Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Salzburg: Eurowings und Eurotours erweitern das Angebot um neue Mittelmeerdestinationen

Der Flughafen Salzburg verzeichnet für die kommende Sommersaison 2026 eine Erweiterung seines Flugplans durch den strategischen Partner Eurowings. Im Zentrum der neuen Verbindungen stehen attraktive Ziele im Mittelmeerraum, die sowohl Individualreisende als auch das Segment der organisierten Gruppenreisen ansprechen. Erstmals wird die sardische Hauptstadt Cagliari im Süden der Insel direkt bedient, was in Kombination mit den bestehenden Flügen nach Olbia neue logistische Möglichkeiten für Rundreisen eröffnet. Zudem kehrt die Baleareninsel Ibiza als wöchentliche Verbindung in den Flugplan zurück, um der stabilen Nachfrage im Freizeitsegment gerecht zu werden. Ein Novum stellt die Kooperation mit dem Reiseveranstalter Eurotours dar: Ab Ende August wird eine Charterverbindung nach Genua eingerichtet, die speziell auf die Bedürfnisse von Kreuzfahrtpassagieren zugeschnitten ist. Diese Entwicklung unterstreicht die Bedeutung des Salzburger Flughafens als zentrale Mobilitätsdrehscheibe für Westösterreich und das angrenzende Bayern, wobei insbesondere die Verknüpfung von Luftverkehr und maritimen Reiseformen neue wirtschaftliche Impulse für die Region verspricht. Strategische Erschließung Sardiniens durch neue Südanbindung Die italienische Mittelmeerinsel Sardinien rückt im Sommer 2026 noch stärker in den Fokus des Salzburger Flugplans. Während der Norden der Insel mit Olbia bereits seit längerer Zeit etabliert ist und zweimal wöchentlich angeflogen wird, schließt Eurowings nun die Lücke zum Süden. Ab der kommenden Saison wird Cagliari, die historische Hauptstadt Sardiniens, jeweils am Samstag direkt bedient. Für die Tourismuswirtschaft am Standort Salzburg bedeutet dies eine qualitative Aufwertung des Angebots. Die Aufnahme von Cagliari ist mehr als nur eine zusätzliche Destination; sie ermöglicht sogenannte Gabelflüge. Reisende können ihren Aufenthalt im Norden der Insel beginnen und nach einer

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Rekordstrafe gegen IndiGo nach operativem Zusammenbruch

Die indische Zivilluftfahrtbehörde Directorate General of Civil Aviation (DGCA) hat eine Strafe gegen IndiGo verhängt. Nach einem massiven operativen Stillstand im Dezember 2025 wurde die Fluggesellschaft am 17. Januar 2026 zur Zahlung von 220 Millionen Rupien (ca. 2,6 Millionen US-Dollar) verpflichtet. Darüber hinaus ordnete die Behörde die Einrichtung eines Treuhandfonds in Höhe von 500 Millionen Rupien (ca. 6 Millionen US-Dollar) an, der als Absicherung für systemische Reformen dienen soll. Die Sanktionen sind die Reaktion auf den Ausfall von über 1.500 Flügen innerhalb weniger Tage, von dem mehr als 300.000 Passagiere betroffen waren. Neben den finanziellen Bußen hat die DGCA personelle Konsequenzen erzwungen: Mehrere hochrangige Manager wurden verwarnt, und der für das Operations Control Center verantwortliche Senior Vice President muss seinen Posten räumen. Der Vorfall unterstreicht die wachsende regulatorische Strenge im indischen Luftverkehrssektor, die darauf abzielt, die Stabilität des nationalen Flugnetzes auch bei aggressivem Wachstum der Anbieter zu gewährleisten. Hintergrund des operativen Zusammenbruchs im Winter 2025 Die Krise bei IndiGo begann in der ersten Dezemberwoche 2025, als eine Kaskade von Flugstreichungen das gesamte Inlandsnetz der Airline erschütterte. Die DGCA-Untersuchung ergab, dass die Hauptursache in einer mangelhaften Anpassung der Flugpläne an die neuen Dienstzeitbeschränkungen für Besatzungen (Flight Duty Time Limitations – FDTL) lag. Diese strengeren Regeln waren eingeführt worden, um die Sicherheit im Cockpit durch längere Ruhezeiten zu erhöhen. IndiGo versäumte es jedoch, diese regulatorischen Änderungen rechtzeitig in ihre komplexe Umlaufplanung zu integrieren. In der Folge blieben Flugzeuge am Boden, da nicht genügend ausgeruhte Besatzungen zur Verfügung standen, um die ambitionierten Winterflugpläne

