September 14, 2026

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September 14, 2026

Ungarn: Flixbus startet Inlandsfahrten

Der internationale Mobilitätsanbieter Flixbus hat im Sommer 2026 den Verkauf von Fahrkarten für innerungarische Strecken aufgenommen. Nach zehn Jahren rein grenzüberschreitender Tätigkeit im Land nutzt das Unternehmen bestehende internationale Linien für den Binnenverkehr. Auf insgesamt 16 internationalen Routen mit 41 Teilverbindungen können Fahrgäste nun Tickets zwischen 14 ungarischen Städten erwerben. Ein zentraler Baustein des neuen Angebots ist die direkte Anbindung des Internationalen Flughafens Budapest Ferenc Liszt an mehrere ungarische Provinzzentren, die bislang nicht umsteigefrei an den Hauptstadtsender angebunden waren. Mit dieser Umstellung vollzieht das Unternehmen einen Schritt zur Integration des ungarischen Fernbusmarktes in sein europäisches Streckennetz, das von Branchenbeobachtern im Kontext der schrittweisen Liberalisierung des Personenverkehrs in Ost- und Mitteleuropa bewertet wird. Integrierte Routen und Anbindung des Flughafens Budapest Ungarn zählte bislang zu den wenigen Ländern Mitteleuropas, in denen Flixbus kein eigenständiges Binnennetz betrieb, obwohl das Unternehmen bereits seit 2016 grenzüberschreitende Verbindungen von und nach Budapest anbot. Das grenzüberschreitende Netz umfasst in Ungarn derzeit 65 internationale Verbindungen, die das Land mit 267 Städten in 21 Staaten verknüpfen. Durch das Freischalten des Binnenfahrkartenverkaufs, sogenannte Kabotageverbindungen, werden die bereits bestehenden Zwischenhalte auf ungarischem Territorium für den nationalen Reiseverkehr nutzbar gemacht. Die funktionale Neuerung betrifft vor allem den Flughafen Budapest. Bislang stützte sich der Transfer zwischen den Provinzzentren und dem Flughafen weitgehend auf den Schienenverkehr mit Umstieg im Budapester Stadtzentrum oder auf individuelle Fahrtdienste. Das neue Angebot verbindet den Flughafen direkt mit sieben Städten außerhalb der Hauptstadt: Szeged, Győr, Miskolc, Siófok, Debrecen, Kecskemét und Szolnok. Die längste dieser Direktverbindungen verläuft zwischen dem Flughafen

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Boeing 737 Max von Ryanair entgeht knapp einer Pistenberührung

Bei der Landung einer Boeing 737 Max 8-200 der Fluggesellschaft Ryanair auf dem Flughafen Dublin ist es am 10. September 2026 zu einem kritischen Flugmanöver gekommen. Das Verkehrsflugzeug mit dem Kennzeichen EI-ILA befand sich als Flug FR9457 auf dem Weg von Bologna nach Dublin, als die Maschine in der Endphase des Anflugs in starke Schräglage geriet. Videoaufnahmen des Vorfalls dokumentieren, dass das rechte Winglet der Tragflächenspitze während des Aussetzens nur einen minimalen Abstand zur Oberfläche der Start- und Landebahn aufwies. Eine unmittelbare Berührung mit dem Asphalt konnte verhindert werden. Die betroffene Variante Boeing 737 Max 8-200 verfügt über eine im Vergleich zur Standardversion erhöhte Sitzplatzkapazität und ist an den Flügelenden mit markanten Split-Scimitar-Winglets ausgestattet. Solche Bauformen vergrößern den vertikalen Abstand zur Pistenoberfläche bei extremen Querneigungen (Bank Angle), was bei starken Scherwinden oder Böen im Endanflug das Risiko eines Bodenkontakts der Tragflächenspitze (Wingstrike) erhöht. Das Flugzeug setzte den Ausrollvorgang nach der kritischen Phase ohne weitere Zwischenfälle fort und rollte eigenständig an die zugewiesene Parkposition am Terminal. „Bei der Landung in Dublin (10. September) kam es beim Ryanair-Flug FR9457 von Bologna zu einer geringfügigen Berührung der Flügelspitze. Das Flugzeug landete sicher und alle Passagiere verließen das Flugzeug wie gewohnt. Unsere Ingenieure haben die Flügelspitze repariert, und das Flugzeug ist seitdem wieder im Einsatz (11. September)“, erklärt ein Ryanair-Sprecher. Nach dem Vorfall leiteten die irische Flugsicherheitsbehörde Air Accident Investigation Unit (AAIU) sowie die Betriebsabteilung der Fluggesellschaft Untersuchungen ein, um die Ursachen des Anflugverlaufs zu analysieren. Im Fokus stehen dabei die meteorologischen Bedingungen zum

