Amely Mizzi

Weitere Artikel aus der Rubrik

Amely Mizzi

Flughafen Stuttgart mit Mehl, Zucker und Backpulver lahmgelegt

Der Flughafen Stuttgart-Echterdingen wurde am Donnerstagabend aus Sicherheitsgründen für mehrere Stunden gesperrt. Die Ursache war nicht gerade alltäglich, denn eine “Backmischung”, die in Form von Zucker, Mehl und Backpulver, verpackt in Flaschen, im Check-In-Bereich gefunden wurde, führte zur vorsorglichen Sperrung des Airports. Beamte der Bundespolizei wurden auf zwei herrenlos herumstehende Behälter aufmerksam und veranlassten nach Rücksprache mit ihren Vorgesetzten die vorsorgliche Sperrung des Airports. Es stellte sich dann heraus, dass diese mit Mehl, Zucker und Backpulver befüllt waren. Bei der akribischen Durchsuchung des Terminals fanden die Beamten doch glatt noch weitere sechs Flaschen in Mülleimern, die ebenfalls mit diesen Lebensmitteln befüllt waren. Zwischenzeitlich konnte auch ausgeforscht werden, dass diese von einem männlichen Passagier hinterlassen wurden. Dem Vernehmen nach soll keine böse Absicht bestanden haben, denn der Reisende hatte angenommen, dass er die Lebensmittel nicht durch die Sicherheitskontrolle hätte mitnehmen dürfen. Ein Irrtum, denn Mehl, Zucker und Backpulver sind ungefährlich und hätten auch einen Sprengstofftest problemlos passiert. Dennoch lösten die harmlose “Backmischung” einen Großeinsatz der Bundespolizei und eine temporäre Sperrung des Flughafens aus. Die Exekutive handelte nach dem Grundsatz “Sicherheit zuerst” und gab nachdem feststand, dass der Inhalt der Behälter völlig harmlos ist, auch Entwarnung. Dennoch wird sich der Mann auf eine Befragung durch die Polizei einstellen müssen. Es wird auch zu den Hintergründen ermittelt. Im schlimmsten Fall kann dem Passagier blühen, dass er die Kosten für die Sperre und den Polizeieinsatz bezahlen muss. Warum der männliche Fluggast mit sechs Flaschen voller Backzutaten gereist ist und diese dann am Airport entsorgt

weiterlesen »

Indische Vistara neu in Frankfurt am Main

Die indische Fluggesellschaft Vistara bedient seit Donnerstag zwei wöchentliche Rotationen zwischen dem indischen Delhi und Frankfurt am Main. Es handelt sich erst um das zweite Ziel, das der Carrier in Europa ansteuert. Die Aufnahme erfolgte gegen den Trend: Mitten in der Corona-Pandemie. Vistara setzt auf der Frankfurt-Strecke Langstreckenjets des Typs Boeing 787-9 ein. Derzeit werden die Flüge jeweils an den Verkehrstagen Donnerstag und Samstag angeboten. Firmenchef Leslie Thng sagte, dass die Aufnahme der Frankfurt-Route in “weiterer wichtiger Schritt” hinsichtlich des Ausbaus des Netzwerks ist. Der breiten Öffentlichkeit stehen die neuen Frankfurt-Delhi-Flüge aber noch nicht offen, denn die Route wird derzeit unter dem Safe-Corridor-Abkommen zwischen Deutschland und Indien bedient. Das bedeutet, dass nur Personen, die die beiderseitigen Bedingungen erfüllen können und – falls erforderlich – ein Visum vorweisen können, mitfliegen dürfen. Kooperationspartner von Vistara in Deutschland ist Lufthansa.

weiterlesen »

