Amely Mizzi

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Amely Mizzi

SAS erweitert Inlandsflüge in Schweden zur Verbesserung der Konnektivität

Die schwedische Fluggesellschaft SAS hat angekündigt, ab dem kommenden Jahr zahlreiche neue Inlandsstrecken in Schweden einzuführen. Ziel dieser Maßnahme ist es, die Konnektivität innerhalb des Landes zu verbessern und den Passagieren mehr Flexibilität sowie verbesserte internationale Verbindungen über den Flughafen Stockholm-Arlanda zu bieten. Die neuen Flugverbindungen werden nach Halmstad, Kalmar und Sälen eingerichtet, während die bestehenden Verbindungen von Stockholm nach Visby, Malmö, Helsingborg, Ronneby und Göteborg teils deutlich aufgestockt werden. Diese Erweiterungen erfolgen im Rahmen einer neuen Wet-Lease-Partnerschaft mit Braathens Regional Airways, die ihre gesamte Flotte für SAS betreiben wird. SAS-CEO Anko van der Werff betont, dass diese Zusammenarbeit die Infrastruktur Schwedens stärkt und lokale Regionen besser an internationale Ziele anbindet. Zudem könnte der Schritt auch mit dem Wegfall der Luftverkehrsteuer in Schweden zusammenhängen, was ähnliche Ziele zur Förderung des Luftverkehrs verfolgt. Auch die Billigfluggesellschaft Ryanair hat bereits neue Verbindungen ab Schweden angekündigt, plant jedoch vorerst keine Inlandsflüge.

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LATAM Airlines rüstet Boeing 777 mit Aeroshark-Technologie auf

Die südamerikanische Fluggesellschaft LATAM Airlines plant, vier weitere Boeing 777-300 ER ihrer brasilianischen Tochtergesellschaft mit der innovativen Aeroshark-Technologie auszurüsten. Nach dem erfolgreichen Test einer umgerüsteten Boeing 777 im Dezember 2023, die eine Reduzierung des Treibstoffverbrauchs um rund ein Prozent zeigte, sollen insgesamt fünf Maschinen mit dieser speziellen Folie ausgestattet werden. Aeroshark ist ein Oberflächenfilm, der die strömungsgünstige Struktur von Haifischhaut imitiert. Die Folie, die von BASF und Lufthansa Technik entwickelt wurde, verfügt über etwa 50 Mikrometer große Rippen. Durch die Anwendung auf mehreren hundert Quadratmetern der Rumpf- und Triebwerksgondeln wird der Luftwiderstand verringert, was zu einer Reduktion des Treibstoffverbrauchs und des CO2-Ausstoßes führt.

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Jetblue-Economy: Nur noch kalte Speisen auf der Langstrecke

Die amerikanische Fluggesellschaft Jetblue hat angekündigt, dass auf ihren transatlantischen Flügen in der Economy Class künftig ausschließlich kalte Mahlzeiten angeboten werden. Diese Änderung betrifft alle Flüge, unabhängig vom Flugzeugtyp oder Abflugort. Zuvor hatten Passagiere auf bestimmten Flügen mit Airbus A321neo die Möglichkeit, heiße Mahlzeiten zu genießen. Die Standardisierung der Menüauswahl soll als Maßnahme zur Kosteneinsparung dienen. Die Entscheidung, die Mahlzeitenoptionen zu reduzieren, steht im Kontext der Bemühungen der Fluggesellschaft, ihre Betriebskosten zu senken. Laut Jetblue wird die Qualität der kalten Mahlzeiten nicht beeinträchtigt, jedoch wird der Komfort für die Passagiere durch den Wegfall heißer Gerichte eingeschränkt. Diese Maßnahme könnte auch Auswirkungen auf die Wahrnehmung des Kundenservice der Airline haben, insbesondere in einem Markt, in dem viele Fluggesellschaften um die Gunst der Passagiere konkurrieren.

