Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Unfall am Flughafen Palma: Mitarbeiter von Abgasstrahl eines Flugzeugs verletzt

Ein schwerer Unfall ereignete sich auf dem Flughafen von Palma de Mallorca, bei dem ein Rollfeld-Mitarbeiter durch den Abgasstrahl einer Boeing 757-300 der Fluggesellschaft Condor schwer verletzt wurde. Der Vorfall geschah bereits am 24. August 2024, wurde jedoch erst jetzt vom spanischen Verkehrsministerium bekanntgegeben. Der Mitarbeiter des Bodenpersonals näherte sich aus unbekannten Gründen einem der laufenden Triebwerke, als das Flugzeug aus Düsseldorf kommend parkte. Zum Zeitpunkt des Unfalls befanden sich 266 Passagiere und acht Besatzungsmitglieder noch an Bord. Der schwer verletzte Mitarbeiter stürzte durch den Abgasstrahl zu Boden, Details zu seinen Verletzungen wurden nicht veröffentlicht. Der Vorfall wird derzeit von den Behörden untersucht.

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British Airways reduziert Flüge wegen Triebwerksproblemen

British Airways hat aufgrund anhaltender Probleme mit der Haltbarkeit der Rolls-Royce Trent 1000-Triebwerke in ihrer Boeing B787-Flotte mehrere Flugverbindungen für die Wintersaison reduziert oder ausgesetzt. Betroffen ist unter anderem die Verbindung von London Heathrow nach Kuala Lumpur, deren Wiederaufnahme auf April 2025 verschoben wurde. Zudem wurden die Frequenzen auf Strecken wie London-Doha, London-New York und weiteren Destinationen wie Mumbai und Los Angeles verringert. Die Fluggesellschaft gab bekannt, dass Verzögerungen bei der Lieferung von Triebwerken und Ersatzteilen von Rolls-Royce zu diesen Maßnahmen führten. British Airways betreibt insgesamt 41 Flugzeuge mit den betroffenen Trent 1000-Triebwerken und musste zur Gewährleistung der Planbarkeit für Kunden diese Entscheidungen treffen.

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Ryanair klagt gegen Sitzplatzobergrenze am Flughafen Dublin

Ryanair plant rechtliche Schritte gegen die irische Luftfahrtbehörde (IAA), um eine Sitzplatzobergrenze von 25,2 Millionen für die Sommerflugplanperiode 2025 am Flughafen Dublin zu verhindern. Diese Obergrenze resultiert aus einer Planungsauflage, die die Passagierkapazität auf 32 Millionen pro Jahr begrenzt. Die Fluggesellschaft kritisiert, dass dies das Sitzplatzangebot um mehr als eine Million Plätze verringern und erhebliche wirtschaftliche Schäden verursachen werde. Ryanair-Chef Michael O’Leary bezeichnet die Obergrenze als rechtswidrig und fordert den Rücktritt des irischen Verkehrsministers. Die IAA verweist auf Planungsentscheidungen aus dem Jahr 2007, die weiterhin gültig seien. Der Flughafenbetreiber daa unterstützt die Maßnahmen, weist jedoch auf die negativen wirtschaftlichen Folgen hin, die durch die Begrenzung entstehen.

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Cathay Pacific stellt neue Business Class „Aria Suite“ vor

Cathay Pacific hat ihre neue Business Class „Aria Suite“ auf der umgerüsteten Boeing 777-300ER eingeführt. Der erste Flug mit der neuen Ausstattung fand auf der Strecke Hongkong-Peking statt. Neben der Business Class wurden auch die Premium Economy und Economy Kabinen modernisiert. Die Fluggesellschaft plant, diese Neuerungen auf regionalen und Langstreckenflügen auszurollen. Lavinia Lau, Chief Customer and Commercial Officer von Cathay Pacific, betonte während der Präsentation in Hongkong, dass das Unternehmen in den kommenden sieben Jahren mehr als 100 Milliarden HK$ in Flottenmodernisierungen, Kabinenverbesserungen und digitale Innovationen investieren werde. Ziel ist es, den Komfort und die Privatsphäre für die Passagiere erheblich zu verbessern.