Swiss bestellt neuen Cargo-Chef

Per 1. April 2021 bestellt Swiss mit Lorenzo Stoll einen neuen Leiter für den Bereich Swiss World Cargo. Er folgt auf Ashwin Bhat, der in der Funktion des Chief Commercial Officers zu Lufthansa Cargo wechseln wird. Stoll war bislang für die Westschweiz und den Swiss-Standort Genf zuständig. In seiner neuen Funktion berichtet er an Chief Financial Officer Markus Binkert. Bhat tritt seinen neuen Posten bei Lufthansa Cargo am 1. März 2021 an. “Ich freue mich sehr, dass wir mit Lorenzo Stoll einen versierten Experten aus den eigenen Reihen gewinnen konnten. Er hat massgeblich zum Erfolg des Standorts Genf und zur Positionierung von SWISS als Premiumcarrier beigetragen. Ich bin überzeugt, dass er mit seiner grossen Erfahrung im Kommerz-, Konsumgüter- und Aviatikbereich unsere Luftfrachtdivision genauso erfolgreich weiterentwickeln wird und wünsche ihm für seine neue Funktion viel Erfolg und Freude”, so Markus Binkert. Die Position des Genf-Leiters soll nachbesetzt werden. Die Suche nach einem geeigneten Manager läuft derzeit.

weiterlesen »

Flughafen München: Briefbombe im DHL-Verteilzentrum gefunden

Nach dem Briefbomben-Anschlag in der Zentrale des Lebensmittel-Discounters Lidl im deutschen Neckarsulm haben die deutschen Behörden den Post- und Paketverkehr unter die Lupe genommen – mit Erfolg: Im DHL-Verteilzentrum Flughafen München wurde eine verdächtige Sendung abgefangen. Die Staatsanwaltschaft Heidelberg und das Landeskriminalamt Baden-Württemberg teilten mit, dass es sich um einen nicht näher genannten Lebensmittelhersteller adressierte Postsendung handelte. Diese wurde in der Nacht auf Donnerstag durch Sprengstoffexperten unschädlich gemacht. in diesem Zusammenhang kam es zu einer engen Zusammenarbeit mit der bayerischen Exekutive. Ob ein Zusammenhang mit dem Briefbomben-Anschlag bei Lidl besteht, ist noch unklar. Jedenfalls werden Brief- und Paketsendungen derzeit genauer unter die Lupe genommen, da es noch einen weiteren Fall gibt, in dem eine mit einem Sprengsatz versehene Sendung an einen Getränkehersteller adressiert war. Bei dieser verletzte sich am Dienstag ein Mitarbeiter. Auch am Mittwoch bei Lidl gab es Verletzte. Die Staatsanwaltschaft gab keine Auskunft darüber wie das schädliche Paket im DHL-Verteilzentrum am Flughafen München identifiziert werden konnte. Lediglich sagte man, dass die Sendung “herausgefischt” und entschärft wurde. Die Ermittlungen nach dem Verursacher laufen auf Hochtouren. Das Motiv ist noch vollkommen unklar.

weiterlesen »

Zeitfracht beerdigt traditionsreichen Namen WDL endgültig

Der deutsche Logistikkonzern Zeitfracht hat den traditionsreichen Namen WDL endgültig zu Grabe getragen, denn nun wurden auch das Rufzeichen und die Codes geändert. Sowohl die IATA als auch die ICAO führen den Carrier nun unter dem Namen “German Airways GmbH & Co KG”. Der neue Two-Letter-Code lautet “ZQ”. Der IACO-Designator wurde auf “GER” abgeändert. Das Rufzeichen ist nun “German Eagle”. Die Schwester Luftfahrtfahrtgesellchaft Walter, die kurzzeitig ebenfalls unter der Marke German Airways aufgetreten ist, musste im Frühjahr 2020 Insolvenz anmelden. Da sich kein Käufer fand, wurde die Abwicklung des Eurowings-Subunternehmers angeordnet. German Airways ist aufgrund des Umstands, dass man lediglich eine Umbenennung ist, das zweitälteste Luftfahrtunternehmen der Bundesrepublik Deutschland. Der Carrier erhielt nach dem zweiten Weltkrieg als eines der ersten privaten Unternehmen AOC und Betriebsbewilligung erteilt. Ursprünglich war man auch im Frachtgeschäft stark vertreten.

