Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Staatsanwaltschaft München prüft Strafanzeige gegen FTI-Geschäftsführung

Die Staatsanwaltschaft München untersucht eine Strafanzeige gegen die Geschäftsführung des Reiseveranstalters FTI wegen des Verdachts der Insolvenzverschleppung. Laut einem Bericht der „Süddeutschen Zeitung“ wird geprüft, ob Ermittlungen gegen die verantwortlichen Manager eingeleitet werden sollen. Hintergrund der Anzeige ist die Frage, ob FTI rechtzeitig Insolvenz angemeldet hat.

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Airline-Projekt Berways sucht Investoren

Louis Zuleger, Gründer des Airline-Projekts Berways, ist nach zweieinhalb Jahren Vorbereitung auf der Suche nach Investoren. Für den Start benötigt Berways insgesamt 20 Millionen Euro, davon 12 Millionen in drei Phasen und 8 Millionen als Reserve. Die Kostenplanung sei sehr konservativ, um geringere Ausgaben als kalkuliert zu ermöglichen. Berways plant, Ferienziele auf der Langstrecke ab Berlin und Düsseldorf zu bedienen. Dafür sollen bis zu drei Airbus A330 in drei Phasen zur Flotte stoßen. Zunächst soll der Betrieb mit einem einzigen Flugzeug beginnen, bevor weitere Maschinen hinzukommen. Beim Vertrieb setzt Berways sowohl auf Direktverkäufe als auch auf die Zusammenarbeit mit Reiseveranstaltern. Zuleger betonte im Gespräch mit airliners.de die Offenheit gegenüber externen Partnern im Vertrieb.

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Condor nimmt ersten Airbus A321neo in Empfang

Die Fluggesellschaft Condor hat ihren ersten Airbus A321neo in die Flotte aufgenommen. Der neue Jet flog am Mittwoch von Hamburg nach Frankfurt, wie auf der Plattform „Flightradar24“ zu verfolgen war. Das Flugzeug startete um 15:14 Uhr in Hamburg-Finkenwerder und landete knapp eine Stunde später in Frankfurt am Main. Die Maschine trägt das Kennzeichen D-ANMZ und ist durch ihre grün-weißen Streifen auffällig. Condor begann im Frühjahr mit der Modernisierung ihrer Mittelstreckenflotte und betreibt bereits eine A320neo im charakteristischen Ringel-Look. Insgesamt hat das Unternehmen 28 Airbus A321neo und 13 A320neo bestellt, um die Flotte zu erneuern und den Betrieb effizienter zu gestalten.

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DLR testet Drohneneinsatz für Offshore-Windparks am Flughafen Cochstedt

Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) hat am Flughafen Cochstedt eine spezielle Geozone eingerichtet, um den Einsatz von Drohnen in Offshore-Windparks zu erproben. Seit Juni dürfen Drohnen mit einer Abflugmasse von bis zu 800 Kilogramm dort fliegen, ohne dass eine spezielle Genehmigung erforderlich ist, solange sie bestimmte Sicherheitsstandards einhalten. Die Geozone erlaubt Drohnenflüge außerhalb des Sichtfeldes, was für die Logistik in Offshore-Windparks von entscheidender Bedeutung ist. Am 19. und 20. Juni fand die „Offshore Drone Challenge“ statt, bei der verschiedene Hersteller ihre Technologien zur Drohnenlieferung in Offshore-Windparks präsentierten. Dabei wird das „Sora“-Verfahren angewendet, um ein minimales Betriebsrisiko sicherzustellen. Langfristig plant das DLR, die Geozone dauerhaft zu nutzen, um die Entwicklung und den Einsatz von Drohnentechnologien weiter voranzutreiben. Das Testgelände in Cochstedt dient sowohl der Forschung als auch der praktischen Erprobung neuer Technologien im Bereich der Drohnenlogistik.

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Azores Airlines baut Nordamerika-Präsenz aus

Mit der Aufnahme neuer Flüge zwischen Porto und drei bedeutenden nordamerikanischen Städten hat Azores Airlines einen bedeutenden Schritt unternommen, um die Verbindungen zwischen Portugal und den USA sowie Kanada zu stärken. Diese neuen Routen sind nicht nur ein Zeichen des wirtschaftlichen und touristischen Wachstums, sondern auch ein Beleg für die zunehmende Bedeutung der Stadt Porto als internationaler Dreh- und Angelpunkt. Seit Juni dieses Jahres bietet Azores Airlines Direktflüge von Porto nach Boston, New York und Toronto an. Diese wöchentlichen Verbindungen, die im vergangenen Jahr angekündigt wurden, sind nun Realität und bringen Portugals zweitgrößte Stadt näher an wichtige nordamerikanische Metropolen. Porto, eine Stadt, die für ihr reiches kulturelles Erbe, ihre beeindruckende Architektur und das weltberühmte Douro-Tal bekannt ist, gewinnt dadurch erheblich an internationaler Anbindung. Graça Silva, Direktorin für Vertrieb, Marketing und Kommunikation bei der SATA-Gruppe, betonte die Bedeutung dieser neuen Verbindungen: „Diese direkte Flugverbindung verstärkt das Angebot an Flügen ab Porto und Nordamerika, Ziele, die Azores Airlines seit mehr als zwei Jahrzehnten anfliegt und wo sie kontinuierlich gewachsen ist.“ Silva wies darauf hin, dass diese neuen Routen nicht nur für Touristen, sondern auch für Geschäftsreisende und Personen, die Freunde und Verwandte besuchen, attraktiv sind. Die Flüge nach Boston, New York und Toronto werden mit einer Boeing 767 von EUROATLANTIC Airways durchgeführt, einem Partner von Azores Airlines, der auch die Flüge von Madeira nach Nordamerika betreibt. Die Flugzeiten sind so geplant, dass sie tagsüber in Richtung Osten starten und am späten Abend in Europa ankommen, was den Passagieren eine angenehme Reiseerfahrung bietet.

