September 21, 2026

Weitere Artikel aus der Rubrik

September 21, 2026

Bundesheer-Unteroffizierin nimmt an Survival-Serie teil

Eine Angehörige des österreichischen Bundesheeres zählt zum Teilnehmerfeld der sechsten Staffel des deutschen Survival-Angebots „7 vs. Wild“. Stabswachtmeister Tatjana Sabitzer vom Klagenfurter Jägerbataillon 25 absolvierte die Dreharbeiten für das Produktionsunternehmen CaliVision Network im August 2026. Das Serienkonzept sieht vor, dass sieben Personen aus unterschiedlichen gesellschaftlichen und medialen Bereichen über einen Zeitraum von bis zu zwei Wochen isoliert in unwegsamem Gelände verbleiben und ihre Erfahrungen eigenständig mit Kameras dokumentieren. Die Ausstrahlung der insgesamt 16 Folgen ist für den Herbst 2026 auf diversen Streaming-Plattformen angesetzt. Sabitzer dient in der Khevenhüller-Kaserne in Lendorf als Kraftfahrunteroffizier und Heeresfahrlehrerin für die Fuhrparkabteilung des einzigen Luftlandeverbandes der 7. Jägerbrigade. Neben Auslandseinsätzen im Kosovo absolvierte die Soldatin in der Vergangenheit private und militärische Belastungserprobungen wie das Outdoor-Format „Arctic Warrior“ unter extremen Witterungsbedingungen. Die Teilnahme von Militärpersonal an kommerziellen Medienformaten dient Streitkräften regelmäßig als Mittel der Öffentlichkeitsarbeit, um das Berufsbild der Streitkräfte in jüngeren Zielgruppen und auf digitalen Plattformen sichtbar zu machen. Branchenbeobachter verweisen darauf, dass die Einbindung von ausgebildetem Militär- und Einsatzpersonal in Unterhaltungsformate für die Produktionsfirmen organisatorische und inhaltliche Vorteile bringt. Die professionelle Vorbereitung der Teilnehmenden verringert das Risiko vorzeitiger Abbrüche aus medizinischen oder sicherheitsrelevanten Gründen. Gleichzeitig steht die Darstellung von Überlebensszenarien in Medienformaten in einem Spannungsverhältnis zwischen realer militärischer Ausbildung und dramaturgischer Verwertung für ein kommerzielles Publikum. Der Erfolg solcher Kooperationen bemisst sich für die Streitkräfte vor allem am PR-Nutzen und der wahrgenommenen Professionalität in der Öffentlichkeit. Während das Bundesheer durch die Medienpräsenz Aufmerksamkeit im Bereich der Nachwuchsgewinnung anstrebt, verbleibt das finanzielle und verwertungstechnische Risiko

weiterlesen »

Embraer und Japan Airlines verlängern Ersatzteilvereinbarung

Der brasilianische Flugzeugbauer Embraer und die japanische Fluggesellschaft Japan Airlines (JAL) haben ihre Kooperation im Bereich der technischen Flottenbetreuung verlängert. Die mehrjährige Vereinbarung im Rahmen des sogenannten Embraer Pool Program umfasst Wartungs-, Reparatur- und Logistikdienstleistungen für die aus 32 Maschinen der Typen E170 und E190 bestehende Regionalflotte der JAL-Tochtergesellschaft J-Air. Durch den Vertrag wird dem japanischen Luftfahrtunternehmen der ständige Zugriff auf ein regionales Ersatzteillager sowie auf ein Netzwerk zertifizierter Reparaturzentren zugesichert, um die Betriebsbereitschaft der Kurz- und Mittelstreckenflugzeuge abzusichern. Die Kooperation zwischen beiden Unternehmen besteht seit dem Jahr 2008, als J-Air die ersten E-Jets zur Bedienung regionaler Strecken innerhalb Japans in Dienst stellte. Nach Angaben von Embraer lag die technische Zuverlässigkeit der Flugzeuge im Flottendienst der Japan Airlines in den vergangenen sechs Monaten bei 99,8 Prozent. Der Ausbau der Kundendienstinfrastruktur im asiatisch-pazifischen Raum, zu der ein zentrales Ersatzteillager mit einem Warenwert von über 120 Millionen US-Dollar sowie Flugsimulatoren gehören, ist Teil der Bestrebungen des Herstellers, die Reaktionszeiten bei technischen Störungen zu verkürzen und Ausfallzeiten der Flugzeuge zu minimieren. Luftfahrtanalysten weisen darauf hin, dass langfristige Wartungsverträge für Flugzeughersteller ein zunehmend wichtiges und ertragreiches Geschäftfeld darstellen. Während der Verkauf von Neufahrzeugen oft von zyklischen Marktschwankungen betroffen ist, sichern Serviceverträge kontinuierliche Einnahmen über den gesamten Lebenszyklus einer Flotte. Für Fluggesellschaften wie Japan Airlines bieten solche Vereinbarungen kalkulierbare Unterhaltskosten, verlagern jedoch gleichzeitig einen Teil des Logistik- und Lagerrisikos auf den Flugzeugbauer. Vor dem Hintergrund anhaltender Engpässe in den globalen Luftfahrt-Lieferketten stehen Dienstleister und Hersteller unter Druck, die Verfügbarkeit kritischer Komponenten lückenlos zu gewährleisten. Verzögerungen

