Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Austrian Airlines fliegt wieder nach Tel Aviv

Aufgrund des Umstands, dass Israel die Einreisebestimmungen – zumindest für eigene Einwohner – lockern musste, fliegt Austrian Airlines seit Montag wieder zwischen Wien und Tel Aviv. Vorerst soll nachfrageorientiert „bis zu einmal täglich“ geflogen werden. Die Regierung Israels hatte die Anzahl der täglichen Einreisen auf dem Ben-Gurion-Airport auf 3.000 Personen pro Tag beschränkt. Diese Regelung wurde von einem Gericht als nicht mit den Grundrechten in Einklang zu bringen gekippt. Dennoch dürfen – abgesehen von wenigen Ausnahmen – weiterhin nur Einwohner und Staatsbürger Israels einreisen. Da die österreichische Bundesregierung das Landeverbot für Passagierflüge, die im Vereinigten Königreich gestartet sind, aufgehoben hat, bedient die AUA seit Montag auch wieder London Heathrow-Wien. Zuvor ist die Lufthansa-Tochter mit Passagieren in die Metropole an der Themse geflogen, aufgrund des Landeverbots allerdings ohne Fluggäste zurück nach Wien. London ist ab heute in beide Richtungen wieder mit bis zu zwei täglichen Flügen im Angebot.

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Ostern: Mallorca öffnet nur 93 Hotels

Angesichts der vielen Zusatzflüge, die diverse Airlines rund um Ostern zwischen Deutschland und Palma auflegen, könnte man fast annehmen, dass die Mittelmeer-Insel regelrecht überschwemmt wird. Dem widerspricht nun der lokale Hoteliersverband und verweist darauf, dass nur 93 Hotels geöffnet sein werden. Zum Vergleich: Im Jahr 2019 standen rund um Ostern 772 Beherbergungsbetriebe zur Verfügung. Demnach ist die derzeit angebotene Kapazität sehr gering. Auch sind laut Mallorca Magazin 30 Prozent der Zimmer geblockt, um gegebenenfalls – ohne Aufpreis – Personen, die nicht im gleichen Haushalt leben, trennen zu können. Die lokale Gesetzgebung schreibt vor, dass nur Menschen, die im selben Haushalt wohnen sich ein Hotelzimmer teilen dürfen. Zwar sind in den letzten Tagen die Flug- und Reisebuchungen für Mallorca stark angestiegen, doch liegen diese deutlich unter den Werten des Jahres 2019. Dennoch wird in Deutschland eine kontroverse Debatte geführt, denn die deutsche Regierung denkt laut darüber nach, dass eine Zwangsquarantäne für Urlaubsrückkehrer eingeführt werden könnte. Diese ist als „Anlassgesetzgebung“ aufgrund der Mallorca-Nachfrage einzustufen. Sollten die Pläne umgesetzt werden, könnte dies kurzfristige Auswirkungen auf Reiserückkehrer haben, jedoch ist damit zu rechnen, dass die Branche und/oder Betroffene dagegen klagen könnten.

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Israel: Gericht kippt Einreise-Deckelung

Die von der Regierung Israels festgelegte Einreise-Höchstmarke von 3.000 Personen pro Tag wurde gerichtlich gekippt. Die Richter begründeten die Entscheidung unter anderem damit, dass die Anordnung gegen die Grundrechte verstößt. Somit wurde diese Einschränkung am Sonntag aufgehoben. Von dieser Entscheidung können nur Bewohner Israels profitieren, denn Ausländer können nur in äußerst beschränktem Umfang einreisen. Laut Regierung sollen nun mehr Flüge zugelassen werden, jedoch die tägliche Anzahl soll sich an der täglichen Testkapazität am Ben Gurion Flughafen orientieren. Der Airport Eilat-Ramon wird derzeit fast ausschließlich im Inlandsverkehr angeflogen. Wie es mit den Einreisebeschränkungen in Israel weitergehen wird, ist noch unklar. Am Dienstag finden Parlamentswahlen statt. Während der Pandemie wurden die Flughäfen mehrfach für den internationalen Verkehr geschlossen. Israel ist in Sachen Impfungen mittlerweile sehr weit vorangeschritten und dient mit dem „Green Pass“ auch als Vorbild für Europa.

