Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Neuer Vorsitzender des Aufsichtsrats der Flughafen Dortmund GmbH gewählt

In der Sitzung vom 20. September 2024 hat der Aufsichtsrat der Flughafen Dortmund GmbH Ulrich Jaeger als neuen Vorsitzenden gewählt. Jaeger, der seit dem 1. November 2022 als Verkehrsvorstand der Dortmunder Stadtwerke GmbH (DSW21) tätig ist, folgt auf Heike Heim. Darüber hinaus wird am Flughafen Dortmund die Infrastruktur zur Unterstützung der Bundespolizei umgebaut. Dies umfasst die bereits in Betrieb genommene erweiterte Einreisekontrollstelle an den Abfertigungspositionen 0-2 sowie die neue, größere Einreisekontrollstelle Ost für die Positionen 10-12, die Mitte 2024 eröffnet wurde. Diese Maßnahmen sind Teil der Vorbereitung auf das europäische elektronische Ein- und Ausreisesystem „EES“, das biometrische Kontrollen einführt und voraussichtlich zu längeren Wartezeiten führen wird. Um Verzögerungen zu minimieren, hat der Aufsichtsrat zudem den Bau einer vergrößerten Ausreisekontrollstelle mit vier Kontrollspuren beschlossen, die noch in diesem Jahr errichtet werden soll.

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Delta Air Lines verklagt: Flugbegleiterin fordert Schadenersatz nach Kaffee-Verbrennung

Eine Flugbegleiterin, die für eine andere Fluggesellschaft tätig ist, hat Delta Air Lines verklagt, nachdem sie sich während eines internationalen Fluges in die Vereinigten Staaten schwerste Verbrennungen zugezogen hat. Der Vorfall ereignete sich im Dezember 2023, als heißer Kaffee auf ihren Schoß geschüttet wurde. Die Klage wirft der Fluggesellschaft Fahrlässigkeit vor und fordert Schadensersatz. Laut einer Erklärung des auf Luftfahrtrecht spezialisierten Anwalts Mark Lindquist ereignete sich der Vorfall am 15. Dezember 2023 während eines Fluges vom Pariser Flughafen Charles de Gaulle zum internationalen Flughafen Seattle-Tacoma. Die Klägerin, eine Flugbegleiterin, sah während des Flugs einen Film, als ein Delta-Flugbegleiterin einen übermäßig heißen Kaffee auf ein schräges Essenstablett stellte. Daraufhin kippte das Getränk und verbrühte das Opfer. Nach dem Vorfall informierte die Klägerin die Delta-Crew umgehend über ihre Verletzungen und bat um medizinische Hilfe. Laut der Klage reagierten die Delta-Flugbegleiter abweisend und rieten der Klägerin lediglich, sich umzuziehen, ohne die Schwere ihrer Verletzungen ernst zu nehmen. Auch die Bitte, einen Arzt zu rufen, wurde von der Besatzung abgelehnt. Versäumnis bei der medizinischen Versorgung Die Klägerin erhielt erst nach mehrfacher Aufforderung eine Schmerzbehandlung sowie einen Verband. Die Crew habe es zudem abgelehnt, einen medizinischen Anbieter wie MedAire zu kontaktieren, um eine Ferndiagnose zu erhalten. Erst nach der Landung in Seattle, als Sanitäter die Verletzungen begutachteten, wurde erkannt, dass es sich um die schlimmsten Verbrennungen handelte, die sie je bei einem Vorfall mit verschüttetem Kaffee gesehen hatten. Die Berichte aus dem Krankenhaus schockierten die Ärzte, die auf die Gefahren des Servierens von kochend heißem

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Hamburg: Wartungsarbeiten an der Start- und Landebahn erfolgreich abgeschlossen

Der Hamburg Airport hat planmäßig die Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten an der Start- und Landebahn 05/23 (Niendorf/Langenhorn) abgeschlossen. Seit gestern stehen beide Pisten wieder für den Flugbetrieb zur Verfügung. Projektleiter Martin Borstelmann betonte, dass die Arbeiten wie geplant verliefen und die Oberflächen der Start- und Landebahnen nun sicher und nutzbar sind. Die Erneuerung der obersten Deckschicht des Rollwegs D1 wird bis zum 1. Oktober 2024 fortgesetzt, was zu einigen Einschränkungen führen kann. Aufgrund neuer EASA-Vorgaben werden auch in Zukunft regelmäßige Überwachungen und Wartungen erforderlich sein, um die Sicherheit der Start- und Landebahnen zu gewährleisten.

