Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Vorsicht beim Donauinselfest: Strenge Abschleppmaßnahmen

Das Donauinselfest vom 21. bis 23. Juni 2024 bringt nicht nur Musik und Unterhaltung, sondern auch strenge Verkehrsregelungen mit sich. Der ÖAMTC warnt, dass Fahrzeuge, die verkehrswidrig abgestellt werden, rigoros abgeschleppt werden. Die Kosten für Abschleppung, Verwahrung, Anzeige und eventuell benötigte Taxis können über 400 Euro betragen. Um Einsatzfahrzeugen freie Zufahrtswege zu gewährleisten, sollten Besucher des Festes öffentliche Verkehrsmittel und Park-and-Ride-Anlagen nutzen. Wer nicht zum Donauinselfest möchte, sollte laut ÖAMTC auf die vignettenpflichtigen Verbindungen über die Praterbrücke (A23) oder die Nordbrücke ausweichen. Auf den Floridsdorfer-, Brigittenauer- und Reichsbrücken ist mit Behinderungen durch starken Zustrom zu rechnen. Zusätzlich ist am Freitag die flächendeckende Kurzparkzonenregelung in Wien (Mo-Fr, 9-22 Uhr) zu beachten. Der ÖAMTC bietet in seiner App und dem Routenplaner Informationen zu Kurzparkzonen, Anrainerzonen, Parkgaragen, -plätzen und Park-and-Ride-Anlagen.

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Das Ende einer Ära: Die Ausmusterung der KC-10A Extender der US Air Force

Die Luftbetankungsplattform McDonnell Douglas KC-10A Extender der US Air Force steht vor der Ausmusterung, ein bedeutendes Kapitel in der Geschichte der militärischen Luftfahrt geht damit zu Ende. Am 6. Juni 2023 verabschiedete die Travis Air Force Base in Kalifornien das 349th Air Mobility Wing, 79th Air Refueling Squadron 83-0078, und übergab die KC-10A an die 309th Aerospace Maintenance and Regeneration Group der Davis-Monthan Air Force Base in Arizona, besser bekannt als „The Boneyard“. Das Flugzeug 83-0078, von der Besatzung liebevoll „Outlaw“ genannt, war die Nummer 389 auf der Produktionslinie von McDonnell Douglas in Long Beach, Kalifornien. Die 40,7 Jahre alte KC-10A wurde im Dezember 1983 an die US-Luftwaffe ausgeliefert und bot sowohl Luftbetankungs- als auch Transportkapazitäten. Trotz ihrer Dreistrahligkeit, die sie weniger effizient machte als zweimotorige Flugzeuge wie die Boeing KC-45A Pegasus, war die KC-10A eine zuverlässige Stütze der US-Luftwaffe. Laut einer Erklärung der US-Luftwaffe vom 6. Oktober 2023 hat die KC-10 ihre letzten Kampfeinsätze bereits hinter sich. Maj. Joseph Rush, Kommandeur des 908th Expeditionary Air Refueling Squadron (EARS), erklärte, dass die KC-10 seit der Operation Desert Storm 1991 der Anker der Luftbetankung im Einsatzgebiet war. Die Fähigkeit, ein anderes Flugzeug in der Luft zu betanken, ermöglichte es diesem, länger in der Luft zu bleiben und seine Reichweite erheblich zu erweitern. Für Kampfflugzeuge bedeutete dies, aus einem zweistündigen Flug ohne Betankung einen achtstündigen Kampfeinsatz zu machen, was ununterbrochene Unterstützung für die Truppen am Boden oder Schutz für wertvolle Luftfahrzeuge in Kampfgebieten bedeutete. Rush betonte auch, dass die besten Elemente der

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Umfrage zeigt: Freiheit und Flexibilität sind Hauptgründe für Urlaubsreisen mit dem Auto

Eine aktuelle Umfrage von AutoScout24 unter 500 Österreichern zeigt, dass die Mehrheit der Befragten das Auto aufgrund der Freiheit und Flexibilität für Urlaubsreisen bevorzugt. Besonders Familien mit Kindern und Personen im Alter von 40 bis 49 Jahren schätzen die uneingeschränkte Mobilität und die Möglichkeit, beim Packen nicht limitiert zu sein. 78 Prozent der Befragten gaben an, dass Freiheit der Hauptgrund für die Wahl des Autos als Reisemittel ist. 84 Prozent der Familien und 87 Prozent der 40- bis 49-Jährigen betonten diesen Aspekt besonders. Ein weiterer wichtiger Grund ist die kurzfristige Planbarkeit von Reisen mit dem Auto, die für 73 Prozent der Befragten von Vorteil ist, wobei Männer (77 Prozent) dies häufiger betonten als Frauen (69 Prozent). Zudem wird das Auto bevorzugt, wenn das Reiseziel nicht weit entfernt liegt (62 Prozent). Auch Kosten spielen eine Rolle, vor allem für Familien, die das Auto als günstigere Alternative zur Flugreise sehen (35 Prozent). Nur 7 Prozent der Befragten sehen einen Vorteil in Bezug auf den Klimaschutz.

