Amely Mizzi

Weitere Artikel aus der Rubrik

Amely Mizzi

Premiere für multisensorisches Cine-Dining-Konzept in Wien

In der österreichischen Bundeshauptstadt wird mit „Tasting Movies“ ein neues Unterhaltungsformat eingeführt, das die Bereiche Film und Gastronomie zusammenführt. Bei diesem als Cine-Dining bezeichneten Konzept wird dem Publikum während der Vorführung eines Films ein mehrgängiges Menü serviert, dessen einzelne Speisen zeitlich und inhaltlich exakt auf die Szenen auf der Leinwand abgestimmt sind. Die Premiere findet im traditionsreichen Hotel Stefanie statt, das als ältestes Hotel Wiens über eine Geschichte verfügt, die bis in das Jahr 1600 zurückreicht. Ziel der Kooperation zwischen dem Gründer Clemens Polszter und der Schick Hotels Gruppe ist es, das kulturelle und kulinarische Angebot der Stadt um eine innovative Facette zu erweitern. Zum Auftakt der Veranstaltungsreihe wurde der Animationsfilm „Ratatouille“ gewählt. Die Handlung, die in der Pariser Gastrowelt spielt, dient als Vorlage für eine entsprechende Menüfolge, die synchron zu den Höhepunkten der Filmhandlung gereicht wird. Branchenexperten sehen in solchen Formaten eine Reaktion auf den wachsenden Trend zu Erlebnisgastronomie, bei der die reine Nahrungsaufnahme durch zusätzliche sensorische Reize ergänzt wird. Das Hotel Stefanie nutzt für die Inszenierung seine historischen Räumlichkeiten, um einen Kontrast zwischen imperialem Ambiente und moderner Veranstaltungstechnik zu schaffen. Hinter dem Projekt steht die Schick Hotels Gruppe unter der Leitung von Alexander Schick. Das Familienunternehmen, das rund 170 Mitarbeiter beschäftigt und fünf Vier-Sterne-Häuser in Wien betreibt, setzt mit diesem Format auf eine stärkere Verzahnung von Tourismus und lokalem Entertainment. Die technische Herausforderung bei diesem Konzept liegt insbesondere in der Logistik der Küche, da das Servieren der Gänge sekundengenau auf die Filmprojektion abgestimmt sein muss, um die gewünschte

weiterlesen »

Entzug der Betriebsgenehmigung für die maltesische Fluggesellschaft Maleth-Aero

Die maltesische Charter- und Frachtfluggesellschaft Maleth-Aero darf mit sofortiger Wirkung keinen Flugbetrieb mehr durchführen. Wie der Luftfahrtdatenanbieter CH-Aviation unter Berufung auf das maltesische Verkehrsministerium berichtet, wurde dem Unternehmen das Luftverkehrsbetreiberzeugnis (AOC) entzogen. Maleth-Aero, die seit ihrer Gründung im Jahr 2012 am internationalen Flughafen von Malta stationiert ist, verliert damit die rechtliche Grundlage für jegliche kommerzielle Flugaktivitäten. Der Entzug einer solchen Lizenz gilt in der Luftfahrtbranche als schwerwiegender Eingriff und folgt in der Regel auf erhebliche finanzielle Unregelmäßigkeiten oder massive Mängel in der operativen Aufsicht. Seit dem Jahr 2021 befindet sich das Unternehmen mehrheitlich im Besitz der US-amerikanischen Investmentgruppe AELF FlightService. Diese Übernahme sollte ursprünglich die Marktposition von Maleth-Aero im Bereich der Frachtkapazitäten und des ACMI-Leasings (Aircraft, Crew, Maintenance, Insurance) stärken. Die Flotte der Gesellschaft bestand in der Vergangenheit aus einer Mischung verschiedener Flugzeugtypen, darunter Airbus A330-900 und Boeing 737, die weltweit für verschiedene Auftraggeber im Einsatz waren. Trotz der internationalen Ausrichtung und der finanziellen Unterstützung durch den amerikanischen Mehrheitseigentümer scheint die wirtschaftliche oder regulatorische Stabilität des Betriebs nicht mehr gewährleistet gewesen zu sein. Die maltesische Zivilluftfahrtbehörde (Transport Malta) hält sich mit detaillierten Begründungen für den Entzug des AOC derzeit bedeckt. Marktbeobachter weisen jedoch darauf hin, dass die Behörden in Malta zuletzt die Kontrollen verschärft haben, um den Ruf des Inselstaats als seriöser Standort für Luftverkehrsbetreiber zu wahren. Ein Entzug des Betreiberzeugnisses bedeutet für die Angestellten und die laufenden Verträge mit Frachtkunden eine unmittelbare Unterbrechung aller Dienstleistungen. Für die Muttergesellschaft AELF stellt dieser Schritt einen massiven Rückschlag dar, da die Flugzeuge

