September 14, 2026

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September 14, 2026

Sommerferien: Flughafen Stuttgart verzeichnet über 1,5 Millionen Fluggäste

Der Flughafen Stuttgart hat während der Sommerferien in Baden-Württemberg mehr als 1,5 Millionen Passagiere abgefertigt. Das Passagieraufkommen verzeichnete auf den Verbindungen in die Türkei, nach Spanien und auf den Balkan die höchste Auslastung. Die am stärksten frequentierten Zielorte im Ferienflugverkehr waren Istanbul, Palma de Mallorca und Antalya, gefolgt von Pristina, Barcelona und Thessaloniki. Mit dem Ende der Schulferien erreichte der Flugbetrieb am 11. September mit 265 Starts und Landungen den Höchstwert an Flugbewegungen innerhalb des verkehrsreichsten Ferientags der Saison. Die Flughafenbetreibergesellschaft rechnet auch für die anschließenden Monate September und Oktober mit einem weiterhin hohen Verkehrsaufkommen. Neben Urlaubern, die die Nachsaison nutzen, nimmt der Anteil des Geschäftsreiseverkehrs nach der Sommerpause wieder zu. Zudem sorgt der Reiseverkehr von Personen, die Angehörige und Bekannte besuchen, für eine kontinuierliche Grundauslastung der Direktverbindungen ab Stuttgart. Das erhöhte Fluggastaufkommen schlug sich auch im Betrieb des universellen Fundbüros am Flughafen nieder, wo über 650 Fundsachen – darunter diverse Musikinstrumente wie eine Balalaika und Schlagzeugteile – abgegeben wurden, von denen bisher weniger als die Hälfte von den Eigentümern abgeholt wurde. Das Passagierwachstum stellt die Abfertigungsinfrastruktur der Flughafen Stuttgart GmbH vor Herausforderungen. Insbesondere an verkehrsreichen Spieltagen und in den Morgenstunden kam es an den Sicherheitskontrollen und Passkontrollen zeitweise zu Wartezeiten. Die Einbindung von externen Dienstleistern bei den Bodendiensten sowie die Automatisierung von Abfertigungsprozessen sollen dazu beitragen, Engpässe bei der Gepäckabwicklung und Passagierleitung in den Terminals zu reduzieren. Branchenexperten betonen, dass der Flughafen Stuttgart im regionalen Wettbewerb der süddeutschen Landesflughäfen stark vom Touristik- und VFR-Verkehr (Visiting Friends and Relatives) abhängt.

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Branchenveranstaltung und Wirtschaftsbilanz der AirportCity am Flughafen Wien

Am 10. September 2026 fand im Vienna Airport Conference & Innovation Center die fünfte Ausgabe der Vienna Airport Business Night statt. Zu dem Netzwerkevent erschienen über 450 Vertreter aus Wirtschaft, Politik, Medien und Kultur. Im Zentrum des Programms standen gesellschaftliche und europapolitische Themenstellungen, präsentiert unter anderem in einer Keynote von Europaministerin Claudia Bauer. Darüber hinaus vergab die Betreibergesellschaft Flughafen Wien AG im Rahmen der Veranstaltung Auszeichnungen an ansässige Unternehmen und Dienstleister. Der Event diente der Standortgesellschaft gleichzeitig als Rahmen, um das Leistungsangebot des Immobilien- und Gewerbekomplexes der Vienna AirportCity vorzustellen, in dem derzeit über 250 Unternehmen mit mehr als 23.000 Beschäftigten tätig sind. Schwerpunkte der Keynote und Präsenz von Vertretern aus Wirtschaft und Politik Die Veranstaltung wurde von Vorstandsmitglied Günther Ofner sowie Wolfgang Scheibenpflug, Geschäftsbereichsleiter für Immobilien- und Standortmanagement der Flughafen Wien AG, eröffnet. Durch die Präsentationen und Gesprächsrunden führte Moderatorin Sandra König. Den inhaltlichen Impuls lieferte Europaministerin Claudia Bauer, die in ihrer Rede auf die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen innerhalb der Europäischen Union und die Positionierung des Standorts Österreich im internationalen Wettbewerb einging. Unter den geladenen Gästen befanden sich Entscheidungsträger verschiedener Branchen. Unter anderem nahmen Gerhard Starsich von der Münze Österreich, Christian Pöttler vom Echo Medienhaus, Georg Hirsch-Stronstorff für Eurest, Alexander Scheuwimmer vom Österreichischen Juristenverband, Kulturmanager Daniel Serafin, Aufsichtsrätin Elisabeth Stadler sowie Georg Wailand vom Wirtschaftsmagazin GEWINN an der Begegnung teil. Die musikalische Gestaltung des Abends übernahm die Sängerin Caroline Kreutzberger mit ihrer Band. Prämierung von Standortpartnern mit den Vienna Airport Business Awards Ein fester Bestandteil des Programms war die Vergabe