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Enter Air erweitert Flotte durch Leasing von Fly4 Airlines

Enter Air, eine polnische Charterfluggesellschaft, hat eine Boeing 737-800 der Tochtergesellschaft Fly4 Airlines geleast. Die Maschine, die unter dem Kennzeichen EI-FFA fliegt, nahm am 11. Oktober den Betrieb auf. Sie bedient seither Strecken von Kattowitz nach Zielen wie Marsa Alam, Palma de Mallorca und Antalya. Enter Air nutzt Fly4-Piloten, während das Kabinenpersonal von Enter Air stammt. Mit diesem Leasing erweitert Enter Air seine Flotte auf insgesamt 36 Flugzeuge. Der Vorstandsvorsitzende Grzegorz Polaniecki hatte zuvor erklärt, dass keine der Maschinen der Tochtergesellschaften unter dem Enter-Code eingesetzt werde, ließ aber die Möglichkeit weiterer Kooperationen offen, um Kapazitäten je nach Bedarf unter den verschiedenen AOCs (Air Operator Certificates) der Gruppe zu verteilen.

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Air New Zealand modernisiert Boeing 787-9-Flotte

Air New Zealand hat als erste Fluggesellschaft weltweit eine umfassende Modernisierung ihrer Boeing 787-9-Flotte eingeleitet. Der erste von 14 Jets ist bereits in Singapur eingetroffen, um die Umrüstung zu beginnen. Diese umfasst neue Business Premier Luxe-Sitze, eine verbesserte Economy- und Premium-Economy-Kabine sowie ein erweitertes Unterhaltungsangebot. Die Arbeiten werden in den nächsten zwei Jahren in Zusammenarbeit mit ST Engineering durchgeführt. Die ersten umgerüsteten Flugzeuge sollen Anfang 2025 wieder im Einsatz sein, um das Flugerlebnis weiter zu verbessern.

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Abra-Gruppe übernimmt Wamos Air

Die Abra-Gruppe hat die Übernahme der spanischen ACMI- und Charterfluggesellschaft Wamos Air abgeschlossen, nachdem sie alle behördlichen Genehmigungen erhalten und die Bedingungen erfüllt hat. Wamos Air, bekannt für Langstreckenflüge und Wet-Lease-Geschäfte, wird weiterhin unter eigener Führung und Marke operieren, wie es auch für die anderen zur Abra-Gruppe gehörenden Fluggesellschaften Avianca und GOL der Fall ist. Die Übernahme soll die internationale Expansion der Gruppe ermöglichen, insbesondere auf Märkten außerhalb Kolumbiens. Wamos Air verfügt über eine Flotte von 13 Flugzeugen, darunter fünf A330-200 und acht A330-300. Die Abra-Gruppe plant, durch die Übernahme neue Wachstumsstrategien und Geschäftsmöglichkeiten zu verfolgen. Details zum finanziellen Umfang der Transaktion wurden nicht veröffentlicht. Die Übernahme erfolgt durch eine indirekt kontrollierte Zweckgesellschaft der Abra-Gruppe und ein in Malta ansässiges Unternehmen.

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Winterflugplan 2024/2025 am Hahn erweitert

Der Flughafen Frankfurt-Hahn hat für den Winterflugplan 2024/2025 ein erweitertes Angebot von 36 Zielen angekündigt. Dies sind sechs Ziele mehr als im Vorjahreszeitraum. Zudem steigt die Anzahl der wöchentlichen Flüge auf insgesamt 101, was eine Erhöhung um 15 Verbindungen darstellt. Der neue Flugplan tritt am 27. Oktober 2024 in Kraft. Neu im Programm sind Flüge nach Reggio Calabria in Süditalien, die von Ryanair dienstags und samstags angeboten werden. Die Stadt lockt mit ihrer historischen Vergangenheit und der Costa Viola, bekannt für ihre violetten Wellen zu bestimmten Tageszeiten. Ein weiteres neues Ziel ist Sofia, die Hauptstadt Bulgariens, die Ryanair an drei Tagen der Woche anfliegt. Die Stadt ist bekannt für ihre historischen Sehenswürdigkeiten und Weinkultur. Nach einer fünfjährigen Pause kehrt Gran Canaria in den Winterflugplan zurück, mit Flügen immer donnerstags und sonntags. Auch Teneriffa wird wieder angeflogen, zusätzlich zu beliebten Zielen wie Palma de Mallorca, Thessaloniki, Rom und Barcelona. Die Verbindung nach Skopje wird von Wizz Air bedient, während FlyOne nach Kischinau und Air Serbia nach Niš fliegen.

