Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Air Belgium sucht Käufer für Fracht- und Passagierbetrieb – Zukunft der Beschäftigten ungewiss

Air Belgium befindet sich in einer angespannten Phase auf der Suche nach Investoren für den Verkauf ihrer Fracht- und Passagierflugsparten, nachdem die Airline den eigenen Passagierdienst eingestellt hat. Derzeit verhandeln fünf mögliche Investoren, von denen drei laut „L’Echo“ stärkeres Interesse zeigen. Allerdings möchte keiner der potenziellen Käufer beide Unternehmensbereiche übernehmen, weshalb eine Aufteilung der Unternehmenssparten wahrscheinlich erscheint. Die Frist zur Abgabe der Angebote wurde auf den 8. November 2024 verlängert. Besonders betroffen von der ungewissen Zukunft sind die etwa 400 Beschäftigten der Fluggesellschaft, darunter 150 Flugbegleiter, die bis Dezember von wirtschaftlicher Arbeitslosigkeit bedroht sind. Die Lage für die Belegschaft ist kritisch, da das Unternehmen bereits zuvor angekündigt hatte, bis Oktober eine Lösung für die Fortführung des Betriebs zu finden, diese jedoch nicht eingehalten wurde. Währenddessen betreibt Air Belgium weiterhin den Frachtverkehr mit vier Flugzeugen für Kunden wie Air France und DHL. Das einzige verbleibende Passagierflugzeug wurde jedoch bereits an den Leasinggeber zurückgegeben, nachdem der letzte Flug von New York nach Warschau durchgeführt wurde. Die zunehmenden finanziellen Schwierigkeiten führen dazu, dass viele Mitarbeiter bereits andere Arbeitsmöglichkeiten suchen.

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US-Passagierin verklagt EgyptAir nach Verbrennungen durch verschütteten Tee

Eine Passagierin aus den USA fordert 5 Millionen U.S.-Dollar Schadenersatz von der Fluggesellschaft EgyptAir. Die 35-jährige Esraa Hezain reichte die Klage ein, nachdem sie auf einem Flug von New York nach Kairo Verbrennungen zweiten Grades erlitten hatte, als ihr heißer Tee während erheblicher Turbulenzen verschüttet wurde. Hezain gibt an, dass sie Verbrennungen an Bauch, Oberschenkel und Gesäß erlitten habe, welche sie als „schwer“ und „dauerhaft“ beschreibt. In ihrer Klageschrift wird behauptet, das Kabinenpersonal habe die Passagiere nicht ausreichend vor den Turbulenzen gewarnt. Zudem sei der Tabletttisch instabil gewesen und habe keine sichere Platzierung der Teetasse ermöglicht. Hezains Forderung von 5 Millionen Dollar bezieht sich auf körperliche und psychische Belastungen infolge der Verletzungen. Der Fall wird derzeit von einem Sachverständigen geprüft, der das langfristige Ausmaß der Verletzungen begutachten soll.

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Schweden entscheidet sich für C-390 Millennium als neues Transportflugzeug

Das schwedische Verteidigungsministerium hat angekündigt, die C-390 Millennium des brasilianischen Herstellers Embraer als neues taktisches Transportflugzeug zu beschaffen. Mit dieser Entscheidung ist Schweden das erste Land in Nordeuropa und das sechste europäische NATO-Mitglied, das auf die vielseitige Transportmaschine setzt. Die Wahl der C-390, die sich durch hohe Missionsfähigkeit und Zuverlässigkeit auszeichnet, unterstützt Schwedens Ziel, die Verteidigungsfähigkeiten in einer zunehmend angespannten geopolitischen Lage zu stärken. Die C-390 Millennium bietet Flexibilität für eine Vielzahl von Aufgaben, darunter Truppen- und Frachttransport, medizinische Evakuierung und logistische Unterstützung. Sie ist bereits in Ländern wie Brasilien und Südkorea im Einsatz, wo sie mit einer Betriebsrate von über 93 Prozent und hoher Zuverlässigkeit im Einsatz erprobt ist. Embraers langfristige Partnerschaft mit Schweden wird durch diesen Auftrag weiter gestärkt und umfasst umfangreiche Synergien in Ausbildung und Logistik, die auch die Interoperabilität mit anderen NATO-Ländern verbessern sollen.

