Amely Mizzi

Weitere Artikel aus der Rubrik

Amely Mizzi

Kiew: Bees Airlines hebt am Donnerstag erstmal ab

Das Startup Bees Airline erhielt seitens der Zivilluftfahrtbehörde der Ukraine die ersehnte Betriebsgenehmigung und das AOC erteilt. Der Carrier will bereits am 18. März 2021 die ersten kommerziellen Flüge von Kiew-Schuljany nach Sharm el Sheikh durchführen. Homebase der neuen Fluggesellschaft ist der sich innerhalb des Stadtgebiets von Kiew befindliche Schuljany-Airport. Dieser trägt den IATA-Code IEV und wird unter anderem von Motor Sich Airlines, Wizz Air, Alitalia und zahlreichen anderen Fluggesellschaften angesteuert. Die meisten Airlines nutzen jedoch den sich weit entfernt der ukrainischen Hauptstadt befindlichen Borispil Airport. Bees Airlines überstelle vor einigen Tagen die erste Boeing 737-800 nach Kiew-Schuljany. Die Flotte wird zum Start aus zwei Maschinen dieses Typs bestehen. Die Registrierungen sind UR-UBA und URBB. Beide Flugzeuge waren vormals bei Ukraine International im Einsatz. Die Lackierung wurde im niederländischen Woendsrecht vorgenommen. Im Mai 2021 sollen weitere zwei Boeing 737-800 zur Flotte stoßen. Woher die beiden zusätzlichen Maschinen stammen werden ist noch unklar.

weiterlesen »

TAP: Portugal reicht 463 Millionen Euro in Brüssel ein

Die portugiesische Regierung stellte an die EU-Kommission einen Genehmigungsantrag für eine weitere Staatshilfe für TAP Air Portugal. Diese wird mit 463 Millionen Euro beziffert. Im Vorfeld gab es einen harten Schlagabtausch zwischen den Gewerkschaften, der Geschäftsleitung und der Regierung, die Stellenabbau und Lohnkürzungen verlangte. Lissabon rechnet damit, dass die Wettbewerbshüter in Kürze grünes Licht erteilen werden. Derzeit geht man davon aus, dass die Genehmigung seitens der EU-Kommission Anfang April 2021 erteilt wird. TAP Air Portugal ist aufgrund der Corona-Pandemie stark angeschlagen. Die Bezüge des Personals wurden gekürzt, wobei die Regierung äußerst hart vorgegangen ist. Der Carrier befindet sich mehrheitlich im Eigentum des Staats Portugal. Zwar wurde vor einigen Jahren eine Teilprivatisierung vorgenommen, jedoch stieg die Beteiligung der öffentlichen Hand stetig an. Der Sanierungsplan sieht unter anderem vor, dass der Personalstand deutlich reduziert werden soll. Auch sollen die Beschäftigten in Zukunft weniger Lohn erhalten. Wer die Zustimmung nicht erteilt, riskiert die zwangsweise Kürzung des Lohns oder gar die Kündigung.

weiterlesen »

Frankfurt: Terminal 2 soll im Juni 2021 reaktiviert werden

Fraport-Chef Stefan Schulte geht davon aus, dass das Passagieraufkommen auf Deutschlands größtem Flughafen, Frankfurt am Main, ab ungefähr Juni 2021 wieder stark ansteigen wird. Daher will man das derzeit geschlossene Terminal 2 reaktivieren. Der Manager erklärte am Dienstag im Rahmen einer Pressekonferenz zu den Jahreszahlen, dass derzeit geplant ist, dass im Juni sowohl das Terminal 2 als auch die Nordwestbahn wieder in Betrieb genommen werden sollen. Momentan werden aufgrund der geringen Nachfrage alle Flüge im Terminal 1 abgefertigt. Ob die Ankündigungen tatsächlich umgesetzt werden, hängt von den Entwicklungen der nächsten Wochen und Monate ab. Bei Fraport ist man optimistisch, dass sich die Nachfrage ab ungefähr Juni 2021 steigern wird.

weiterlesen »

