Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Memmingen sieht „Licht am Ende des Tunnels“

Der bayerische Regionalflughafen Memmingen zählte im Zeitraum von 21. Mai bis 6. Juni 2021 rund 33.000 Passagiere. Im Vorjahr hatte man während der Pfingstferien rund 4.700 Fluggäste. Airportchef Ralf Schmid sieht nun “Licht am Ende des Tunnels”. Setzt man die aktuelle Zahl in Relation mit Pfingsten 2019 (97.000 Passagiere), so gelang es in diesem Jahr immerhin, ein Drittel dieses Rekordwertes zu erreichen. Auch die Auslastung der Maschinen sorgt für verhaltene Zuversicht. Waren vor zwei Jahren die Flugzeuge zu über 90 Prozent besetzt, so betrug die Zahl heuer knapp 70 Prozent. Für die bayerischen Sommerferien rechnet Airport-Chef Schmid mit rund 225.000 Passagieren und knapp 1.500 Starts und Landungen. „Im Sommer starten wir wieder durch“, signalisiert er Aufbruchstimmung. Zwar sei, wie aktuell an allen Flughafen, bei den Zahlen Luft nach oben. „Aber die Richtung stimmt.“ Dafür sorgt auch das ständig wachsende Flugangebot. „Mit der Rücknahme von immer mehr Reisewarnungen und angesichts des Impffortschritts erhalten die Fluggesellschaften wieder Planungssicherheit und erhöhen die Kapazitäten“, erläutert er. So feiern zahlreiche Verbindungen, die in den letzten Monaten ausgesetzt waren, ihr Comeback. Bereits am 18. Juni geht es wieder nach Tel Aviv. Einen Tag später starten Flüge nach Athen und Catania. Es folgen Calvi auf Korsika, Podgorica und Larnaca auf Zypern. Anfang Juli werden Lviv, Dublin, Zadar, Barcelona-Girona und Banja Luka wieder im Flugplan erscheinen. Hinzu kommen neue Ziele wie Rhodos, Korfu, Zagreb und das finnische Lappeenranta. Somit ist das aktuelle Flugangebot heuer mit jenem des Sommers 2019 durchaus vergleichbar. Ab Memmingen können Fluggäste Memmingen zu 48

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Stornogebühren: Kolba verliert Klage gegen DocLX

Der von Peter Kobla ins Leben gerufene Verbraucherschutzverein unterlag in zwei Instanzen einer Klage, die gegen DocLX, einen Veranstalter von Maturareisen, eingebracht wurde. Der Tour Operator machte den jungen Kunden im April 2021 ein kostenpflichtiges Stornoangebot, jedoch wurden kurz darauf alle Reisen abgesagt. Der Verbraucherschutzverein klagte eigenen Angaben nach im Rahmen einer Musterklage für “hunderte Geschädigte”. Diese wurde in zwei Instanzen abgewiesen. Das Erstgericht ging davon aus, dass der Veranstalter im April 2020 nicht hätte wissen können, in welcher Form die Reisen hätten stattfinden können. „Die Feststellung des Gerichtes ist absurd, denn es war höchstens die Frage, ob die Reise überhaupt oder nun unter Pandemie-Restriktionen hätte stattfinden können. Die Kund*innen hätten – bei Zuwarten – jedenfalls vom Vertrag zurücktreten können und hätten Anspruch auf Rückzahlung des Reisepreises gehabt,“ sagt Peter Kolba, Obmann des VSV. „Bei diesem Musterprozess offenbar sich ein grundsätzliches Problem: Anders als VKI oder AK ist der VSV bislang nicht berechtigt Verbandsklagen zu führen. Hätte der VSV diese Berechtigung, hätte er sich den Rückforderungsanspruch abtreten lassen können und hätte der Oberste Gerichtshof (OGH) entscheiden müssen.“ Die Zivilverfahrensgesetze sehen vor, dass sich die zu Verbandsklagen berechtigten Verbände, Ansprüche zum Inkasso abtreten lassen können und dann alle Rechtsmittelbeschränkungen wegfallen. Bei einem Streitwert von knapp 300 Euro kann man im Normalfall die Beweiswürdigung des Erstgerichtes nicht anfechten. So geschehen im berichteten Fall. Mit einer Abtretung an den VSV, der die Verbandsklageberechtigung hätte, hätte man diese absurde Feststellung bekämpfen können. „Ich sehen den Konsumentenschutzminister nun zweifach gefordert: 1) Das Ministerium möge den

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München: Air Dolomiti feiert Linate-Erstflug

Die italienische Lufthansa-Tochter Air Dolomiti bietet ab sofort eine Nonstopverbindung zwischen München und Mailand-Linate durch. Der Erstflug wurde am Montag durchgeführt. Am 21. Juni 2021 soll die wiederholt verschobene Route nach Forli aufgenommen werden. Das Ziel befindet sich etwa 30 Kilometer von der Formel-1-Rennstrecke Imola entfernt.  Geflogen wird die Strecke ab München jeweils montags, mittwochs und freitags. Ebenfalls neu im Programm der Air Dolomit ist Cuneo. Auch Cuneo wird jeweils am Montag, Mittwoch und Freitag angeflogen. Bedient werden alle drei neuen Strecken mit zweistrahligen Jets des Typs Embraer 195.

