September 21, 2026

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September 21, 2026

Eskalation der Sicherheitslage im Nahen Osten und Auswirkungen auf die Luft- und Seefahrt in Saudi-Arabien

Die Sicherheitslage auf der Arabischen Halbinsel hat sich nach einem Angriff der jemenitischen Huthi-Miliz auf die saudische Hauptstadt Riad deutlich verschärft. Raketen trafen am Samstag ein Treibstoffdepot in der Nähe des internationalen Flughafens King Khalid, woraufhin Behörden Luftalarm auslösten und den Flugverkehr weitgehend einschränkten. Zahlreiche Passagier- und Frachtverbindungen wurden gestrichen oder verspätet abgewickelt. Der Vorfall reiht sich ein in eine Serie von militärischen Auseinandersetzungen im Zuge des Dauerkonflikts im Jemen, nachdem die Miliz zuvor Kontrolle über Küstenabschnitte an der Meerenge Bab al-Mandab erlangt hatte. Die veränderte Lage an den zentralen See- und Luftverkehrsknotenpunkten der Region erhöht die Risiken für den internationalen Gütertransport sowie die zivile Luftfahrt in den Golfstaaten. Angriff auf die Hauptstadt und Einschränkungen des zivilen Flugverkehrs Der Angriff auf die Infrastruktur von Riad erfolgte am Samstag über weit reichende Raketen- und Drohnensysteme, die aus jemenitischem Gebiet abgefeuert wurden. Die Treffer auf das Öldepot im Umfeld des Flughafens führten zu Bränden und einer temporären Schließung einzelner Luftraumsektoren. Sicherheitskräfte und Rettungsdienste sperrten das Areal um das Betankungszentrum weiträumig ab, während die Flugsicherungsbehörden den An- und Abflugverkehr neu ordneten. Fluggesellschaften reagierten mit der Streichung von Verbindungen und der Ausweichung auf Ausweichflughäfen in der Region. Der Ausfall der Treibstoffinfrastruktur am Flughafen King Khalid erschwert die Betankung von Langstreckenmaschinen, was zu weiteren Verzögerungen im internationalen Flugplan führt. Experten für Luftfahrtsicherheit weisen darauf hin, dass die kommerzielle Fliegerei in der Region durch die Reichweite und Präzision der eingesetzten Waffen einer kontinuierlichen Gefährdung ausgesetzt ist. Geopolitische Dynamik und Kontrolle der Meerenge Bab al-Mandab Der Angriff

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Neuausrichtung der betrieblichen Verpflegungsinfrastruktur am Flughafen Wien für 23.000 Beschäftigte

Die Flughafen Wien AG hat die gastronomische Versorgung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am gesamten Standort grundlegend neu organisiert. Das Investitionsvolumen für die Umgestaltung und Modernisierung der betrieblichen Infrastruktur beläuft sich auf rund 10 Millionen Euro. Das Verpflegungskonzept richtet sich nicht nur an die etwa 5.500 Angestellten der Betreibergesellschaft, sondern steht allen mehr als 23.000 Beschäftigten der über 250 am Standort ansässigen Unternehmen, Behörden und Dienstleister zur Verfügung. Nach einem europaweiten Ausschreibungsverfahren erhielt der Gastronomiekonzern Eurest Österreich den Zuschlag für den Betrieb der Einrichtungen. Das Versorgungssystem umfasst vier zentrale Betriebskantinen, Automatenstationen für den Rund-um-die-Uhr-Betrieb sowie Event-Catering. Ziel der Maßnahmen ist die Verbesserung der Standortbedingungen im Rahmen des Ausbaus der sogenannten Vienna AirportCity als Gewerbe- und Immobilienstandort. Betriebliche Anforderungen an einem kontinuierlich arbeitenden Infrastrukturknoten Die Ausgestaltung der Betriebsgastronomie an einem internationalen Verkehrsflughafen unterscheidet sich maßgeblich von regulären Firmenverpflegungen. Der Flug- und Abwicklungsbetrieb erfordert eine durchgehende Besetzung zahlreicher Positionen im Schichtdienst, woraus ein schwankender und zeitlich dezentraler Verpflegungsbedarf resultiert. Die Arbeitsplätze verteilen sich geografisch über ein weitläufiges Areal, das von den Passagierterminals über die Verwaltungsgebäude der Office Parks bis hin zu den Vorfeldern, Frachtbereichen und technischen Wartungshallen reicht. Um den Anforderungen von Früh-, Spät- und Nachtschichten gerecht zu werden, wurde ein mehrstufiges Versorgungssystem etabliert. Die vier Hauptkantinen decken das Tagesgeschäft ab, während automatisierte Verpflegungsstationen eine lückenlose Versorgung außerhalb der regulären Öffnungszeiten sicherstellen. Das Angebot ist exklusiv dem Standortpersonal vorbehalten; Passagiere und externe Besucher haben keinen Zutritt zu den entsprechenden Räumlichkeiten. Netzwerk der Standorte und kapazitive Auslegung Das Verpflegungsnetzwerk verteilt sich auf taktisch gewählte