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Lufthansa Technik übernimmt Flottenwartung von Flair Airlines

Die kanadische Low-Cost-Fluggesellschaft Flair Airlines und die Lufthansa Technik AG haben eine langfristige Exklusivvereinbarung mit einer Laufzeit von 15 Jahren unterzeichnet. Der Vertrag umfasst die technische Betreuung und Wartung der LEAP-1B-Triebwerke für die gesamte Flotte des Betreibers, die aktuell 18 Maschinen des Typs Boeing 737 Max 8 umfasst. Neben den rein mechanischen Instandhaltungsleistungen beinhaltet die Abmachung die Einbindung digitaler Analysetools aus dem Tech Ops Ecosystem von Lufthansa Technik. Der kanadische Billigflieger ist damit der zweite Großkunde für den neu aufgebauten Wartungsstandort von Lufthansa Technik Canada in Calgary. Die Erbringung der Triebwerksdienstleistungen erfolgt primär am kanadischen Standort in Calgary und wird bei größeren Instandsetzungsereignissen durch Standorte des globalen Netzwerks in Hamburg sowie im polnischen Wrocław ergänzt. Zur Optimierung der Wartungsintervalle nutzt Flair Airlines künftig Softwarelösungen wie AVIATAR Condition Monitoring, das elektronische Logbuch AMOS von Swiss AviationSoftware sowie die Digitalplattform flydocs. Ziel der datengestützten Flottenüberwachung ist die Reduzierung ungeplanter Bodenzeiten sowie der Erhalt des Asset-Wertes über den gesamten Lebenszyklus der Flugzeuge. Mit dem Großauftrag baut Lufthansa Technik ihre Präsenz auf dem nordamerikanischen Kontinent weiter aus. Die im Februar 2025 angekündigte Tochtergesellschaft in Calgary beschäftigt derzeit über 80 Mitarbeiter in einer Interims-Werkstatt. Der Baubeginn für eine dedizierte Triebwerkswerkstatt am Flughafen Calgary ist erfolgt; die Fertigstellung beinhaltet auch den ersten Prüfstand für Triebwerke der neuesten Generation in Kanada. Über die 15-jährige Vertragslaufzeit hinweg sind allein für die Flotte von Flair Airlines mehr als 100 umfassende Triebwerksüberholungen an dem Standort eingeplant. Luftfahrtanalysten verweisen darauf, dass die langfristige Festlegung auf einen externen Instandhaltungspartner für Billigflieger wie

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Graz nimmt neuen Panther-6×6-Löschzug in Betrieb

Die Betriebsfeuerwehr des Flughafens Graz hat ihren Fuhrpark mit der offiziellen Indienststellung eines neuen Flugfeldlöschfahrzeugs des Typs Panther 6×6 vom Hersteller Rosenbauer erweitert. Das Fahrzeug, das unter dem internen Rufnamen FLF 3 geführt wird, traf am 26. Mai 2026 am Steirischen Flughafen ein und durchlief in den Folgewochen ein umfassendes Schulungsprogramm für die Einsatzkräfte. Nach Abschluss der Einweisungsphase wurde das Spezialfahrzeug durch Pfarrer Edmund Murher von der Pfarre Feldkirchen bei Graz im Rahmen einer feierlichen Fahrzeugtaufe für den regulären Dienst freigegeben. Die Geschäftsführer des Flughafens Graz, Wolfgang Grimus und Jürgen Löschnig, verwiesen im Zuge der Übergabe auf die zentrale Rolle einer leistungsfähigen Brandschutzinfrastruktur für den fortlaufenden Passagier- und Frachtflugbetrieb am Standort. Technische Spezifikationen des Spezialfahrzeugs von Rosenbauer Das neu beschaffte Einsatzfahrzeug basiert auf der aktuellen Generation des Modells Panther 6×6 des österreichischen Feuerwehrausrüsters Rosenbauer. Das Dreiachs-Fahrzeug verfügt über eine Motorleistung von 700 PS, die ein rasches Beschleunigen auf dem Rollfeld ermöglicht. Ein wesentliches Element der Ausstattung bildet das sogenannte Pump-and-Roll-System, welches das Abgeben von Löschmitteln bereits während der Fahrt erlaubt, um im Einsatzfall Zeit zu sparen. Die integrierte Feuerlöschpumpe erreicht eine Förderleistung von bis zu 8.000 Litern pro Minute. Der Löschmittelvorrat der Maschine umfasst einen Wassertank mit einem Fassungsvermögen von 12.500 Litern sowie einen getrennten Schaummitteltank für 1.500 Liter. Zur Ausbringung des Löschmittels stehen ein Frontwerfer an der Fahrzeugschnauze sowie ein auf dem Dach montierter Wasserwerfer zur Verfügung. Der Dachmonitor erzielt eine Auswurfweite von bis zu 100 Metern, wodurch auch weiter entfernte Brandherde an großen Flugkörpern bekämpft werden können. Regulatorische

