September 21, 2026

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September 21, 2026

Anpassungen im Winterflugplan und Flottenumgruppierung bei MSC Cruises

Die Schweizer Kreuzfahrtreederei MSC Cruises nimmt für die Wintersaison 2027/2028 eine umfassende Umverteilung ihrer Flottenkapazitäten vor. Die MSC Euribia, eines der kapazitätsstärksten Schiffe des Unternehmens, wird ab Ende 2027 nicht wie ursprünglich vorgesehen im westlichen Mittelmeer eingesetzt, sondern in das Fahrtgebiet der Kanarischen Inseln und Madeiras verlegt. Die bisher für die Euribia geplante Sieben-Nächte-Route im Mittelmeerraum wird stattdessen von dem kleineren und älteren Schiff MSC Fantasia übernommen. Nach Angaben der Reederei stellt dieser Schritt eine Reaktion auf die veränderten Buchungsmuster und die hohe Nachfrage auf den atlantischen Inselrouten dar. Die Maßnahme folgt zudem auf geopolitisch bedingte Kursanpassungen bei anderen Einheiten der Flotte und verstärkt den Wettbewerb unter den großen Kreuzfahrtanbietern in der Kanarenregion. Buchungen für die neu strukturierten Routen beider Schiffe sind ab dem 28. September freigeschaltet. Neuausrichtung der Fahrtgebiete und Marktdynamik auf den Kanaren Die Entscheidung zur Verlegung der MSC Euribia erhöht das Sitzplatz- und Kabinenangebot der Reederei im Bereich der Kanarischen Inseln erheblich. Das im Jahr 2023 in Dienst gestellte Schiff bietet Platz für mehr als 6.300 Passagiere. Im Rahmen der einwöchigen Routenführung steuert das Schiff sechs Inseln des Archipels sowie die portugiesische Insel Madeira an. Um den Zugang für internationale Fluggäste und regionale Märkte zu erleichtern, richtet das Unternehmen flexible Zustiegsmöglichkeiten in mehreren Häfen ein. Einschiffungen sind in Santa Cruz de Tenerife, Funchal auf Madeira, Arrecife auf Lanzarote sowie Santa Cruz de La Palma vorgesehen. Mit dem Einsatz eines Großschiffs der Meraviglia-Plus-Klasse reagiert MSC Cruises auf die Konkurrenzsituation im kanarischen Wintermarkt. Auch andere europäische Kreuzfahrtanbieter haben für

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Emissions- und Verbrauchsdaten der Seeschifffahrt: Branchenverband CLIA legt Zahlen zur europäischen Kreuzfahrtflotte vor

Der internationale Kreuzfahrtverband Cruise Lines International Association (CLIA) hat neue Verbrauchsdaten für die in europäischen Gewässern eingesetzten Passagierschiffe für den Zeitraum von 2018 bis 2025 vorgelegt. Laut den Angaben des Verbandes sank der durchschnittliche Treibstoffverbrauch pro Schiff in diesem Zeitraum um 18,5 Prozent. Der Verband begründet diese Entwicklung mit Anpassungen bei den eingesetzten Kraftstoffarten sowie einer veränderten technischen Ausstattung der Einheiten. Die Berechnungen basieren auf Meldungen der Reedereien an die europäische Datenbank Thetis-MRV und beziehen sich ausschließlich auf die Durchschnitte einzelner Schiffe, nicht auf die absoluten Gesamtemissionen des Sektors. Parallel zur leichten Reduktion des Pro-Kopf-Verbrauchs verschob sich die Zusammensetzung der genutzten Energieträger im weltweiten Flotteneinsatz. Nach Daten der Internationalen Seeschifffahrtsorganisation (IMO) reduzierte sich der Schwerölanteil am Treibstoffverbrauch der Kreuzfahrtschiffe zwischen 2019 und 2024 von 74,2 auf 60,6 Prozent. Der Anteil von Schiffsdiesel, verflüssigtem Erdgas (LNG) und sonstigen Kraftstoffen stieg im gegenzug auf rund 40 Prozent. Trotz des Rückgangs bleibt der Einsatz von konventionellem Schweröl die dominierende Energiequelle in der maritimen Passagierschifffahrt. Ein zentrales Thema bei der Infrastruktur im Hafenbereich bleibt die Nutzung von Landstrom während der Liegezeiten. Während der Verband angibt, dass mittlerweile 193 Schiffe und damit knapp zwei Drittel der Flotte technisch für den Landstrombezug ausgerüstet sind, hinkt der Ausbau der landseitigen Terminals deutlich hinterher. Weltweit bieten bisher nur rund 40 Hafenstandorte entsprechende Stromanschlüsse für Passagierschiffe an. Innerhalb der Europäischen Union soll die Ausstattung der Häfen zwar bis zum Jahr 2030 im Rahmen gesetzlicher Vorgaben erweitert werden, die langwierigen Planungsprozesse und hohen Investitionskosten verzögern den flächendeckenden Anschluss jedoch erheblich.

