Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Klimakleber-Aktion am Flughafen Sylt floppt

Am Samstagvormittag, dem 5. August 2023, sorgte eine Protestaktion der Klimaaktivistengruppe „Letzte Generation“ auf dem Flughafen der Nordseeinsel Sylt für Aufsehen. Zwei Aktivisten der Gruppe, die sich in den letzten Jahren durch drastische Protestformen in den Medien einen Namen gemacht hat, drangen durch ein Loch im Sicherheitszaun auf das Flughafengelände vor und klebten sich in unmittelbarer Nähe eines Privatjets am Boden fest. Ihr Ziel, das Flugzeug mit Farbe zu besprühen, wurde jedoch durch das schnelle Eingreifen des Flughafenpersonals vereitelt. Ein dritter Aktivist wurde bereits am Zaun von der Polizei gestoppt und abgeführt. Trotz der dramatischen Aktion blieb der Flugverkehr auf dem Flughafen Sylt ungestört. Die „Letzte Generation“ ist eine Protestbewegung, die sich für radikale Maßnahmen zum Schutz des Klimas einsetzt. Die Gruppe ist bekannt für ihre medienwirksamen Aktionen, bei denen sie häufig den zivilen Ungehorsam als Mittel einsetzt, um auf die Dringlichkeit der Klimakrise aufmerksam zu machen. Am Samstag richteten sich die Aktivisten gegen den Flughafen Sylt, der für den regen Verkehr von Privatjets bekannt ist. Diese Flugzeuge, die meist von wohlhabenden Urlaubern genutzt werden, stehen sinnbildlich für den übermäßigen CO2-Ausstoß einer privilegierten Minderheit, was die Aktivisten anprangern wollten. Nach dem Eindringen in das Flughafengelände klebten sich die beiden Aktivisten neben dem Jet am Boden fest, um den Flugbetrieb zu stören und ihre Botschaft zu verbreiten. Allerdings wurde ihr Versuch, das Flugzeug mit Farbe zu markieren, durch das schnelle Handeln der Flughafenmitarbeiter verhindert. Diese schritten unmittelbar nach dem Eindringen der Aktivisten ein, sicherten den Bereich ab und riefen die Polizei.

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Flughafenverband ADV bietet „Letzter Generation“ Dialog an

Der Flughafenverband ADV hat der Klimaschutzbewegung „Letzte Generation“ in einem offenen Brief ein Gesprächsangebot unterbreitet. Anlass sind die wiederholten Störaktionen der Gruppe an deutschen Flughäfen. Der Hauptgeschäftsführer des ADV betonte in dem Schreiben, dass der Klimawandel eine ernstzunehmende Herausforderung sei, die jedoch durch Dialog und Zusammenarbeit gelöst werden müsse, nicht durch kriminelle Aktionen wie Blockaden von Rollbahnen. Der ADV schlägt vor, in einem Gespräch sowohl die Klimapolitik und CO2-Reduktionsmaßnahmen des Luftverkehrs als auch die sicherheitsrelevanten Auswirkungen der Aktionen der „Letzten Generation“ zu erörtern.

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Konflikt um Tarifverhandlungen für Discover-Piloten spitzt sich zu

Die Vereinigung Cockpit (VC) kritisiert die Entscheidung des Lufthansa-Managements, die Tarifverhandlungen für die Piloten der Tochtergesellschaft Discover nicht mit der VC, sondern mit der Gewerkschaft Verdi abzuschließen. Die VC hatte über anderthalb Jahre hinweg versucht, eine Tariflösung für die Cockpitbesatzungen zu erreichen und zeigt sich enttäuscht, dass die Lufthansa eine Vereinbarung mit einer Gewerkschaft treffen will, die nach Ansicht der VC keinen Rückhalt in der Belegschaft habe. Der Präsident der VC, Andreas Pinheiro, betonte, dass die Entscheidung der Lufthansa das langjährige Prinzip der Sozialpartnerschaft in der Unternehmensgruppe untergrabe. Die VC plant nun eine Urabstimmung unter ihren Mitgliedern, um über mögliche Arbeitskampfmaßnahmen im Sommer und darüber hinaus zu entscheiden, falls die Lufthansa weiterhin eine Einigung mit der VC ausschließt.

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Aer Lingus schließt Cargo-Basis Shannon

