Amely Mizzi

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Amely Mizzi

London: JetBlue setzt auf Heathrow

Die U.S.-amerikanische Billigfluggesellschaft JetBlue plant im Transatlantikverkehr den Flughafen London-Heathrow anzusteuern. Fix war bislang nur, dass die britische Hauptstadt ins Streckennetz aufgenommen wird, doch neben Heathrow soll sich auch Gatwick Hoffnungen gemacht haben. Laut dem Slotkoordinator des Vereinigten Königreichs meldete JetBlue am größten Airport des Landes an. Zugeteilt wurden mit Wirksamkeit zum 2. August 2021 14 Paare pro Woche. Laut FlightGlobal kommen ab 20. September 2021 noch vier weitere dazu, so dass JetBlue dann 28 Slotpaare pro Woche zur Verfügung haben wird. Das Unternehmen will auf der Strecke New York JFK-London Heathrow das Muster Airbus A321LR zum Einsatz bringen. Auch hat man 13 Stück der XLR-Variante bestellt. Mit dieser will man Ziele, die außerhalb der Range des LR liegen, aufnehmen. Ein genauer Termin für die Auslieferungen des XLR steht noch nicht fest.

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Spanien: Wamos verabschiedet letzte Boeing 747

Bei der auf die Erbringung von Charter- und ACMI-Dienstleistungen spezialisierten Wamos Air endet eine Ära: Mit der EC-KXN wurde die letzte Maschine des Typs Boeing 747-400 offiziell außer Dienst gestellt. Der Vierstrahler wurde bereits nach Bishkek ausgeflogen. Die EX-KXN ist momentan 27,1 Jahre alt und wurde im Vorjahr unter anderem auf der Strecke Windhoek-Frankfurt für einen Rückholerflug gechartert. Seither hatte der Jumbojet nur noch wenige fliegerische Einsätze. Einst hatte Wamos Air bis zu sechs Boeing 747-400 parallel in Betrieb. Insgesamt hatte man acht unterschiedliche Flugzeuge dieses Typs. Zukünftig wird die Langstreckenflotte dieses Carriers nur noch aus Zweistrahlern bestehen. Derzeit besteht diese aus sechs Airbus A330-200 und einem A330-300. Einige sind als so genannte “Preighter” im Einsatz. Den Passagierflugzeugen wurden die Sitze entfernt, um die Frachtkapazität erhöhen zu können.

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Volotea schielt auf Airbus A220

Die spanische Billigfluggesellschaft Volotea fasst nun auch das Muster Airbus A220 ins Auge. Dieses könnte indirekt als Nachfolger für die vor einigen Wochen ausgeflottete Boeing 717 fungieren. Kurzfristig sind aber keine Änderungen geplant. Firmenchef Carlos Muñoz deutete während einer Onlinekonferenz an, dass der A220 mittelfristig eine Option für Volotea sein könnte. Kurzfristig wird man aber auf die Muster A319 und A320 setzen. Von zuletzt genanntem Flugzeugtyp sollen bis zu 19 Exemplare eingeflottet werden, wobei man sich bereits 15 Stück vertraglich gesichert hat. Es handelt sich ausschließlich um gebrauchte Maschinen, die über diverse Leasinggeber bezogen werden. Muñoz geht davon aus, dass die Nachfrage im Sommer 2021 äußerst hoch sein wird und meinte, dass möglicherweise erneut Wetlease-Kapazitäten benötigt werden. Er verwies darauf, dass Volotea im Vorjahr besonders innerhalb Spaniens eine hohe Nachfrage verzeichnete und auf zusätzliche Wetlease-Maschinen angewiesen war. Langfristig denkt aber aber nicht an die Einflottung größerer Airbus A321.

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Deutschland: Seehofer will bis Mitte Mai 2021 alle kontrollieren

Deutschlands Innenminister Horst Seehofer (CSU) kündigte an, dass alle Personen, die auf dem Luftweg einreisen, durch die Bundespolizei kontrolliert werden sollen. Primär gehe es darum festzustellen, ob die Einreiseanmeldung und der negative Coronatest-Befund vorliegen, so das Regierungsmitglied. Dies hat zur Folge, dass wo möglich, alle aus dem Ausland kommenden Passagiere wie Non-Schengen-Reisende behandelt werden. Diese Maßnahme soll bis zumindest 12. Mai 2021 durchgeführt werden. Aufgrund der Entwicklungen in Sachen Grenzkontrollen ist aber davon auszugehen, dass Seehofer eine Verlängerung dieser Anordnung verfügen wird. Deutschland stand immer wieder in der Kritik anderer EU-Staaten, weil aus dem Schengen-Raum kommend häufig gar nicht kontrolliert wurde und das obwohl der Aufenthalt eine Quarantäne ausgelöst hat. Mit Umstieg in Deutschland war es bis Mitte Dezember 2020 möglich die österreichische Quarantäne trickreich umgehen zu können. Seither betrachtet Österreich fast alle Länder als Risikogebiet und verlangt auch aus Deutschland kommend den Antritt einer Isolation. Davon ausgenommen sind Personen, die unter eine der vielen Ausnahmen fallen. Selbiges gilt übrigens auch für Deutschland.

