Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Flughafen Stuttgart errichtet weiteren Solarpark

Der Stuttgarter Flughafen hat bekanntgegeben, dass sich derzeit die siebente Photovoltaikanlage auf dem Areal im Aufbau befindet. Diese soll noch im Frühjahr 2024 in Betrieb genommen werden. Die 912 Module mit einer Fläche von rund 2.300 m² sollen jährlich rund 530.000 kWh Strom erzeugen. In die Freiflächenanlage am südwestlichen Ende des Geländes, neben der Hubschrauberstaffel der Landespolizei, investiert die Flughafen Stuttgart GmbH (FSG) über 900.000 Euro. Um die Großanlage innerhalb des Flughafenzauns zügig zu realisieren, haben sich die Flughafengesellschaft, der Landkreis Esslingen sowie die Gemeinden Leinfelden-Echterdingen und Filderstadt in einer gemeinsamen Taskforce eng vernetzt. Marion Leuze-Mohr, Erste Landesbeamtin beim Landratsamt Esslingen: „Der geplante Solarpark am Flughafen Stuttgart trägt zu dem Ziel der Klimaneutralität ein großes Stück bei. Durch eine intensivere Zusammenarbeit der beteiligten Akteure können Synergien erzielt und Verfahren beschleunigt werden. Gerne unterstützt das Landratsamt Esslingen den Landesflughafen bei der konkreten Umsetzung des geplanten Solarparks. Eine erste Pilotanlage konnte von der Stadt Leinfelden-Echterdingen bereits genehmigt werden.“

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Japan Airlines will 24 Langstreckenflugzeuge bestellen

Das Oneworld-Mitglied Japan Airlines soll vor einer größeren Bestellung im Bereich der Langstreckenflotte stehen. Der Konzern soll besonders am Maschinentyp Boeing 787 interessiert sein, jedoch sind auch Alternativen im Spiel. Laut lokalen Medienberichten soll Japan Airlines kurz vor der Bestellung von 24 zusätzlichen Langstreckenflugzeugen gehen. Reuters News schreibt dazu, dass zumindest ein Teil davon den Maschinentyps Boeing 787 betreffen soll. Momentan betreibt der Carrier bereits 22 B787-9 und 23 B787-8. Japan Airlines selbst will die Berichte noch nicht kommentieren. Auch Airbus und Boeing wollten sich auf Anfrage nicht äußern. Es ist aber davon auszugehen, dass es in absehbarer Zeit zu einer Entscheidung kommen könnte, denn aufgrund der Corona-Pandemie hat das Oneworld-Mitglied eine schon seit längerer Zeit angedachte Nachbestellung von Langstreckenflugzeugen zunächst auf die lange Bank geschoben. Dem Vernehmen nach soll die Nachfrage im Inselstaat enorm stark angezogen haben. Nun hält man scheinbar den Zeitpunkt für richtig, um Nachfolgemaschinen für die in die Jahre gekommen Boeing 767 zu bestellen. Offenbar ist lediglich fix, dass einige weitere Dreamliner geordert werden sollen, jedoch sollen auch andere Muster, so auch vom Hersteller Airbus, ergänzend in Frage kommen. Diesbezüglich hat man sich bei Japan Airlines noch nicht final entschieden oder aber will dies noch nicht mit der Öffentlichkeit teilen. Erst im Vorjahr hat Japan Airlines insgesamt 21 Boeing 737-Max-8, mit denen die Kurz- und Mittelstreckenflotte erneuert und ausgebaut werden soll, bestellt. Damals hieß es, dass man innerhalb der nächsten sechs bis 12 Monate auch für die anstehenden Orders für die Langstrecke entscheiden wird. Daher ist

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Easyjet hat neue Basis in Birmingham eröffnet