In einer bedeutenden Entscheidung hat Aer Lingus, die irische Tochtergesellschaft der International Airlines Group (IAG), die Schließung ihrer Frachtanlage am Flughafen Shannon bestätigt. Der Schritt, der bis Ende 2024 umgesetzt werden soll, markiert das Ende einer Ära für die westirische Stadt und wirft Fragen über die wirtschaftlichen Perspektiven und die zukünftige Rolle des Flughafens Shannon auf. Die Entscheidung, die Frachtanlage in Shannon zu schließen, wurde von Aer Lingus nach einer umfassenden Überprüfung des Betriebs durch die IAG International Airlines Group Cargo getroffen. In einer offiziellen Mitteilung erklärte das Unternehmen, dass die Anlage aufgrund des Rückgangs der Nachfrage und der damit verbundenen hohen Investitionskosten nicht länger wirtschaftlich tragbar sei. Die bestehenden Strukturen benötigen erhebliche Investitionen, die durch das aktuelle Volumen der Frachtaktivitäten nicht gerechtfertigt sind. Aer Lingus betonte, dass die Entscheidung nicht leicht gefallen sei. In den vergangenen Jahren wurden erhebliche Anstrengungen unternommen, um den Standort Shannon als Frachtzentrum zu stärken. Dazu gehörte die Umleitung von Frachtaufträgen aus anderen Bereichen des Unternehmens. Dennoch konnte diese Strategie den Rückgang der Frachtaktivitäten nicht kompensieren. Auswirkungen auf die lokale Wirtschaft Die Schließung der Frachtanlage wird nicht nur Aer Lingus, sondern auch die lokale Wirtschaft in Shannon und Umgebung betreffen. Die Frachtabwicklung am Flughafen Shannon war ein bedeutender Wirtschaftsfaktor und bot zahlreiche Arbeitsplätze. Der Verlust der Anlage könnte daher erhebliche Auswirkungen auf die Beschäftigungssituation und die wirtschaftliche Stabilität der Region haben. Bereits 2021 hatte Aer Lingus ihre Crew-Basis in Shannon geschlossen, was als weiterer Rückschlag für die Stadt und ihren Flughafen betrachtet wurde. Die nun

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Flughafen Brüssel verzeichnet im Juli 2024 starkes Wachstum

Der Flughafen Brüssel konnte im Juli 2024 mit 2,5 Millionen Passagieren ein Wachstum von 5 % im Vergleich zum Vorjahresmonat verzeichnen und damit die höchste monatliche Passagierzahl seit 2019 erreichen. Hauptgrund für das starke Passagieraufkommen war der Beginn der Sommerferien. Zudem stellte der Flughafen mit durchschnittlich 152 Passagieren pro Flug einen neuen Rekord auf. Neben dem Passagierwachstum legte auch das Luftfrachtaufkommen um 6 % zu, wobei insgesamt 61.000 Tonnen Fracht umgeschlagen wurden. Besonders stark wuchs die Beiladefracht, während das Vollfrachtsegment leicht rückläufig war. Die wichtigsten Handelsregionen für den Frachtverkehr waren Asien, Afrika und Nordamerika. Die Zahl der Flugbewegungen stieg um 3 % auf 19.212, was ebenfalls auf das gestiegene Passagier- und Frachtaufkommen zurückzuführen ist.

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Flughafen BER verzeichnet starkes Passagierwachstum im Juli 2024

Der Flughafen Berlin Brandenburg (BER) hat im Juli 2024 ein deutliches Passagierwachstum verzeichnet. Mit über 2,36 Millionen Fluggästen stieg das Aufkommen im Vergleich zum Vorjahresmonat um 7,1 Prozent. Trotz dieses Zuwachses bleibt das Passagieraufkommen unter den Werten des Vor-Corona-Jahres 2019, als an den Flughäfen Tegel und Schönefeld rund 3,36 Millionen Passagiere gezählt wurden. Von Januar bis Juli 2024 reisten insgesamt 14,19 Millionen Passagiere über den BER, was einem Anstieg von 11,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum entspricht. Der verkehrsreichste Tag war der 15. Juli 2024, als 90.316 Passagiere nach dem Finale der EURO 2024 in Berlin abreisten. Auch die Zahl der Flugbewegungen nahm zu: Im Juli 2024 starteten und landeten am BER 17.312 Flugzeuge, was 1.185 mehr als im Vorjahr sind. Gleichzeitig konnte der Flughafen ein deutliches Wachstum im Luftfrachtbereich verzeichnen. Mit rund 4.085 Tonnen Fracht stieg das Volumen um 48,9 Prozent im Vergleich zum Juli 2023 und übertraf die Werte von 2019 um 27,4 Prozent.

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A&O Hostels eröffnet zweites Haus in Großbritannien in Brighton

Die A&O Hostels haben ihr zweites Haus in Großbritannien eröffnet. Das neue A&O Hostel Brighton Palace Pier liegt im Herzen des berühmten Seebads Brighton und bietet 50 Zimmer mit insgesamt 186 Betten. Das denkmalgeschützte Gebäude aus der Regency-Epoche, das ursprünglich 1819 als Hotel erbaut wurde, dient nun als neues Schmuckstück der größten Hostelkette Europas. CEO Oliver Winter zeigt sich begeistert von der „tollen Architektur und sehr guten Erreichbarkeit“ des neuen Standorts. Umfangreiche Modernisierungsarbeiten sind für die Wintermonate geplant, wobei rund 1,45 Millionen Euro investiert werden sollen. Das A&O Brighton fügt sich in die nachhaltige Expansionsstrategie des Unternehmens ein, die auf langfristig erfolgreiche Standorte setzt. Das Hostel ist ein weiteres Beispiel für den Boutique-Charakter, den A&O zunehmend anstrebt, nachdem ähnliche Konzepte bereits in Städten wie Budapest erfolgreich umgesetzt wurden. Brighton, nur eine Stunde von London entfernt, bietet seinen Gästen eine Mischung aus Strand-, Stadt- und Kulturleben und gilt als beliebte Destination. A&O Hostels, gegründet im Jahr 2000 in Berlin, verzeichneten im ersten Halbjahr 2024 über 3 Millionen Übernachtungen, die höchste Halbjahresbilanz der Unternehmensgeschichte. Weitere potenzielle Standorte in europäischen Großstädten wie London, Manchester, Paris und Barcelona sind bereits in Planung.

