Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Sicherheit im Baltikum: Air Baltic erreicht Spitzenplatzierung im globalen Ranking

Die lettische Fluggesellschaft Air Baltic hat ihre Position im internationalen Sicherheitsvergleich massiv verbessert und wurde für das Jahr 2026 von der Fachplattform Airline Ratings unter die weltweit sichersten Fluglinien gewählt. Im aktuellen Ranking der 50 sichersten Fluggesellschaften der Welt kletterte das Unternehmen von Platz 25 im Vorjahr auf den siebten Rang. Die Bewertung berücksichtigt dabei eine Vielzahl technischer und betrieblicher Faktoren, darunter das Durchschnittsalter der Flotte, die Ausbildung der Piloten sowie die statistische Abwesenheit schwerwiegender Zwischenfälle. Pauls Cālītis, Chief Operations Officer der Airline, führt diesen Erfolg auf eine strikte operative Disziplin und kontinuierliche Investitionen in moderne Flugsysteme zurück. Ein entscheidender Faktor für die positive Bewertung ist die Flottenstruktur der Air Baltic, die ausschließlich auf den Airbus A220-300 setzt. Diese Maschinen gehören zu den modernsten Mittelstreckenflugzeugen der Welt und zeichnen sich durch fortschrittliche Avionik sowie hohe Zuverlässigkeit aus. Sharon Petersen, CEO von Airline Ratings, hob hervor, dass die Fluggesellschaft in den vergangenen drei Jahren eine extrem niedrige Rate an technischen Defekten verzeichnete. Besonders gewürdigt wurde die Fähigkeit der Airline, auch unter extremen winterlichen Bedingungen im Baltikum einen stabilen und sicheren Flugbetrieb aufrechtzuerhalten, was hohe Anforderungen an die Enteisungsverfahren und das Bodenpersonal stellt. Zusätzliche Branchenrecherchen zeigen, dass Air Baltic im Jahr 2025 ihre operativen Standards weiter verschärft hat, um den Anforderungen internationaler Prüfbehörden wie der EASA gerecht zu werden. Neben der technischen Wartung investierte das Unternehmen verstärkt in Simulatortrainings für Flugbesatzungen, um komplexe Notfallszenarien zu trainieren. Die Auszeichnung als eine der sichersten Airlines weltweit wird in der Branche als wichtiges Signal für

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Strategische Neuausrichtung in Frankfurt: Lufthansa und Fraport planen Terminal-Allianz

Die Deutsche Lufthansa AG und der Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport bereiten offenbar eine tiefgreifende Kooperation vor, die die operative Struktur des größten deutschen Luftverkehrsdrehkreuzes langfristig verändern könnte. Nach aktuellen Informationen erwägt die Lufthansa-Führung den Aufbau eines Joint Ventures mit Fraport, um das bestehende Terminal 2 des Frankfurter Flughafens gemeinsam auszubauen und nach einer umfassenden Sanierung gemeinschaftlich zu betreiben. Dieses Vorhaben folgt einem bereits bewährten Vorbild am Flughafen München und zielt darauf ab, die infrastrukturellen Voraussetzungen für ein signifikantes Kapazitätswachstum nach dem Jahr 2030 zu schaffen. Durch eine exklusive Nutzung des Gebäudes durch die Lufthansa und ihre Partner der Star Alliance soll die Abfertigungsqualität gesteigert und die Effizienz am Hub Frankfurt nachhaltig gesichert werden. Die Pläne fallen in eine Zeit strategischer Weichenstellungen, in der der Frankfurter Flughafen durch den Bau des neuen Terminals 3 ohnehin vor einer massiven Erweiterung seiner Gesamtkapazität steht. Das Münchner Modell als Blaupause für Frankfurt Die Idee einer gemeinsamen Terminalgesellschaft ist für die Lufthansa kein Neuland. Am Flughafen München betreiben die Fluggesellschaft und die Flughafen München GmbH (FMG) bereits seit Jahren erfolgreich das Terminal 2 in Form einer Partnerschaft. Dort hält die Lufthansa einen Anteil von 40 Prozent, während die Flughafengesellschaft mit 60 Prozent beteiligt ist. Dieses Modell gilt in der Branche als wegweisend, da es die Interessen von Infrastrukturbetreiber und Hauptnutzer eng miteinander verzahnt. In München ermöglichte diese Konstellation eine punktgenaue Abstimmung der Abfertigungsprozesse auf die Bedürfnisse der Lufthansa-Passagiere, was zu einer hohen Kundenzufriedenheit und effizienten Umsteigezeiten führte. Eine Übertragung dieses Erfolgskonzepts auf Frankfurt würde der Lufthansa

