September 11, 2026

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September 11, 2026

Belavia plant Verbindungen von Gomel nach Hurghada

Die weißrussische Staatsfluggesellschaft Belavia beabsichtigt, im vierten Quartal 2026 zeitweise Charterverbindungen zwischen dem Regionalflughafen Gomel und dem ägyptischen Badeort Hurghada durchzuführen. Nach Auswertung von Flugplandaten sind für die Herbstsaison zunächst einzelne Flugtermine am 27. Oktober sowie am 6., 17. und 27. November 2026 terminiert. Die Umläufe werden mit Flugzeugen des Typs Boeing 737-800 abgewickelt, wobei die Abflugs- und Ankunftszeiten je nach Verkehrstag variieren. Die Einrichtung von Ferienflügen ab Gomel entspricht der Praxis von Belavia, neben dem Hauptdrehkreuz Minsk auch regionale Flughäfen in den Flugplan einzubinden, um Direktverbindungen für Urlaubsreisende außerhalb der Hauptstadtregion anzubieten. Durch die Einbindung von Fluggerät des Typs Boeing 737-800 mit rund 189 Sitzplätzen richtet sich das Angebot primär an Reiseveranstalter, die Pauschalreisen an das Rote Meer vermarkten. Der Flughafen Gomel profitiert dabei von der temporären Auslastung seiner Abfertigungsinfrastruktur im Passagierbereich. Das Streckennetz der Fluggesellschaft unterliegt seit dem Jahr 2021 erheblichen Einschränkungen, da Überflugverbote und Sanktionen seitens der Europäischen Union und anderer Staaten die Nutzung des europäischen Luftraums untersagen. Belavia hat ihren operativen Schwerpunkt daraufhin verstärkt auf Routen in Richtung Russland, Transkaukasien, Mittlerer Osten und Nordafrika verlagert. Die Aufrechterhaltung und Derivate von Charterketten nach Ägypten bilden einen wesentlichen Pfeiler im internationalen Geschäft der Airline. Luftfahrtanalysten verweisen jedoch auf die Risiken der begrenzten Flugfrequenzen und der veränderten Routenführung. Durch die Vermeidung gesperrter Lufträume müssen Flüge von Belarus nach Ägypten umfängliche Ausweichrouten über den östlichen Luftraum nutzen, was zu längeren Flugzeiten und höherem Treibstoffverbrauch führt. Zudem bleibt abzuwarten, ob die sporadischen Flugtermine im Oktober und November bei den regionalen Reiseveranstaltern

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Volotea erwägt vorübergehende Schließung der Standorte Palermo und Neapel

Die spanische Regionalfluggesellschaft Volotea prüft die zeitweise Aussetzung ihres Basisbetriebs an den süditalienischen Flughäfen Palermo und Neapel. Der operative Schließungszeitraum soll nach aktuellen Plänen vom Herbst 2026 bis zum Sommer 2027 reichen. Dies geht aus Stellungnahmen der italienischen Transportgewerkschaft Uiltrasporti hervor, die im Anschluss an Verhandlungen mit Vertretern der Fluggesellschaft und des italienischen Arbeitsministeriums veröffentlicht wurden. Um die finanziellen Folgen für das betroffene Kabinen- und Cockpitpersonal abzufedern, wird derzeit die Inanspruchnahme staatlicher Lohnersatzleistungen im Rahmen des italienischen Sozialplansystems geprüft. Die Gewerkschaftsführung verlangt von der Unternehmensleitung von Volotea eine genaue Offenlegung der betroffenen Arbeitsplätze sowie verbindliche Angebote für Versetzungen an andere italienische Stützpunkte wie Florenz, Verona oder Ancona. Darüber hinaus fordert die Arbeitnehmervertretung höhere Abfindungs- und Ausgleichszahlungen für Beschäftigte, die sich zu einem freiwilligen Standortwechsel bereit erklären. Die Verhandlungen zwischen Unternehmensführung, Ministerium und Gewerkschaften sollen am 29. September 2026 fortgesetzt werden. Eine finale Entscheidung über die Schließung der beiden operativen Basen ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch nicht getroffen worden. Die Überlegungen zur Schließung der Basen in Süditalien stehen im Zusammenhang mit betrieblichen Kapazitätsanpassungen des Anbieters im hart umkämpften italienischen Inlands- und Regionalverkehr. Volotea sieht sich auf den Strecken ab Neapel und Palermo einer intensiven Konkurrenz durch Großanbieter wie Ryanair, Easyjet und Wizz Air ausgesetzt, die an den Hauptflughäfen des Landes über eine höhere Flottendichte verfügen. Die Konsolidierung des Flugbetriebs auf etabliertere Stützpunkte im Norden und Mitte Italiens zielt darauf ab, die saisonalen Auslastungsschwankungen in den Wintermonaten zu begrenzen. Branchenexperten betonen, dass die vorübergehende Aussetzung von Basisstandorten typisch für das flexible Betriebsmodell

