September 18, 2026

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September 18, 2026

Übernahmeversuch bei Volotea: Aegean Airlines strebt Mehrheit an der spanischen Fluggesellschaft an

Die griechische Fluggesellschaft Aegean Airlines bereitet einem Bericht zufolge die Übernahme der Stimmrechtsmehrheit an der spanischen Fluggesellschaft Volotea vor. Das Vorhaben sieht eine Restrukturierung der Finanzen vor, bei der Schulden in Höhe von 56 Millionen Euro in Eigenkapital umgewandelt werden sollen. Zusätzlich ist eine Kapitalerhöhung von 15 Millionen Euro geplant, von der Aegean Airlines voraussichtlich 9,5 Millionen Euro beisteuern wird. Die griechische Fluggesellschaft hatte sich 2024 erstmals an der spanischen Gesellschaft beteiligt und ihren Anteil nach einer vorherigen Kapitalmaßnahme im Jahr 2026 auf über 20 Prozent aufgestockt. Die Unternehmensleitung von Volotea hat die Berichte bislang weder bestätigt noch dementiert. Die bevorstehende Übernahme betrifft auch die regionale Luftfahrtinfrastruktur in Nordspanien. Am Flughafen Asturien betreibt Volotea ihre wichtigste spanische Basis und tritt als marktbeherrschende Fluggesellschaft auf. Für das laufende Jahr plant das Unternehmen dort ein Angebot von mehr als 1,1 Millionen Sitzplätzen, was einer Steigerung von 35 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Das Streckennetz ab Asturien umfasst 24 Verbindungen, darunter sieben internationale Routen zu Zielen wie Lissabon, Mailand-Bergamo, Porto, Rom, Paris-Orly, Brüssel und Florenz. Seit der Betriebsaufnahme im Jahr 2012 hat der Anbieter den Standort kontinuierlich ausgebaut und beschäftigt in der Region rund 160 Mitarbeiter. Trotz einer Erholung im operativen Geschäft spiegeln die aktuellen Finanzzahlen von Volotea die Notwendigkeit einer Bilanzsanierung wider. Im Geschäftsjahr 2025 erwirtschaftete die Fluggesellschaft zwar einen Umsatz von 818 Millionen Euro und steigerten das Betriebsergebnis um 41 Prozent auf 47,4 Millionen Euro. Unter dem Strich stand jedoch ein Nettoverlust von 64 Millionen Euro, der vor allem auf bilanzielle

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Kabinenerneuerung bei Edelweiss: Einsatz des Airbus A350 auf ersten Langstrecken

Die Schweizer Ferienfluggesellschaft Edelweiss hat die ersten Strecken bekannt gegeben, auf denen der Airbus A350 mit der neu gestalteten Kabinenausstattung eingesetzt wird. Der Langstreckenjet wird ab Zürich sukzessive auf den Routen nach Kilimandscharo, Sansibar, Windhoek und Halifax zum Einsatz kommen. Neben Anpassungen an den Sitzen und der Raumaufteilung in den bestehenden Beförderungsklassen stattet die Tochtergesellschaft der Swiss beziehungsweise der Lufthansa Group die Flugzeuge mit einem Highspeed-Internetzugang des Anbieters Starlink aus. Die entsprechenden Flugverbindungen sind für Passagiere bereits über die Vertriebskanäle der Airline buchbar. Mit dem schrittweisen Zulauf der Airbus A350 leitet Edelweiss den Generationenwechsel auf der Langstrecke ein und ersetzt die bisher genutzte, in die Jahre gekommene Airbus-A340-Flotte. Der Umbau und die Vereinheitlichung der Kabinenstandards sind Teil des konzernweiten Erneuerungsprogramms, um das Produkt- und Serviceangebot der Marke Edelweiss an das Niveau anderer Konzernschwestern anzupassen. Die Einführung von kostenlosem Wlan im Breitbandbereich zielt darauf ab, den gestiegenen Anforderungen von Urlaubs- und Geschäftsreisenden an die digitale Konnektivität während des Fluges gerecht zu werden. Branchenbeobachter verweisen jedoch auf die operativen Herausforderungen bei der Flottenumstellung. Verzögerungen bei Auslieferungen oder Kabinenumbauten durch Engpässe in den globalen Lieferketten betreffen derzeit zahlreiche europäische Fluggesellschaften. Für Edelweiss ist eine pünktliche Inbetriebsetzung entscheidend, um den geplanten Flugplan auf den hochpreisigen touristischen Langstrecken ohne teure Ersatzleistungen oder kurzfristige Fluggerätewechsel einzuhalten. Darüber hinaus steht die Fluggesellschaft im intensiven Wettbewerb mit anderen europäischen Ferienfliegern und Linienanbietern auf Strecken ins südliche Afrika und nach Nordamerika. Der wirtschaftliche Erfolg der Investitionen in das neue Kabinenprodukt hängt maßgeblich davon ab, ob die höheren Kapitalkosten für