weiterlesen »

Fairtrade Österreich verweist auf wirtschaftliche Risiken im Kaffeeanbau

Anlässlich des bevorstehenden Tags des Kaffees am 1. Oktober 2026 macht die Organisation Fairtrade Österreich auf die veränderten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in den globalen Anbauregionen aufmerksam. Prognosen der Weltorganisation für Meteorologie (WMO) deuten auf ein anhaltendes El-Niño-Wetterphänomen hin, das bis Anfang 2027 die Erntebedingungen in wichtigen Erzeugerländern beeinträchtigen könnte. Witterungsbedingte Ernteausfälle und schwankende Rohstoffpreise erschweren die langfristige Betriebsplanung für kleine Landwirtschaftsbetriebe in Lateinamerika, Afrika und Asien. Die Preisentwicklung auf den internationalen Rohstoffmärkten zeigte im Verlauf der Jahre 2025 und 2026 deutliche Ausschläge. Laut Daten der Internationalen Kaffeeorganisation (ICO) gab der Preisindikator für Arabica-Kaffee nach einem zwischenzeitlichen Rückgang ab Mitte 2026 wieder spürbar nach, ehe Erwartungen über Angebotsengpässe erneut zu zweistelligen Preissteigerungen führten. Im August 2026 lag der ICO-Durchschnittspreis für die Kategorie „Other Milds“ bei rund 3,61 US-Dollar pro Pfund. Um Preisschwankungen abzufedern, hebt Fairtrade den regulären Mindestpreis für gewaschenen Arabica ab Dezember 2026 von 1,80 auf 2,00 US-Dollar pro Pfund an, wobei der Mindestpreis als untere Absicherung dient, wenn die Marktpreise unter dieses Niveau fallen. Handels- und Agrarexperten weisen darauf hin, dass Preissicherungsmechanismen und Prämienaufschläge zwar eine gewisse finanzielle Stabilisierung bieten, die grundlegenden Herausforderungen der weltweiten Kaffeewirtschaft jedoch nur bedingt lösen. Steigende Betriebsmittelkosten, Logistikengpässe und hohe Aufwendungen für die Umstellung von Anbauverfahren belasten die betriebliche Marge der Erzeugerbetriebe. Zudem bleiben kleine Genossenschaften stark von der Nachfrageentwicklung in den Hauptabnehmermärkten Europa und Nordamerika abhängig. Um das Bewusstsein der Konsumenten für die wirtschaftlichen Bedingungen der Erzeugerbetriebe zu schärfen, veranstaltet Fairtrade Österreich im Zeitraum von Mitte September bis Anfang Oktober die sogenannten Kaffee-Wochen mit

weiterlesen »