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Korean Air rüstet Flotte mit Starlink-Internet aus

Die südkoreanische Fluggesellschaft Korean Air führt ab dem 15. September 2026 den Satelliten-Internetdienst Starlink von SpaceX auf ausgewählten Routen ein. Das System wird zunächst in vier modifizierten Großraumflugzeugen angeboten, darunter drei Maschinen des Typs Airbus A350-900 und eine Boeing 777-300ER. Der Service steht den Fluggästen kostenfrei zur Verfügung und wird auf Verbindungen nach Nordamerika, Europa und Südostasien sowie auf ausgewählten Strecken innerhalb Asiens bereitgestellt. Korean Air plant, die Starlink-Konnektivität bis Ende 2027 schrittweise auf die gesamte Lang- und Kurzstreckenflotte auszuweiten. Das Satellitennetzwerk von Starlink nutzt eine Konstellation in niedriger Erdumlaufbahn (LEO), die im Vergleich zu herkömmlichen geostationären Satellitensystemen geringere Latenzzeiten und höhere Bandbreiten ermöglicht. Die Passagiere erhalten Zugriff auf Datendienste wie Video-Streaming, Online-Spiele und Cloud-Anwendungen während des Fluges. Um das Kabinenumfeld nicht zu beeinträchtigen, bleiben Sprach- und Videotelefonate über den Dienst jedoch gesperrt. Auf Flugzeugen ohne das neue System wird der bisherige kostenpflichtige Internetzugang während der Übergangsphase weitergeführt. Mit der Einführung des Dienstes agiert Korean Air als erster Vollsortiment-Anbieter in Ostasien, der das System des Anbieters SpaceX in seinen Großraumflugzeugen installiert. Die Maßnahme ist Bestandteil des laufenden Flotten- und Produktmodernisierungsprogramms der Airline im Hinblick auf die geplante operative Integration der Wettbewerberin Asiana Airlines. Nach Abschluss der Fusion soll die erweiterte Gesamtflotte schrittweise auf den einheitlichen technischen Inflight-Standard umgerüstet werden. Branchenbeobachter verweisen jedoch auf die logistischen Herausforderungen bei der flächendeckenden Umrüstung einer großen Langstreckenflotte. Die Installation der Empfangsantennen und Steuerungseinheiten erfordert planmäßige Liegezeiten im Wartungsbetrieb, was während verkehrsintensiver Sommer- oder Winterflugplanperioden zu Engpässen in der Flugzeugverfügbarkeit führen kann. Zudem hängen die

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August 2026: Frankfurt mit leichtem Rückgang