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Amsterdam-Schiphol: American Express eröffnet Centurion Lounge

Das US-amerikanische Finanzdienstleistungsunternehmen American Express hat am Flughafen Amsterdam-Schiphol eine neue Centurion Lounge in Betrieb genommen. Mit dem neuen Standort am niederländischen Drehkreuz erweitert der Konzern sein weltweites Netzwerk an eigenen Flughafen-Lounges auf insgesamt 33 Einrichtungen. Die Räumlichkeiten richten sich vornehmlich an Inhaber hochwertiger Kreditkarten des Unternehmens und sollen das Serviceangebot für Vielflieger an einem der verkehrsreichsten europäischen Umsteigeflughäfen verstärken. Die Einrichtung am Flughafen Schiphol fügt sich in ein bestehendes Netz von exklusiven Aufenthaltsbereichen ein, die American Express an wichtigen internationalen Luftfahrtknotenpunkten betreibt. Der Zugang zu diesen Lounges ist strikt reglementiert und an bestimmte Kartenkategorien gebunden. Neben Ruhe- und Arbeitsbereichen stehen den Gästen Verpflegungsangebote und sanitäre Einrichtungen zur Verfügung. Das Angebot zielt darauf ab, Kunden der gehobenen Kartensegmente durch Zusatzleistungen im Bodenbereich der Flughäfen langfristig an das Unternehmen zu binden. Wirtschafts- und Luftfahrtanalysten betonen, dass der Betrieb eigener Flughafen-Lounges durch Finanzdienstleister ein bewährtes Instrument der Markenpositionierung im lukrativen Vielfliegermarkt darstellt. Gleichzeitig stehen Betreiber solcher Einrichtungen vor der Herausforderung, die Zugangsbestimmungen angesichts steigender Nutzerzahlen so zu steuern, dass Überfüllungen in den Spitzenzeiten vermieden werden. Das stetige Wachstum des Centurion-Netzwerks spiegelt den intensiven Wettbewerb wider, in dem Kreditkartenanbieter und Fluggesellschaften um die Zahlungsbereitschaft von Geschäfts- und Premiumreisenden konkurrieren. Die Ansiedlung am Flughafen Schiphol erfolgt zudem in einem anspruchsvollen Umfeld für die europäische Luftfahrtindustrie. Infrastrukturelle Engpässe und Kapazitätsbegrenzungen an europäischen Großflughäfen beeinflussen die Aufenthaltsqualität der Passagiere im Terminalbereich erheblich. Unternehmen wie American Express versuchen mit dem Ausbau eigener Warteräume, ihren Kunden trotz potenzieller Verzögerungen im Flugbetrieb einen verlässlichen Servicestandard am Boden zu garantieren,

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Istanbul nimmt vierte Piste in Betrieb