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Übernahme der LUG Aircargo Handling GmbH durch Lufthansa Cargo

Die Frachtfluggesellschaft Lufthansa Cargo AG übernimmt sämtliche Geschäftsanteile der LUG Aircargo Handling GmbH von der Bremer Dettmer Group. Mit diesem Erwerb sichert sich die Frachtsparte des Lufthansa-Konzerns einen direkten Zugriff auf erweiterte Frachtumschlagskapazitäten an zentralen deutschen Flughafenstandorten. Über den Kaufpreis sowie die detaillierten finanziellen Konditionen der Vereinbarung haben die beteiligten Vertragsparteien Stillschweigen vereinbart. Die Übernahme umfasst eine Hallen- und Lagerfläche von insgesamt rund 50.000 Quadratmetern, die sich auf die Flughäfen Frankfurt am Main, München und Hamburg verteilt. Die Transaktion steht derzeit noch unter dem Vorbehalt der fusionskontrollrechtlichen und behördlichen Genehmigungen durch die zuständigen Wettbewerbsbehörden. Nach dem Vollzug der Übernahme soll die LUG Aircargo Handling GmbH als eigenständiges Tochterunternehmen weitergeführt werden, wobei die bestehenden Organisationsstrukturen, Verträge und Kundenbeziehungen zu Drittgesellschaften unverändert erhalten bleiben. Ausweitung der Lagerinfrastruktur und Kapazitätsreserven an deutschen Drehkreuzen Der Logistikmarkt an europäischen Großflughäfen ist seit mehreren Jahren durch eine hohe Auslastung der bestehenden Abfertigungsflächen gekennzeichnet. Die Übernahme der LUG Aircargo Handling GmbH verschafft Lufthansa Cargo einen Zugewinn an operativer Logistikfläche, ohne dass dafür langwierige Neubau- oder Erweiterungsverfahren an den betroffenen Flughäfen initiiert werden müssen. Die zusätzlich erworbenen 50.000 Quadratmeter überdachter Lager- und Umschlagfläche befinden sich an den wichtigsten Standorten der deutschen Zivilluftfahrt. Am Flughafen Frankfurt am Main, dem zentralen Drehkreuz von Lufthansa Cargo, verfügt die LUG über umfangreiche Abfertigungskapazitäten in der CargoCity Süd. Diese Flächen ergänzen das konzerneigene Frachtzentrum in der CargoCity Nord. Neben dem Hauptstandort Frankfurt sichert sich das Unternehmen durch die Transaktion auch modernisierte Umschlagsflächen an den Standorten München und Hamburg, die als Zubringer- und Regionalzentren

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Qatar Airways erhöht Flugfrequenzen ab Frankfurt