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Discover Airlines erweitert Skandinavien-Angebot um Verbindung nach Ålesund

Die zur Lufthansa-Gruppe gehörende Ferienfluggesellschaft Discover Airlines weitet ihr Streckennetz im kommenden Jahr in Richtung Nordeuropa aus. Ab dem 11. Mai 2026 nimmt der Carrier erstmals Direktflüge von Frankfurt am Main nach Ålesund an der norwegischen Westküste auf. Die neue Verbindung wird bis zum 24. September 2026 bedient und richtet sich mit zwei wöchentlichen Rotationen primär an den touristischen Reiseverkehr während der Sommersaison. Als Fluggerät kommt der Airbus A320 zum Einsatz, der für diese Mittelstrecke eine Kapazität von rund 180 Sitzplätzen bietet. Die Flüge werden systematisch in das Netzwerk der Muttergesellschaft integriert und unter Lufthansa-Codeshare-Nummern vermarktet, was Reisenden nahtlose Umsteigeverbindungen am Drehkreuz Frankfurt ermöglicht. Zusätzliche Recherchen im Flugplanumfeld ergeben, dass Discover Airlines mit diesem Schritt auf die steigende Nachfrage nach Individualreisen in die Fjordregionen Norwegens reagiert. Ålesund gilt als strategisch günstiger Zugangspunkt für den Geirangerfjord sowie die Region Møre og Romsdal. Durch die Kooperation mit Lufthansa wird die Strecke auch für internationale Passagiere aus Nordamerika und Südeuropa buchbar, die über Frankfurt anreisen. Branchenanalysten werten die Aufnahme von Ålesund als Teil einer umfassenderen Strategie der Lufthansa-Gruppe, touristische Nischenziele in Skandinavien verstärkt durch die kosteneffizientere Tochtergesellschaft Discover Airlines bedienen zu lassen, während die Kernmarke Lufthansa sich auf die Hauptverkehrswege und Business-Destinationen konzentriert. Der Flughafen Ålesund-Vigra (AES) gewinnt durch diese neue Verbindung an internationaler Bedeutung im Liniennetz. Bisher wird der Flughafen vor allem durch Inlandsverbindungen der SAS und Norwegian sowie einzelne internationale Routen der KLM via Amsterdam bedient. Der Markteintritt von Discover Airlines verschärft den Wettbewerb auf den Routen nach Nordeuropa und bietet

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Flughafen Wien: Rekordjahr 2025 und Ausblick auf ein herausforderndes Geschäftsjahr 2026