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Neue Flugverbindung von Bremen nach Chișinău ab April 2025

Ab April 2025 wird der Flughafen Bremen eine neue direkte Flugverbindung nach Chișinău, der Hauptstadt der Republik Moldau, anbieten. Die moldauische Airline Flyone wird Bremen zweimal wöchentlich, jeweils donnerstags und sonntags, mit Chișinău verbinden. Mit einem Airbus A320 soll die Flugzeit rund drei Stunden betragen. Diese neue Verbindung bietet nicht nur Touristen, sondern auch Reisenden aus den umliegenden Ländern Rumänien und der Ukraine eine bequeme Reisemöglichkeit. Chișinău ist bekannt für seine reiche Geschichte, die beeindruckende Weinkultur und den größten Weinkeller der Welt.

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SpiceJet und ELFC: Vergleich ebnet Weg für das Wachstum der indischen Billigfluggesellschaft

Die indische Billigfluggesellschaft SpiceJet hat in einem anhaltenden Rechtsstreit mit der Engine Lease Finance Corporation (ELFC) einen bedeutenden Erfolg erzielt. Beide Parteien einigten sich auf einen Vergleich, um einen Streit um nicht gezahlte Triebwerksmieten in Höhe von ursprünglich 16,7 Millionen US-Dollar beizulegen. Mit dieser Einigung, die SpiceJet als einen „bedeutenden Schritt“ für die zukünftige Ausrichtung des Unternehmens bezeichnet, schafft die Fluggesellschaft den nötigen Raum, um ihre ambitionierten Wachstumspläne voranzutreiben und gleichzeitig ihre finanziellen Altlasten zu bereinigen. Der Hintergrund des Konflikts: Triebwerksmieten im Fokus Der Streit zwischen SpiceJet und der ELFC, einem international renommierten Anbieter von Flugzeugleasing, drehte sich um nicht gezahlte Mieten für acht Triebwerke, die von ELFC an die indische Fluggesellschaft vermietet wurden. Die Gesamtsumme der ausstehenden Zahlungen belief sich inklusive Zinsen und Mietgebühren auf 16,7 Millionen US-Dollar. Solche Leasingverträge sind in der Luftfahrtbranche gängige Praxis, da Fluggesellschaften wie SpiceJet häufig auf die Anmietung von Flugzeugteilen oder ganzen Flugzeugen angewiesen sind, um ihren Betrieb aufrechtzuerhalten, ohne hohe Anfangsinvestitionen tätigen zu müssen. SpiceJet, das in den vergangenen Jahren immer wieder mit finanziellen Schwierigkeiten zu kämpfen hatte, konnte die Zahlungen an ELFC jedoch nicht fristgerecht leisten, was zu einem intensiven Rechtsstreit zwischen den beiden Unternehmen führte. Dank der nun erzielten Einigung – zu einem nicht veröffentlichten, aber unter den geforderten 16,7 Millionen Dollar liegenden Betrag – kann SpiceJet diesen Konflikt hinter sich lassen. Einigung als Meilenstein auf dem Weg zu neuem Wachstum In einer offiziellen Erklärung betonte SpiceJet, dass der Vergleich mit ELFC ein wesentlicher Schritt sei, um den Betrieb zu

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Julian Jäger: Neue Führung und neue Herausforderungen für die österreichische Luftfahrt