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Besuchsprogramm am Flughafen Köln/Bonn: Aktionstag für Kinder anlässlich des Weltkindertags

Der Flughafen Köln/Bonn hat anlässlich des Weltkindertags 90 Kinder und Jugendliche zu einem ganztägigen Informationsprogramm auf dem Flughafengelände empfangen. Die Teilnehmer, die von regionalen Vereinen und sozialen Organisationen wie Kindernöte e.V., Süße Zitronen e.V. sowie dem Kinder- und Jugendhospizdienst Köln-Ost begleitet wurden, erhielten Einblicke in operative Betriebsabläufe des Verkehrsflughafens. Das Programm umfasste unter anderem Besichtigungen der Flughafen-Feuerwehr, Vorführungen von Flugzeugenteisungsgeräten sowie eine Fragestunde mit dem Vorsitzenden der Geschäftsführung der Flughafen Köln/Bonn GmbH, Thilo Schmid. Neben der Besichtigung von Infrastruktureinrichtungen beteiligten sich externe Partner an der Gestaltung des Tages. Der Informatikprofessor und Pilot Holger Hoos demonstrierte Grundlagen der Luftfahrttechnik anhand eines gelandeten Leichtflugzeugs. Zudem stellten die in Köln ansässige Charterfluggesellschaft Leav Aviation sowie lokale Event- und Sportpartner Mitmachaktionen und Informationsmaterialien zur Verfügung. Ziel der Veranstaltung war es, Kindern aus der Region den Arbeitsalltag an einem internationalen Drehkreuz näherzubringen. Öffentlichkeitsarbeitsmaßnahmen dieser Art sind an Verkehrsflughäfen eine etablierte Praxis, um die Akzeptanz der Infrastruktur in der angrenzenden Region zu stärken und das Image der Betreibergesellschaften im lokalen Umfeld zu pflegen. Neben der reinen Nachwuchsförderung dienen solche Besuchsangebote der Kundenbindung und der gesellschaftlichen Verankerung des Standorts im Einzugsgebiet. Gleichzeitig stehen Flughafenbetreiber in einem wettbewerbsintensiven Marktumfeld, in dem die Pflege der regionalen Beziehungen einen wichtigen Faktor bei der Durchsetzung von Infrastrukturprojekten darstellt. Die organisatorische Durchführung erfordert eine genaue Koordination mit den Sicherheitsorganen der Bundespolizei und der Flughafenfeuerwehr, um den regulären Passagier- und Frachtflugbetrieb durch Besucherreihen nicht zu beeinträchtigen.

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Bemühungen um die Wiederanbindung des Flughafens Bremen an das Luftfahrt-Drehkreuz Frankfurt