weiterlesen »

Sicherheitslandung einer KLM-Maschine nach Vogelschlag in Amsterdam

Ein Linienflug der niederländischen Fluggesellschaft KLM musste am Freitag, den 10. April 2026, kurz nach dem Start vom Flughafen Amsterdam Schiphol die Reise abbrechen. Die Boeing 737-800 mit der Registrierung PH-BXV befand sich auf dem Weg nach Nizza (Flugnummer KL1477), als sie etwa 15 Minuten nach dem Abheben mit einem Fischreiher kollidierte. Da die Besatzung eine mögliche Beeinträchtigung eines Triebwerks durch den Vogelschlag befürchtete, ordnete sie aus Sicherheitsgründen die sofortige Rückkehr zum Ausgangsflughafen an. Das Flugzeug landete sicher in Amsterdam, und es wurden keine Verletzungen gemeldet. Die betroffenen Passagiere wurden nach der Landung auf eine Ersatzmaschine umgebucht. Ein anderes Flugzeug desselben Typs übernahm den Weiterflug an die Côte d’Azur, wo die Reisenden schließlich mit einer Verspätung von über drei Stunden eintrafen. Techniker der KLM unterzogen die PH-BXV unmittelbar nach der Rückkehr einer gründlichen Untersuchung, um das Ausmaß der Schäden am Triebwerk und an der Rumpfstruktur festzustellen. Triebwerksschäden durch Vogelschlag gehören zu den kostspieligen technischen Vorfällen im Luftverkehr, da sie oft langwierige Inspektionen der Turbinenschaufeln erfordern. Der Flughafen Amsterdam Schiphol ist aufgrund seiner geografischen Lage in der Nähe von Poldern und Gewässern besonders anfällig für Vogelschläge. Neben Fischreihern stellen vor allem Gänse und Starenwärme eine ständige Herausforderung für den Flugbetrieb dar. Um die Sicherheit der Starts und Landungen zu gewährleisten, setzt der Flughafen spezielle Einheiten zur Wildtierkontrolle ein, die Vögel durch akustische Signale, Laser oder den Einsatz von Greifvögeln von den Start- und Landebahnen fernhalten. Trotz dieser intensiven Präventionsmaßnahmen lassen sich Kollisionen in der kritischen Start- und Steigphase nicht vollständig ausschließen.

weiterlesen »

Chaos am Flughafen Mailand-Linate: Biometrische Grenzkontrollen lassen Großteil eines Easyjet-Fluges zurück