Argentinien deckt Corona-Import aus Cancun auf

Die Regierung Argentiniens ist nach einem Flug von Cancun nach Buenos Aires in Sorge, denn von 149 Passagieren wurden 44 mittels PCR positiv auf das Coronavirus getestet. Der Vorfall ereignete sich am Sonntag. Die Anzahl weitete sogar noch aus, denn auf anderen Flügen von Mexiko nach Buenos Aires wurden weitere 55 Infizierte gefunden. Die hohe Anzahl der positiven Fälle, die mit Verkehrsflugzeugen von Mexiko nach Argentinien eingereist sind, bereitet der Regierung ernsthafte Sorgen. Nun appelliert man an die Bevölkerung Reisen in den betroffenen Staat zu unterlassen. Das offizielle Argentinien befürchtet eine größere Corona-Problematik rund um Cancun. Erst kürzlich wurde der innerstädtische Airport Buenos Aires Jorge Newbery reaktiviert. Diese Erkenntnis könnte auch die Aufmerksamkeit der europäischen Regierungen auf sich ziehen, denn Cancun gilt als besonders beliebtes Urlaubsziel. Lufthansa teilte vor wenigen Tagen mit, dass man in Richtung Mexiko einen starken Anstieg der Nachfrage verzeichnet. Daher stockt man auch die Flüge in das Land auf. Noch gibt es keine Entscheidung der deutschen Regierung, jedoch ist anzunehmen, dass man die Entwicklungen im Auge behält. Das Reiseaufkommen zwischen Cancun und Buenos Airlines ist derzeit durchaus hoch. Beispielsweise setzt Aerolinas Argentinas regelmäßig Langstreckenjets des Typs Airbus A330-200 ein. Die Regierung Argentiniens will nun aus Mexiko kommende Passagiere schärfer prüfen, denn man befürchtet, dass man sich andernfalls neue Corona-Cluster „einfliegen“ könnte. Daher wäre es gar nicht abwegig, wenn schon bald die Regierungen verschiedener EU-Staaten mit entsprechenden Restriktionen reagieren könnten.

weiterlesen »

Wizz Air: Investor Indigo Partners senkt Beteiligung deutlich ab

Der U.S.-amerikanische Fonds Indigo Partners senkt die Beteiligung an der Wizz Air Group auf unter neun Prozent. Laut Börsenmitteilung wurden 7,69 Millionen Aktien über die Barclays Bank verkauft. Der Aktionär gilt als wichtiger Investor der Billigfluggesellschaft. Der Wert der Transaktion beträgt rund 555 Millionen U.S.-Dollar. Indigo Partners hielt zuvor etwa 17,5 Prozent an der börsennotierten Wizz Air Group. Nun sank die Beteiligung auf 8,5 Prozent ab. Der Verkaufserlös fließt ausschließlich dem Aktionär zu, so dass die Airline nichts erhalten wird. Der Aktienkurz des Billigfliegers gab nach Bekanntwerden der Transaktion stark nach. Indigo Partners und Wizz Air verbindet eine langjährige gemeinsame Geschichte. Seit 2004 ist der Investor bei der Billigfluggesellschaft an Bord, reduzierte jedoch schrittweise die Höhe der Beteiligung. Demnach kommt der nunmehrige Aktienverkauf nicht überraschend. Auswirkungen auf die Geschäftstätigkeit des Billigfliegers soll die Transaktion nicht haben.

weiterlesen »

Icelandair schielt auf den A321XLR

Icelandair führte vor wenigen Tagen als dritte europäische Fluggesellschaft den kommerziellen Comeback-Flug mit Boeing 737 Max 8 durch. Der Carrier hat nun auch den Airbus A321LR und A321XLR ins Auge gefasst. Mit einem der beiden Muster könnten laut Firmenchef Úlfar Steindórsson die in die Jahre gekommenen Boeing 757 ersetzt werden. So ganz sicher ist man sich bei Icelandair aber noch nicht, denn in einem TV-Interview führte der CEO der Airline an, dass auch die Boeing 737 Max 9 im Rennen ist. Man könne diese problemlos auf Keflavik nach Seattle und Orlando einsetzen. Ursprünglich hatte man angenommen, dass die Range dieses Musters nicht ausreichen würde. Steindórsson tritt auch Gerüchten, die besagen, dass die Max-Jets ausgeflottet werden sollen, entgegen. Er macht aber keinen Hehl daraus, dass beim bevorstehenden Ersatz der in die Jahre gekommenen Boeing-757-Teilflotte „höchstwahrscheinlich“ bei Airbus bestellt wird. Er hob die hohe Reichweite der Muster A321LR/XLR hervor und betonte, dass man mit diesem auch Anchorage und Portland anfliegen könnte. Ob es die LR- oder die XLR-Variante wird? Steindórsson ist sich da noch nicht ganz sicher. Eventuell könnte es bei einem attraktiven Preis dann doch die Boeing 737 Max 9 werden. Es stehen jedenfalls drei Boeing 757-300 und 15 757-200 zum Ersatz an. Das Projekt „Flottenerneuerung“ soll in den nächsten Jahren durchgezogen werden. Einen konkreten Termin nannte der Icelandair-Chef nicht.