Die Golf-Fluggesellschaft Qatar Airways weitet ihr Flugangebot auf der Verbindungsstrecke zwischen dem Heimatdrehkreuz Doha und dem Flughafen Frankfurt am Main im Winterflugplan 2026/2027 aus. Ab dem 7. Dezember 2026 erhöht der staatliche Carrier die Anzahl der wöchentlichen Umläufe von bislang 18 auf künftig 21 Flüge. Durch die Aufstockung bietet die Fluggesellschaft fortan drei tägliche Verbindungen auf dieser Route an, was nach Unternehmensangaben einer Steigerung der verfügbaren Sitzplatzkapazität um rund sieben Prozent entspricht. Global umfasst das Winterstreckennetz der Airline mehr als 170 Zielorte. Auf den Flügen von und nach Frankfurt setzt Qatar Airways eine Kombination aus Großraumflugzeugen der Typen Boeing 777-300ER und Airbus A350 ein, um sowohl das Passagier- als auch das Beiladungsfrachtgeschäft (Belly-Cargo) abzudecken. Die Verdichtung des Flugplans am verkehrsreichsten deutschen Flughafen ermöglicht verbesserte Umsteigezeiten am Hamad International Airport in Doha für Weiterflüge in Richtung Mittlerer Osten, Südasien, Ostasien und Australien. Der Standort Frankfurt verbleibt damit der zentralste deutsche Zugangspunkt im Streckennetz der Fluggesellschaft. Die Frequenzerhöhung erfolgt vor dem Hintergrund eines intensiven Wettbewerbs unter den Drehkreuz-Carriern auf den Interkontinentalstrecken zwischen Europa und Asien. Durch die Erhöhung der Abflugdichte versucht Qatar Airways, Marktanteile im renditestarken Segment der Geschäftsreisenden sowie im Transferverkehr gegenüber den Konkurrenten Emirates und Etihad Airways zu sichern. Zudem bedient die Airline die Route im Rahmen der Oneworld-Allianz, wodurch auch Partnergesellschaften von den zusätzlichen Kapazitäten über Codeshare-Abkommen profitieren. Luftfahrtanalysten weisen darauf hin, dass die Aufstockung auf drei tägliche Flüge die Marktposition von Qatar Airways in Deutschland weiter festigt, jedoch betriebliche Herausforderungen mit sich bringt. Die uneingeschränkte Auslastung der Zusatzkapazitäten

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1.600 Teilnehmer beim dritten Airport-Night-Run in Klagenfurt

Am 12. September 2026 fand auf dem Gelände des Flughafens Klagenfurt die dritte Ausgabe des sogenannten Airport Night Run statt. Im Rahmen dieser Abendveranstaltung wurde die reguläre Start- und Landebahn des Kärntner Landesflughafens temporär für den regulären Flugverkehr gesperrt und für den Breitensport freigegeben. Mit insgesamt 1.600 registrierten Teilnehmern verzeichnete die organisatorische Leitung einen neuen Höchststand bei den Anmeldungen, nachdem das ursprünglich vorgesehene Startkontingent aufgrund der Nachfrage im Vorfeld aufgestockt worden war. Die Sportveranstaltung wurde in Kooperation mit der Kärntner Landesinitiative Gesundheit fördern, Kärnten bewegen sowie dem regionalen Radiosender Antenne Kärnten organisiert. Neben der sportlichen Nutzung der luftfahrttechnischen Infrastruktur stand die Generierung von Mitteln für soziale Projekte in der Region im Vordergrund des Veranstaltungskonzepts. Ablauf des Laufwettbewerbs und funktionale Einbindung der Pisteninfrastruktur Die zeitliche Ansetzung des Rennens war auf das späte Abendfenster ausgerichtet, um den regulären Flugbetrieb am Flughafen Klagenfurt nicht zu beeinträchtigen. Nach der formellen Freigabe durch die Flugbetriebsleitung und der Absicherung der Pistenbereiche wurde die 5,5 Kilometer lange Rundstrecke auf dem Asphalt der Start- und Landebahn um 21:00 Uhr pünktlich für eine Dauer von 90 Minuten geöffnet. Die Beleuchtung des Rollfeldes und der Pistenrändern diente dabei als visuelle Orientierung für die Läufer, Walkenden und Rollstuhlfahrer. Im Gegensatz zu klassischen Leichtathletikveranstaltungen verzichteten die Betreiber auf eine Wertung nach Zeiterfassung oder Platzierungen. Obwohl die individuellen Laufzeiten der Akteure elektronisch erfasst wurden, erfolgte keine finale Siegerehrung nach Leistungsdaten. Dieses Konzept zielt darauf ab, breite Bevölkerungsschichten ohne sportlichen Leistungsdruck einzubinden. Die Bewältigung der Distanz war in unterschiedlichen Fortbewegungsarten möglich, was auch Personen

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Eurowings erweitert Streckennetz in Deutschland und Tschechien

