Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Ende einer Ära: Letzter AUA-Dashflug steht bevor

Am heutigen Montag endet bei Austrian Airlines die Ära der Turbopropflugzeuge. Auf der Strecke Wien-Innsbruck-Wien wird unter den Flugnummern OS 905 bzw. OS 906 letztmalig das Muster DHC Dash 8-400 zum Einsatz kommen. Danach wird die AUA keine kommerziellen Dash-Flüge durchführen. Für das österreichische Luftfahrtunternehmen und insbesondere die hineinfusionierte Tyrolean Airways waren die von de Havilland Canada hergestellten Turbopropflugzeuge äußerst erfolgreich. Die einstige Regio-Airline brachte das Muster Dash 7 im Jahr 1980 nach Österreich. Das viermotorige Flugzeug erwies sich rasch als Erfolg und Tyrolean nutzte die Fähigkeiten des Turboprops voll aus: Bis heute ist man die einzige Airline, die jemals Linienflüge nach Courchevel (Frankreich) durchgeführt hat. Die Operation ist bis heute vielen Tyrolean-Piloten als fliegerische Meisterleistung in Erinnerung. Da der Carrier, der damals noch unabhängig von der AUA war, mit der Dash 7 äußerst zufrieden war, entschied man sich auch für das Nachfolgemodell Dash 8-100. Über die Jahre hinweg hatte Tyrolean Airways so ziemlich alle Varianten der Dash 8 in der Flotte, jedoch kam Anfang der 2000er Jahre ein durchaus harter Schnitt: Die AUA hatte beschlossen, dass alle 50-Sitzer die Flotte verlassen müssen und das betraf auch die damals noch im Einsatz befindlichen CRJ-200 sowie Dash 8-300. Die DHC Dash 8-400 war noch über viele Jahre hinweg in Betrieb und kam mit der Fusion von Tyrolean und Austrian Airlines dann auch formell in die AUA-Flotte. Zuletzt hatte man 18 Stück im Einsatz, doch die Ausflottung wurde bereits im Vorjahr eingeleitet. Eigentlich hätten die letzten „Props“ schon am 31. März 2021

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Luqa: Skyalps-Duo startklar für Erstflug

Auf dem Flughafen Luqa befinden sich derzeit beide Bombardier Dash 8-400, die von Luxwing im Auftrag der Bozen-Hausmarke Skyalps betrieben werden sollen. Diese tragen bereits die Livery des virtuellen Carriers aus Südtirol. Da Skyalps nicht über AOC und Betriebsgenehmigung verfügt, sondern formell die Flüge bei Luxwing chartert, werden die beiden Turbopropflugzeuge im maltesischen Register eingetragen. Derzeit sind die künftigen Registrierungen noch mit den Überstellungskennzeichen G-ECOO und G-ECOK überklebt. Die technischen Vorbereitungen führt Medavia Technics auf dem Flughafen Luqa für Luxwing durch. Erstmals sollen die beiden DHC Dash 8-400 am 14. Juni 2021 kommerziell für Skyalps ab Bozen zum Einsatz kommen. Nähere Einzelheiten zum Streckennetz des Anbieters aus Südtirol unter diesem Link.

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Air Montenegro hat den Ticketverkauf aufgenommen

Das staatliche Start-up Air Montenegro hat den Ticketverkauf für zwei Strecken offiziell aufgenommen. Das Unternehmen bestätigte auch, dass der Erstflug am 10. Juni 2021 durchgeführt werden soll. Die ersten sich im Verkauf befindlichen Routen sind Tivat-Belgrad und Podgorica-Belgrad. Beide Strecken sollen bis zu zweimal täglich mit Regionaljets des Typs Embraer 195 bedient werden. Die Flotte soll von Beginn an ausschließlich aus Maschinen dieses Typs bestehen. Die ersten beiden Einheiten wurden ursprünglich von Montenegro Airlines von Gecas geleast. Die Regierung kaufte die beiden Flugzeuge. Über eine dritte Maschine wird derzeit mit einem brasilianischen Leasinggeber verhandelt.

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Tunisair Cargo: Erste ATR72 in Frachter konvertiert

Die Fluggesellschaft Tunisair wird unter der Marke Tunisair Cargo ins Frachtgeschäft einsteigen. Dazu werden zunächst zwei ATR 72-500, die vormals von Tunisair Express betrieben wurden, in Frachter konvertiert. Den Auftakt macht die TS-LBE, die bis Feber 2020 von Tunisair Express für Passagierflüge genutzt wurde. Das Turbopropflugzeug wurde laut CH-Aviation.com in Frankreich in einen Frachter umgebaut und traf vor einigen Tagen in Tunis ein. Eine baugleiche Maschine befindet sich momentan in der Konvertierung. Tunisair Cargo wird ohne eigenes AOC an den Start gehen. Man greift auf die Dienstleistungen von Tunisair und Tunisair Express zurück. Verkehrsminister Moez Chakchouk kündigte im Feber 2021 an, dass die Cargo-Einheit des Konzerns mit zwei ATR72-500 sowie einem nicht näher bezeichneten Narrowbody an den Start gehen wird. Die Maschinen stammen aus Beständen der Firmengruppe und werden entsprechend umgebaut. Derzeit ist noch nicht entschieden, ob im Jetbereich ein Airbus A320 oder eine Boeing 737-600 konvertiert wird.

