September 18, 2026

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September 18, 2026

World Airline Awards: Lufthansa erhält Branchenpreis für First-Class-Verpflegung

Die Deutsche Lufthansa AG ist bei den diesjährigen Skytrax World Airline Awards 2026 in London in der Kategorie der Verpflegung an Bord der First Class ausgezeichnet worden. Das Luftfahrt-Marktforschungsinstitut Skytrax ermittelt die Ergebnisse auf Basis einer weltweiten Kundenbefragung, an der nach Angaben des Veranstalters rund 24,8 Millionen Passagiere aus mehr als 100 Ländern teilgenommen haben. Der Auszeichnung ging die Einführung eines überarbeiteten Gastronomiekonzepts im März 2026 voraus, das in Zusammenarbeit mit dem Cateringunternehmen Gategourmet und externen Köchen entwickelt wurde. Das neu strukturierte Bordangebot beinhaltet eine veränderte Speisenauswahl, erweiterte Menüoptionen sowie einen angepassten Getränkeservice. Laut Unternehmensangaben ist die Umstellung Teil des internen Programms zur Überarbeitung des Produktangebots in den Kabinen, mit dem Lufthansa das Kundenerlebnis auf der Langstrecke verbessern möchte. Das Konzept umfasst unter anderem anpassbare Menüabfolgen und geänderte Cateringprozesse bei der Zubereitung durch das Kabinenpersonal. Branchenbeobachter verweisen jedoch darauf, dass Skytrax-Auszeichnungen in der Luftfahrtindustrie nicht unumstritten sind. Methodische Fragen bezüglich der Repräsentativität der Online-Befragungen und der Transparenz der Kriterien werden in der Fachwelt regelmäßig diskutiert. Für Lufthansa kommt die Auszeichnung zu einem Zeitpunkt, an dem die Kernmarke weiterhin mit operativen Problemen, Verspätungen und Verzögerungen bei der Einführung neuer Kabinenprodukte wie der Allegris-Ausstattung konfrontiert ist. Der Fokus auf das First-Class-Segment betrifft zudem nur einen sehr kleinen Prozentsatz des gesamten Passagieraufkommens. Während der Konzern in der höchsten Buchungsklasse erhebliche Mittel investiert, stehen die Angebote in der Economy Class und auf Kurzstreckenverbindungen regelmäßig in der Kritik von Verbrauchern. Der wirtschaftliche Erfolg der Investitionen in den First-Class-Bereich hängt maßgeblich davon ab, ob die hohen

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LH-Aufsichtsrat verlängert Vorstandsverträge von Vittadini, Streichert und Vranckx

Der Aufsichtsrat der Deutschen Lufthansa AG hat in seiner jüngsten Sitzung die Verträge von drei Vorstandsmitgliedern vorzeitig verlängert. Die Verträge von Finanzvorstand Dr. Till Streichert sowie Chief Commercial Officer Dieter Vranckx wurden um jeweils fünf Jahre bis September beziehungsweise Juni 2032 verlängert. Die Amtszeit von Chief Technology Officer Grazia Vittadini wurde um drei Jahre bis Ende Juni 2030 verlängert. Mit dem Erreichen dieses Datums wird Vittadini die im Konzern übliche Altersgrenze für Vorstandsmitglieder erreichen. Alle drei Manager gehören dem Führungsgremium seit dem Jahr 2024 an. Die Verlängerungen sichern die Kontinuität in zentralen Ressorts des Luftfahrtkonzerns. Dr. Till Streichert steuert weiterhin das Finanzressort mitsamt Controlling, Bilanzen, Bilanzenprüfung, Steuern sowie Mergers & Acquisitions. Dieter Vranckx verbleibt an der Spitze der kommerziellen Steuerung und zeichnet für den weltweiten Vertrieb, das Marketing und das Kundenangebot verantwortlich. Grazia Vittadini behält die Führung der Bereiche IT, Technik und Innovation. Die Vorstandsbesetzung erfolgt in einer Phase, in der der Konzern mit betrieblichen Herausforderungen wie Flugverspätungen, Lieferkettenproblemen bei Flugzeugherstellern und anhaltenden Restrukturierungsaufgaben im Passagiergeschäft konfrontiert ist. Branchenbeobachter und Finanzanalysten verweisen darauf, dass die vorzeitigen Vertragsverlängerungen das Bestreben des Aufsichtsrats widerspiegeln, nach den personellen Umbrüchen der vergangenen Jahre Stabilität im Führungsteam um den Vorstandsvorsitzenden Carsten Spohr zu gewährleisten. Das Management steht unter erheblichem Druck, die Ertragslage der Kernmarke Lufthansa Airlines zu verbessern, die operative Pünktlichkeit an den Drehkreuzen Frankfurt und München zu steigern und die Integration internationaler Beteiligungen wie der italienischen Fluggesellschaft ITA Airways voranzutreiben. Gleichzeitig bleibt die strategische Ausrichtung der Vorstandsressorts mit hohen finanziellen und operativen Risiken verbunden.

