Während der Bund im Rahmen der NATO-Aktivitäten und der Bündnisverteidigung etwa 1,35 Milliarden Euro bereitstellt, übernimmt das Land Bremen einen Eigenanteil von rund 200 Millionen Euro. Die Vereinbarung umfasst insgesamt 42 konkrete Einzelmaßnahmen, die bis zum Jahr 2031 vollständig umgesetzt werden sollen. Ende September 2026 wird Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius im Bremer Rathaus erwartet, um das Abkommen gemeinsam mit Vertretern der Landesregierung offizielle zu unterzeichnen. Ausbau der Logistikflächen am Flughafen Bremen und Maßnahmen im Überseehafen Der zivile Flughafen Bremen soll im Zuge des Ausbauprogramms vor allem durch die Schaffung zusätzlicher Logistikflächen und erweiterter Stellplatzkapazitäten gestärkt werden. Diese Flächen dienen künftig dazu, im Bedarfsfall militärisches Gerät, Versorgungsgüter und Personal zügig umzuschlagen. Über die Erweiterung der Logistikareale hinaus sind technische und infrastrukturelle Anpassungen vorgesehen, um den parallelen Betrieb von zivilem Passagierverkehr und militärischen Transportflügen koordinieren zu können. Der überwiegende Teil der finanziellen Mittel fließt in den Hafenstandort Bremerhaven. Der Überseehafen nimmt als Drehkreuz für Truppentransporte und Materialverlegungen innerhalb der NATO eine Schlüsselstellung an der deutschen Nordseeküste ein. Zu den geplanten Bauvorhaben zählen die Ertüchtigung von Kaimauern für Schwerlasttransporte, der Neubau einer spezialisierten Feuerwache, die Verstärkung von Straßen- und Brückenverbindungen sowie der Ausbau der Schieneninfrastruktur im Hafenbereich. Durch diese Maßnahmen soll die Kapazität für die Abwicklung großer Militärtransporte nachhaltig gesteigert

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Eurofighter des Bundesheeres vorübergehend am Flughafen Klagenfurt stationiert

Die österreichischen Luftstreitkräfte verlegen im September 2026 für zwei Zeiträume Kampfflugzeuge vom Typ Eurofighter Typhoon an den Flughafen Klagenfurt. Die Maschinen des Überwachungsgeschwaders rücken am Freitag, 11. September 2026, an und verbleiben bis Montag, 14. September 2026, am Kärntner Zivilflughafen. Ein zweiter Einsatzzeitraum ist vom 25. bis 28. September 2026 terminiert. Der Flughafen Klagenfurt dient damit zum 18. und 19. Mal als Ausweich- und Abrollplatz für die Abfangjäger des Bundesheeres. Nach Abschluss der jeweiligen Abschnitte kehren die Luftfahrzeuge zu ihrem Heimatstützpunkt, dem Fliegerhorst Hinterstoisser im steirischen Zeltweg, zurück. Während der Tage in Klagenfurt führen die Piloten ausschließlich scharfe Einsätze zur aktiven Luftraumüberwachung durch, sogenannte Abfangeinsätze der Kategorie „Priorität Alpha“. Diese Bereitschaftsstufe wird ausgelöst, wenn zivile oder militärische Luftfahrzeuge ohne Funkkontakt den österreichischen Luftraum durchfliegen oder keine gültige Einfluggenehmigung vorliegt. Ausbildungs- und Trainingsflüge sind ab Klagenfurt nicht angesetzt. Die Verlegungen selbst dienen dem Militär jedoch dazu, die Verlegeverfahren des Bodengeräts zu testen sowie das Personal und die Infrastruktur am Hauptstandort Zeltweg zeitweise zu entlasten. Die Nutzung ziviler Infrastruktur für militärische Aufgaben gehört zum Standardkonzept der österreichischen Luftstreitkräfte zur Aufrechterhaltung der Souveränität im Luftraum. Neben Klagenfurt werden bei Bedarf auch andere Zivilflugplätze wie Hörsching bei Linz oder Graz als Ausweichbasen herangezogen, um bei Bahnreparaturen oder schlechten Witterungsbedingungen in Zeltweg die lückenlose Abfangbereitschaft zu sichern. Das Zusammenspiel zwischen dem zivilen Flugbetrieb der Klagenfurter Flughafen-Betriebsgesellschaft und den militärischen Einheiten erfordert eine präzise Abstimmung der Start- und Landeslots mit der zivilen Flugsicherung Austro Control. Kritiker verweisen jedoch darauf, dass temporäre Verlegungen an zivile Regionalflughäfen mit

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Acht Investoren bewerben sich um Mehrheit an Azores Airlines

