Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Boston: Aufmerksame Piloten verhindern Kollision zwischen zwei Verkehrsflugzeugen

Am Samstag, dem 20. Juni 2026, kam es am Boston Logan International Airport zu einer gefährlichen Situation, als zwei Verkehrsflugzeuge auf sich kreuzenden Bahnen in unmittelbare Nähe zueinander gerieten. Gegen 11:30 Uhr Ortszeit befand sich ein Airbus A319 der Fluggesellschaft Delta Air Lines, Flugnummer 2351, im Landeanflug auf die Landebahn 33L, als die Besatzung eine Boeing 737-800 von American Airlines, Flugnummer 3161, bemerkte, die gerade auf der kreuzenden Landebahn 27 ihren Startlauf begann. Nur durch das rasche Handeln der Piloten des Delta-Flugzeugs, die eigenständig einen sogenannten Go-around einleiteten, konnte ein Zusammenstoß in der kritischen Phase des Landeanflugs verhindert werden. Die Federal Aviation Administration (FAA) bestätigte den Vorfall und hat eine offizielle Untersuchung eingeleitet, da der Kontrollturm den American-Airlines-Flug auf eine Bahn geschickt hatte, die sich direkt mit dem Landepfad der Delta-Maschine überschnitt. Der Vorfall wurde durch Funksprüche und Videomaterial öffentlich, das die Kommunikation zwischen den Piloten und der Flugsicherung in Boston dokumentiert. Während sich die Delta-Maschine der Landebahn näherte, hatte der Tower bereits den Startlauf für die Boeing 737 freigegeben, was zu einer gefährlichen räumlichen Annäherung führte. Das Filmmaterial zeigt, dass der Lotse offenbar selbst von der Position der Boeing überrascht war und per Funk nachfragte, wohin sich das Flugzeug bewege, woraufhin der Pilot von American Airlines lediglich auf die zuvor erhaltene Starterlaubnis verwies und den Startvorgang fortsetzte. Die Delta-Besatzung hatte die drohende Gefahr jedoch bereits erkannt und die Entscheidung zum Durchstarten kommuniziert, bevor der Lotse die Situation vollständig erfasst hatte. Glücklicherweise endete der Vorfall ohne physische Schäden oder Verletzte,

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Großbrennpunkt Westafrika: Rekordfund von Kokain am Flughafen von Monrovia löst internationale Ermittlungen aus

Den liberianischen Sicherheitsbehörden ist am internationalen Flughafen Roberts in Monrovia einer der größten Drogenfunde in der Geschichte des westafrikanischen Landes gelungen. Am 8. Juni fingen Zollbeamte und Sicherheitskräfte eine Ladung von rund 240 Kilogramm reinem Kokain ab. Der Schwarzmarktwert der beschlagnahmten Rauschgiftmenge wird auf über 19 Millionen US-Dollar (ca. 17 Millionen Euro) geschätzt. Die Drogen waren in fast 200 Frachtkisten versteckt und wurden entdeckt, nachdem das Flughafenpersonal Unstimmigkeiten in den Frachtdokumenten festgestellt hatte. Berichten zufolge sollte das Kokain auf einem regulären Passagierflug der Fluggesellschaft Brussels Airlines nach Europa geschmuggelt werden. Der Vorfall veranlasste den liberianischen Präsidenten Joseph Boakai zu einer nationalen Fernsehansprache. Boakai kündigte ein unnachgiebiges Vorgehen gegen die kriminellen Netzwerke an und betonte, dass Liberia unter seiner Führung weder als Transitknotenpunkt noch als Operationsbasis für den internationalen Drogenhandel geduldet werde. Im Zuge der sofort eingeleiteten Ermittlungen wurden bereits sechs Flughafenangestellte verhaftet, denen Komplizenschaft und die Manipulation von Sicherheitskontrollen vorgeworfen wird. Die Drogen konnten vor dem Verladen in den Frachtraum der Passagiermaschine gesichert werden, was ein Eindringen der Schmuggelware in das europäische Luftverkehrsnetz verhinderte. Obwohl die Drahtzieher der Lieferung noch nicht offiziell identifiziert wurden, prüfen die Ermittlungsbehörden Verbindungen zu einem der meistgesuchten Kriminellen Europas. Lokale Medienberichte weisen darauf hin, dass der flüchtige niederländische Drogenbaron Jos Leijdekkers im Fokus der Ermittlungen steht. Es wird vermutet, dass Leijdekkers seine Netzwerke von Nachbarstaaten wie Sierra Leone aus steuert. Aufgrund der globalen Dimension des Falls beteiligen sich internationale Geheimdienste und Strafverfolgungsbehörden aus Belgien, den Vereinigten Staaten, Dänemark und Großbritannien an der Aufklärung des Falls.