Ein beispielloser Vorfall am Flughafen Mailand-Linate hat am vergangenen Sonntag die Fragilität internationaler Reiseabläufe unter neuen regulatorischen Bedingungen offengelegt. Während der Easyjet-Flug U2-5420 planmäßig von der norditalienischen Metropole in Richtung Manchester abheben sollte, blieb der Großteil der Passagiere am Boden zurück. Von insgesamt 156 gebuchten Fluggästen schafften es lediglich 34 rechtzeitig an Bord, was einer Auslastung von nur knapp 22 Prozent entspricht. Ursache für dieses Desaster war nicht etwa ein technischer Defekt oder ein Streik des Personals, sondern massive Verzögerungen bei den neu eingeführten biometrischen Grenzkontrollen der Europäischen Union. Trotz einer bewussten Verzögerung des Abflugs durch die Fluggesellschaft mussten die Piloten schließlich starten, um die gesetzlich vorgeschriebenen Arbeitszeitregelungen der Crew nicht zu verletzen. Für die zurückgebliebenen Reisenden begannen damit teils mehrtägige Odysseen und erhebliche finanzielle Belastungen, da alternative Verbindungen kurzfristig kaum verfügbar oder nur zu extrem hohen Preisen zu sichern waren. Das Entry-Exit-System als Nadelöhr der Reisefreiheit Hinter dem Chaos in Mailand steht die Einführung des neuen Entry-Exit-Systems (EES) der Europäischen Union. Dieses System wurde ursprünglich mit dem Versprechen entwickelt, die Grenzübergänge durch die Erfassung biometrischer Daten – wie Gesichtsscans und Fingerabdrücke – sicherer und auf lange Sicht auch schneller zu gestalten. Die Realität am Ostersonntag, dem 12. April 2026, zeichnete jedoch ein gegenteiliges Bild. Augenzeugenberichten zufolge führten die neuen Prüfprozeduren zu Wartezeiten von über drei Stunden an den Passkontrollen. Selbst Passagiere, die nach eigenen Angaben dreieinhalb Stunden vor dem geplanten Abflug am Flughafen eingetroffen waren, steckten hoffnungslos in den Warteschlangen fest. Das EES betrifft insbesondere Reisende aus Nicht-EU-Staaten, was

weiterlesen »

Ende der virtuellen Fluggesellschaft Go To Fly am Flughafen Forlì

Die virtuelle Fluggesellschaft Go To Fly hat ihren Betrieb am Flughafen Forlì in der italienischen Region Emilia-Romagna nach rund drei Jahren endgültig eingestellt. Das Projekt war unmittelbar nach der Pandemie ins Leben gerufen worden, um die vakanten Kapazitäten am Standort zu füllen und den regionalen Flugverkehr durch gezielte Point-to-Point-Verbindungen wieder zu beleben. Als virtuelle Airline verfügte Go To Fly über kein eigenes Luftverkehrbetreiberzeugnis (AOC), sondern charterte Flugzeuge und Besatzungen von Partnern wie der griechischen Lumiwings oder der polnischen SkyTaxi, um Ziele im In- und Ausland zu bedienen. Trotz einer engen Vernetzung mit rund 450 Reisebüros und der Beförderung von insgesamt über 83.000 Passagieren auf 16 verschiedenen Routen konnte das Modell langfristig nicht wirtschaftlich stabilisiert werden. Hintergrund der Einstellung ist der intensive Wettbewerbsdruck durch große Billigfluggesellschaften an den benachbarten Standorten Bologna und Rimini. Während der Flughafen Forlì versuchte, sich als komfortable Alternative für die lokale Bevölkerung zu positionieren, machten steigende operative Kosten und eine schwankende Auslastung auf den Nischenstrecken dem Unternehmen zu schaffen. Go To Fly bediente unter anderem Ziele wie Lampedusa, Pantelleria, Olbia sowie internationale Destinationen in Albanien und Griechenland. Die Marketingstrategie setzte stark auf Pauschalreisende und Kooperationen mit Reiseveranstaltern, doch die notwendigen Passagierzahlen für eine dauerhafte Rentabilität wurden zuletzt nicht mehr erreicht. Der Flughafenbetreiber F.A. (Forlì Airport S.r.l.) muss nun neue Wege finden, um die Infrastruktur des Terminals auszulasten. Zusätzliche Recherchen in italienischen Wirtschaftsnachrichten deuten darauf hin, dass auch technische Herausforderungen und kurzfristige Flugstreichungen in der Vergangenheit das Vertrauen der Kunden beeinträchtigt hatten. Die Abhängigkeit von externen Flugzeugkapazitäten führte

weiterlesen »

