Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Rückgaberechte und Gewährleistung: Was Konsumente wissen sollten

Beim Einkauf im Geschäft gilt grundsätzlich: Gekauft ist gekauft. Ein Rücktritt oder Umtausch ist nur dann verpflichtend, wenn dies vor dem Bezahlen vereinbart wurde. Anders beim Online-Kauf: Hier haben Konsumenten ein gesetzliches Rücktrittsrecht von 14 Tagen. Wird der Käufer nicht ausreichend über das Rücktrittsrecht informiert, kann sich die Frist sogar auf bis zu ein Jahr verlängern. Laut Bettina Schrittwieser, Bereichsleiterin des AK-Konsumentenschutz, profitieren Online-Käufer besonders durch dieses Rücktrittsrecht. Beim Einkauf im Geschäft hingegen sind Händler nicht verpflichtet, Waren zurückzunehmen. Gerade in der Weihnachtszeit empfiehlt es sich, die Möglichkeit eines Umtauschs vor dem Kauf zu klären, da viele Beschenkte später ihre Geschenke umtauschen möchten. Ein weiterer wichtiger Aspekt beim Konsum sind die Begriffe Garantie und Gewährleistung. Gewährleistung ist die gesetzliche Haftung des Verkäufers für mangelhafte Ware, während eine Garantie vertraglich vereinbart werden muss. Die Gewährleistung gilt in der Regel zwei Jahre bei beweglichen Waren und drei Jahre bei unbeweglichen Sachen, wie etwa Häusern. Sollte ein Produkt mangelhaft sein, haben Käufer das Recht auf kostenlose Mängelbehebung, Austausch oder Preisminderung. Im Falle eines Streitfalls können Konsumenten ihre Ansprüche aus der Gewährleistung noch bis zu drei Monate nach Ablauf der gesetzlichen Fristen geltend machen.

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Turkish Airlines mit Weltrekord: Eine Fluggesellschaft schreibt Geschichte

Mit einem bemerkenswerten Meilenstein hat Turkish Airlines ihre Position als führende internationale Fluggesellschaft zementiert: Sie wurde von Guinness World Records offiziell als die Airline mit den meisten Flügen in Länder weltweit anerkannt. Die feierliche Übergabe der Rekordurkunde fand am 20. Dezember 2024 am internationalen Flughafen Santiago Arturo Merino Benítez (SCL) statt und fiel mit der Eröffnung der neuen Strecke nach Chile zusammen. Turkish Airlines hält diesen Titel bereits seit 2012, doch die offizielle Anerkennung durch Guinness World Records hebt die Bedeutung dieser Leistung auf eine neue Ebene. Mit aktiven Flugverbindungen in 120 Länder allein in den letzten zwölf Monaten übertrifft die türkische Fluggesellschaft ihre Mitbewerber deutlich. Nach eigenen Angaben umfasst das globale Netzwerk von Turkish Airlines mittlerweile 131 Länder, was einem Vorsprung von 30 Ländern gegenüber dem nächsten Konkurrenten entspricht. Bilal Ekşi, CEO von Turkish Airlines, drückte bei der Zeremonie in Santiago seine Freude und seinen Stolz aus: „Als einzige Fluggesellschaft, die diese Auszeichnung seit über einem Jahrzehnt hält, unterstreichen wir unsere Mission, Menschen, Kulturen und Ziele rund um den Globus zu verbinden. Diese Anerkennung ist eine Bestätigung unserer Strategie und unseres Engagements.“ Die Zahlen sprechen für sich Die Anerkennung durch Guinness World Records basiert auf strengen Bewertungskriterien: Es wurden ausschließlich aktive Strecken der letzten zwölf Monate berücksichtigt. Mit einer globalen Präsenz, die von den Metropolen Europas bis hin zu den entlegensten Zielen in Afrika, Asien und Südamerika reicht, setzt Turkish Airlines Maßstäbe in der internationalen Luftfahrt. Neben dem Ausbau ihres Streckennetzes legt die Airline Wert darauf, geografische und kulturelle

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Norwegian Air Shuttle: Gericht erklärt ETS-Strafe für rechtswidrig