Die österreichische Luftfahrtindustrie steht an einem kritischen Punkt: Einerseits erholt sich die Branche allmählich vom Schock der COVID-19-Pandemie, andererseits sind nachhaltige Technologien und politische Rahmenbedingungen die entscheidenden Faktoren für künftiges Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit. Inmitten dieses Wandels übernimmt Julian Jäger, Vorstand der Flughafen Wien AG, das Präsidentenamt des Dachverbands der österreichischen Luftfahrt, der Aviation Industry Austria (AIA). Mit der Übergabe des Amtes von Robert Machtlinger, CEO der FACC AG, beginnt eine neue Phase, die von Innovation, Nachhaltigkeit und der Stärkung der Regionalflughäfen geprägt sein soll. Ein starkes Fundament für die Zukunft Die österreichische Luftfahrt ist eine tragende Säule der heimischen Wirtschaft: Rund 100.000 Arbeitsplätze hängen direkt oder indirekt an der Branche, und sie trägt jährlich etwa 8 Milliarden Euro zur österreichischen Wertschöpfung bei. In einer Zeit, in der sich die Luftfahrt weltweit wieder erholt, stellt Österreichs Luftfahrtbranche einen bedeutenden Standort dar, dessen Bedeutung es zu festigen gilt. Der Wettbewerb mit anderen Luftfahrtstandorten ist hart, und der Erfolg wird entscheidend davon abhängen, wie die Branche mit den Herausforderungen der Nachhaltigkeit und des globalen Wettbewerbs umgehen kann. Besonders die Regionalflughäfen sind in dieser Hinsicht von zentraler Bedeutung. Sie spielen eine Schlüsselrolle für die Konnektivität, also die Anbindung des Landes an internationale Märkte und Destinationen. Jäger betont, dass die Regionalflughäfen als Wirtschaftsmotoren dringend politischen Rückhalt brauchen, um ihre Rolle in der regionalen Entwicklung und im Arbeitsmarkt zu festigen. Diese Flughäfen könnten sogar eine Vorreiterrolle bei der Entwicklung nachhaltiger Luftfahrttechnologien spielen. Die Bedeutung nachhaltiger Treibstoffe Eine der größten Herausforderungen der modernen Luftfahrt ist der Klimaschutz.

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Flugprobleme in Europa im Sommer 2024: Hohe Verspätungsquoten

Der Sommer 2024 brachte für viele Reisende in Europa unliebsame Überraschungen: Über 38 Prozent der Fluggäste mussten sich mit Verspätungen oder Ausfällen ihrer Flüge auseinandersetzen. Insgesamt waren 112,4 Millionen Passagiere von den Problemen betroffen, wie eine Analyse des Travel-Tech-Unternehmens AirHelp zeigt. Besonders dramatisch war die Situation in Deutschland, wo der Flughafen Köln-Bonn die höchste Ausfall- und Verspätungsquote im Land verzeichnete. Auch in Ländern wie Griechenland und Serbien, die traditionell beliebte Sommerreiseziele sind, kämpften Fluggesellschaften mit massiven Verzögerungen. Steigende Verspätungszahlen in Europa: Ein anhaltendes Problem Die Sommermonate Juni bis August 2024 markierten eine schwierige Zeit für den europäischen Luftverkehr. Mit fast 40 Prozent aller Flüge, die verspätet waren oder ganz ausfielen, war der Druck auf die Infrastruktur an Flughäfen und bei Fluggesellschaften deutlich spürbar. Diese Zahlen liegen weit über dem Niveau der Vor-Pandemie-Jahre, in denen durchschnittlich 27 Prozent der Flüge verspätet waren. Griechenland verzeichnete mit 50,7 Prozent die höchste Anzahl an betroffenen Passagieren, was sich in den belebten Urlaubsregionen besonders stark bemerkbar machte. Serbien folgte dicht dahinter mit 49,1 Prozent. Diese Entwicklung ist nicht neu: Bereits in den Jahren 2019, 2022 und 2023 führten diese Länder die Negativstatistik an. Bulgarien, Rumänien und Italien reihten sich ebenfalls in die Länder mit hohen Verspätungsquoten ein, was zeigt, dass sich das Problem in der süd- und osteuropäischen Region konzentriert. Deutschland im Verspätungs-Ranking: Flughäfen unter Druck In Deutschland betrug die Verspätungsquote im Sommer 2024 44,4 Prozent, womit das Land im europäischen Vergleich auf Platz sechs landete. Besonders der Flughafen Köln-Bonn sorgte bei den Fluggästen für

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Ryanair fordert Abschaffung der österreichischen Flugticketabgabe