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Lufthansa stattet Kabinenpersonal mit neuer Trachtenkleidung aus

Die Fluggesellschaft Lufthansa führt zum Oktoberfest 2026 eine neue Uniform für die Kabinenbesatzungen ihrer sogenannten Trachtenflüge ein. Die Kleidung wurde vom niederbayerischen Textilhersteller Spieth & Wensky entworfen und kombiniert traditionelle bayerische Schnitte mit visuellen Markenelementen der Fluggesellschaft. Unter anderem finden sich das Kranich-Logo auf den Knöpfen sowie spezifische Webmuster des Unternehmens in Röcken und Westen wieder. Lufthansa setzt die Tradition der Trachtenflüge ab dem Drehkreuz München bereits seit September 2006 fort. In der aktuellen Saison kommt das neu eingekleidete Personal ab dem 19. September auf ausgewählten Langstreckenverbindungen ab München zum Einsatz, darunter Flüge nach Bangalore, Peking sowie Ende September nach Singapur. Ergänzend dazu bietet die Fluggesellschaft im September auf Interkontinental- und Europareisen ab München und Frankfurt am Main ein angepasstes Gastronomieangebot an, das traditionelle Speisen aus der süddeutschen Region umfasst. Auch in den Flughafen-Lounges in Deutschland sowie bei den Hygiene-Sets in den gehobenen Beförderungsklassen werden während des Festzeitraums Anpassungen im Design vorgenommen. Luftfahrt- und Marketingexperten werten das Festhalten an den Trachtenflügen als gezieltes Instrument zur Differenzierung im Wettbewerb der internationalen Netzwerkträger. Durch die regionale Akzentuierung versucht der Konzern, die Markenbindung auf den langlaufenden Verbindungen nach Asien und Nordamerika zu stärken. Gleichzeitig verweisen Branchenkenner auf den logistischen und finanziellen Zusatzaufwand, den solche Sonderaktionen bei der Dienstbekleidung, der Menüplanung und der Bereitstellung spezialisierter Bordprodukte im täglichen Flugbetrieb verursachen.

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Lufthansa ruft 20 Kaufoptionen für Boeing 737 Max 10 ab

