Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Zeitfracht beerdigt traditionsreichen Namen WDL endgültig

Der deutsche Logistikkonzern Zeitfracht hat den traditionsreichen Namen WDL endgültig zu Grabe getragen, denn nun wurden auch das Rufzeichen und die Codes geändert. Sowohl die IATA als auch die ICAO führen den Carrier nun unter dem Namen “German Airways GmbH & Co KG”. Der neue Two-Letter-Code lautet “ZQ”. Der IACO-Designator wurde auf “GER” abgeändert. Das Rufzeichen ist nun “German Eagle”. Die Schwester Luftfahrtfahrtgesellchaft Walter, die kurzzeitig ebenfalls unter der Marke German Airways aufgetreten ist, musste im Frühjahr 2020 Insolvenz anmelden. Da sich kein Käufer fand, wurde die Abwicklung des Eurowings-Subunternehmers angeordnet. German Airways ist aufgrund des Umstands, dass man lediglich eine Umbenennung ist, das zweitälteste Luftfahrtunternehmen der Bundesrepublik Deutschland. Der Carrier erhielt nach dem zweiten Weltkrieg als eines der ersten privaten Unternehmen AOC und Betriebsbewilligung erteilt. Ursprünglich war man auch im Frachtgeschäft stark vertreten.

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Sommer 2021: Flynas will nach Wien und Salzburg fliegen

Die Billigfluggesellschaft Flynas wird im Sommerflugplan 2021 die österreichischen Flughäfen Salzburg und Wien anfliegen. Die Mozartstadt soll ab Mitte Mai 2021 mit Riyadh und Jeddah verbunden werden. Als Fluggerät sind Maschinen des Typs Airbus A320 angekündigt. In die österreichische Bundeshauptstadt wird der Carrier die Riyadh-Strecke reaktivieren. Auch Flüge nach Jeddah sind angekündigt, jedoch ist diese Route noch nicht buchbar. Flynas war vor der Corona-Pandemie in Wien präsent, zog sich jedoch auf der Einreise- und Quarantänebestimmungen, die der Krise geschuldet sind, temporär zurück. Die Aufnahme der Salzburg-Flüge ist im Vorjahr wegen der Pandemie ins Wasser gefallen. Ob Flynas tatsächlich die beiden österreichischen Airports anfliegen wird oder nicht, hängt vom weiteren Fortgang der Pandemie ab. Der Carrier kündigte ab Saudi-Arabien auch neue Strecken nach Albanien, Ägypten, Bosnien-Herzegowina, Aserbaidschan, Georgien und in den Oman an.

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Ätna spuckt wieder: Flughafen Catania gesperrt

Auf der italienischen Insel Sizilien spuckt mal wieder der Vulkan Ätna. Dies hat zur Folge, dass der Flughafen Catania aus Sicherheitsgründen temporär gesperrt werden musste. Es steht noch nicht fest wie lange die Maßnahme andauern wird. Der Ätna ist ein vergleichsweise äußerst aktiver Vulkan, der immer wieder für Einschränkungen im Flugverkehr sorgt. Zuletzt floß Lava den Hang hinunter und gleichzeitig spuckte er eine große Aschewolke aus. Diese ist für den Flugverkehr problematisch, weshalb Maschinen großräumig umgeleitet werden. Der Ätna ist etwa 3.300 Meter hoch. Der Lava-Strom soll laut lokalen Medienberichten seinen Weg bis zuletzt auf etwa 2.000 Meter Seehöhe gefunden haben. Die Behörden betonen, dass man die Lage im Griff habe und keine Gefahr für die Bevölkerung bestehen soll. Aufgrund der Aschewolke entschied man sich dennoch den Luftraum und den Flughafen Catania auf unbestimmte Zeit zu sperren. Bei vorangegangenen Ausbrüchen dauerten die Maßnahmen in der Regel nur wenige Tage an.

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Basel eröffnet Corona-Teststation

Auf dem Flughafen Basel-Mulhouse steht nun ein Corona-Testzentrum zur Verfügung, in dem sich Passagiere sowohl mittels Antigen als auch PCR testen lassen können. Dieses wird von einem französischen Labor betrieben und befindet sich auf der französischen Seite der Abflughalle (Ebene 3, Halle 1). Vorerst ist das Angebot ankommenden und abfliegenden Passagieren und am Airport beschäftigten Personen vorbehalten. Derzeit ist geplant, dass die Teststation mindestens vier Monate in Betrieb sein soll, jedoch teilte der Flughafen Basel mit, dass je nach Entwicklung der Situation eine Verlängerung möglich ist. Im Bereich der PCR-Testungen werden sogenannte RT-PCR durchgeführt. Auf diese pochte kürzlich in Wien die Billigfluggesellschaft Ryanair und sorgte damit für ordentlich medialen Wirbel, da zahlreiche Passagiere nicht befördert wurden. Personen, die über eine französische Krankenversicherung verfügen, müssen für die Testungen am Flughafen Basel nichts bezahlen. Der Versicherungsträger übernimmt die Kosten direkt. Alle anderen Personen müssen 40 Euro bzw. 45 Schweizer Franken für den Antigen-Schnelltest oder 100 Euro bzw. 110 Schweizer Franken für den RT-PCR-Test bezahlen. Terminreservierungen können unter diesem Link vorgenommen werden.