Am 24. September 2024 richtete Ryanair, die größte europäische Billigfluggesellschaft, einen eindringlichen Appell an die österreichische Regierung: Die als „schädlich“ bezeichnete Flugticketabgabe in Höhe von 12 Euro pro Passagier solle abgeschafft werden. Ryanair argumentiert, dass diese Steuer, in Verbindung mit hohen Flughafen- und Sicherheitsgebühren, Österreich zu einem unattraktiven Reiseziel für Fluggesellschaften und Touristen mache. In einem Vergleich mit anderen europäischen Ländern wie Ungarn und Italien stellt Ryanair fest, dass niedrige Kosten für Flughafengebühren dort bereits das Verkehrs- und Tourismuswachstum fördern. Österreich hingegen hinke hinterher und habe es nicht geschafft, das Passagieraufkommen aus der Zeit vor der Corona-Pandemie vollständig wiederherzustellen. Vergleich mit Schweden und anderen EU-Ländern Michael O’Leary, CEO von Ryanair, verweist in seiner Erklärung auf Schweden, das kürzlich seine Flugticketabgabe abgeschafft hat. Dieser Schritt soll laut O’Leary zu einem Wachstum des Luftverkehrs und des Tourismus geführt haben. Ryanair fordert die österreichische Regierung auf, diesem Beispiel zu folgen. Der Hintergrund dieser Forderung ist, dass auch Länder wie Ungarn und Italien ähnliche Maßnahmen ergriffen haben, um Flughafengebühren zu senken und Steuern zu reduzieren, was in diesen Ländern das Verkehrsaufkommen deutlich gesteigert habe. Österreich hingegen habe, so Ryanair, durch die Flugticketabgabe, die hohen Flughafengebühren und die monopolartige Marktstellung der Lufthansa-Tochter Austrian Airlines (AUA) an Wettbewerbsfähigkeit verloren. Diese Faktoren hätten dazu geführt, dass das Verkehrsaufkommen in Österreich nach der Pandemie stagniert, während die meisten anderen europäischen Länder das Vorkrisenniveau bereits wieder erreicht haben. Die wirtschaftlichen Folgen für den Flughafen Wien Der Flughafen Wien, der größte Flughafen des Landes, plant ab Januar 2025 eine weitere

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Schiphol verzeichnet Anstieg der Passagierzahlen im August 2024

Der Flughafen Amsterdam Schiphol hat im August 2024 insgesamt 6,4 Millionen Passagiere verzeichnet, was einem Anstieg von 6 % im Vergleich zum Vorjahresmonat entspricht. Von den insgesamt reisenden Passagieren entfielen 4,2 Millionen auf ankommende und abfliegende Flüge, während 2,2 Millionen Passagiere als Transferreisende gezählt wurden. Besonders beliebt waren europäische Ziele, die von 4,6 Millionen Passagieren genutzt wurden, wobei Spanien, das Vereinigte Königreich, Griechenland und Italien die Spitzenplätze einnahmen. Interkontinental flogen 1,8 Millionen Passagiere, wobei die Vereinigten Staaten das gefragteste Ziel waren. Insgesamt wurden im August 43.118 Flüge abgewickelt, was einer Steigerung von fast 4 % im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Davon entfielen 35.277 Flüge auf europäische Ziele und 7.841 auf interkontinentale Routen. Auch im Frachtverkehr konnte ein Anstieg verzeichnet werden, mit 1.300 All-Cargo-Flügen, was einem Plus von 2 % entspricht. Das Gesamtvolumen der transportierten Fracht betrug 126.833 Tonnen, was einen Zuwachs von 15 % im Vergleich zum Vorjahr darstellt.

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Delta Air Lines kündigt umfangreichsten Sommerflugplan für 2025 an

Delta Air Lines hat seinen neuen transatlantischen Sommerflugplan für 2025 vorgestellt, der eine bedeutende Erweiterung des Angebots an Direktflügen zu beliebten europäischen Reisezielen umfasst. Zu den neuen Zielen gehört Catania auf Sizilien, während bestehende Routen nach Rom, Mailand, Neapel, Barcelona, Dublin und Brüssel ausgebaut werden. Insgesamt plant die Airline mehr als 700 wöchentliche Flüge zu 33 Städten in Europa, die von wichtigen US-Drehkreuzen wie New York-JFK, Atlanta, Boston, Minneapolis-St. Paul und Detroit aus angeboten werden. Ein herausragendes Merkmal des neuen Plans ist die Einführung einer dreimal wöchentlich Nonstop-Verbindung von Atlanta nach Brüssel, die den Zugang zur belgischen Hauptstadt und zu den Institutionen der Europäischen Union erleichtert. Diese neue Verbindung ergänzt die bestehenden Flüge ab New York-JFK. Darüber hinaus führt Delta neue Annehmlichkeiten ein, darunter Delta One Lounges, kostenloses internationales Wi-Fi und eine verbesserte Premium-Bestuhlung in den Flugzeugen A330-900 und A350-900. Mit einem Angebot von Delta Vacations werden zudem maßgeschneiderte Reiseerlebnisse, von Luxusaufenthalten bis zu privaten Touren, angeboten. Insgesamt festigt Delta seine Position als führende US-Fluggesellschaft in Italien und erhöht das Angebot um 10 % im Vergleich zum Vorjahr.

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