Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Südsudan: Renegade Air Dash 8-300 landet trotz Verlust des Hauptfahrwerks sicher

Am 8. August 2024 wurde die Welt der Luftfahrt durch einen spektakulären Vorfall im Südsudan aufgeschreckt. Eine de Havilland Dash 8-300 der Fluggesellschaft Renegade Air, die im Auftrag des Welternährungsprogramms der Vereinten Nationen (UN WFP) operierte, erlitt beim Start einen schweren technischen Schaden. Trotz des Verlusts der Hauptfahrwerksräder und eines Teils der Fahrwerksstreben gelang es der Crew, das Flugzeug sicher zu landen und alle 38 Personen an Bord zu evakuieren. Dieser Vorfall wirft Fragen zur Luftfahrtsicherheit auf und ist Teil einer Reihe von Vorfällen, die die Luftfahrtoperationen im Südsudan in den letzten Jahren belastet haben. Der betroffene Flug, der von Maban nach Malakal im Südsudan unterwegs war, geriet während des Starts in eine ernste Situation. Laut Berichten von **The Aviation Herald** kollidierte die Dash 8-300 mit einem Deich auf der Startbahn. Die Kollision führte zum Verlust der Hauptfahrwerksräder und beschädigte Teile der Fahrwerksstreben. Diese Art von Schaden stellt eine erhebliche Gefahr für die Stabilität und Kontrolle des Flugzeugs dar. Trotz des ernsten Schadens entschied sich die Besatzung, den Flug fortzusetzen. Dies war möglicherweise die beste Entscheidung, um eine Notlandung auf unvorbereitetem Terrain zu vermeiden. Beim Anflug auf Malakal ging das Flugzeug in eine Warteschleife, um überschüssigen Treibstoff abzulassen, bevor es zur Bauchlandung ansetzte. Die Landung verlief glücklicherweise ohne weitere Komplikationen, und die Rettungsdienste der Region unterstützten umgehend die Evakuierung und Sicherung des Flugzeugs. Ermittlungen und Sicherheitsüberprüfungen Wie bei jedem schwerwiegenden Vorfall in der Luftfahrt wurde auch in diesem Fall eine gründliche Untersuchung eingeleitet. Ziel ist es herauszufinden, wie es zu

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JetBlue Airways legt Einspruch gegen Codeshare-Abkommen von Delta und SAS ein

JetBlue Airways hat beim US-Verkehrsministerium Einspruch gegen das geplante Codeshare-Abkommen zwischen Delta Air Lines und SAS Scandinavian Airlines eingelegt. Hintergrund ist die Ablehnung eines ähnlichen Abkommens von JetBlue mit Air Serbia. etBlue fordert, dass das Ministerium die Stellungnahmen der EU, Italiens und Kroatiens abwartet, bevor eine Entscheidung getroffen wird. Der Einspruch verdeutlicht Spannungen im internationalen Luftverkehrssektor, insbesondere hinsichtlich der Fairness bei der Genehmigung solcher Abkommen.

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Qantas ändert Streckenführung für Perth-London-Verbindung

Qantas hat die Streckenführung ihrer Flüge zwischen Perth und London-Heathrow angepasst. Laut Berichten des Portals „Aeroroutes“ erfolgt der Flug nach London nun mit einem Zwischenstopp in Singapur, während der Rückflug nach Perth weiterhin nonstop durchgeführt wird. Die Flüge werden mit einer Boeing 787-9 durchgeführt, die für ihre Langstreckenreichweite bekannt ist. Diese Änderung soll den Reisenden mehr Flexibilität und eine zusätzliche Reisemöglichkeit bieten. Das australische Luftfahrtunternehmen wollte auf Anfrage die auch im Reservierungssystem ersichtliche Änderung nicht näher kommentieren.

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Southwest Airlines: Mitarbeiter stiehlt Fluggutscheine im Wert von 79.000 Dollar