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Egyptair beabsichtigt Wiederaufnahme von Flügen nach Sydney

Die ägyptische Staatsairline Egyptair plant für Anfang 2027 die Aufnahme einer wiederkehrenden Flugverbindung von ihrem Drehkreuz Kairo zum Flughafen Sydney. Die Fernverbindung soll mit einem Zwischenstopp am Flughafen Changi in Singapur durchgeführt werden, da die Streckendistanz zwischen Nordafrika und Australien eine direkte Zwischenlandung erforderlich macht. Nach Angaben aus Branchenkreisen kommt auf der Route der modernisierte Airbus A350-900 zum Einsatz. Egyptair hatte Strecken nach Australien zuletzt vor rund einem Vierteljahrhundert bedient, bevor die Verbindungen im Zuge von Netzbereinigungen eingestellt wurden. Der eingesetzte Flugzeugtyp Airbus A350-900 wird bei Egyptair in einer Zwei-Klassen-Konfiguration betrieben. Die Kabinenausstattung umfasst 30 Sitzplätze in der Business Class mit direktem Zugang zum Gang sowie 310 Plätze im Bereich der Economy Class. Bislang ist unklar, ob das Unternehmen von den zuständigen Behörden Fünfte-Freiheit-Rechte erhalten wird. Diese Lizenz würde es der Fluggesellschaft erlauben, Passagiere und Fracht ausschließlich auf dem Teilabschnitt zwischen Singapur und Sydney zu befördern, was für die Auslastung der Flüge von entscheidender Bedeutung ist. Auch der exakte Termin für den Erstflug sowie die wöchentliche Flugfrequenz stehen derzeit noch nicht fest. Mit dem geplanten Angebot versucht Egyptair, den Transferverkehr zwischen Europa, dem Nahen Osten und Australien über das eigene Drehkreuz in Kairo stärker abzuschöpfen. In diesem Segment konkurriert die Fluggesellschaft direkt mit etablierten Netzwerkgesellschaften aus der Golfregion sowie asiatischen Drehkreuz-Carriern. Zudem bedient die Fluggesellschaft über das Star-Alliance-Netzwerk Umsteigeverbindungen für Reisende aus dem europäischen Raum. Ein Zwischenstopp in Singapur ermöglicht darüber hinaus die Anbindung an operative Partner im asiatisch-pazifischen Raum. Branchenanalysten weisen jedoch auf erhebliche betriebswirtschaftliche Risiken bei der Wiederaufnahme

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Luxair nimmt Ganzjahresverbindung nach Tirana auf