Flughafen Brüssel saniert Fluggastbrücken im Terminal A

Der Flughafen Brüssel hat ein mehrjähriges Modernisierungsprogramm für die Infrastruktur des Terminal A gestartet. Bis zum Jahr 2031 sollen alle 33 Fluggastbrücken im Abflugbereich für Flüge innerhalb des Schengen-Raums grundlegend überholt oder schrittweise ausgetauscht werden. Für das Gesamtvorhaben veranschlagt die Betreibergesellschaft Brussels Airport Company eine Investitionssumme von rund 25 Millionen Euro. Die ältesten der betroffenen Anlagen wurden im Jahr 2002 mit der Eröffnung des Piers A in Betrieb genommen und weisen nach knapp einem Vierteljahrhundert im Dauerbetrieb deutliche Verschleißerscheinungen an mechanischen und elektrischen Bauteilen auf. Die Umsetzung des Projekts erfolgt in gestaffelten Phasen, um den laufenden Flugbetrieb nicht übermäßig zu beeinträchtigen. Um Kapazitätsengpässe an den Gates zu vermeiden, werden regulär maximal drei Fluggastbrücken gleichzeitig demontiert und saniert. Während der verkehrsintensiven Sommermonate wird die Zahl der zeitgleich außer Betrieb genommenen Brücken auf zwei begrenzt. Die beweglichen Brückenelemente werden für die technische Überarbeitung vom Pfeiler abgekoppelt, zu Spezialwerkstätten der Hersteller transportiert und nach mehrmonatiger Instandsetzung wieder an den Positionen montiert. Neben der Erneuerung von Böden und Fenstern erhalten die Anlagen modernere Steuerungssysteme und zusätzliche Sensoren für die Bodenabfertigung. Luftfahrtexperten verweisen darauf, dass solche Maßnahmen an zentralen Passagierknotenpunkten notwendig sind, um den technischen Betriebssicherheitsstandards zu entsprechen und Ausfälle im täglichen Boardingprozess zu verhindern. Die geplante Nutzungsdauer der modernisierten Brücken soll nach Abschluss der Arbeiten mindestens weitere 15 Jahre betragen. Gleichzeitig bedeuten die temporären Deaktivierungen einzelner Gates eine logistische Herausforderung für die Disposition der Bodenabfertigung, da das Terminal A jährlich einen erheblichen Teil der insgesamt rund 25 Millionen Passagiere des Brüsseler Drehkreuzes abwickelt. Die

weiterlesen »

Anpassungen und Aufstockungen im Salzburger Winterflugplan

Der Flughafen Salzburg hat sein Flugprogramm für die Wintersaison 2026/27 vorgestellt. Der zweitgrößte Verkehrsflughafen Österreichs setzt in den kommenden Monaten auf eine Kombination aus touristischen Warmwasserzielen, europäischen Städtestrecken und Anbindungen an internationale Drehkreuze. Neben etablierten Destinationen in Südeuropa, Nordafrika und im Nahen Osten stehen vor allem stärkere Frequenzen zu europäischen Metropolen im Fokus des Flugplans. Durch die Zusammenarbeit mit Fluggesellschaften wie Eurowings, Lufthansa, Turkish Airlines, Flydubai und SkyAlps soll sowohl die Nachfrage von Fluggästen aus der Region für Auslandsreisen bedient als auch der Incoming-Tourismus für den alpinen Winterurlaub unterstützt werden. Der Standort strebt damit eine Stabilisierung seiner Auslastung im Ganzjahresbetrieb an, sieht sich jedoch auch mit dem intensiven Wettbewerb umliegender Großflughäfen konfrontiert. Struktur des Flugangebots für Warmwasser- und Fernreiseziele Ein Schwerpunkt des Winterflugplans liegt auf Zielen in wärmeren Regionen, die traditionell in den kälteren Monaten nachgefragt werden. Im Segment der Bade- und Nahostreisen bedienen Fluggesellschaften ab Salzburg mehrere klassische Urlaubszielgebiete. In Ägypten stehen die Zielorte Hurghada im Ganzjahresbetrieb sowie Marsa Alam während der Wintersaison auf dem Flugplan. Auf den Kanarischen Inseln steuert die Fluggesellschaft Eurowings die Inseln Gran Canaria und Teneriffa mit wöchentlichen Frequenzen an. Ergänzend dazu werden Festlandziele in Spanien und dem Mittelmeerraum bedient. Nach Alicante bestehen ganzjährige Verbindungen, während Barcelona über die Weihnachtsfeiertage sowie ab Mitte Februar 2027 zweimal pro Woche angeflogen wird. Die Verbindung nach Palma de Mallorca wird während der Weihnachtsferien sowie ab Mitte Februar 2027 auf eine tägliche Bedienung aufgestockt. Für Reisende mit Zielrichtungen in Afrika und Asien bilden die Direktflüge nach Marrakesch, Dubai und

weiterlesen »