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Mitteldeutsche Flughafen AG bestellt neuen Aufsichtsrat

Die Mitteldeutsche Flughafen AG (MFAG) stellt ihren Aufsichtsrat für die kommende Amtsperiode turnusgemäß neu auf und vollzieht dabei einen Wechsel an der Spitze des Kontrollgremiums. Die bisherige Aufsichtsratsvorsitzende Hiltrud Werner ist nach fünf Jahren im Amt nicht erneut für den Vorsitz angetreten und scheidet aus dem Gremium aus. Unter ihrer Führung gelang der mitteldeutschen Flughafengruppe, zu der die Standorte Leipzig/Halle und Dresden gehören, eine tiefgreifende operative Restrukturierung. Die eingeleiteten Sanierungsmaßnahmen zeigten im abgelaufenen Geschäftsjahr 2025 deutliche Wirkung: Erstmals in der gesamten Unternehmensgeschichte konnte der Konzern ein positives Gesamtergebnis in Höhe von 10,5 Millionen Euro ausweisen und gleichzeitig die Umsatzmarke von 200 Millionen Euro überspringen. Den Vorsitz des neu besetzten Aufsichtsrates übernimmt Karsten Mühlenfeld. Der promovierte Maschinenbauingenieur verfügt über umfassende Führungserfahrung in der internationalen Luftfahrt- und Zulieferindustrie. Zu seinen früheren beruflichen Stationen gehören Managementpositionen bei den Triebwerksherstellern Rolls-Royce Deutschland und Bombardier sowie der irischen Fluggesellschaft Ryanair. Zudem besitzt er spezifische operative Flughafenexpertise aus seiner Zeit als Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH (FBB). Das sächsische Finanzministerium sowie das Finanzressort des Landes Sachsen-Anhalt, die als öffentliche Gesellschafter die Mehrheit an der MFAG halten, versprechen sich von der Personalie eine Festigung des wirtschaftlichen Konsolidierungskurses. Neben dem neuen Vorsitzenden wurden weitere Branchenexperten und politische Vertreter in das zwölfköpfige Kontrollgremium berufen. Neu im Aufsichtsrat sitzen die sächsische Staatsministerin für Regionalentwicklung Regina Kraushaar sowie Bettina Ganghofer, die aktuelle Geschäftsführerin der Salzburger Flughafen GmbH. Das neue Führungsteam übernimmt die Verantwortung in einer entscheidenden Übergangsphase, in der das noch laufende Sanierungsverfahren formal abgeschlossen und in ein

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Air Baltic nimmt ganzjährige Verbindung zwischen Vilnius und Berlin auf