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MSC Poesia eröffnet Alaskasaison ab Seattle im Sommer 2026

MSC Cruises wird im Sommer 2026 mit der MSC Poesia erstmals eine Alaskasaison ab Seattle anbieten. Vom 11. Mai bis zum 17. September 2026 wird das Kreuzfahrtschiff wöchentliche Fahrten zu beeindruckenden Naturzielen in Alaska und Kanada unternehmen. Zu den angefahrenen Orten zählen Ketchikan, Juneau, Tracy Arm und das indigene Icy Strait Point in Alaska sowie Victoria in British Columbia, Kanada. Die MSC Poesia, die als mittelgroßes Schiff ideal für die engen Passagen der Inside Passage und die Gletschergebiete geeignet ist, eröffnet Reisenden eine Kombination aus landschaftlichen Highlights und kulturellen Begegnungen. Neben den Alaskafahrten werden zwei sogenannte Grand Voyages durch den Panamakanal stattfinden. Diese Überfahrten von Miami nach Seattle und zurück bieten Zwischenstopps in zehn Häfen entlang der Westküste der USA und in Mittelamerika, darunter Cartagena in Kolumbien und Puntarenas in Costa Rica. Die Reiseroute umfasst kulturelle und abenteuerliche Ausflüge, darunter Kajakfahrten, Walbeobachtungen und eine der weltweit längsten Ziplines in Icy Strait Point.

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Kabarettfestival Ybbsiade feiert 36-jähriges Bestehen

Das traditionsreiche Kabarett- und Kulturfestival Ybbsiade in Ybbs an der Donau startet 2025 in seine 36. Auflage und findet vom 28. März bis zum 30. April 2025 statt.  Erneut versammeln sich zahlreiche bekannte Künstler der deutschsprachigen Kabarettszene, darunter Alfred Dorfer und Lukas Resetarits. Das diesjährige Programm setzt auf Vielfältigkeit: Von Kabarett über Musik bis zu einem speziellen Klima-Kabarett für Kinder ist für unterschiedliche Altersgruppen und Interessen etwas dabei. Intendantin Eva Zemanek betonte, dass das Festival nur durch das Engagement der Stadtgemeinde und treuer Sponsoren ermöglicht wird. Besondere Programmpunkte umfassen die NÖ-Premiere von Lukas Resetarits und ein Gastspiel von Dieter Nuhr. Auch das Lastkrafttheater, eine innovative Theateraufführung auf einer Laderampe, gehört zu den diesjährigen Highlights. Für die jüngsten Besucher ist ein besonderes Klima-Programm von Hans-Peter Arzberger vorgesehen, das Kindern Umweltthemen näherbringen soll. Die Veranstalter rechnen auch diesmal mit hoher Besucherzahl, nachdem das Festival im Vorjahr rund 8.300 Kulturinteressierte anlockte.

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Flughafen Stuttgart feiert Jubiläum mit Kofferversteigerung für den guten Zweck

Zum 100-jährigen Bestehen veranstaltete der Flughafen Stuttgart am Sonntag, den 10. November 2024, eine große Kofferversteigerung. Dabei kamen 100 Koffer unter den Hammer, versteigert vom Auktionshaus Eppli. Der gesamte Erlös geht an gemeinnützige Organisationen in der Region, darunter die Vereine Fildertafel e.V. und Frauen helfen Frauen Filder e.V. Das Event zog zahlreiche Besucher an, die sich großzügig zeigten, um die Spendenziele zu unterstützen. Die Kofferversteigerung, bei der versteckte Gegenstände in den Gepäckstücken den Reiz der Auktion erhöhten, fand in vier Runden statt. Neben der Versteigerung sorgte ein Rahmenprogramm mit Gewinnspielen, Vorführungen von Zollhunden und Kinderaktionen für Unterhaltung. Angesichts des großen Besucherandrangs empfahl der Flughafen die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln, stellte jedoch auch vergünstigte Parkmöglichkeiten zur Verfügung. Diese Jubiläumsveranstaltung markierte ein Highlight für den Flughafen Stuttgart und setzte nach mehreren pandemiebedingten Ausfällen erneut ein Zeichen für den sozialen Zusammenhalt und die Unterstützung lokaler Hilfsprojekte.