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Global Airlines verschiebt den A380-Erstflug auf die lange Bank

Die in Großbritannien ansässige Global Airlines hat kürzlich bekannt gegeben, dass der Start ihres kommerziellen Flugbetriebs auf das Jahr 2025 verschoben wird. Ursprünglich sollte der Betrieb im Frühjahr oder Sommer 2024 beginnen, doch unerwartete Verzögerungen bei der Wartung und Innenausstattung ihres ersten Airbus A380 am Flughafen Glasgow Prestwick (PIK) haben die Pläne durchkreuzt. Diese Entscheidung wirft ein Licht auf die zahlreichen Herausforderungen, denen sich neue Fluggesellschaften gegenübersehen, insbesondere wenn sie mit der Einführung von Großraumflugzeugen wie dem Airbus A380 operieren wollen. Im Mai 2023 gab Global Airlines den Erwerb ihres ersten Airbus A380 von Dorrick Aviation bekannt und plante, binnen eines Jahres den Flugbetrieb aufzunehmen. Trotz wiederholter Zusicherungen, dass die Flüge 2024 starten würden, wurde kürzlich bestätigt, dass die Passagierflüge nun erst im Jahr 2025 beginnen werden. Diese Verschiebung ist eng verbunden mit den laufenden Wartungsarbeiten und der Umrüstung der Kabine des einzigen aktiven Airbus A380 der Fluggesellschaft, der als 9H-GLOBL registriert ist und derzeit in Glasgow gewartet wird. Der nächste Schritt im Wartungsprozess soll in den kommenden Wochen starten und die Fluggesellschaft ihrem Ziel näherbringen. Global Airlines verfügt derzeit über zwei Airbus A380, die zur Übergabe vorgesehen sind: 9H-GLOBL und 9H-MIP. Während 9H-MIP zuletzt im Mai 2023 vom Mojave Air and Space Port (MHV) über den Montreal Mirabel International Airport (YMX) zum PIK überführt wurde, ist das Flugzeug seit Dezember 2023 nicht mehr auf dem Radar von Flightradar24 erschienen. Die Ankunft von 9H-GLOBL in Glasgow war jedoch ein bedeutender Meilenstein. Die Überführungsflüge wurden mit ausgefahrenem Fahrwerk durchgeführt, unterstützt von

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Österreicher ziehen Urlaub auf Balkonien in Betracht

Eine aktuelle Marktforschung des Online-Portals Willhaben zeigt, dass 85,9 Prozent der Immobiliensuchenden in Österreich großen Wert auf Freiflächen wie Balkon, Terrasse oder Garten legen. Die Umfrage, die von Marketagent im März und April 2024 durchgeführt wurde, befragte 1.600 Personen im Alter von 18 bis 59 Jahren, die in den letzten sechs Monaten nach Immobilien gesucht haben oder aktuell suchen. Die Ergebnisse verdeutlichen, dass trotz schwieriger Marktbedingungen das Interesse an Freiflächen ungebrochen ist. Judith Kössner, Head of Immobilien bei Willhaben, bestätigt den anhaltenden Trend: „Die Nachfrage nach Freiflächen aller Art hat während und nach der Pandemie einen Boom erlebt. In herausfordernden Zeiten sind Kompromisse gefragt, aber auf die Vorzüge von Balkon, Terrasse oder Garten wollen viele Österreicher nicht verzichten.“ Die Studie zeigt, dass 48 Prozent der Befragten Freiflächen eine „sehr große“ und 37,9 Prozent eine „eher große“ Bedeutung beimessen.