Skytrax 2026: Austrian Airlines beim Kabinenpersonal in Europa auf Platz Eins

Bei den diesjährigen Skytrax World Airline Awards in London wurde die österreichische Netzfluggesellschaft Austrian Airlines in mehreren Servicekategorien ausgezeichnet. Die Lufthansa-Tochter erreichte den ersten Platz in den Kategorien „Best Cabin Crew in Europe“ sowie „Best Cabin Crew in Western Europe“. Im weltweiten Gesamtklassement für das beste Kabinenpersonal belegte Austrian Airlines als einzige europäische Fluggesellschaft eine Position unter den ersten 20 Rängen und kam auf Platz 19. In der Kategorie „Best Airline Staff in Europe“ belegte das Unternehmen den zweiten Platz. Die Auszeichnungen beruhen auf einer internationalen Passagierbefragung, die das britische Marktforschungsinstitut Skytrax jährlich durchführt. Nach Angaben des Veranstalters bewerteten Fluggäste aus mehr als 100 Ländern über 325 Fluggesellschaften hinsichtlich verschiedener Bordservice- und Betreuungsparameter. Das Management von Austrian Airlines verwies bei der Bekanntgabe der Ergebnisse auf die Bedeutung der Servicequalität an Bord und am Boden, um sich im Wettbewerb der europäischen Netzcarrier zu behaupten. Luftfahrtanalysten betonen regelmäßig, dass Befragungsergebnisse dieser Art zwar Aufschluss über das Image und die Kundenerwartungen geben, jedoch keine operativen Leistungskennzahlen widerspiegeln. So fließen Faktoren wie Pünktlichkeitsraten, die Quote gestrichener Flüge oder die finanzielle Ertragskraft der Fluggesellschaft nicht in die Erhebung von Skytrax ein. Gerade im europäischen Luftverkehr stehen Fluggesellschaften angesichts hohem Spardrucks und ständigen Kapazitätsengpässen an den Drehkreuzen vor der Aufgabe, vereinbarte Bordservicestandards im täglichen Flugbetrieb stabil aufrechtzuerhalten. Für Austrian Airlines bedeutet das Resultat eine Positionierung im Servicebereich, während die Muttergesellschaft Lufthansa zeitgleich Effizienzprogramme und Flottenumstellungen innerhalb des Konzerns vorantreibt. Wie nachhaltig gute Umfrageergebnisse beim Passagierservice den wirtschaftlichen Gesamterfolg der Fluggesellschaft stützen, bleibt stark von den allgemeinen

weiterlesen »

Auszeichnungen bei den Skytrax World Airline Awards 2026: Air France rückt im globalen Ranking auf

Die französische Fluggesellschaft Air France hat bei den diesjährigen Skytrax World Airline Awards am 18. September 2026 in London mehrere Branchenauszeichnungen erhalten. Im weltweiten Gesamtranking rückte das Unternehmen im Vergleich zum Vorjahr um einen Platz vor und belegt nun den siebten Rang. Zudem wurde Air France zum sechsten Mal in Folge als beste Fluggesellschaft Westeuropas bewertet. Erstmals sicherte sich die Airline zudem die Auszeichnung als weltweit beste First-Class-Fluggesellschaft, was der Verband auf die im Frühjahr 2025 eingeführte neue „La Première“-Kabinenausstattung zurückführt. Weitere Preise gab es für das Verpflegungsangebot in der First-Class-Lounge sowie für den Komfort an Bord. Die Auszeichnungen fallen in eine Phase, in der europäische Netzwerk-Airlines verstärkt in Premium-Segmente investieren, um margenstarke Passagiergruppen an sich zu binden. Die Überarbeitung der First-Class-Kabinen und der Bodenservices am Drehkreuz Paris-Charles de Gaulle ist Teil eines umfangreichen Investitionsprogramms zur Schärfung des Markenprofils im internationalen Wettbewerb. Branchenkenner verweisen darauf, dass das Angebot hochpreisiger First-Class-Suiten vor allem auf Transatlantik- und Fernost-Routen ein wesentliches Differenzierungsmerkmal gegenüber Golf-Airlines und asiatischen Mitbewerbern darstellt. Gleichzeitig stehen die auf Umfragen unter Fluggästen basierenden Skytrax-Auszeichnungen in der Luftfahrtbranche regelmäßig in der Kritik. Analysten merken an, dass die Bewertungen primär die Kundenzufriedenheit in Spitzenreihen widerspiegeln, während die operative Verlässlichkeit und Pünktlichkeit im Massenreisesegment der Economy Class oft deutliche Schwankungen aufweist. Überlastete Abfertigungskapazitäten und Verspätungen an europäischen Drehkreuzen belasten die Wahrnehmung des Gesamtsystems durch breitere Passagierschichten weiterhin spürbar. Der wirtschaftliche Erfolg des verfeinerten Premium-Konzepts hängt maßgeblich davon ab, ob die Nachfrage nach First-Class-Sitzplätzen auch bei konjunkturellen Eintrübungen und steigenden Ticketpreisen stabil bleibt. Die