Der internationale Flughafen Istanbul nimmt am 18. September 2026 seine vierte Start- und Landebahn offiziell in Betrieb. Die neue Betonschneise ergänzt das bestehende Pistensystem des Großflughafens und stellt die erste Landebahn des Standorts dar, die in Ost-West-Richtung verläuft. Durch die veränderte geometrische Ausrichtung strebt der Betreiber eine höhere Flexibilität bei schwierigen Wetterlagen und ungünstigen Seitenwindbedingungen an. Gleichzeitig sollen sich die Rollzeiten am Boden sowie die Flugzeiten auf Inlandsstrecken und Verbindungen in östlicher Richtung verringern, was zu Einsparungen beim Treibstoffverbrauch führt. Der Ausbau erfolgt vor dem Hintergrund eines kontinuierlichen Anstiegs der Passagierzahlen, durch den sich der Flughafen Istanbul im weltweiten Wettbewerb der Drehkreuze etabliert hat. Technische Dimensionen und Ausrichtung der neuen Flugbetriebsfläche Die am 18. September 2026 freigegebene Start- und Landebahn weist eine Länge von 2.820 Metern sowie eine Breite von 45 Metern auf. Sie unterscheidet sich baulich und betrieblich grundlegend von den bisher vorhandenen Bahnen des Standorts. Die drei bereits genutzten Hauptpisten sowie zwei Hilfsbahnen sind in Nord-Süd-Ausrichtung angelegt. Istanbul verfügt damit als einziger europäischer Flughafen über die Möglichkeit, drei parallele Pisten gleichzeitig zu betreiben. Mit der Implementierung der Ost-West-Piste begegnet die Flughafenführung den meteorologischen Gegebenheiten an der Schwarzmeerküste. Starkwinde aus östlichen oder westlichen Richtungen führten in der Vergangenheit phasenweise zu Kapazitätseinschränkungen bei Starts und Landungen auf den Nord-Süd-Bahnen. Durch die neue Bahnausrichtung können Landeanflüge und Abflüge flexibler an die jeweilige Windsituation angepasst werden. Dies verringert Warteschleifen in der Luft sowie Verzögerungen auf den Rollwegen. Zudem verkürzen sich die Wege für Flugzeuge, die Ziele im östlichen Luftraum oder innerhalb der

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Italien und Spanien verlängern Grenzkontrollen im Reiseverkehr

Die Regierungen Italiens und Spaniens haben die stichprobenartigen Grenzkontrollen im Reiseverkehr zwischen beiden Ländern um weitere 15 Tage verlängert. Nach Angaben des italienischen Innenministers Matteo Piantedosi sowie des spanischen Innenministeriums gilt die Regelung nun bis zum 8. Oktober. Es handelt sich bereits um die zweite Verlängerung seit der Erstausrufung der Kontrollen im August. Die Überwachungsmaßnahmen betreffen insbesondere den Flug- und Seeverkehr auf den direkten Verbindungsstrecken zwischen italienischen und spanischen Häfen sowie Flughäfen. Als offiziellen Grund für die Beibehaltung der Kontrollen verweisen die Behörden in Rom auf fortbestehende Risiken für die innere Sicherheit. Auslöser für die verstärkte Grenzüberwachung war die Ankunft zahlreicher Migranten in der spanischen Nordafrika-Exklave Ceuta im Spätsommer, woraufhin Italien mit verstärkten Einreisekontrollen reagierte. Spanien beantwortete diesen Schritt umgehend mit symmetrischen Gegenmaßnahmen an den eigenen Einreisestellen für Passagiere aus Italien und notifizierte die Ausnahmeregelung formal bei der Europäischen Kommission. Die erneute Verlängerung unterstreicht die anhaltenden Spannungen innerhalb der Europäischen Union bezüglich der Handhabung des Schengen-Besitzstands und der Steuerung der Sekundärmigration. Obwohl das Schengen-Abkommen den schnellen und unkontrollierten Personenverkehr innerhalb der Mitgliedstaaten vorsieht, greifen immer mehr EU-Länder auf Sonderregelungen zurück, um nationale Sicherheitsinteressen durchzusetzen. Dies führt im operativen Betrieb von Flughäfen und Fährterminals regelmäßig zu Verzögerungen bei der Passagierabwicklung und erhöht den Kontrollaufwand für Fluggesellschaften und Reedereien. Kritiker der Maßnahme betonen, dass wiederholte temporäre Grenzkontrollen das Funktionieren des europäischen Binnenmarktes und das Prinzip der Freizügigkeit schrittweise untergraben. Die Notwendigkeit lückenloser Passkontrollen im Flug- und Seeverkehr stellt zudem die Logistik im europäischen Personenverkehr vor strukturelle Probleme. Der Ausgang der aktuellen Kontrollphase