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PS752: Internationale Koalition klagt gegen Iran

Die internationale Gemeinschaft hat einen weiteren Schritt in der Rechtsverfolgung unternommen, um Gerechtigkeit für die Opfer des Absturzes von Ukraine International Airlines Flug PS752 zu erlangen. Am 8. Januar 2020 wurde das Passagierflugzeug über dem iranischen Luftraum von einem iranischen Raketenabwehrsystem abgeschossen, was zum Tod von 176 Menschen führte. Die Internationale Koordinations- und Reaktionsgruppe, bestehend aus Kanada, der Ukraine, Schweden und dem Vereinigten Königreich, hat nun beim Internationalen Gerichtshof (IGH) eine Klageschrift eingereicht. Diese rechtlichen Schritte sind nicht nur ein Ausdruck des Gerechtigkeitssinns, sondern auch ein klarer Appell an die Notwendigkeit, die Verantwortlichkeit für die Sicherheit des zivilen Luftverkehrs zu stärken. Hintergrund des Vorfalls Der Abschuss des Flug PS752 ereignete sich kurz nach dem Start vom Flughafen Teheran, während Iran in der Region militärische Spannungen mit den USA und anderen Ländern erlebte. Das Passagierflugzeug wurde irrtümlicherweise für ein feindliches Ziel gehalten und mit zwei Raketen des iranischen Militärs abgeschossen. Der Vorfall löste weltweit Entsetzen aus und brachte die Probleme der Luftsicherheit in Konfliktgebieten ins Licht der Öffentlichkeit. Die betroffenen Nationen, die Angehörige und Freunde der Opfer repräsentieren, fordern seitdem eine umfassende Untersuchung und rechtliche Konsequenzen für die Verantwortlichen. Vorwürfe gegen Iran In der Klageschrift werfen die Mitgliedsstaaten Iran vor, nicht genügend Maßnahmen ergriffen zu haben, um die Sicherheit des zivilen Luftraums zu gewährleisten, und damit gegen die 1971 verabschiedete Konvention zur Bekämpfung unrechtmäßiger Handlungen gegen die Sicherheit der Zivilluftfahrt verstoßen zu haben. Zudem wird Iran beschuldigt, keine transparente Untersuchung des Vorfalls durchgeführt zu haben und die notwendigen rechtlichen Schritte zur

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Sicherheitsvorfall bei Spirit Airlines: Wenn die Kabine zur Gefahr wird

Ein Vorfall bei Spirit Airlines am 16. Juli 2024 am Orlando International Airport (ORD) verdeutlicht die Gefahren, die im Zusammenhang mit der Sicherheit von Passagieren und Besatzung am Boden stehen. Bei einem abrupten Stopp des Airbus A320 verletzten sich zwei Mitglieder des Kabinenpersonals, während sie versuchten, einem erkrankten Passagier zu helfen. Der Fall wirft nicht nur Fragen zur Einhaltung von Sicherheitsrichtlinien auf, sondern auch zur Verantwortlichkeit im Umgang mit Notfällen. Der Airbus A320 von Spirit Airlines hatte einen Routineflug vom Charlotte Douglas International Airport (CLT) erfolgreich absolviert und rollte nach der Landung auf dem Weg zu seinem Gate. Die Passagiere waren angeschnallt, als die Piloten den Anweisungen folgten, in der Nähe des Vorfeldes auf weitere Anweisungen zu warten, da sich ein anderes Flugzeug in der Gasse befand, die zu ihrem Flugsteig führte. Trotz dieser Wartesituation führten die Piloten Durchsagen durch, um die Passagiere und das Kabinenpersonal darauf hinzuweisen, auf ihren Sitzen zu bleiben. Doch als das Flugzeug schließlich wieder in Bewegung gesetzt wurde, informierte eine Flugbegleiterin die Piloten, dass die Kabine nicht gesichert sei. Daraufhin kam es zu einem plötzlichen Stopp, als der Kapitän die Bremsen betätigte. Diese abrupte Entscheidung führte dazu, dass zwei Flugbegleiterinnen während des Stopps verletzt wurden. FA-A zog sich eine Verletzung am Handgelenk zu, während FA-D durch die Kabine geschleudert wurde und sich am Kopf verletzte. Untersuchung durch das NTSB Das National Transportation Safety Board (NTSB) übernahm die Untersuchung des Vorfalls und stellte fest, dass die Ursache des Unfalls die aggressive Bremsbetätigung des Kapitäns während des

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