Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Belavia muss Streckennetz kahlschlagen

Die weißrussische Fluggesellschaft Belavia stellt den Löwenanteil der Routen ein. Das Streckennetz umfasste zuletzt 30 Destinationen, jedoch können aufgrund der Restriktionen der EU-Mitglieder und anderer Staaten nur noch neun Ziele angeflogen werden. Betroffen sind in erster Linie alle Destinationen, die sich im Unionsgebiet befinden. Der Flugverkehr mit Russland, der Türkei und einigen GUS-Staaten soll aufrecht bleiben. In Kürze will Belavia das Streckennetz neu ausrichten. Die meisten Ziele werden sich dann in der Russischen Föderation befinden. Auch andere ehemalige Sowjet-Destinationen sollen neu aufgenommen werden. Zwischenzeitlich hat die Europäische Union den Bann von Airlines mit Sitz in Weißrussland auch formalisiert. Zuvor wurden die Verbote von den einzelnen Nationalstaaten ausgesprochen. Unter anderem Belavia ist es nun untersagt in der EU zu starten oder zu landen. Auch Überflüge sind nicht mehr gestattet.

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Dortmund: Eurowings feiert drei Erstflüge

Ab Dortmund führte die Fluggesellschaft Eurowings am Mittwoch drei Erstflüge durch. Dabei kam auch der in den Farben des Fußballvereins Borussia Dortmund lackierte Airbus A320 zum Einsatz. Diese Maschine ist nun in Dortmund stationiert. Die Erstflüge führten nach Malaga, Alicante und Catania. Weitere Erstanflüge stehen mit den Zielen Neapel, Heraklion und Kavala in den kommenden Tagen auf dem Programm. Zur Insel Rhodos startet Eurowings am 2. Juli. Für den Zeitraum der NRW-Sommerferien plant Eurowings ab Dortmund 280 Abflüge mit einer Kapazität von mehr als 48.000 Sitzplätzen. Im Rahmen des ausgeweiteten Sommer-Programms stationiert Eurowings ab sofort ein zwei-tes Flugzeug in der Ruhrgebietsmetropole. Dabei wird insbesondere der „BVB Mannschafts-Airbus“ – aufgrund seiner schwarz-gelben Sonderlackierung ein europaweit bekanntes Foto-motiv – regelmäßiger Gast an seinem offiziellen Heimatflughafen im Ruhrgebiet sein. Bereits am Vorabend wurde der „BVB-Flieger“ bei seiner Ankunft in Dortmund mit einer Wasser-fontäne der Flughafenfeuerwehr empfangen. Heute hob der Airbus A320 mit der Kennung „D-AIZR“ vollbesetzt mit urlaubshungrigen Passagieren zum neuen Sommerziel Alicante ab. Die Eurowings Sommer-Ziele 2021 ab Dortmund auf einen Blick: Dortmund-München bis zu 11 mal wöchentlich Dortmund-Split bis zu zweimal wöchentlich Dortmund-Mallorca bis zu 16 mal wöchentlich Dortmund-Alicante bis zu zweimal wöchentlich Dortmund-Malaga bis zu zweimal wöchentlich Dortmund-Catania bis zu dreimal wöchentlich Dortmund-Neapel bis zu zweimal wöchentlich Dortmund-Heraklion bis zu dreimal wöchentlich Dortmund-Kavala bis zu zweimal wöchentlich Dortmund-Rhodos zweimal wöchentlich

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Salzburg: Wizz Air verschiebt St. Petersburg erneut