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Urteil: Maskenpflicht kann zum Rücktritt von Pauschalreise berechtigen

Eine Maskenpflicht im öffentlichen Raum kann dazu führen, dass Kunden von Pauschalreisen zum Rücktritt vom Vertrag berechtigt sind. Das Amtsgericht Düsseldorf hatte sich mit einer Klage einer Familie zu befassen, die im Juni 2020 eine Mallorca-Reise storniert hatte. Der beklagte Tour Operator wollte das Argument, dass eine umfangreiche Maskenpflicht in der Hotelanlage, aber auch im öffentlichen Raum bei sommerlichen Temperaturen unzumutbar ist, nicht akzeptieren und verrechnete die übliche Stornogebühr. Dagegen zog der Vater der Familie vor Gericht und obsiegte vor dem Amtsgericht Düsseldorf in erster Instanz. Maßgeblich für die Entscheidung war aber, dass der Reisevertrag zu einem Zeitpunkt geschlossen wurde, zu dem eine Maskenpflicht noch kein Thema war. Sprich: Die Reise wurde vor der Pandemie gebucht. Mallorca verlangte über einen langen Zeitraum hinweg, dass auch im öffentlichen Raum Masken getragen werden müssen. Da sich die Maskenpflicht mittlerweile „eingebürgert“ hat, ist nicht damit zu rechnen, dass dieses Argument für Buchungen, die heuer getätigt wurden, noch zum kostenlosen Rücktritt von der Reise berechtigen könnte. Der Tour Operator könnte dagegenhalten, dass auch im Heimatland an vielen Orten Maskenpflicht besteht.

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United Airlines stellt nur noch Geimpfte ein

Vor einigen Wochen preschte Delta Air Lines vor, dass man in Zukunft nur noch Personen, die gegen Covid-19 geimpft sind, einstellen wird. Nun zog mit United Airlines eine weitere große Fluggesellschaft aus den Vereinigten Staaten nach. „Da wir neue Mitarbeiter im Unternehmen willkommen heißen, ist es wichtig, dass wir ihnen das starke Engagement von United für Sicherheit vermitteln. Im Rahmen dieser Verpflichtung, die für alle nach dem 15. Juni 2021 abgegebenen Stellenangebote gilt, verlangen wir von allen externen Bewerbern für Stellen mit Sitz in den USA, dass sie bis zum Startdatum vollständig gegen COVID-19 geimpft sind. Sie müssen ihren COVID-Impfausweis spätestens 7 Tage nach dem Einstellungsdatum in Meine Info hochladen“, ist in einem internen Rundschreiben des Carriers zu lesen. In Europa preschte Air Baltic vor einigen Tagen vor und kündigte an, dass man künftig nur noch geimpfte Personen einstellen wird. Das gilt auch für jene Flugbegleiter, die man aufgrund der Coronapandemie gekündigt hat und jetzt wiedereinstellt.

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Umfrage: Österreicher rechnen nicht mit raschem Pandemie-Ende

Nur etwa acht Prozent der Österreicher sind laut einer von Unique Research im Auftrag des Nachrichtenmagazins Profil durchgeführten Umfrage der Ansicht, dass die Corona-Pandemie durch die Impfungen beendet wird. Immerhin 14 Prozent rechnen damit, dass es aufgrund neuer Mutationen beispielsweise im Herbst 2021 wieder zu Lockdowns kommen wird. 71 Prozent der Befragten antworteten, dass sie davon ausgehen, dass das Virus dauerhaft erhalten bleibt, aber man durch Impfungen und neue Behandlungen damit leben lernen wird. Somit sind 85 Prozent der Umfrageteilnehmer der Ansicht, dass die Corona-Pandemie noch lange nicht beendet ist. Mit der Rückkehr zur völligen Normalität, wie sie von Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) für den Sommer 2021 angekündigt wurde, rechnet offensichtlich fast niemand mehr. Befragt wurden 500 Personen, die Schwankungsbreite liegt bei 4,4 Prozent.