Die luxemburgische Fluggesellschaft Luxair nimmt ab dem 29. März 2027 direkte Linienflüge zwischen dem Flughafen Luxemburg und der albanischen Hauptstadt Tirana in ihren Flugplan auf. Nach Angaben des Unternehmens wird die Route ganzjährig mit zwei wöchentlichen Umläufen bedient, die jeweils montags und freitags durchgeführt werden. Es handelt sich dabei um die erste direkte Nonstop-Verbindung zwischen dem Großherzogtum und Albanien. Mit der Aufnahme des Ziels reagiert der Carrier auf die Nachfrage im Tourismussegment sowie im Markt für Familien- und Heimatbesuche aus der albanischen Diaspora in der Großregion. Der Markt für Albanien-Flüge verzeichnet seit einigen Jahren bei europäischen Fluggesellschaften kontinuierliche Zuwächse. Grund hierfür sind der Ausbau der touristischen Infrastruktur an der albanischen Riviera sowie die verstärkte Anbindung des Flughafens Tirana durch kontinentale Netzwerkträger und Billigflieger. Für Luxair bedeutet die Route eine Konsolidierung ihres Streckennetzes in Südosteuropa, wo die Fluggesellschaft bislang vor allem Ziele in Kroatien, Montenegro und Serbien anflog. Auf der neuen Verbindung setzt Luxair voraussichtlich Flugzeuge des Typs Boeing 737 oder Embraer 190-E2 ein, um die Passagierkapazität an die erwartete Nachfrage im Punkt-zu-Punkt-Verkehr anzupassen. Die Abwicklung der Flüge an den Verkehrstagen Montag und Freitag zielt sowohl auf Wochenendurlauber als auch auf Reisende ab, die längere Aufenthalte in der Region planen. Zudem konkurriert Luxair auf dieser Strecke indirekt mit umliegenden Flughäfen in der Großregion wie Frankfurt-Hahn oder Charleroi, von denen Low-Cost-Anbieter wie Wizz Air oder Ryanair Flüge nach Tirana anbieten. Luftfahrtanalysten verweisen darauf, dass die Aufnahme von Ganzjahresverbindungen nach Südosteuropa betriebswirtschaftliche Risiken birgt. Während in den Sommermonaten durch den Ferien- und Heimreiseverkehr

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Medizinischer Notfall an Bord: Vietnam Airlines weicht nach Frühgeburt nach Rangun aus

Eine Passagierin in der 30. Schwangerschaftswoche hat am 6. September 2026 an Bord einer Boeing 787 der Vietnam Airlines ein Kind zur Welt gebracht. Flug VN38 befand sich auf dem Weg von Kopenhagen nach Ho-Chi-Minh-Stadt, als bei der vietnamesischen Staatsbürgerin rund zehn Stunden nach dem Start unvorhergesehen die Wehen einsetzten. Das Kabinenpersonal verlegte die Frau in den Bereich der Business Class und forderte über Durchsagen medizinisch geschultes Personal an. Fünf zufällig mitreisende Fachkräfte – darunter vier Ärzte und eine Pflegekraft aus verschiedenen Fachdisziplinen – übernahmen die Erstversorgung und entbanden das etwa 1,3 Kilogramm schwere Frühgeborene binnen weniger Minuten im Passagierraum. Aufgrund des frühen Gestationsalters und der damit verbundenen gesundheitlichen Risiken für das Neugeborene riet das Ärzteteam der Flugzeugbesatzung zu einer raschen Zwischenlandung. Der Kommandant entschied daraufhin, den Weiterflug zu verändern und eine ungeplante Landung auf dem internationalen Flughafen von Rangun in Myanmar durchzuführen. Nach der Ankunft in Rangun wurden Mutter und Kind umgehend in ein lokales Krankenhaus eingeliefert und medizinisch stabilisiert. Das Flugzeug setzte nach einer Betankung und Abwicklungsverzögerung seinen Flug nach Vietnam fort und landete mit Verspätung in Ho-Chi-Minh-Stadt. Der Vorfall unterstreicht die betrieblichen Herausforderungen für Fluggesellschaften bei akuten medizinischen Zwischenfällen auf Langstreckenrouten. Die internationalen Richtlinien der International Air Transport Association (IATA) sehen in der Regel vor, dass schwangere Frauen ab der 28. bis 36. Woche ein ärztliches Attest über die Flugtauglichkeit mitführen müssen, um unvorhergesehene Komplikationen in der Kabine zu vermeiden. Die Kontrollen obliegen den Abfertigungsgesellschaften am Abflugort, können jedoch akute physiologische Veränderungen in Reiseflughöhe nicht vollständig ausschließen.