Der Aufsichtsrat der Deutschen Lufthansa AG hat der Umwandlung von 20 Kaufoptionen in Festbestellungen für das Flugzeugmodell Boeing 737 Max 10 zugestimmt. Die Maßnahme basiert auf einer bereits im Jahr 2023 getroffenen Grundsatzvereinbarung über ursprünglich 40 Festbestellungen des Typs Boeing 737 Max 8 sowie insgesamt 60 weiteren Kaufoptionen. Die nun nachgeorderten Maschinen nach Listenpreis von rechnerisch rund 3,4 Milliarden US-Dollar sollen ab Beginn der 2030er Jahre an die Lufthansa Group ausgeliefert werden und schrittweise ältere Flugzeuge der Airbus-A320-Familie auf Kurz- und Mittelstrecken ersetzen. Bei der Variante Boeing 737 Max 10 handelt es sich um das baulich längste Modell dieser Baureihe, das im Vergleich zur kleineren Max 8 über eine höhere Bestuhlungskapazität verfügt. Durch die höhere Passagierdichte strebt der Luftfahrtkonzern eine Senkung der verkehrsspezifischen Sitzplatzkosten um rund 20 Prozent sowie einen um bis zu 30 Prozent verringerten Treibstoffverbrauch im Vergleich zu den Vorgängermodellen an. Der Abruf ist Teil eines umfassenden Investitionsprogramms, in dessen Rahmen der Konzern bis zum Jahr 2035 die Auslieferung von mehr als 250 Neufahrzeugen und Flugzeugen erwartet. Branchenkenner verweisen jedoch auf das anhaltende Risiko von Verzögerungen im Zertifizierungs- und Produktionsprozess des US-amerikanischen Herstellers Boeing. Das Modell 737 Max 10 wartet seit Jahren auf die behördliche Zulassung durch die US-Luftfahrtbehörde FAA und die europäische EASA, was in der Vergangenheit bereits bei mehreren internationalen Erstkunden zu Verschiebungen der Flottenplanung geführt hat. Welchen Tochtergesellschaften innerhalb der Multi-Airline-Gruppe – wie etwa Lufthansa City Airlines oder Eurowings – die Maschinen ab den 2030er Jahren konkret zugewiesen werden, bleibt vorerst offen. Am ehesten kommt

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Übernahmeversuch bei Volotea: Aegean Airlines strebt Mehrheit an der spanischen Fluggesellschaft an

Die griechische Fluggesellschaft Aegean Airlines bereitet einem Bericht zufolge die Übernahme der Stimmrechtsmehrheit an der spanischen Fluggesellschaft Volotea vor. Das Vorhaben sieht eine Restrukturierung der Finanzen vor, bei der Schulden in Höhe von 56 Millionen Euro in Eigenkapital umgewandelt werden sollen. Zusätzlich ist eine Kapitalerhöhung von 15 Millionen Euro geplant, von der Aegean Airlines voraussichtlich 9,5 Millionen Euro beisteuern wird. Die griechische Fluggesellschaft hatte sich 2024 erstmals an der spanischen Gesellschaft beteiligt und ihren Anteil nach einer vorherigen Kapitalmaßnahme im Jahr 2026 auf über 20 Prozent aufgestockt. Die Unternehmensleitung von Volotea hat die Berichte bislang weder bestätigt noch dementiert. Die bevorstehende Übernahme betrifft auch die regionale Luftfahrtinfrastruktur in Nordspanien. Am Flughafen Asturien betreibt Volotea ihre wichtigste spanische Basis und tritt als marktbeherrschende Fluggesellschaft auf. Für das laufende Jahr plant das Unternehmen dort ein Angebot von mehr als 1,1 Millionen Sitzplätzen, was einer Steigerung von 35 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Das Streckennetz ab Asturien umfasst 24 Verbindungen, darunter sieben internationale Routen zu Zielen wie Lissabon, Mailand-Bergamo, Porto, Rom, Paris-Orly, Brüssel und Florenz. Seit der Betriebsaufnahme im Jahr 2012 hat der Anbieter den Standort kontinuierlich ausgebaut und beschäftigt in der Region rund 160 Mitarbeiter. Trotz einer Erholung im operativen Geschäft spiegeln die aktuellen Finanzzahlen von Volotea die Notwendigkeit einer Bilanzsanierung wider. Im Geschäftsjahr 2025 erwirtschaftete die Fluggesellschaft zwar einen Umsatz von 818 Millionen Euro und steigerten das Betriebsergebnis um 41 Prozent auf 47,4 Millionen Euro. Unter dem Strich stand jedoch ein Nettoverlust von 64 Millionen Euro, der vor allem auf bilanzielle

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Kabinenerneuerung bei Edelweiss: Einsatz des Airbus A350 auf ersten Langstrecken

