Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Neos Airlines nimmt Nonstopflüge zwischen Mailand und Lagos wieder auf

Am 30. Oktober 2024 hat Neos Airlines die Nonstopverbindungen zwischen Mailand und Lagos wieder aufgenommen, nachdem Alitalia den Flugbetrieb auf dieser Strecke vor einigen Jahren eingestellt hatte. Der Eröffnungsflug NO3396 startete mit einer Boeing 737 MAX 8 am Flughafen Mailand Malpensa und landete am Murtala Muhammed International Airport in Lagos, wo er von offiziellen Vertretern beider Länder empfangen wurde. Festus Keyamo, der nigerianische Minister für Luftfahrt, betonte die positiven wirtschaftlichen Effekte der neuen Verbindung. Dazu zählen die Schaffung von Arbeitsplätzen sowie verbesserte Handelsmöglichkeiten zwischen Nigeria und Italien. Die Direktflüge sollen nicht nur den Geschäfts- und Handelsverkehr erleichtern, sondern auch zur weiteren Integration Nigerias in die europäischen Märkte beitragen und das nigerianische Bruttoinlandsprodukt unterstützen.

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DHL-Paketbrände: Ermittler weisen Magnesium nach

Im Zusammenhang mit zwei mutmaßlich von Russland initiierten Paketbränden bei DHL gibt es neue Erkenntnisse. Nach Berichten enthalten die betroffenen Sendungen hoch brennbares Magnesium, das besonders schwer zu löschen ist und Temperaturen über 2.500 Grad Celsius erreichen kann. Diese Vorfälle, die in den DHL-Luftfrachtzentren in Leipzig und Birmingham stattfanden, beschäftigen nun internationale Anti-Terror-Ermittler. Laut dem „Wall Street Journal“ sollen die in Litauen abgesendeten Pakete als Massagegeräte getarnt gewesen sein, tatsächlich aber Brandsätze enthalten haben. Die Bundesanwaltschaft in Deutschland hat die Ermittlungen übernommen und bereits mehrere Verdächtige festgenommen. Sicherheitsbehörden warnen vor weiteren möglichen Vorfällen und empfehlen Unternehmen, ihre Mitarbeiter über Sicherheitsrisiken zu sensibilisieren. DHL hat in Reaktion auf die Vorfälle Maßnahmen zum Schutz seiner Infrastruktur und Sendungen ergriffen. Der Verfassungsschutz und das Bundeskriminalamt hatten zuvor einen Sicherheitshinweis ausgegeben, der auf die mögliche Einschleusung unkonventioneller Brandvorrichtungen in Paketsendungen hinweist.

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Air Baltic erweitert Flotte mit neuem Airbus A220-300

Die lettische Fluggesellschaft Air Baltic hat ihr 49. Flugzeug des Typs Airbus A220-300 erhalten. Mit dieser Auslieferung, die die dritte in diesem Jahr darstellt, schließt die Airline die ersten drei Lieferungen ihrer Bestellung von 50 A220-300 ab. Im November 2023 gab Air Baltic bekannt, dass sie 30 weitere A220-300 fest bestellen möchte, mit Optionen für zusätzliche 20 Flugzeuge. Das Streckennetz von Air Baltic umfasst über 130 Routen in Europa, dem Nahen Osten, Nordafrika und dem Kaukasus. Die Airline plant, bis 2030 eine Flotte von 100 A220 zu betreiben und damit ihre Präsenz auf dem europäischen Markt zu stärken.

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Zunahme des Flugverkehrs führt zu Verspätungen: Eurocontrol warnt vor Herausforderungen

Im Sommer 2024 stieg der Flugverkehr in Europa um fünf Prozent im Vergleich zum Vorjahr, was jedoch zu erheblichen Verspätungen für Passagiere führte. Über ein Drittel aller Flüge hatte eine Ankunftsverspätung von 15 Minuten oder mehr. Eurocontrol, die europäische Organisation für die Sicherheit der Luftfahrt, führt die Verspätungen auf Personalmangel bei den Flugsicherungsdiensten, unerwartetes Verkehrswachstum in bestimmten Regionen, ungünstige Wetterbedingungen und eine hohe Anzahl nicht angekündigter Flüge zurück. Laut Eurocontrol gab es in diesem Sommer die schlechteste Luftverkehrsleistung seit 1999. Die Organisation hat ein Maßnahmenpapier vorgestellt, das Strukturreformen empfiehlt, um mit dem steigenden Verkehrsaufkommen Schritt halten zu können und den Auswirkungen des Klimawandels zu begegnen. Die Gesamtkosten der Verspätungen wurden auf etwa 1,8 Milliarden Euro geschätzt, wobei Kapazitätsengpässe und Personalprobleme die Hauptursachen darstellten.