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Lufthansa prüft Ausbau von „Schlafreihen“

Lufthansa erwägt die so genannte “Sleeper’s Row” auch auf weiteren Strecken einzuführen. Im November des Vorjahres wurde diese probeweise auf der Sao-Paulo-Route getestet. Der Versuch wird fortgeführt. Gleichzeitig evaluiert der Kranich, ob dieses Economy-Class-Produkt auch auf anderen Strecken dauerhaft angeboten wird. Noch ist keine endgültige Entscheidung darüber gefallen, doch gilt es als wahrscheinlich, dass Lufthansa in den nächsten Wochen eine entsprechende Ankündigung machen wird. Der Aufpreis für die “Schlafreihe” wird mindestens 169 Euro betragen. Derzeit kann diese nur auf Flügen von/nach Sao Paulo gebucht werden.

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Eastern Airways flottet ersten E190 ein

Die britische Regionalfluggesellschaft Eastern Airways nahm vor wenigen Tagen die erste Maschine des Typs Embraer 190 in die Flotte auf. Es handelt sich um den derzeit größten Flugzeugtyp, den der Carrier betreibt. Der Neuzugang ist 13,5 Jahre alt und trägt die Registrierung G-CLSN. Laut CH-Aviation.com wurde der Regionaljet zuvor unter anderem von Air Moldova betrieben und wird von Leasinggeber Gecas geleast. Die Flotte von Eastern Airways besteht weiters aus einem Embraer 170, einem E135, zwei E145 sowie 12 Jetstream 31 und zwei ATR72-600.

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Budapest: Ryanair und Wizz Air fahren Angebote wieder hoch

Noch sind die Einreisebestimmungen der ungarischen Regierung vergleichsweise restriktiv, doch es stehen bereits Lockerungen in Aussicht. Die Billigflieger Ryanair und Wizz Air, die für den Löwenanteil des Verkehrs am Flughafen Budapest verantwortlich sind, beginnen ihre Angebote wieder hochzufahren. Der irische Lowcoster unterhält in der ungarischen Hauptstadt eine Basis, die von der polnischen Tochtergesellschaft Buzz betrieben wird. Aufgrund des Namens dieses Carriers handelte man sich vor einiger Zeit eine Klage des Mitbewerbers Wizz Air ein. Dieser hat seine Homebase und eine größere Verwaltungsniederlassung in Budapest. Die Ryanair Group startet innerhalb einer Woche Flüge nach Barcelona, Berlin, Brüssel und auf die kanarischen Inseln. Die irische Fluggesellschaft kehrt zunächst mit insgesamt sechs wöchentlichen Flügen zurück und wird die Frequenz des ungarischen Gateways bis Juli auf 19 wöchentliche Flüge erhöhen – Barcelona fünfmal wöchentlich; Berlin, sechsmal wöchentlich; Täglich Brüssel; und Las Palmas, wöchentlich. „Die Rückkehr der Verbindungen von Ryanair zu diesen beliebten Zielen ist ein äußerst positives Zeichen für alle – für den Flughafen, für die Fluggesellschaften und letztendlich für unsere Passagiere“, erklärt Balázs Bogáts, Leiter der Fluglinienentwicklung am Flughafen Budapest. „Es ist entscheidend, dass Flüge und Kunden so schnell wie möglich nach Budapest zurückkehren. Mit der Rückkehr von Links wie denen von Ryanair freuen wir uns auf einen Sommer der Wiederbelebung.“ Wizz Air reaktiviert einige Strecken Der Flughafen Budapest begrüßte die Rückkehr der Flüge von Wizz Air nach Malaga und Dortmund am 21. bzw. 23. Mai. Mit seiner A321neos-Flotte auf der spanischen Verbindung und A320-Verbindungen für die Verbindung nach Deutschland wird die Ultra-Low-Cost-Fluggesellschaft

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Emirates stockt in Düsseldorf und Hamburg auf