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Schiffskonvoi der DDSG Blue Danube von Wien nach Tulln zum Feuerwerk der Gartenmesse

Am 5. September 2026 veranstaltete das Schifffahrtsunternehmen DDSG Blue Danube die Themenfahrt Sommernachtstraum auf der Donau. Die Abendfahrt führte von Wien stromaufwärts bis nach Tulln an der Donau, wo die Passagiere das traditionelle Großfeuerwerk im Rahmen der dortigen Gartenmesse vom Freideck der Schiffe aus verfolgen konnten. Für diesen Anlass setzte das Unternehmen gleich drei Fahrgastschiffe seiner Flotte ein: die MS Admiral Tegetthoff, die MS Vienna sowie die MS Kaiserin Elisabeth. Das Angebot umfasste eine mehrstündige Schiffspassage, ein abendliches Buffet sowie ein Unterhaltungsprogramm an Bord. Das Highlight war wohl das große Feuerwerk, das von der Donau aus beobachtet werden konnte. Dieses wurde im Rahmen der Gartenmesse Tulln gezeigt und hat daher mit der DDSG nichts zu tun. Flottenübersicht und technische Daten der eingesetzten Passagierschiffe Die drei zum Sommernachtstraum eingesetzten Einheiten weisen unterschiedliche Baujahre, Kapazitäten und technische Parameter auf. Das Flaggschiff der Flotte, die MS Admiral Tegetthoff, wurde 1987 auf der Österreichischen Schiffswerften AG (ÖSWAG) in Linz erbaut. Das Schiff ist 63,40 Meter lang, 9,80 Meter breit und verfügt über einen Tiefgang von etwa 1,40 Metern. Die Antriebsleistung von zwei Dieselmotoren ermöglicht eine Höchstgeschwindigkeit von rund 22 Kilometern pro Stunde. Die MS Admiral Tegetthoff bietet Platz für bis zu 600 Passagiere, wobei bei Buffetveranstaltungen die Innensitzplätze auf rund 300 Personen begrenzt sind. Die MS Vienna stellt eine weitere Säule der Donau-Passagierschifffahrt dar. Sie wurde 1998 ebenfalls in Österreich auf der Werft in Linz gefertigt. Mit einer Länge von 56,00 Metern und einer Breite von 7,50 Metern fällt sie etwas kompakter aus als

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Aruba und San Marino unterzeichnen Aufsichtsabkommen

Die Zivilluftfahrtbehörden von Aruba und San Marino haben am 7. September 2026 eine bilaterale Vereinbarung zur Regulierung und Aufsicht von gewerblich genutzten Luftfahrzeugen unterzeichnet. Das Abkommen betrifft Flugzeuge, die im Luftfahrzeugregister von San Marino eingetragen sind, jedoch unter einem von der Luftfahrtbehörde Arubas ausgestellten Air Operator Certificate (AOC) kommerziell betrieben werden. Die Vereinbarung legt verbindliche Verfahren für den Informationsaustausch und die betriebliche Koordinierung zwischen dem Registerstaat San Marino und dem Betreiberstaat Aruba fest. Die rechtliche Grundlage der Vereinbarung bildet Artikel 83 der Konvention über die Internationale Zivilluftfahrt (Warschauer/Schicagoer Abkommen). Durch das Regelwerk werden die gesetzlichen Zuständigkeiten der beiden Zivilluftfahrtbehörden nicht übertragen, sondern organisatorisch abgestimmt. San Marino bleibt weiterhin für die Erteilung und Verlängerung der Lufttüchtigkeitszeugnisse verantwortlich, während die Luftfahrtbehörde Arubas die Einhaltung der betrieblichen Auflagen durch die jeweiligen Fluggesellschaften überprüft. Flugzeuge, die unter dieses Abkommen fallen, werden einzeln mit Registrierung, Seriennummer und Muster im Anhang geführt. Um die Sicherheitsstandards im laufenden Flugbetrieb zu gewährleisten, beinhaltet die Vereinbarung jährliche Konsultationen zur Überprüfung der Wartungsstandards, Flugzeuginspektionen auf dem Vorfeld sowie der Lizenzierung des Flugpersonals. Zudem erhalten Prüfer der Luftfahrtbehörde aus San Marino Zugangsrechte zu Dokumentationsunterlagen, Flughafeneinrichtungen sowie den Cockpits der betroffenen Luftfahrzeuge. Die Vereinbarung besitzt eine festgelegte Laufzeit von drei Jahren und kann nach Ablauf im gegenseitigen Einvernehmen verlängert werden. Branchenbeobachter sehen in der Vereinbarung den Versuch zweier kleinerer Luftfahrtregister, ihre Attraktivität im internationalen Leasing- und Chartergeschäft von Geschäftsreiseflugzeugen zu erhöhen. Durch die Trennung von Register- und Betreiberstaat können Halter von Flugzeugen flexible Haltermodelle nutzen. Gleichzeitig weisen Sicherheitsexperten darauf hin, dass die