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Österreich: Preiserhöhung der Jahresvignette sorgt für Kritik

Mit dem heutigen Tag, dem 5. November 2024, endet die Stellungnahmefrist zur Vignettenpreisverordnung, die eine Erhöhung des Preises der Jahresvignette auf 103,8 Euro vorsieht. Der ÖAMTC äußert scharfe Kritik an dieser Preiserhöhung und verweist darauf, dass die ASFINAG kürzlich erneut eine Dividende von 255 Millionen Euro an den Bund gezahlt hat. Insgesamt belaufen sich die Dividendenzahlungen der ASFINAG seit 2011 auf rund zwei Milliarden Euro. Der Mobilitätsclub argumentiert, dass die ständige Erhöhung der Vignettenpreise nicht notwendig sei, wenn der Bund nicht fortlaufend Kapital von der ASFINAG abziehe, das für die Finanzierung von Autobahnen und Schnellstraßen gedacht sei. Ein Verzicht auf solche Abzüge könnte die Schulden der ASFINAG um bis zu ein Fünftel senken. Die Vignettenpreisverordnung sieht vor, dass die Kosten für die Vignette für die kommenden Jahre stabil bleiben, was jedoch im Kontext der jüngsten Preissteigerung als unzureichend angesehen wird. Der ÖAMTC fordert eine Überprüfung der Preisgestaltung, um die finanziellen Belastungen für die Verbraucher nicht unnötig zu erhöhen.

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Berlin: Easyjet erweitert Winterflugangebot mit neuen Zielen

Die Airline Easyjet hat ihren Winterflugplan für die Saison 2024/2025 vorgestellt und bietet eine Vielzahl neuer Destinationen ab dem Flughafen Berlin Brandenburg (BER) an. Ab sofort werden die Städte Agadir in Marokko, Lyon in Frankreich und Kairo in Ägypten angeflogen. Die Verbindung nach Agadir startet am 5. November, während Lyon ab dem 8. November und Kairo ab dem 6. November wieder regelmäßig bedient wird. Darüber hinaus werden im Dezember Tromsø in Norwegen und Rovaniemi in Finnland neu ins Programm aufgenommen. Liverpool in Großbritannien wird ab dem 14. Februar 2025 ebenfalls wieder angeflogen. Zusätzlich zu diesen neuen Zielen hat Easyjet auch die Frequenzen bestehender Verbindungen nach beliebten Urlaubsorten wie Madeira, Barcelona und Rom erhöht, um den gestiegenen Reisebedürfnissen in der Wintersaison gerecht zu werden.

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Mehr als nur Strandurlaub: Winterliche Aktivitäten auf Fuerteventura

Fuerteventura, die zweitgrößte der Kanarischen Inseln, lockt nicht nur mit weißen Sandstränden und einem ganzjährig milden Klima, sondern bietet auch im Winter eine Vielzahl an Aktivitäten für Erholungssuchende und Abenteuerlustige. Während viele Reisende die Insel vor allem mit Sonne, Strand und Meer verbinden, zeigt sich Fuerteventura in der kühleren Jahreszeit von einer anderen, spannenden Seite. Diese einzigartige Mischung aus Natur, Kultur und Sport macht die Insel zu einem idealen Ziel für einen winterlichen Kurzurlaub. Die beeindruckende Landschaft Fuerteventuras reicht von den spektakulären Sanddünen des Naturparks Corralejo im Norden bis hin zu den gebirgigen Regionen im Inneren der Insel. Wanderer und Naturliebhaber können die vielfältigen Wanderwege erkunden, die durch schroffe Felsschluchten und abgelegene Täler führen. Besonders zu empfehlen ist ein Ausflug in die Sanddünen, wo sich die Farben des Sonnenuntergangs malerisch im Sand spiegeln. In Gran Tarajal, einem malerischen Küstenort, kommen Kunstinteressierte auf ihre Kosten. Die Straßen sind gesäumt von beeindruckenden Wandgemälden, die die lokale Kultur widerspiegeln und einen Einblick in das alltägliche Leben der Bewohner geben. Bei einem gemütlichen Spaziergang lässt sich die kreative Atmosphäre des Ortes wunderbar genießen. Feste und Veranstaltungen im Winter Ein besonderes Highlight im November ist das internationale Drachenfest im Naturpark Corralejo. Dieses farbenfrohe Spektakel zieht Hobbybastler und Zuschauer aus aller Welt an, die ihre selbstgebauten Drachen in den Himmel steigen lassen. Vom 11. bis 17. November 2024 findet die 37. Auflage dieses Festivals statt, das nicht nur für Familien ein unvergessliches Erlebnis bietet. Sport und Abenteuer auf zwei Rädern Fuerteventura ist auch ein Paradies für

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Air France erweitert Flugnetz mit Direktverbindung nach Orlando ab Mai 2025