Die Billigfluggesellschaft Easyjet hat nach über zehn Jahren wieder eine neue Basis im Vereinigten Königreich eröffnet. Es handelt sich um die neunte Base, die der britische Lowcoster im Heimatland unterhält. Ab Birmingham wird Easyjet im Sommerflugplan 2024 schrittweise 16 zusätzliche Routen aufnehmen. Diese werden überwiegend mit vor Ort stationiertem Fluggerät betrieben. Eigenen Angaben nach sollen an der neuen Basis 140 eigene Mitarbeiter beschäftigt werden. Auf bestehenden Routen will man die Frequenzen zum Teil deutlich erhöhen. Easyjet begründet die Basis-Eröffnung auch damit, dass etwa 83 Prozent der Einwohner von Wales und England diesen Flughafen innerhalb von zwei Fahrtstunden mit dem Auto erreichen können. Weiters würde es sich um ein bedeutendes Wirtschaftsgebiet des Vereinigten Königreichs handeln. Allein in dieser Region wäre die Wirtschaft größer und stärker als jene des gesamten ungarischen Staats, der als massiv strukturschwach gilt. „Mit dem heutigen Tag erreicht unsere wachsende Partnerschaft mit EasyJet einen neuen Höhepunkt, da die Fluggesellschaft drei Flugzeuge hier am Flughafen Birmingham stationiert. Die Kunden können nun die Vorteile der 16 neuen Routen der Fluggesellschaft nutzen und haben die Flexibilität, nur einen Flug oder eine komplette Pauschalreise zu buchen. EasyJet ist seit 17 Jahren Partnerfluggesellschaft.  Ihre Expansion hier am Flughafen Birmingham ist ein Beweis für den Service, die Qualität, den Preis, die Zuverlässigkeit und die Auswahl an Reisezielen, die die Kunden von EasyJet erwarten“, erklärt Birmingham-Geschäftsführer Nick Barton. Den Flughafen Birmingham hatte Easyjet bereits im Streckennetz, jedoch waren bislang keine Flugzeuge vor Ort stationiert. Zur Entscheidung für die Basis-Eröffnung habe auch beigetragen, dass man großes

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Osterferien 2024: Dortmund erwartet 140.000 Fluggäste

Der Dortmunder Flughafen geht davon aus, dass man während der bevorstehenden Osterferien 2024 etwa 140.000 Fluggäste haben wird. Neben einer Vielzahl an Ganzjahreszielen stehen für Ferienreisende auch wieder bekannte Warmwasserziele wie Alicante und Catania zur Auswahl. Besonders häufig werden die beliebten Urlaubsregionen Palma de Mallorca und Antalya bedient. Auf die spanische Mittelmeerinsel geht es dank der Flüge von Ryanair und Eurowings bis zu viermal täglich, während SunExpress die türkische Riviera sechsmal die Woche ansteuert. Klassiker wie London oder Rom sind immer eine Reise wert und eignen sich ideal für einen Oster-Kurztrip. Für Reisende, die gerne Neues entdecken hat der Dortmund Airport zahlreiche weniger bekannte aber genauso faszinierende Reiseziele im Angebot, wie beispielsweise Ohrid. Gelegen am gleichnamigen malerischen Ohrid-See zählt die Region in Nordmazedonien zum UNESCO-Weltkulturerbe. Ebenso sehenswert ist die ehemalige Kulturhauptstadt Timișoara im Westen Rumäniens. Beide Destinationen sind mehrmals wöchentlich über das Wizz Air-Streckennetz aus Dortmund erreichbar.

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Osterferien 2024: Flughafen Köln/Bonn erwartet 460.000 Passagiere

