Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Lufthansa Cargo erweitert Frachtnetzwerk mit neuer Route München-Istanbul

Lufthansa Cargo nimmt ab dem 6. Juli 2024 eine neue Frachtlinie von München nach Istanbul in Betrieb. Diese Strecke markiert den ersten Einsatz von Frachtflugzeugen am süddeutschen Drehkreuz der Airline. Die A321F-Frachter sollen zweimal wöchentlich eingesetzt werden, um das bestehende Bellynetzwerk aus München zu ergänzen, wie das Unternehmen bekanntgab. „Die neue Verbindung wird samstags und sonntags unter den Flugnummern LH8350 bzw. LH8351 sowie LH8346 bzw. LH8347 operieren“, teilte Lufthansa Cargo mit. Dieser Schritt erfolgt im Rahmen der Strategie, das Frachtnetzwerk weiter auszubauen, um den Kundenbedürfnissen besser gerecht zu werden. Lufthansa Cargo CEO Ashin Bhat betonte die Bedeutung des Münchner Flughafens für den Luftfrachttransport: „Der Flughafen München bietet ideale Bedingungen für schnellen und zuverlässigen Frachttransport. Mit dem Start unseres Frachtbetriebs legen wir den Grundstein, um unser Netzwerk zukünftig noch genauer an den Bedürfnissen unserer Kunden auszurichten.“ Jost Lammers, der CEO des Münchner Flughafens, hob die starken Wachstumsraten hervor, die München als bedeutendes Drehkreuz für Fracht etabliert haben: „Das zeigt, dass der Münchner Flughafen immer mehr an Bedeutung gewinnt, auch für den Frachtverkehr.“ Aktuell betreibt Lufthansa Cargo eine Flotte von vier A321F, die normalerweise am Hauptdrehkreuz in Frankfurt stationiert sind und von Lufthansa CityLine betrieben werden. Das Unternehmen prüft derzeit die Möglichkeit, die Flotte zu erweitern, um die Nachfrage im innerdeutschen und innereuropäischen Kurzstreckenfrachtmarkt besser bedienen zu können.

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Aegean Airlines passt Flugplan für Athen-Ljubljana Route an

Aegean Airlines hat Änderungen in ihrem Flugplan für die Wintersaison 2024/25 angekündigt, die am 27. Oktober 2024 beginnt. Die griechische Fluggesellschaft wird ihren saisonalen Flugdienst zwischen Athen und Ljubljana auf einen Ganzjahresbetrieb umstellen, jedoch wird die Strecke von Mitte November bis Ende Dezember vorübergehend pausieren. Laut den neuen Planungen werden bis zum 15. November 2024 zwei wöchentliche Flüge durchgeführt, jeweils montags und freitags. Danach wird der Flugbetrieb bis zum 23. Dezember ausgesetzt. Ab dem 24. Dezember bis zum Ende der Wintersaison werden wieder zwei wöchentliche Flüge angeboten, mit Ausnahme des 6. Januars, an dem keine Flüge geplant sind. Aegean Airlines plant, auf der Route eine Flotte bestehend aus A320 und A320neo einzusetzen. Diese Entscheidung spiegelt die Bemühungen der Fluggesellschaft wider, ihre Kapazitäten an die saisonalen Nachfragemuster anzupassen. Ende letzten Jahres hatte Aegean Airlines angekündigt, den saisonalen Flugdienst zwischen Athen und Ljubljana auszuweiten und ganzjährig anzubieten. Die aktuellen Änderungen im Flugplan für die bevorstehende Wintersaison sollen den Betrieb optimieren und den Passagieren weiterhin eine zuverlässige Verbindung zwischen den Hauptstädten Griechenlands und Sloweniens bieten.

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Trade Air plant Flottenausbau aufgrund gestiegener Nachfrage