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Omio-Report „NowNext 2024“: Neue Trends und die Zukunft des Reisens

Die Reiseindustrie verändert sich kontinuierlich, und mit den raschen Entwicklungen in Technologie, Gesellschaft und Konsumverhalten ist es entscheidend, auf die Trends zu achten, die die Reisegewohnheiten der Zukunft prägen. Die globale Reisebuchungsplattform Omio hat nun ihren ersten Jahresbericht „NowNext“ veröffentlicht, der einen umfassenden Überblick über die Trends und Faktoren gibt, die das Reisen im Jahr 2024 und darüber hinaus bestimmen. In Zusammenarbeit mit dem renommierten Forschungsinstitut Ripple Effect wurde eine umfassende Umfrage unter Reisenden aus Europa und den USA durchgeführt. Die Ergebnisse des Reports zeigen spannende Entwicklungen und veränderte Bedürfnisse der Reisenden, die in den kommenden Jahren die Buchungsentscheidungen beeinflussen werden. Anstieg der Städtereisen und Alleinreisender Ein bemerkenswerter Trend, der im „NowNext 2024“-Report hervorgehoben wird, ist die Renaissance der Städtereisen. In den vergangenen Jahren erlebten abgelegene Destinationen eine größere Beliebtheit, doch nun kehren Reisende zunehmend zu den klassischen Großstädten zurück. Rund 60 Prozent der befragten Reisenden gaben an, dass sie im Jahr 2025 Großstädte besuchen wollen. Kulturelle Hauptstädte wie Paris, London und Rom stehen dabei besonders hoch im Kurs. Interessanterweise ist es nicht nur das klassische Sightseeing, das die Reisenden in die Städte zieht, sondern auch der Wunsch nach kulinarischen Erlebnissen, kulturellen Veranstaltungen wie Konzerten und Sportereignissen. Die Städtereise erlebt damit eine bemerkenswerte Wiederbelebung und wird als eine der beliebtesten Reisearten der kommenden Jahre angesehen. Ein weiterer bemerkenswerter Trend betrifft die steigende Zahl der Alleinreisenden, insbesondere von Männern. Alleinreisen waren bislang vor allem bei Frauen populär, doch der Report zeigt, dass auch immer mehr Männer den Wunsch verspüren, alleine zu

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Vorfall auf Ryanair-Flug: Urinierender Passagier von Polizei abgeführt

Auf einem Ryanair-Flug vom Flughafen East Midlands nach Teneriffa kam es am Montag, den 4. November 2024, zu einem alarmierenden Zwischenfall: Mehrere Passagiere verhielten sich so störend, daß die Crew polizeiliche Unterstützung anforderte. Der Flug FR3152 war planmäßig gestartet, jedoch wurde die Atmosphäre an Bord bald unruhig, als einige Passagiere ihr Fehlverhalten auf die Spitze trieben. Einer der Passagiere urinierte, Berichten zufolge, mitten in den Gang des Flugzeuges, was für Empörung und Unbehagen unter den Mitreisenden sorgte. Ryanair sprach später von einer „kleinen Anzahl störender Passagiere“ und äußerte sich zurückhaltend zur Natur der Vorfälle. Jedoch erfordert eine solche Eskalation eine ernsthafte Überprüfung der Sicherheitsprozeduren und wirft Fragen auf zu der Häufigkeit solcher Ereignisse in der jüngsten Vergangenheit. Der Vorfall auf diesem Flug ist kein Einzelfall. Tatsächlich haben sich Zwischenfälle mit störenden Fluggästen auf Flügen der Billigfluglinie gehäuft, wie Ryanair-CEO Michael O’Leary kürzlich feststellte. Er führt den Anstieg dieser Ereignisse unter anderem auf die längeren Wartezeiten und den Alkoholkonsum an Flughäfen zurück, der besonders in den Sommermonaten signifikant zugenommen habe. Die britische Presse berichtete, die Flugbesatzung habe vor der Landung auf Teneriffa eine Priorisierung des Anfluges angefordert, um die Sicherheit für alle Passagiere zu gewährleisten. Die spanische Polizei stand beim Landeanflug bereit, und die beteiligten Personen wurden nach der Landung gegen 11:00 Uhr von Beamten des Flugzeuges eskortiert. Dies zeigt, wie ernst die Fluggesellschaft und die örtlichen Behörden die Situation nahmen, um eine weitere Eskalation zu verhindern. Eine zunehmende Anzahl von Berichten über Rowdytum und Fehlverhalten auf Flügen deutet auf ein