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Verdeckte Passagierbewertung und datengestützte Kundenbindung im internationalen Luftverkehr

Internationale Fluggesellschaften nutzen in erheblichem Umfang personenbezogene Daten und interne Bewertungssysteme, um Kunden zu analysieren, deren Ausgabenverhalten zu steuern und im operativen Flugbetrieb Prioritäten zu setzen. Wie aus Branchenberichten hervorgeht, setzt die britische Fluggesellschaft British Airways seit mehreren Jahren ein internes Berechnungsverfahren ein, das Passagiere auf einer Punkteskala einstuft. Dieses System, das als Corporate Individual Value bekannt ist, weist Reisenden Werte zwischen 0 und 105 Punkten zu. Während reguläre Vielfliegerprogramme wie The British Airways Club öffentlich einsehbare Statusstufen bieten, dient die interne Wertung dazu, Passagiere innerhalb derselben Statusklasse präzise nach ihrer kommerziellen Bedeutung für das Unternehmen zu differenzieren. Funktionsweise und Skalierung der internen Bewertungssysteme Die Einstufung im Rahmen des Corporate Individual Value reicht von einfachen Mitgliedschaften bis hin zu exklusiven Sonderstatus. Kunden im Basissegment der Kategorie Blue bewegen sich typischerweise in einem Punktebereich von 0 bis 5. Für Inhaber der Bronze-Stufe werden Werte von 6 bis 13 vergeben, während Silver-Mitglieder zwischen 14 und 35 Punkten rangieren. Eine auffällig breite Spanne weist das Segment Gold auf, das Werte von 36 bis 96 Punkten abdeckt. Diese Streuung verdeutlicht, dass selbst innerhalb einer gehobenen Vielfliegerkategorie erhebliche Unterschiede bezüglich des tatsächlichen Umsatzes und der Flugfrequenz bestehen. Werte ab 97 Punkten bleiben dem Spitzenbereich vorbehalten: So erhalten Mitglieder der Gold Guest List 97 Punkte, während Personen mit der Befugnis für geschäftliche Reisedesignationen im Firmenkundenbereich auf 98 Punkte kommen. Kombinationen dieser Sonderstatus belegen 99 Punkte, während die Höchstwerte von 100 sowie 105 Punkten lebenslangen Statusinhabern sowie dem Einladungskreis Premier vorbehalten sind. Auswirkungen auf Service und operative

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Condor und American Airlines schließen Interline-Abkommen

Die deutsche Ferienfluggesellschaft Condor und die US-amerikanische Fluggesellschaft American Airlines haben ein Interline-Abkommen zur Verknüpfung ihrer Streckennetze vereinbart. Durch die Kooperation erhalten Passagiere von Condor Zugang zu Umsteigeverbindungen innerhalb der USA und Kanadas über die nordamerikanischen Zielflughäfen Boston, New York (JFK), Chicago O’Hare und Los Angeles. Im Gegenzug nutzen Kunden von American Airlines das Streckennetz von Condor über die Drehkreuze Frankfurt am Main und München für Weiterflüge nach Europa und zu weiteren internationalen Zielen. Die Vereinbarung beinhaltet die Abwicklung von Multilegs auf einem durchgehenden Flugschein sowie das Durchchecken von Reisegepäck bis zum Zielort. Für Condor gewinnt die Partnerschaft insbesondere im Hinblick auf den Sommerflugplan 2027 an Bedeutung, in dem die Fluggesellschaft die Direktverbindung von Frankfurt nach Chicago wiederaufnehmen wird. Der Flughafen Chicago O’Hare dient American Airlines als eines der zentralen Drehkreuze für die Verteilung von Passagierströmen im nordamerikanischen Binnenmarkt. Neben der seit mehr als zehn Jahren bestehenden Partnerschaft mit Alaska Airlines und der kürzlich getroffenen Vereinbarung mit Qantas baut Condor mit dem neuen Interline-Abkommen ihre Netzabdeckung außerhalb Europas weiter aus. Luftfahrtanalysten weisen darauf hin, dass solche Vereinbarungen für unabhängige Fluggesellschaften ohne Zugehörigkeit zu den großen globalen Luftfahrtallianzen wie Star Alliance oder SkyTeam essenziell sind, um konkurrenzfähige Zubringer- und Weiterflugverbindungen im internationalen Passagierverkehr anzubieten. Branchenbeobachter merken jedoch an, dass ein reines Interline-Abkommen im Vergleich zu tiefgreifenderen Codeshare-Vereinbarungen oder transatlantischen Joint Ventures geringere Synergien bei der gemeinsamen Preisgestaltung und Flugplanabstimmung bietet. Die Wirksamkeit der Partnerschaft wird sich daran messen lassen, wie reibungslos die Gepäck- und Passagierabwicklung an den stark ausgelasteten US-Drehkreuzen verläuft