Die Flughafen Wien AG blickt auf das erfolgreichste Jahr ihrer Unternehmensgeschichte zurück. Mit einem Passagieraufkommen von 32,6 Millionen Reisenden am Standort Wien und insgesamt 43,4 Millionen Passagieren in der gesamten Gruppe, zu der auch die Beteiligungen in Malta und Kosice gehören, wurden im Jahr 2025 neue Höchstwerte erzielt. Allerdings: Zumindest in Wien dürften die Rekordzahlen so schnell nicht mehr erreicht werden, denn für 2026 rechnet man mit allenfalls rund 30 Millionen Reisenden. Das Wachstum von 4,9 Prozent in der Gruppe verdeutlicht die ungebrochene Reiselust und die starke Erholung des Luftverkehrsmarktes. Neben dem Passagierrekord verzeichnete der Flughafen auch beim Frachtaufkommen einen neuen Spitzenwert von über 313.000 Tonnen. Trotz dieser Erfolge prognostiziert der Vorstand für das laufende Jahr 2026 eine leichte Konsolidierung der Verkehrszahlen. Während die Nachfrage im asiatischen Raum sowie im Nahen Osten weiterhin zweistellige Zuwachsraten aufweist, dämpfen Kapazitätsreduktionen großer Low-Cost-Carrier und hohe nationale Standortkosten die Wachstumsaussichten. Um die Wettbewerbsfähigkeit zu sichern, plant der Flughafen Wien für 2026 eine signifikante Senkung der Flughafenentgelte sowie Rekordinvestitionen in die Infrastruktur in Höhe von 330 Millionen Euro, die ohne Kreditaufnahme aus Eigenmitteln finanziert werden sollen. Im Bereich der Billigflieger, die maßgeblich zu den jüngsten Rekordzahlen beigetragen haben, hat die Flughafen Wien AG den vollständigen Rückzug der Wizz Air zu verkraften. Diese tilgt die österreichische Bundeshauptstadt bis März 2026 komplett aus dem Streckennetz und setzt stattdessen auf den günstigeren Flughafen Bratislava. Der Konkurrent Ryanair zieht fünf von Malta Air betriebene Boeing 737-Jets ab. Auch die Flotte der Austrian Airlines ist im Umbruch. Laut den Verantwortlichen

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Luxair setzt ersten Embraer E195-E2 auf der Strecke nach Wien ein

Die luxemburgische Fluggesellschaft Luxair hat die offizielle Inbetriebnahme ihres neuen Flugzeugtyps Embraer E195-E2 mit einem Sonderflug von Luxemburg nach Wien vollzogen. An Bord des Erstfluges am 17. Jänner 2026 befanden sich neben dem Luxair-CEO Gilles Feith auch die luxemburgische Ministerin für Mobilität, Yuriko Backes. Am Flughafen Wien wurde die Delegation von Flughafenvorstand Julian Jäger empfangen. Die Maschine ist das erste von insgesamt sechs fest bestellten Flugzeugen dieses Typs, mit denen die Airline ihre bestehende Regionalflotte modernisiert. Der Jet verfügt über eine moderne Kabinenkonfiguration in einer 2-2-Sitzanordnung, was den Verzicht auf den unbeliebten Mittelsitz ermöglicht und den Komfort für die Passagiere steigert. Die Einführung der E2-Serie ist ein zentraler Bestandteil einer langfristigen Flottenstrategie, die neben den Embraer-Jets auch die künftige Einflottung von Boeing 737-Modellen vorsieht. Technisch zeichnet sich die E195-E2 durch eine verbesserte Aerodynamik und Triebwerke der neuesten Generation aus. Diese Neuerungen führen zu einer Treibstoffersparnis von bis zu 29 Prozent im Vergleich zu den Vorgängermodellen, was die Betriebskosten pro Sitzplatz deutlich senkt. Zudem wurde die Lärmemission um rund 35 Prozent reduziert, wodurch das Flugzeug als eines der leisesten Modelle im Segment der Single-Aisle-Jets gilt. Für die Passagiere bietet das Flugzeug zudem vergrößerte Gepäckfächer und USB-C-Anschlüsse an jedem Platz. Interessanterweise weist der Flughafen Wien darauf hin, dass die Embraer E195-E2 zu einem erheblichen Teil österreichische Ingenieursleistungen enthält. Zahlreiche Komponenten des Flugzeugs werden von heimischen Zulieferbetrieben aus Österreich gefertigt, was die wirtschaftliche Verflechtung innerhalb der europäischen Luftfahrtindustrie unterstreicht. Für Luxair bedeutet die Indienststellung eine Erhöhung der operativen Flexibilität, da die Reichweite und