Der Flughafen Bremen und die Deutsche Lufthansa befinden sich in Verhandlungen über die Wiederaufnahme der eingestellten Zubringerverbindung nach Frankfurt am Main für den Sommerflugplan 2027. Nachdem die Liniengesellschaft die täglichen Flüge zum hessischen Drehkreuz zum 1. Juli 2026 vollständig gestrichen und das Passagieraufkommen auf den Standort München verlegt hatte, fordert die Bremer Regionalpolitik eine Rückkehr der Route. Neben der eingeschränkten internationalen Anbindung belasten hohe operative Verluste in Höhe von zuletzt rund 13 Millionen Euro die betriebliche Situation des Flughafens. Die Flughafengesellschaft sucht nach Wegen zur Kostensenkung und strukturellen Neuaufstellung, während das Land Bremen als Haupteigentümer auch den Eintritt privater Investoren für die Zukunft nicht mehr ausschließt. Eine Entscheidung über die Wiederaufnahme der Flüge muss bis Oktober 2026 fallen, um die logistischen Voraussetzungen für den Sommerflugplan 2027 zu schaffen. Veränderungen in der Netzwerkstruktur der Deutschen Lufthansa Die Aussetzung der Verbindung zwischen Bremen und Frankfurt fügt sich in die veränderte Netzwerkausrichtung der Deutschen Lufthansa ein. Die Fluggesellschaft überprüft kontinuierlich die Rentabilität ihrer Zubringerflüge zu den Hauptdrehkreuzen. In der Vergangenheit wurden Kurzstreckenverbindungen, die primär der Speisung von Langstrecken dienen, wiederholt als defizitär bewertet. Ziel der Unternehmensführung ist es, die Auslastung der Flugzeuge zu optimieren und die Interkontinentalverkehre gezielter über die beiden zentralen Drehkreuze Frankfurt und München zu verteilen. Für den Flughafen Bremen bedeutete die Umstellung eine deutliche Reduzierung der täglichen Frequenzen nach Frankfurt. Bis Ende Juni 2026 bediente die Fluggesellschaft die Strecke mit bis zu fünf täglichen Verbindungen. Seit dem 1. Juli 2026 wird der gesamte gebündelte Zubringerverkehr aus der Weserregion ausschließlich über

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Rückläufige Nachfrage nach Elektro-Mietwagen im Urlaubssegment trotz wachsender Marktpräsenz

Die Akzeptanz von batterieelektrischen Mietfahrzeugen im Urlaubssektor entwickelt sich entgegen dem allgemeinen Trend der privaten Fahrzeugflotten rückläufig. Einer aktuellen Untersuchung im Auftrag des Vermittlers Sunny Cars zufolge zeigt sich bei Urlaubsreisenden eine zunehmende Skepsis gegenüber der Anmietung von Elektrofahrzeugen am Zielort. Lediglich 44 Prozent der Befragten geben an, sich grundsätzlich vorstellen zu können, im Urlaub einen Stromer zu nutzen. Im Jahr 2021 lag dieser Wert noch bei 50 Prozent. In der tatsächlichen Buchungspraxis schlägt sich selbst diese grundsätzliche Bereitschaft kaum nieder. Die Gründe für die Zurückhaltung liegen vor allem in unzureichenden Lademöglichkeiten in den Zielregionen, organisatorischen Hürden bei der Rückgabe der Fahrzeuge sowie im erhöhten Planungsaufwand während der Urlaubstage. Entwicklung der Konsumenteneinstellung im Jahresvergleich Die Erhebung basiert auf Daten der Reiseanalyse 2026, die vom Institut für Tourismus- und Bäderforschung in Nordeuropa in Kooperation mit Sunny Cars ausgewertet wurden. Dabei zeigt sich eine deutliche Diskrepanz zwischen der theoretischen Aufgeschlossenheit und dem tatsächlichen Konsumverhalten. Während der Anteil der Bürger, die Elektrofahrzeuge im Alltag nutzen, in den vergangenen Jahren kontinuierlich gestiegen ist, sinkt das Interesse an Mietfahrzeugen mit dieser Antriebsart im Urlaub. Aus Sicht des Managements von Sunny Cars zeigt sich das Problem nicht auf der Angebotsseite. Die Mietwagenflotten an den europäischen Hauptreisezielen verfügen inzwischen über ein breites Spektrum an Elektrofahrzeugen in verschiedenen Fahrzeugklassen. Das Buchungsverhalten der Kunden konzentriert sich jedoch weiterhin primär auf Verbrennungsmotoren. Selbst Preisnachlässe oder bevorzugte Konditionen bei der Fahrzeugübergabe führten bislang zu keiner signifikanten Veränderung der Nachfrage. Infrastrukturmängel in europäischen Ferienregionen Hauptursache für die Zurückhaltung der Reisenden ist die