Der Flughafen Köln/Bonn rechnet während der Osterferien 2024 mit etwa 460.00 Passagieren. Am kommenden Freitag werden etwa 33.000 Fluggäste erwartet. „Der Start ins Jahr ist in Köln/Bonn sehr gut gelungen. In den ersten Monaten hatten wir deutlich mehr Fluggäste als im selben Zeitraum im Vorjahr. Jetzt freuen wir uns auf die Hauptreisezeit, die traditionell rund um Ostern beginnt und bis in den Herbst andauert“, sagt Thilo Schmid, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Köln/Bonn GmbH. „Als Flughafen haben wir uns gemeinsam mit den Prozesspartnern gezielt auf das steigende Passagieraufkommen vorbereitet, um unseren Gästen einen angenehmen Start in den Urlaub zu ermöglichen.“ Am ersten Ferienwochenende werden von Freitag bis Sonntag rund 77.000 Fluggäste in Köln/Bonn erwartet. Über das Osterwochenende – von Karfreitag bis einschließlich Ostermontag – sind es etwa 107.000 Passagiere. Am Ostersonntag findet zudem der Wechsel vom Winter- auf den Sommerflugplan am Airport statt. Am letzten Ferienwochenende werden von Freitag bis Sonntag voraussichtlich rund 97.000 Reisende den Flughafen nutzen. Spitzentag in den Ferien ist Freitag, der 5. April, wenn mehr als 33.000 Fluggäste in Köln/Bonn starten und landen. Beliebtestes Reiseland in den Osterferien ist Spanien mit rund 110.000 Passagieren. Davon haben innerhalb der beiden Wochen etwa 49.000 Fluggäste Palma de Mallorca als Ziel von Köln/Bonn ausgewählt. Viele Fluggäste zieht es in den Ferien außerdem in die Türkei (rund 100.000 Passagiere), nach Großbritannien (rund 38.000 Passagiere) und nach Italien (rund 37.000 Passagiere).

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Bauarbeiten: Bahnanbindung am Flughafen Düsseldorf eingeschränkt

Wegen Bauarbeiten müssen sich Fahrgäste der Deutschen Bahn AG, die auf dem Schienenweg den Flughafen Düsseldorf erreichen wollen oder aber von diesem aus weiterfahren wollen, ab 22. März 2024 auf Unannehmlichkeiten einstellen. Zahlreiche Verbindungen werden ausfallen. Dies betrifft insbesondere jene Züge, die vom Norden und Osten aus den Bahnhof des Airports ansteuern. Es werden laut Deutscher Bahn nur wenige Verbindungen durchgeführt. Aus südlicher Richtung kommt es laut DB kaum zu Ausfällen. Es ist kein Schienenersatzverkehr eingerichtet, sondern die Taktung wir erheblich reduziert.

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Tarifstreit: Lufthansa und Verdi nominieren Schlichter

Die Gewerkschaft Verdi und die Lufthansa Group haben für die Schlichtung, die den Tarifstreit, der im Bereich des Bodenpersonals schwelt, die Schlichter bestimmt. Diese sollen zwischen 25. und 28. März 2024 eine Lösung vermitteln. Der Kranich-Konzern benannte Frank-Jürgen Weise, der vormals Leiter der Bundesagentur für Arbeit war. Seitens Verdi wurde der thüringische Ministerpräsident Bodo Ramelow nominiert. Bis zum Abschluss der Schlichtung ist eine Friedenspflicht vereinbart worden. Für den Fall, dass keine Lösung gefunden werden kann, hat die Gewerkschaft ihre Mitglieder bereits zur Urabstimmung über unbefristete Streiks aufgerufen. Diese könnten frühestens ab 29. März 2024 über die Bühne gehen.

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Ita Airways kündigt Genua-Olbia an

Der Alitalia-Nachfolger Ita Airways bietet im Streckennetz nur wenige dezentrale Routen, die nicht nach Rom-Fiumicino oder Mailand-Linate führen, an. Im Sommerflugplan 2024 wird man temporär zwischen Genua und Olbia fliegen. Es handelt sich um eine saisonale Route, die lediglich zwischen 20. Juli und 31. August 2024 bedient werden soll. Geflogen wird einmal wöchentlich. Der Carrier will Urlaubern eine Alternative zu den Fährtransporten anbieten. Für Autofahrer dürfte diese Verbindung aber nur wenig von Bedeutung sein.