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Air Belgium: Erster Frachter eingetroffen

Der erste Frachter des Typs Airbus A330-200F ist nun bei Air Belgium eingetroffen. Die Maschine stand zuvor in den Diensten von Qatar Airways. Mit der Übergabe der letzten betriebenen Einheiten dieses Typs beendet der Golfcarrier den Einsatz dieses Musters im Frachtbereich. Die OO-CMA trägt noch die Livery des vormaligen Betreibers. Allerdings wurden alle Schriftzüge und Logos, die auf Qatar Airways hinweisen würden, entfernt. Air Belgium will sich künftig verstärkt auf Fracht konzentrieren. Die erste Maschine wird in Lüttich stationiert. Heuer will die Fluggesellschaft insgesamt sechs A330-Frachter übernehmen. Im Passagierbereich bietet der Carrier unter anderem ab Charleroi Flüge mit Airbus A340 nach Guadeloupe und Martinique an und hat auch Flüge nach Mauritius im Programm. Derzeit ruhen die Passagierverbindungen aufgrund der Corona-Pandemie.

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Neue Aktien: Jet2 organisiert sich 422 Millionen Pfund

Die britische Touristikkonzern Jet2, dem auch eine gleichnamige Fluggesellschaft angehört, organisierte sich über die Ausgabe neuer Aktien insgesamt 422 Millionen Pfund-Sterling. Der Preis pro Anteilsschein lag bei 1,18 Pfund-Sterling. Der Konzern erklärt in einer Mitteilung, dass diese sowohl von bestehenden als auch neuen Aktionären gezeichnet wurden. Weiters gab es eine “extreme Überzeichnung”, was vereinfacht gesagt bedeutet, dass die Nachfrage höher als das Angebot war.  “Auf der Grundlage der vom Management durchgeführten indikativen Szenarioplanung ist der Verwaltungsrat der Ansicht, dass der Erlös auf einer erweiterten und wahrscheinlich unvorhersehbaren Shutdown ausreichend Liquidität bereitstellen wird, um dieses ständig herausfordernde Handelsumfeld zu bewältigen”, so Konzernchef Philip Meeson. “Darüber hinaus sind die Direktoren der Ansicht, dass die Mittelbeschaffung es dem Management ermöglichen wird, weiterhin einen entscheidenden, aber umsichtigen und verantwortungsvollen Ansatz für das Finanzmanagement zu verfolgen. längerfristige strategische Entscheidungen treffen, um ein nachhaltiges langfristiges Gewinnwachstum zu unterstützen; und die Fähigkeit von Jet2 zu verbessern, die Pandemie in einer stabilen kommerziellen Position zu beenden, so dass es gut positioniert ist, um die Aufschwungschance zu nutzen, wenn sie eintrifft. Der Vorstand ist weiterhin der Überzeugung, dass unsere Kunden, sobald sie dazu in der Lage sind, entschlossen sein werden, die wunderbare Erfahrung eines wohlverdienten Jet2-Urlaubs zu genießen, und dass Jet2.com und Jet2holidays weiterhin eine blühende Zukunft haben werden und Millionen von britischen Urlaubern mitnehmen werden jährlich ins Mittelmeer, auf die Kanarischen Inseln und in europäische Freizeitstädte”. Jet2 hat sein Flugprogramm mindestens bis zum 15. April 2021 abgesagt, um auf die neuesten Reisebeschränkungen in Großbritannien zu reagieren, die kostspielige

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Madeira nimmt Geimpfte von Testpflicht aus

Die portugiesische Insel Madeira gestattet es ab sofort mit einem Nachweis, dass eine Corona-Infektion überstanden wurde oder aber eine Impfung erfolgt ist, ohne negativem Testbefund einzureisen. Laut Tourismusverband muss die Bestätigung in englischer oder portugiesischer Sprache vorliegen und neben Name, und Geburtsdatum auch detaillierte Informationen zur Impfung enthalten. Das bedeutet, dass die Zeitpunkte der Impfungen aus auch die Bezeichnung des Impfstoffs angeführt werden muss. Bei Genesenen kann auch ein Antikörper-Befund vorgelegt werden, sofern dieser in englischer oder portugiesischer Sprache ist.