Hamburg verzeichnet deutliche Ergebnissteigerung im Geschäftsjahr 2025

Der Flughafen Hamburg hat das Geschäftsjahr 2025 mit einem positiven Konzernergebnis von 30,1 Millionen Euro abgeschlossen. Dies entspricht einer signifikanten Steigerung gegenüber dem Vorjahr, in dem ein Gewinn von 20,4 Millionen Euro ausgewiesen wurde. Als wesentliche Treiber dieser Entwicklung nennt die Geschäftsführung gestiegene Umsatzerlöse sowie ein striktes Kostenmanagement. Zudem entlasteten gesunkene Energiekosten die Bilanz des fünftgrößten deutschen Verkehrsflughafens. Trotz der wirtschaftlichen Stabilisierung liegen die Erträge aufgrund der inflationären Rahmenbedingungen und der noch nicht vollständig erreichten Vorkrisen-Werte weiterhin unter dem Niveau von 2019. Die Passagierzahlen stabilisierten sich 2025 bei rund 14,8 Millionen Reisenden. Damit bewegt sich der Standort auf dem Niveau des Vorjahres, nachdem die Nachfrage in den ersten Jahren nach der Pandemie zunächst überdurchschnittlich schnell gewachsen war. Im internationalen Vergleich bleibt die Erholung des deutschen Luftverkehrsmarktes jedoch gedämpft. Der Flughafenbetreiber führt dies insbesondere auf den schwachen innerdeutschen Verkehr sowie auf die im europäischen Vergleich hohen staatlichen Standortkosten zurück. Dennoch konnte sich Hamburg im „Connectivity Ranking“ des Flughafenverbandes ACI behaupten und belegt europaweit Platz 21 von insgesamt 476 untersuchten Flughäfen. Für das laufende Jahr 2026 plant die Geschäftsführung unter Christian Kunsch Investitionen in Höhe von rund 70 Millionen Euro. Diese Mittel sollen primär in die Modernisierung der Infrastruktur fließen, um die Betriebssicherheit und Resilienz zu erhöhen. Ein zentrales Großprojekt ist die Erneuerung der Gepäckförderanlage, für die bis 2029 ein Gesamtvolumen von etwa 90 Millionen Euro veranschlagt ist. Parallel dazu wird die Stromversorgung des Geländes bis 2028 für 38 Millionen Euro ausgebaut. Auch in die physische Außensicherung des Areals wird investiert; hierfür

weiterlesen »

Gategroup meldet deutliche Ergebnisverbesserung und führt neue Strategie ein

Der weltweit tätige Airline-Caterer Gategroup hat für das Geschäftsjahr 2025 einen signifikanten Anstieg seiner Kennzahlen bekannt gegeben. Der Umsatz kletterte auf 5,61 Milliarden Euro, nachdem im Vorjahr noch 5,47 Milliarden Euro erwirtschaftet wurden. Besonders positiv entwickelte sich das operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA), das von 410 Millionen auf 467 Millionen Euro anstieg. Damit verbesserte das Unternehmen seine EBITDA-Marge von 7,5 auf 8,3 Prozent. Im Zuge dieses Jahresabschlusses vollzog der Konzern zudem eine strategische Umstellung seiner Bilanzierung und wechselte die Berichtswährung von Schweizer Franken auf Euro, um der internationalen Geschäftsstruktur und der Relevanz des europäischen Marktes besser Rechnung zu tragen. Zusätzlich zur Umsatzsteigerung gelang Gategroup eine spürbare Entlastung auf der Passivseite der Bilanz. Die Nettoverschuldung im Verhältnis zum EBITDA konnte von 3,74 auf 3,25 gesenkt werden, was die Kreditwürdigkeit des Unternehmens stärkt. In diesem Zusammenhang schloss der Caterer den Rückkauf von Anleihen im Volumen von rund 99 Millionen Euro ab. Diese stammten aus einer bis Februar 2027 laufenden Anleihe über ursprünglich 350 Millionen Schweizer Franken. Trotz der Schuldentilgung forcierte Gategroup seine Investitionstätigkeit: Die Bruttoinvestitionen wurden von 72 Millionen auf 88 Millionen Euro hochgefahren, um die Produktionskapazitäten und die technologische Ausstattung der weltweiten Standorte zu modernisieren. Die Veröffentlichung der Finanzdaten ist eng mit der Vorstellung der neuen Unternehmensstrategie „Ignite 2030“ verknüpft. Diese zielt darauf ab, die Marktführerschaft im Bereich des Airline-Catering und der Bordverpflegung durch Effizienzsteigerungen und den Ausbau des Dienstleistungsportfolios weiter zu festigen. Branchenanalysten sehen in den vorliegenden Zahlen eine erfolgreiche Konsolidierung nach den schwierigen Jahren der Pandemie.