weiterlesen »

Sommer 2021: Flynas will nach Wien und Salzburg fliegen

Die Billigfluggesellschaft Flynas wird im Sommerflugplan 2021 die österreichischen Flughäfen Salzburg und Wien anfliegen. Die Mozartstadt soll ab Mitte Mai 2021 mit Riyadh und Jeddah verbunden werden. Als Fluggerät sind Maschinen des Typs Airbus A320 angekündigt. In die österreichische Bundeshauptstadt wird der Carrier die Riyadh-Strecke reaktivieren. Auch Flüge nach Jeddah sind angekündigt, jedoch ist diese Route noch nicht buchbar. Flynas war vor der Corona-Pandemie in Wien präsent, zog sich jedoch auf der Einreise- und Quarantänebestimmungen, die der Krise geschuldet sind, temporär zurück. Die Aufnahme der Salzburg-Flüge ist im Vorjahr wegen der Pandemie ins Wasser gefallen. Ob Flynas tatsächlich die beiden österreichischen Airports anfliegen wird oder nicht, hängt vom weiteren Fortgang der Pandemie ab. Der Carrier kündigte ab Saudi-Arabien auch neue Strecken nach Albanien, Ägypten, Bosnien-Herzegowina, Aserbaidschan, Georgien und in den Oman an.

weiterlesen »

Ätna spuckt wieder: Flughafen Catania gesperrt

Auf der italienischen Insel Sizilien spuckt mal wieder der Vulkan Ätna. Dies hat zur Folge, dass der Flughafen Catania aus Sicherheitsgründen temporär gesperrt werden musste. Es steht noch nicht fest wie lange die Maßnahme andauern wird. Der Ätna ist ein vergleichsweise äußerst aktiver Vulkan, der immer wieder für Einschränkungen im Flugverkehr sorgt. Zuletzt floß Lava den Hang hinunter und gleichzeitig spuckte er eine große Aschewolke aus. Diese ist für den Flugverkehr problematisch, weshalb Maschinen großräumig umgeleitet werden. Der Ätna ist etwa 3.300 Meter hoch. Der Lava-Strom soll laut lokalen Medienberichten seinen Weg bis zuletzt auf etwa 2.000 Meter Seehöhe gefunden haben. Die Behörden betonen, dass man die Lage im Griff habe und keine Gefahr für die Bevölkerung bestehen soll. Aufgrund der Aschewolke entschied man sich dennoch den Luftraum und den Flughafen Catania auf unbestimmte Zeit zu sperren. Bei vorangegangenen Ausbrüchen dauerten die Maßnahmen in der Regel nur wenige Tage an.

weiterlesen »

Basel eröffnet Corona-Teststation

Auf dem Flughafen Basel-Mulhouse steht nun ein Corona-Testzentrum zur Verfügung, in dem sich Passagiere sowohl mittels Antigen als auch PCR testen lassen können. Dieses wird von einem französischen Labor betrieben und befindet sich auf der französischen Seite der Abflughalle (Ebene 3, Halle 1). Vorerst ist das Angebot ankommenden und abfliegenden Passagieren und am Airport beschäftigten Personen vorbehalten. Derzeit ist geplant, dass die Teststation mindestens vier Monate in Betrieb sein soll, jedoch teilte der Flughafen Basel mit, dass je nach Entwicklung der Situation eine Verlängerung möglich ist. Im Bereich der PCR-Testungen werden sogenannte RT-PCR durchgeführt. Auf diese pochte kürzlich in Wien die Billigfluggesellschaft Ryanair und sorgte damit für ordentlich medialen Wirbel, da zahlreiche Passagiere nicht befördert wurden. Personen, die über eine französische Krankenversicherung verfügen, müssen für die Testungen am Flughafen Basel nichts bezahlen. Der Versicherungsträger übernimmt die Kosten direkt. Alle anderen Personen müssen 40 Euro bzw. 45 Schweizer Franken für den Antigen-Schnelltest oder 100 Euro bzw. 110 Schweizer Franken für den RT-PCR-Test bezahlen. Terminreservierungen können unter diesem Link vorgenommen werden.