Das Bezirksgericht Oslo hat entschieden, daß Norwegian Air Shuttle im Jahr 2020 während seiner finanziellen Sanierung nicht verpflichtet war, die Anforderungen des EU-Emissionshandelssystems (ETS) zu erfüllen. Die verhängte Strafe in Höhe von 400 Millionen NOK (etwa 35 Millionen Euro) wurde für rechtswidrig erklärt. Das Urteil sieht vor, daß Norwegian Air Shuttle Anspruch auf eine vollständige Rückerstattung der Summe sowie auf zusätzliche 82,6 Millionen NOK (rund 7 Millionen Euro) an Zinsen hat, falls die Entscheidung Bestand hat. Zudem wurden dem Unternehmen 9,8 Millionen NOK (etwa 830.000 Euro) an Verfahrenskosten zugesprochen. Geir Karlsen, Vorstandsvorsitzender von Norwegian, begrüßte die Entscheidung und hob hervor, daß das Urteil die besonderen Umstände während der Umstrukturierung des Unternehmens anerkenne. Ähnliche Ergebnisse wurden auch in einem Parallelverfahren vor dem irischen High Court erzielt. Die Entscheidung des Osloer Gerichts ist jedoch noch nicht rechtskräftig. Das norwegische Ministerium für Klima und Umwelt hat die Möglichkeit, Berufung einzulegen. Norwegian erklärte, die Beteiligten weiterhin über den Fortgang der Angelegenheit zu informieren.

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Ocean Infinity setzt Suche nach Flug MH370 fort

Das Unternehmen Ocean Infinity hat die Suche nach dem Wrack von Flug MH370 wieder aufgenommen. Die Boeing 777-200 ER von Malaysia Airlines verschwand 2014 auf dem Flug von Kuala Lumpur nach Peking mit 239 Menschen an Bord. Nach einer erfolglosen internationalen Suchaktion wird nun ein neues Gebiet im südlichen Indischen Ozean untersucht. Sollte ein wesentlicher Teil des Wracks gefunden werden, erhält Ocean Infinity eine Belohnung von 70 Millionen Dollar, wie Malaysias Verkehrsminister Anthony Loke am 20. Dezember bekanntgab.

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Air Canada erweitert Flotte mit fünf weiteren Airbus A220-300

Air Canada hat eine weitere Bestellung für fünf Airbus A220-300-Flugzeuge unterzeichnet und setzt damit ihren Kurs in der Flottenerweiterung und Modernisierung fort. Mit dieser dritten Nachbestellung erhöht sich die Gesamtanzahl der von der Airline georderten A220-300-Maschinen auf 65. Die Ankündigung wurde im Dezember 2024, fünf Jahre nach der ersten Auslieferung dieses Flugzeugtyps an die kanadische Fluggesellschaft, veröffentlicht. Seit der Einführung der A220-300 in ihre Flotte im Jahr 2019 hat Air Canada das Potenzial dieses Flugzeugs für den Kurz- und Mittelstreckenverkehr umfassend genutzt. Laut John Di Bert, Executive Vice President und Chief Financial Officer von Air Canada, hat der A220-300 maßgeblich dazu beigetragen, neue Strecken zu eröffnen und bestehende Verbindungen effizienter zu bedienen. Die Kombination aus Wirtschaftlichkeit, Reichweite und Passagierkomfort macht das Flugzeug zu einem Schlüsselelement in der Wachstumsstrategie des Unternehmens. Mit dieser jüngsten Bestellung betont Di Bert auch die Bedeutung der Produktion in Kanada: Die A220-300 wird in Mirabel, Quebec, unweit des Hauptsitzes von Air Canada in Montreal, gefertigt. Dies unterstreicht die Unterstützung der nationalen Luft- und Raumfahrtindustrie durch die Airline. Hintergrund der A220-300: Eine Erfolgsgeschichte Die Airbus A220-300, ursprünglich als Bombardier C Series entwickelt, wurde 2018 von Airbus übernommen und unter neuem Namen vermarktet. Das Flugzeug ist speziell für Kurz- und Mittelstrecken optimiert und bietet mit seiner geräumigen Kabine und modernster Technologie ein überlegenes Reiseerlebnis. Benoît de Saint-Exupéry, Executive Vice President Sales Commercial Aircraft bei Airbus, lobte die enge Partnerschaft mit Air Canada. „Die A220 ist das effizienteste Flugzeug in ihrer Größenklasse und ideal für Air Canadas Streckennetz“, sagte

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Unfall am East Midlands Airport: Flugbegleiterin schwer verletzt

Am East Midlands Airport kam es am 16. Dezember 2024 zu einem Unfall, bei dem eine Flugbegleiterin von Tui Airways schwer verletzt wurde. Laut Berichten von Nottinghamshire Live stürzte die Frau aufs Vorfeld, nachdem ein Bodenmitarbeiter die Flugzeugtreppe vorzeitig entfernte, während sie sich noch darauf befand. Die Verletzte wurde ins Krankenhaus nach Nottingham gebracht. Die britische Luftfahrtbehörde AAIB untersucht den Vorfall, um die genauen Umstände zu klären.

