
Genehmigung eines fünften Zielortes für Emirates in Deutschland
Die Bundesregierung hat der Fluggesellschaft Emirates aus den Vereinigten Arabischen Emiraten die rechtliche Möglichkeit eingeräumt, künftig einen fünften Zielflughafen in Deutschland anzusteuern. Diese Entscheidung folgte auf einen offiziellen Staatsbesuch des emiratischen Präsidenten Scheich Mohammed bin Sajid in Deutschland. Die vereinbarte Regelung sieht vor, dass die Fluglinie bis zu sieben wöchentliche Verbindungen zu dem neuen Zielort anbieten kann, wobei die Rechte für so genannte Fünfte-Freiheit-Flüge zu Drittstaaten ausgeschlossen bleiben. Obwohl die Bundesregierung den Flughafen Berlin-Brandenburg in ihrer Stellungnahme nicht namentlich nannte, strebt Emirates seit Jahren eine Verbindung nach Berlin an. Während Vertretungen der Politik in Berlin und Brandenburg den Schritt als Stärkung der regionalen Verkehrsanbindung begrüßen, schärft die etablierte Konkurrenz ihre Kritik an einer möglichen Wettbewerbsverzerrung auf den Langstrecken. Verkehrsrechtliche Rahmenbedingungen und Beschränkungen Die Erweiterung der Flugrechte erfolgt im Rahmen einer Überarbeitung der bilateralen Luftverkehrsabkommen zwischen Deutschland und den Vereinigten Arabischen Emiraten. Bislang verfügte Emirates über Genehmigungen für die vier deutschen Großflughäfen Frankfurt am Main, München, Düsseldorf und Hamburg. Versuche der Fluggesellschaft, einen fünften Standort im deutschen Streckennetz zu etablieren, scheiterten in der Vergangenheit wiederholt am Widerstand wechselnder Bundesregierungen und heimischer Fluggesellschaften. Das Bundesministerium für Digitales und Verkehr verwies darauf, dass die vereinbarte Obergrenze von sieben Flügen pro Woche eine Marktüberlastung verhindern soll. Durch das Verbot von Weiterflügen vom neuen Landepunkt in Drittstaaten bleibt der Betrieb rein auf den Punkt-zu-Punkt-Verkehr zwischen Deutschland und den Emiraten beschränkt. Emirates-Chef Tim Clark hatte im Vorfeld der Internationalen Luft- und Raumfahrtausstellung im Juni 2026 das ausgeprägte Interesse des Unternehmens bekräftigt, den Flughafen Berlin-Brandenburg baldmöglichst in