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Gezielter Versuch der Umgehung von Sicherheitskontrollen an US-Flughäfen durch Flugpassagiere

An einem Sicherheitskontrollpunkt des Dane County Regional Airport in Madison im US-Bundesstaat Wisconsin haben Beamte der Transportsicherheitsbehörde Transportation Security Administration einen Vorfall registriert, der Fragen zur Durchsetzung von Sicherheitsbestimmungen und zum Verhalten von Fluggästen aufwirft. Eine Passagierin versuchte, ein Messer im Handgepäck an den Kontrollgeräten vorbeizuschleusen. Während unbeabsichtigt mitgeführte verbotene Gegenstände an US-Flughäfen regelmäßig vorkommen, zeichnet sich dieser Fall durch eine vorsätzliche Verbergung und die anschließende Begründung der Betroffenen aus. Die Reisende gab gegenüber den Sicherheitskräften an, die Klinge bewusst mit Klebeband im Innenfutter der Tasche fixiert zu haben, um die Kosten für ein aufzugebendes Gepäckstück in Höhe von 100 US-Dollar zu sparen. Der Vorgang zeigt das Spannungsverhältnis zwischen steigenden Zusatzgebühren der Fluggesellschaften und der Einhaltung von Sicherheitsstandards im zivilen Luftverkehr auf. Ablauf der Sicherheitskontrolle und Feststellung des Gegenstandes Die Aufdeckung des Vorfalls erfolgte während der Routineüberprüfung des Handgepäcks an den X-Ray-Scannern des Flughafens. Die Sicherheitsbeamtin Callie Meis, die seit mehr als zwei Jahrzehnten bei der Transportsicherheitsbehörde tätig ist, bemerkte auf dem Bildschirmsignal eine Struktur im unteren Bereich einer Tasche, die auf ein Messer hindeutete. Daraufhin wurde eine manuelle Überprüfung des Gepäckstücks eingeleitet. Bei der physischen Durchsuchung stellte der Sicherheitsbeamte Jim Kohn fest, dass die Klinge im Innenbereich des Gepäckstücks angebracht war. Die Konstruktion war so angelegt, dass der Gegenstand bei einer oberflächlichen Durchsicht nicht sofort auffallen sollte. Auf Nachfrage der Beamten bestätigte die Flugpassagierin, dass sie die Klinge vor den Kontrollen verbergen wollte. Als Grund gab sie einen anstehenden Campingurlaub an, für den sie das Werkzeug benötige. Hintergründe der

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Lufthansa City Center führt neue Buchungsplattform LCC Nexus ein