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Lufthansa City Airlines nimmt vierten A319 in Betrieb

Lufthansa City Airlines hat die volle Einsatzbereitschaft ihrer Airbus-A319-Flotte erreicht. Alle vier Maschinen bedienen nun Ziele in Deutschland und Europa. Neu im Streckennetz ist die rumänische Stadt Timișoara. Die Airline agiert ausschließlich als Zubringer für Lufthansa und somit nicht eigenwirtschaftlich. Bisher wurden nur drei Flugzeuge gleichzeitig aktiv eingesetzt.

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Flughafen Dortmund: Erfolgreiches Jahr 2024 und ehrgeizige Pläne für die Zukunft

Mit einem neuen Passagierrekord und weitreichenden Modernisierungsprojekten blickt der Flughafen Dortmund auf ein ereignisreiches Jahr 2024 zurück. Die jüngste Sitzung des Aufsichtsrates lieferte eine Bestandsaufnahme der Verkehrszahlen und richtete den Blick auf das kommende Jahr. Trotz der Herausforderungen, die insbesondere durch Einschränkungen im Flugbetrieb von Ryanair und Eurowings entstanden, präsentierte sich der Flughafen als resilient und zukunftsorientiert. Die Entwicklung des Passagieraufkommens stand im Mittelpunkt der Präsentation von Flughafengeschäftsführer Ludger van Bebber. Mit 3,1 Millionen erwarteten Reisenden bis Jahresende 2024 hat der Flughafen zum ersten Mal in seiner Geschichte die Drei-Millionen-Marke überschritten. Der bisherige Rekord von 2,93 Millionen Passagieren aus dem Jahr 2023 wurde damit deutlich übertroffen. „Wir blicken auf ein turbulentes, aber insgesamt sehr erfolgreiches Jahr zurück“, erklärte van Bebber. Besonders herausragend war der Monat Oktober, der mit 321.164 Reisenden als der verkehrsstärkste Monat seit Bestehen des Flughafens in die Geschichte einging. Auch das emotionale Highlight des Jahres, die Begrüßung der drei-millionsten Passagierin im Dezember, unterstreicht den Erfolgskurs des Dortmunder Flughafens. Die positive Entwicklung wurde trotz schwieriger Rahmenbedingungen erreicht. Im zweiten Quartal des Jahres führte die kurzfristige Reduzierung des Angebots von Wizz Air, bedingt durch Triebwerksprobleme an den Pratt & Whitney-Maschinen, zu einem leichten Rückgang der Verkehrszahlen. Mit der Rückkehr der instandgesetzten Flugzeuge im Herbst stieg das Passagieraufkommen jedoch wieder deutlich an. Rückzug von Ryanair und Eurowings: Herausforderungen für 2025 Ein zentrales Thema für das kommende Jahr sind die strukturellen Veränderungen im Streckennetz. Sowohl Ryanair als auch Eurowings haben angekündigt, ihr Engagement in Dortmund erheblich zu reduzieren. Ryanair zieht sich

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Erster elektrisch betriebener Passagierbus am Flughafen Münster/Osnabrück im Einsatz

Am Flughafen Münster/Osnabrück (FMO) wurde der erste elektrisch betriebene Passagierbus in Betrieb genommen. Der Bus, der bis zu 100 Personen befördern kann, wird nun für den Transport der Fluggäste zwischen dem Terminal und den Flugzeugen auf dem Vorfeld genutzt. Zudem wurden bereits elektrisch betriebene Fluggasttreppen angeschafft, die mit Solarenergie betrieben werden. Der Flughafen plant, auch mobile, batterieelektrische Ground Power Units (eGPUs) einzuführen, um Dieselgeneratoren zu ersetzen. Dies ist Teil der Strategie des FMO, bis 2030 CO2-neutral zu werden.

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Drohnenlieferung von Blutprodukten in Japan erfolgreich getestet

Wingcopter hat zusammen mit ITOCHU Corporation und ANA Holdings den Transport von Forschungsblut per Drohne in der Präfektur Okinawa erfolgreich getestet. Die Drohne legte eine Strecke von 53 Kilometern in nur 32 Minuten zurück. Ziel des Projekts ist es, den Transport von Blutprodukten in abgelegene Regionen zu optimieren und auf Katastrophenfälle vorbereitet zu sein. Der Test zeigte, dass das Blut unter den Transportbedingungen in guter Qualität ankam, was die Eignung von Drohnen für solche Lieferungen unter Beweis stellt.

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