Der Flughafen Frankfurt verzeichnete im August 2026 ein Passagieraufkommen von rund 6,3 Millionen Reisenden, was einem leichten Rückgang von 0,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat entspricht. Unbeschadet dieses geringfügigen Rückgangs stellte das Ergebnis den bisherigen Monatsrekord für das Kalenderjahr 2026 dar. An den zwei verkehrsreichsten Tagen des Monats wurden jeweils mehr als 220.000 Passagiere an Deutschlands größtem Luftverkehrsdrehkreuz abgefertigt. Das Fracht- und Luftpostaufkommen wuchs hingegen um 2,9 Prozent auf 179.400 Tonnen. Im Gegensatz zum Passagier- und Frachtbereich sank die Zahl der Flugbewegungen um 4,6 Prozent auf 40.968 Start- und Landungen, während das maximale Abfluggewicht um 1,6 Prozent auf etwa 2,6 Millionen Tonnen zurückging. Weltweit verzeichneten die von der Fraport AG betriebenen Auslandsflughäfen größtenteils Zuwächse, sodass das Gesamtaufkommen des Konzerns um 2,1 Prozent auf rund 24,1 Millionen Passagiere stieg. Betriebsentwicklung und Kapazitätsauslastung am Standort Frankfurt Die Verkehrszahlen des Flughafens Frankfurt im August 2026 spiegeln eine Phase der Konsolidierung im deutschen Luftverkehrsmarkt wider. Der Rückgang der Flugbewegungen um 4,6 Prozent bei einem nahezu stabilen Passagieraufkommen weist auf eine höhere Sitzplatzauslastung der eingesetzten Flugzeuge sowie den verstärkten Einsatz größerer Flugzeugmuster hin. Dieser Effekt zeigt sich auch in der Entwicklung der maximalen Startgewichte, die mit einem Minus von 1,6 Prozent weniger stark nachgaben als die Zahl der Starts und Landungen. Der Anstieg des Frachtaufkommens um 2,9 Prozent auf 179.400 Tonnen verdeutlicht die kontinuierliche Nachfrage im Bereich der Luftfracht, die als Indikator für den globalen Warenaustausch gilt. Der Standort Frankfurt festigt damit seine Rolle als eines der zentralen europäischen Frachtdrehkreuze. Trotz des saisonal bedingten Spitzenverkehrs

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Gefügeveränderungen erhöhen Preisrisiken beim Kerosineinkauf für Fluggesellschaften

Strukturelle Verschiebungen an den globalen Raffineriemärkten erhöhen die finanziellen Risiken für Fluggesellschaften bei der Beschaffung von Kerosin. Der Treibstoff stellt für Luftfahrtunternehmen traditionell den größten einzelnen Betriebskostenfaktor dar. Kerosin wird an den Rohstoffbörsen mit einem Preisaufschlag gegenüber Rohöl gehandelt. Die Preisdifferenz zwischen dem veredelten Endprodukt und dem Ausgangsstoff Rohöl wird in der Fachbranche als Jet Fuel Crack Spread bezeichnet. Da in der Vergangenheit eine hohe Korrelation zwischen den Rohöl- und Kerosinpreisen bestand, steuerten Fluggesellschaften ihre Preisrisiken bislang überwiegend über Absicherungsgeschäfte auf Basis von Crude-Oil-Futures. In den vergangenen Monaten zeigt sich jedoch eine zunehmende Entkopplung dieser Preise, was die Effizienz klassischer Hedging-Strategien einschränkt. Engpässe bei globalen Raffineriekapazitäten, veränderte Handelsrouten durch geopolitische Spannungen sowie Verschiebungen im Ausstoß von Mitteldestillaten führen dazu, dass der Crack Spread deutlichen Schwankungen unterliegt. Für die Finanzabteilungen der Fluggesellschaften bedeutet dies, dass reine Absicherungen gegen schwankende Rohölpreise nicht mehr ausreichen, um unerwartete Kostensprünge beim Treibstoffeinkauf vollständig abzufangen. Die gestiegene Spanne belastet die Margen der Airlines insbesondere in Phasen hoher Nachfrage im Passagier- und Luftfrachtverkehr. Da Kerosin je nach Flottenstruktur und Routennetz zwischen 25 und 40 Prozent der Gesamtkosten eines Luftfahrtunternehmens ausmacht, führen unvorhergesehene Aufschläge beim Crack Spread direkt zu einer Verschlechterung der operativen Ergebnisse. Fluggesellschaften sind dadurch gezwungen, ihre Risiko-Modelle anzupassen und vermehrt spezifische Kerosin-Derivate zur finanziellen Absicherung zu nutzen, die jedoch am Markt mit geringerer Liquidität und höheren Transaktionskosten gehandelt werden. Branchenanalysten verweisen darauf, dass die anhaltende Unsicherheit bei den Raffineriemargen die Flugpreisentwicklung im internationalen Luftverkehr weiter beeinflussen könnte. Sollte die Volatilität des Jet Fuel Crack Spreads

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