Air France kündigt an, im kommenden Jahr einen neuen Nonstopflug zwischen Paris-Charles de Gaulle und Orlando (Florida) einzuführen. Die neue Verbindung wird am 21. Mai 2025 aufgenommen und umfasst vier Flüge pro Woche, die montags, mittwochs, freitags und samstags stattfinden. Die Flüge werden mit dem Airbus A350-900 durchgeführt, welcher Platz für 34 Passagiere in der Business-Klasse, 24 in der Premium-Klasse und 266 in der Economy-Klasse bietet. Der geplante Flugplan sieht den Abflug von Paris um 17:05 Uhr mit einer Ankunft in Orlando um 20:45 Uhr vor. Der Rückflug verlässt Orlando um 23:00 Uhr und landet am nächsten Tag um 13:30 Uhr in Paris. Diese Verbindung wird die 18. Destination von Air France in den Vereinigten Staaten und die 25. in Nordamerika sein. Orlando ist bekannt für seine Freizeitparks, ein mildes Klima und ein reichhaltiges kulturelles Angebot, das Touristen aus der ganzen Welt anzieht. Die Einführung der neuen Strecke steht jedoch unter dem Vorbehalt der Genehmigung durch die Regierung. Zusätzlich zu Orlando plant Air France, mit dem Beginn der Wintersaison auch Kilimandscharo, Salvador de Bahia und Manila in ihr globales Netzwerk aufzunehmen.

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Mannheim: Rhein-Neckar-Air ist pleite

Die Mannheimer Virtual-Carrier Rhein-Neckar-Air (RNA) geriet in eine finanzielle Schieflage und reichte am 28. Oktober beim Amtsgericht Mannheim einen Insolvenzantrag ein. Die Gründe für diesen Schritt, so Geschäftsführer Axel Reißmann, liegen in einer unbeglichenen Forderung seitens eines Reiseveranstalters. Trotz dieser finanziellen Belastung plant RNA, den Flugbetrieb aufrechtzuerhalten und wichtige Strecken weiterhin zu bedienen. Die Zukunft der Airline steht jedoch unter Vorbehalt der finanziellen Restrukturierung. Rhein-Neckar-Air, die hauptsächlich Flüge ab Mannheim in die Städte Berlin, Hamburg und Sylt anbietet, hatte sich als regionaler Anbieter eine Nische geschaffen. Die Fluggesellschaft, die oft auch als „Mini-Airline“ bezeichnet wird, wurde 2014 gegründet und setzt sich gezielt für Direktverbindungen ohne Umwege ein. Mit ihrer Flotte von Dornier 328-Maschinen, die ideal für kurze Start- und Landebahnen geeignet sind, bedient RNA besonders die Bedürfnisse von Geschäftsreisenden und Urlaubsreisenden im Raum Rhein-Neckar. Die Airline wirbt vor allem mit der Erreichbarkeit regionaler Reiseziele und zügigem Service. Die Routen nach Berlin und Hamburg wurden schon länger nicht mehr bedient. Zuletzt war man hauptsächlich in Richtung Sylt und Heringsdorf aktiv. Über ein eigenes AOC verfügt Rhein-Neckar Air nicht, weshalb man formell gesehen überhaupt keine Fluggesellschaft ist. Die Durchführung der Flüge erfolgte zuletzt durch MHS Aviation, die vom Insolvenzantrag ausdrücklich nicht betroffen ist. Ursache der finanziellen Schwierigkeiten Ein wesentlicher Faktor für die Insolvenz ist laut dem Geschäftsführer Dirk Eggert die ausgebliebene Zahlung eines Reiseveranstalters. Dieser schuldet RNA nach Angaben des „Mannheimer Morgen“ eine Summe im mittleren fünfstelligen Bereich. Die entstandene finanzielle Lücke konnte die Fluggesellschaft bisher nicht schließen, was schließlich zur Insolvenz

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Lufthansa Cityline-Personalvertretung verklagt Mutterkonzern wegen City Airlines

Die Personalvertretung der Lufthansa Cityline hat eine Klage gegen den Lufthansa-Konzern eingereicht. Der Grund ist die 2024 gegründete Tochtergesellschaft Lufthansa City Airlines, die laut Gewerkschaft als Konkurrenz zur bestehenden Lufthansa Cityline betrieben wird und arbeitsrechtliche Standards untergräbt. Die Personalvertretung fordert das Gericht auf festzustellen, daß Cityline für den Betrieb von City Airlines unverzichtbar ist und damit die geplante Schließung der Cityline hinfällig sei. Lufthansa City Airlines wurde als kostensparende Alternative für Kurzstreckenflüge und als Zubringer an die Lufthansa-Drehkreuze Frankfurt und München eingeführt. Sie soll Cityline in den kommenden Jahren ersetzen und beschäftigt laut Konzern eine eigene Führungsstruktur und Arbeitsverträge, die niedrigere Löhne ermöglichen. Branchenbeobachter sehen dies jedoch kritisch, da der neue Ableger strukturell eng mit der Cityline verbunden und von den niedrigen Personalkosten abhängig sei. Trotz interner Kritik an den Arbeitsbedingungen und dem angeblich mangelhaften Management bei Lufthansa Cityline verweigerte der Lufthansa-Konzern eine Stellungnahme zu den Vorwürfen.

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