Die lettische Fluggesellschaft Air Baltic erweitert ihr Angebot auf den europäischen Kernrouten und überführt die Direktverbindung zwischen der litauischen Hauptstadt Vilnius und Berlin in einen ganzjährigen Linienbetrieb. Wie das Luftfahrtunternehmen mitteilte, wird die Flugstrecke nach dem Ende der laufenden Sommerperiode nahtlos für die kommende Wintersaison beibehalten. Mit diesem strategischen Schritt festigt die Airline ihre Marktposition als führender Anbieter von Flugleistungen in den baltischen Staaten und optimiert die Verkehrsanbindung zwischen Litauen und dem deutschen Markt für Geschäftsreisende, Touristen sowie den privaten Besuchsverkehr. Für die anstehende Winterflugplanperiode sieht die betriebliche Planung der Fluggesellschaft bis zu zwei wöchentliche Umläufe auf der Strecke vor. Als feste Flugtage wurden Donnerstag und Sonntag ausgewählt, was insbesondere Kurzurlaubern und Pendlern eine flexible Wochenendplanung ermöglicht. Im Vergleich dazu wird die Route im aktuellen Sommerflugplan noch bis zu dreimal wöchentlich – jeweils montags, donnerstags und sonntags – bedient. Die tarifliche Struktur für die ganzjährige Verbindung beginnt laut Unternehmensangaben bei 59 Euro für ein Ticket in der Economy Class sowie bei 209 Euro im Business-Class-Segment pro einfachem Flug. Der Ausbau der Berlin-Route spiegelt die überproportionale Expansion von Air Baltic am Flughafen Vilnius wider, wo das Unternehmen in diesem Jahr ein Netzwerk von insgesamt 20 Nonstop-Zielen unterhält. Ergänzt wird die litauische Präsenz durch regionale Zubringerflüge von Palanga nach Riga und Amsterdam. Die Airline setzt auf dieser Strecke primär ihre standardisierte Flotte von modernen Kurz- und Mittelstreckenflugzeugen des Typs Airbus A220-300 ein. Dieser Flugzeugtyp bietet der Gesellschaft durch seine spezifische Kabinenkonfiguration und Reichweite die notwendige Flexibilität, um auch dünner besiedelte Regionalkorridore wirtschaftlich

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Qatar Airways meldet weitgehende Erholung des Flugnetzes

Die staatliche Fluggesellschaft Qatar Airways hat im Zuge der Bewältigung der jüngsten regionalen Krisen im Nahen Osten eine tiefgreifende operative Erholung vermeldet und gleichzeitig eine weitreichende personelle Neustrukturierung ihrer Führungsebene eingeleitet. Wie das Unternehmen mitteilte, konnte das weltweite Flugnetz mit der Einführung des aktuellen Sommerflugplans auf 85 Prozent des Niveaus vor Ausbruch der jüngsten Konflikte hochgefahren werden. Mit über 140 täglichen Starts vom Drehkreuz Doha zu mehr als 160 Destinationen weltweit sieht sich die Fluggesellschaft auf einem stabilen Wachstumspfad. Um diese Erholung organisatorisch abzusichern und die strategischen Schwerpunkte in den Bereichen Passagierservice und operative Exzellenz zu vertiefen, hat der Vorstandsvorsitzende Hamad Al-Khater zwei zentrale Spitzenpositionen neu besetzt. Mit dem ehemaligen Topmanager von British Airways, Calum Laming, und dem intern aufgestiegenen Abdulla Ali holt die Fluggesellschaft ausgewiesene Branchenexperten in das operative Kernteam, die ab dem Spätherbst die nächste Phase der globalen Expansion steuern sollen. Struktureller Wiederaufbau nach den Verwerfungen im nahöstlichen Luftraum Die Luftfahrtindustrie im Nahen Osten sah sich in den vergangenen Monaten mit massiven operativen Einschränkungen konfrontiert. Der Ausbruch regionaler Konflikte hatte zeitweise zu weiträumigen Luftraumsperrungen, erzwungenen Routenänderungen und der vorübergehenden Einstellung zahlreicher Flugverbindungen geführt. Für ein Drehkreuz wie den Hamad International Airport in Doha, dessen Geschäftsmodell maßgeblich auf der effizienten Verknüpfung von interkontinentalen Passagierströmen basiert, bedeuteten diese Störungen eine erhebliche logistische und wirtschaftliche Herausforderung. Am Höhepunkt der Krise war ein bedeutender Teil des Netzwerks faktisch am Boden gebunden. Vor diesem Hintergrund wertet die Führung der Fluggesellschaft das Erreichen der 85-Prozent-Marke bis Mitte Juni als einen entscheidenden Meilenstein, der einem

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Japan Airlines zieht nach Vorfällen beim Kabinenpersonal personelle und finanzielle Konsequenzen