Ein Skandal erschüttert die amerikanische Fluggesellschaft Southwest Airlines: Ein ehemaliger Mitarbeiter hat Hunderte von Fluggutscheinen im Gesamtwert von 79.000 US-Dollar gestohlen. Der Vorfall, der sich am St. Louis Lambert International Airport ereignete, wurde erst im August 2024 öffentlich, obwohl die internen Ermittlungen bereits im Vorjahr abgeschlossen wurden. Dieser Vorfall wirft nicht nur Fragen zur Sicherheit und Kontrolle innerhalb der Fluggesellschaft auf, sondern auch zur Integrität der Mitarbeiter und den möglichen Auswirkungen auf die Kunden. Am 1. August 2023 begannen die Ermittlungen von Southwest Airlines, nachdem Unregelmäßigkeiten in der Ausgabe von Fluggutscheinen festgestellt wurden. Es dauerte fast zwei Monate, bis die Fluggesellschaft am 28. September 2023 den Umfang des Diebstahls feststellen konnte. Doch es sollte fast ein weiteres Jahr dauern, bis die Details des Vorfalls an die Öffentlichkeit gelangten. Erst am 8. August 2024 wurden die Informationen den lokalen Medien in St. Louis bekannt gegeben. Der Täter, ein ehemaliger Kundendienstmitarbeiter von Southwest Airlines, nutzte seine Position, um Fluggutscheine zu stehlen und zu fälschen. In einer schriftlichen Erklärung gestand er, die Namen früherer Passagiere verwendet zu haben, um Hunderte von gefälschten Fluggutscheinen zu drucken, die er anschließend für seinen persönlichen Vorteil einsetzte. Umfang des Diebstahls und die Ermittlungen Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft von St. Louis ergaben, dass der Mitarbeiter insgesamt Fluggutscheine im Wert von 79.000 Dollar gestohlen hatte. Bei einer Durchsuchung seines Arbeitsbereichs durch die Flughafenpolizei von St. Louis gab der Verdächtige 119 Reisegutscheine im Wert von 36.300 Dollar zurück. Darüber hinaus stellte sich heraus, dass der Mitarbeiter die restlichen Gutscheine in

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Securitas übernimmt Sicherheitskontrollen am Flughafen Dresden

Die Sicherheitskontrollen am Flughafen Dresden werden ab sofort von Securitas durchgeführt, nachdem dem bisherigen Dienstleister ESA Luftsicherheit aufgrund ausbleibender Lohnzahlungen der Vertrag gekündigt wurde. Bereits an den Flughäfen Berlin-Brandenburg und Weeze hatte ESA aus denselben Gründen den Auftrag verloren. Tobias Soppart, Geschäftsführer und Segment Director Aviation bei Securitas Deutschland, betonte die schnelle und reibungslose Übernahme der Aufgaben sowie die Zuverlässigkeit von Securitas als Partner der Bundespolizei und der Luftfahrtbranche. Leonard Menz, Operativer Geschäftsführer bei Securitas, versicherte den 80 übernommenen Mitarbeitenden sichere Arbeitsplätze und pünktliche Gehaltszahlungen. Trotz früherer Beruhigungen durch den Flughafen und die Bundespolizei scheint sich die Situation in Dresden unter ESA nicht verbessert zu haben.

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Swiss verlängert Einstellung der Flüge nach Tel Aviv und Beirut erneut

Inmitten der anhaltenden geopolitischen Spannungen im Nahen Osten hat die schweizerische Fluggesellschaft Swiss beschlossen, die Einstellung ihrer Flüge nach und von Tel Aviv sowie Beirut bis einschließlich Freitag, den 21. August 2024, zu verlängern. Diese Entscheidung reflektiert die anhaltenden Sicherheitsbedenken und die Notwendigkeit, die Lufträume über Iran, Irak und Israel zu meiden. Die Verlängerung der Flugsperre verdeutlicht die Schwierigkeiten, die internationale Fluggesellschaften bei der sicheren Durchführung von Flügen in Krisengebieten haben. Die Entscheidung von Swiss, ihre Flüge nach Tel Aviv und Beirut bis zum 21. August 2024 auszusetzen, folgt auf eine detaillierte Prüfung der Sicherheitslage im Nahen Osten. Der Entscheidungsprozess beinhaltete die Analyse aktueller sicherheitsrelevanter Informationen sowie Konsultationen mit internationalen und lokalen Behörden. In den letzten Wochen sind die Spannungen in der Region gestiegen, was die Luftfahrtindustrie vor erhebliche Herausforderungen stellt. Im August 2023 eskalierten die Konflikte in der Region, was zu einer erheblichen Erhöhung der Risiken für den zivilen Luftverkehr führte. Die Lufträume über Iran, Irak und Israel wurden in der Folge von vielen internationalen Fluggesellschaften als risikobehaftet eingestuft. Diese Regionen sind strategisch wichtig, jedoch auch von geopolitischen Auseinandersetzungen betroffen, die die Sicherheit des Flugverkehrs beeinträchtigen können. Auswirkungen auf die Passagiere und Serviceleistungen Swiss bedauert die Unannehmlichkeiten, die die Aussetzung der Flüge für ihre Passagiere verursacht. Die Airline hat Maßnahmen ergriffen, um betroffenen Reisenden entgegenzukommen. Diese beinhalten die kostenlose Umbuchung auf ein späteres Reisedatum oder die vollständige Erstattung des Ticketpreises. Swiss betont, dass die Sicherheit ihrer Passagiere und Besatzungen immer höchste Priorität hat und dass alle verfügbaren Maßnahmen ergriffen

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Tabea Hasler wird neue Head of Revenue Steering bei Swiss