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Zahlungsunfähigkeit und strafrechtliche Ermittlungen belasten den geplanten Neustart von Fischer Air

Der geplante Wiedereinstieg des Reise- und Luftfahrtunternehmers Václav Fischer in den deutschen Touristikmarkt steht vor dem endgültigen Aus. Die hinter den Reise- und Flugangeboten stehende Betreibergesellschaft A.M.F. Aircraftleasing Meier & Fischer GmbH & Co. KG ist zahlungsunfähig, wobei das Amtsgericht Hamburg die Eröffnung eines regulären Insolvenzverfahrens mangels einer zur Deckung der Verfahrenskosten ausreichenden Masse abgelehnt hat. Parallel dazu hat die Staatsanwaltschaft Hamburg Anklage gegen den Gründer wegen des Verdachts auf gewerbsmäßigen Betrug im Zusammenhang mit staatlichen Coronahilfen erhoben, berichtete zunächst „Bild“. Bis zu einem rechtskräftigen Urteil gilt für den Beschuldigten die Unschuldsvermutung. Die Entwicklungen werfen ein Schlaglicht auf die Hintergründe der wiederholt angekündigten, jedoch nie realisierten Flugverbindungen und die finanzielle Struktur des Unternehmens. Finanzielle Konsolidierung gescheitert und Verfahren mangels Masse abgelehnt Das Scheitern des geschäftlichen Wiederaufbaus zeichnete sich in den Bilanzen der zentralen Besitzgesellschaft seit längerer Zeit ab. In der letzten öffentlich einsehbaren Jahresbilanz der A.M.F. Aircraftleasing Meier & Fischer GmbH & Co. KG für das Geschäftsjahr 2020 wurde ein Jahresfehlbetrag von rund 20,8 Millionen Euro ausgewiesen. Als Geschäftsführer der Kommanditgesellschaft fungierten der Unternehmer Václav Fischer sowie sein Geschäftspartner Stefan Meier. Laut Handelsregister hielt Fischer als Kommanditist Einlagen in Höhe von 10,8 Millionen Euro, während auf Meier ein Kommanditkapital von 3,6 Millionen Euro entfiel. Die Ablehnung des Insolvenzverfahrens durch das Amtsgericht Hamburg dokumentiert, dass das Unternehmen über keine liquiden Mittel oder verwertbaren Vermögenswerte mehr verfügt, um die administrativen Mindestkosten des gerichtlichen Verfahrens zu decken. In der Folge wurden die offiziellen Internetauftritte der Marken Fischer Air und Fischer Reisen, in deren

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Embraer übergibt erste Praetor 600E an Flexjet

Der brasilianische Flugzeugbauer Embraer hat die erste Maschine des Typs Praetor 600E an den US-amerikanischen Flottenbetreiber Flexjet übergeben. Damit ist das auf Teilberechtigungsprogramme spezialisierte Unternehmen der weltweite Erstkunde für die überarbeitete Version des Super-Midsize-Jets. Die Zertifizierung der Maschine durch die brasilianische Luftfahrtbehörde ANAC, die US-amerikanische FAA und die europäische EASA erfolgte im April 2026, gefolgt von der Zulassung des kleineren Modells Praetor 500E im Juni 2026. Die Auslieferung der ersten Praetor 500E an Flexjet ist für das vierte Quartal 2026 vorgesehen. Die Übergabe ist Teil eines im Februar 2025 geschlossenen Großauftrags im Wert von bis zu sieben Milliarden US-Dollar. Die Vereinbarung umfasst eine Festbestellung von 182 Flugzeugen sowie Optionen für weitere 30 Maschinen mitsamt langfristigen Wartungsverträgen. Technisch bietet die Praetor 600E eine rechnerische Reichweite von 4.018 Seemeilen (7.441 Kilometer) bei der Beförderung von vier Passagieren. Zur Ausstattung gehören unter anderem eine überarbeitete Kabine mit neu entwickelten Sitzen, Fly-by-Wire-Steuerungssysteme mit Turbulenzdämpfung sowie erweiterte Notfall- und Cockpit-Assistenzsysteme wie das Runway Overrun Awareness and Alerting System (ROAAS). Branchenbeobachter verweisen darauf, dass die Nachfrage im Segment der Geschäftsreiseflugzeuge nach dem Boom der Nach-Pandemie-Jahre auf hohem Niveau konsolidiert. Für Betreiber wie Flexjet gewinnen Flottenerneuerungen und die Integration moderner Avionik- und Kabinensysteme an Bedeutung, um Firmenkunden und private Chartergäste zu binden. Gleichzeitig stellen hohe Beschaffungskosten und Verzögerungen in den globalen Zulieferketten die Flugzeugbauer vor Herausforderungen bei der termingerechten Abarbeitung großer Auftragsbücher. Der wirtschaftliche Erfolg der überarbeiteten Praetor-Modellreihe hängt maßgeblich davon ab, wie stabil die Auslastung im internationalen Business-Jet-Markt bleibt. Während das Premium-Segment bei Großkonzernen und vermögenden

