Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Abha: A320 von Flyadeal nach Beschuss in Brand

Am Mittwoch wurde auf dem Flughafen Abha in Saudi-Arabien ein Airbus A320 von Flyadeal beschossen. Die Maschine befand sich auf dem Boden, geriet jedoch in Brand. Offizielle Stellen behaupten, dass schiitische Rebellen für die Tat verantwortlich sein sollen. Betroffen ist die HZ-FAB, die ihren vorerst letzten kommerziellen Flug am 10. Feber 2021 als F34512 von Dammam nach Abha absolvierte. Es ist unklar, ob sich zum Zeitpunkt des Brandes Personen an Bord der Maschine befunden haben. Vermutet wird, dass für den Angriff Drohnen eingesetzt wurden.

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Russland: Erste ATR-Maschinen registriert

Die Einflottung der ersten beiden ATR72-500 bei der russischen Regionalfluggesellschaft KrasAvia ist ein weiterer Meilenstein für den Hersteller. Zwar handelt es sich um gebrauchte Maschinen, doch wurden erstmals Flugzeuge von ATR ins russische Register eingetragen. KrasAvia modernisiert mit diesen Turbopropmaschinen die in die Jahre gekommene Flotte. Zum Teil kommen Flugzeuge der Typen Antonow An-24 und An-26, die mitunter schon 40 Jahre auf dem Buckel haben. Für den Carrier ist die ATR-Einflottung auch in anderer Hinsicht eine Premiere, denn erstmals betreibt man Muster, die im Ausland hergestellt wurden. „Die Akquisition dieser beiden ATR 72-500 zeigt, dass wir uns immer mehr dafür einsetzen, unsere Flotte zu verbessern und unseren Passagieren ein reibungsloseres Flugerlebnis zu bieten. Dank der Vielseitigkeit des ATR 72-500 und der modernen und geräumigen Kabine werden wir die weiterhin unterstützen Konnektivitätsanforderungen der sibirischen Gemeinden mit höherer Sitzkapazität und höherem Komfortstandard“, so KrasAvia-Chef Andrey Egorov.

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Deutschland: Altmaier erntet Kritik Anti-Buchungstipp

Der deutsche Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) sorgt in der Reisebranche mit der Aussage, dass er von Reisebuchungen für die Sommermonate abrät. Das Regierungsmitglied betonte gleichzeitig, dass der Wirtschaftsminister keine Empfehlungen abgibt, meinte jedoch gegenüber Bild TV, dass wenn man verreisen will, noch einige Zeit abwarten sollte. Angesprochen auf den Umstand, dass die Bundesrepublik Deutschland bedingt durch die Tui-Rettungsmaßnahmen selbst Reiseunternehmer ist, meinte er, dass man diesen nicht als Unternehmer betreiben würde, sondern beim Überleben helfen würde. Dies mache man, so Altmaier, damit Menschen in Deutschland auch künftig vereisen können. „Und im Übrigen tun wir alles damit Klarheit herrscht sobald wie möglich“, so der deutsche Wirtschaftsminister. Mit seinem Ratschlag, den als Privatperson und nicht als Regierungsmitglied erteilt habe, machte sich Altmaier in der Reisebranche durchaus unbeliebt. Diverse Verbände äußerten Kritik an dieser „Empfehlung unter Freunden“ und halten den Auftritt von Altmaier für das falsche Signal. Verwiesen wird auch darauf, dass Touristik und Fluggesellschaften auf das Sommergeschäft angewiesen ist. Auch hagelte es seitens der Opposition im Bundestag wenige freundliche Worte.

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Jänner: 21 Boeing 737 Max ausgeliefert

Der U.S.-amerikanische Flugzeugbauer Boeing konnte im Jänner 2021 insgesamt 26 Maschinen ausliefern. Damit überholte man zum ersten Mal seit zwei Jahren den europäischen Mitbewerber Airbus. Allerdings basiert der Vorsprung von nur fünf Flugzeugen auch auf dem Umstand, dass der „Lagerbestand“ des Musters Boeing 737 Max, das beispielsweise in den USA und Europa die Wiederzulassung erhalten hat, nach und nach verkleinert werden kann. Demnach ist es auch nicht verwunderlich, dass 21 von 25 ausgelieferte Maschinen 737 Max waren. Finanziell dürfte dies für Boeing dennoch bedeutsam sein, denn die Schlussraten fallen mit der Übergabe der Flugzeuge an. Unter dem Strich ist dieses Muster aufgrund der beiden fatalen Abstürze, dem daraus resultierenden Flugverbot, den notwendigen Nachbesserungen sowie Entschädigungen an Kunden und Hinterbliebene dennoch ein Verlustgeschäft. Hinsichtlich der Neubestellungen tat sich bei Boeing nicht viel. Man erhielt vier Neubestellungen für die Frachtvariante der Boeing 747-8, jedoch war diese Order schon länger bekannt. Stornierungen kassierte man nur zwei.