Die Führungsebene der traditionsreichen Fluggesellschaft Japan Airlines sieht sich nach einem erneuten Verstoß gegen die internen Alkoholvermeidungsvorschriften zu drastischen Maßnahmen gezwungen. Die Präsidentin und Vorstandsvorsitzende des Unternehmens, Mitsuko Tottori, sowie der Aufsichtsratsvorsitzende Yuji Akasaka werden für die Dauer von zwei Monaten auf 30 Prozent ihrer Vorstandsgehälter verzichten. Darüber hinaus wird Akasaka mit sofortiger Wirkung von seinem Posten als Sicherheitsbeauftragter des Konzerns entbunden. Diese weitreichenden Schritte folgen auf einen Vorfall im Mai des laufenden Jahres, bei dem eine Flugbegleiterin vor einem Inlandsflug positiv auf Alkohol getestet wurde und damit eine erhebliche Flugverspätung sowie eine offizielle Untersuchung durch das japanische Transportministerium auslöste. Da es sich in der jüngeren Vergangenheit nicht um den ersten Vorfall dieser Art bei der Fluggesellschaft handelt, steht das Sicherheits- und Kontrollmanagement des Unternehmens unter intensiver behördlicher Beobachtung. Der konkrete Vorfall am Flughafen Hiroshima und die unmittelbaren betrieblichen Folgen Der jüngste Vorfall ereignete sich am frühen Morgen des 23. Mai 2026 auf dem Flughafen Hiroshima. Der Linienflug mit der Flugnummer JL252, der planmäßig um 07:40 Uhr Ortszeit in Richtung des hauptstädtischen Flughafens Tokio-Haneda starten sollte, konnte nicht pünktlich freigegeben werden. Grund hierfür war die routinemäßige Überprüfung der Besatzungsmitglieder vor dem Dienstantritt. Eine weibliche Kabinenmitarbeiterin, die für diesen Flug als leitende Flugbegleiterin vorgesehen war, wies bei den obligatorischen Kontrollen einen positiven Alkoholwert auf. Die internen Ermittlungen der Fluggesellschaft ergaben, dass die Mitarbeiterin am Vorabend gemeinsam mit einer Kollegin in einer Hotellounge Alkohol konsumiert hatte. Damit verstieß sie direkt gegen die strengen Richtlinien von Japan Airlines, die den Konsum von alkoholischen

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Luftfahrtbehörden FAA und EASA vor dem Abschluss der Zertifizierung für Boeing 737 Max 7 und Max 10

Das langwierige und intensiv überwachte Zulassungsverfahren für die beiden verbleibenden Varianten der Boeing-737-Max-Familie befindet sich in der unmittelbaren finalen Phase. Wie hochrangige Vertreter der US-amerikanischen Bundesluftfahrtbehörde FAA und der Europäischen Agentur für Flugsicherheit EASA auf einer internationalen Sicherheitskonferenz bekannt gaben, stehen die Prüfungen der Typen Max 7 und Max 10 kurz vor dem offiziellen Abschluss. Nach Jahren regulatorischer Verzögerungen, technischer Nachbesserungen und struktureller Anpassungen im Zertifizierungsprozess berichten beide Aufsichtsbehörden von substanziellen Fortschritten und einer eng abgestimmten, synchronisierten Vorgehensweise bei der bevorstehenden Marktfreigabe. Die Validierung der Flugzeugtypen gilt als richtungsweisend für die globale Luftfahrtindustrie, da sie nicht nur über die Flottenplanungen zahlreicher internationaler Fluggesellschaften entscheidet, sondern auch als Gradmesser für das wiedererlangte Vertrauen zwischen den beiden führenden Luftfahrtsicherheitsbehörden der Welt dient. Intensive Endphase des Prüfverfahrens und zeitnahe Termine für die Marktregulierung Der stellvertretende Administrator der US-Luftfahrtbehörde FAA, Chris Rocheleau, verdeutlichte das Stadium der Arbeiten und wies darauf hin, dass sich seine Behörde in den letzten Zügen der Zertifizierung beider Flugzeugtypen befinde. Die verbleibenden Aufgaben im regulatorischen Apparat betreffen demnach primär die administrative Feinabstimmung und den abschließenden Abgleich der umfangreichen Dokumentationen. Rocheleau betonte, dass in dieser Phase das gegenseitige Vertrauen zwischen den beteiligten Zertifizierungsbüros der FAA und der EASA von zentraler Bedeutung sei, um ein lückenlos sicheres und flugbereites System zu garantieren. Diese Einschätzung wird von europäischer Seite geteilt. Der Exekutivdirektor der EASA, Florian Guillermet, erklärte vor Medienvertretern, dass insbesondere die Validierung der größeren Variante Max 10 für den europäischen Flugbetrieb derzeit die oberste Priorität seiner Behörde besitze. Größere technische Hürden oder

