Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Gewinnrückgang bei Air France-KLM: Höhere Kosten und Olympia belasten das Sommergeschäft

Im dritten Quartal 2024 hat der Luftfahrtkonzern Air France-KLM einen spürbaren Gewinnrückgang verzeichnet. Trotz eines leicht gestiegenen Umsatzes gingen die Gewinne deutlich zurück, was auf mehrere Faktoren zurückzuführen ist, darunter gestiegene Personalkosten, höhere Betriebsausgaben und die Auswirkungen der Olympischen Spiele in Paris. Der Rückgang der Margen hat auch an der Börse für Ernüchterung gesorgt: Die Aktie des Unternehmens erlebte einen Kursrutsch und verlor zeitweise über zwölf Prozent ihres Wertes. Vorstandschef Ben Smith erklärte, dass er mit weiterhin steigenden Kosten für das Gesamtjahr rechnet, besonders bei der niederländischen Tochtergesellschaft KLM, die mit eigenen Herausforderungen zu kämpfen hat. Ursachen für den Gewinnrückgang: Höhere Gehälter und operative Kosten Die Umsätze von Air France-KLM konnten im dritten Quartal 2024 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum leicht auf knapp neun Milliarden Euro gesteigert werden, ein Plus von rund vier Prozent. Doch die gestiegenen Betriebsausgaben, insbesondere die deutlich gestiegenen Personalkosten, überlagerten diesen Umsatzanstieg. Der Konzern, der in den vergangenen Jahren stark unter den Auswirkungen der Pandemie gelitten hatte, befindet sich in einer Phase der Erholung und des Wachstums, was neue Herausforderungen im Personal- und Betriebskostenbereich mit sich bringt. In der Luftfahrtbranche sind die Arbeitskosten ein wesentlicher Faktor, und in Zeiten knapper Personalressourcen, wie sie derzeit auf dem Arbeitsmarkt herrschen, sind die Gehaltskosten weiter gestiegen. Für das gesamte Jahr 2024 erwartet Air France-KLM laut Smith einen Anstieg der Stückkosten um drei Prozent. Ursprünglich war nur ein Anstieg von zwei Prozent prognostiziert worden. Der Anstieg der Stückkosten ist ein zentraler Indikator für den finanziellen Druck, unter dem die Airline steht.

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Großangelegte Notfallübung am Flughafen Ostende-Brügge

Am 5. November 2024 fand am Flughafen Ostende-Brügge in Belgien eine umfassende Notfallübung statt, an der über 100 Personen teilnahmen. Ziel der Übung war es, die Notfallpläne und die Zusammenarbeit zwischen Flughafen, Stadtverwaltung und Rettungskräften zu testen. Das Szenario simulierte einen schweren Unfall, bei dem ein Bus mit acht Personen auf der Luftseite des Flughafens mit einem Tankwagen kollidierte. Der Unfall führte zu einem Brand mit starker Rauchentwicklung, wobei der Rauch kilometerweit sichtbar war. Drei Personen kamen laut Simulation ums Leben, während vier weitere im Bus eingeklemmt wurden. Ein multidisziplinäres Koordinationsteam, bestehend aus Feuerwehr, Polizei, medizinischen Diensten und Flughafenpersonal, kümmerte sich um die Rettung der Verletzten, die Brandbekämpfung und die Evakuierung. Die Stadt Ostende rief eine kommunale Notstandsstufe aus, wobei der Bürgermeister einen Krisenstab einsetzte, um die Folgen zu überwachen. Der Geschäftsführer des Flughafens, Bruno De Saegher, betonte die Bedeutung solcher Übungen, um im Ernstfall gut vorbereitet zu sein und bestehende Notfallpläne unter realen Bedingungen zu testen. Auch Gouverneur Carl Decaluwé hob die Wichtigkeit der Übung hervor und lobte die Zusammenarbeit aller Beteiligten.