weiterlesen »

Barrierefreiheit im Schienenverkehr: Westbahn überarbeitet Buchungssystem für Menschen mit Behinderung

Das österreichische Eisenbahnverkehrsunternehmen Westbahn hat Anpassungen an seinen digitalen Buchungskanälen vorgenommen, um die Buchung von Bahnreisen für Menschen mit Behinderungen zu vereinfachen. In Abstimmung mit der Anwältin für Gleichbehandlungsfragen für Menschen mit Behinderungen, Christine Steger, wurde die Online-Buchung auf der Website sowie in der mobilen Anwendung überarbeitet. Begleitpersonen von Fahrgästen mit entsprechendem Behindertenpass können nun direkt im regulären Buchungsablauf hinzugefügt werden, wodurch Fahrscheinerwerb und Sitzplatzreservierung in einem Prozess gebündelt werden. Ergänzend dazu wurden die Webinhalte und das Shopsystem nach Vorgaben für digitale Barrierefreiheit optimiert. Sämtliche Buchungsschritte und Informationen sind für die Nutzung mit Screenreadern ausgelegt, um Sehbeeinträchtigten eine eigenständige Abwicklung zu ermöglichen. Das Verkehrsunternehmen bietet bereits bauliche Merkmale wie niveaufreie Einstiege, rollstuhlgerechte Sanitäranlagen sowie kostenfreie Reservierungen für Rollstuhlstellplätze und Begleitpersonen an. Fahrgäste mit einem Klimaticket Ö Spezial erhalten zudem die Möglichkeit, gemeinsam mit einer Begleitperson in der zweithöchsten Serviceklasse zu reisen. Schiene und digitaler Vertrieb stehen im österreichischen Personenverkehr im Wettbewerb mit den ÖBB, weshalb niederschwellige Buchungs- und Serviceangebote einen wichtigen Faktor für die Kundengewinnung darstellen. Vertreter von Behindertenverbänden betonen regelmäßig, dass technische und organisatorische Schnittstellen im öffentlichen Verkehr häufig Hürden aufweisen, die eine spürbare Barrierefreiheit im Alltag erschweren. Die Vereinfachung digitaler Buchungsprozesse gilt daher als notwendiger Schritt, um gesetzliche Vorgaben zur Gleichstellung im Verkehrssektor umzusetzen. Trotz der Neuerungen im Buchungssystem verweisen Verbraucherschützer darauf, dass die operative Barrierefreiheit im Bahnverkehr stark von der Verlässlichkeit der Infrastruktur an den Bahnhöfen abhängt. Ausfälle von Aufzügen, Bahnsteigkanten ohne stufenlosen Zugang oder technische Defekte an Boarding-Rampen stellen im Alltag nach wie vor Herausforderungen dar.

weiterlesen »

Ausweichlandung nach Geruchsbelästigung an Bord eines Airbus A321neo von Delta Air Lines