Der kroatische ACMI-Spezialist Trade Air plant eine Erweiterung seiner Flotte, um der starken Nachfrage nach Wet-Lease-Verträgen gerecht zu werden. Dies gab CEO Marko Cvijin gegenüber dem „TTI Magazine“ bekannt. Aktuell umfasst die Flotte fünf Airbus A320 und einen A319. Im Sommer operiert Trade Air bereits mit einem Flugzeug in Montenegro, einem weiteren für Croatia Airlines und einem dritten im Auftrag einer maltesischen Fluggesellschaft ab Bergamo, Italien. Die gestiegene Nachfrage ist teilweise auf Probleme mit dem neuen Getriebefan (GTF) von Pratt and Whitney zurückzuführen, der in A320neo und A321neo verwendet wird und weltweit Auswirkungen hat. Trade Air profitiert davon, dass ihre Flugzeuge mit klassischen CFM International-Triebwerken ausgestattet sind. Cvijin äußerte sich optimistisch über das zukünftige Wachstum bis mindestens 2025, möglicherweise sogar bis 2026. Trotz der aktuellen geopolitischen Instabilität plant Trade Air langfristig, die Flotte weiter auszubauen. Die kurzfristigen Kapazitäten sind bereits seit Oktober 2023 ausgebucht, was die gute Position der Airline für den Rest des Jahres unterstreicht. Aufgrund der unsicheren Marktbedingungen durch geopolitische Probleme sei jedoch eine langfristige Planung schwierig. Trade Air musste aufgrund des Nahost-Konflikts den ACMI-Vertrag mit Israir kündigen, hofft jedoch auf eine Wiederaufnahme der Zusammenarbeit nach Stabilisierung der Lage. Cvijin betonte die Flexibilität des Unternehmens, das keine festen Drehkreuze benötigt und somit flexibel auf neue Beschäftigungsmöglichkeiten reagieren kann.

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Cebu Pacific Air plant Großbestellung von Airbus A320neo

Die philippinische Fluggesellschaft Cebu Pacific Air steht kurz vor einer bedeutenden Bestellung von bis zu 150 Flugzeugen des Typs A320neo von Airbus. Dies berichtet Bloomberg unter Berufung auf informierte Quellen. Derzeit befindet sich die Bestellung in der finalen Phase, es wurde jedoch noch keine endgültige Entscheidung getroffen. Cebu Pacific, bekannt für ihre Airbus-Flotte, hatte bereits im Januar bestätigt, dass sie eine Flottenbestellung in Erwägung ziehen. CEO Mike Szucs hatte zuvor Interesse an Angeboten anderer Hersteller bekundet, bevorzugt jedoch eine konsolidierte Bestellung bei Airbus. Die bevorstehende Farnborough Air Show im Juli könnte laut Bloomberg als Plattform für die offizielle Ankündigung der Bestellung dienen. Der potenzielle Auftrag, der Airbus A320neo-Modelle betrifft, wäre die größte Einzelbestellung in der Geschichte einer philippinischen Fluggesellschaft. Cebu Pacific betreibt derzeit eine Flotte von 68 Flugzeugen, darunter verschiedene Modelle der A320-Familie und A330-Modelle. Zusätzlich verfügt die Airline über einen beträchtlichen Auftragsbestand an A320neo und A321neo Flugzeugen.

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Air Incheon gewinnt Bieterrennen um Asiana Airlines‘ Frachtgeschäft

Die südkoreanische Frachtfluggesellschaft Air Incheon hat den Zuschlag für die Übernahme des Frachtgeschäfts von Asiana Airlines erhalten, das Teil der geplanten Fusion mit Korean Air ist. Dies gab Korean Air bekannt, nachdem Air Incheon als bevorzugter Bieter aus einem Wettbewerb mit Air Premia und Eastar Jet hervorgegangen war. Der Verkauf des Frachtgeschäfts war eine Voraussetzung der Europäischen Kommission für die Genehmigung der Fusion zwischen Korean Air und Asiana Airlines. Das Geschäft umfasst elf Frachtflugzeuge, Slots, Flugrechte und Mitarbeiter. Air Incheon wird voraussichtlich etwa 500 Mrd. KRW (362,5 Mio. USD) für die Übernahme zahlen. Die Entscheidung zugunsten von Air Incheon fiel aufgrund mehrerer Schlüsselkriterien, darunter die Sicherheit der Transaktionsabschluss, die langfristige Wettbewerbsfähigkeit des Luftfrachtgeschäfts sowie die Fähigkeit, Finanzmittel durch ein kompetentes Konsortium zu mobilisieren. Die bevorzugte Bieterstellung gewährt Air Incheon exklusive Verhandlungsrechte bis zum 15. Juli 2024 (verlängerbar bis zum 31. Juli). Die Finanzierung wird unter anderem von Socius Capital, Korea Investment Partners, Inhwa Precision, Korea Investment & Securities Company und Shinhan Securities unterstützt. Mit der Übernahme würde Air Incheon zur zweitgrößten Frachtfluggesellschaft Koreas aufsteigen. Die Fluggesellschaft betreibt derzeit Frachtflüge von Seoul Incheon nach Chengdu, Chongqing, Tokio Narita, Yantai und Yuzhno-Sakhalinsk. Korean Air plant, im Juli einen Rahmenvertrag mit Air Incheon zu unterzeichnen, vorbehaltlich der Genehmigung durch die Europäische Kommission und der US-Behörden.