Die deutsche Fluggesellschaft Eurowings nimmt im Rahmen des kommenden Winterflugplans 2026/27 mehrere neue Punkt-zu-Punkt-Verbindungen auf und erweitert bestehende Strecken. Ab dem Flughafen Berlin-Brandenburg verbindet die Lufthansa-Tochter die deutsche Hauptstadt ab dem 2. November 2026 dreimal wöchentlich mit dem Flughafen Bologna. Die Umläufe nach Norditalien sind jeweils für die Verkehrstage Montag, Freitag und Sonntag terminiert. Zudem baut die Fluggesellschaft ihr Angebot an ihren operativen Basen in Düsseldorf und Prag für die Wintermonate gezielt aus. Vom Drehkreuz Düsseldorf aus werden zwei bislang rein saisonale Sommerstrecken erstmals durchgehend im Winterflugplan fortgeführt. Die Verbindung in die estnische Hauptstadt Tallinn wird mit zwei wöchentlichen Flügen bedient. Zusätzlich erhöht der Carrier die Frequenz nach Mailand-Linate auf bis zu zwei tägliche Umläufe. Zusammen mit den Flügen zum Flughafen Mailand-Malpensa bietet Eurowings ab Nordrhein-Westfalen damit bis zu fünf tägliche Verbindungen in die norditalienische Wirtschaftsausrichtung an. Gleichzeitig erweitert die Gesellschaft ihr Winterangebot ab Prag und fliegt ab dem 20. Dezember 2026 einmal wöchentlich sonntags nach Rovaniemi in Finnland. Die Ergänzungen im Streckennetz spiegeln die Ausrichtung von Eurowings wider, die Kapazitäten im Punkt-zu-Punkt-Verkehr abseits des klassischen Drehkreuzverkehrs von Lufthansa zu verdichten. Durch die Aufstockung von Frequenzen auf ertragsstarken Rennstrecken wie Mailand sowie die Bedienung von Nischenzielen im Wintertourismus versucht die Airline, die saisonale Auslastung ihrer Flotte zu optimieren. Der Standort Prag dient dabei zunehmend als regionale Basis für den Vertrieb von skandinavischen Winterzielen in Osteuropa. Branchenexperten weisen jedoch darauf hin, dass die kontinuierliche Expansion in europäische Nischenmärkte mit betrieblichen und wirtschaftlichen Unsicherheiten verbunden ist. Insbesondere reine Winterverbindungen nach Nordeuropäischer Peripherie

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Regionale Pauschalreisen: Rhomberg buhlt um Frühbucher

Der Vorarlberger Reiseveranstalter Rhomberg Reisen hat sein Buchungsprogramm für den Sommer 2027 auf der französischen Mittelmeerinsel Korsika freigeschaltet. Das Angebot umfasst Frühbucherkonditionen für Vorausbuchungen bis Ende des Jahres 2026 sowie Stornierungs- und Umbuchungsmöglichkeiten im Rahmen einer optionalen Tarifregelung. Das Streckennetz basiert auf Voll- und Teilcharterverbindungen von regionalen Verkehrsflughäfen in Österreich, Süddeutschland und der Schweiz zu den korsischen Zielhäfen Calvi und Figari. Im Zentrum des Beherbergungsangebots steht das konzerneigene Feriendorf in der Bucht von Calvi, für das neben Preisnachlässen auch technische Modernisierungen an der Unterbringungsinfrastruktur angekündigt wurden. Regionales Flugangebot von Fünf Abflughäfen in der Bodenseeregion und Österreich Das Beförderungskonzept von Rhomberg Reisen setzt für das Sommerprogramm 2027 erneut auf eine dezentrale Anbindung über Regionalflughäfen im Einzugsgebiet des Alpen-Adria-Raums und Süddeutschlands. Die Charterflüge bedienen die Flugverbindungen von den Standorten Memmingen, Friedrichshafen, Salzburg, Innsbruck sowie St. Gallen-Altenrhein. Zielort im Norden der Insel ist der Flughafen Calvi-Sainte Catherine, der auf kurzem Weg die Anreise in die Region Balagne ermöglicht. Ergänzend zum Nord-Programm bietet der Veranstalter ab dem Schweizer Flughafen St. Gallen-Altenrhein eine direkte Charterverbindung zum Flughafen Figari-Sud Corse im Süden der Insel an. Dieses Angebot richtet sich an Reisende mit dem Zielort in der Region um Porto-Vecchio und Bonifacio. Die Kooperationen mit regionalen Fluggesellschaften wie People’s oder weiteren Charterpartnern ermöglichen dem Reiseveranstalter Nischenverbindungen abseits der großen Hauptstadtdrehkreuze, was für Passagiere aus der Region Bodensee und den österreichischen Bundesländern verkürzte Anfahrtszeiten zu den Abflugterminals bedeutet. Konditionen für Frühbucher und Vertragsbedingungen für Stornierungen Um die Auslastung der gecharterten Flugkapazitäten frühzeitig abzusichern, arbeitet Rhomberg Reisen mit gestaffelten