Golfcarrier Emirates Airline stockt die Frequenzen zwischen Deutschland und Dubai auf 31 wöchentliche Umläufe auf. Ab Düsseldorf und Hamburg werden in den nächsten Wochen wieder mehr Flüge durchgeführt. Ab 5. Juni 2021 wird Emirates ab Düsseldorf einen zusätzlichen Flug an Samstagen anbieten. Per 1. Juli 2021 wird eine weitere Frequenz an Donnerstagen aufgenommen. Das Angebot zwischen der Landeshauptstadt von Nordrhein-Westfalen und Dubai wird damit auf sechs Flüge pro Woche erhöht. Ab 3. Juli 2021 wird der Carrier ab Hamburg auch an Samstagen in die Vereinigten Arabischen Emirate fliegen. Maschinen von Emirates werden dann immer an den Verkehrstagen Montag, Mittwoch, Freitag, Samstag und Sonntag abheben.  Die Flüge ab Deutschland werden mit der Boeing 777-300ER durchgeführt, die auf jedem Flug eine Unterdeck-Frachtkapazität von 20 Tonnen bietet. Temporär kommt aktuell auf einer täglichen Frankfurt-Verbindung die A380 zum Einsatz. Emirates ist derzeit die einzige Fluggesellschaft, die Frankfurt mit A380-Linienflügen bedient. „Die Erweiterung unseres Angebots ab Düsseldorf und Hamburg bietet Kunden rechtzeitig zur Sommerreisesaison noch mehr Freiheit und Flexibilität bei der Urlaubsplanung. Mit der Wiederaufnahme einer Abendverbindung ab Düsseldorf bieten wir Reisenden in Nordrhein-Westfalen optimierte Anschlussmöglichkeiten zu beliebten Zielen, wie zum Beispiel auf die Malediven“, so Volker Greiner, Emirates Vice President North & Central Europe.

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Airbus liefert A400M Nummer 100 aus

Der europäische Flugzeugbauer Airbus konnte zwischenzeitlich 100 Exemplare des militärischen Turbopropmusters A400M ausliefern. Die Maschine mit der MSN111 ging an die spanische Luftwaffe. Am 24. Mai absolvierte das Flugzeug seinen Überführungsflug von Sevilla nach Zaragoza, wo die spanische A400M-Flotte stationiert ist, so der Hersteller. In derselben Woche erreichte die globale A400M-Flotte die Marke von 100.000 Flugstunden in weltweiten Einsätzen in allen acht Kundennationen.Vor kurzem hat das A400M-Programm in Zusammenarbeit mit der französischen Beschaffungsbehörde DGA erfolgreich eine wichtige Flugtest-Zertifizierungskampagne zur Luftbetankung von Hubschrauben absolviert. Damit sind die Zertifizierungsziele der A400M zu großen Teilen abgeschlossen, einschließlich der erstmaligen Betankung von zwei Hubschraubern gleichzeitig. ie A400M kann ebenfalls bereits bis zu 116 Fallschirmjäger gleichzeitig bei Tag und Nacht absetzen, entweder aus den Seitentüren mit automatischer Fallschirmöffnung, oder durch gleichzeitige Sprünge von der Rampe mit freiem Fall. Kürzlich wurden in Spanien zusammen mit dem Fallschirm-Testteam der britischen Luftwaffe Tests durchgeführt, bei denen die Höhe für die automatische Fallschirmöffnung auf bis zu 7.600 Meter und für den freien Fall auf bis zu 11.582 Meter erhöht wurde. Zudem wurden weitere Tests zur Erhöhung der Absetzkapazität der A400M abgeschlossen, dazu gehörten auch multiple Plattformen zum Absetzen per Fallschirm (23 Tonnen). An diesen Flügen waren Frankreich und Spanien beteiligt. Ebenfalls zertifiziert wurde eine weitere Möglichkeit zum Absetzen von Frachten auf schwierigen Pisten ohne Hilfsmittel: Lastenabwurf von bis zu 19 Tonnen (in einem Durchgang) oder 25 Tonnen (in zwei Durchgängen) auf Paletten auf befestigten oder unbefestigten Pisten. Mit den Zertifizierungsflügen der automatischen Tiefflugfähigkeit unter Instrumentenflugbedingungen (Instrumental Meteorological Conditions –

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April 2021: Aufwärtstrend an deutschen Flughäfen

Die deutschen Verkehrsflughäfen konnten im April 2020 zwar deutlich mehr Reisende als im Vorjahresmonat zählen, doch lag man um rund 89,3 Prozent unter dem Wert von 2019. Gezählt wurden insgesamt 2.270.400 Passagiere. Die Zahl der gewerblichen Flugbewegungen liegen mit +173,4 Prozent über dem Vorjahr, aber gegenüber 2019 mit -66,7 Prozent deutlich niedriger. 63.235 Starts und Landungen verzeichneten die Flughäfen. Der innerdeutsche Verkehr legt im Vergleich zum Vorjahr um fast 300.000 Passagiere zu (+544,0 Prozent), aber im Vergleich zum Vorkrisenjahr sind es -91,1 Prozent). Der Europa-Verkehr steigt auf 1,47 Millionen Passagiere (+920,0 Prozent), liegt aber immer noch mit -88,9 Prozent unter dem Vorkrisenniveau von 2019. Die Interkont-Nachfrage wächst auf über 400.000 Passagiere (+360,1 Prozent), geht im Vergleich zum April 2019 aber um -88,1 Prozent zurück.

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