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Dementi von Gerüchten über staatliche Notfallpläne und finanzielle Engpässe bei Air Asia

Der Mitgründer und Konzernberater der malaysischen Tiefpreis-Fluggesellschaft Air Asia, Tan Sri Tony Fernandes, hat Berichte über eine angebliche finanzielle Schieflage des Unternehmens energisch zurückgewiesen. Im Rahmen einer Pressekonferenz in Bangkok trat der Manager Spekulationen entgegen, wonach die malaysische Regierung Vorbereitungen für eine Neuverteilung von Marktanteilen an Konkurrenzanbieter treibe. Fernandes betonte, dass Air Asia weder staatliche Hilfen beantragt noch erhalten habe und die Liquidität sowie die operative Substanz des Unternehmens gesichert seien. Die Diskussionen über die finanzielle Verfassung der Fluggesellschaft waren durch Berichte ausgelöst worden, die von Notfallplänen der Behörden angesichts extrem gestiegener Treibstoffkosten sprachen. Die Börsenkurse des Unternehmens gaben daraufhin deutlich nach. Die Unternehmensführung verwies demgegenüber auf Anpassungsprozesse bei den Ticketpreisen, ein umfangreiches Flugzeugauftragsbuch sowie laufende Maßnahmen zur Umschuldung. Reaktionen auf Medienberichte und Marktreaktionen an der Börse Auslöser der öffentlichen Stellungnahme war ein Medienbericht vom 16. September 2026. Unter Berufung auf ungenannte Quellen wurde darin behauptet, dass das malaysische Finanzministerium die Beratungsgesellschaft Alton Aviation Consultancy beauftragt habe, den Kapitalbedarf von Air Asia zu überprüfen. Zudem sei bei den Konkurrenzgesellschaften Malaysia Airlines und Batik Air angefragt worden, inwieweit diese im Falle von Kapazitätsausfällen den inländischen Marktanteil von Air Asia übernehmen könnten. Diese Berichterstattung führte an den Finanzmärkten zu deutlichen Kursverlusten. Die Aktie von Air Asia verzeichnete am 17. September 2026 einen Einbruch um 21 Prozent und erreichte den niedrigsten Stand seit vier Jahren, gefolgt von einem weiteren Rückgang um zwei Prozent am 18. September 2026. Fernandes bezeichnete die Darstellungen zu angeblichen Vorbereitungen für eine Übernahme der Routen durch Mitbewerber als unzutreffend.