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Emirates setzt modernisierte Boeing 777 erstmals auf Genf-Strecke ein

Emirates hat erfolgreich die erste umfassend modernisierte Boeing 777 in Betrieb genommen, die bereits vier Tage früher als geplant als Flug EK 83 nach Genf gestartet ist. Das Flugzeug wurde in 37 Tagen von einem Team aus 175 Ingenieuren und Technikern in Dubai komplett überholt, wobei insgesamt 18.000 Arbeitsstunden aufgewendet wurden. Die Modernisierung umfasste alle Kabinenklassen, von der Economy Class bis zur neuen Premium Economy und Business Class. Ziel ist es, den Passagieren ein noch komfortableres und luxuriöseres Reiseerlebnis zu bieten. Im Rahmen eines 3 Milliarden US-Dollar umfassenden Umrüstungsprogramms plant Emirates, über 80 Boeing 777 und 191 Flugzeuge insgesamt zu modernisieren. Weitere modernisierte Flugzeuge sollen in den kommenden Wochen auf Strecken nach Tokio-Haneda und Brüssel zum Einsatz kommen. Langfristig wird die neue Kabinenausstattung auf zahlreichen weiteren internationalen Routen angeboten.

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Flydubai startet Nonstopflüge von Basel-Mulhouse nach Dubai

Seit dem 2. August 2024 bietet flydubai regelmäßige Linienflüge zwischen dem Flughafen Basel-Mulhouse und ihrem Drehkreuz in Dubai an. Die neue Strecke wurde am 7. August offiziell mit einer Feier am EuroAirport eingeweiht, bei der Vertreter von flydubai und des Flughafens anwesend waren. Die Flugverbindung wird vorerst viermal wöchentlich bedient, jeweils montags, mittwochs, freitags und sonntags zur Mittagszeit. Flüge können über die Website von flydubai gebucht werden. Matthias Suhr, Direktor des EuroAirport, äußerte sich positiv über die neue Verbindung: „Wir sind stolz darauf, dass mit regelmäßigen Direktflügen nach Dubai die arabische Halbinsel vom EuroAirport aus nun noch einfacher zu erreichen ist, was der steigenden Nachfrage nach Reisen in diese Region nachkommt und unsere Rolle bei der Sicherstellung der Anbindung unserer trinationalen Region stärkt.“ Flydubai, 2008 gegründet, bietet über ihr Drehkreuz in Dubai zahlreiche Umsteigeverbindungen nach Zentral- und Südasien, Nordafrika sowie in den Nahen und Mittleren Osten. Damit können wichtige Geschäftszentren und attraktive Feriendestinationen wie Krabi und Pattaya in Thailand oder Penang und Langkawi in Malaysia bequem erreicht werden. Die Flüge zwischen Basel-Mulhouse und Dubai werden mit der neuesten Generation der Boeing 737 Max 8 durchgeführt. Das Flugzeug bietet 156 Sitzplätze in der Economyklasse und 10 Sitze in der Businessklasse, die zusätzlichen Komfort mit breiten Sitzen und komplett flachem Liegen bieten.

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Studie bestätigt hohe Zustimmung zum Flughafen Leipzig/Halle

Eine aktuelle Studie der HHL und Forsa zeigt, dass der Flughafen Leipzig/Halle weiterhin große Unterstützung in der Region genießt. Befragungen im Juni und Juli 2024 ergaben, dass 89 Prozent der 1.059 Teilnehmer den Flughafen als bedeutend für die wirtschaftliche Entwicklung der Region sehen. Dies entspricht den Ergebnissen einer ähnlichen Umfrage aus dem Jahr 2022. 71 Prozent der Befragten empfinden den Flughafen als Bereicherung, und 84 Prozent begrüßen die Entwicklung des Flughafens zu einem Luftfrachtdrehkreuz. Die Ausbaupläne werden von 57 Prozent der Teilnehmer für unbedenklich gehalten. 70 Prozent gaben an, sich nur selten durch Fluglärm gestört zu fühlen. Götz Ahmelmann, CEO der Mitteldeutschen Flughafen AG, betonte die Rolle des Flughafens als Motor für wirtschaftliches Wachstum und Innovation. Prof. Dr. Timo Meynhardt von der HHL unterstrich die Bedeutung des Flughafens als verlässlicher Partner mit wichtigen Gemeinwohlbeiträgen. Thorsten Thierhoff, Geschäftsführer von forsa, sieht in den Ergebnissen ein starkes Signal der Unterstützung aus der Region.

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