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KLM plant Flottenerneuerung zur Sicherung des Wachstums am Drehkreuz Amsterdam

Die niederländische Fluggesellschaft KLM sieht sich am Drehkreuz Amsterdam Schiphol mit einem herausfordernden politischen Umfeld konfrontiert und setzt auf eine Flottenerneuerung, um ihr Wachstum zu sichern. Das erklärte Geschäftsführerin Marjan Rintel gegenüber „CH-Aviation“ während der IATA AGM in Dubai. Rintel betonte die Notwendigkeit der neuen Flotte, darunter die Airbus A350, um zukünftiges Wachstum zu ermöglichen. Die Diskussion über Slotkapazitäten am Flughafen Amsterdam-Schiphol sei noch im Gange, doch letztlich werde es zu Kapazitätsengpässen kommen, weshalb größere und effizientere Flugzeuge wie die A350 und A321 Neo eine Schlüsselrolle spielen würden. Im September letzten Jahres hatte Air France-KLM angekündigt, 50 Airbus A350 zu bestellen, die zwischen 2026 und 2030 geliefert werden sollen. Diese sollen sowohl von Air France als auch KLM genutzt werden. Die genaue Verteilung innerhalb der Gruppe wurde nicht detailliert. KLM plant außerdem, den Betrieb der A321 Neo aufzunehmen, was jedoch verzögert wurde. Diese Flugzeuge sollen sowohl von der Linienfluggesellschaft als auch von Transavia Airlines eingesetzt werden. Zusätzlich erwägt KLM, den Zugverkehr als Zubringer für Kurzstreckenflüge zu nutzen, um Slots freizumachen. Dies erfordere jedoch Investitionen in die Infrastruktur und nahtlose Dienstleistungen wie die Gepäckabfertigung. Die aktuelle KLM-Flotte umfasst unter anderem A330, Boeing 737 und Boeing 777, wobei ältere Modelle schrittweise durch die neuen Airbus A350 und Boeing 787 Dreamliner ersetzt werden sollen. Über die Ausmusterung der älteren Boeing 737 werde noch diskutiert, abhängig von der Lieferkette und den Flugzeugankünften.

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Passagiere erleben hitzebedrohten Vorfall auf Antalya-Münster/Osnabrück Flug

Ein geplanter Flug von Antalya nach Münster/Osnabrück endete für Passagiere mit einem beunruhigenden Vorfall. Noch auf dem Rollfeld heizte sich das Innere der Maschine stark auf, was laut Mavi Gök Airlines ein „Risiko für die Sicherheit des Fluges, der Kabine und der Passagiere“ darstellte. Die Airline bestätigte, dass eine Klimaanlage nicht ausreichte, um die Temperaturen zu senken, und der Pilot entschied sich daher, den Start zu verhindern. Dies führte zu Wartezeiten und unangenehmen Situationen für die Passagiere, wie die Airline mitteilte. Der Vorfall ereignete sich bereits am 6. Juni 2024 und wurde von mutmaßlichen Passagieren in den sozialen Medien als belastend beschrieben, mit Temperaturen über 52 Grad an Bord und Berichten über mangelnde Unterstützung seitens der Airline. Mavi Gök Airlines erklärte den Vorfall mit einem „technischen Problem und anderen betrieblichen Gründen, die außerhalb unserer Kontrolle lagen“. Eine eingehende Untersuchung der Umstände ist derzeit im Gange.

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Hamburger Hafen eröffnet „Droneport“

Am Freitag wurde im Hamburger Hafen das „dronePORT“ eröffnet, ein spezielles Areal zur Steuerung von Drohnenflügen und mobiler Sensorik. Diese Bodeninfrastruktur, die von der Hamburg Port Authority (HPA) in Zusammenarbeit mit Hamburg Aviation und der Polizei Hamburg betrieben wird, ist laut HPA-Geschäftsführer Jens Meier die erste ihrer Art in Europa für ferngesteuerte Drohnendienste jenseits der Sichtlinie. Der „dronePORT“ soll neue Arbeitsmethoden für Infrastruktur- und Verkehrsmanagement durch den Einsatz von Drohnen, Roboterhunden sowie Schwimm- und Unterwasserdrohnen ermöglichen. Dies sei ein bedeutender Schritt für Hamburg, betonte Meier. Die Vorteile der neuen Technologien liegen laut HPA in der modernen und kosteneffizienten Datenerhebung für Fachbereiche der HPA, den Katastrophenschutz und die Polizei. Zudem tragen sie zur Reduzierung von CO2-Emissionen bei. Die HPA plant den Einsatz der Drohnen für Inspektionen von Infrastrukturobjekten wie Brücken und großen Flächen. Auch die Polizei Hamburg sieht großes Potenzial in den Drohnentechnologien. Polizeipräsident Falk Schnabel erklärte, dass Drohnen bereits heute bei der Suche nach vermissten Personen, der Verkehrslenkung und bei Großveranstaltungen wertvolle Hilfe leisten können. Der „dronePORT“ werde die Polizeiarbeit der Zukunft nachhaltig prägen und setze innovative Maßstäbe für den Einsatz emissions- und geräuscharmer Einsatzmittel. Mit der Eröffnung des „dronePORT“ positioniert sich Hamburg als Vorreiter in der Integration moderner Drohnentechnologien für städtische Sicherheits- und Verwaltungsaufgaben.