Die Schweizer Ferienfluggesellschaft Edelweiss hat die ersten Strecken bekannt gegeben, auf denen der Airbus A350 mit der neu gestalteten Kabinenausstattung eingesetzt wird. Der Langstreckenjet wird ab Zürich sukzessive auf den Routen nach Kilimandscharo, Sansibar, Windhoek und Halifax zum Einsatz kommen. Neben Anpassungen an den Sitzen und der Raumaufteilung in den bestehenden Beförderungsklassen stattet die Tochtergesellschaft der Swiss beziehungsweise der Lufthansa Group die Flugzeuge mit einem Highspeed-Internetzugang des Anbieters Starlink aus. Die entsprechenden Flugverbindungen sind für Passagiere bereits über die Vertriebskanäle der Airline buchbar. Mit dem schrittweisen Zulauf der Airbus A350 leitet Edelweiss den Generationenwechsel auf der Langstrecke ein und ersetzt die bisher genutzte, in die Jahre gekommene Airbus-A340-Flotte. Der Umbau und die Vereinheitlichung der Kabinenstandards sind Teil des konzernweiten Erneuerungsprogramms, um das Produkt- und Serviceangebot der Marke Edelweiss an das Niveau anderer Konzernschwestern anzupassen. Die Einführung von kostenlosem Wlan im Breitbandbereich zielt darauf ab, den gestiegenen Anforderungen von Urlaubs- und Geschäftsreisenden an die digitale Konnektivität während des Fluges gerecht zu werden. Branchenbeobachter verweisen jedoch auf die operativen Herausforderungen bei der Flottenumstellung. Verzögerungen bei Auslieferungen oder Kabinenumbauten durch Engpässe in den globalen Lieferketten betreffen derzeit zahlreiche europäische Fluggesellschaften. Für Edelweiss ist eine pünktliche Inbetriebsetzung entscheidend, um den geplanten Flugplan auf den hochpreisigen touristischen Langstrecken ohne teure Ersatzleistungen oder kurzfristige Fluggerätewechsel einzuhalten. Darüber hinaus steht die Fluggesellschaft im intensiven Wettbewerb mit anderen europäischen Ferienfliegern und Linienanbietern auf Strecken ins südliche Afrika und nach Nordamerika. Der wirtschaftliche Erfolg der Investitionen in das neue Kabinenprodukt hängt maßgeblich davon ab, ob die höheren Kapitalkosten für

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Amsterdam-Schiphol: American Express eröffnet Centurion Lounge

Das US-amerikanische Finanzdienstleistungsunternehmen American Express hat am Flughafen Amsterdam-Schiphol eine neue Centurion Lounge in Betrieb genommen. Mit dem neuen Standort am niederländischen Drehkreuz erweitert der Konzern sein weltweites Netzwerk an eigenen Flughafen-Lounges auf insgesamt 33 Einrichtungen. Die Räumlichkeiten richten sich vornehmlich an Inhaber hochwertiger Kreditkarten des Unternehmens und sollen das Serviceangebot für Vielflieger an einem der verkehrsreichsten europäischen Umsteigeflughäfen verstärken. Die Einrichtung am Flughafen Schiphol fügt sich in ein bestehendes Netz von exklusiven Aufenthaltsbereichen ein, die American Express an wichtigen internationalen Luftfahrtknotenpunkten betreibt. Der Zugang zu diesen Lounges ist strikt reglementiert und an bestimmte Kartenkategorien gebunden. Neben Ruhe- und Arbeitsbereichen stehen den Gästen Verpflegungsangebote und sanitäre Einrichtungen zur Verfügung. Das Angebot zielt darauf ab, Kunden der gehobenen Kartensegmente durch Zusatzleistungen im Bodenbereich der Flughäfen langfristig an das Unternehmen zu binden. Wirtschafts- und Luftfahrtanalysten betonen, dass der Betrieb eigener Flughafen-Lounges durch Finanzdienstleister ein bewährtes Instrument der Markenpositionierung im lukrativen Vielfliegermarkt darstellt. Gleichzeitig stehen Betreiber solcher Einrichtungen vor der Herausforderung, die Zugangsbestimmungen angesichts steigender Nutzerzahlen so zu steuern, dass Überfüllungen in den Spitzenzeiten vermieden werden. Das stetige Wachstum des Centurion-Netzwerks spiegelt den intensiven Wettbewerb wider, in dem Kreditkartenanbieter und Fluggesellschaften um die Zahlungsbereitschaft von Geschäfts- und Premiumreisenden konkurrieren. Die Ansiedlung am Flughafen Schiphol erfolgt zudem in einem anspruchsvollen Umfeld für die europäische Luftfahrtindustrie. Infrastrukturelle Engpässe und Kapazitätsbegrenzungen an europäischen Großflughäfen beeinflussen die Aufenthaltsqualität der Passagiere im Terminalbereich erheblich. Unternehmen wie American Express versuchen mit dem Ausbau eigener Warteräume, ihren Kunden trotz potenzieller Verzögerungen im Flugbetrieb einen verlässlichen Servicestandard am Boden zu garantieren,

