
Anpassungen im Winterflugplan und Flottenumgruppierung bei MSC Cruises
Die Schweizer Kreuzfahrtreederei MSC Cruises nimmt für die Wintersaison 2027/2028 eine umfassende Umverteilung ihrer Flottenkapazitäten vor. Die MSC Euribia, eines der kapazitätsstärksten Schiffe des Unternehmens, wird ab Ende 2027 nicht wie ursprünglich vorgesehen im westlichen Mittelmeer eingesetzt, sondern in das Fahrtgebiet der Kanarischen Inseln und Madeiras verlegt. Die bisher für die Euribia geplante Sieben-Nächte-Route im Mittelmeerraum wird stattdessen von dem kleineren und älteren Schiff MSC Fantasia übernommen. Nach Angaben der Reederei stellt dieser Schritt eine Reaktion auf die veränderten Buchungsmuster und die hohe Nachfrage auf den atlantischen Inselrouten dar. Die Maßnahme folgt zudem auf geopolitisch bedingte Kursanpassungen bei anderen Einheiten der Flotte und verstärkt den Wettbewerb unter den großen Kreuzfahrtanbietern in der Kanarenregion. Buchungen für die neu strukturierten Routen beider Schiffe sind ab dem 28. September freigeschaltet. Neuausrichtung der Fahrtgebiete und Marktdynamik auf den Kanaren Die Entscheidung zur Verlegung der MSC Euribia erhöht das Sitzplatz- und Kabinenangebot der Reederei im Bereich der Kanarischen Inseln erheblich. Das im Jahr 2023 in Dienst gestellte Schiff bietet Platz für mehr als 6.300 Passagiere. Im Rahmen der einwöchigen Routenführung steuert das Schiff sechs Inseln des Archipels sowie die portugiesische Insel Madeira an. Um den Zugang für internationale Fluggäste und regionale Märkte zu erleichtern, richtet das Unternehmen flexible Zustiegsmöglichkeiten in mehreren Häfen ein. Einschiffungen sind in Santa Cruz de Tenerife, Funchal auf Madeira, Arrecife auf Lanzarote sowie Santa Cruz de La Palma vorgesehen. Mit dem Einsatz eines Großschiffs der Meraviglia-Plus-Klasse reagiert MSC Cruises auf die Konkurrenzsituation im kanarischen Wintermarkt. Auch andere europäische Kreuzfahrtanbieter haben für






