September 18, 2026

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September 18, 2026

Rückkehr des letzten reaktivierten Airbus A380 in die Flotte von Etihad Airways

Die Fluggesellschaft Etihad Airways hat den Prozess der Reaktivierung ihrer Flotte des Typs Airbus A380 abgeschlossen. Der letzte verbliebene Vierstrahler mit dem Kennzeichen A6-APB traf nach einer Abstellzeit von sechseinhalb Jahren aus dem französischen Maintenance-Zentrum in Tarbes am Drehkreuz in Abu Dhabi ein. Die Fluggesellschaft aus den Vereinigten Arabischen Emiraten reagiert mit diesem Schritt auf die anhaltend hohe Nachfrage auf wichtigen Langstreckenverbindungen und gleicht Kapazitätsengpässe bei der Auslieferung neuer Großraumflugzeuge aus. Von den ursprünglich zehn beschafften Maschinen dieses Typs befinden sich nun wieder neun Exemplare am Heimatflughafen, während ein Flugzeug im Jahr 2025 verwertet wurde. Die Rückkehr des Doppeldeckers verdeutlicht den veränderten Bedarf im internationalen Zivilflugverkehr, nachdem der Flugzeugtyp während der Pandemie von zahlreichen Betreibern vorübergehend stillgelegt worden war. Hintergründe der Stilllegung und Verlagerung nach Frankreich Im Frühjahr 2020 führte der weltweite Einbruch des Passagierverkehrs infolge der Covid-19-Pandemie dazu, dass zahlreiche Fluggesellschaften ihre Großraumflugzeuge aus dem regulären Liniendienst nahmen. Etihad Airways entschied sich damals für eine Einlagerung der gesamten A380-Flotte. Ein Teil der Maschinen verblieb zunächst am Flughafen Abu Dhabi, während mehrere Flugzeuge zum Tarbes-Lourdes-Pyrénées Airport im Südwesten Frankreichs geflogen wurden. Der französische Standort ist auf die Langzeitkonservierung, Wartung und Verwertung von Zivilflugzeugen spezialisiert. Über Jahre hinweg galt eine Wiederaufnahme des Flugbetriebs mit dem vierstrahligen Modell bei der Fluggesellschaft als unwahrscheinlich. Das Management von Etihad Airways hatte öffentlich mehrfach angedeutet, dass der Weiterbetrieb wirtschaftlich schwer darstellbar sei und der Fokus künftig auf zweistrahligen Mustern wie der Boeing 787 und dem Airbus A350 liegen sollte. Die veränderten Rahmenbedingungen im globalen Luftverkehr

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Leipzig/Halle bangt um Turkish-Airlines-Flüge

Der Flughafen Leipzig/Halle hat die direkte Anbindung an das weltweite Streckennetz der Fluggesellschaft Turkish Airlines vorübergehend verloren. Die im Mai 2026 im Zuge geopolitischer Verwerfungen im Nahen Osten und gestiegener Betriebskosten ausgesetzte Verbindung nach Istanbul wird nach aktuellem Stand auch im Jahr 2027 nicht in den Flugplan der Fluggesellschaft zurückkehren. Damit ist die mitteldeutsche Region derzeit von einem der weltweit am stärksten vernetzten Luftfahrtdrehkreuze abgeschnitten. Trotz verhaltener Signale aus der Luftfahrtbranche hinsichtlich einer späteren Wiederaufnahme sind für die kommende Sommerflugplanperiode ab Ende März 2027 keine Buchungsoptionen für diese Strecke hinterlegt. Netzwerkveränderungen vor dem Hintergrund globaler Marktentwicklungen Die Einstellung der seit dem Jahr 2012 bestehenden Linie zwischen Schkeuditz und der türkischen Metropole erfolgte am 2. Mai 2026. Als wesentliche Treiber für diesen Schritt nannte das Unternehmen Anpassungen der Flugrouten im Zusammenhang mit dem Iran-Konflikt sowie den daraus resultierenden Anstieg der Kerosinpreise. Zwar betonte der Carrier damals, den Standort Leipzig/Halle keineswegs dauerhaft aufgeben zu wollen, doch die operativen Flugplandaten zeichnen ein anderes Bild. Der Ausfall wiegt für den regionalen Passagierverkehr schwer, da der Flughafen Istanbul nach aktuellen Branchenauswertungen des Datendienstes OAG Platz eins der am besten vernetzten internationalen Drehkreuze einnimmt. Mit Verbindungen zu insgesamt 337 Destinationen weltweit stellt das Drehkreuz am Bosporus einen zentralen Umsteigepunkt dar. Rund 80 Prozent aller Flugbewegungen an diesem Standort werden von der staatlichen Fluggesellschaft der Türkei abgewickelt. Auswirkungen auf das Netzangebot des mitteldeutschen Flughafens Für die Mitteldeutsche Flughafen AG bedeutet das Verharren der Aussetzung eine Schwächung der internationalen Hub-Anbindungen im Passagiersegment. Neben den bestehenden Routen nach Frankfurt