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UK verlangt nun drei negative Coronatests

Das Vereinigte Königreich verschärft die Einreisebestimmungen abermals. Künftig müssen insgesamt drei Tests absolviert werden und zusätzlich eine zehntägige Quarantäne eingehalten werden. Der erste negative Befund muss bei der Einreise vorgelegt werden. Laut britischem Gesundheitsministerium muss am zweiten Tag nach der Ankunft ein weiterer Test absolviert werden. Der dritte Test muss am achten Tag gemacht werden. Nur wenn auch dieser negativ ausfällt, endet die Absonderung am zehnten Tag. Die Kosten für die drei Testungen sind privat zu bezahlen. Die neue Regelung soll für alle Länder, ausgenommen jene 33, für die sogar ein Aufenthalt in einem so genannten „Quarantäne-Hotel“ verpflichtend ist, gelten. Bei Missachtung drohen saftige Geldstrafen. Wie lange die erneut verschärften Einreise- und Quarantänebestimmungen gelten sollen, sagte Gesundheitsminister Matt Hancock noch nicht.

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Trotz Corona: Korean Air meldet operativen Gewinn

Die Fluggesellschaft Korean Air konnte im Vorjahr trotz der Coronakrise einen Betriebsgewinn in der Höhe von 219 Millionen U.S.-Dollar einfliegen. Der Umsatz lag laut Mitteilung des Unternehmens bei 6.806 Milliarden U.S.-Dollar. Die Einnahmen wurden allerdings nicht im Passagiergeschäft erzielt, denn dieses Segment verzeichnete einen 74-prozentigen Umsatzrückgang. Der Carrier konnte von der erhöhten Fracht-Nachfrage profitieren. Die Entscheidung Maschinen, die eigentlich für Fluggäste eingesetzt werden, temporär für Cargo-Aufträge einzusetzen, erwies sich offenbar als richtig. Laut Korean Air war folgender Aspekt ausschlaggebend: „Der Anstieg im Luftfrachtgeschäft basiert auf einer steigenden Nachfrage nach COVID-19-Diagnosekits und Autoteilen, wobei sich die Nachfrage zudem von Seefracht zu Luftfracht verlagerte“. Die Umsätze, die im Segment Fracht erzielt wurden, stiegen um 66 Prozent. „Das Betriebsergebnis wurde aufgrund des starken Frachtgeschäfts der Fluggesellschaft und der unternehmensweiten Bemühungen zur Kostensenkung erzielt. Die verringerte Passagierkapazität und sinkende Ölpreise haben den Treibstoffverbrauch und die Treibstoffkosten reduziert. Damit verbundene Kosten wie Bereitstellungsgebühren wurden aufgrund des geringeren Passagierbetriebs ebenfalls gesenkt. Auch die Lohnkosten gingen leicht zurück, da die Mitarbeiter abwechselnd Urlaub nahmen. Dementsprechend konnten die Gesamtbetriebskosten im Jahr 2020 gegenüber 2019 um 40 Prozent gesenkt werden. Die Fluggesellschaft verzeichnete aufgrund des Nettozinsaufwands einen Nettoverlust von 228,1 Mrd. KRW (209,7 Mio. USD), der sich jedoch gegenüber dem Nettoverlust des Vorjahres von 568,7 Mrd. KRW stark verringerte“, so Korean Air. Firmenchef dankt Mitarbeitern „Die Belegschaft von Korean Air setzt sich dafür ein, die Krise gemeinsam zu überwinden“, so Keehong Woo, Präsident von Korean Air. „Die positive Bilanz 2020 war nur dank der harten Arbeit und der Opferbereitschaft

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El Al: Eingesperrte Katze beschädigte Boeing 737 erheblich