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Bescheid: Ministerium lässt Bäume in Klagenfurt absägen

Der Klagenfurter Flughafen muss aufgrund eines Bescheids des österreichischen Verkehrsministeriums Kettensägen und sonstiges Gerät schwingen und die Bäume in der westlichen Einflugschneise stutzen bzw. teilweise sogar entfernen. Dies geht aus dem vorliegenden Dokument hervor. Die Durchführung wurde der Stadt auferlegt. Das Ministerium ist der Ansicht, dass die Pflanzen zu hoch sind und daher eine Gefahr für den Flugverkehr darstellen könnten. Da sich die meisten Bäume auf öffentlichem Grund befinden, wurde der Stadt Klagenfurt auferlegt diese Arbeiten durchzuführen. Laut einer Regionalzeitung sollen sich 21 Gewächse auf dem Areal eines Kindergartens befinden. Diese Bäume könnten nun abgesägt werden. Die Gartenbau-Abteilung der Landeshauptstadt Kärntens kündigte an, dass die Arbeiter in den nächsten Tagen ausrücken werden und den Schnitt bzw. teilweise auch das Absägen durchführen werden. Für Bäume, die dem Bescheid zum Opfer fallen, sollen im Herbst 2021 neue gepflanzt werden.

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S7 Airlines kündigt Hannover und Köln an

Das russische Oneworld-Mitglied S7 Airlines kündigt die Aufnahme zweier Deutschland-Strecken für Mai 2021 an. Ab 3. Mai 2021 will der Carrier einmal pro Woche zwischen Moskau-Domodedovo und Hannover fliegen. Drei Tage später soll auch Köln/Bonn angesteuert werden. Jeweils am Verkehrstag Montag will S7 Airlines ab 3. Mai 2021 zwischen der russischen Hauptstadt und Hannover fliegen. Ab 6. Mai 2021 soll Donnerstags auch Köln/Bonn ab Moskau-Domodedovo angeboten werden. Laut Fluggesellschaft sollen Maschinen der Boeing 737-Reihe und Airbus A320neo-Familie zum Einsatz kommen. In einer Aussendung weist S7 Airlines darauf hin, dass die Passagiere die Einreisebestimmungen der Russischen Föderation bzw. Deutschlands zu beachten haben. Die neuen Strecken auf einen Blick: S7 3579 Moskau DME 13:45 – Hannover 15:55S7 3580 Hannover 16:50 – Moskau DME 20:55Flugtag: Montag S7 3565 Moskau DME 12:30 – Köln/Bonn 14:55S7 3566 Köln/Bonn 15:55 – Moskau DME 20:10Flugtag: Donnerstag

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Tschechien: Air Bohemia erhält Single-Engine-Zulassung

Die tschechische Fluggesellschaft Air Bohemia erhielt als erstes Luftfahrtunternehmen dieses Landes ihr AOC auf Single-Engine-Operation erweitert. Das bedeutet, dass es dieser Airline nun erlaubt ist Maschinen mit nur einem Triebwerk kommerziell einzusetzen.. In einer Medienerklärung schreibt Air Bohemia, dass Anfang April 2021 der entsprechende Erstflug durchgeführt werden soll. “Dieser Schritt erfolgt zu einer Zeit der bedeutenden Entwicklung des kommerziellen Luftverkehrs, der von kleineren Flugzeugen betrieben wird. Er ersetzt in gewissem Maße den von der Krise betroffenen Sektor der größten Fluggesellschaften der Welt und ermöglicht gleichzeitig Verbindungen zwischen zwei kleinen Flughäfen außerhalb der großen internationalen Drehkreuze”, so das Unternehmen in einer Aussendung. Laut CH-Aviation.com besteht die Flotte des Carriers derzeit aus einer Cessna 560XL, zwei Piper PA-46, vier PA-42, einer Cessna 182, einer Diamond DA42NG und drei Pilatus PC-12. Die Zulassung der Single-Engine-Operation führt dazu, dass beispielsweise die PC-12 auch für kommerzielle Charterflüge verwendet werden darf.

