Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Flughafen Zürich errichtet neue Cargo-Halle

Im Osten des Geländes des Flughafens Zürich-Kloten entsteht eine neue Cargo-Halle. Hintergrund ist, dass die ältesten Bauwerke aus den 1950er- und 1960er-Jahren stammen und nicht mehr vollumfänglich den heutigen Anforderungen im Frachtgeschäft entsprechen. Seit mehr als 60 Jahren werden am Zürcher Airport die Cargo-Hallen Mitte und West genutzt. Zum Zeitpunkt der Errichtung war es noch üblich, dass Frachtgüter auf standardisierten Paletten versandt worden sind. Im Verlauf der Jahrzehnte hat sich dies geändert, denn heute werden vermehrt kleinteilige und temperaturkritische Güter umgeschlagen. Der Trend in Richtung Spezialfracht erhöht den Bedarf an passenden Frachtflächen. Mit dem Bau der Fracht Rächtenwisen als moderne Umschlag- und Lagerhalle kann die Flughafen Zürich AG den veränderten Anforderungen gerecht werden. Im Osten des Flughafens entsteht ein Gebäude mit knapp 9.500 Quadratmetern Fläche, das unter anderem 20 Andockrampen für LKW, Flächen für die Import- und Exportprozesse sowie für die Zoll- und für die Sicherheitskontrolle bietet. Außerdem stehen Flächen für spezialisierte Prozesse für den Umschlag von Pharma- und Gefahrengütern zur Verfügung. Auf der Südseite des Gebäudes ist ein Zwischengeschoss für Büros vorgesehen. Die neue Frachthalle wird als Betonstützenkonstruktion mit einem Holztragwerk sowie einer Photovoltaikanlage auf dem Dach gebaut. Gemietet und genutzt wird die neue Frachthalle Rächtenwisen nach der Fertigstellung von der Dnata Switzerland AG, einer Dienstleisterin im Bereich Bodenabfertigung und Fracht. Gemäß aktueller Planung ist mit einer Inbetriebnahme im Jahr 2027 zu rechnen. Für den Export und Import von Gütern aus der Schweiz bzw. in die Schweiz ist der Flughafen Zürich als größter Landesflughafen von weitreichender Bedeutung. Insgesamt sind

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U.S.-Senat entscheidet über künftige NTSB-Führung

Der U.S.-Senat wird am 10. April 2024 darüber entscheiden, ob die unter anderem für die Untersuchung von Flugunfällen zuständige NTSB auch weiterhin unter der Leitung von Jennifer Homendy stehen wird. Dazu führt der Handelsausschuss eine Anhörung zur Nominierung der momentanen Behördenleiterin, deren Amtszeit vor dem Ablauf steht, durch. Auch hört man sich mögliche Alternativen an. Es wird derzeit damit gerechnet, dass es Homendy eine Vertragsverlängerung erhalten wird.

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B737-Max-Vorfall: Alaska Airlines erhält erste Entschädigung von Boeing

Der U.S.-amerikanische Flugzeugbauer Boeing hat an Alaska Airlines eine Entschädigung in der Höhe von 160 Millionen U.S.-Dollar geleistet. Diese steht im Zusammenhang mit dem temporären Flugverbot, das im Jänner 2024 für den Maschinentyp B737-Max-9 ausgesprochen wurde. Aus einer Börsenmitteilung von Alaska Airlines geht hervor, dass das Luftfahrtunternehmen von Boeing zunächst 160 Millionen U.S.-Dollar an Entschädigung für entgangene Gewinne während des Flugverbots, das die FAA nach dem Vorfall, der sich im Jänner 2024 mit Alaska-Airlines-Flug 1282 ereignet hat, ausbezahlt hat. Weiters schreibt der Carrier in der Mitteilung vom 4. April 2024 unter anderem, dass sich sowohl der Zwischenfall als auch das anschließende Grounding des Maschinentyps Boeing 737-Max-9 äußerst nachteilig auf die Geschäftszahlen ausgewirkt haben. Am 5. Jänner 2024 verlor Alaska-Airlines-Flug 1282 kurz nach dem Start in Portland eine Notausgangstür. Diese war mit einer Blende verkleidet. Es ist an Bord zu einer schnellen Dekompression gekommen. Unter anderem aus diesem Grund haben zahlreiche Passagiere Klagen sowohl gegen den Hersteller als auch gegen Betreiber Alaska Airlines eingebracht. Die Ermittlungen der NTSB haben unter anderem ergeben, dass die Bolzen fehlerhaft montiert und zum Teil gar nicht vorhanden waren. Die FAA nimmt seither die Produktionsabläufe bei Boeing genau unter die Lupe und hat beispielsweise die geplante Ausweitung der Fertigungsrate untersagt. Dies hat Auswirkungen auf zahlreiche Kunden, darunter Ryanair. Der irische Konzern bekommt deutlich weniger Maschinen ausgeliefert als vertraglich vereinbart und muss deshalb Kürzungen im Sommerflugplan 2024 vornehmen. Es geht bei Ryanair um das Modell Boeing 737-Max-200 und nicht um die Max-9, die man gar nicht bestellt

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Sunweb und Brussels kaufen 250 Tonnen SAF

In Kooperation mit dem Reiseveranstalter Sunweb Group erwirbt die Fluggesellschaft Sunweb Airlines insgesamt 250 Tonnen SAF-Treibstoff. Der alternative Kraftstoff, der von der Branche als besonders umweltfreundlich dargestellt wird, soll auf Brussels-Airlines-Flügen ab Brüssel zum Einsatz kommen. Laut Mitteilung der beiden Unternehmen soll die reservierte Menge für etwa 80.000 Flugkilometer mit dem Maschinentyp Airbus A320neo ausreichen.