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Warnstreik führt zu Flugausfällen an Flughäfen Leipzig/Halle und Dresden

Ein ganztägiger Warnstreik der Beschäftigten der Lufthansa Airport Services hat am Mittwoch an den Flughäfen Leipzig/Halle und Dresden zahlreiche Flugausfälle verursacht. In Leipzig/Halle wurden neun Flüge gestrichen, darunter Verbindungen nach Frankfurt, Mallorca, Wien und Düsseldorf. In Dresden fielen ebenfalls Flüge nach Frankfurt, München, Mallorca, Zürich und Düsseldorf aus. Der Streik wurde von der Gewerkschaft Verdi organisiert, da die Tarifverhandlungen für die Tochtergesellschaften Airport Services Leipzig und Dresden bisher erfolglos blieben. Die Lufthansa kündigte inzwischen an, beide Unternehmen zu schließen und deren Aufgaben an externe Dienstleister zu vergeben. Rund 140 Beschäftigte sind von der Schließung betroffen. Besonders betroffen sind Passagiere, die diese Verbindungen als Zubringer nutzen, da in einigen Bundesländern Herbstferien begonnen haben.

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Airbus auf der Zielgeraden: A321XLR bereit für den ersten Kunden Iberia

Am 1. Oktober 2024 hat Airbus einen wichtigen Meilenstein auf dem Weg zur Auslieferung des ersten A321XLR-Flugzeugs an seinen Erstkunden Iberia erreicht. Das neue Modell, das für seine außergewöhnliche Reichweite und Effizienz bekannt ist, hat seine erste Flugerprobung erfolgreich am Airbus-Flugplatz in Hamburg-Finkenwerder absolviert. Dieser Test markiert nicht nur einen entscheidenden Schritt in der Entwicklung des Flugzeugs, sondern auch eine neue Ära in der Luftfahrtindustrie, in der Effizienz und Nachhaltigkeit eine zentrale Rolle spielen. Die Airline plant, das Flugzeug bereits Ende Oktober in Betrieb zu nehmen, was für den Flugzeughersteller und die Luftfahrtbranche insgesamt von großer Bedeutung ist. Ein technologischer Fortschritt für Airbus Die A321XLR (Extra Long Range) ist das neueste Mitglied der Airbus A320-Familie und verspricht eine bemerkenswerte Reichweite von bis zu 8.700 Kilometern, was sie ideal für Transatlantikflüge und längere internationale Routen macht. Durch den Einsatz von modernsten Technologien, darunter hocheffiziente Triebwerke und ein aerodynamisches Design, bietet die A321XLR nicht nur eine bessere Treibstoffeffizienz, sondern auch einen reduzierten CO₂-Ausstoß im Vergleich zu vorherigen Modellen. Die Testflüge, die in Hamburg durchgeführt wurden, sind ein wesentlicher Bestandteil des umfangreichen Prüfprozesses, den Airbus für alle neuen Flugzeuge durchführt. Während des vierstündigen Tests über Norddeutschland und die Nordsee flog das Flugzeug mehrere Kreismuster, um verschiedene Flugmanöver zu überprüfen und die Leistungsfähigkeit zu bewerten. Die A321XLR trägt derzeit die vorläufige Registrierung D-AVYR, die jedoch bei der Übernahme durch Iberia in EC-OIL geändert wird. Iberia bereitet sich auf den Einsatz vor Iberia, die nationale Fluggesellschaft Spaniens, hat bereits Pläne für den Einsatz der A321XLR

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TUM Convergence Center: Neuer Innovationsstandort am Flughafen München geplant

Die Lufthansa Group, die Technische Universität München (TUM) und der Flughafen München haben ein gemeinsames Innovationsprojekt gestartet. Mit dem „TUM Convergence Center“ entsteht auf rund 20.400 Quadratmetern des LabCampus am Münchner Flughafen ein Forschungszentrum, das Wirtschaft und studentisches Engagement vernetzen soll. In Anwesenheit von Bayerns Wissenschaftsminister Markus Blume und Finanzminister Albert Füracker wurde ein entsprechender Letter of Intent unterzeichnet. Zu den Forschungsschwerpunkten des neuen Zentrums zählen Luftfahrt, Mobilität, Robotik und Sicherheit. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf der nachhaltigen Weiterentwicklung der Luftfahrt. Das Zentrum soll eine Plattform bieten, auf der Studierende, Wissenschaftler, Start-ups und Wirtschaftspartner gemeinsam an innovativen Projekten arbeiten. Die Initiative ist ein wichtiger Schritt, um München als bedeutenden Standort für Forschung und Entwicklung weiter zu stärken und neue Lösungen für die Luftfahrt zu finden.