Die Reisebüro-Organisation Lufthansa City Center (LCC) hat eine neue webbasierte Buchungsplattform für kleine und mittelständische Firmenkunden unter dem Namen LCC Nexus gestartet. Das System ergänzt die bestehende Lösung Bridge und ermöglicht die Buchung von Flugtickets, Hotelübernachtungen, Bahnreisen und Flughafentransfers über eine einheitliche Benutzeroberfläche. Im Flugbereich bündelt die Anwendung Inhalte aus etablierten Globalen Distributionssystemen (GDS) sowie direkte Schnittstellen nach dem New Distribution Capability Standard (NDC). Eine mobile Anwendung für Smartphones unterstützt die Nutzung unterwegs. Die Plattform wurde so konzipiert, dass Mitarbeiter der LCC-Partnerbüros Buchungsvorgänge gemeinsam mit den Kunden auf einer synchronisierten Arbeitsoberfläche bearbeiten können. Damit soll die digitale Selbsteingabe der Reisenden mit der Unterstützung durch ein Reisebüro verknüpft werden. Über Schnittstellen ist LCC Nexus an Drittsysteme angebunden, darunter die Profilverwaltung Umbrella Faces beziehungsweise Umbrella Profiles zur Synchronisation von Passagierdaten sowie das Midoffice-System Midoco. Zudem lassen sich die erfassten Buchungsdaten zur weiteren Bearbeitung an interne Finanz- und Reisekostenabrechnungssysteme der Unternehmen übertragen. Die Erprobung der Plattform läuft seit Juni 2026 bei zwölf ausgewählten LCC-Partnerbüros und ersten Unternehmenskunden, deren Rückmeldungen in die fortlaufende Softwareentwicklung einfließen sollen. Mit dem Angebot unter eigener Marke strebt die Franchise-Kette eine stärkere Unabhängigkeit von externen Systemanbietern an und versucht, ihre Marktposition im Segment des mittelständischen Geschäftsreise-Managements zu behaupten. Branchenbeobachter verweisen darauf, dass der Markt für Geschäftsreise-Tools durch einen hohen Wettbewerbs- und Konsolidierungsdruck gekennzeichnet ist. Etablierte Technologieanbieter und spezialisierte Softwarehäuser konkurrieren intensiv um mittelständische Unternehmenskunden. Für LCC stellt die Einführung der Eigenentwicklung ein operatives Risiko dar, da die dauerhafte Akzeptanz des Systems maßgeblich von einer reibungslosen Schnittstellenintegration, hohen Systemgeschwindigkeiten und

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Forderung der Flugbranche nach Entlastungen bei Standort- und Treibstoffkosten

Der Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft fordert angesichts stark gestiegener Kerosinpreise und hoher staatlicher Abgaben Entlastungsmaßnahmen für die Luftfahrtbranche. Nach Angaben des Verbandes haben sich die Kosten für Flugkraftstoff im Zuge geopolitischer Konflikte im Nahen Osten mehr als verdoppelt, was insbesondere kleinere und mittlere Fluggesellschaften unter finanziellen Druck setzt. Branchenvertreter warnen vor einer Verschlechterung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit europäischer Fluggesellschaften und fordern von der Bundesregierung sowie den europäischen Institutionen Anpassungen bei den staatlich vorgegebenen Standortkosten sowie eine Aussetzung regulatorischer Abgaben im Rahmen des europäischen Emissionshandels. Preisentwicklung bei Kerosin und finanzielle Auswirkungen auf Fluggesellschaften Die Kosten für Luftfahrttreibstoff stellen einen der größten Einzelposten in den Bilanzen von Fluggesellschaften dar. Infolge der militärischen Auseinandersetzungen im Nahen Osten und der damit verbundenen Unsicherheiten auf den weltweiten Rohölmärkten hat sich der Preis für Kerosin innerhalb kurzer Zeit vervielfacht. Während große Luftfahrtkonzerne Treibstoffpreise teilweise über langfristige Absicherungsgeschäfte abfedern können, treffen kurzfristige Preissprünge Anbieter mit geringerer Kapitaldecke unmittelbar. Der Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes der Deutschen Luftverkehrswirtschaft, Joachim Lang, wies darauf hin, dass die Gesamte Verkehrswirtschaft unter den hohen Energiepreisen leide. Wenn die Politik Maßnahmen zur Dämpfung der Treibstoffpreise für den Straßenverkehr berate, dürfe der Luftverkehr nicht vernachlässigt werden. Die Belastung führe bei einzelnen Fluggesellschaften bereits zu operativen Einschränkungen und finanziellen Sanierungsverfahren, wie das jüngste Schutzschirmverfahren der lettischen Airline Air Baltic verdeutlicht. Diskussion über staatliche Standortkosten und Regulierungen Neben den reinen Treibstoffkosten stehen die staatlich induzierten Standortkosten in Deutschland und Europa im Mittelpunkt der Branchenkritik. Hierzu zählen Luftverkehrsabgaben, Flugsicherungsgebühren und Entgelte für Sicherheitskontrollen an den Flughäfen. Die deutschen Fluggesellschaften sehen

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