weiterlesen »

Ostern: Ryanair stockt Palma und Alicante deutlich auf

Die Ryanair Group wird rund um Ostern das Angebot zwischen Deutschland und Palma de Mallorca sowie Alicante stark ausbauen. Der Carrier wird eigenen Angaben nach auf 22 Strecken rund 40.000 zusätzliche Plätze anbieten. Die Aufstockung der Verbindungen ist vorerst für den Zeitraum von 28. März bis etwa Mitte April 2021 befristet. Der Billigflieger teilte weiters mit, dass man insgesamt 200 zusätzliche Flüge anbieten wird. Wenig überraschend führen die meisten Verbindungen nach Palma de Mallorca. Auch werden auf manchen Routen Buchungen bis inklusive März 2022 angenommen. „Wir freuen uns, ankündigen zu können, dass Ryanair vom 28. März bis Mitte April über 200 zusätzliche Flüge nach Palma de Mallorca und Alicante anbietet. Da sich die Covid-Beschränkungen regelmäßig ändern, können Kunden jetzt Flüge für einen wohlverdienten Urlaub buchen und wissen, dass sie, falls sie ihre Reisedaten verschieben oder ändern müssen, dies bis zu zwei Mal ohne Umbuchungsgebühr auf ein Reisedatum bis Ende Oktober 2021 tun können“, erklärt Jason McGuiness, Commercial Director bei Ryanair. Die Osterverbindungen auf einen Blick: Palma de Mallorca: Verbindung Flüge pro Woche Köln/Bonn 5 (+3) Frankfurt International 3 (+3) Berlin 4 (+3) Hamburg 5 (+3) Frankfurt Hahn 4 (+3) Nürnberg 1 (+1) Bremen 2 (+1) Baden-Baden 2 (+1) Düsseldorf Weeze 2 (+1) Münster Osnabrück 1 (+1) Memmingen 3 (+2) Dresden 1 (+1) Dortmund 1 (+1) Friedrichshafen 1 (+1) Alicante: Verbindung Flüge pro Woche Köln/Bonn 1 (+1) Frankfurt International 2 (+2) Berlin 2 (+1) Hamburg 1 (+1) Nürnberg 1 (+1) Bremen 1 (+1) Baden-Baden 1 (+1) Düsseldorf Weeze 1 (+1)

weiterlesen »

Norwegian meldet auch in den USA Insolvenz an

Die angeschlagene Fluggesellschaft Norwegian und das konzerneigene Leasingunternehmen Arctic Aviation Assets haben in einem weiteren Land Insolvenz angemeldet. Beim sachlich zuständigen Gericht in New York wurde Gläubigerschutz nach Chapter 15 beantragt. Dieser Paragraph ist für ausländische Unternehmen, die Verbindlichkeiten in den Vereinigten Staaten haben, vorgesehen. Air Berlin beantragte im Jahr 2017 ebenfalls ein Chapter-15-Verfahren. Hinter dem Schritt dürfte bei Norwegian und der Leasingtochter wesentlich mehr als ein paar Flugtickets stecken, denn der Konzern ringt mit Boeing um die Annullierung der Boeing 737-Max-Großbestellung. Der Hersteller pocht auf U.S.-amerikanisches Recht. „Der Prüfer in Irland und der Rekonstrukteur in Norwegen sind beide der Ansicht, dass dieser Plan im Interesse der Gläubiger und Aktionäre des Unternehmens liegt. Dies ist ein wichtiger Meilenstein bei der Sicherung der Zukunft Norwegians“, erklärt Konzernchef Jacob Schram. Zu den in den USA ansässigen Vermögenswerten, die Norwegian abschotten möchte, gehören Flugzeuge am Boden auf US-amerikanischen Flughäfen, 2,5 Millionen U.S.-Dollar in bar und Forderungen sowie eine Rückerstattung in Höhe von 16 Millionen U.S.-Dollar, die vom Internal Revenue Service fällig wird. Die erste Anhörung wird am 27. April 2021 stattfinden. Norwegian und Arctic Aviation Assests könnten mit diesem Verfahren auch versuchen ihr U.S.-Vermögen vor einem möglichen Zugriff durch Boeing zu schützen. Mit Airbus wurde man sich über die Streichung der A320neo-Order einig, mit den U.S.-Amerikanern befindet man sich noch im Clinch. Es ist anzunehmen, dass es noch zu einer gerichtlichen Auseinandersetzung kommen wird.