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Cargo: Asiana Airlines und Flughafen Wien feiert 25er

Der Flughafen Wien und Asiana Airlines haben in diesem Jahr ein bedeutendes Jubiläum gefeiert: 25 Jahre erfolgreicher Partnerschaft im Bereich Luftfracht. Seit dem ersten Frachtflug im Jahr 1999 hat die südkoreanische Fluggesellschaft mehr als 370.000 Tonnen Luftfracht zwischen Wien und Incheon transportiert und damit einen wesentlichen Beitrag zur wirtschaftlichen Vernetzung zwischen Österreich und Südkorea geleistet. Dieses Jubiläum wurde mit einer festlichen Abendveranstaltung gewürdigt, bei der hochrangige Vertreter beider Partner, einschließlich Sang Wook Ham, Botschafter der Republik Korea in Österreich, und Michael Zach, Senior Vice President Ground Handling & Cargo Operations der Flughafen Wien AG, anwesend waren. Ein wichtiger Knotenpunkt im internationalen Luftverkehr Asiana Airlines, eine der führenden Fluggesellschaften Südkoreas mit Sitz in Seoul und dem internationalen Flughafen Incheon als Basis, hat sich seit 1999 als bedeutender Player im internationalen Luftfrachtverkehr etabliert. Die Fluggesellschaft verbindet mit ihrem globalen Netzwerk zentrale Wirtschaftszentren in Asien, Nordamerika und Europa und hat den Flughafen Wien als ihren wichtigsten europäischen Logistik-Drehkreuz auserkoren. Der Flughafen spielt eine zentrale Rolle für Asiana Airlines, insbesondere im Hinblick auf die Automobilproduktion in Zentral- und Osteuropa, die für die Region von großer Bedeutung ist. Aktuell führt Asiana Airlines wöchentlich sechs Frachtflüge mit Boeing 747 zwischen Wien und Incheon durch. Pro Flug transportiert die Airline im Durchschnitt 45 Tonnen Fracht, sowohl im Import als auch im Export. Diese regelmäßigen Flüge gewährleisten eine effiziente Anbindung und ermöglichen Unternehmen in Österreich und Südkorea den Zugang zu wichtigen Märkten. Die langjährige Partnerschaft hat nicht nur die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen den beiden Ländern gestärkt, sondern auch

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Cebu Pacific bestellt 70 Airbus A321neo

Die philippinische Low-Cost-Airline Cebu Pacific setzt ihren Expansionskurs fort und bekräftigt ihr Engagement für Effizienz und Nachhaltigkeit mit einer bedeutenden Investition: Das Unternehmen hat eine festgelegte Bestellung von 70 Airbus A321neo unterzeichnet, was eine Absichtserklärung aus dem Juli dieses Jahres bestätigt. Der Abschluss dieses Kaufvertrags signalisiert nicht nur einen Meilenstein für die Fluggesellschaft, sondern auch für Airbus, da Cebu Pacific auf bewährte Technologien setzt, um seine Flotte zu modernisieren und gleichzeitig seinen CO₂-Fußabdruck erheblich zu reduzieren. Effizienz im Fokus Mike Szucs, CEO von Cebu Pacific, unterstrich bei der Vertragsunterzeichnung in Manila die strategische Bedeutung dieses Deals. Mit der Entscheidung für die A321neo verfolgt die Fluggesellschaft klare Ziele: betriebliche Effizienz, Nachhaltigkeit und die Implementierung innovativer Technologien. Szucs hob hervor, dass der Einsatz dieser Flugzeuge entscheidend dazu beitragen wird, die Umweltauswirkungen der Airline zu minimieren. Die neuen Flugzeuge werden den CO₂-Ausstoß pro Flugzeug um mehr als 20 % senken, was vor allem durch den Einsatz von Triebwerken der neuen Generation und sogenannten Sharklets – einer speziellen Flügeltechnologie – erreicht wird. Für Cebu Pacific bedeutet dies nicht nur eine Verbesserung des ökologischen Fußabdrucks, sondern auch eine höhere Wettbewerbsfähigkeit im hart umkämpften Luftfahrtmarkt. Die Effizienz der A321neo wird der Airline dabei helfen, die Betriebskosten zu senken und gleichzeitig höhere Servicestandards zu bieten. Dies kommt nicht nur der Umwelt, sondern auch den Passagieren zugute, die von günstigeren Ticketpreisen profitieren könnten. Stärkung der Marktposition in Asien Die Entscheidung für den Airbus A321neo spiegelt auch das langfristige Wachstumsziel von Cebu Pacific wider, insbesondere im asiatisch-pazifischen Raum. Die