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Caritas erweitert das Angebot Café Zeitreise für Menschen mit Demenz

Anlässlich des bevorstehenden Welt-Alzheimertages am 21. September weist die Caritas der Erzdiözese Wien auf die veränderten Rahmenbedingungen bei der Betreuung von Menschen mit Demenz hin. In Österreich leben derzeit geschätzt 170.000 Betroffene, wobei Fachleute aufgrund der demografischen Entwicklung von einem kontinuierlichen Anstieg der Fallzahlen ausgehen. Das Projekt Café Zeitreise, das seit zwölf Jahren an rund 20 Standorten in Wien und Niederösterreich betrieben wird und bisher von mehr als 1.000 Gästen genutzt wurde, ist beim Wiener Gesundheitspreis in der Kategorie „Gesund in Grätzel & Bezirk“ auf den dritten Platz gewählt worden. Ab Januar 2027 wird die Initiative um einen festen Standort im Wien Museum ergänzt, um Betroffenen und pflegenden Angehörigen zusätzlichen Raum für sozialen Austausch zu bieten. Die organisatorische Erweiterung des Projekts adressiert die hohe Belastung von Familienangehörigen im häuslichen Pflegealltag. In Österreich übernehmen etwa eine Million Menschen Betreuungsaufgaben im häuslichen Umfeld, häufig ohne formelle Unterstützungssysteme. Die Caritas ergänzt das Café Zeitreise daher durch Schulungsprogramme und Beratungseinrichtungen. Im vergangenen Jahr wurden über die psychosoziale Angehörigenberatung mehr als 1.500 Beratungsgespräche geführt, während die Angehörigenakademie Kurse zu Kommunikationsstrategien und Alltagsbewältigung an Standorten wie Wien, Wiener Neustadt und Gaweinstal sowie in digitalen Formaten anbot. Sozial- und Pflegeexperten betonen, dass der schrittweise Ausbau niederschwelliger Anlaufstellen notwendig ist, um eine Überlastung des formellen Pflege- und Gesundheitssystems abzufedern. Die Einbindung von Kulturinstitutionen wie dem Wien Museum soll dabei helfen, der gesellschaftlichen Isolierung von Demenzkranken entgegenzuwirken. Allerdings fordern Branchenvertreter angesichts steigender Betreuungszahlen eine langfristige und verlässliche öffentliche Finanzierung solcher Entlastungsangebote, da ein Großteil der Arbeit nach wie vor

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Flottenumbau bei Malaysia Airlines und Anbahnung von Lieferverträgen mit Boeing

Die Muttergesellschaft von Malaysia Airlines, die Malaysia Aviation Group, steht nach Angaben aus Branchenkreisen vor einer Absichtserklärung zum Kauf von zehn Großraumflugzeugen des Typs Boeing 787-10. Die Entscheidung markiert eine Neuausrichtung in der Beschaffungsstrategie der Fluggesellschaft, die ihre verbliebenen sieben geleasten Maschinen des Typs Airbus A350-900 im kommenden Jahrzehnt ersetzen will. Ein wesentlicher Faktor für den Vorzug des US-amerikanischen Flugzeugbauers gegenüber dem europäischen Konkurrenten Airbus sind frühere Verfügbarkeitsfenster für Lieferungen ab dem Jahr 2031 sowie finanzielle Konditionen beim Triebwerkshersteller GE Aerospace. Neben dem reinen Austausch bestehender Einheiten strebt die Fluggesellschaft eine Vergrößerung der Kapazitäten im internationalen Streckennetz an. Wettbewerb um Lieferpositionen und betriebswirtschaftliche Bewertung Die Beratungen innerhalb des Konzerns konzentrierten sich in den vergangenen Monaten auf die Nachfolge der derzeit genutzten Langstreckenflotte. Wie Branchenberichte am 18. September 2026 verdeutlichten, gaben wirtschaftliche Aspekte wie hohe monatliche Leasingraten für die aktuell betriebenen Airbus A350-900 den Ausschlag für die Überprüfung alternativer Baumuster. In die engere Wahl gezogen wurden unter anderem die Typen Airbus A350-1000, Boeing 787-9, Boeing 787-10 sowie das in der Zulassung befindliche Modell Boeing 777X. Boeing konnte sich im Verhandlungsverlauf durch die Zusage früherer Übergabetermine ab dem Jahr 2031 durchsetzen. Zudem bot der Triebwerkspartner GE Aerospace günstigere Konditionen für die Wartung und Beschaffung der Antriebe an als der europäische Wettbewerber Rolls-Royce. Der Führungskräftebereich des Konzerns um Vorstandsmitglied Nasaruddin Bakar hatte bereits im August 2026 klargestellt, dass die künftige Bestellung über die bloße Eins-zu-eins-Einsetzung von sieben Einheiten hinausgehen soll, um Wachstumschancen auf verkehrsreichen Routen im pazifischen Raum und in Richtung Naher Osten