Eigentlich wollte Wizz Air im September 2020 eine Nonstop-Verbindung zwischen St. Petersburg und Salzburg aufnehmen. In regelmäßigen Abständen wurde die Aufnahme nach hinten verschoben – zuletzt in den Juli 2021. Nun ist der Erstflug erneut abgesagt worden und auf den 19. September 2021 verlegt worden. Sollte Wizz Air die Route am im September 2021 tatsächlich aufnehmen, hätte man rund ein Jahr Verspätung, die in erster Linie der Corona-Pandemie und der damit verbunden komplizierten Einreise- und Quarantänebestimmungen geschuldet ist. Ob der neue Termin hält, bleibt abzuwarten. Die Route nach Varna soll ab Salzburg am 13. Juni 2021 aufgenommen und an den Verkehrstagen Montag und Freitag bedient werden. Kiew-Schuljany soll am 28. Juni 2021 folgen und an selbigen Tagen geflogen werden. Auch diese beiden Routen wurden seitens Wizz Air häufig und teilweise auch kurzfristig nach hinten verschoben. Im Vorjahr hatte Wizz Air zahlreiche weitere Routen, unter anderem Belgrad, angekündigt und zum Teil auch kurzfristig bedient. Dem aktuellen Informationsstand nach werden diese nicht mehr reaktiviert. Auch hat der ungarische Billigflieger zumindest kurzfristig keine weiteren Routen ab Salzburg im Programm. Das kann sich jedoch jederzeit wieder ändern. Generell soll die Mozartstadt, wo man im Gegensatz zu Wien keine Flugzeuge stationiert hat, künftig eine wichtige Rolle in der Österreich-Strategie spielen.

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Fusion Korean Air/Asiana schreitet voran

Die Luftfahrtunternehmen Korean Air und Asiana Airlines werden zusammengeschlossen. Nun liegen die ersten Bewilligungen von Wettbewerbsbehörden vor. Zuletzt erlangte man die Zustimmungen in Thailand, den Philippen und der Türkei. Zu den übrigen Aufsichtsbehörden, von denen Korean Air eine Zustimmung für einen Unternehmenszusammenschluss benötigt, gehören die Wettbewerbskommissionen von Korea, den USA, der Europäischen Union, China und Japan. Die Fluggesellschaft kooperiert aktiv mit den jeweiligen Kommissionen und stellt auf Anfrage weitere Unterlagen zur Verfügung, um den Akquisitionsprozess möglichst zügig abzuschließen.

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American-737 demontiert Laterne in Dallas/Fort Worth

Ein unglücklicher Zwischenfall, der sich bereits am 28. Mai 2021 ereignet hat, wurde auf dem Flughafen Dallas/Fort Worth von einer Kamera festgehalten. Die Piloten einer Boeing 737-800 von American Airlines haben offenbar den Abstand zwischen Maschine und einem Lichtmasten falsch eingeschätzt. Mit der linken Tragfläche demontiert der Mittelstreckenjet die Beleuchtungseinrichtung. Dadurch entstand auch erheblicher Sachschaden an der N834NN. Zum Zeitpunkt des unglücklichen Zwischenfalls, bei dem kein Personenschaden entstanden ist, war die Maschine etwa elf Jahre alt. Nachstehendes Video zeigt die Boeing 737-800 von American Airlines beim „Abrasieren“ einer Laterne am Flughafen Dallas/Fort Worth.

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Stockholm: Norwegian steht vor neuerlicher Expansion

Die Fluggesellschaft Norwegian beabsichtigt mittels ihrer neuen schwedischen Tochter ab Stockholm-Arlanda insgesamt 33 neue Strecken aufzunehmen. Der bisherige Schweden-Ableger soll in die Insolvenz geschickt werden. Um sich auch in Schweden neu aufstellen zu können, gründete Norwegian eine neue Fluggesellschaft. Diese soll nahtlos an die bestehende Tochter, die nicht fortgeführt wird, anknüpfen. Laut dem Portal “TDN Direkt” steht die Eröffnung von 33 neuen Strecken unmittelbar bevor. Man wird sich primär auf Ziele innerhalb Skandinaviens konzentrieren, aber auch Destinationen wie Berlin-Brandenburg und London anbieten. Das zweite Standbein werden Warmwasserziele in Portugal, Griechenland und Spanien bilden. Mit der Verkündung des Flugplans rechnen lokale Medien in den nächsten Tagen.

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Graz feiert Comeback der Frankfurt-Strecke

Nach längerer Pause ist der Flughafen Graz wieder mit Frankfurt am Main verbunden. Lufthansa bietet seit Montag wieder vier Umläufe pro Woche an. Geplant ist, dass im Juli 2021 die Frequenzen aufgestockt werden sollen. Die Anbindung an das Kranich-Drehkreuz Frankfurt wird derzeit an den Verkehrstagen Montag, Freitag, Samstag und Sonntag angeboten. Neben Frankfurt werden im Liniensektor derzeit auch Wien und Düsseldorf bedient. Mitte Juni ist die Wiederaufnahme von Amsterdam mit KLM geplant und im Laufe des Sommers werden Zürich und München Flüge dazukommen. „Frankfurt war als wichtiger Umsteigeflughafen für viele Geschäfts- und Privatreisende vor der Corona Pandemie die aufkommensstärkste Strecke für den Flughafen Graz“, erklärt Wolfgang Grimus, Geschäftsführer des Flughafen Graz. „Wir freuen uns sehr, diese für die steirische Wirtschaft äußerst wichtige Destination wieder in unserem Portfolio anbieten zu können. Über die Drehscheibe Frankfurt ist Graz an 100 Lufthansa Destinationen weltweit angebunden.“