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Erste Preisträger der „Tourismusstars“ im Rahmen der Ferien-Messe Wien gekürt

Im Vorfeld der großen Gala im Schloss Schönbrunn wurden auf der Ferien-Messe Wien 2026 die ersten Gewinner des neuen nationalen Preises „Tourismusstars“ bekannt gegeben. Bei einem breit angelegten Publikums-Voting, an dem sich knapp 6.000 Personen beteiligten, konnten Besucher über ihre Favoriten in der heimischen Freizeitwirtschaft abstimmen. Den ersten Platz sicherte sich der Gastronomiebetrieb „Luftburg – Kolarik im Prater“ aus Wien. Das Familienunternehmen setzte sich mit 723 Stimmen gegen 14 andere nominierte Betriebe durch. Die Auszeichnung würdigt laut den Initiatoren die Verbindung von traditioneller Gastfreundschaft mit modernen Qualitätsstandards im Rahmen der Wiener Prater-Gastronomie. Auf den weiteren Podestplätzen folgten Betriebe aus den Bundesländern: Der zweite Platz ging mit 654 Stimmen an die „Golden Hill Country Chalets & Suites“ im steirischen St. Nikolai im Sausal, ein Resort, das auf exklusive Wellness-Erlebnisse in privater Atmosphäre setzt. Den dritten Rang belegte das „Boho & Wellnesshotel Jufenalm“ aus Maria Alm mit 546 Stimmen. Unter den Nominierten befanden sich zudem namhafte Institutionen wie das Wiener Riesenrad, die Spanische Hofreitschule mit dem Gestüt Piber sowie das Luxushotel Park Hyatt Vienna. Die Abstimmung unterstreicht die Vielfalt des österreichischen Angebots, das von kulinarischen Institutionen bis hin zu innovativen Beherbergungskonzepten reicht. Der Award wurde im Vienna Congress & Convention Center (VIECON) durch den Initiator Christian P. Lerner übergeben. Die Verleihung dient als Auftakt für das Hauptevent am 27. April 2026, bei dem in insgesamt 18 Kategorien Preise für Exzellenz und Innovation vergeben werden. Strategische Partner wie die Österreich Werbung und namhafte Unternehmen aus der Privatwirtschaft unterstützen die Initiative, um die Wettbewerbsfähigkeit

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Außergewöhnliche Vorfälle an europäischen Flughäfen: Verstorbene Personen als Passagiere getarnt

Der internationale Flugverkehr wird durch strengste Sicherheitsrichtlinien und standardisierte Abläufe reguliert, um einen reibungslosen Transport von Millionen Menschen und Gütern zu gewährleisten. Dennoch kam es in den vergangenen Monaten zu einer Serie von bizarren Zwischenfällen an südeuropäischen Flughäfen, die das Bodenpersonal und die Sicherheitsbehörden vor beispiellose Herausforderungen stellten. Im Zentrum dieser Ereignisse steht der Versuch von Hinterbliebenen, verstorbene Familienmitglieder als lebende Passagiere getarnt an Bord von Verkehrsflugzeugen zu bringen. Diese Vorfälle, die sich am Flughafen Teneriffa Süd sowie auf einer Verbindung von Malaga nach London ereigneten, werfen Fragen über die Wirksamkeit von Kontrollmechanismen und die psychologischen Ausnahmesituationen von Angehörigen auf. Während die Repatriierung von menschlichen Überresten normalerweise ein hochgradig spezialisierter logistischer Prozess ist, der im Frachtraum von Flugzeugen unter strengen Auflagen erfolgt, versuchten Beteiligte in diesen Fällen, die komplexen und kostspieligen Protokolle zu umgehen. Der Vorfall am Flughafen Teneriffa Süd Im Oktober 2025 ereignete sich am Flughafen Teneriffa Süd (TFS) eine Szene, die das Flughafenpersonal in Fassungslosigkeit versetzte. Ein 80-jähriger Mann versuchte, seine verstorbene Ehefrau in einem Rollstuhl durch die Sicherheitskontrolle zu schleusen, um mit ihr einen Linienflug anzutreten. Das Personal am Kontrollpunkt wurde misstrauisch, als der Mann den Metalldetektor passierte, während die im Rollstuhl befindliche Frau keinerlei Reaktion zeigte und in einer unnatürlichen Starre verharrte. Bei der anschließenden genaueren Inspektion stellten die Sicherheitskräfte fest, dass die Frau keine Anzeichen einer Atmung aufwies. Eine Überprüfung des Pulses ergab zudem eine abnorm niedrigere Körpertemperatur, woraufhin umgehend medizinische Notfalldienste und die Polizei alarmiert wurden. Nach ersten Berichten gab der Ehemann gegenüber den