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Fortschritte bei der Umgestaltung des Berliner Flughafengeländes Tegel

Der Berliner Senat treibt die Planungen für die Bebauung des ehemaligen Flughafengeländes Tegel im Nordwesten der Stadt voran. Bei seiner Sitzung am Dienstag hat der Senat einen ersten Bebauungsplanentwurf für eine rund 13 Hektar große Teilfläche beschlossen. Diese Fläche umfasst den Eingangsbereich des geplanten Industrie- und Forschungsparks Urban Tech Republic (UTR), wie Stadtentwicklungs- und Bausenator Christian Gaebler (SPD) mitteilte. Der Urban Tech Republic soll Platz für bis zu 1.000 Unternehmen, Start-ups und wissenschaftliche Einrichtungen bieten. Ein Hochschulcampus ist ebenfalls vorgesehen. Der Bebauungsplan ermöglicht die Umnutzung bestehender Gebäude des früheren Flughafens. Gaebler erwartet, dass die ersten Firmen 2027 oder 2028 auf dem UTR-Gelände einziehen können. Derzeit sind auf dem Flughafengelände mehrere Tausend Geflüchtete untergebracht. Diese Unterkünfte sollen voraussichtlich bis Ende 2025 genutzt werden. Der Bereich der Urban Tech Republic wird davon jedoch nicht beeinträchtigt sein, so Gaebler. Zusätzlich zur UTR plant der Senat das Kurt-Schumacher-Quartier, ein neues Stadtviertel auf dem ehemaligen Flughafengelände. Ein Bebauungsplanentwurf hierfür soll zeitnah fertiggestellt und dem Senat vorgelegt werden. Erste Baumaßnahmen werden im Jahr 2026 erwartet.

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Vorsicht beim Donauinselfest: Strenge Abschleppmaßnahmen

Das Donauinselfest vom 21. bis 23. Juni 2024 bringt nicht nur Musik und Unterhaltung, sondern auch strenge Verkehrsregelungen mit sich. Der ÖAMTC warnt, dass Fahrzeuge, die verkehrswidrig abgestellt werden, rigoros abgeschleppt werden. Die Kosten für Abschleppung, Verwahrung, Anzeige und eventuell benötigte Taxis können über 400 Euro betragen. Um Einsatzfahrzeugen freie Zufahrtswege zu gewährleisten, sollten Besucher des Festes öffentliche Verkehrsmittel und Park-and-Ride-Anlagen nutzen. Wer nicht zum Donauinselfest möchte, sollte laut ÖAMTC auf die vignettenpflichtigen Verbindungen über die Praterbrücke (A23) oder die Nordbrücke ausweichen. Auf den Floridsdorfer-, Brigittenauer- und Reichsbrücken ist mit Behinderungen durch starken Zustrom zu rechnen. Zusätzlich ist am Freitag die flächendeckende Kurzparkzonenregelung in Wien (Mo-Fr, 9-22 Uhr) zu beachten. Der ÖAMTC bietet in seiner App und dem Routenplaner Informationen zu Kurzparkzonen, Anrainerzonen, Parkgaragen, -plätzen und Park-and-Ride-Anlagen.

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Das Ende einer Ära: Die Ausmusterung der KC-10A Extender der US Air Force