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Wirtschaftliche Stabilität und infrastrukturelle Weichenstellung am Salzburg Airport zum 100-jährigen Bestehen

Der Salzburg Airport W. A. Mozart hat das Geschäftsjahr 2025 mit einer stabilen operativen Bilanz abgeschlossen und bereitet sich nun auf eine weitreichende Modernisierungsphase sowie sein 100-jähriges Jubiläum im Jahr 2026 vor. Trotz eines marginalen Rückgangs der Passagierzahlen auf knapp 1,8 Millionen konnte der Flughafen beim wirtschaftlich relevanten maximalen Startgewicht (MTOW) ein leichtes Plus verzeichnen, was auf den Einsatz größerer und effizienterer Flugzeugtypen hindeutet. Mit einem Investitionsvolumen von rund acht Millionen Euro im abgelaufenen Jahr wurden zentrale Projekte in den Bereichen Sicherheit, Digitalisierung und Infrastruktur vorangetrieben. Besonders im Fokus steht die umfassende Erneuerung der Terminal-Landschaft, für die bis 2033 über 100 Millionen Euro veranschlagt sind. Als zweitgrößter Flughafen Österreichs und bedeutender Wirtschaftsmotor der Region mit rund 1.300 Arbeitsplätzen am Standort festigt der Airport seine Rolle als kritische Infrastruktur und zentrales Tor für den Tourismus in den Alpenraum. Für die laufende Wintersaison und das bevorstehende Jubiläumsjahr 2026 rechnet die Geschäftsführung mit einer starken Nachfrage, insbesondere an den Spitzentagen im Februar. Operative Kennzahlen und wirtschaftliche Entwicklung Im direkten Vergleich zum Vorjahr zeigt die Bilanz 2025 ein differenziertes Bild der Erholungsphase nach der Pandemie. Während die Passagierzahl mit 1.774.454 Fluggästen ein Minus von 0,71 Prozent aufweist, stieg das MTOW um 0,26 Prozent auf 520.589 Tonnen. Diese Kennzahl ist für die Gebühreneinnahmen und damit für den wirtschaftlichen Erfolg des Betreibers von entscheidender Bedeutung. Positiv entwickelte sich zudem der Bereich der Flugbewegungen: Im Großflugverkehr gab es einen Zuwachs von 2,71 Prozent auf 14.747 Starts und Landungen, während die allgemeine Luftfahrt (GAC) um 3,05 Prozent auf

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Netzausbau in Zentralasien: Air Astana verbindet Frankfurt mit Nordkasachstan