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Standortkosten: Vereinigung Cockpit fordert mehr Eigenverantwortung der Airlines

In der deutschen Luftfahrtbranche ist eine heftige Debatte entbrannt: Airlines fordern eine Senkung staatlicher Standortkosten wie der Luftverkehrsteuer und Gebühren für Sicherheits- und Flugsicherungseinrichtungen. Diese Belastungen, so argumentieren die Unternehmen, setzen deutsche Fluggesellschaften im internationalen Wettbewerb unter Druck. Doch die Vereinigung Cockpit e. V. (VC), die Gewerkschaft der deutschen Piloten und Pilotinnen, sieht die Lage differenziert und kritisiert die einseitigen Schuldzuweisungen der Airlines. Vielmehr fordert sie eine ehrliche Auseinandersetzung mit unternehmerischer Verantwortung und nachhaltigen Strategien. Wettbewerbsnachteile und staatliche Standortkosten Der Kern der aktuellen Diskussion dreht sich um die „staatlichen Standortkosten“, also die Abgaben und Gebühren, die von Airlines entrichtet werden müssen und in Deutschland vergleichsweise hoch sind. Dazu zählen die Luftverkehrsteuer, die in vielen europäischen Ländern niedriger ist oder ganz entfällt, sowie die Luftsicherheits- und Flugsicherungsgebühren. Diese Kosten verteuern inländische Flüge und mindern damit die Wettbewerbsfähigkeit deutscher Fluggesellschaften im Vergleich zu internationalen Wettbewerbern. Die Lufthansa Group, Deutschlands größte Airline, hat mehrfach auf diese Missstände hingewiesen. Auch die Gewerkschaft Verdi hat jüngst mit einer Petition die Forderung der Airlines nach einer Abgabensenkung unterstützt, um die Standortbedingungen für deutsche Fluggesellschaften zu verbessern. Vereinigung Cockpit fordert Eigenverantwortung statt Schuldzuweisungen Die Vereinigung Cockpit, die als Interessenvertretung der deutschen Piloten und Pilotinnen fungiert, kritisiert die Strategie der Airlines, die politische Verantwortung für die Standortprobleme allein bei der Bundesregierung und den staatlichen Regulierungen zu suchen. Laut VC geht diese Darstellung an der Realität vorbei, da sie die Rolle der Airlines selbst im Umgang mit Kosten und Wettbewerbssituationen ausblendet. Frank Blanken, Vorstand für Presse und Öffentlichkeitsarbeit der

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Hamburg wird zur Winterwunderwelt: Ein Überblick über die festliche Saison in der Hansestadt

Hamburg ist eine Stadt, die zu jeder Jahreszeit ihren ganz besonderen Charme versprüht. Doch besonders in der Vorweihnachtszeit entfaltet sie eine magische Atmosphäre, die Besucher aus aller Welt anzieht. Seit 1. November 2024 bis kurz vor Weihnachten verwandelt sich die Hansestadt in ein winterliches Märchen, das mit seinen vielfältigen Weihnachtsmärkten, festlichen Paraden und zauberhaften Attraktionen für jede Menge Vorfreude sorgt. 2024 lockt Hamburg mit einer beeindruckenden Vielfalt an Aktivitäten, die sowohl traditionell als auch außergewöhnlich sind. Die Stadt feiert ihre maritime und hanseatische Geschichte und bietet ihren Gästen ein unverwechselbares Erlebnis aus Lichtern, Musik und kulinarischen Genüssen. Weihnachtsmärkte in Hamburg: Vielfalt, Glanz und Magie Hamburg ist bekannt für seine einzigartige Mischung aus modernem Großstadtflair und historischem Charme – und diese Kombination kommt besonders auf den zahlreichen Weihnachtsmärkten zur Geltung. Der Historische Weihnachtsmarkt auf dem Rathausplatz ist zweifellos der bekannteste der Stadt. Vom 25. November bis zum 23. Dezember präsentieren rund 80 Händler ihre Waren, darunter klassisches Spielzeug, handgefertigte Holzschnitzereien und kulinarische Köstlichkeiten aus der Region. Besonders spektakulär ist der „Fliegende Weihnachtsmann“, der dreimal täglich über den Köpfen der Besucher hinwegfliegt und die Geschichte von Rudolf dem Rentier erzählt. Ein weiteres Highlight ist der „Weiße Zauber“ am Jungfernstieg, der bis zum 23. Dezember den Besucher mit seiner bezaubernden Beleuchtung und dem malerischen Blick auf die festlich geschmückte Alstertanne begeistert. Nur wenige Schritte entfernt befindet sich das „Lebkuchendorf“ auf dem Gänsemarkt, ein wahres Winterwunderland, das die Besucher in eine Welt voller Lebkuchenhäuser und weihnachtlicher Dekoration entführt. Wer eine noch einzigartigere Erfahrung sucht,

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Wintermarkt am Münchener Flughafen: Ein Erlebnis für die ganze Familie