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Priorisierung des Transpazifikverkehrs und operative Anpassungen bei Zipair Tokyo

Die japanische Niedrigpreis-Fluggesellschaft Zipair Tokyo prüft die Erweiterung ihres Streckennetzes an die US-Ostküste und setzt dabei weiterhin einen klaren Fokus auf Flugverbindungen zwischen Asien und Nordamerika. Wie der Präsident des Unternehmens, Yasuhiro Fukada, erläuterte, erfordern potenzielle Langstreckenverbindungen über den Pazifik nicht zwingend das Eintreffen der größeren Flugzeugvariante des Typs Boeing 787-9. Während der europäische Markt aufgrund veränderter Flugrouten und gesperrter Lufträume vorerst nachrangig behandelt wird, baut die Tochtergesellschaft der Japan Airlines ihre Kapazitäten im Pazifikraum schrittweise aus. Das Ziel bleibt die Aufstockung der Flotte auf mehr als 20 Flugzeuge innerhalb der nächsten Jahre, um Skaleneffekte und eine höhere Flexibilität in der Flugplanung zu erzielen. Marktprioritäten und geopolitische Rahmenbedingungen In der Netzentwicklung von Zipair stehen Strecken zwischen Asien und den Vereinigten Staaten an oberster Stelle. Die Beurteilung neuer Zielorte erfolgt primär auf Basis des Passagieraufkommens und nicht danach, ob eine Verbindung überwiegend von Geschäfts- oder Privatreisenden genutzt wird. Strecken an die US-Ostküste gelten dabei als logische Option zur Vertiefung des Netzwerks über den Pazifik. Demgegenüber bleibt eine Expansion nach Europa auf absehbare Zeit zurückgestellt. Grund dafür sind die andauernden Überflugverbote für den russischen Luftraum, die Umwege erzwingen und dadurch die Betriebskosten deutlich erhöhen. Für ein Geschäftsmodell, das auf niedrigen Ticketpreisen und schlanken Kostenstrukturen basiert, stellen derartig verlängerte Flugzeiten eine erhebliche wirtschaftliche Hürde dar. Das Management geht davon aus, dass europäische Destinationen erst dann realistisch werden, wenn Routen wieder stabil und kosteneffizient beflogen werden können. Flottenentwicklung und Einsatz der Boeing-787-Modellfamilie Die Flottenstrategie von Zipair beruht auf einer einheitlichen Ausrichtung auf Flugzeuge der

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Verzögerungen bei der Produktionssteigerung und Triebwerkstests im Boeing-Konzern

