
Unbeabsichtigte Fehlauslösung einer Notrutsche verzögert Abflug der Präsidenten-Boeing 747-8 in Andrews
Auf dem Militärflugplatz Joint Base Andrews im US-Bundesstaat Maryland ist es am 9. September 2026 zu einer Verzögerung beim Abflug des US-Präsidenten Donald Trump gekommen. Ursache war die unvorhergesehene Auslösung einer Notrutsche an der Regierungsmaschine des Typs Boeing 747-8 kurz vor dem Einstieg des Präsidenten. Bei dem betroffenen Flugzeug handelt es sich um eine Großraummaschine, die ursprünglich von der Regierung von Katar an die Vereinigten Staaten übergeben und in einem verkürzten Umrüstungsverfahren für den Dienst als Interimsflugzeug der Air Force One vorbereitet wurde. Der Zwischenfall ereignete sich unmittelbar vor Trumps geplanter Reise zum Parteitag der Republikanischen Partei in Dallas im Bundesstaat Texas. Nach einer technischen Überprüfung und der Demontage der ausgelösten Notrutsche konnte die Maschine ihren Flug mit Verspätung antreten. Ablauf der Verzögerung auf der Joint Base Andrews Nach Berichten von Medienvertretern und Flugdatenprotokollen traf der US-Präsident am 9. September 2026 gegen 14:02 Uhr Ortszeit an Bord des Präsidentenhubschraubers Marine One auf dem Stützpunkt Joint Base Andrews ein. Zu diesem Zeitpunkt war die aufblasbare Evakuierungsrutsche an einer der Ausstiegstüren auf der vom Terminal abgewandten Seite der Boeing 747-8 bereits vollständig entfaltet. Aufgrund der technischen Überprüfungen durch Bodenpersonal und Wartungsteams verblieb der Präsident für mehr als 20 Minuten im Hubschrauber, bevor die Freigabe zum Betreten des Rollfeldes erteilt wurde. Das Flugzeugmodell Boeing 747-8 verfügt im Passagierbetrieb über insgesamt zwölf aufblasbare Notrutschen, die ein zügiges Verlassen der Kabine aus den rund neun Meter hoch gelegenen Ausstiegstüren ermöglichen sollen. Während Ersterkenntnisse auf eine versehentliche Fehlauslösung des Mechanismus hindeutete, erklärte Donald Trump gegenüber Journalisten