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Lufthansa Cargo erweitert Frachtnetzwerk mit neuer Route München-Istanbul

Lufthansa Cargo nimmt ab dem 6. Juli 2024 eine neue Frachtlinie von München nach Istanbul in Betrieb. Diese Strecke markiert den ersten Einsatz von Frachtflugzeugen am süddeutschen Drehkreuz der Airline. Die A321F-Frachter sollen zweimal wöchentlich eingesetzt werden, um das bestehende Bellynetzwerk aus München zu ergänzen, wie das Unternehmen bekanntgab. „Die neue Verbindung wird samstags und sonntags unter den Flugnummern LH8350 bzw. LH8351 sowie LH8346 bzw. LH8347 operieren“, teilte Lufthansa Cargo mit. Dieser Schritt erfolgt im Rahmen der Strategie, das Frachtnetzwerk weiter auszubauen, um den Kundenbedürfnissen besser gerecht zu werden. Lufthansa Cargo CEO Ashin Bhat betonte die Bedeutung des Münchner Flughafens für den Luftfrachttransport: „Der Flughafen München bietet ideale Bedingungen für schnellen und zuverlässigen Frachttransport. Mit dem Start unseres Frachtbetriebs legen wir den Grundstein, um unser Netzwerk zukünftig noch genauer an den Bedürfnissen unserer Kunden auszurichten.“ Jost Lammers, der CEO des Münchner Flughafens, hob die starken Wachstumsraten hervor, die München als bedeutendes Drehkreuz für Fracht etabliert haben: „Das zeigt, dass der Münchner Flughafen immer mehr an Bedeutung gewinnt, auch für den Frachtverkehr.“ Aktuell betreibt Lufthansa Cargo eine Flotte von vier A321F, die normalerweise am Hauptdrehkreuz in Frankfurt stationiert sind und von Lufthansa CityLine betrieben werden. Das Unternehmen prüft derzeit die Möglichkeit, die Flotte zu erweitern, um die Nachfrage im innerdeutschen und innereuropäischen Kurzstreckenfrachtmarkt besser bedienen zu können.

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Aegean Airlines passt Flugplan für Athen-Ljubljana Route an

Aegean Airlines hat Änderungen in ihrem Flugplan für die Wintersaison 2024/25 angekündigt, die am 27. Oktober 2024 beginnt. Die griechische Fluggesellschaft wird ihren saisonalen Flugdienst zwischen Athen und Ljubljana auf einen Ganzjahresbetrieb umstellen, jedoch wird die Strecke von Mitte November bis Ende Dezember vorübergehend pausieren. Laut den neuen Planungen werden bis zum 15. November 2024 zwei wöchentliche Flüge durchgeführt, jeweils montags und freitags. Danach wird der Flugbetrieb bis zum 23. Dezember ausgesetzt. Ab dem 24. Dezember bis zum Ende der Wintersaison werden wieder zwei wöchentliche Flüge angeboten, mit Ausnahme des 6. Januars, an dem keine Flüge geplant sind. Aegean Airlines plant, auf der Route eine Flotte bestehend aus A320 und A320neo einzusetzen. Diese Entscheidung spiegelt die Bemühungen der Fluggesellschaft wider, ihre Kapazitäten an die saisonalen Nachfragemuster anzupassen. Ende letzten Jahres hatte Aegean Airlines angekündigt, den saisonalen Flugdienst zwischen Athen und Ljubljana auszuweiten und ganzjährig anzubieten. Die aktuellen Änderungen im Flugplan für die bevorstehende Wintersaison sollen den Betrieb optimieren und den Passagieren weiterhin eine zuverlässige Verbindung zwischen den Hauptstädten Griechenlands und Sloweniens bieten.

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Trade Air plant Flottenausbau aufgrund gestiegener Nachfrage

Der kroatische ACMI-Spezialist Trade Air plant eine Erweiterung seiner Flotte, um der starken Nachfrage nach Wet-Lease-Verträgen gerecht zu werden. Dies gab CEO Marko Cvijin gegenüber dem „TTI Magazine“ bekannt. Aktuell umfasst die Flotte fünf Airbus A320 und einen A319. Im Sommer operiert Trade Air bereits mit einem Flugzeug in Montenegro, einem weiteren für Croatia Airlines und einem dritten im Auftrag einer maltesischen Fluggesellschaft ab Bergamo, Italien. Die gestiegene Nachfrage ist teilweise auf Probleme mit dem neuen Getriebefan (GTF) von Pratt and Whitney zurückzuführen, der in A320neo und A321neo verwendet wird und weltweit Auswirkungen hat. Trade Air profitiert davon, dass ihre Flugzeuge mit klassischen CFM International-Triebwerken ausgestattet sind. Cvijin äußerte sich optimistisch über das zukünftige Wachstum bis mindestens 2025, möglicherweise sogar bis 2026. Trotz der aktuellen geopolitischen Instabilität plant Trade Air langfristig, die Flotte weiter auszubauen. Die kurzfristigen Kapazitäten sind bereits seit Oktober 2023 ausgebucht, was die gute Position der Airline für den Rest des Jahres unterstreicht. Aufgrund der unsicheren Marktbedingungen durch geopolitische Probleme sei jedoch eine langfristige Planung schwierig. Trade Air musste aufgrund des Nahost-Konflikts den ACMI-Vertrag mit Israir kündigen, hofft jedoch auf eine Wiederaufnahme der Zusammenarbeit nach Stabilisierung der Lage. Cvijin betonte die Flexibilität des Unternehmens, das keine festen Drehkreuze benötigt und somit flexibel auf neue Beschäftigungsmöglichkeiten reagieren kann.