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ÖAMTC registriert Rückgang bei Wochenendstaus auf Österreicher Transitrouten

Auf den österreichischen Hauptverkehrsachsen hat sich das Staugeschehen während der Sommerferien 2026 leicht abgeschwächt. Nach Erhebungen der ÖAMTC-Mobilitätsinformationen registrierten die Behörden an den Ferienwochenenden insgesamt 334 Staus mit einer Länge von mehr als 1,5 Kilometern oder einer Verzögerung von mindestens 15 Minuten. Dies entspricht einem Rückgang um knapp zehn Prozent gegenüber dem Sommer 2025. Als wesentlicher Grund für diese Entwicklung gilt ein verändertes Reiseverhalten: Immer mehr Urlauber weichen vom traditionellen Reisesamstag auf Wochentage aus, wodurch sich das Verkehrsaufkommen unter der Woche spürbar erhöht hat. Regional blieb Tirol mit einem Anteil von 28,1 Prozent aller Vorfälle das am stärksten betroffene Bundesland, gefolgt von Kärnten, Salzburg und der Steiermark. Die Tauern Autobahn (A10) erwies sich erneut als belastete Strecke im Transitnetz, was vor allem auf Baustellen- und Nadelörbereiche zurückzuführen war. Hauptursache für die Verzögerungen war mit 43,4 Prozent schlichte Überlastung, während Unfälle für gut ein Fünftel der Unterbrechungen verantwortlich waren. Merkliche Zuwächse gab es hingegen bei Wartezeiten an den Binnengrenzen, deren Anteil an den Gesamtstaus von 7,6 Prozent im Vorjahr auf 19,5 Prozent anstieg. Zur Vermeidung von Ausweichverkehr auf das nachgeordnete Straßennetz setzten die Bundesländer Salzburg und Tirol auch in diesem Jahr Abfahrts- und Durchfahrtsverbote durch. Auf der A10 wurden an ausgewählten Anschlussstellen physische Rampensperren eingerichtet, um das Verlassen der Autobahn in verkehrsreichen Phasen zu unterbinden. Auf den Strecken in Richtung Adria sorgte der entfallene Kontrollaufwand an den slowenisch-kroatischen Grenzübergängen im Zuge des Schengen-Beitritts Kroatiens für eine messbare Beschleunigung des Passagierverkehrs. Verkehrsexperten blicken dennoch mit Skepsis auf die kommenden Jahre. Zwar erwarten

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Jetblue sieht sich einer Sammelklage in den Vereinigten Staaten gegenüber