Der US-amerikanische Flugzeugbauer Boeing sieht sich bei zwei zentralen Zivilflugzeugprogrammen mit anhaltenden betrieblichen Herausforderungen und terminlichen Verzögerungen konfrontiert. Wie der Vorstandsvorsitzende Kelly Ortberg im Rahmen der Laguna Conference von Morgan Stanley mitteilte, erfordert die geplante Stabilisierung der Monatsproduktion der Baureihe Boeing 737 Max auf einem Niveau von rund 47 Maschinen mehr Zeit als ursprünglich veranschlagt. Als ein wesentlicher Grund für die Verzögerungen wurden Engpässe bei der Tragflächenfertigung im Werk Renton im US-Bundesstaat Washington genannt. Parallel dazu dauern die Testverfahren für das Langstreckenmodell Boeing 777-9 an. Aufgrund von Haltbarkeitsproblemen bei einer Komponente des GE9X-Triebwerks von GE Aerospace könnten sich die Zulassungstests bis in das Jahr 2027 erstrecken, was auch die Zertifizierung für den ETOPS-Betrieb über langen Überwasserstrecken betrifft. Trotz dieser Verzögerungen strebt die Konzernführung weiterhin den Beginn der Auslieferungen für das Jahr 2027 an. Engpässe in der Tragflächenfertigung und Stand der Zulassungen bei der Boeing 737 Max Die Stabilisierung der Fertigungszahlen der B737-Max-Familie gilt als wichtiger Faktor für die finanzielle Erholung des Konzerns. Die Auslieferungs- und Fertigungszahlen der vergangenen Monate zeigen schwankende Volumina im Werk Renton. Nach Branchenerfassungen fertigte der Hersteller im August 48 Maschinen der Typserie, während in den Monaten Mai, Juni und Juli die monatliche Ausbringungsmenge zwischen 38 und 39 Flugzeugen lag. Neben den operativen Hindernissen in den Montagehallen prägen unterschiedliche Zulassungsstände die Modellpalette. Während die US-Luftfahrtbehörde Federal Aviation Administration im August die Zertifizierung für die kleinere Variantenversion B737-7 erteilte, steht die Genehmigung für die größte Ausführung, die B737-10, weiterhin aus. Nach mehrfachen Terminverschiebungen laufen die behördlichen Prüfungsverfahren für

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Kosteneinsparungen und Neuordnung der Eigentümerstruktur bei Condor

Die deutsche Fluggesellschaft Condor befindet sich in einer Phase der Restrukturierung und finanziellen Neuausrichtung. Der Mehrheitsgesellschafter Attestor fordert von dem Unternehmen deutliche Kostensenkungen in Höhe von jeweils 100 Millionen Euro in den kommenden zwei Geschäftsjahren. Die Sparvorgaben betreffen sowohl Lieferanten- und Lizenzverträge als auch die Personalkosten. Während das Management unter der Leitung von Peter Gerber den Übergang von einem reinen Ferienflieger zu einer Netzwerkfluggesellschaft vorantreibt, stehen Verhandlungen über einen Zukunftspakt mit den Arbeitnehmervertretungen bevor. Parallel dazu zeichnen sich Veränderungen in der Eigentümerstruktur ab, da der Investor Attestor eine vollständige Übernahme der Firmenanteile vorbereitet, bevor ein Weiterverkauf an neue Investoren geprüft wird. Vorgaben des Mehrheitsseigners und Konsolidierungskurs Der Finanzinvestor Attestor, der derzeit 51 Prozent der Anteile an Condor hält und rund 450 Millionen Euro in die Fluggesellschaft eingebracht hat, erhöht den Druck auf das Management zur Steigerung der Ausgabendisziplin. Im Rahmen einer Betriebsversammlung wurden die Grundzüge eines Sparprogramms bekannt gegeben. Demnach soll die Fluggesellschaft in den nächsten zwei Geschäftsjahren Einsparungen von insgesamt 200 Millionen Euro realisieren. Die Gewerkschaft Ufo informierte ihre Mitglieder darüber, dass der Investor seine Bereitschaft zur weiteren Finanzierung des Unternehmenswachstums an die Erreichung dieser Einsparziele knüpft. Von den angestrebten 100 Millionen Euro pro Geschäftsjahr sollen etwa 65 Millionen Euro durch die Nachverhandlung von Verträgen mit Dienstleistern, Partnern und Lizenzgebern eingespart werden. Die verbleibenden 35 Millionen Euro pro Jahr entfallen auf das Personal. Davon sollen nach Angaben der Kabinengewerkschaft Ufo jährlich rund 10 Millionen Euro im Bereich des Kabinenpersonals eingespart werden. Vom Management geforderte Nullrunden bei den Gehaltsanpassungen bis

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Sommerflugplan 2027: Corendon Airlines nimmt Bulgarien und Istanbul ins Programm