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Cebu Pacific Air plant Großbestellung von Airbus A320neo

Die philippinische Fluggesellschaft Cebu Pacific Air steht kurz vor einer bedeutenden Bestellung von bis zu 150 Flugzeugen des Typs A320neo von Airbus. Dies berichtet Bloomberg unter Berufung auf informierte Quellen. Derzeit befindet sich die Bestellung in der finalen Phase, es wurde jedoch noch keine endgültige Entscheidung getroffen. Cebu Pacific, bekannt für ihre Airbus-Flotte, hatte bereits im Januar bestätigt, dass sie eine Flottenbestellung in Erwägung ziehen. CEO Mike Szucs hatte zuvor Interesse an Angeboten anderer Hersteller bekundet, bevorzugt jedoch eine konsolidierte Bestellung bei Airbus. Die bevorstehende Farnborough Air Show im Juli könnte laut Bloomberg als Plattform für die offizielle Ankündigung der Bestellung dienen. Der potenzielle Auftrag, der Airbus A320neo-Modelle betrifft, wäre die größte Einzelbestellung in der Geschichte einer philippinischen Fluggesellschaft. Cebu Pacific betreibt derzeit eine Flotte von 68 Flugzeugen, darunter verschiedene Modelle der A320-Familie und A330-Modelle. Zusätzlich verfügt die Airline über einen beträchtlichen Auftragsbestand an A320neo und A321neo Flugzeugen.

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Air Incheon gewinnt Bieterrennen um Asiana Airlines‘ Frachtgeschäft

Die südkoreanische Frachtfluggesellschaft Air Incheon hat den Zuschlag für die Übernahme des Frachtgeschäfts von Asiana Airlines erhalten, das Teil der geplanten Fusion mit Korean Air ist. Dies gab Korean Air bekannt, nachdem Air Incheon als bevorzugter Bieter aus einem Wettbewerb mit Air Premia und Eastar Jet hervorgegangen war. Der Verkauf des Frachtgeschäfts war eine Voraussetzung der Europäischen Kommission für die Genehmigung der Fusion zwischen Korean Air und Asiana Airlines. Das Geschäft umfasst elf Frachtflugzeuge, Slots, Flugrechte und Mitarbeiter. Air Incheon wird voraussichtlich etwa 500 Mrd. KRW (362,5 Mio. USD) für die Übernahme zahlen. Die Entscheidung zugunsten von Air Incheon fiel aufgrund mehrerer Schlüsselkriterien, darunter die Sicherheit der Transaktionsabschluss, die langfristige Wettbewerbsfähigkeit des Luftfrachtgeschäfts sowie die Fähigkeit, Finanzmittel durch ein kompetentes Konsortium zu mobilisieren. Die bevorzugte Bieterstellung gewährt Air Incheon exklusive Verhandlungsrechte bis zum 15. Juli 2024 (verlängerbar bis zum 31. Juli). Die Finanzierung wird unter anderem von Socius Capital, Korea Investment Partners, Inhwa Precision, Korea Investment & Securities Company und Shinhan Securities unterstützt. Mit der Übernahme würde Air Incheon zur zweitgrößten Frachtfluggesellschaft Koreas aufsteigen. Die Fluggesellschaft betreibt derzeit Frachtflüge von Seoul Incheon nach Chengdu, Chongqing, Tokio Narita, Yantai und Yuzhno-Sakhalinsk. Korean Air plant, im Juli einen Rahmenvertrag mit Air Incheon zu unterzeichnen, vorbehaltlich der Genehmigung durch die Europäische Kommission und der US-Behörden.

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