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Boeing 747-8: Lufthansa mottet D-ABYA aus

Ende der vergangenen Woche hat Lufthansa mit der D-ABYA eine weitere Boeing 747-8 aus ihrem Dornröschenschlaf erweckt. Die Maschine war rund ein halbes Jahr lang in Hamburg im Long Time Storage. Lufthansa verzeichnet eigenen Angaben nach konzernweit eine sprunghaft gestiegene Nachfrage. Während Firmenchef Carsten Spohr schon zu Beginn der Coronapandemie klargemacht hat, dass die B747-8 definitiv in der Flotte bleiben wird, sieht es für die größeren Airbus A380 nicht gut aus. Letzte Woche wurde eine weitere Maschine aus Frankfurt ausgeflogen. Die D-ABYA war im Jahr 2018 das erste Flugzeug der Lufthansa-Bestandsflotte, das die damals neue Livery erhalten hat. Man stelle anschließend auch fest, dass die Heckflosse unter bestimmten Lichteinstrahlungen schwarz wahrgenommen wird. Aus diesem Grund hat Lufthansa den dunkelblauen Lack bei der Umlackierung anderer Flugzeug ein wenig heller gestaltet.

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Einreise: Spanien akzeptiert jetzt auch Schnelltests

Das bei vielen Urlaubern beliebte Spanien gestattet ab sofort die Einreise unter Vorlage von Schnelltest-Befunden. Bislang pochte das Land auf molekularbiologische Ergebnisse, also beispielsweise PCR oder TMA. Personen, die gegen Covid-19 geimpft sind oder die Krankheit überstanden haben, müssen keinen Testbefund vorweisen. Stattdessen kann ein gültiger Nachweis über die Impfung bzw. Genesung vorgewiesen werden. Nähere Einzelheiten dazu sollten rechtzeitig vor der Abreise über die offiziellen Homepages der jeweiligen Region eingeholt werden, da sich die Bestimmungen unterscheiden können. Wer weder geimpft, noch genesen ist, kann ab 7. Juni 2021 auch mit negativem Schnelltestbefund nach Spanien einreisen. Dieser darf ab Abstrichnahme maximal 48 Stunden alt sein und muss von einer offiziellen Teststelle, beispielsweise Apotheke, Teststraße oder Arzt, ausgestellt sein. Selbsttests werden nicht anerkannt. PCR-Befunde akzeptiert Spanien auch weiterhin. Auch diese dürfen maximal 48 Stunden (ab Probenentnahme) alt sein. Weiterhin aufrecht bleibt die Einreise-Voranmeldung über das Spain Travel Health Portal. Der QR-Code, der dann generiert wird, muss auf Papier oder alternativ auf dem Smartphone bei einer möglichen Einreisekontrolle vorgewiesen werden. Die spanische Regierung teilte mit, dass an den Airports stichprobenartige Kontrollen der Testbefunde stattfinden sollen, da es seit dem Beginn der Corona-Pandemie in vielen Staaten immer wieder zu Schummeleien gekommen ist.

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Zu Lasten der Passagiere: Deutschland und Russland lieferten sich Scharmützel

Deutschland und die Russische Föderation haben sich am Mittwoch ein regelrechtes Scharmützel rund um die Genehmigungen von Flugrouten geliefert. Zunächst wurde Lufthansa eine Änderung, die den Luftraum von Belarus vermeidet, nicht gestattet. Prompt konterte die Bundesrepublik und Aeroflot und S7 Airlines durften nicht fliegen. Der Vorfall erinnert stark an jenen von vergangener Woche, denn beispielsweise Austrian Airlines musste mangels russischer Genehmigung einen Moskau-Umlauf absagen. Der Botschafter der Russischen Föderation in Österreich äußerte sich im Nachgang, dass derartige bürokratische Probleme in Zukunft nicht mehr vorkommen sollen. Am Mittwoch traf es in Deutschland eben Lufthansa und in bester Scharmützel-Manier konterte das Luftfahrtbundesamt und lehnte die Bewilligungen für Aeroflot und S7 Airlines ab. Die Leidtragenden dieser bürokratischen Auseinandersetzung sind die Passagiere, denn diese könnten komplett leer ausgehen. Behördliche Flugverbote gelten im Sinne der EU-VO 261/2004 im Regelfall als höhere Gewalt. Erst am Mittwochabend entspannte sich die Situation, denn Lufthansa habe seitens der Russischen Föderation die Bewilligung für die Durchführung der Flüge nach Sankt Petersburg und Moskau erhalten. Kurz darauf erklärte das Bundesverkehrsministerium, dass der Bann für Aeroflot und S7 Airlines ebenfalls aufgehoben wurde.

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Straßburg: German Airways fliegt für Air France

Der deutsche Charter- und ACMI-Anbieter German Airways (vormals: WDL) wird weiterhin im Auftrag von Air France auf der Strecke Straßburg-Amsterdam mit Embraer 190 fliegen. Die D-AJHW wurde bereits überstellt und kommt vorerst viermal pro Woche zum Einsatz. Die betroffene Route soll laut CH-Aviation.com in Kürze auf 12 wöchentliche Umläufe aufgestockt werden. Die Zusammenarbeit zwischen Air France und German Airways soll vorerst bis März 2022 laufen. Über eine mögliche Fortführung wurde noch nicht entschieden. Derzeit verfügt das deutsche Luftfahrtunternehmen über vier Embraer 190.

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