Die Luftbetankungsplattform McDonnell Douglas KC-10A Extender der US Air Force steht vor der Ausmusterung, ein bedeutendes Kapitel in der Geschichte der militärischen Luftfahrt geht damit zu Ende. Am 6. Juni 2023 verabschiedete die Travis Air Force Base in Kalifornien das 349th Air Mobility Wing, 79th Air Refueling Squadron 83-0078, und übergab die KC-10A an die 309th Aerospace Maintenance and Regeneration Group der Davis-Monthan Air Force Base in Arizona, besser bekannt als „The Boneyard“. Das Flugzeug 83-0078, von der Besatzung liebevoll „Outlaw“ genannt, war die Nummer 389 auf der Produktionslinie von McDonnell Douglas in Long Beach, Kalifornien. Die 40,7 Jahre alte KC-10A wurde im Dezember 1983 an die US-Luftwaffe ausgeliefert und bot sowohl Luftbetankungs- als auch Transportkapazitäten. Trotz ihrer Dreistrahligkeit, die sie weniger effizient machte als zweimotorige Flugzeuge wie die Boeing KC-45A Pegasus, war die KC-10A eine zuverlässige Stütze der US-Luftwaffe. Laut einer Erklärung der US-Luftwaffe vom 6. Oktober 2023 hat die KC-10 ihre letzten Kampfeinsätze bereits hinter sich. Maj. Joseph Rush, Kommandeur des 908th Expeditionary Air Refueling Squadron (EARS), erklärte, dass die KC-10 seit der Operation Desert Storm 1991 der Anker der Luftbetankung im Einsatzgebiet war. Die Fähigkeit, ein anderes Flugzeug in der Luft zu betanken, ermöglichte es diesem, länger in der Luft zu bleiben und seine Reichweite erheblich zu erweitern. Für Kampfflugzeuge bedeutete dies, aus einem zweistündigen Flug ohne Betankung einen achtstündigen Kampfeinsatz zu machen, was ununterbrochene Unterstützung für die Truppen am Boden oder Schutz für wertvolle Luftfahrzeuge in Kampfgebieten bedeutete. Rush betonte auch, dass die besten Elemente der

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Umfrage zeigt: Freiheit und Flexibilität sind Hauptgründe für Urlaubsreisen mit dem Auto

Eine aktuelle Umfrage von AutoScout24 unter 500 Österreichern zeigt, dass die Mehrheit der Befragten das Auto aufgrund der Freiheit und Flexibilität für Urlaubsreisen bevorzugt. Besonders Familien mit Kindern und Personen im Alter von 40 bis 49 Jahren schätzen die uneingeschränkte Mobilität und die Möglichkeit, beim Packen nicht limitiert zu sein. 78 Prozent der Befragten gaben an, dass Freiheit der Hauptgrund für die Wahl des Autos als Reisemittel ist. 84 Prozent der Familien und 87 Prozent der 40- bis 49-Jährigen betonten diesen Aspekt besonders. Ein weiterer wichtiger Grund ist die kurzfristige Planbarkeit von Reisen mit dem Auto, die für 73 Prozent der Befragten von Vorteil ist, wobei Männer (77 Prozent) dies häufiger betonten als Frauen (69 Prozent). Zudem wird das Auto bevorzugt, wenn das Reiseziel nicht weit entfernt liegt (62 Prozent). Auch Kosten spielen eine Rolle, vor allem für Familien, die das Auto als günstigere Alternative zur Flugreise sehen (35 Prozent). Nur 7 Prozent der Befragten sehen einen Vorteil in Bezug auf den Klimaschutz.

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Global Airlines verschiebt den A380-Erstflug auf die lange Bank

Die in Großbritannien ansässige Global Airlines hat kürzlich bekannt gegeben, dass der Start ihres kommerziellen Flugbetriebs auf das Jahr 2025 verschoben wird. Ursprünglich sollte der Betrieb im Frühjahr oder Sommer 2024 beginnen, doch unerwartete Verzögerungen bei der Wartung und Innenausstattung ihres ersten Airbus A380 am Flughafen Glasgow Prestwick (PIK) haben die Pläne durchkreuzt. Diese Entscheidung wirft ein Licht auf die zahlreichen Herausforderungen, denen sich neue Fluggesellschaften gegenübersehen, insbesondere wenn sie mit der Einführung von Großraumflugzeugen wie dem Airbus A380 operieren wollen. Im Mai 2023 gab Global Airlines den Erwerb ihres ersten Airbus A380 von Dorrick Aviation bekannt und plante, binnen eines Jahres den Flugbetrieb aufzunehmen. Trotz wiederholter Zusicherungen, dass die Flüge 2024 starten würden, wurde kürzlich bestätigt, dass die Passagierflüge nun erst im Jahr 2025 beginnen werden. Diese Verschiebung ist eng verbunden mit den laufenden Wartungsarbeiten und der Umrüstung der Kabine des einzigen aktiven Airbus A380 der Fluggesellschaft, der als 9H-GLOBL registriert ist und derzeit in Glasgow gewartet wird. Der nächste Schritt im Wartungsprozess soll in den kommenden Wochen starten und die Fluggesellschaft ihrem Ziel näherbringen. Global Airlines verfügt derzeit über zwei Airbus A380, die zur Übergabe vorgesehen sind: 9H-GLOBL und 9H-MIP. Während 9H-MIP zuletzt im Mai 2023 vom Mojave Air and Space Port (MHV) über den Montreal Mirabel International Airport (YMX) zum PIK überführt wurde, ist das Flugzeug seit Dezember 2023 nicht mehr auf dem Radar von Flightradar24 erschienen. Die Ankunft von 9H-GLOBL in Glasgow war jedoch ein bedeutender Meilenstein. Die Überführungsflüge wurden mit ausgefahrenem Fahrwerk durchgeführt, unterstützt von

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