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Chapter 11: Air Baltic beantragt Gläubigerschutz in den USA

Die lettische Nationalfluggesellschaft Air Baltic hat zusammen mit ausgewählten Tochtergesellschaften ein freiwilliges Verfahren zur finanziellen Restrukturierung nach Chapter 11 des US-Insolvenzrechts beim zuständigen Bundeskonkursgericht für den Südlichen Distrikt von New York eingeleitet. Die Fluggesellschaft strebt über dieses gerichtliche Verfahren eine Umstrukturierung ihrer Verbindlichkeiten und eine Neuausrichtung der Kapitalstruktur an. Während der Dauer des Restrukturierungsprozesses läuft der operative Flugbetrieb ohne Unterbrechung weiter. Alle bestehenden Buchungen, Flugpläne und Kundendienstleistungen behalten ihre Gültigkeit. Zur Sicherung der Liquidität und zur Aufrechterhaltung des laufenden Geschäftsbetriebs hat das Unternehmen eine Finanzierungszusage über ein sogenannten Debtor-in-Possession-Darlehen in Höhe von 350 Millionen Euro erhalten. Der Abschluss des gerichtlichen Umstrukturierungsverfahrens ist für Juni 2027 geplant. Mechanismus des Chapter-11-Verfahrens und operative Weiterführung Das Restrukturierungsverfahren nach Chapter 11 des US-amerikanischen Insolvenzrechts ermöglicht es Unternehmen, ihren Geschäftsbetrieb unter der Aufsicht eines US-Bundesgerichts fortzuführen, während zeitgleich Verhandlungen mit Gläubigern über den Abbau und die Neustrukturierung von Verbindlichkeiten geführt werden. Für Air Baltic bietet dieser rechtliche Rahmen Schutz vor Gläubigerzugriffen, insbesondere durch Flugzeugleasinggeber und Anleiheinhaber. Die Führung des Unternehmens verbleibt während des Verfahrens beim bestehenden Vorstand sowie beim Aufsichtsrat. Andrejs Martinovs, Aufsichtsratsvorsitzender von Air Baltic, erklärte, dass die Einleitung des Verfahrens nach eingehender Prüfung verschiedener Handlungsoptionen erfolgte. Ziel sei es, verlässliche Vereinbarungen mit den Gläubigern zu treffen und die Gesamtverbindlichkeiten der Gesellschaft maßgeblich zu reduzieren. Der Vorstand hat die Anweisung, die Anbindung Lettlands und der baltischen Staaten an den internationalen Luftverkehr ununterbrochen aufrechtzuerhalten. Auch Rückerstattungen, Entschädigungsansprüche sowie die Einlösung von Fluggutscheinen und Kundenkreditkarten sollen nach den bestehenden Unternehmensrichtlinien weiterbearbeitet werden. Finanzierungsstruktur und Konditionen des

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Flughafen Dortmund berät über CT-Scanner und Standortkosten