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Olbia: Volotea kündigt zweite Sardinien-Basis an

Die spanische Billigfluggesellschaft kündigt für den 4. Juni 2021 die Eröffnung einer Basis in Olbia (Sardinien) an. Eine Maschine des Typs Airbus A320 soll auf der italienischen Mittelmeerinsel stationiert werden. Der Carrier setzt stärker denn je auf das Geschäft innerhalb von Italien. Ab Olbia wird der Lowcoster im Sommer 2021 insgesamt 19 Ziele anbieten. Volotea erklärt, dass man das Angebot – im direkten Vergleich mit 2019 – sogar verdoppeln wird, wobei der Fokus auf Inlandsflügen liegt. So werden mit Bordeaux, Marseille, Nantes und Straßburg nur vier internationale Ziele angeboten Inneritalienisch will der spanische Billigflieger ab Olbia nachstehende Städte anfliegen: Ancona, Bari, Bologna, Genua, Mailand Bergamo, Neapel, Palermo, Pescara, Pisa, Turin, Triest, Venedig, Verona, Cuneo und Catania. Die neu angekündigte Basis soll vorläufig saisonal betrieben werden. Volotea hat in Italien in Venedig, Verona, Palermo, Genua, Cagliari und Neapel Flugzeuge stationiert. Die Neuzugänge des Typs Airbus A320 sollen vorerst primär ab diesem Staat zum Einsatz kommen.

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Ostern: Easyjet legt Hamburg-Palma auf

Der Billigflieger Easyjet Europe will ein weiteres Stück vom „Mallorca-Kuchen“ rund um Ostern haben. Der Carrier startet am 1. April 2020 zwei wöchentliche Nonstop-Flüge von Hamburg nach Palma. Die Route soll mit in Spanien stationierten Airbus A320 bedient werden. Die Aufhebung der deutschen Reisewarnung für die Balearen führte zu einem regelrechten Boom an Neubuchungen. So haben unter anderem Eurowings, Lufthansa, Vueling, Sundair und Easyjet zusätzliche Flüge rund um Ostern aufgelegt. Der Lufthansa-Billigflieger stockte das Angebot erst kürzlich nochmals um 50 Flüge auf. Easyjet verzeichnet ab der Schweiz und Deutschland eine erhöhte Nachfrage in Richtung Portugal und Spanien. Die neue Strecke ab Hamburg soll vorerst bis zum 23. Mai 2021 an den Verkehrstagen Donnerstag und Sonntag angeboten werden. Über eine mögliche Fortführung in den Sommer 2021 hinein wurde noch nicht final entschieden.

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Corona-Import: Austrian Airlines kassiert Flugverbot in China

Weil Austrian Airlines aus Sicht der chinesischen Behörden Corona-Fälle importiert hat, kassierte die Lufthansa-Tochter am 19. März 2021 ein 14-tägiges Flugverbot. Das Unternehmen bestätigte dies und darf demnach vorläufig keine Passagierflüge zwischen Wien und Shanghai durchführen. Die chinesische Gesundheitsbehörde hat insgesamt fünf Passagiere, die am 5. März 2021 mit OS 75 von Wien nach Shanghai geflogen sind, positiv auf das Coronavirus getestet. Das hat nun Konsequenzen in Form eines zweiwöchigen Flugverbots, schreibt Aerotelegraph auf Grundlage einer allgemeinen Pressemitteilung der CAAC. Ein solches haben schon verschiedene Fluggesellschaften kassiert und jüngst trifft es China Southern, Emirates, Air China und eben die AUA. China verlangt umfangreiche Testungen vor der Abreise. Auch am Ort des Umstiegs müssen die Reisenden nochmals getestet werden. Dennoch passiert es immer wieder, dass PCR-Tests, die nach der Ankunft vorgenommen werden, positiv ausfallen. Werden binnen kurzer Zeit mindestens fünf Reisende positiv getestet, so kassiert die betroffene Airline ein Flugverbot von zwei Wochen. Im Wiederholungsfall kann dieses deutlich länger ausfallen. China setzt harte Maßnahmen gegen Corona Austrian Airlines und den anderen betroffenen Fluggesellschaften bleibt nichts anderes übrig als den Bann hinzunehmen. Die Wiederaufnahme der Shanghai-Strecke ist laut einem Sprecher für den 9. April 2021 angekündigt. Personen, die im Zeitraum des Banns eine AUA-Buchung haben, sollen nach Möglichkeit auf andere Verbindungen umgebucht werden. China setzt im Kampf gegen das Coronavirus harte Maßnahmen. Auch bei nur wenigen Fällen werden ganze Städte abgeriegelt und die Bevölkerung hat zu Massentests anzutreten. Im November 2020 wurden auf dem Flughafen Shanghai einige Personen positiv getestet. Die lokalen

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Volotea setzt A320 hauptsächlich ab Italien ein

Im April 2020 wird Volotea den ersten Airbus A320 in den Liniendienst stellen. Dieser Maschinentyp soll im Sommerflugplan 2021 auf vorerst 61 Strecken zum Einsatz kommen. Der Carrier will die Neuzugänge primär in Italien stationieren. Die ersten beiden Mittelstreckenjets dieses Typs tagen die Registrierungen EC-NNZ und EC-NNY. Es handelt sich um gebrauchte Flugzeuge. Laut Erklärung des Unternehmens werden diese vorerst hauptsächlich ab Italien zum Einsatz kommen. Im Rahmen der Umläufe sind aber auch Strecken wie Palma de Mallorca-Lyon oder Nizza-Luxemburg vorgesehen. Das Rückgrat der Volotea-Flotte war über viele Jahre hinweg die Boeing 717. Man war letzter europäischer Betreiber dieses Musters. Anfang des Jahres trennte man sich von den letzten Einheiten. Die Umflottung auf Airbus-Maschinen wurde schon vor einiger Zeit eingeleitet. Bislang hatte man A319 in der Flotte. Ohne größere Kommunikation organisierte sich der spanische Billigflieger heuer die ersten gebrauchten A320.