weiterlesen »

Bremen: Ryanair reaktiviert Alicante und Porto

Die irische Billigfluggesellschaft Ryanair kündigt die Wiederaufnahme zweier Flugstrecken ab Bremen an. Alicante soll ab 28. April einmal wöchentlich bedient werden. Eine Aufstockung auf zwei Rotationen ist per 1. Mai 2021 angekündigt. Porto will Ryanair ab 1. Juli 2021 wieder ab der Hansestadt anfliegen. Der Lowcoster weist in einer Aussendung darauf hin, dass die Flüge umbuchbar sind. Allerdings sind die Konditionen von Ryanair im Vergleich mit anderen Fluggesellschaften restriktiv. Der Carrier verzichtet nur bei Einhaltung einer gewissen Vorlaufzeit auf die Erhebung von Spesen für die Umbuchung. Eine eventuelle Tarifdifferenz muss jedoch aufbezahlt werden. „Wir freuen uns ankündigen zu können, dass unsere beliebten Bremen-Verbindungen nach Alicante und Porto wieder aufgenommen werden. Da sich die Covid-Beschränkungen regelmäßig ändern, können Kunden jetzt Flüge für einen wohlverdienten Urlaub buchen und wissen, dass sie, falls sie ihre Reisedaten verschieben oder ändern müssen, dies bis zu zwei Mal ohne Umbuchungsgebühr auf ein Reisedatum bis Ende Oktober 2021 tun können“, erklärt Ryanair-Sprecherin Tanja Ehrlich.

weiterlesen »

Aer Lingus UK sucht fliegendes Personal

Die IAG-Neugründung Aer Lingus UK befindet sich nun auf der Suche nach fliegendem Personal für die neue Basis Manchester. Ab dieser sollen im ersten Schritt Flüge in die Vereinigten Staaten angeboten werden. Für die neue Tochter wurde in Shannon abgebaut. Aufgrund des Brexits musste Aer Lingus im Vereinigten Königreich einen Ableger gründen. Zwar hat die IAG unter anderem mit British Airways und BA Cityflyer schon lokale Flugbetriebe, doch spielt dieser Umstand im konzerninternen Wettbewerb keine Rolle. Man macht auch keinen Hehl daraus, dass die von Aer Lingus UK geplanten USA-Flüge ab Manchester durchaus potentielle BA-Passagiere ansprechen sollen. Noch hat die Zivilluftfahrtbehörde des Vereinigten Königreichs weder AOC noch Betriebsbewilligung erteilt, allerdings gilt dies nur noch als Formsache. Seitens der U.S.-amerikanischen DOT liegt bereits die notwendige Zustimmung für Transatlantikflüge vor. Das bedeutet zusammengefasst, dass Aer Lingus UK in einer finalen Phase ist und mit der Rekrutierung von Piloten und Flugbegleitern begonnen hat. Die Basis Shannon, betrieben von Aer Lingus, schickte erst kürzlich die Belegschaft zum Arbeitsamt. Das dürfte wohl den Gewerkschaften nicht so ganz schmecken, denn bei Konzernschwester British Airways gab es bereits Stellenabbau. Auch aufgrund der Pleite von Norwegian Air UK sind viele Flugbegleiter und Piloten auf der Suche nach Jobs. Für diese könnte sich aber nachteilig erweisen, dass Aer Lingus UK mit A321LR und A330 fliegen wird. Dennoch rechnet man damit, dass das benötigte Personal rasch eingestellt werden kann. Aufgrund des Brexits kann eine Arbeitsbewilligung des Vereinigten Königreichs auch für EU-Bürger notwendig sein.

weiterlesen »