Eine Katze, die es sich einige Tage in einer auf dem Flughafen Tel Aviv-Ben Gurion abgestellten Boeing 737-900ER gemütlich gemacht hatte, beschädigte die Maschine erheblich. Der Streuner schlich sich unbemerkt in den Mittelstreckenjet und harrte dort einige Tage ohne Futter und Wasser aus. Wie lange der Vierbeiner tatsächlich in der 4X-EHB „eingesperrt“ war, ist unklar. Das Flugzeug ist seit 27. Jänner 2021 auf dem Vorfeld des größten Airports Israels abgestellt. Vermutet wird, dass an diesem Tag unbemerkt in die Boeing 737-900ER gelangte und seither dort „gefangen“ war. Eine Absicht kann absolut ausgeschlossen werden, denn Katzen sind regelrechte Weltmeister des Versteckens und die Besatzung bzw. die Techniker dürften das Tier schlichtweg nicht gesehen haben. Rein zufällig fand sich der Journalist Itay Blumental aufgrund einer gänzlich anderen journalistischen Aufgabe in der Nähe der 4X-EHB. Er bemerkte die Katze im Bereich des Cockpitfensters und machte sofort den Technikbetrieb von El Al aufmerksam. Zunächst hatte man gewisse Zweifel, doch Safety first: Die Mechaniker öffneten das Flugzeug und fanden tatsächlich eine lebendige Katze. Allerdings hat das Tier im Cockpit erheblichen Sachschaden angerichtet, den Itay Blumental fotografisch dokumentiert ist. Das Tier kratzte Teile der Verkleidung regelrecht auf. Die Schadenshöhe ist derzeit nicht bekannt. Jedenfalls soll es der Katze gut gehen und um die Reparatur des unfreiwilligen Aufenthalts des Tiers kümmern sich bereits die Techniker der Fluggesellschaft El Al.

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Delta verlängert Blockade der Mittelsitze

Die U.S.-amerikanische Delta Air Lines verlängert das Blockieren der Mittelsitze bis vorerst 30. April 2021. Das Unternehmen will so die Abstände zwischen den Passagieren erhöhen. Die Maßnahme setzt die Fluggesellschaft bereits seit längerer Zeit. „Wir möchten, dass unsere Kunden volles Vertrauen haben, wenn sie mit Delta reisen, und sie teilen uns immer wieder mit, dass mehr Platz ein besseres Sicherheitsgefühl vermittelt“, sagte Bill Lentsch, Chief Customer Experience Officer. „Wir werden die Sitzblockierung in Bezug auf die Übertragung von Krankheiten und die Impfraten laufend neu bewerten, während wir Produkte und Dienstleistungen auf eine Art und Weise wieder einführen, die Vertrauen in Gesundheit und Sicherheit aller an Bord schafft – das wird immer Deltas Priorität sein“.

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Uzbekistan Airways: Jeder zweite Mitarbeiter bangt um den Job

Die Fluggesellschaft Uzbekistan Airways will bis zu 50 Prozent des Personals abbauen, um Kosten einsparen zu können. Laut lokalen Medien wurde bereits eine Task Force gebildet, die „überflüssige“ Mitarbeiter ausfindig machen sollen. Eine entsprechende Aktennotiz des Managements gelangte an die Öffentlichkeit und wird in Usbekistan kontrovers diskutiert. In diesem ist unter anderem zu lesen, dass der Ausschuss Möglichkeiten zur Reduktion der Kosten und des Personalstands evaluieren soll. Weiters rechnet man für den Sommer 2021 mit etwa 25 Prozent des Aufkommens des Jahres 2019. Dies hat zur Folge, dass etwa 30 bis 50 Prozent des Personals nicht mehr benötigt wird. Wie viele Mitarbeiter der Carrier genau hat, ist unklar. Kolportiert werden bis zu 16.000 Beschäftigte. Die Flotte besteht derzeit aus 36 Flugzeugen, wobei viele aufgrund der Corona-Pandemie schon länger nicht eingesetzt wurden.

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Air Cairo bietet vier A320 zum Kauf an

Die Charterfluggesellschaft Air Cairo trennt sich von insgesamt vier Airbus A320, die in den Jahren 2006 und 2007 hergestellt wurden. Der ägyptische Carrier nimmt bis zum 8. März 2021 Gebote entgegen. Es handelt sich um folgende Maschinen: SU-BPU, SU-BPV, SU-BPW und SU-BPX. Diese befinden sich laut CH-Aviation.com im Eigentum der Ferienfluggesellschaft. Derzeit werden die vier genannten Airbus A320 sowohl domestic als auch international eingesetzt. Die Flotte von Air Cairo besteht aus insgesamt sieben Airbus A320. Jene drei, die nicht im Eigentum stehen, sind geleast. Das Unternehmen plant einen jüngeren A320 sowie einen A320neo im Laufe des Jahres 2021 einzuflotten. Auch vier Embraer 170, zwei Boeing 737-800 und zwei weitere Airbus A320 sollen im Rahmen eines Leasingvertrags dazu stoßen. Woher diese Maschinen stammen sollen, ist noch unklar. Zwei Airbus A320 sollen jedenfalls von 60-Prozent-Gesellschafter EgyptAir bezogen werden.

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