Der Aufsichtsrat der Flughafen Dortmund GmbH ist am 10. September 2026 zu seiner dritten Sitzung des Jahres zusammengekommen. Trotz einer Abwärtskorrektur der bundesweiten Passagierprognose durch den Flughafenverband ADV auf 217 Millionen Fluggäste (-1,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr) hält die Geschäftsführung unter Ludger van Bebber an der eigenen Zielmarke von bis zu 3,5 Millionen Passagieren für das Gesamtjahr fest. Bis Ende August verzeichnete der Ruhrgebietsflughafen rund 2,3 Millionen Fluggäste, was einem Zuwachs von 7,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum entspricht. Mit mehr als 360.000 Fluggästen bildete der August 2026 den verkehrsreichsten Monat seit Eröffnung des Flughafens. Parallel zur operativen Geschäftsentwicklung beriet das Gremium über die Modernisierung der Fluggastkontrollstellen. Unter Regie der zuständigen Bezirksregierung Münster laufen die Vorbereitungen zur Installation moderner Computertomographie-Scanner (CT-Scanner) für die Handgepäckprüfung. Die Umstellung erfordert bauliche Anpassungen der bestehenden Kontrollspuren im Terminalbereich. Durch den Einsatz der CT-Technologie entfällt das separate Vorzeigen von Flüssigkeiten und elektronischen Geräten, was den Durchsatz an den Passagierkontrollen erhöhen und die Wartezeiten zu Spitzenzeiten reduzieren soll. Ein konkreter Termin für den Beginn der Umbauarbeiten steht derzeit noch nicht fest. Die positive Passagierentwicklung in Dortmund beruht im Wesentlichen auf dem Ausbau des Streckennetzes um acht Verbindungen sowie einer höheren Sitzplatzkapazität durch den Einsatz größerer Flugzeugmuster der Hauptkunden Wizz Air und Ryanair. Die Betreibergesellschaft unterstützt jedoch die Forderungen des Branchenverbands ADV nach einer Senkung staatlich induzierter Gebühren und Steuern. Nach Einschätzung des Unternehmens belasten hohe Luftsicherheitsgebühren, die Luftverkehrsteuer und gestiegene Flugsicherungskosten die Preisgestaltung der Fluggesellschaften an deutschen Sekundärflughäfen. Luftfahrtanalysten weisen darauf hin, dass die ausgeprägte Abhängigkeit

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Ausbau des Wartungsbetriebs der Alpha Air GmbH am Flughafen Mönchengladbach

Die am Flughafen Mönchengladbach ansässige Alpha Air GmbH vergrößert ihre betrieblichen Kapazitäten am Standort maßgeblich. Das auf die Wartung und Instandhaltung von Geschäftsreiseflugzeugen spezialisierte Unternehmen zieht von seiner bisherigen Wartungshalle in ein größeres Objekt auf dem Flughafenareal um. Durch die Übernahme der neuen Luftfahrzeughalle verdreifacht sich die nutzbare Wartungsfläche des Betriebs von bisher rund 1.200 Quadratmetern auf künftig etwa 3.600 Quadratmeter. Die Investition dient der Bewältigung einer steigenden Nachfrage im Segment der Business Aviation sowie der technischen Ausrichtung auf größere Flugzeugklassen. Der reguläre Betrieb in den erweiterten Räumlichkeiten ist nach Abschluss der erforderlichen Anpassungs- und Umbaumaßnahmen für das zweite Quartal 2027 terminiert. Erweiterung des technischen Leistungsspektrums auf größere Flugzeugtypen Die Bereitstellung der dreifachen Hallenfläche ermöglicht es dem Instandhaltungsbetrieb, parallele Wartungsabläufe an mehreren Maschinen durchzuführen und komplexere Arbeitsumfänge zu übernehmen. Alpha Air hat sich seit der Ansiedlung am Flughafen Mönchengladbach im Jahr 2021 vor allem auf die Betreuung von Flugzeugen der Cessna-Citation-Reihe sowie anderer Business-Jet-Muster fokussiert. Mit dem Umzug sollen künftig auch größere Modelle der Midsize- und Super-Midsize-Kategorie in das Portfolio aufgenommen werden. Zu den Zielmustern gehören unter anderem die Cessna Citation Sovereign sowie die Sovereign+ (Model 680), die Citation Latitude (Model 680A) und die Citation Longitude (Model 700). Zudem soll die bestehende Kompetenz bei der Betreuung der Pilatus PC-24 weiter vertieft werden. Serkan Akin, Accountable Manager der Alpha Air GmbH, verwies darauf, dass die neue Halleninfrastruktur die operative Flexibilität erhöht, um größere Maschinen aufzunehmen und gleichzeitig anspruchsvolle Wartungsprojekte nebeneinander abzuwickeln. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen und Standortentwicklung in Mönchengladbach Der Verkauf der Luftfahrzeughalle

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