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Belavia soll Westen mit russischen Zielen kompensieren

Die politischen Verantwortlichen der EU-Staaten haben beschlossen, dass die weißrussische Belavia im Unionsgebiet unerwünscht ist. Der Carrier reagiert darauf und richtet das Streckennetz nun verstärkt in Richtung der Russischen Föderation aus. Auch in andere Staaten der GUS will man neue Strecken aufnehmen. Nikolai Snopkov, stellvertretender Premierminister von Belarus, erklärte in einem Interview, das er dem Staatsfernsehen gab, dass Belavia künftig wesentlich mehr Destinationen in Russland und anderen GUS-Ländern anfliegen wird. Konkret nannte er Sotschi, Krasnodar, Mineralnye Vody, die Region rund um den Baikalsee sowie Altai. Gleichzeitig hob er hervor, dass sich die russischen Ziele optimal für Urlaube von Weißrussen eignen würden. Das Regierungsmitglied ist auch davon überzeugt, dass Belavia den Wegfall der Ziele im Westen vollständig mit Russland und anderen GUS-Destinationen kompensieren kann. Zuletzt wurde bekannt, dass Belavia den Personalstand deutlich reduzieren wird. Hierbei gehen allerdings die Informationen über das Ausmaß des Kahlschlags weit auseinander. Unabhängige Medien berichten, dass rund die Hälfte aller Jobs in Gefahr ist, der Carrier selbst räumt in einem TV-Interview in Russland zwar ein, dass ein Stellenabbau geplant ist, dementiert jedoch das von unabhängigen Medien genannte Ausmaß.

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Deutschland hebt Reisewarnungen für einige Länder auf

Das deutsche Robert-Koch-Institut hat am Sonntag einige Umstufungen in den Risikolisten durchgeführt. Die Länder Bulgarien, Liechtenstein, Monaco, Polen, São Tomé und Príncipe und Ungarn werden nun nicht mehr als Risikogebiete geführt.  Dennoch sehen die Einreisebestimmungen vor, dass Testbefund oder Genesungsnachweis oder der Impfpass bei einer eventuellen Kontrolle vorgewiesen werden müssen. Hinsichtlich Ungarn ist darauf hinzuweisen, dass die Orban-Regierung weiterhin Einreisen zu touristischen Zwecken untersagt. Demnach ist die Aufhebung der deutschen Reisewarnung noch von untergeordneter Bedeutung. Zypern und die Niederlande sowie Arbuba und Curaçao wurden von Hochinzidenz- zu Risikogebieten herabgestuft. Neu auf die Risikoliste geschafft haben es die Dominikanische Republik und die norwegische Provinz Innlandet.

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Air France stockt Langstrecken-Angebot auf

Die Fluggesellschaft Air France plant wöchentlich ab Paris-Orly und Paris-Charles de Gaulle rund 98 wöchentliche Flüge  in die französische Karibik, die Insel La Réunion, Französisch-Guayana, Französisch-Polynesien, Saint-Martin, die Dominikanische Republik und die Riviera Maya in Mexiko durchzuführen. In diesem Sommer werden Guadeloupe, Martinique, Französisch-Guayana und Reunion Island mit Paris-Charles de Gaulle und Paris-Orly verbunden und bieten Verbindungen zum gesamten Kurz-, Mittel- und Langstrecken-Netzwerk von Air France. Noch vorbehaltlich der Aufhebung der Reisebeschränkungen plant Air France, diesen Sommer auch die folgenden Ziele in Übersee, in der Karibik und im Indischen Ozean von Paris-Charles de Gaulle aus anzufliegen: Antananarivo (Madagaskar), Havanna (Kuba) und Port-Louis (Mauritius).

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