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Austrian Airlines präsentiert umfangreichen Sommerflugplan 2026

Austrian Airlines setzt im kommenden Jahr auf eine Expansion ihres Streckennetzes und reagiert damit auf die sich wandelnden Bedürfnisse im europäischen Reiseverkehr. Im Rahmen der Wiener Ferienmesse gab die nationale Fluggesellschaft bekannt, ihr Angebot für den Sommer 2026 um insgesamt sieben neue Destinationen auf der Kurz- und Mittelstrecke zu erweitern. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf der Verdoppelung der Kapazitäten zur deutschen Nordseeinsel Sylt sowie dem Ausbau von Flugverbindungen in den Norden Europas, einem Trend, der in der Branche unter dem Begriff Coolcation an Bedeutung gewinnt. Gleichzeitig festigt die Fluggesellschaft ihre marktbeherrschende Stellung im Mittelmeerraum mit einer massiven Präsenz in Griechenland, Italien und Spanien. Mit insgesamt 133 Destinationen, davon 20 auf der Langstrecke, zielt der neue Flugplan darauf ab, Wien als zentrales Drehkreuz zwischen Nord- und Südeuropa sowie als Ausgangspunkt für interkontinentale Reisen weiter zu stärken. Die Erweiterung umfasst sowohl klassische Urlaubsziele als auch strategisch wichtige Industriestandorte und spiegelt die robuste wirtschaftliche Entwicklung im Sektor der kommerziellen Luftfahrt wider. Ausbau der Nordverbindungen und Inselflüge Ein zentrales Element der Strategie für 2026 ist die Aufwertung der Verbindung zwischen Wien und Sylt. Nach der erfolgreichen Integration der Strecke im Vorjahr wird die Frequenz ab dem 13. Mai 2025 verdoppelt. Jeweils mittwochs und samstags bedient Austrian Airlines die Route mit Maschinen des Typs Embraer 195. Die Flugzeiten sind dabei gezielt auf die Bedürfnisse von Kurzentschlossenen und Wochenendpendlern abgestimmt: Während der Samstagsflug bereits um 08:00 Uhr morgens in Wien startet, bietet die Mittwochsverbindung am Nachmittag zusätzliche Flexibilität. Mit einer Flugzeit von etwa einer Stunde und

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Ryanair kündigt drastischen Kapazitätsabbau in Belgien aufgrund steigender Steuern an