Acht finanzstarke Bietergruppen haben ihr Interesse an einer Beteiligung an der portugiesischen Fluggesellschaft Azores Airlines bekundet. Dies teilte die staatliche Muttergesellschaft Sata Holding am 8. September 2026 im Rahmen des angelaufenen Privatisierungsverfahrens mit. Der geplante Teilverkauf stellt einen zentralen Baustein im Restrukturierungsplan dar, den die Europäische Kommission als Auflage für geleistete staatliche Beihilfen verhängt hat. Das Vorhaben sieht die Veräußerung von mindestens 75 Prozent der Anteile an der hoch verschuldeten Fluggesellschaft vor. Mit der Auswertung der eingereichten Unterlagen tritt der Verkaufsprozess in eine entscheidende Phase ein, nachdem ein früherer Privatisierungsversuch gescheitert war. Prüfungsverfahren und straffer Zeitplan für Bieter Die Sata Holding prüft derzeit die eingereichten Qualifikationsnachweise, Finanzberichte sowie Compliance-Erklärungen der acht Interessenten auf Einhaltung der festgelegten Kriterien. Namen der potenziellen Käufer wurden von der Unternehmensführung bislang nicht offiziell bekannt gegeben. Bietende, die die strengen Teilnahmevoraussetzungen erfüllen, erhalten bis zum 21. September 2026 eine Einladung zur Abgabe unverbindlicher Angebote. Der Privatisierungsfahrplan folgt einem gestuften Verfahren über unverbindliche und verbindliche Angebote bis hin zu abschließenden Direktverhandlungen. Gemäß den Abmachungen mit der Europäischen Kommission muss das gesamte Verkaufsverfahren bis Ende 2026 abgeschlossen sein. Dieser Zeitrahmen gilt in Branchenkreisen als ambitioniert, da komplexe Restrukturierungen im Luftfahrtsektor erfahrungsgemäß einen langwierigen Prozess erfordern. Das neu strukturierte Privatisierungsmodell setzt auf die direkte Verhandlung mit den Interessenten, um im Gegensatz zum vorherigen Anlauf eine höhere Transaktionssicherheit zu gewährleisten. Strikte Auflagen zur Absicherung des Standorts Azoren Um die regionalen Wirtschaftsinteressen des autonomen Inselarchipels im Atlantik zu schützen, hat die Regionalregierung der Azoren im Rahmen der Ausschreibungsbedingungen klare Auflagen definiert.

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Braathens Regional Airlines: Eigentümerfonds übernimmt sämtliche Anteile

Der schwedische Investmentfonds Braganza, welcher sich im Besitz der Familie Braathen befindet, hat die verbliebenen Unternehmensanteile an Braathens Regional Airlines vollständig übernommen. Zuvor hielt der Fonds 81 Prozent der Anteile, während die restlichen 19 Prozent vom schwedischen Pensionsfonds AMF Pensionsförsäkring gehalten wurden. Per G. Braathen, Aufsichtsratsvorsitzender von Braganza und der Fluggesellschaft, bestätigte den Erwerb gegenüber Fachmedien. Der Ausstieg des Pensionsfonds erfolgt vor dem Hintergrund anhaltender wirtschaftlicher Schwierigkeiten des regionalen Luftfahrtunternehmens, das im Herbst 2024 ein Restrukturierungsverfahren im Rahmen einer Unternehmensreorganisation nach schwedischem Recht durchlaufen hatte. Zur Absicherung des laufenden Betriebs führte Braganza dem Unternehmen 100 Millionen schwedische Kronen als Eigenkapital zu und gewährte zusätzlich ein Darlehen in Höhe von 60 Millionen schwedische Kronen. Bereits zu Jahresbeginn hatte die Fluggesellschaft SAS Scandinavian Airlines ein Darlehen von 50 Millionen schwedische Kronen bereitgestellt. Hintergrund dieser finanziellen Verflechtung ist eine mehrjährige ACMI-Vereinbarung zwischen beiden Gesellschaften. Im Rahmen dieser Kooperation betreibt Braathens Regional Airlines Fluggerät im Wet-Lease-Verfahren für SAS, um Zubringerverbindungen an den skandinavischen Drehkreuzen zu bedienen. Der vollständige Übergang der Anteile an den bisherigen Haupteigentümer ist Teil einer operativen Neuausrichtung des Unternehmens. Braathens Regional Airlines hatte in der Vergangenheit eigene Linienverbindungen vom Heimatflughafen Stockholm-Bromma schrittweise reduziert, um sich verstärkt auf Auftragsflüge für andere Fluggesellschaften sowie den Charterverkehr zu konzentrieren. Die Verlagerung des Geschäftsschwerpunkts auf das Kapazitätsgeschäft für Drittanbieter spiegelt den veränderten Bedarf im nordischen Regionalflugverkehr wider, wo steigende Betriebskosten und veränderte Passagierzahlen die Margen im Liniennetz belasten. Branchenanalysten bewerten die erneute Kapitalzufuhr durch die Eigentümerfamilie als notwendigen Schritt zur Sicherung der Liquidität, weisen jedoch

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