Ab Freitag, dem 15. November 2024, öffnet der Weihnachts- und Wintermarkt am München Airport Center (MAC) seine Türen und lädt bis zum 31. Dezember Reisende sowie Besucher zum gemütlichen Bummeln ein. Der Markt ist täglich von 11 bis 21 Uhr geöffnet, lediglich an Heiligabend schließt er um 16 Uhr. Inmitten einer festlich dekorierten, winterlichen Kulisse mit Tannenbäumen bieten über 40 Stände eine breite Auswahl an winterlichen Köstlichkeiten, Geschenkartikeln und warmen Getränken. Ein besonderes Highlight ist die über 600 Quadratmeter große Eislauffläche, die in diesem Jahr auch mit einer Eisstockbahn aufwartet. Besonders familienfreundlich ist der wöchentliche Familientag, an dem Eltern mit Kindern von vergünstigten Angeboten profitieren können. Außerdem sorgt ein vielfältiges Unterhaltungsprogramm für Stimmung: Neben der Eisdisco mittwochs ab 18 Uhr gibt es von Donnerstag bis Sonntag Live-Auftritte von verschiedenen Musikgruppen. Zudem können Kinder und Erwachsene in einer Kreativwerkstatt ihre eigenen Keramikstücke gestalten. Ein weiterer Höhepunkt ist der Nikolausbesuch: Vier Mal kommt der Nikolaus zusammen mit Engeln und Krampus und verteilt Geschenke. Für die Besucher stehen auch Lichterfahrten über den Flughafen auf dem Programm. Wer mit dem Auto anreist, kann mit einem speziellen QR-Code drei Stunden kostenlos im Parkhaus P20 parken.

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Flughafen Wien erhält den Großen Nachhaltigkeitspreis Logistik 2024

Der Flughafen Wien wurde am 6. November 2024 mit dem Großen Nachhaltigkeitspreis Logistik der BVL Bundesvereinigung Logistik Österreich ausgezeichnet. Der Preis würdigt das konsequente Engagement des Flughafens in den Bereichen Energieeffizienz und Klimaschutz. Besonders hervorgehoben wurde die Reduktion des Energieverbrauchs um 40% und die CO2-Neutralität des Flughafens seit 2023. Seit 2011 verfolgt der Flughafen eine umfassende Nachhaltigkeitsstrategie, die unter anderem zehn Photovoltaikanlagen, einen Fuhrpark mit rund 450 E-Fahrzeugen und eine E-Schnellladestation umfasst. Der Preis wurde im Rahmen eines Galaabends in Wien übergeben, und der Flughafen Wien setzte sich in der Kategorie der Logistikprojekte durch, die neue Maßstäbe in der Nachhaltigkeit setzen. Günther Ofner, Vorstand der Flughafen Wien AG, betonte die Wichtigkeit, Umweltziele im Einklang mit wirtschaftlichen Zielen zu erreichen. Die innovativen Maßnahmen des Flughafens führen nicht nur zu einer signifikanten CO2-Reduktion, sondern auch zu einer deutlichen Senkung der Betriebskosten. Das Unternehmen verfolgt nun das Ziel, den CO2-Ausstoß bis 2033 auf Net Zero zu reduzieren.

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Zehn Jahre Vegan Planet Wien: Messe im MAK feiert Jubiläum

Die Messe Vegan Planet feiert am 16. und 17. November 2024 ihr zehnjähriges Bestehen im Wiener Museum für Angewandte Kunst (MAK). Inmitten des Wiener Stadtzentrums bietet die Veranstaltung umfassende Einblicke in den veganen und nachhaltigen Lebensstil. Mehr als 100 Aussteller präsentieren pflanzliche Lebensmittel, Mode, Kosmetik und nachhaltige Haushaltsprodukte. Die Besucher erwartet zudem ein buntes Rahmenprogramm mit Kochvorführungen, Vorträgen, Yoga-Sessions und kreativen Workshops. Zur Feier des Jubiläums zeigt Österreichs Gesundheitsminister Johannes Rauch in einer Kochshow, wie pflanzliche Küche alltagstauglich und vielseitig zubereitet werden kann. Eine Podiumsdiskussion beleuchtet die Rolle veganer Ernährung im Spitzensport, mit Teilnehmern wie Julian Schütter (Skirennläufer) und Andreas Vojta (Leichtathlet). Ergänzend stehen informative Vorträge über die gesundheitlichen Vorteile veganer Ernährung auf dem Programm, begleitet von Verkostungen und Kostproben innovativer Produkte wie veganem Camembert und Milchalternativen auf Kartoffelbasis. Die Messe richtet sich nicht nur an Veganer, sondern an ein breites Publikum, das sich über pflanzliche Lebensstile informieren möchte. Ein neuer Besucherrekord wird erwartet, was den Erfolg der letzten zehn Jahre unterstreicht.