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BER wechselt auf die südliche Piste

Der Flughafen Berlin-Brandenburg nutzt derzeit lediglich die Nordbahn. Das wird sich ab 1. April 2021 ändern, denn künftig sollen die beiden Pisten abwechselnd genutzt werden. Daher werden die Flugzeuge ab kommender Woche auf der Südbahn starten und Landen. Die Gemeinsame Obere Luftfahrtbehörde Berlin-Brandenburg (LuBB) hat der FBB heute dazu die Erlaubnis erteilt.  Mit dem monatlichen Wechsel werden die Fluglärmbelastungen in der Flughafenregion gleichmäßiger verteilt. Die Alternation erfolgt immer zum ersten Tag des Monats, jeweils um 0:00 Uhr. Die Regelung ist zunächst bis Ende des Jahres vorgesehen. Der Wechsel der Bahnen ist mit keinen Mehrkosten verbunden. „Wir freuen uns, dass die Luftfahrtbehörde nach eingehender Prüfung der monatlich wechselnden Nutzung der beiden Start- und Landebahnen zugestimmt hat. Da das Terminal 5 bis auf Weiteres nicht gebraucht wird, können wir in diesem Jahr die Lärmbelastung ausgeglichener für unsere Nachbarn verteilen. Der in Bezug auf die Lärmbelastung positive Effekt der schwachen Auslastung des BER kommt so der gesamten Region zugute. Mein Dank gilt allen Prozesspartnern bei der Umsetzung des innovativen Verfahrens”, erklärt BER-Chef Engelbert Lütke Daldrup.

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Köstinger: 13 EU-Staaten einigen auf Rahmenbedingungen für Green Pass

Österreich einigte sich auf Ebene der für den Tourismus zuständigen Minister mit 12 EU-Staaten auf eine einheitliche Umsetzung des “Green Pass”. Dieser soll laut Elisabeth Köstinger (ÖVP) dazu führen, dass Personen, die geimpft, genesen oder getestet sind, Erleichterungen hinsichtlich der Reisefreiheit in Anspruch nehmen können. Die exakte Ausgestaltung ist aber immer noch offen. An dem virtuell abgehaltenen Gipfel nahmen die Tourismusminister von Bulgarien, Kroatien, Zypern, Dänemark, Frankreich, Deutschland, Griechenland, Italien, Malta, Portugal, Slowenien und Spanien auf Einladung Österreichs teil. Die Prioritäten für den europäischen Tourismus sollen bis nach Ostern unter den 13 EU-Staaten, die heute am Gipfel teilgenommen haben, abgestimmt und fertig sein. „Der ‚Grüne Pass‘ wird dann sinnvoll sein, wenn er auf jedem Flughafen und in jedem Hotel in Europa gültig und lesbar ist. Die praktikable Umsetzung ist daher entscheidend für den europäischen Tourismus. Darum habe ich Amtskolleginnen und Amtskollegen aus 12 EU-Staaten, in denen der Tourismus ein ebenso großer Wirtschafts- und Arbeitsplatzfaktor ist, wie bei uns in Österreich, zu einem virtuellen Gipfel eingeladen. Ich freue mich, dass wir bei diesem heutigen Gipfel einen Schulterschluss erreichen konnten. Wir haben vereinbart, dass wir gemeinsam die Prioritäten im Grünen Pass für den Tourismus erarbeiten. Diese Vorschläge werden wir dann als gemeinsame Position der Europäischen Kommission übermitteln“, so Österreichs Tourismusministerin Elisabeth Köstinger. „Wer geimpft, getestet oder genesen ist, soll schon bald Erleichterungen bei der Reisefreiheit in Anspruch nehmen dürfen. Damit das funktioniert, muss der ‚Grüne Pass‘ grenzüberschreitend gültig, überall lesbar und leicht in der Anwendung sein. Meine zwölf Amtskollegen und ich setzen

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Smartwings erhält rund 270 Millionen Euro

Die tschechische Smartwings Group erhält seitens eines von der Unicredit angeführten Bankenkonsortiums einen Kredit in der Höhe von rund 76 Millionen Euro. Dieser ist durch die tschechische Regierung garantiert. Für die Bürgschaft bittet die Regierung allerdings zur Kasse. Auch steuern die Aktionäre des Carriers Finanzmittel bei. Das Gesamtvolumen beläuft sich daher auf rund 270 Millionen Euro. Die Tochtergesellschaft CSA wird hiervon nichts sehen, denn die Bestimmungen der tschechischen Regierung schließen die Weitergabe aus. Das Skyteam-Mitglied musste vor wenigen Wochen Insolvenz anmelden, da unter anderem Verhandlungen über mögliche Staatshilfe gescheitert sind. Die Zukunft von CSA ist noch völlig offen, denn erst in einigen Monaten ist mit Entscheidungen der Gläubiger und des Gerichts zu rechnen. Die in Tschechien gewährte Staatshilfe darf laut Auflagen nur für den tschechischen Teil der Smartwings verwendet werden. Unter anderem in Polen, Ungarn und der Slowakei unterhält die Firmengruppe lokale Ableger. Diese sollen nicht zur Diskussion stehen. Aus streckenrechtlichen Gründen sind auf bestimmten Routen lokale Zulassungen erforderlich.

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