Die kasachische Fluggesellschaft Air Astana erweitert ihr Streckennetz und nimmt ab dem 29. März 2026 regelmäßige Flugverbindungen zwischen der Hauptstadt Astana und der nordkasachischen Industriestadt Kostanai auf. Die neue Route wird dreimal wöchentlich, jeweils an den Verkehrstagen Dienstag, Donnerstag und Sonntag, bedient. Das operative Konzept sieht eine enge Verzahnung mit dem internationalen Flugplan vor, um insbesondere Reisenden aus Westeuropa attraktive Reisezeiten anzubieten. Durch die zeitliche Abstimmung auf die Nonstop-Verbindung aus Frankfurt am Main verkürzt sich die gesamte Reisezeit von Deutschland in den Norden Kasachstans auf rund zehn Stunden, wobei die Umsteigezeit am Drehkreuz Astana zwei Stunden beträgt. Ergänzend zum Full-Service-Angebot der Air Astana wird ab Mitte Januar 2026 auch die Tochtergesellschaft FlyArystan in die Bedienung der Region Kostanai eingebunden. Die 2019 gegründete Low-Cost-Airline fungiert als Zubringer für Passagiere, die über Astana oder Almaty reisen. Diese Kombination aus Premium- und Budget-Angeboten zielt primär auf den Besuchsverkehr von Freunden und Verwandten ab, da die Region Kostanai traditionell enge Verbindungen nach Deutschland unterhält. Die Stadt selbst gilt als eines der bedeutendsten wirtschaftlichen Zentren Kasachstans, dessen industrielle Basis vor allem auf der Metallverarbeitung und einer hochproduktiven Landwirtschaft fußt. Der Flughafen Kostanai (KZN) wurde in den vergangenen Jahren umfassend modernisiert, um den Anforderungen internationaler Sicherheitsstandards gerecht zu werden. Neben der Verlängerung der Start- und Landebahn wurden die Terminalkapazitäten erweitert, was nun die Abwicklung von Kurz- und Mittelstreckenjets der Air-Astana-Flotte, wie dem Airbus A320neo, ermöglicht. Die strategische Bedeutung der Stadt im Dreiländereck zu Russland und als wichtiger Knotenpunkt der Eisenbahnlogistik unterstreicht die Notwendigkeit einer verbesserten Luftverkehrsanbindung.

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Service-Offensive bei Emirates: Erweitertes Angebot ab Wien und neue Luxus-Standards

Die Fluggesellschaft Emirates setzt nach einem erfolgreichen Geschäftsjahr 2025 mit über 55 Millionen beförderten Passagieren zu Beginn des Jahres 2026 auf eine qualitative Aufwertung ihres Premium-Segments. Ein zentraler Bestandteil dieser Maßnahmen betrifft den Standort Wien, an dem der exklusive Chauffeur-Service für Reisende der First und Business Class deutlich ausgeweitet wurde. Die kostenfreie Fahrtstrecke zum oder vom Flughafen Wien-Schwechat wurde von bisher 50 auf nun 80 Kilometer erhöht. Eine zusätzliche Erweiterung greift bei Fahrten zu identischen Adressen mit mindestens zwei berechtigten Personen; in diesem Fall vergrößert sich der Radius auf bis zu 120 Kilometer, was das Einzugsgebiet für Passagiere aus dem Burgenland, Niederösterreich und Teilen Oberösterreichs erheblich vergrößert. In der First Class führt die in Dubai ansässige Airline umfassende Neuerungen für den Reisekomfort ein. Im Fokus steht dabei die Aufwertung des Schlaferlebnisses durch neue Textilien aus Baumwolle mit einer hohen Fadendichte von 300, die für Matratzenschoner, Kissen und Decken verwendet werden. Ergänzt wird dieser Service durch einen speziellen Turndown-Service, der unter anderem ein Kissenspray der Marke Byredo sowie exklusive Pralinenauswahlen umfasst. Diese Maßnahmen sind Teil einer langfristigen Strategie, um die Marktführerschaft im Bereich der Ultra-Langstreckenflüge durch hardwareseitige Investitionen und hochwertige Konsumgüter zu festigen. Auch die technische Ausstattung und das kulinarische Erlebnis an Bord wurden für das Jahr 2026 modifiziert. Emirates führt neue, speziell für die Fluggesellschaft entwickelte Kopfhörer von Bowers & Wilkins ein, die über eine verbesserte Geräuschunterdrückung und einen Transparenzmodus verfügen. Bei der Getränkepräsentation setzt die Airline künftig auf hochwertige Kristallgläser, die speziell für verschiedene Spirituosen und Kaffeespezialitäten entworfen wurden.