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Neue Flugverbindungen ab Flughafen Sarajevo für die Sommersaison 2025

Die Regierung des Kantons Sarajevo hat bekannt gegeben, dass der Flughafen Sarajevo in der kommenden Sommersaison acht neue Flugverbindungen aufnehmen wird. Unter anderem wird Ryanair vier neue Strecken hinzufügen, die im April 2025 in Betrieb gehen, sowie Eurowings mit Flügen ab Berlin starten. Norwegian ergänzt saisonale Verbindungen ab Kopenhagen, während Swiss neue Flüge von Genf anbieten wird. Die Erweiterung des Streckennetzes ist Teil einer Initiative der Regierung und des Tourismusverbands, die Sarajevo als Reiseflughafen weiter zu stärken. Über die neuen Routen berichtete zunächst Ex-Yu-Aviation.com.

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Celebrity Cruises startet Mittelmeer-Kreuzfahrten für 2026/2027

Celebrity Cruises hat die Buchungen für ihre Mittelmeer-Kreuzfahrten 2026/2027 eröffnet. Die Reederei wird acht Schiffe, darunter drei der Edge-Klasse, in Europa einsetzen. Neu im Programm ist die Celebrity Xcel, die ab Mai 2026 ihre erste Saison in europäischen Gewässern verbringt. Außerdem werden die Schiffe Celebrity Ascent und Celebrity Apex neue Routen im östlichen Mittelmeer und in Nordeuropa anbieten. Die Celebrity Infinity bleibt 2026 ganzjährig in Europa, während die Celebrity Silhouette Island-Umrundungen in Island durchführen wird.

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Gewerkschaften fordern Reformen: Hohe Standortkosten gefährden deutsche Luftfahrt

Die deutsche Luftfahrtbranche steht weiterhin unter Druck. Nach den wirtschaftlichen Einbußen durch die Pandemie und den aktuellen Herausforderungen bei der Energiewende gerät nun ein weiterer Faktor in den Fokus: Die hohen Standortkosten an deutschen Flughäfen. Nachdem die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi bereits im Vorfeld die Politik zum Handeln aufrief, fordert nun auch die Unabhängige Flugbegleiter Organisation (Ufo) eine Senkung der Standortkosten sowie Maßnahmen für bessere soziale Rahmenbedingungen. Die Herausforderungen für den deutschen Luftverkehrsmarkt sind tiefgreifend und weitreichend. Während Fluggesellschaften in anderen europäischen Ländern sich bereits weitgehend vom Einbruch durch die Corona-Krise erholt haben, kämpft die deutsche Luftfahrtbranche mit höheren Betriebskosten und komplexen Marktbedingungen, die sie im internationalen Vergleich benachteiligen. Diese Problematik betrifft nicht nur die Fluggesellschaften, sondern auch die Arbeitsplätze vieler Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die durch mögliche Verlagerungen von Flugangeboten ins Ausland in Gefahr geraten könnten. In einer Pressemitteilung legte Ufo-Vorsitzender Joachim Vázquez Bürger die Position der Gewerkschaft dar und stellte klar, daß das Problem nicht allein an den Personalkosten liege, sondern vor allem an Managementfehlern und hohen Standortkosten. Wettbewerbsnachteile durch hohe Kosten und unterschiedliche Rahmenbedingungen Ufo und Verdi argumentieren, daß der deutsche Luftverkehrsmarkt strukturelle Probleme habe, die ein Wachstum gegenüber dem europäischen Vergleich stark behinderten. Einer der Hauptkritikpunkte betrifft die hohen Standortkosten an deutschen Flughäfen. So verursacht beispielsweise die Luftverkehrssteuer, die Fluggesellschaften für Passagiere ab Deutschland zahlen müssen, zusätzliche Kosten. Diese Steuer fällt in Deutschland vergleichsweise hoch aus und macht die Luftfahrtbranche weniger konkurrenzfähig gegenüber Standorten im Ausland. Während die Luftverkehrssteuer in Ländern wie Irland oder Dänemark deutlich niedriger angesetzt oder

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