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Strategischer Schwenk bei Wizz Air durch anhaltende Belastungen im Triebwerksektor

Die Fluggesellschaft Wizz Air sieht sich veranlasst, wesentliche Eckpfeiler ihres Geschäftsmodells als Ultra-Low-Cost-Anbieter neu zu justieren. Anhaltende technische Überprüfungen an den Getriebefan-Triebwerken der Baureihe PW1100 von Pratt & Whitney zwingen das Unternehmen zu langfristigen Flottenanpassungen. Um den operativen Betrieb abzusichern, baut die Fluggesellschaft einen umfangreichen Bestand an Ersatztriebwerken auf, verlangsamt die geplante Flottenaufstockung und passt Lieferverträge mit dem Flugzeugbauer Airbus an. Hohe Treibstoffpreise und Aufwendungen für die Umstrukturierung führten im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2026/2027 zu einem betrieblichen Verlust, obwohl das Passagieraufkommen im selben Zeitraum spürbar anstieg. Technische Überprüfungen erzwingen längere Stillstandszeiten Die Ursache für die operativen Beeinträchtigungen liegt in Herstellungsverfahren des Triebwerksbauers Pratt & Whitney aus den Jahren 2015 bis 2021. Verunreinigungen im verwendeten Pulvermetall der Hochdruckturbinen und Kompressorscheiben machten beschleunigte Inspektionen erforderlich, um eine potenzielle Rissbildung zu verhindern. Die Demontage, Überprüfung und Reparatur der Einheiten nimmt pro Triebwerk zwischen 250 und 300 Tage in Anspruch. Diese Maßnahme betrifft weltweit über tausend Triebwerke der Airbus-A320neo-Familie sowie weiterer Flugzeugtypen. Für Wizz Air, deren Flotte stark auf die A320neo-Familie ausgerichtet ist, bedeutete dies in den vergangenen Jahren den Ausfall zahlreicher Flugzeuge. Während auf dem Höhepunkt der Überprüfungen bis zu 60 Maschinen gleichzeitig am Boden standen, lag die Zahl der stillgelegten Flugzeuge Ende Juni 2026 bei 27 Einheiten. Das Unternehmen rechnet damit, dass bis zum Ende des laufenden Geschäftsjahres weiterhin zwischen 15 und 20 Maschinen am Boden verbleiben. Eine vollständige Behebung der Engpässe und die Rückkehr zu einem regulären Betrieb ohne triebwerksbedingte Stillstände wird von der Unternehmensführung erst für Ende 2027 prognostiziert.

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Flottenausbau in Jerewan und Streckenwiederaufnahmen: Wizz Air passt Flugprogramm im Nahen Osten an