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Istanbul nimmt vierte Piste in Betrieb

Der internationale Flughafen Istanbul nimmt am 18. September 2026 seine vierte Start- und Landebahn offiziell in Betrieb. Die neue Betonschneise ergänzt das bestehende Pistensystem des Großflughafens und stellt die erste Landebahn des Standorts dar, die in Ost-West-Richtung verläuft. Durch die veränderte geometrische Ausrichtung strebt der Betreiber eine höhere Flexibilität bei schwierigen Wetterlagen und ungünstigen Seitenwindbedingungen an. Gleichzeitig sollen sich die Rollzeiten am Boden sowie die Flugzeiten auf Inlandsstrecken und Verbindungen in östlicher Richtung verringern, was zu Einsparungen beim Treibstoffverbrauch führt. Der Ausbau erfolgt vor dem Hintergrund eines kontinuierlichen Anstiegs der Passagierzahlen, durch den sich der Flughafen Istanbul im weltweiten Wettbewerb der Drehkreuze etabliert hat. Technische Dimensionen und Ausrichtung der neuen Flugbetriebsfläche Die am 18. September 2026 freigegebene Start- und Landebahn weist eine Länge von 2.820 Metern sowie eine Breite von 45 Metern auf. Sie unterscheidet sich baulich und betrieblich grundlegend von den bisher vorhandenen Bahnen des Standorts. Die drei bereits genutzten Hauptpisten sowie zwei Hilfsbahnen sind in Nord-Süd-Ausrichtung angelegt. Istanbul verfügt damit als einziger europäischer Flughafen über die Möglichkeit, drei parallele Pisten gleichzeitig zu betreiben. Mit der Implementierung der Ost-West-Piste begegnet die Flughafenführung den meteorologischen Gegebenheiten an der Schwarzmeerküste. Starkwinde aus östlichen oder westlichen Richtungen führten in der Vergangenheit phasenweise zu Kapazitätseinschränkungen bei Starts und Landungen auf den Nord-Süd-Bahnen. Durch die neue Bahnausrichtung können Landeanflüge und Abflüge flexibler an die jeweilige Windsituation angepasst werden. Dies verringert Warteschleifen in der Luft sowie Verzögerungen auf den Rollwegen. Zudem verkürzen sich die Wege für Flugzeuge, die Ziele im östlichen Luftraum oder innerhalb der

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Italien und Spanien verlängern Grenzkontrollen im Reiseverkehr