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Theaterprojekt „Ungeregelt“ thematisiert Leben mit Endometriose auf Wiener Bühnen

Das junge Künstlerkollektiv rund um Jo Bertl, Anne-Sophie Delmas und Amina Mostageer bringt mit dem Stück „Ungeregelt“ eine schauspielerische Auseinandersetzung mit der chronischen Erkrankung Endometriose auf die Bühne. Die Inszenierung folgt der Protagonistin Mathilda, die nach ihrer Diagnose mit dem Verlust des eigenen Körpergefühls und den Absurditäten des medizinischen Alltags konfrontiert wird. Das Werk wird als eine Mischung aus Fiebertraum und Realität beschrieben, in der Themen wie Hormontherapien, Arztbesuche und die soziale Isolation betroffener Frauen im Zentrum stehen. Am 22. Jänner 2026 findet eine Aufführung im Schauspielhaus Wien statt, gefolgt von einem weiteren Termin am 21. März 2026 auf der Bühne Purkersdorf. Hinter der Produktion stehen drei aufstrebende Talente der österreichischen Kulturszene. Jo Bertl, bekannt aus der ORF-Serie „School of Champions“ und Absolventin der Schauspielschule Krauss, debütiert hier gemeinsam mit Amina Mostageer als Autorin. Mostageer zeichnet zudem für das Kostümbild verantwortlich und verbindet ihre schauspielerische Ausbildung mit Fachwissen aus dem Modekolleg Michelbeuern. Das Trio wird komplettiert durch Anne-Sophie Delmas, die ihre Ausbildung an der renommierten École Jacques Lecoq in Paris abschloss und seit 2024 verstärkt in der freien Wiener Theaterszene, etwa im Off-Theater, präsent ist. Die thematische Wahl des Stücks trifft auf eine wachsende gesellschaftliche Relevanz, da Endometriose als eine der häufigsten Unterleibserkrankungen bei Frauen gilt, die Diagnose jedoch oft erst nach vielen Jahren gestellt wird. Fachmedien weisen darauf hin, dass künstlerische Formate wie „Ungeregelt“ dazu beitragen, die oft unsichtbaren Schmerzen und psychischen Belastungen der Betroffenen öffentlich zu machen. Das Stück verzichtet dabei auf eine rein klinische Darstellung und nutzt

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Neuausrichtung der Flugverbindung zwischen Linz und Frankfurt am Main

Der Flughafen Linz steht am Beginn einer entscheidenden Verhandlungsphase über seine künftige internationale Anbindung. Nachdem die für den Wirtschaftsstandort Oberösterreich zentrale Flugstrecke zum Drehkreuz Frankfurt im Oktober des vergangenen Jahres durch die Lufthansa eingestellt wurde, bemüht sich das Land nun um eine Wiederaufnahme des Betriebs. Am heutigen Tag endete die offizielle Frist für die Abgabe von Angeboten im Rahmen einer europaweiten Ausschreibung. Wie das Wirtschaftsressort des Landes Oberösterreich mitteilte, haben mehrere Luftverkehrsgesellschaften Interesse an der Durchführung der Linienflüge bekundet. Die kommenden Wochen werden durch intensive Verhandlungen geprägt sein, wobei eine endgültige Entscheidung über den künftigen Betreiber und den Zeitpunkt der Wiederaufnahme für das erste Quartal 2026 angestrebt wird. Ziel dieser Bemühungen ist es, die oberösterreichische Industrie und den Tourismus wieder direkt an das weltweite Flugnetz anzuschließen, um die Standortattraktivität langfristig zu sichern. Die Bedeutung des Drehkreuzes Frankfurt für den Wirtschaftsstandort Für den Flughafen Linz, auch bekannt als Blue Danube Airport, stellt die Verbindung nach Frankfurt weit mehr als eine gewöhnliche Flugroute dar. Frankfurt am Main fungiert als einer der bedeutendsten Luftfahrt-Knotenpunkte weltweit. Von dort aus haben Passagiere Zugriff auf hunderte Anschlussverbindungen in alle Kontinente. Für die exportorientierte Wirtschaft in Oberösterreich ist diese Anbindung von strategischer Relevanz. Viele der im Großraum Linz und Wels ansässigen Unternehmen agieren global und sind auf effiziente Reisen ihrer Mitarbeiter sowie auf schnelle Luftfrachtverbindungen angewiesen. Der Wegfall der Strecke zwang Reisende zuletzt dazu, auf die Bahnverbindung zum Flughafen Wien oder auf andere regionale Flughäfen auszuweichen, was jedoch mit einem erheblichen Zeitaufwand verbunden ist. Historischer Rückblick und