weiterlesen »

Saisonstart im Eisacktal: Der Genussfrühling 2026 verbindet alpine Aktivität mit Südtiroler Tradition

Das Südtiroler Eisacktal bereitet sich auf den Start einer der bedeutendsten Veranstaltungsreihen der Region vor. Vom 2. Mai bis zum 7. Juni 2026 lädt die Tourismusregion Klausen, Barbian, Feldthurns und Villanders zum diesjährigen Genussfrühling ein. In einer Phase, in der die Tallagen bereits in voller Blüte stehen, während auf den Gipfeln der Villanderer Alm oft noch letzte Schneereste zu sehen sind, bietet das Programm eine gezielte Verzahnung von sportlicher Betätigung und lokaler Kulinarik. Die Veranstalter setzen dabei auf eine Strategie, die das authentische ländliche Erbe Südtirols in den Mittelpunkt stellt, ohne dabei auf moderne Inszenierungen angewiesen zu sein. Für die lokale Wirtschaft und den Tourismussektor stellt dieser Zeitraum eine essenzielle Brücke zwischen der Wintersaison und dem Sommerhochbetrieb dar, wobei insbesondere die kleinstrukturierten Betriebe der Gastronomie und Weinwirtschaft von der Bündelung der Aktivitäten profitieren. Regionale Verankerung und touristische Bedeutung Die Region um Klausen gilt seit jeher als ein zentraler Verkehrsknotenpunkt und kultureller Schmelzpunkt in Südtirol. Der Genussfrühling nutzt diese geografische Lage, um ein Netzwerk aus Wanderwegen und kulinarischen Stationen zu schaffen, das die vier beteiligten Gemeinden eng miteinander verknüpft. Die ökonomische Bedeutung solcher Themenwochen ist für das Eisacktal beachtlich. Durch die gezielte Bewerbung von Spezialitätenwochen und geführten Touren gelingt es, die Aufenthaltsdauer der Gäste in der Vorsaison zu verlängern und die Wertschöpfung direkt in die Bergdörfer zu tragen. Besonders im Fokus stehen dabei die Themenwanderungen, die weit über das klassische Bergsteigen hinausgehen. Wege wie der Keschtnweg, der normalerweise im Herbst zur Törggele-Saison seine Hochphase hat, werden im Frühjahr als historische Pfade

weiterlesen »