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Geschäftsjahr 2023: Fraport meldet Rekordzahlen

Der Flughafenbetreiber Fraport hat das am 31. Dezember 2024 zu Ende gegangene Geschäftsjahr 2023 mit Rekordwerten bei Umsatz und operativem Ergebnis (bzw. EBITDA) abgeschlossen. Ausschlaggebend dafür war eine anhaltende Erholung der Passagierzahlen – insbesondere an den Auslandsflughäfen des Fraport-Konzerns. Getragen von dieser Entwicklung stieg das Konzernergebnis auf 430,5 Millionen Euro. Stefan Schulte, Vorstandsvorsitzender der Fraport AG, kommentierte die Geschäftsentwicklung des Konzerns im Jahr 2023: „Der Verkehr hat sich im Jahr 2023 weiterhin dynamisch entwickelt. Fraport hat von dieser Entwicklung insbesondere aufgrund seines breiten internationalen Portfolios profitiert. Unsere Flughäfen in den Märkten Griechenland und Türkei erzielten 2023 sogar neue Passagierrekorde. Unsere Heimatbasis, der Flughafen Frankfurt, verzeichnete weiterhin die stärkste Erholung aller deutschen Großflughäfen. Mit einem Passagieraufkommen von 84 Prozent des Vorkrisenniveaus liegt Frankfurt aber immer noch deutlich hinter anderen europäischen Wettbewerbern zurück.“ Dämpfend wirkten sich in Frankfurt vor allem die hohen standortbezogenen Kosten aus, wobei sich der Anteil der behördlich erhobenen Abgaben und Gebühren seit 2019 verdoppelt hat. Sollten die Zivilluftfahrtabgaben und Luftsicherheitsgebühren, wie von der Regierung geplant, weiter erhöht werden, sehen sich die Flughafenbetreiber in Deutschland mit noch schwierigeren Rahmenbedingungen konfrontiert, die außerhalb ihres direkten Einflussbereichs liegen: „Die Regierung sollte ihren Kurs ändern und stattdessen unsere Branche bei der Umstellung auf einen kohlenstofffreien Betrieb und anderen wichtigen Initiativen unterstützen.“ Als Reaktion auf die aktuellen Entwicklungen hat der Fraport-Konzern seine Unternehmensstrategie weiterentwickelt und richtet seine Aktivitäten für die nächsten sechs Jahre neu aus. Schulte: „Mit drei strategischen Schwerpunkten und unserem breit diversifizierten internationalen Portfolio wollen wir bis 2030 weitere finanzielle Rekorde

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Pannenserie: United-Chef Kirby geht in die Offensive

In den letzten Wochen ist die U.S.-amerikanische Fluggesellschaft United Airlines mit besonders vielen Pannen und Vorfällen in die Schlagzeilen geraten. Zum Beispiel hat man kürzlich kurz nach dem Start einer Boeing 777 in San Francisco ein Rad verloren. Nun geht Firmenchef Scott Kirby in die Offensive. In der Luftfahrt gibt es manchmal das absurde Phänomen, dass über einen längeren Zeitraum hinweg überhaupt keine aufsehenerregenden Vorfälle passieren und dann passiert binnen weniger Tage oder Wochen so einiges. Ungefähr so könnte man die Pannen-Serie, die United Airlines in den letzten paar Wochen hatte, beschrieben. Zum Glück haben Passagiere und Besatzungsmitglieder keinen Schaden genommen, aber für die Reputation ist es nicht gerade von Vorteil, wenn man mitunter mehrmals wöchentlich wegen neuerlicher technischer Vorfälle in die Schlagzeilen gerät. In den USA gab es – auch in Sozialen Medien und im Fernsehen – mittlerweile Diskussionen, ob die Flugsicherheit bei United Airlines überhaupt noch sichergestellt ist. Auch wurde mitunter darüber diskutiert, ob es eventuell im Bereich der Wartung zu Schlamperei gekommen sein könnte. Diese – mitunter oftmals nicht gerade sachlich geführten – Erörterungen haben nun Generaldirektor Scott Kirby aus der Reserve gelockt. Nun geht es wirklich um die Reputation der Fluggesellschaft, denn solche „Gerüchte“ könnten andernfalls in den Köpfen der Bevölkerung hängen bleiben und sich gerade auf dem wettbewerbsintensiven Markt der Vereinigten Staaten von Amerika äußerst nachteilig auf die Buchungszahlen und damit die Jahresbilanz auswirken. Kirby betonte – wenig überraschend – dass für United Airlines die Flugsicherheit immer oberste Priorität habe. Die einzelnen Vorfälle würden untereinander

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