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Flightright registriert hohe Verspätungsquoten an deutschen Flughäfen

Im Sommerferienzeitraum 2026 sind auf deutschen Flughäfen spürbare Beeinträchtigungen im Flugbetrieb aufgetreten. Nach einer Auswertung des Fluggastrechtedienstleisters Flightright, der Flugdaten vom 29. Juni bis zum 14. September analysierte, starteten 31,2 Prozent aller Flüge in Deutschland mit Verspätung. Die Annullierungsquote lag im selben Zeitraum bei 0,7 Prozent. Unter den vier umsatzstärksten deutschen Verkehrsflughäfen verzeichnete der Flughafen Berlin Brandenburg (BER) mit 35,6 Prozent den höchsten Anteil verspäteter Abflüge, gefolgt von Düsseldorf mit 32 Prozent und München mit 31,2 Prozent. Der Flughafen Frankfurt schnitt mit einer Verspätungsquote von 28,8 Prozent vergleichsweise besser ab, wies jedoch bei den Flugstreichungen einen Wert von 0,8 Prozent auf. Im europäischen Gesamtvergleich liegt Deutschland bei der Pünktlichkeit im Mittelfeld. Deutlich höhere Verspätungsquoten wiesen Urlaubsländer wie Griechenland mit 46,4 Prozent, Irland mit 44,6 Prozent und Italien mit 42,7 Prozent auf. Bei den europäischen Großflughäfen führten Manchester mit 47,9 Prozent sowie Athen und Mailand-Malpensa mit jeweils über 45 Prozent das Feld der verspätungsanfälligen Standorte an. Demgegenüber meldeten nordeuropäische Staaten wie Norwegen mit 22,5 Prozent und Schweden mit 25,1 Prozent deutlich geringere Abweichungen vom Flugplan. Auf Ebene der einzelnen Fluggesellschaften zeigen sich erhebliche Unterschiede bei den Betriebsverläufen. Während Fluggesellschaften wie Aer Lingus, ITA Airways, Easyjet und Ryanair Verspätungsquoten zwischen 45 und knapp 50 Prozent aufwiesen, verzeichnete Lufthansa mit 25 Prozent ein deutlich stabileres Abflugsverhalten. Allerdings wies die Kernmarke des Lufthansa-Konzerns eine Annullierungsquote von einem Prozent auf. Die niederländische KLM führte das Feld der Flugstreichungen unter den untersuchten Fluggesellschaften mit einer Annullierungsquote von 2,2 Prozent an. Luftfahrtexperten führen die anhaltenden Verzögerungen im

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Technische Überprüfungen bei Air Corsica: Ausfall von Turboprop-Maschinen führt zu Ersatzkapazitäten