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DDSG Blue Danube führt neue Themenfahrten im Sommer 2026 ein

Die DDSG Blue Danube, das größte Personenschifffahrtsunternehmen im Wiener Raum und im UNESCO-Weltkulturerbe Wachau, baut ihr Segment der Event- und Erlebnisschifffahrt für die laufende Saison weiter aus. Das Unternehmen, das sich im Eigentum der Wien Holding und der Verkehrsverbund Ost-Region (VOR) GmbH befindet, reagiert damit auf die anhaltend hohe Nachfrage nach kulinarisch und musikalisch untermauerten Abendveranstaltungen auf dem Wasser. Für den Sommer 2026 wurde das Portfolio um ein neues Format mit lateinamerikanischem Schwerpunkt erweitert, um neben dem klassischen Ausflugsverkehr zusätzliche Umsatzpotenziale auf dem Wiener Donauabschnitt zu erschließen. Die Durchführung der neuen Veranstaltungsreihe mit dem Titel „Karibische Nacht“ ist an zwei ausgewählten Terminen, dem 9. Juli und dem 14. August 2026, an Bord des Flottenflaggschiffs MS Admiral Tegetthoff geplant. Das großdimensionierte Ausflugsschiff, das über eine Kapazität von mehreren hundert Plätzen verfügt, wird für diese rund dreieinhalbstündigen Rundfahrten ab der zentralen Schiffsstation Wien-Reichsbrücke eingesetzt. Der Kurs führt die Passagiere entlang der Wiener Skyline im Bereich der Donauplatte sowie in Richtung der Donau-Auen, während im Innenbereich ein abgestimmtes Rahmenprogramm aus Livemusik, Tanzvorführungen und einem landestypischen Buffet stattfindet. Das gastronomische und operative Konzept der Themenfahrten ist integraler Bestandteil der langfristigen Unternehmensstrategie der DDSG-Geschäftsführung unter Wolfgang Fischer und Flottenkommandant Johannes Kammerer. Durch die Kombination aus touristischer Schifffahrt und Eventgastronomie gelingt es dem Betrieb, die Auslastung der Schiffsflotte in den Abendstunden außerhalb des regulären Linienbetriebs zu maximieren. Für die musikalische Gestaltung wurde die Musikgruppe Fusion Latina sowie das Tanzensemble Ayres de Tango verpflichtet, während das kulinarische Angebot mit Spezialitäten aus der mexikanischen und karibischen Küche besetzt

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Austrian Airlines setzt Großraumflugzeug auf Route nach Berlin ein