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Schulden: Softwarefirma verhindert Montenegro-Restart

Die Regierung Montenegros wollte, dass die kollabierte Montenegro Airlines ab 8. Feber 2021 wieder auf der Strecke Podgorica-Belgrad fliegt. Daraus wurde aber nichts, denn aufgrund von Schulden in der Höhe von über 100.000 Euro bei einem IT-Anbieter funktioniert die EDV nicht so wie erforderlich. Ex-Yu-Aviation berichtet, dass der einstige Staatscarrier bei SITA in der Kreide steht und solange die Verbindlichkeiten nicht bezahlt werden, gibt es auch keine Dienstleistungen. Nun will die Regierung, dass Montenegro Airlines am 20. Feber 2021 erneut abhebt. Dies soll aber nur eine Übergangslösung sein, denn mit To Montenegro wird eine Nachfolgegesellschaft ins Leben gerufen. Für diese sollen nun Start- und Landerechte sowie Slots gesichert werden. Aufgrund der massiv angespannten Finanzlage von Montenegro Airlines wird die Regierung möglicherweise Geld bereitstellen müssen, denn der einstige Staatscarrier kann seit einigen Monaten die Löhne nicht mehr bezahlen. Man entschied sich in Podgorica jedoch gegen Staatshilfen und schickt stattdessen die staatliche Fluggesellschaft in die Liquidation und baut einen Nachfolger auf.

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Slowenien: Brüssel will keinen Staatscarrier mit Corona-Hilfen

Bereits vor der Corona-Pandemie war die Konnektivität Sloweniens bedingt durch die Pleite der privaten Fluggesellschaft Adria Airways stark reduziert. Die Regierung plante rasch eine neue staatliche Airline an den Start zu bringen und hoffte auf eine Beteiligung der Lufthansa. Von dieser gab es einen Korb. Die EU-Kommission erteilte der slowenischen Regierung nun ebenfalls eine Art “Korb”. Die europäischen Wettbewerbshüter haben Bedenken darüber geäußert, dass die für den Aufbau einer neuen slowenischen Airline vorgesehenen 76 MIllionen Euro aus einem Coronahilfen-Topf rechtskonform sind. Man stehe im Dialog mit der Regierung des Landes, um diese von einer anderen Lösung überzeugen zu können.  Grünes Licht hingegen erteilte Brüssel für Coronahilfen für den von Fraport betriebenen Flughafen Ljubljana. Hier werden fünf Millionen Euro überwiesen. Diese sind eine Entschädigung für den Einnahmenverlust im Zeitraum von 17. März bis 30. Juni 2020. Die Summe könnte möglicherweise nachträglich bei Ausdehnung des Schadenzeitraums erhöht werden, jedoch muss dies dann gesondert von der EU-Kommission geprüft werden. Hinsichtlich des geplanten Staatscarriers hängt in Slowenien noch viel in der Luft. Das Finanzierungsmodell über den Corona-Aufbau- und Hilfsfonds scheint Brüssel jedenfalls nicht zu passen. Es bleibt also abzuwarten welche Schritte die Verantwortlichen in Ljubljana nun setzen werden.

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Swiss verteidigt Kündigung von Gesamtarbeitsvertrag

In den Augen von Swiss-COO Thomas Frick ist die Aufkündigung des Piloten-Gesamtarbeitsvertrags ein normaler Vorgang in der Sozialpartnerschaft. Er verweist gegenüber der “Sonntagszeitung” auch darauf, dass es für diesen Schritt viel Zuspruch von Seiten der Belegschaft geben soll. Frick räumt aber auch ein, dass es auch “viel Kritik” gibt, die “sicher teils auch gerechtfertigt ist”. Die interne Kommunikation müsse man weiter verbessern, die wohl suboptimal gelaufen ist. Besonders wolle man jetzt auf die Flugzeugführer zugehen, denn diese fühlten sich von der Maßnahme der Swiss-Geschäftsleitung regelrecht überrumpelt. Die Gewerkschaft Aeropers kritisiert die Kündigung des Swiss-Gesamtarbeitsvertrags für Piloten. Aufgrund der Kündigungsfrist endet dieser erst im März 2022. Die Fronten zwischen Arbeitgeber- und -nehmerseite sind nun noch stärker verhärtet. Die Verhandlungen galten bereits zuvor aus festgefahren, wobei sich beide Seiten gegenseitig Vorwürfe machen.

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