weiterlesen »

Air Belgium: Erster Frachter eingetroffen

Der erste Frachter des Typs Airbus A330-200F ist nun bei Air Belgium eingetroffen. Die Maschine stand zuvor in den Diensten von Qatar Airways. Mit der Übergabe der letzten betriebenen Einheiten dieses Typs beendet der Golfcarrier den Einsatz dieses Musters im Frachtbereich. Die OO-CMA trägt noch die Livery des vormaligen Betreibers. Allerdings wurden alle Schriftzüge und Logos, die auf Qatar Airways hinweisen würden, entfernt. Air Belgium will sich künftig verstärkt auf Fracht konzentrieren. Die erste Maschine wird in Lüttich stationiert. Heuer will die Fluggesellschaft insgesamt sechs A330-Frachter übernehmen. Im Passagierbereich bietet der Carrier unter anderem ab Charleroi Flüge mit Airbus A340 nach Guadeloupe und Martinique an und hat auch Flüge nach Mauritius im Programm. Derzeit ruhen die Passagierverbindungen aufgrund der Corona-Pandemie.

weiterlesen »

Neue Aktien: Jet2 organisiert sich 422 Millionen Pfund

Die britische Touristikkonzern Jet2, dem auch eine gleichnamige Fluggesellschaft angehört, organisierte sich über die Ausgabe neuer Aktien insgesamt 422 Millionen Pfund-Sterling. Der Preis pro Anteilsschein lag bei 1,18 Pfund-Sterling. Der Konzern erklärt in einer Mitteilung, dass diese sowohl von bestehenden als auch neuen Aktionären gezeichnet wurden. Weiters gab es eine “extreme Überzeichnung”, was vereinfacht gesagt bedeutet, dass die Nachfrage höher als das Angebot war.  “Auf der Grundlage der vom Management durchgeführten indikativen Szenarioplanung ist der Verwaltungsrat der Ansicht, dass der Erlös auf einer erweiterten und wahrscheinlich unvorhersehbaren Shutdown ausreichend Liquidität bereitstellen wird, um dieses ständig herausfordernde Handelsumfeld zu bewältigen”, so Konzernchef Philip Meeson. “Darüber hinaus sind die Direktoren der Ansicht, dass die Mittelbeschaffung es dem Management ermöglichen wird, weiterhin einen entscheidenden, aber umsichtigen und verantwortungsvollen Ansatz für das Finanzmanagement zu verfolgen. längerfristige strategische Entscheidungen treffen, um ein nachhaltiges langfristiges Gewinnwachstum zu unterstützen; und die Fähigkeit von Jet2 zu verbessern, die Pandemie in einer stabilen kommerziellen Position zu beenden, so dass es gut positioniert ist, um die Aufschwungschance zu nutzen, wenn sie eintrifft. Der Vorstand ist weiterhin der Überzeugung, dass unsere Kunden, sobald sie dazu in der Lage sind, entschlossen sein werden, die wunderbare Erfahrung eines wohlverdienten Jet2-Urlaubs zu genießen, und dass Jet2.com und Jet2holidays weiterhin eine blühende Zukunft haben werden und Millionen von britischen Urlaubern mitnehmen werden jährlich ins Mittelmeer, auf die Kanarischen Inseln und in europäische Freizeitstädte”. Jet2 hat sein Flugprogramm mindestens bis zum 15. April 2021 abgesagt, um auf die neuesten Reisebeschränkungen in Großbritannien zu reagieren, die kostspielige

weiterlesen »