Die Regierungen Italiens und Spaniens haben die stichprobenartigen Grenzkontrollen im Reiseverkehr zwischen beiden Ländern um weitere 15 Tage verlängert. Nach Angaben des italienischen Innenministers Matteo Piantedosi sowie des spanischen Innenministeriums gilt die Regelung nun bis zum 8. Oktober. Es handelt sich bereits um die zweite Verlängerung seit der Erstausrufung der Kontrollen im August. Die Überwachungsmaßnahmen betreffen insbesondere den Flug- und Seeverkehr auf den direkten Verbindungsstrecken zwischen italienischen und spanischen Häfen sowie Flughäfen. Als offiziellen Grund für die Beibehaltung der Kontrollen verweisen die Behörden in Rom auf fortbestehende Risiken für die innere Sicherheit. Auslöser für die verstärkte Grenzüberwachung war die Ankunft zahlreicher Migranten in der spanischen Nordafrika-Exklave Ceuta im Spätsommer, woraufhin Italien mit verstärkten Einreisekontrollen reagierte. Spanien beantwortete diesen Schritt umgehend mit symmetrischen Gegenmaßnahmen an den eigenen Einreisestellen für Passagiere aus Italien und notifizierte die Ausnahmeregelung formal bei der Europäischen Kommission. Die erneute Verlängerung unterstreicht die anhaltenden Spannungen innerhalb der Europäischen Union bezüglich der Handhabung des Schengen-Besitzstands und der Steuerung der Sekundärmigration. Obwohl das Schengen-Abkommen den schnellen und unkontrollierten Personenverkehr innerhalb der Mitgliedstaaten vorsieht, greifen immer mehr EU-Länder auf Sonderregelungen zurück, um nationale Sicherheitsinteressen durchzusetzen. Dies führt im operativen Betrieb von Flughäfen und Fährterminals regelmäßig zu Verzögerungen bei der Passagierabwicklung und erhöht den Kontrollaufwand für Fluggesellschaften und Reedereien. Kritiker der Maßnahme betonen, dass wiederholte temporäre Grenzkontrollen das Funktionieren des europäischen Binnenmarktes und das Prinzip der Freizügigkeit schrittweise untergraben. Die Notwendigkeit lückenloser Passkontrollen im Flug- und Seeverkehr stellt zudem die Logistik im europäischen Personenverkehr vor strukturelle Probleme. Der Ausgang der aktuellen Kontrollphase

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Verdeckte Passagierbewertung und datengestützte Kundenbindung im internationalen Luftverkehr

Internationale Fluggesellschaften nutzen in erheblichem Umfang personenbezogene Daten und interne Bewertungssysteme, um Kunden zu analysieren, deren Ausgabenverhalten zu steuern und im operativen Flugbetrieb Prioritäten zu setzen. Wie aus Branchenberichten hervorgeht, setzt die britische Fluggesellschaft British Airways seit mehreren Jahren ein internes Berechnungsverfahren ein, das Passagiere auf einer Punkteskala einstuft. Dieses System, das als Corporate Individual Value bekannt ist, weist Reisenden Werte zwischen 0 und 105 Punkten zu. Während reguläre Vielfliegerprogramme wie The British Airways Club öffentlich einsehbare Statusstufen bieten, dient die interne Wertung dazu, Passagiere innerhalb derselben Statusklasse präzise nach ihrer kommerziellen Bedeutung für das Unternehmen zu differenzieren. Funktionsweise und Skalierung der internen Bewertungssysteme Die Einstufung im Rahmen des Corporate Individual Value reicht von einfachen Mitgliedschaften bis hin zu exklusiven Sonderstatus. Kunden im Basissegment der Kategorie Blue bewegen sich typischerweise in einem Punktebereich von 0 bis 5. Für Inhaber der Bronze-Stufe werden Werte von 6 bis 13 vergeben, während Silver-Mitglieder zwischen 14 und 35 Punkten rangieren. Eine auffällig breite Spanne weist das Segment Gold auf, das Werte von 36 bis 96 Punkten abdeckt. Diese Streuung verdeutlicht, dass selbst innerhalb einer gehobenen Vielfliegerkategorie erhebliche Unterschiede bezüglich des tatsächlichen Umsatzes und der Flugfrequenz bestehen. Werte ab 97 Punkten bleiben dem Spitzenbereich vorbehalten: So erhalten Mitglieder der Gold Guest List 97 Punkte, während Personen mit der Befugnis für geschäftliche Reisedesignationen im Firmenkundenbereich auf 98 Punkte kommen. Kombinationen dieser Sonderstatus belegen 99 Punkte, während die Höchstwerte von 100 sowie 105 Punkten lebenslangen Statusinhabern sowie dem Einladungskreis Premier vorbehalten sind. Auswirkungen auf Service und operative

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