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Norwegian reaktiviert Basis Las Palmas

Im Winterflugplan 2024/25 beabsichtigt der Billigflieger Norwegian wieder zwei Boeing 737 in Las Palmas zu stationieren. Bereits in der Vergangenheit hatte man eine Basis auf Gran Canaria, jedoch wurde diese im Zuge des Insolvenzverfahrens, in das man sich während der Pandemie begeben musste, aufgelöst. Das Unternehmen teilte mit, dass man von Las Palmas aus primär Destinationen im skandinavischen Raum ansteuern wird. Zunächst hat man die Destinationen Sandefjord, Stockholm-Arlanda, Oslo und Göteborg als erste Ziele bestätigt. In den nächsten Wochen sollen weitere Routen zur Buchung freigegeben werden. Mit der Wiederinbetriebnahme der Basis Las Palmas wird Norwegian dem aktuellen Stand der Dinge nach im Winterflugplan 2024/25 vier Stützpunkte in Spanien unterhalten. Während man in Palma de Mallorca lediglich wärend der warmen Jahreszeit Maschinen stationiert hat, betreibt man die Bases Barcelona, Malaga und Alicante ganzjährig. In der Vergangenheit gab es auch am Flughafen Teneriffa-Süd einen Stützpunkt, jedoch wurde dieser im Zuge der Corona-Pandemie aufgelöst und bis dato nicht reaktiviert. In Las Palmas sollen zunächst zwei Boeing 737 stationiert werden. Das Unternehmen geht davon aus, dass man vor Ort bis zu 120 Mitarbeiter beschäftigen wird. Die Wiedereröffnung dürfte auch eine Reaktion auf Air Baltic sein, denn der lettische Carrier unterhält seit dem Winterflugplan 2023/24 eine saisonale Basis in Las Palmas. Nebst Destinationen im Baltikum hat man auch einige Ziele in Skandinavien im Portfolio.

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Deutschland: Streiks haben Flugstreichungen enorm ansteigen lassen

Seit Beginn des Jahres 2024 sind in Deutschland unter anderem in der Luftfahrt zahlreiche Streiks verschiedener Berufsgruppen über die Bühne gegangen. Diese sollen die Anzahl der Streichungen exponentiell ansteigen lassen, so das Fluggastrechteportal Airhelp. In den ersten drei Monaten des laufenden Jahres soll es laut diesem Anbieter in Deutschland insgesamt zehn Streikereignisse, die zum Ausfall zahlreicher Flüge geführt haben, gegeben haben. Damit hat man schon fast das Niveau des Vorjahres erreicht, denn im Gesamtjahr 2023 soll es insgesamt elf Streiktage gegeben haben.

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Olympic Air nimmt Korfu-Skopje auf

Die griechische Fluggesellschaft Olympic Air wird im Sommerflugplan 2024 eine Nonstopverbindung zwischen Korfu und Skopje bedienen. Geflogen wird im Auftrag der Muttergesellschaft Aegean Airlines mit Turbopropflugzeugen des Typs ATR72-600. Der Erstflug ist für den 2. Juni 2024 angekündigt. Die zwei wöchentlichen Umläufe sollen bis vorerst 29. September 2024 von der griechischen Insel aus durchgeführt werden.

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Verspätete 737-Max-Lieferungen: United hat zu viele Piloten

So schnell kann es gehen: Erst hatte United Airlines massiven Pilotenmangel und nun hat man eigenen Angaben nach deutlich zu viele Flugzeugführer. Dies soll primär damit zusammenhängen, dass Boeing die Lieferzusagen bei den 737-Max-Bestellungen nicht einhalten kann. Zwischenzeitlich hat United Airlines sämtliche Neueinstellungen gestoppt. Nun versucht man die Kosten zu senken, in dem man Piloten auf freiwilliger Basis unbezahlte Urlaube im Mai 2024 schmackhaft machen will. Bei der Gewerkschaft geht man davon aus, dass es dabei nicht bleiben wird und United Airlines möglicherweise weitere Maßnahmen ergreifen muss.

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United Airlines stockt Malpensa-Flüge auf

Die U.S.-amerikanische Fluggesellschaft United Airlines wird im Sommerflugplan 2024 bis zu elf tägliche Nonstopflüge zwischen den USA und Italien anbieten. Zwischen Chicago O’Hare und Mailand-Malpensa wird man gegenüber der vorherigen Saison mehr Frequenzen durchführen. Auch hat man den Start dieser saisonalen Route um einige Wochen vorgezogen. Diese Strecke soll im Regelfall mit Boeing 787-8 bedient werden.

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Frankreich will Streikrecht einschränken: Air France Piloten wollen dagegen streiken

Im französischen Oberhaus wird am 9. April 2024 ein Gesetzesentwurf, der das Streikrecht im Verkehrssektor einschränken soll, debattiert. Dagegen läuft die Gewerkschaft SPAF Sturm und ruft die Piloten von Air France zum Streik auf. Die französische Regierung beabsichtigt als Reaktion auf den Umstand, dass Arbeitsniederlegungen im Verkehrswesen immer wieder das Land regelrecht lahmgelegt haben, das Streikrecht einzuschränken. Dies wollen die Arbeitnehmervertreter verhindern und rufen die Air-France-Piloten am 15. und 16. April 2024 zum Streik auf. Sofern die Maßnahme nicht zuvor abgesagt werden sollte, ist mit Einschränkungen im Flugverkehr zu rechnen.

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