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SkyUp Airlines verzeichnet deutliche Expansion im Chartergeschäft

SkyUp Airlines konnte in der Sommersaison 2024 ein signifikantes Wachstum im Chartergeschäft verzeichnen. Im Vergleich zum Vorjahr steigerte die ukrainische Fluggesellschaft die Anzahl ihrer Partner um 75 Prozent. Neue Kooperationen wurden mit Reiseveranstaltern aus Ländern wie Rumänien, Polen, Italien, Deutschland und der Türkei geschlossen. Zwischen April und August 2024 führte SkyUp Airlines insgesamt 2.330 Charterflüge durch, was einem Anstieg der Passagierzahlen um 45 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Die Airline plant bereits weitere Verbesserungen und Vorbereitungen für die nächste Sommersaison, um den Service weiter zu optimieren.

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Streik: Boeing will die Krankenversicherungen streichen

Die Beziehung zwischen Boeing und seinen Arbeitnehmern ist auf einem kritischen Tiefpunkt angelangt. Boeing will nun den streikenden Mitarbeitern die Krankenversicherung streichen. Die Gewerkschaft zeigt sich empört. Der seit Wochen anhaltende Streik von rund 33.000 Beschäftigten des US-Flugzeugherstellers in den Bundesstaaten Washington, Kalifornien und Oregon wurde durch eine umstrittene Entscheidung der Unternehmensleitung weiter angeheizt: Boeing kündigte an, den Krankenversicherungsschutz der streikenden Belegschaft auszusetzen. Diese Maßnahme führte zu massiven Protesten der Gewerkschaft International Association of Machinists and Aerospace Workers (IAM), die die Streikenden vertritt. Hintergrund des Streiks und die Forderungen der Arbeitnehmer Der Streik, der im September 2024 begann, ist das Resultat gescheiterter Verhandlungen über Lohnerhöhungen und Rentenpläne. Zu den Hauptforderungen der IAM-Gewerkschaft gehört eine 40-prozentige Lohnerhöhung sowie die Wiederherstellung des Rentenplans, der vor rund zehn Jahren abgeschafft wurde. Trotz mehrerer Verhandlungsrunden und eines Schlichtungstreffens Ende September konnte bisher keine Einigung erzielt werden. Die Beschäftigten sind entschlossen, ihre Rechte durchzusetzen, doch Boeing zeigt sich hartnäckig. Die Entscheidung des Unternehmens, den Krankenversicherungsschutz für die Streikenden und ihre Familien ab dem 30. September 2024 auszusetzen, wenn keine Einigung erzielt wird, hat den Konflikt verschärft. Diese Maßnahme stößt nicht nur auf heftigen Widerstand der Gewerkschaft, sondern sorgt auch in der Öffentlichkeit für Empörung. Die Reaktion der Gewerkschaft Die IAM-Gewerkschaft bezeichnete die Entscheidung von Boeing, den Krankenversicherungsschutz auszusetzen, als „Fehler“. In einer am 1. Oktober 2024 veröffentlichten Erklärung kritisierte Brian Bryant, der internationale Präsident der IAM, die Maßnahme scharf. Er betonte, dass die Gesundheit von 33.000 Familien gefährdet sei, und verurteilte die Boeing-Führung für ihre

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