Die österreichische Fluggesellschaft Austrian Airlines nimmt im Herbst des Jahres 2026 eine temporäre Änderung ihrer Flottenplanung auf den kontinentalen Kernrouten vor. Wie aus aktuellen Branchendaten des Flugplandienstes Aero Routes hervorgeht, wird die Lufthansa-Tochter auf ausgewählten Umläufen zwischen ihrem Drehkreuz Wien-Schwechat und dem Flughafen Berlin-Brandenburg ein Langstreckenflugzeug des Typs Boeing 787-9 einsetzen. Das unter dem Beinamen „Dreamliner“ bekannte Großraumflugzeug soll im kommenden Oktober die regulären Kurzstreckenmaschinen auf dieser stark frequentierten Verbindung ersetzen, um auf die veränderten Passagierströme und saisonale Nachfragespitzen im mitteleuropäischen Luftraum zu reagieren. Der Einsatz des Großraumgeräts ist exakt terminiert und beschränkt sich auf den Zeitraum vom 7. bis zum 21. Oktober 2026. An insgesamt drei aufeinanderfolgenden Mittwochen wird die Maschine die Flugpaarung mit den Flugnummern OS227 und OS228 übernehmen. Der Flugplan sieht vor, dass der Dreamliner jeweils um 11:30 Uhr in Wien abhebt und die deutsche Bundeshauptstadt um 12:40 Uhr erreicht. Nach einer kurzen Bodenabfertigungszeit am Terminal in Berlin erfolgt der Rückflug nach Österreich mit dem planmäßigen Start um 13:55 Uhr. Normalerweise bedient Austrian Airlines diese Strecke mit deutlich kleineren Flugzeugtypen der Airbus-A320-Familie oder mit Embraer-Regionaljets. Solche temporären Großraumflugzeug-Einsätze auf europäischen Kurzstrecken, in der Fachsprache als „Up-Gauging“ bezeichnet, werden von Netzwerk-Airlines aus unterschiedlichen operativen Erwägungen durchgeführt. Zum einen ermöglicht der Wechsel auf die Boeing 787-9 eine erhebliche Steigerung der Sitzplatz- und Frachtkapazitäten ohne zusätzliche Nutzung knapper Start- und Landerechte an den ausgelasteten Flughäfen. Zum anderen dienen diese Umläufe dem regelmäßigen Training der Cockpit- und Kabinencrews, die im Rahmen von Umschulungen oder zum Erhalt ihrer gesetzlichen Fluglizenzen eine vorgeschriebene

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Mietwagenanbieter Sixt platziert Riesenfigur am Flughafen Düsseldorf

Der Mobilitätsdienstleister Sixt hat am Flughafen Düsseldorf eine ungewöhnliche und großdimensionierte Werbeinstallation in Betrieb genommen. Im Zentrum des Terminals wurde eine rund acht Meter hohe Skulptur aufgestellt, die ein Erdmännchen darstellt. Die monumentale Tierfigur hält gut sichtbar einen Fahrzeugschlüssel der Marke BMW in der Hand. Die Installation ist als Blickfang konzipiert und soll die Aufmerksamkeit der ankommenden und abfliegenden Passagiere im zentralen Publikumsbereich des größten Flughafens in Nordrhein-Westfalen auf die Präsenz des Autovermieters lenken. Das Besondere an dieser Werbekonstruktion ist ihre architektonische Integration in das Flughafengebäude, da sich die Skulptur über zwei separate Ebenen des Terminals erstreckt. Das Fundament sowie der Körper der Erdmännchen-Figur stehen auf einem massiven Podest im stark frequentierten Ankunftsbereich. Der obere Teil der Skulptur, insbesondere der Kopf des Tieres, ragt durch eine eigens dafür genutzte Deckenöffnung eine Etage höher direkt in die Abflughalle. Durch diese vertikale Zweiteilung ist die Werbebotschaft für Reisende sowohl beim Verlassen der Flugzeuge als auch vor dem Boarding unübersehbar. Die Platzierung am Flughafen Düsseldorf erfolgt im Rahmen der langfristigen Marketingstrategie von Sixt, die für humorvolle und auffällige Kampagnen an internationalen Verkehrsknotenpunkten bekannt ist. Düsseldorf zählt mit jährlich vielen Millionen Fluggästen zu den wichtigsten Standorten für das europäische Mietwagengeschäft, insbesondere im Segment der Geschäftsreisen und des Premium-Tourismus. Für den Flughafen stellt die Genehmigung solcher raumgreifenden Installationen eine lukrative Einnahmequelle im Bereich des sogenannten Non-Aviation-Geschäfts dar, da Sonderwerbeformen auf zentralen Terminalflächen zu den teuersten Marketing-Arealen gehören. Die technische Umsetzung der tonnenschweren Großskulptur erforderte im Vorfeld eine präzise statische Prüfung sowie die Einhaltung strenger Brandschutz-

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