Die europäische Ferienfluggesellschaft Corendon Airlines hat ihren Flugplan für die Sommersaison 2027 zur Buchung freigegeben. Im Rahmen eines Branchentermins in Amsterdam gab das Unternehmen die Aufnahme neuer Flugverbindungen ab deutschen Verkehrsflughäfen bekannt. Erstmals bedient der Anbieter Ziele in Bulgarien mit bis zu acht wöchentlichen Verbindungen nach Varna und Burgas. Die Flüge starten ab Mitte Mai 2027 schrittweise von den Standorten Köln/Bonn, Nürnberg und Stuttgart. Zudem nimmt die Fluggesellschaft ab Juli 2027 Linienverbindungen zum Flughafen Istanbul von Düsseldorf und Köln/Bonn auf. Die Entscheidung für die neuen Strecken erfolgt vor dem Hintergrund anspruchsvoller Rahmenbedingungen im europäischen Luftverkehr. Hohe Treibstoffpreise, schwankende Nachfragen und geopolitische Unsicherheiten belasten die Marge im Bereich der Pauschal- und Urlaubsflüge. Chief Commercial Officer Paul Schwaiger betonte in diesem Zusammenhang, dass das Unternehmen ein kapazitätsorientiertes Wachstum anstrebe. Der Fokus liege auf einer Optimierung der Ertragssteuerung und einer Erhöhung der finanziellen Resilienz, um den operativen Betrieb gegenüber Marktveränderungen abzusichern. Vor dem Sommerflugplan 2027 startet die Fluggesellschaft im Dezember 2026 eine Langstreckenverbindung von Düsseldorf nach Curaçao. Für die dreimal wöchentlich angebotene Karibikverbindung setzt der Anbieter einen Airbus A330-300 ein, der über eine Drei-Klassen-Konfiguration verfügt. Das Angebot richtet sich vor allem an Kunden von Reiseveranstaltern und stützt sich unter anderem auf konzerneigene Hotelkapazitäten auf der Karibikinsel. Luftfahrtanalysten verweisen darauf, dass die Expansion in den bulgarischen Markt und nach Istanbul ein Versuch ist, die Auslastung auf margenstarken Strecken im Urlaubs- und Familienreiseverkehr zu steigern. Das Segment der Reisen zu Verwandten und Bekannten bietet auf Strecken in die Türkei und nach Südosteuropa eine vergleichsweise stabile

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Wiederaufnahme des Flugbetriebs: Air Astana bedient wieder Strecken nach Dubai

Die kasachische Fluggesellschaft Air Astana nimmt zum Oktober 2026 ihre Linienverbindungen in das Emirat Dubai wieder auf. Den Auftakt macht am 1. Oktober die Flugroute von Almaty nach Dubai, gefolgt von der Verbindung zwischen der kasachischen Hauptstadt Astana und Dubai ab dem 2. Oktober. Im Laufe des Monats plant das Unternehmen eine schrittweise Aufstockung der Flugfrequenzen auf beiden Strecken. Bis Ende Oktober soll die Route Almaty–Dubai von initial vier auf zwölf wöchentliche Flüge erweitert werden, während die Frequenz auf der Verbindung Astana–Dubai von drei auf zehn Flüge pro Woche steigen soll. Die temporäre Einstellung beziehungsweise Umleitung von Flügen im Nahen Osten war Folge geopolitischer Spannungen und sicherheitstechnischer Risiken in der Region. Air Astana betonte, die Sicherheitslage im Umfeld des Persischen Golfs und des Nahen Ostens kontinuierlich zu beobachten. Die Fluggesellschaft behält sich operative Flugplananpassungen oder routentechnische Umleitungen vor, sollte sich die Sicherheitslage für den zivilen Luftverkehr kurzfristig verschlechtern. Die Wiederaufnahme der Verbindungen spiegelt die Bedeutung des Drehkreuzes Dubai für den zentralasiatischen Passagier- und Geschäftsreiseverkehr wider. Neben Air Astana bedienen auch die staatliche emiratische Fluggesellschaft Emirates sowie der Billigflieger Flydubai Strecken zwischen Kasachstan und den Vereinigten Arabischen Emiraten. Für kasachische Airlines stellen die Routen am Golf eine wichtige Einnahmequelle im internationalen Streckennetz dar, um Anschlussverbindungen in Richtung Afrika, Asien und Europa anzubieten. Branchenbeobachter verweisen jedoch auf die fortbestehenden Risiken bei der Durchquerung des nahenöstlichen Luftraums. Vorübergehende Luftraumsperrungen oder veränderte Flugrouten führen bei Fluggesellschaften regelmäßig zu verlängerten Flugzeiten, einem höheren Treibstoffverbrauch und logistischen Problemen bei der Umlaufplanung. Die wirtschaftliche Stabilität der wieder