Flottenausbau bei Air Astana: Übernahme eines weiteren Airbus A321neo in Hamburg

Die kasachische Air Astana Group setzt ihren Expansionskurs konsequent fort und hat ein fabrikneues Flugzeug des Typs Airbus A321neo übernommen. Die Maschine wurde direkt im Airbus-Werk in Hamburg-Finkenwerder in Empfang genommen und nach Kasachstan überführt. Mit diesem Neuzugang wächst die Gesamtflotte der Unternehmensgruppe, zu der neben der Full-Service-Fluggesellschaft Air Astana auch der Billigflieger FlyArystan gehört, auf insgesamt 63 Flugzeuge an. Der Ausbau der Kapazitäten dient primär der Bewältigung des steigenden Passagieraufkommens sowie der strategischen Erweiterung des Streckennetzes in Zentralasien und auf internationalen Routen. Durch die Konzentration auf die Airbus-A320neo-Familie strebt die Fluggesellschaft eine hohe Homogenität ihrer Flotte an. Diese Strategie ermöglicht signifikante Kostenvorteile bei der Wartung, Ersatzteilhaltung und dem Training der Besatzungen. Der Airbus A321neo bietet im Vergleich zu Vorgängermodellen eine gesteigerte Reichweite und eine optimierte Treibstoffeffizienz, was den wirtschaftlichen Betrieb auf Langstrecken nach Europa und Asien unterstützt. Die Air Astana Group nutzt die neuen Kapazitäten sowohl für den dichten innerkasachischen Flugplan als auch für Transitverbindungen zwischen dem Nahen Osten, Indien und westlichen Destinationen. Hintergrund der Flottenmodernisierung ist die starke Marktposition des Unternehmens in der Kaukasusregion und Zentralasien. Als börsennotiertes Unternehmen, das sowohl an der London Stock Exchange als auch an den Handelsplätzen in Astana und Almaty gelistet ist, steht die Gruppe unter dem Druck, ihre operative Effizienz stetig zu steigern. Neben dem Passagiertransport forciert Air Astana zudem das Segment der Luftfracht, um die geografische Lage Kasachstans als logistische Brücke zwischen Ost und West besser auszuschöpfen. Branchenauszeichnungen wie die mehrfachen Skytrax-Awards unterstreichen den Anspruch der Airline, trotz des rapiden Wachstums

weiterlesen »

Weichenstellungen im österreichischen Tourismus: Zwischen geopolitischen Krisen und bürokratischem Befreiungsschlag

Die österreichische Tourismuswirtschaft steht im Frühjahr 2026 an einem entscheidenden Wendepunkt. Während die globale Sicherheitslage durch die anhaltende Eskalation im Nahen Osten von Unsicherheit geprägt ist, blickt die heimische Branche nach einem historischen Rekordjahr 2025 mit kontrolliertem Optimismus auf die kommende Sommersaison. Im Tourismusausschuss des Nationalrats berieten Abgeordnete jüngst mit der für Tourismus zuständigen Staatssekretärin Elisabeth Zehetner und dem für Deregulierung verantwortlichen Staatssekretär Josef Schellhorn über die Resilienz des Sektors. Im Zentrum der Debatte standen dabei nicht nur die direkten Auswirkungen des Nahost-Konflikts auf die Gästungsströme und Flugpreise, sondern auch ein umfassendes Paket zur Entbürokratisierung, das die Wettbewerbsfähigkeit der Betriebe durch digitale Innovationen und vereinfachte gesetzliche Rahmenbedingungen langfristig sichern soll. Resilienz gegenüber globalen Krisenherden Trotz der prekären Weltlage zeichnet Staatssekretärin Elisabeth Zehetner ein positives Bild für die österreichische Hotellerie und Gastronomie. Die Branche sei vorsichtig optimistisch, da signifikante Einbrüche bei den Buchungszahlen für den Sommer derzeit nicht erkennbar seien. Ein wesentlicher Grund für diese Stabilität liegt in der Struktur der Herkunftsmärkte. Die für den österreichischen Tourismus zentralen Märkte Deutschland und die Niederlande zeigen sich von den geopolitischen Spannungen im arabischen Raum weitgehend unberührt. Interessanterweise führt die Krise im Nahen Osten bei Gästen aus dieser Region nicht zwangsläufig zu Stornierungen; vielmehr ist ein Trend zur Verschiebung von Reisen nach Europa zu beobachten. Besonders betroffen von der aktuellen Unsicherheit sind hingegen die Reisebüros, die mit einem veränderten Buchungsverhalten und komplexeren Beratungsbedarfen konfrontiert sind. Dennoch konnte Wien bereits zu Ostern 2026 einen massiven Zustrom ausländischer Gäste verzeichnen, was die ungebrochene Attraktivität der Bundeshauptstadt

weiterlesen »