Die französische Regionalfluggesellschaft Air Corsica hat mehrere Flugzeuge des Typs ATR 72-600 vorsorglich aus dem aktiven Flugbetrieb genommen. Anlass für die Maßnahme sind technische Unregelmäßigkeiten im Bereich der Klimatisierungssysteme. Das Unternehmen hat gemeinsam mit dem Flugzeughersteller ATR sowie den beteiligten Triebwerks- und Systemlieferanten Untersuchungen zur genauen Ursache eingeleitet. Während lokale Medienberichte von bis zu fünf betroffenen Maschinen der insgesamt sieben Flugzeuge umfassenden ATR-Teilflotte sprechen, macht die Fluggesellschaft selbst keine genauen Angaben zur exakten Zahl der stillgelegten Turboprop-Flugzeuge. Um den Flugplan auf den Inselverbindungen zwischen Korsika und dem französischen Festland aufrechtzuerhalten, nutzt Air Corsica kurzfristig angemietete Ersatzkapazitäten im Rahmen von Wet-Lease-Vereinbarungen. Zum Einsatz kommen unter anderem ein Airbus A319 der Fluggesellschaft Amelia, eine ATR 72 der Regionalgesellschaft Chalair sowie zeitweise ein Großraumflugzeug vom Typ Airbus A350 der Fluggesellschaft Air Caraïbes. Zusammen mit den konzerneigenen Airbus-A320-Maschinen sollen bis Ende Oktober mehr als 100 Ersatzflüge absolviert werden, um Kapazitätsengpässe abzufangen. Luftfahrtexperten verweisen darauf, dass der Einsatz von Großraumflugzeugen wie dem Airbus A350 auf Kurzstreckenverbindungen ungewöhnlich ist und mit hohen betrieblichen Kosten einhergeht. Zwar lassen sich dadurch Engpässe bei der Sitzplatzkapazität rasch ausgleichen, die Abwicklung solcher Einsätze stellt die Flughafeninfrastruktur und die Bodenabfertigung auf kleineren Regionalflughäfen jedoch vor organisatorische Herausforderungen. Zudem belasten die kurzfristigen Charterverträge die operative Marge der Fluggesellschaft. Die Ausfälle verdeutlichen die Verwundbarkeit regionaler Streckennetze, wenn ein erheblicher Teil der Flotte von gleichartigen technischen Störungen betroffen ist. Die Dauer der Sondermaßnahmen hängt maßgeblich davon ab, wie schnell die Ursachenanalyse der Klimatisierungskomponenten abgeschlossen werden kann und ob technische Modifikationen oder Ersatzteilbeschaffungen an den

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Powerbank-Brand in Business-Class von KLM-777

Ein Passagierflugzeug der niederländischen Fluggesellschaft KLM auf dem Weg von Amsterdam nach Curaçao musste am Donnerstag einen Flug über dem Atlantischen Ozean abbrechen und zum Ausgangsflughafen Schiphol zurückkehren. Grund für die Ausweichlandung war die Explosion und der anschließende Brand einer mobilen Powerbank im vorderen Teil der Passagierkabine. Das Gerät war an einem Sitzplatz der Business Class platziert und fing während des Fluges aus bislang nicht vollständig geklärten Gründen Feuer. Die Kabinenbesatzung reagierte umgehend und löschte den Brand mit den an Bord verfügbaren Sicherheitseinrichtungen. An der Innenverkleidung der Boeing 777-300ER sowie an den betroffenen Sitzkomponenten entstanden sichtbare Brandschäden. Nach Medienberichten handelte es sich bei dem Besitzer des defekten Akkus um den ehemaligen KLM-Vorstandschef Camiel Eurlings. Alle 322 Passagiere sowie die Besatzungsmitglieder blieben unverletzt und wurden nach der sicheren Landung in Amsterdam versorgt sowie umgebucht. Der Vorfall rückt die Risiken von Lithium-Ionen-Akkumulatoren im Luftverkehr erneut in den Fokus von Behörden und Fluggesellschaften. Verlauf des Zwischenfalls auf dem Atlantikflug Der Flug mit der Flugnummer KLM 735 war am Donnerstagmittag plangemäß vom Flughafen Amsterdam Schiphol in Richtung der karibischen Insel Curaçao gestartet. Bei dem eingesetzten Flugzeug handelte es sich um eine Boeing 777-300ER mit der Registrierung PH-BVP. Der Flugverlauf gestaltete sich bis zum Erreichen der Reiseflughöhe über dem Nordatlantik unauffällig, bevor im Bereich der Business Class ein plötzlicher Brand ausbrach. Nach Berichten von Insassen und Aufnahmen aus dem Innenraum der Maschine explodierte eine Powerbank an einem Fensterplatz. Das Gerät fing unverzüglich Feuer, was zu einer starken Rauchentwicklung in der Kabine führte. Die Flugbegleiter wandten

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