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ANA erhält Covid-Skytrax-Award

In der Luftfahrt gibt es grundsätzlich für alles und jeden einen Award. Neuerdings vergibt Skytrax einen Preis für die besten Corona-Maßnahmen. Die japanische All Nippon Airways wurde dabei mit fünf Sternen ausgezeichnet. Die Leistungen von ANA sind mit hoher Wahrscheinlichkeit äußerst bemüht, doch seit der Vergabe eines 5-Sterne-Ratings an einen europäischen Luftfahrtkonzern haben Skytrax-Awards viel von ihrem vormaligen Glanz verloren. In Expertenkreisen können zahlreiche fachkundige Personen die Vergabe an das europäische Luftfahrtunternehmen nicht nachvollziehen. All Nippon Airways wurde für die Covid-19-Maßnahmen ausgezeichnet. „ANA fühlt sich geehrt, durch Skytrax in den Bemühungen zur Verbesserung der Sicherheit von Passagieren und Mitarbeitern in dieser Zeit großer Unsicherheit anerkannt zu werden“, sagte Yuji Hirako, Präsident und CEO von ANA. „Mit der Beratung durch Wissenschaftler und Mediziner, die unsere Projekte leiten, ermöglicht ‚ANA Care Promise‘ uns, Hygiene und Sicherheit auf dem höchstmöglichen Niveau für alle Passagiere zu gewährleisten. So können wir erheblich dazu beizutragen, die von Covid-19 ausgehenden Risiken zu reduzieren. Wir fühlen uns durch die Vergabe von 5 Sternen sehr geehrt. Für ANA hat das Wohl unserer Passagiere und unserer Mitarbeiter immer oberste Priorität.“

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Ostern: Eurowings legt weitere 50 Palma-Flüge auf

Die momentan hohe Nachfrage für Flüge zwischen Deutschland und Palma de Mallorca führte laut diversen Buchungsportalen dazu, dass die Preise deutlich angestiegen sind. Die Airlines weisen Vorwürfe, dass man „möglichst viel Geld mitnehmen will“ zurück und erklären einheitlich, dass Frühbucher immer billigere Tickets kaufen könnten. Bei Eurowings scheint die Nachfrage jedenfalls zu hoch zu sein, dass die angekündigte Erweiterung des Palma-Flugplans nochmals aufgestockt wurden. In der Zeit rund um Ostern wird der Carrier 50 weitere Zusatzflüge, die bereits buchbar sind, auflegen. Beispielsweise bieten auch Wizz Air, Ryanair, Sundair, Tuifly, Lufthansa und weitere Anbieter in den Osterferien zusätzliche Verbindungen nach Palma an. Die Aufhebung der deutschen Reisewarnung für die Balearen löste einen regelrechten Buchungsboom aus. So verzeichnete das Portal Skyscanner um 600 Prozent mehr Buchungsanfragen und das schon unmittelbar nachdem die Entscheidung der Regierung öffentlich bekannt wurde. Unter anderem Bayern und Niedersachsen fordern nun eine Testpflicht für Mallorca-Rückkehrer. Die momentane Rechtslage sieht das aber nicht vor.

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Norwegian: Aktionäre nehmen Sanierungsplan an

Die Aktionäre der insolventen Norwegian Air Shuttle haben den Sanierungsplan angenommen. Die Zustimmung soll bei 99 Prozent gelegen haben. Für das Storno der Großbestellung bei Boeing, die das Management loswerden will, gibt es aber noch keine Lösung. Norwegian soll sich künftig auf Flüge innerhalb Norwegens sowie touristische Routen innerhalb Europas konzentrieren. Die Langstrecke ist Geschichte und wird nicht mehr reaktiviert. Der Konzern befindet sich in Irland und Norwegen in einem Insolvenzverfahren. In den Vereinigten Staaten meldete man Gläubigerschutz nach Chapter 15 an. Mit Airbus einigte man sich auf die Stornierung des Großauftrags über 58 Maschinen der A320neo-Reihe. Die Anzahlungen wird der europäische Flugzeugbauer einbehalten. Mit Boeing konnte man noch keine Einigung erzielen, denn dieser Hersteller pocht auf die Vereinigten Staaten aus Gerichtsstandort.

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