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Pigalle Bar überarbeitet Gastronomie- und Barkonzept

Die in der Wiener Praterstraße im zweiten Bezirk ansässige Pigalle Bar stellt eine Neuausrichtung ihres Betriebskonzepts vor. Seit August 2026 steht das Lokal unter der Leitung von Kenan Pajaziti, Clemens Waschkau und Jonathan Frimpong-Ansah. Das Führungstrio, das zuvor in verschiedenen Wiener Gastronomiebetrieben wie der Spelunke, Dino’s Apothecary Bar, dem Kleinod Prunkstück und dem Collina am Berg tätig war, schärft das Profil der Bar mit einem verstärkten Fokus auf französische Barkultur. Das Angebot umfasst neben klassischen und neu entwickelten Cocktails auch Schaumweine sowie eine auf französische Spezialitäten ausgerichtete Speisekarte. Das Getränkeangebot verbindet traditionelle Cocktails mit Eigenkreationen, die Zutaten wie infundierte Spirituosen oder ungewöhnliche Komponenten enthalten. Zudem ergänzen alkoholfreie Mischgetränke sowie französische Weine, Crémant und Champagner das Sortiment. Die Speisekarte ist als Barfood-Konzept angelegt, das kleine Speisen zum Teilen vorsieht. Das Angebot reicht von französischen Käsesorten und Wurstspezialitäten wie Saucisson und Jambon de Paris über Jahrgangssardinen bis hin zu warmen Zwischenmahlzeiten wie dem Croque Monsieur. Einmal im Monat wird das Sortiment um frische Austern erweitert. Die Praterstraße im Leopoldstädter Viertel hat sich in den vergangenen Jahren zu einer hochfrequentierten Ausgehmeile in Wien entwickelt, auf der sich zahlreiche Gastronomiekonzepte um ein ausgabebegeistertes Publikum bemühen. Branchenkenner weisen darauf hin, dass die Spezialisierung auf Nischen- und Länderkonzepte wie die französische Aperitif-Kultur ein gängiges Mittel darstellt, um sich im wettbewerbsintensiven Wiener Nachtleben zu behaupten. Gleichzeitig erfordert der Import spezialisierter Lebensmittel und Marken-Spirituosen eine genaue Kalkulation, um den betriebswirtschaftlichen Aufwand bei schwankenden Gästezahlen abzufedern. Der Erfolg des überarbeiteten Konzepts hängt maßgeblich davon ab, wie sich das Lokal

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Regionale Auszeichnung bei den Skytrax Awards: Finnair erhält Branchenpreis für Nordeuropa