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Qatar Airways bleibt Fußball-Sponsoring treu

Qatar Airways erweitert sein Sportsponsoring-Portfolio und wird offizieller Airline-Partner der UEFA-Nationalmannschaftswettbewerbe der Männer, wie die Fluggesellschaft bekannt gab. Diese Partnerschaft, die mit der bevorstehenden UEFA EURO 2024 beginnt und bis zum Finale am 14. Juli in Berlin läuft, baut auf der bereits bestehenden Zusammenarbeit während der UEFA EURO 2020 auf. Die Fluggesellschaft, die bereits seit 2020 offizieller Airline-Partner der UEFA EURO war, wird während des Turniers Fans und Gäste zu den 51 Spielen in 10 deutschen Städten transportieren. Mit einer erwarteten Teilnehmerzahl von 2,5 Millionen Fans und Gästen ist die UEFA EURO 2024 eines der bedeutendsten sportlichen Ereignisse des Jahres. Badr Mohammed Al-Meer, CEO der Qatar Airways Group, äußerte sich zu der Partnerschaft: „Wir freuen uns über die Zusammenarbeit mit der UEFA und darauf, Tausende von Fans zu diesem prestigeträchtigen Event nach Deutschland zu bringen. Diese Partnerschaft unterstreicht unser Engagement, Menschen durch unser weltweites Netzwerk von über 170 Destinationen zu verbinden.“ Zusätzlich zur Erweiterung des Sportsponsorings kündigte Qatar Airways die Aufnahme von Hamburg in ihr Streckennetz ab dem 1. Juli 2024 an. Dieser Schritt verstärkt das Engagement der Fluggesellschaft in der Region und bietet Reisenden einen verbesserten Zugang zu fünf Zielen in Deutschland sowie 49 weiteren Zielen in Europa.

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Boom Supersonic: Neue Ära für die Luftfahrt mit der Overture Superfactory

Boom Supersonic, ein Pionier in der Entwicklung von Überschallflugzeugen, hat einen bedeutenden Meilenstein erreicht: Die Fertigstellung der Overture Superfactory in Greensboro, North Carolina. Diese Fabrik, am Piedmont Triad International Airport gelegen, ist die erste Produktionsstätte für Überschallflugzeuge in den Vereinigten Staaten. Die Overture Superfactory markiert einen entscheidenden Schritt für Boom Supersonic, das Überschall-Passagierflugzeug Overture zu produzieren, das bis zu 80 Passagieren Platz bietet und Geschwindigkeiten von Mach 1,7 erreichen kann, was einer Reichweite von bis zu 4.250 nautischen Meilen entspricht. Blake Scholl, Gründer und CEO von Boom Supersonic, betonte die strategische Bedeutung der neuen Produktionsstätte: „Der Bau der Overture Superfactory ist ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zur Sicherung der Führungsposition der Vereinigten Staaten in der Luft- und Raumfahrtindustrie. Der Überschallflug wird den Luftverkehr verändern, und Overture bietet eine dringend benötigte innovative Alternative für Fluggesellschaften auf der ganzen Welt.“ Die Fabrik ist nicht nur auf die Produktion von Overture ausgelegt, sondern auch als zentrales Auslieferungszentrum für Fluggesellschaften vorgesehen. Die Overture Superfactory hat eine Kapazität von jährlich 33 Flugzeugen, deren Wert auf über 6 Milliarden Dollar geschätzt wird. Zukünftig ist eine Verdoppelung dieser Produktionskapazität geplant. Boom Supersonic verzeichnet bereits einen Auftragsbestand von 130 Flugzeugen, darunter Bestellungen und Vorbestellungen von renommierten Fluggesellschaften wie American Airlines, Japan Airlines und United Airlines. Diese Bestellungen unterstreichen das Vertrauen der Branche in die Zukunft des Überschallflugs. Technologische Meilensteine und regulatorische Fortschritte Im März 2024 erreichte Boom Supersonic einen weiteren technologischen Erfolg mit dem erfolgreichen Testflug der XB-1 bei Unterschallgeschwindigkeit auf dem Mojave-Testgelände in Kalifornien. Dieser Test

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