Ein Flug der US-amerikanischen Fluggesellschaft Delta Air Lines von der hawaiianischen Insel Maui nach Seattle musste am Samstagabend wegen einer plötzlichen Geruchsentwicklung in der Passagierkabine abgebrochen werden. Die Besatzung des Airbus A321neo entschied sich kurz nach dem Start vom Kahului Airport zur Umkehr und leitete eine Sicherheitslandung auf dem Daniel K. Inouye International Airport in Honolulu ein. Nach der Landung klagten mehrere Passagiere über Übelkeit und Kopfschmerzen, woraufhin vier Personen zur medizinischen Versorgung in Notaufnahmen lokaler Krankenhäuser gebracht wurden. Auch ein Mitglied des Kabinenpersonals begab sich in ärztliche Behandlung. Ursache und Herkunft der aufgetretenen Dämpfe sind bislang ungeklärt und Gegenstand technischer Untersuchungen durch die Fluggesellschaft sowie die zuständigen Luftfahrtbehörden. Sicherheitsrelevanter Vorfall auf der Pazifikroute Der Flug mit der Flugnummer Delta 394 befand sich mit 189 Passagieren an Bord auf dem Weg über den Pazifischen Ozean in Richtung des Seattle-Tacoma International Airport. Kurz nach dem Steigflug bemerkten sowohl Besatzungsmitglieder als auch Fluggäste einen ungewöhnlichen Geruch im Innenraum. Um Risiken durch eine unbekannte Substanz oder eine mögliche Beeinträchtigung der Flugfähigkeit zu vermeiden, entschied die Flugkapitänin im Einklang mit den Standardverfahren der Fluggesellschaft, die Überquerung des Ozeans abzubrechen und den nächstgelegenen Großflughafen anzusteuern. Die Maschine landete gegen 23:00 Uhr Ortszeit sicher in Honolulu. Nach dem Ausrollen auf der Landebahn verließen die Passagiere das Flugzeug über mobile Passagiertreppen und wurden mit Bussen zum Terminalgebäude gebracht. Am Boden stellten Einsatzkräfte zudem fest, dass aus dem Flugzeug Treibstoff austrat. Ob dieser Kraftstoffaustritt in einem direkten Zusammenhang mit der Geruchsentwicklung in der Kabine steht oder ein unabhängiges

weiterlesen »

Kulturherbst in Niederösterreich: Breites Veranstaltungsprogramm von Musik bis Denkmalpflege

Das Land Niederösterreich startet Ende September 2026 mit einem umfangreichen Kultur- und Ausstellungsprogramm in die neue Saison. An zahlreichen Spielstätten stehen Jubiläen, Premieren und traditionelle Ausstellungsformate auf dem Programm. Das Festspielhaus St. Pölten eröffnet seine 30. Spielzeit am 26. September mit einem Auftritt der kanadischen Tanzkompanie Ballet BC. Zeitgleich feiert das Landestheater Niederösterreich die Gründung der neuen Sparte „Das junge Landestheater“ mit einem Kinderfest und der anschließenden Premiere der Christine-Nöstlinger-Adaptierung „Die Sache mit dem Gruselwusel“ in der Bühne im Hof. Auch musikalisch setzen regional verankerte Institutionen wie die Hainburger Haydngesellschaft mit einem Festkonzert zum 45-jährigen Bestehen in der Kulturfabrik Hainburg programmatische Akzente. Neben den Darstellenden Künsten bieten Museen und regionale Ausstellungsorte historisch und thematisch gefächerte Einblicke. Das Museumsdorf Niedersulz verbindet die Vorführung historischer Arbeitstechniken bei der Veranstaltung „Pferdekraft“ am 26. September mit der Eröffnung der neuen Dauerausstellung „Auf Rädern und Kufen“, die historische Transportfahrzeuge präsentiert. Im Rahmen des bundesweiten Tages des Denkmals am 27. September öffnet unter anderem die Ehemalige Synagoge St. Pölten ihre Türen für Führungen. Das Kinderbuchhaus im Schneiderhäusl in Oberndorf an der Melk widmet sich derweil mit der Mitmach-Ausstellung „Eine Familienpackung Glück“ bis Juni 2027 kindgerechten Fragestellungen. Branchenbeobachter verweisen darauf, dass dezentrale Kulturangebote in ländlichen Regionen und kleineren Städten eine wichtige Rolle für die regionale Wertschöpfung und den Kulturtourismus spielen. Die Mischung aus zeitgenössischen Gastspielen, Nachwuchsförderung und Heimatpflege spricht breite Bevölkerungsschichten an und stärkt die Auslastung lokaler Spielstätten. Dennoch stehen viele freie Veranstalter und Vereine vor der Herausforderung, trotz gestiegener Produktions- und Energiepreise stabile Besucherzahlen zu generieren

weiterlesen »