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Technische Defekte und mangelnde Kommunikation: Massive Verzögerungen bei Tui-Flug von Malaga

Ein technischer Defekt an einer Maschine der Fluggesellschaft Tui hat zu einer mehr als 32-stündigen Verspätung für die Passagiere des Fluges TB1072 geführt. Die ursprünglich für Mittwochvormittag um 10:00 Uhr geplante Verbindung von Malaga zum Flughafen Ostende-Brügge musste kurz vor dem Start abgebrochen werden, da notwendige Reparaturen am spanischen Standort nicht durchgeführt werden konnten. Die Fluggäste wurden daraufhin für eine zusätzliche Nacht in einem örtlichen Hotel untergebracht, während die Airline versuchte, eine logistische Lösung für den Weitertransport der gestrandeten Reisenden zu finden. Am Donnerstagmorgen spitzte sich die Situation am Flughafen von Malaga zu, als die Passagiere per Bus zum Terminal zurückgebracht wurden, dort jedoch stundenlang ohne konkrete Informationen verharrten. Augenzeugenberichten zufolge waren keine Vertreter der Fluggesellschaft vor Ort präsent, um die Betroffenen zu betreuen oder über den weiteren Verlauf aufzuklären. Das Flughafenpersonal konnte ebenfalls keine verlässlichen Angaben machen, was zu erheblicher Verunsicherung unter den Reisenden führte. Solche Vorfälle verdeutlichen die operativen Herausforderungen bei technischen Defekten an Außenstationen, wenn Ersatzteile oder Techniker nicht unmittelbar verfügbar sind. Zur Behebung der Störung forderte Tui schließlich ein Ersatzflugzeug aus den Niederlanden an. Die betroffene Boeing 737 mit der Registrierung OO-TUV wurde als Leerflug von Amsterdam nach Malaga überführt, um die Passagiere abzuholen. Nach aktuellem Stand war die Landung der Ersatzmaschine für den späten Donnerstagnachmittag vorgesehen, mit einem anschließenden Start in Richtung Belgien gegen 18:10 Uhr. Gemäß der EU-Fluggastrechteverordnung 261/2004 steht den betroffenen Passagieren bei einer derartigen Verspätung, die nicht auf außergewöhnliche Umstände wie Wetter zurückzuführen ist, eine finanzielle Entschädigung sowie eine umfassende Betreuung zu.

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Rekordjahr für Turkish Airlines: Passagierzahlen steigen auf über 92 Millionen