Ein Passagier aus Kalifornien wirft Jetblue vor, für Tarifoptionen mit gebührenfreier Sitzplatzwahl kassiert zu haben, ohne diese Option im Buchungsprozess tatsächlich zur Verfügung zu stellen. Die Klage verlangt Schadenersatz in Höhe von über 5 Millionen US-Dollar und könnte potenziell Tausende Kunden betreffen, die ähnliche Erfahrungen gemacht haben. Der Fall wirft ein Schlaglicht auf die Preistransparenz in der Luftfahrtbranche und die Praxis, Zusatzleistungen in komplexe Tarifstrukturen einzubetten. Vorwurf der irreführenden Verkaufspraxis beim Ticketkauf Auslöser der juristischen Auseinandersetzung ist eine Zivilklage, die der Kalifornier Saman Kohanof eingereicht hat. Laut der Klageschrift buchte Kohanof einen Flug zum Fort Lauderdale-Hollywood International Airport über die mobile Anwendung der Fluggesellschaft. Während des Vorgangs wurden verschiedene Tarifkategorien mit unterschiedlichen Leistungen und Einschränkungen angezeigt. Kohanof entschied sich für den Tarif Blue zum Preis von 379 US-Dollar für einen einfachen Flug. Dieser Tarif wurde ausdrücklich inklusive kostenloser Sitzplatzwahl beworben. Der günstigere Tarif Blue Basic bot dieses Merkmal nicht. Trotz des Aufpreises für die teurere Option stellte Jetblue dem Passagier nach dessen Angaben im Anschluss keine Möglichkeit zur freien Sitzplatzwahl bereit. Stattdessen wies die Fluggesellschaft ihm eigenständig einen Sitzplatz zu. Diese Handhabung entspricht der Praxis beim preiswerteren Tarif Blue Basic, der explizit ohne freie Sitzplatzwahl verkauft wird. Forderung nach Entschädigung und verweigerte Rückerstattung Nach dem Flug wandte sich Kohanof an die Fluggesellschaft, um eine Preisanpassung, eine Gutschrift oder eine Teilrückerstattung für die nicht erbrachte Leistung zu erwirken. Das Unternehmen lehnte jegliche Kompensation ab. Kohanof argumentiert in der Klageschrift, dass er bei Kenntnis der fehlenden Sitzplatzwahl den günstigeren Basis-Tarif gewählt oder

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Emirates schließt über 30 Kooperationen auf dem Arabian Travel Market

Die in Dubai ansässige Fluggesellschaft Emirates hat im Rahmen der Fachmesse Arabian Travel Market (ATM) 2026 mehr als 30 Vereinbarungen mit internationalen Partnerorganisationen unterzeichnet. Die Verträge umfassen verlängerte und neue Kooperationen mit staatlichen Tourismusbehörden unter anderem in Sri Lanka, den Malediven, Mauritius, Madagaskar, Malaysia und Japan sowie in afrikanischen Märkten wie Kenia und Mosambik. Darüber hinaus erneuerten Emirates und die europäische Reisekonzern-Gruppe Dertour ihre Vertriebspartnerschaft, um die Verfügbarkeit von Flugangeboten über den New-Distribution-Capability-Standard (NDC) in Mittel-, Nord- und Osteuropa zu erhöhen. Im Segment des Passagierverkehrs verständigte sich Emirates zudem mit Kuwait Airways auf die Umwandlung des bestehenden Interline-Abkommens in eine gegenseitige Codeshare-Partnerschaft. Durch die Vereinbarung lassen sich Umsteigeverbindungen über die jeweiligen Drehkreuze auf einem durchgehenden Flugschein buchen, inklusive der Gepäckdurchabfertigung bis zum Zielort. Ergänzend dazu schloss die Fluggesellschaft Verträge mit der Medical Tourism Association zur Erschließung des Reisesegments für medizinische Behandlungen sowie mit MSC Cruises und Cisalpina Tours zur Abwicklung von Passagierströmen im Kreuzfahrt- und Seeleute-Sektor. Luftfahrtanalysten werten das umfangreiche Paket an Verträgen als Versuch von Emirates, das eigene Streckennetz und die Auslastung auf den Langstreckenrouten ab Dubai abzusichern. Der Ausbau von Partnerabkommen gewinnt für die Fluggesellschaft zunehmend an Bedeutung, um Passagierströme aus kleineren Märkten gezielt auf das eigene Drehkreuz zu lenken. Gleichzeitig erhöht der verstärkte Einsatz von NDC-Schnittstellen den Druck auf traditionelle globale Distributionssysteme und Reisebüro-Vertriebskanäle, sich technisch an die Direktvertriebsvorgaben der Golf-Airline anzupassen. Trotz der angekündigten Partnerschaften stehen internationale Fluggesellschaften in der Golfregion vor anhaltenden operativen und wirtschaftlichen Herausforderungen. Schwankende Nachfragen im Ferntourismus, geopolitische Unsicherheiten im Nahen Osten

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