Die finnische Fluggesellschaft Finnair ist bei den Skytrax World Airline Awards 2026 erneut als beste Fluggesellschaft Nordeuropas ausgezeichnet worden. Es handelt sich um den sechzehnten Titelgewinn des Unternehmens in dieser Kategorie in ununterbrochener Folge. Darüber hinaus erhielt das Unternehmen die Auszeichnung für das beste Kabinenpersonal in der Region Nordeuropa. Die Ergebnisse der Verleihung basieren auf einer weltweiten Online-Kundenbefragung des britischen Marktforschungsinstituts Skytrax, an der nach Angaben des Veranstalters Millionen Passagiere aus über 100 Ländern teilgenommen haben. Nach Unternehmensangaben begleiten die Auszeichnungen eine laufende Überarbeitung des Produkt- und Serviceangebots. Finnair hat in den vergangenen Jahren Erneuerungen an den Kabinenausstattungen ihrer Langstreckenflotte vorgenommen, darunter die Einführung eines eigenen Business-Class-Sitzkonzepts sowie Anpassungen bei den digitalen Kundendiensten und Verpflegungsangeboten. Chief Customer Officer Simon Large führte das Ergebnis auf die Arbeit der Mitarbeiter an den Flughäfen und an Bord der Flugzeuge zurück. Branchenbeobachter verweisen jedoch darauf, dass Passagierbefragungen von Marktforschungsinstituten wie Skytrax in der Luftfahrtindustrie mit methodischen Vorbehalten betrachtet werden. Kritiker hinterfragen regelmäßig die Transparenz der Gewichtungskriterien und die Repräsentativität rein freiwilliger Online-Bewertungen. Zudem steht die Fluggesellschaft seit der Schließung des russischen Luftraums vor erheblichen operativen und finanziellen Herausforderungen, da die vorherige Kernstrategie – schnelle Umsteigeverbindungen zwischen Europa und Ostasien über das Drehkreuz Helsinki-Vantaa – durch die notwendigen Umwege spürbar an Rentabilität verloren hat. Um die Ertragsausfälle auf den Asien-Routen auszugleichen, muss Finnair ihre Kapazitäten verstärkt auf Strecken nach Nordamerika und in den Nahen Osten verlagern sowie Flugzeuge im Rahmen von Wet-Lease-Abkommen an andere Fluggesellschaften vermieten. Der dauerhafte wirtschaftliche Erfolg der Investitionen in den Kabinenkomfort

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Standortwechsel der Sicherheitskontrolle: Flughafen Stuttgart verlegt Smart Lane in Terminal 1

Der Flughafen Stuttgart hat den Zugang zu seiner sogenannten Smart Lane mit sofortiger Wirkung von Terminal 2 in das Terminal 1 verlegt. Über diesen Service können Passagiere vorab ein kostenfreies Zeitfenster für die Absolvierung der Sicherheitskontrolle reservieren. Das Buchungsfenster öffnet 72 Stunden vor dem geplanten Abflug über die Internetseite des Flughafens und schließt drei Stunden vor dem Start. An den automatisierten Bordkartenkontrollen im Terminal 1 wird die Reservierung elektronisch überprüft, um den Passagierstrom an einer gesonderten Kontrollspur abzuwickeln. Am neuen Standort im Terminal 1 ist die Kontrollspur mit modernen Computertomographie-Scannern (CT-Scannern) ausgestattet. Diese Geräte erzeugen dreidimensionale Aufnahmen des Handgepäcks, wodurch Flüssigkeiten und elektronische Geräte bei der Überprüfung im Gepäckstück verbleiben können. Durch den Einsatz dieser Röntgentechnik strebt die Flughafengesellschaft eine Beschleunigung der Kontrollprozesse und eine Reduzierung der Wartezeiten für die Fluggäste an. Luftfahrtexperten und Verbraucherschützer weisen darauf hin, dass Zeitfenster-Reservierungen an deutschen Verkehrsflughäfen zwar zur Glättung von Spitzenauslastungen beitragen, jedoch keine Garantie für ein verzögerungsfreies Passieren bieten. Bei personellen Engpässen beim Dienstleister der Bundespolizei oder unvorhergesehenen Passagierballungen kann es auch an reservierten Spuren zu Verzögerungen kommen. Zudem bleibt die Kapazität dieser Spezialspuren im Verhältnis zum Gesamtpassagieraufkommen begrenzt. Der Umbau der Kontrollinfrastruktur ist Teil einer branchenweiten Umrüstung an deutschen Flughäfen, um die Effizienz an den Sicherheitsstellen zu steigern. Allerdings erfordert der flächendeckende Einsatz von CT-Scannern erhebliche Investitionen in die Abfertigungstechnik und eine kontinuierliche Nachschulung des Sicherheitspersonals. Ob der Standortwechsel im Terminal 1 die Abfertigungsabläufe in den bevorstehenden peakintensiven Reisezeiten nachhaltig stabilisieren kann, wird sich im täglichen Fluggastbetrieb zeigen.

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