Swiss International Air Lines (Swiss) hat Tabea Hasler zur neuen Head of Revenue Steering ernannt. Sie tritt die Position am 1. September 2024 an und übernimmt die Verantwortung für das Ertragsmanagement und die Flugsteuerung von Swiss in Zürich und Genf sowie von Edelweiss. Hasler, die derzeit als Head of Digital Ecosystem Steering & Innovation für die Lufthansa Group tätig ist, folgt auf Christian Sigg, der im Juli 2024 die Leitung der Ground Operations bei Swiss übernommen hat. In ihrer neuen Rolle wird Hasler an Heike Birlenbach, Chief Commercial Officer von Swiss, sowie an Ulrich Lindner, Vice President Offer Steering & Ancillaries der Lufthansa Group, berichten. Hasler bringt umfangreiche Erfahrung im Revenue Management und digitalen Vertrieb mit. Sie war seit 2021 in führender Position bei der digitalen Vertriebseinheit der Lufthansa Group tätig und hat die digitale Transformation des Konzerns maßgeblich mitgestaltet. Ihre akademische Ausbildung umfasst ein technisches Masterstudium in Volkswirtschaftslehre sowie ein Certificate of Advanced Studies (CAS) in Artificial Intelligence & Software Development von der ETH Zürich.

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Air Astana Group erweitert Flotte mit sieben Airbus A321LR

Die Air Astana Group, die größte Airline-Gruppe in Zentralasien und dem Kaukasus, setzt ihre Flottenexpansion fort und hat mit der Air Lease Corporation einen Leasingvertrag für sieben Airbus A321neo LR abgeschlossen. Die neuen Flugzeuge sollen ab 2026 ausgeliefert werden. Zur Air Astana Group gehören die Full-Service-Airline Air Astana sowie der Low-Cost-Carrier FlyArystan. Bis 2028 plant die Gruppe, ihre Gesamtflotte auf 80 Flugzeuge auszubauen. Die Erweiterung unterstreicht die strategische Bedeutung der Region im internationalen Luftverkehr und das Wachstumspotenzial der Gruppe.

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Ryanair nutzt verspätete Flugzeuglieferungen zur Stabilisierung des Aktienkurses

Die größte europäische Billigfluggesellschaft Ryanair sieht sich in den letzten Wochen einem erheblichen Rückgang ihres Aktienkurses gegenüber, der durch eine kürzlich ausgegebene Gewinnwarnung noch verschärft wurde. Um den fallenden Kurs zu stabilisieren und Investoren zu beruhigen, plant die Airline, ihre ungenutzten Mittel aus verspäteten Flugzeuglieferungen gezielt zu nutzen. Das Unternehmen kündigte an, sein laufendes Aktienrückkaufprogramm signifikant aufzustocken, was als Strategie zur Stützung des Aktienkurses und Verbesserung der Marktposition gedeutet wird. Die Ursache für die finanzielle Umstellung bei Ryanair liegt in den verspäteten Auslieferungen der Boeing 737 Max, die zu einem Übermaß an verfügbaren Barmitteln auf den Konten der Airline geführt haben. Ryanair hatte ursprünglich mit einem kontinuierlichen Zufluss neuer Flugzeuge gerechnet, doch die Verzögerungen in der Produktion und Auslieferung haben diese Pläne durchkreuzt. In der Folge stehen der Airline aktuell weit mehr Mittel zur Verfügung, als ursprünglich eingeplant. Die Boeing 737 Max sollte Ryanair helfen, ihre Flotte zu modernisieren und ihre Marktstellung auszubauen. Die Verzögerungen haben jedoch nicht nur die Expansion gehemmt, sondern auch dazu geführt, dass Ryanair über eine größere Menge an verfügbaren Barmitteln verfügt, die bislang ungenutzt auf den Konten der Airline lagen. Aktienrückkäufe als Strategie zur Kursstützung Um den sinkenden Aktienkurs abzufedern und das Vertrauen der Investoren zurückzugewinnen, hat Ryanair beschlossen, diesen überschüssigen Cashflow zu nutzen. Das Unternehmen wird in den kommenden sechs bis neun Monaten zusätzliche eigene Aktien im Wert von 800 Millionen Euro zurückkaufen. Dies wird das Gesamtvolumen des laufenden Rückkaufprogramms auf 1,5 Milliarden Euro erhöhen. Diese Maßnahme soll nicht nur den Kurs stützen, sondern

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Neue Flugverbindung: Taiwan bietet täglichen Flug nach Okinawa an

Ab dem 28. Oktober 2024 wird eine neue tägliche Flugverbindung von Taipei nach Okinawa angeboten. Diese Verbindung erleichtert Reisenden aus Wien den Zugang zu der japanischen Inselgruppe Okinawa, die für ihre subtropische Schönheit und kulturelle Vielfalt bekannt ist. Der Flug wird mit einem modernen Airbus A321neo durchgeführt, der über Annehmlichkeiten wie Lie-Flat-Sitze in der Business Class und kostenloses WLAN verfügt. Die besten Reisezeiten für Okinawa sind von April bis Juni sowie von Oktober bis Dezember. Zusätzlich können Passagiere während eines Zwischenstopps in Taipei eine kostenlose Halbtagestour genießen.

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