Der irische Billigflieger Ryanair hat für die kommenden zwei Jahre eine massive Reduzierung seines Flugangebots in Belgien angekündigt. Grund für diese Entscheidung sind die geplanten Erhöhungen der Luftverkehrsabgaben durch die belgischen Behörden. Das Unternehmen plant, die Sitzplatzkapazität am Flughafen Brüssel-Süd Charleroi im Jahr 2026 um 1,1 Millionen Plätze zu kürzen. Für das Jahr 2027 ist eine weitere Streichung im selben Umfang vorgesehen. Ryanair reagiert damit auf die Absicht des Stadtrats von Charleroi, ab April 2026 eine lokale Abgabe von drei Euro pro abfliegendem Passagier einzuführen. Zudem plant die föderale Regierung Belgiens, die nationale Fluggaststeuer bis Jänner 2027 von derzeit zwei Euro auf zehn Euro zu verfünffachen. Die Fluggesellschaft, die im Jahr 2025 noch 11,6 Millionen Passagiere von und nach Belgien beförderte, rechnet bei Umsetzung der Pläne mit einem Rückgang auf 9,6 Millionen Reisende bis 2027. Ryanair argumentiert, dass diese steuerlichen Maßnahmen die Wettbewerbsfähigkeit Belgiens massiv untergraben, während andere europäische Staaten wie Schweden, Italien oder Ungarn Luftverkehrsteuern senken oder ganz abschaffen, um das Wachstum und den Tourismus zu fördern. Der Kapazitätsabbau wird laut Unternehmensangaben unweigerlich zu einer geringeren Frequenz auf bestehenden Routen, einer schlechteren Anbindung des Landes und zum Verlust von Arbeitsplätzen an den Flughäfen sowie im gesamten Tourismussektor führen. Zusätzliche Recherchen verdeutlichen die angespannte Lage am Standort Charleroi, der stark von der Präsenz des Billigfliegers abhängig ist. Experten weisen darauf hin, dass Ryanair bereits in der Vergangenheit Basen in Europa geschlossen oder verkleinert hat, um Druck auf Gebührenstrukturen auszuüben. Parallel zum Steuerstreit kritisiert Konzernchef Michael O’Leary die europäische Kostenbelastung durch

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Air Serbia erweitert Spanien-Angebot um Direktflüge nach Alicante

Die serbische Nationalfluggesellschaft Air Serbia baut ihre Präsenz auf dem iberischen Markt konsequent aus und nimmt zum 1. Juni 2026 eine neue Direktverbindung zwischen Belgrad und Alicante auf. Die Hafenstadt an der Costa Blanca ist damit das achte Ziel im spanischen Streckennetz der Airline. Die Flüge werden zweimal wöchentlich, jeweils montags und freitags, mit Flugzeugen der Airbus A320-Familie durchgeführt. Das Unternehmen reagiert mit diesem Schritt auf die anhaltend hohe Nachfrage im touristischen Sektor und positioniert sich als Full-Service-Alternative zu den bestehenden Billigfluganbietern auf dieser Route. Mit der Aufnahme von Alicante festigt Air Serbia ihre Stellung als führende Fluggesellschaft der Balkanregion für Reisen nach Spanien. Das aktuelle Portfolio umfasst bereits die Metropolen Madrid und Barcelona sowie die Ferienregionen Malaga, Sevilla, Valencia, Palma de Mallorca und Teneriffa. Zusätzliche Marktanalysen der Fluggesellschaft belegen ein steigendes Interesse an Zielen an der südostspanischen Küste, die als Tor zu bekannten Ferienorten wie Benidorm und Altea fungiert. Tickets für die neue Verbindung sind ab sofort im Verkauf, wobei die Fluggesellschaft eine Option auf eine Verlängerung der saisonalen Bedienung in Aussicht gestellt hat. Ergänzende Recherchen zur strategischen Ausrichtung der Air Serbia verdeutlichen, dass der Ausbau Teil einer größeren Flottenmodernisierung und Netzwerkerweiterung ist. Der Flughafen Belgrad-Nikola Tesla dient dabei als zentrales Drehkreuz, das effiziente Umsteigeverbindungen aus ganz Südosteuropa und dem Nahen Osten nach Spanien ermöglicht. Boško Rupić, Leiter der Strategieabteilung, betont, dass die Entscheidung für Alicante auf einer detaillierten Analyse der Marktdaten und der bisherigen Performance vergleichbarer Routen basiert. Durch das Angebot einer Business Class und inkludierter Serviceleistungen an

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