Die ungarische Low-Cost-Fluggesellschaft Wizz Air erweitert ihre Basis am internationalen Flughafen Jerewan in Armenien und nimmt gleichzeitig mehrere Flugverbindungen in den Nahen Osten für den Flugplan 2026/27 wieder auf. Ab Dezember 2026 stationiert der Anbieter ein viertes Flugzeug in der armenischen Hauptstadt, nachdem im Oktober ein drittes Fluggerät an die Basis überstellt wird. Das erweiterte Angebot umfasst ab dem 18. Dezember 2026 drei wöchentliche Verbindungen nach Basel sowie ab dem 19. Dezember 2026 zwei wöchentliche Flüge nach Valencia. Eine weitere Route nach Varna soll ab dem 6. Juni 2027 folgen. Zudem erhöht die Fluggesellschaft die Frequenzen auf bestehenden Strecken wie Jerewan–Prag auf fünf sowie Jerewan–Memmingen auf vier wöchentliche Umläufe. Parallel zur Vergrößerung des Netzes im Kaukasus nimmt Wizz Air schrittweise zwölf zuvor ausgesetzte Strecken von neun europäischen Städten nach Abu Dhabi, Dubai, Dschidda und Amman wieder auf. Nach angepassten Sicherheitseinschätzungen der Europäischen Agentur für Flugsicherheit (EASA) sowie eigenen Risikoanalysen bietet die Airline auf diesen Strecken 49 wöchentliche Flüge an. Unter den wieder aufgenommenen Verbindungen startet beispielsweise ab dem 27. Oktober 2026 die Route von Larnaka nach Abu Dhabi drei Mal pro Woche. Auch Abflüge von Budapest, Bukarest, Cluj, Krakau, Kattowitz und Sofia werden schrittweise reaktiviert. Die Maßnahmen spiegeln die Ausrichtung der Fluggesellschaft wider, Marktlücken in Osteuropa und Zentralasien zu erschließen und veränderte Passagierströme flexibel zu nutzen. Mit einer Flotte von rund 270 Maschinen, überwiegend des Typs Airbus A321neo, strebt das Unternehmen mittelfristig ein Gesamtaufkommen von knapp 100 Millionen Passagieren pro Jahr an. Die Stationierung weiterer Flugzeuge in Jerewan festigt den

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Mögliche Aufhebung der Wasserflaschen-Beschränkung an US-Flughäfen für TSA-PreCheck-Mitglieder

Eine der bekanntesten Vorgaben an den Sicherheitsschleusen von US-amerikanischen Flughäfen – das Austrinken, Entsorgen oder Abgeben von Wasserflaschen vor dem Erreichen des Röntgenbandes – könnte für einen Teil der Reisenden schrittweise entfallen. Nach Informationen aus Regierungskreisen prüft die Transportsicherheitsbehörde Transportation Security Administration (TSA) die Möglichkeit, registrierten Mitgliedern des Schnellprüfprogramms TSA PreCheck die Mitnahme von gefüllten Wasserflaschen im Handgepäck an ausgewählten Flughäfen zu gestatten. Diese Überlegungen bedeuten jedoch nicht das unmittelbare Ende der bundesweit geltenden Regelung für Flüssigkeiten. Die sogenannte 3-1-1-Vorschrift, die flüssige Inhalte in Handgepäckbehältern auf maximal 100 Milliliter beziehungsweise 3,4 Unzen begrenzt, bleibt vorerst im gesamten Bundesgebiet für alle übrigen Passagiere und Flüssigkeitsbehälter in Kraft. Technologische Voraussetzungen und stufenweise Umsetzung Die Erprobung einer möglichen Ausnahme soll sich nach Angaben von Regierungsvertretern zunächst ausschließlich auf TSA-PreCheck-Reisende an Sicherheitskontrollpunkten beschränken, die mit Computertomographie-Scannern (CT) der neueren Generation und automatisierten Erkennungssystemen ausgestattet sind. Diese Systeme ermöglichen es, Wasser anhand seiner chemischen und physikalischen Eigenschaften im Scanbild von anderen, potenziell gefährlichen Flüssigkeiten zu unterscheiden. Welche Standorte zuerst an dem Pilotprojekt teilnehmen werden, ist von Behördenseite noch nicht offiziell festgelegt worden. Ein Hauptgrund dafür ist der Umstand, dass die Sicherheitsbehörde noch nicht über ausreichend geeignete Geräte und entsprechende Finanzmittel verfügt, um eine flächendeckende Ausrollung in den USA vorzunehmen. Die Überlegungen zur teilweisen Freigabe von Wasserflaschen fügen sich in ein breiteres Konzept zur Erneuerung der Passagierkontrollen ein. Neben 3D-Gepäckscannern und modernisierten Körperscannern kommen dabei an ausgewählten Schleusen automatisierte Zugangsportale mit Gesichtserkennungstechnologie zum Einsatz. Nach Einschätzung von Branchenkennern könnte die vollständige Einführung solcher modernisierten Kontrollspuren rund

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