Turkish Airlines hat das Geschäftsjahr 2025 mit einem deutlichen Wachstum abgeschlossen und seine Position auf dem globalen Luftverkehrsmarkt gefestigt. Im Dezember 2025 beförderte die Fluggesellschaft 7,3 Millionen Passagiere, wobei die Kapazität im Vergleich zum Vorjahresmonat um 9,2 Prozent gesteigert wurde. Über das gesamte Jahr betrachtet kletterte die Zahl der Fluggäste bei Turkish Airlines und der Tochtergesellschaft AJet um 8,8 Prozent auf insgesamt 92,6 Millionen Reisende. Besonders dynamisch entwickelte sich das Segment der internationalen Umsteigepassagiere, das ein Plus von 12,8 Prozent auf 35,7 Millionen Menschen verzeichnete. Dies unterstreicht die Bedeutung des Drehkreuzes Istanbul als zentrale Schnittstelle zwischen Ost und West. Die Auslastung der Maschinen blieb mit einem Sitzladefaktor von 83,2 Prozent auf einem hohen Niveau, wobei der Inlandsverkehr mit 86 Prozent die Spitzenwerte lieferte. Parallel zum Passagiergeschäft baute das Unternehmen auch seine Aktivitäten im Bereich Fracht und Post massiv aus. Mit einem Volumen von 2,2 Millionen Tonnen wurde ein Zuwachs von 8,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr erzielt. Um dieses Wachstum operativ bewältigen zu können, wurde die Flotte kontinuierlich erweitert. Ende Dezember 2025 verfügte der Konzern über insgesamt 516 Flugzeuge, was die ambitionierten Expansionsziele der Fluggesellschaft widerspiegelt. Zusätzliche Marktanalysen verdeutlichen, dass Turkish Airlines im Jahr 2025 verstärkt in die Erschließung neuer Langstreckenziele investiert hat, insbesondere in Nordamerika und Australien. Die Integration der Tochter AJet, die aus der ehemaligen Marke AnadoluJet hervorgegangen ist, trug maßgeblich zur Steigerung der Kapazitäten im Low-Cost-Segment bei. Branchenkenner weisen darauf hin, dass die Fluggesellschaft durch die Nutzung des neuen Flughafens Istanbul über nahezu unbegrenzte Wachstumsschmieden am Boden verfügt,

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Untersuchung in Portugal: Triebwerksschaden bei Ryanair-Maschine blieb über vier Flüge unentdeckt

Die portugiesische Ermittlungsbehörde für Luftfahrtunfälle (GPIAA) hat einen Vorfall am Flughafen Faro untersucht, bei dem eine Boeing 737-800 der Fluggesellschaft Ryanair trotz einer Beschädigung am Triebwerksgehäuse über einen Zeitraum von 24 Stunden im regulären Flugbetrieb blieb. Am 15. November 2025 setzte die Maschine mit der Registrierung EI-ENG bei der Landung aus Mailand-Bergamo unter schwierigen Wetterbedingungen mit Gewittern und Scherwinden hart auf der Landebahn auf. Datenaufzeichnungen belegen eine Belastung von 1,69G beim Aufsetzvorgang, wobei das Flugzeug nach einem kurzen Springen des linken Fahrwerks eine Rechtsneigung von neun Grad einnahm. Infolgedessen kam es zu einem Bodenkontakt der Unterseite des rechten Triebwerksgehäuses mit der Pistenoberfläche. Trotz dieses sogenannten „Pod Strikes“ bemerkte die Besatzung keine Unregelmäßigkeiten während des Ausrollens oder beim anschließenden Rollen zum Vorfeld. Da keine Warnmeldungen im Cockpit erschienen und das Fahrverhalten normal blieb, stufte die Crew die Landung nicht als übermäßig hart ein. Auch bei der obligatorischen Sichtkontrolle nach dem Flug durch das Personal wurden keine äußeren Schäden festgestellt. Dies führte dazu, dass die Maschine für den weiteren Flugdienst freigegeben wurde. In der Folge absolvierte das Flugzeug vier weitere Passagierflüge, ohne dass die nachfolgenden Besatzungen oder Techniker bei einer Zwischenkontrolle am Abend des Vorfallstages die strukturelle Beschädigung an der Unterseite des Triebwerks bemerkten. Die Ermittler betonten in ihrem Bericht, dass die Triebwerksverkleidungen der Boeing 737 sehr bodennah konstruiert sind, was eine optische Erfassung von Schäden an der Unterseite im Rahmen einer routinemäßigen Rampeninspektion erheblich erschwert. Erst am darauffolgenden Tag wurde das Ausmaß der Beschädigung bei einer detaillierteren Überprüfung entdeckt. Die Fluggesellschaft

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