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China-Airlines-Auftrag: Boeing und Airbus buhlen um Langstreckenorder

China Airlines, die führende taiwanesische Fluggesellschaft, steht kurz vor einer milliardenschweren Entscheidung, ihre Flotte zu erweitern und dabei sowohl Airbus als auch Boeing mit einem Großauftrag zu berücksichtigen. Nach Informationen, die Brancheninsider gegenüber „Reuters“ preisgaben, plant die Airline die Anschaffung von rund 20 neuen Langstreckenflugzeugen. Dieser Großauftrag könnte die Flottenmodernisierung und das zukünftige Wachstum der Fluggesellschaft nachhaltig fördern und gleichzeitig die Konkurrenz zwischen den beiden Luftfahrtgiganten Airbus und Boeing neu entfachen. Der Auftragswert wird auf etwa vier Milliarden US-Dollar geschätzt, wobei genaue Zahlen von der Verhandlungsposition und den gewährten Rabatten abhängen. Entscheidung in einer politisch angespannten Lage Besonders bemerkenswert ist das Timing der Entscheidung: China Airlines möchte die Bestellung wahrscheinlich erst nach den Präsidentschaftswahlen in den USA finalisieren. Taiwan befindet sich in einer sensiblen geopolitischen Lage, da die USA trotz fehlender formeller diplomatischer Beziehungen ein entscheidender Unterstützer des Landes sind. Die politische Situation Taiwans beeinflusst indirekt auch die wirtschaftlichen Entscheidungen großer Unternehmen wie China Airlines. Obwohl China Airlines darauf besteht, daß ihre Entscheidung unabhängig von politischen Einflüssen erfolgt, könnte die Dynamik zwischen den USA, Taiwan und China im Hintergrund durchaus eine Rolle spielen. Die Mehrheit der Fluggesellschaft gehört dem taiwanesischen Staat, was mögliche geopolitische Implikationen zusätzlich verstärkt. Airbus A350-1000 und Boeing 777X im Rennen Für die Modernisierung ihrer Flotte prüft China Airlines die Modelle Airbus A350-1000 und Boeing 777X. Beide Flugzeuge gelten als fortschrittliche Langstreckenjets mit hoher Reichweite und Effizienz, die den Anforderungen der Fluggesellschaft entsprechen könnten, insbesondere als Ersatz für die bestehende Flotte an Boeing 777-300ER-Maschinen. Die Entscheidung zwischen

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Französische Pilotengewerkschaft ruft zu Streik gegen Steuererhöhung auf

Die französische Pilotengewerkschaft SNPL hat ihre Mitglieder für den 14. November 2024 zu einem eintägigen Streik aufgerufen, um gegen eine geplante Erhöhung der Steuer auf Flugtickets zu protestieren. Die französische Regierung plant, die Luftverkehrsabgabe zu verdreifachen, um Mehreinnahmen für den Staatshaushalt zu erzielen. Die Maßnahme soll jährlich etwa eine Milliarde Euro in die Staatskasse spülen und ist Teil des Sparbudgets, mit dem bis 2027 rund 60 Milliarden Euro eingespart werden sollen. Die Gewerkschaft befürchtet jedoch erhebliche Nachteile für die Luftfahrtindustrie im Land, insbesondere für französische Fluggesellschaften wie Air France. Air France reagiert auf den Streikaufruf zurückhaltend und weist darauf hin, dass ein Streik sowohl das Unternehmen als auch die Passagiere treffen könnte. Viele Piloten betrachten den Streikaufruf kritisch, da die Steuerkosten ohnehin an die Passagiere weitergegeben würden. Ähnliche Entwicklungen gibt es auch in Deutschland, wo die Luftverkehrssteuer jüngst um 25 % erhöht wurde. Die deutschen Fluggesellschaften, darunter Ryanair, kritisieren ebenfalls die Belastungen durch Steuern und Gebühren und fordern deren Senkung.

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